Beschreibung

Woran denken Sie, wenn es um PDFs, also Portable Document Format geht? Vermutlich an Bedienungsanleitungen oder Anhänge in E-Mails. Mir lief die Abkürzung vor drei Wochen beim SEO-Day in Köln mal wieder über den Weg. In einem Vortrag über SEO für B2B, also Geschäftskunden, wurden relevante Anwendungsfälle, aber auch Fallstricke beim Einsatz dieser Dokumente im Web beleuchtet. Grund genug, dachte ich, Markus einfach zu mir in den Podcast einzuladen und von ihm auch eine Einschätzung zum B2C, also zum Privatkundensegment, zu bekommen.

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Unternehmer Podcast für Internet Marketing
Folge 024 - PDF für Google-Suche geeignet?
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Erfolgsrezept

PDFs als Teil der Nutzerreise betrachten und deren Einschränkungen kritisch betrachten

InVEST

  • Nicht responsiv: Kann eine mobile Nutzung ausgeschlossen werden?
  • Nicht messbar: Kann auf Analyse des Nutzerverhaltens verzichtet werden?
  • Keine Interaktion: Kann eine Handlungs-empfehlung im Dokument ausbleiben?
  • Darstellung in den Suchergebnissen: Meta-Description & Co. müssen nicht manuell angepasst werden?
  • PDF unterstützt eine Folgeaktivität (z.B. Genehmigungsprozess) sinnvoll
  • Nutzer schätzen eine Druck-optimierte Version des Inhalts
  • Interaktion mit dem Inhalt kann ggf. handschriftlich erfolgen (z.B. Tagebuch)
  • In den Suchergebnissen erscheint nur die optimierte HTML-Seite, in der das PDF eingebettet ist.

Return

Intro

[0:03] Unternehmer-Podcast für Internet-Marketing, Folge 24. 

[0:13] Hallo und herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge des Unternehmer-Podcasts. Ich bin Jan von Webgefährte. 

Woran denken Sie, wenn es um PDFs, also Portable Document Format geht, vermutlich an Bedienungsanleitungen oder Anhänge in E-Mails. 
Mir lief die Abkürzung vor drei Wochen beim SEODay in Köln mal wieder über den Weg. In einem Vortrag über SEO für B2B, also Geschäftskunden, wurden relevante Anwendungsfälle, aber auch Fallstricke beim Einsatz dieser Dokumente im Web beleuchtet. 
Grund genug, dachte ich, den Redner einfach zu mir in den Podcast einzuladen und von ihm auch eine Einschätzung zum B2C, also zum Privatkundensegment, zu bekommen. 

[1:05] Mit ihm möchte ich die Frage klären, wofür und wie können wir PDF-Dokumente in das Informationsangebot für unsere B2C-Kunden zielgerichtet einsetzen. 
Wer sich also von einem konkreten Beispiel leiten und seine Tipps zur Einbettung in eine SEO-Strategie mitnehmen möchte, der sollte unbedingt dranbleiben. 
Doch damit genug der Vorrede. Los geht’s. 

Vorstellung von Markus

[1:33] Mein heutiger Gast bezeichnet sich selbst als SEO-Strategie-Profi, auch für international ausgerichtete Kunden. 
Er beschäftigt sich seit über 20 Jahren unter anderem damit, zu verstehen, wie Google Webseiten analysiert und bewertet. 

[1:52] Dieses Wissen gibt er auf Konferenzen, wie beispielsweise letzter Woche auf der SEO.com in Salzburg, aber auch in seinen monatlichen YouTube-Live-Meetings und im Rahmenvon Seminaren, des Online-Marketing-Campus weiter. 
Mit den Erkenntnissen seiner Recherchearbeiten leistet er einen wichtigen, wie ich finde, Beitrag, dafür besser zu verstehen, was Google sehr ungern als Details an die Öffentlichkeitweitergibt, nämlich das eigene Bewertungsschema. 
Eine sehr kleine Facette daraus, nämlich PDF-Dokumente, die Google ähnlich bewertet wie klassische HTML-Seiten, darüber wollen wir heute sprechen. 
Denn diese bringen einige Fallstricke mit sich, die wir beim Einsatz beziehungsweise bei der Einbettung in unser Informationsangebot berücksichtigen können. 
Und genau darüber möchte ich mit ihm heute sprechen. 
Ein ganz herzliches Willkommen im virtuellen Podcast-Studio, lieber Markus Hövener. Hi, grüß dich. 
Danke für deine Zeit und ich hoffe, du hast Kaffee dabei? Ich sehe schon, ein Glas Wasser ist heute vielleicht das Bessere. 

[3:09] Markus ist ein bisschen angeschlagen, aber er hat gesagt, das kriegen wir trotzdem hin heute. 
Ich freue mich auf einen informativen Austausch mit dir, lieber Markus, und dass wir hier immer ein bisschen Zeit füreinander haben. 
Starten wir mal mit ein paar persönlichen Fragen, mein Lieber, um die Leute, die dich noch nicht kennen, auch so ein bisschen auf die Spur zu bringen. 
Bist du ein Kind der 70er, 80er oder 90er Jahre? 
Und was hat dich an dem Jahrzehnt besonders geprägt? Na ja, geboren in den 70ern, aber wenn ich die Frage beantworten soll. 

[3:40] Also ich glaube schon, dass ich ein Kind der 80er bin, mindestens was die Musik angeht, aber auch was ganz viele andere Sachen angeht. 

[3:48] Und ich, ja, ich finde einfach, dass es, es war halt auch ein spannendes Jahrzehnt und wo schon wahnsinnig viel passiert ist, zum Beispiel abschließend dann mit dem Mauerfall unddas, ja, also ich fand’s, ich fand’s schön, ich fand’s auch gut, da geboren zu sein, weil ich habe dann 94 angefangen, Informatik zu studieren und da fing’s gerade so an, also da hatte ichgerade den ersten Browser, Sachen, die es heute gar nicht mehr gibt, wie Netscape oder Mosaik. 
Richtig, ja. Deswegen war schon schön, auch diese Also diese Anfangszeiten des Internets mitzubekommen. 

[4:27] Absolut, absolut. Amiga 500, sagt dir noch was? Ähm, nein, also, sagt mir was, ich war Atari-ST-Fraktion. 
Ha, verstanden. Hauptsächlich, weil ich auch Musiker war. Da war halt der Midi-Port mit dran. 
Die Musiker waren alle auf Atari, und die Gamer waren alle eher auf Amiga unterwegs. 
Du, das war bei mir ganz unbewusst damals der Fall. Aber jetzt haben wir uns beide geoutet. Wir sind, glaub ich, so ein ähnliches Baujahr. 
Von daher, alles bestens. 
Welchen Traumberuf hattest du als Kind und warum genau diesen? 
Wenn’s Kind ist, glaub ich, waren’s diese ganz normalen, blöden Sachen. 
Vor allem wollt ich damals Lokführer werden. 
Weil wir hatten … Unsere Wohnung, als wir zumindest klein waren, war neben einer Bahnstrecke. 
Ich fand das immer eine total romantische Idee, dass ich dann abends einfach vorfahren kann mit meiner Lok und dann quasi einfach so nach Hause gehen kann. 
Also, so wie Kinder halt so mit sieben, acht Jahren denken. 

[5:24] Als ich dann jugendlicher war, war’s für mich eher die Option, dass ich zwischen Informatik und Musik entscheiden musste. 
Ich habe Informatik gewählt, war jetzt auch nicht die schlechteste Entscheidung in meinem Leben. 
Nein, das stimmt, das stimmt. Speziell im aktuellen Kontext, in dem wir uns bewegen, auf jeden Fall. 
Gab’s in deiner Kindheit ein Idol und wenn du eins hattest, was hast du daran bewundert? 
Ich weiß nicht, ob Idol das richtige Wort ist. Ich glaube, so war ich nie drauf. 
So im Fernsehen habe ich halt viele Sachen geflasht. Ich kam aus einem kleinen Ort und dann waren halt so Sachen wie Tim Thaler fand ich mega oder Patrick Parkardt. Das hat michkomplett abgeholt. 
Und es gab eine Serie, die Besucher, das war glaube ich noch damals aus Das war in der Zeit der Tschechoslowakei, wenn ich nicht falsch liege, wo ein Team aus der Zukunft kam, um inder Jetzt-Zeit hier einen Genie zu finden, was die Zerstörung in der Zukunft verhindern wird und so. 
Das hat mich richtig, richtig, richtig abgeholt. 
Wenn das Idole sind, dann war es eigentlich ziemlich genau diese hier. 

[6:27] Ganz ehrlich, Markus, jetzt oute ich mich. Das ist komplett an mir vorbeigegangen. 
Also beide sagen mir gar nichts, muss ich unbedingt mal nachschlagen im Nachgang. 
Und ich stelle auch gerne da auch in linke die Shownotes. Also ich finde es immer eine tolle Sache, auch einen Bezug herzustellen. 
Zu einer Person, mit der wir uns hier über ein fachliches Thema unterhalten, aber auch so ein bisschen so, was sind so die Beweggründe, wie ist man aufgewachsen? 
Und das gibt den Zuhörern, glaube ich, dort auch immer ein gutes Gefühl dafür, mit wem man es zu tun hat. Ja, also vielen Dank auch für die privaten Details. 

[7:00] Jetzt haben wir ja schon im Intro gehört, du bist ein SEO-Urgestein, mein Lieber. Einer derjenigen, die sich mit dem Thema am längsten beschäftigt. 
Eigentlich hättest du dich auf dem COD auch da vorne in diese illustre Runde mit hinsetzen können. 
Da waren übrigens noch drei, vier andere Kollegen, die sich schon sehr, sehr lange mit dem Thema beschäftigen. 
Aber mich würde interessieren, wo liegt denn für dich die Faszination an dem Thema? Und was war nachher auch der Auslöser, dich damit als Unternehmer auch selbstständig zumachen? 
Vielleicht fange ich hinten an. Also dieses Unternehmertum, das war eigentlich ehrlich gesagt nie so geplant oder das war nie meine Intention. 
Ich meine, dass wir heute mehr als 50 Mitarbeiter haben als Agentur, das war nie meine Absicht. 
Ich wollte einfach nur arbeiten, ich wollte einfach nur, ja, SEO machen. 
Ich finde das nach wie vor total spannend, weil du halt, du hast technische Aspekte mit drin, das kommt mir ziemlich entgegen. Du hast inhaltliche Aspekte drin und das ist schon einspannendes Thema. 
Also wo du, ich neide auch manchmal so den Google-Ads-Leuten, ihre Arbeit, weil sie eben natürlich auch Sachen machen können, aber SEO finde ich immer noch, da geht es für michirgendwie stärker ans Unternehmen auch heran und das war wirklich so am Anfang. 

[8:11] Also, wenn du es richtig machen willst, ne. 
Gibt es natürlich auch Leute, die das einfach als Blackbox sehen und irgendwo Geld hin abgeben, aber… 
Nee, das fand ich immer spannend und gerade so am Anfang, weiß ich, haben wir sehr viel, da Google auch noch nicht so weit war, haben wir sehr viel technische Sachen gemacht. 
Gerade als wir in den USA angefangen haben, weiß ich noch, waren einfach so Themen dabei wie zu viele Parameter in der URL, es gibt’s heute alles gar nicht mehr. 

[8:36] Da haben wir uns eben viel mit beschäftigt und wie gesagt, es war nie so meine Intention, irgendwie jetzt Unternehmer zu werden oder ihm zu sagen, boah, ich will jetzt ein dickesAuto fahren oder viel Geld damit machen. 
Das ist schön, wenn das dann hinten daraus in der einen oder anderen Weise Aber nee, eigentlich geht’s mir nach wie vor um das Thema an sich. 

[8:52] Coole Sache. Und ganz ehrlich, jetzt weiß ich auch, warum du nicht da vorne saßt bei den anderen vier Kollegen. 
Ich möchte Ihnen nicht zu nahetreten, aber die Räuberpistolen, die die Kollegen erzählt haben von vor, weiß ich nicht, 15, 20 Jahren, und wo da vielleicht auch das schnelle Geld gemachtwurde und so weiter, das passt in eine ganz andere Schublade als von dem, was du grad sagst. 
Wie gesagt, soll keine Bewertung sein, sondern für mich einfach nur, Man kann SEO tatsächlich aus unterschiedlichen Facetten denken und wenn man das als Übersetzungshilfe dafürnimmt, seinen Kunden und seine Bedürfnisse zu verstehen und damit dann auch die richtigen Entscheidungen für seine Online-Marketing-Art dann zu treffen, dann ist das, was ganz Tolles und Hilfreiches. 
Okay, wir haben uns heute dieses Thema PDF-Dokumente hier auf die Fahne geschrieben 

Fallstricke mit PDFs


[9:41] und ich würde da ganz ehrlich mal mit meiner eigenen Meinung, vielleicht auch so ein bisschen mein eigenes Gefühl, vielleicht besser ausgedrückt, daherkommen und sagen, fürmich wirkt ein PDF-Dokument im Zeitalter von, wir legen Dokumente in der Cloud ab und teilen sie weniger, wir nutzen mobile Apps und haben damit eine ganz andere Möglichkeit, auch mit Inhalten zu interagieren. 
In dem Kontext wirkt ein PDF-Dokument für mich wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. 
Und dennoch finden wir heute im Google-Kontext noch ganz viele PDFs, auch direkt in den Suchergebnissen. 

[10:16] Und da würde mich mal deine Meinung interessieren, welche Funktionen erfüllen solche PDF-Dokumente eigentlich heute im Jahre 2023 sinnvollerweise? 
Sinnvollerweise ist eine gute Frage. 
Vielleicht fangen wir kurz vorne an. Google ist eigentlich ziemlich egal, welches Format ein Dokument hat. 
Standardmäßig kennen wir alle HTML, aber Google hat eben auch eine Liste mit vielen anderen Dokumentarten, die sei crawlen; das ist Word, das ist vor allem natürlich PDF, das ist aber auch PowerPoint, es gibt eine relativ lange Liste davon. 
Und das macht ja erstmal Sinn, denn wenn du etwas suchst und es ist vielleicht nur in diesem PDF zu finden und nicht in einer HTML-Seite, dann macht es ja auch Sinn, das PDFauszuliefern. 
Und ich glaube auch, dass es PDF-Dateien gibt, die perfekt zum Search-Intent passen. 
Zum Beispiel die ganzen Versandapotheken, die haben ja diese Packungsbeilagen und die haben sie vielleicht als PDF vorliegen. 
Und wenn Wenn jemand die haben möchte, dann ist das ja erstmal, finde ich, gar nicht mal so ein unsinnvolles Format, weil ich es mir vielleicht wirklich ausdrucken möchte. Dann ist einPDF natürlich sinnvoll. Korrekt. 
Wenn ich jetzt irgendwie, ich habe irgendeine informationale Frage und ich lade mir jetzt ein Dokument runter, wo 20 Seiten lang ganz viele Fragen drin sind, und eben diese eine, und ichfind die gar nicht, vielleicht auf den ersten Blick, dann ist PDF natürlich ein unglaublich schlechtes Ergebnis. 
Nach meinem Stand unterscheidet Google da aber nicht so unbedingt. 
Man könnte ja sagen, das könnten sie eigentlich mal lernen, dass es ganz bestimmte Suchergebnisse gibt, so wie sie auch sonst den Search Intent erkennen, wo sie PDF-Dateien nach obenspülen können, und dann gibt es welche, wo sie es nicht tun. 

[11:45] Mein Eindruck ist, dass das nicht so funktioniert. 

[11:49] Am Ende des Tages ist ihnen egal, was sie da ausliefern. Stimmt nicht ganz so, aber nehmen wir das mal so hin. 
Und deswegen gibt es nach wie vor PDF-Dateien, aber auch Word-Dateien oder Excel-Dateien, die in den Suchergebnissen auftauchen. Verstanden. 
Also für die, die jetzt da nicht so tief im Thema drin, unsere Unternehmer, die hier zuhören und vielleicht auch bewusst bestimmte fachliche Details dann ihrem Dienstleister überlassen. 
Also mit Search Intent ist tatsächlich die Intention gemeint, mit der der Nutzer einen Suchbegriff bei Google eingibt. 
Ich würde das auch in den Shownotes nochmal erläutern, aber grundsätzlich gebe ich dir vollkommen recht, Markus. 
Da könnte auch Google mit der Art und Weise, wie mit den Dokumenten umgegangen wird, das heißt, auf der anderen Seite, wenn der Intent wirklich klar ist, dann auch ein PDF gar nichtauszuliefern oder in einer anderen Form auszuliefern, eine Weiterentwicklung darstellen. 
Aus meiner Sicht, oder wenn du mal, wenn wir jetzt mal so ein bisschen die Nutzerperspektive gerade, aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung, wie sind denn da PDFs grundsätzlich zubewerten? 
Du hast gesagt, dass Google an sich schon da keinen Qualitätsunterschied macht, ob das jetzt eine HTML-Seite ist oder ein PDF-Dokument. 
Aber wie ist denn deine technische Sicht auf so ein Dokument? 
Kannst du da noch ein paar Details teilen mit uns? 
Also, nach wie vor, ich glaube, dass ein PDF je nach Suchanfrage ein gutes Ergebnis sein kann. 
Das ist der einzige Grund, warum Google das noch ausliefert. 

[13:15] Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung kann das sinnvoll sein, solche Sachen online zu stellen. 
Mit ein paar Einschränkungen. Da gibt’s vier gute Gründe, warum man sagt, PDF-Dateien sollte man sich mindestens kritisch angucken. 
Punkt eins ist vielleicht die Nutzerfreundlichkeit. Das heißt, wenn du etwas suchst in Google und du klickst auf das Suchergebnis drauf Du kennst nicht, dass das ein PDF ist, das istnämlich relativ schlecht zu sehen. 
Dann steht nämlich, also früher war so ein Label dran und das hieß wirklich auch PDF. 

[13:43] Mittlerweile ist es so, dass unter dem Suchergebnis steht, dann einfach x Seiten. 
Also wenn das PDF 10 Seiten hat, steht da 10 Seiten. Kann man relativ gut übersehen. 
Wenn ich jetzt mit meinem mobilen Endgerät da draufgehe und ich kriege ein PDF im Format A3, dann ist das erstmal fürchterlich. 
Also die Nutzererfahrung ist erstmal in diesem einen konkreten Fall schlecht. 
Zweites Problem ist die Messbarkeit. Viele nutzen ja Google Analytics oder was anderes und diese Tools funktionieren alle pixelbasiert, sehr vereinfacht ausgedrückt pixelbasiert. 
Das heißt in deiner Website ist so ein kleiner JavaScript-Code drin und der schickt dann eine Nachricht raus und sagt so hey, da hat sich jetzt einer gerade die Seite angeguckt und fasst mirdiese Daten schön zusammen. 
Bei einem PDF wird kein Pixel ausgeführt. 
Das heißt es können 1000, 100.000 Leute auf deinen PDF-Dateien draufklicken. 
Du siehst es nicht in deinen Statistiken. 
Passiert zum Glück nicht so wahnsinnig oft. In der Google-Search-Konsole kannst du die sehen, das ist schön. 
Aber noch mal, wenn du jetzt nur Google Analytics benutzt, nicht so gut. 
Und ich find das Conversion-Thema auch noch sehr relevant. Das heißt, wenn du auf einer normalen HTML-Seite einsteigst, dann hast du oben vielleicht irgendeinen Werbebanner oderdu hast einen Sign-up für einen Newsletter. 
Oder da wird dir unten dein persönlicher Ansprechpartner eingeblendet. 

[14:57] Das heißt, es ist relativ wahrscheinlich, dass wenn du auf einer Seite landest, die dich interessiert, dass du auch kommentieren wirst, also dass du eine Anfrage stellst, kaufst oderwas auch immer. 
Wenn du auf einem PDF landest, hast du diese Optionen in der Regel nicht, weil das ist einfach manchmal nur ein Dokument. 
Das ist manchmal einfach nur der gedruckte Flyer als PDF und da ist unten keine Conversion eingebaut. 
Das ist natürlich blöd. Und dann gibt es noch den vierten Grund. 
Bei HTML-Seiten hast du mehr Einfluss darauf, wie das Suchergebnis aussieht. 
Mit PDF-Dateien ist das immer schwierig. 
Viele Möglichkeiten davon hat Google uns unlängst genommen. das ist blöd. 
Es gibt nach wie vor Möglichkeiten und mit PDF-Dateien kriegt man das eigentlich wenig hin. 
Das heißt, du rankst zwar, aber dein Suchergebnis sieht blöd aus, sodass anteilig gesehen weniger Leute draufklicken. 
Und das sind so vier gute Gründe, warum man sagen muss, es kann sein, dass PDFe für dich zwar Besucher liefern, aber dass es dir vielleicht am Ende des Tages eher schadet als nutzt. 
Oder auch zu wenig ist, weil, klar, also wie du sagst, mehr schadet als nutzt. 
Du hast Zeit reingesteckt, das Teil zu erstellen Und wenn du, ich sage mal im Umkehrschluss, wenn du die gleiche Zeit in eine HTML-Seite steckst, mit auch entsprechend strukturiertenDaten, ich denke, darauf wolltest du vielleicht im letzten Punkt hinaus. 

[16:07] Dass Google auch erkennen kann, ist das jetzt eine Antwort auf eine Nutzerfrage, oder ist das eine Art Produktbeschreibung, oder ist es in dieser Art und Weise dann auch in denSuchergebnissen breiter dazustehen, also mehr Platz einzunehmen und damit auch visibler zu sein, Das ist dann mit Kosten-Nutzen gemeint. 
Dann machen wir es doch mal konkret. Ich würde mal ein Dokument teilen mit uns beiden. 

Fallbeispiel

[16:33] Das ist dann nachher auch für die Zuhörer als Screencast und dann unten in den Shownotes entsprechend verfügbar. 
Und dann können wir uns dort… Haben wir das doch mal an einem konkreten Beispiel mal durchgespielt. 
Sag mir mal, wenn du die Seite sehen kannst, Markus. Ja, jetzt habe ich was. 
Google Ads für Gärtnereien. 

[16:55] Sehr gut, sehr gut. Ich habe jetzt mal hier ein Beispiel rausgesucht. 
Ich würde nur mal vom Kontext her, dass wir hier über das Gleiche sprechen und deine Empfehlungen auch entsprechend einwerten bzw. 
Interpretieren können. Also hier ist es so, dass zu dem Dokument tatsächlich auch eine HTML-Seite existiert. 
Mir geht es hier gar nicht so darum, was da draufsteht und wie die die Seite strukturiert ist, aber grundsätzlich ist hier der Anwendungsfall der, dass auf einer HTML-Seite hier die Inhalteeiner entsprechenden Problemlösung beschrieben sind, mit entsprechendem Nutzen. 
Die der Kunde davon hat, auch mit konkreten Informationen. 
Was ist der Mehrwert mit Zahlen, Daten und Fakten sozusagen? 
Dann kommt das, was du gerade schon gesagt hast, Informationen zum Autor, wo derjenige auch hier eine direkte Anfrage auf der HTML-Seite stellen könnte. 
Dann kommen ein paar FAQs und dann kommt hier unten dieser, hier ist es jetzt als komplementärer Download angeboten, ein PDF-Dokument, wo einige ausgewählte Informationen vonder HTML-Seite hier auch nochmal dargestellt sind. 

[18:08] Die erste Frage, die ich an dich hätte, Markus, ist, wenn Google auf die Seite kommt und die Inhalte verstehen möchte, wird dann dieses PDF-Dokument, was hier unten verlinkt istund zum Download angeboten wird, wird das auch als separater Suchergebnisseintrag angeboten. 
Automatisch oder wird in den Suchergebnissen dann nur die HTML-Seite angeboten? 
Typischerweise würde Google sagen, ich indexiere erst mal die HTML-Seite, sieht die verlinkt auf eine PDF-Seite oder auf ein PDF-Dokument und würde dann auch das PDF-Dokumentcrawlen und eventuell auch in den Index aufnehmen. 
Aber hier muss man ja sagen, in dem PDF steht eigentlich das Gleiche drin oder zum Teil das Gleiche. 
Habe ich jetzt nicht explizit Wort für Wort überprüft. steht ja eigentlich das gleiche drin wie in der HTML-Seite. 
Und das ist so klassischer Duplicate-Content. Hier würde man sagen, klassisch würde Google diese Seite wahrscheinlich ohnehin wegschmeißen, weil nichts Neues draufsteht. Das habenSie schon gesehen. 
Und von daher, noch mal, wird das Ding wahrscheinlich niemals ranken, weil die HTML-Seite innerhalb der Website-Struktur weiter oben steht. 
Von daher, hier würde ich sagen, alles gut. Ich würde natürlich trotzdem diese PDFer für Suchmaschinen sperren. 
Also das kann man machen, sodass Google die erst gar nicht herunterlädt, dass Google sie gar nicht erst indexiert, weil immer, auch wenn das selten passiert, können natürlich so Effekteentstehen, dass Google dann auf einmal nur noch. 

[19:34] Statt der schönen HTML-Seite, die auch wirklich gut strukturiert ist, das PDF ausspielt. 
Und das will ich ja in der Regel eigentlich nicht, weil die HTML-Seite ist, besser zu tracken, die ist besser für die Conversion, die ist ja nicht für alles besser. 
Ich finde aber hier, das mit dem PDF macht vielleicht Sinn für ganz bestimmte Klientel, weil vielleicht hat ein Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin diese Seite gefunden und möchte das jetztmit zum Chef tragen. 
Und deswegen kann es natürlich für die Conversion hinten heraus durchaus mal sinnvoll sein, dann eben trotzdem zu sagen, okay, ich biete das Ding noch zum Download als PDF an. 
Aber im Google-Index muss das nicht unbedingt landen. 
Verstanden. Also, ich habe das tatsächlich mal vorher geprüft. 
Die HTML-Seite wurde indexiert, das PDF nicht automatisch. Also, jetzt verstehst du bitte nicht als Fangfrage, du hast genau richtig geantwortet. 
Aber Google hat entweder aus dem Grund, dass PDF den Begriff weggeschmissen verwendet, weil der Inhalt des PDFs hier tatsächlich auch ein Duplikat darstellt von dem, was auf derWebseite ist. 
Und deswegen ist es eigentlich auch in Sachen Sichtbarkeit in den Suchergebnissen gar nicht relevant, dass dieses PDF da noch zusätzlich erscheint. 

[20:44] Grundsätzlich sagst du, wenn dieses PDF, und wir sind jetzt auch so ein bisschen bei dem Punkt, wie gehe ich damit richtig um, wenn ich ein PDF auch zusätzlich anbieten möchtefür einen Anwendungsfall, wie du ihn da gerade auch mit einer Entscheidungskette in einem Unternehmen beispielsweise beschrieben hast, Ähm, wenn ich das tatsächlich dann nutzenmöchte, sollte ich dann entweder sagen, ich hab es entweder von der Indexierung ausgeschlossen, das heißt, ich beschränke mich auf die Inhalte der HTML-Seite, oder ich sage, ich bringdann tatsächlich auch zusätzliche Inhalte in dieses PDF ein. 

[21:18] Wonach Google dann sagen kann, okay, da sind Zusatzinformationen drin, die über das hinausgehen, das könnte jetzt beispielsweise ein White Paper sein, ja, So ein andererAnwendungsfall, wo ich sage, die HTML-Seite hat eine gewisse Executive Summary und die Details stehen in einem PDF-Dokument, weil das für den Folgefall, wie Nutzer mit denInformationen umgehen, dann auch den höheren Detaillierungsgrad hat. 
Und da müsste man dann auch die Indexierung für die Suchergebnisse bei Google entsprechend nicht blocken. 

Weitere Tipps

[21:49] Ist das die richtige Einschätzung dazu? 
Ja, also ich würde es immer wirklich so vom Einzelfall abhängig machen, weil noch mal PDF machen manchmal Sinn, manchmal überhaupt nicht. 
Im Allgemeinen würde ich schon sagen, dass wenn du gut ranken willst mit etwas und du willst konvertieren, dann solltest du eine HTML-Seite haben, weil PDF haben, einfach diese Nachteile. 
Im Allgemeinen, und es gibt da so manche Verlage, die sind da zum Beispiel sehr, sehr krass, die haben zum Beispiel, das hatte ich letztens mal, die haben als HTML-Seite einen Artikel, der besteht so aus den ersten zwei Absätzen und Und dann steht da, nee, willst du den ganzen Artikel herunterladen, dann bitte klick doch hier auf das PDF. 

[22:25] Das ist auch komplett sinnlos, weil die HTML-Seite, da ist viel zu wenig Content drauf. 
Da wird Google sagen, nee, das ist Sinn-Content, das bringt uns nichts. 
Schmeißen das Ding wahrscheinlich weg oder verwerfen es. 
Und du willst einfach in der Regel nicht, dass jemand auf einer PDF-Seite einsteigt. 
Außer natürlich, wie gesagt, eben in den Beispielen, wenn die PDF-Datei ein sinnvolles Content-Format ist. 
Also zum Beispiel das Packungsbeilagen oder so. 
Also hier gibt es so Datenblätter, die du gerne als PDF haben möchtest. 
Ja klar, mach genau das bitte, dann alles gut. Aber klassisch, wenn es um informationale Inhalte geht, da steht irgendwas drauf, was für den Kunden interessant ist, würde ich eigentlichimmer von PDFs weggehen. 
Ich glaube, das ist eine klare Empfehlung, die auch nachvollziehbar ist. 
Mir würde jetzt vielleicht noch als Beispiel einfallen, ich glaube, du hattest vorhin schon die Bedienungsanleitung erwähnt, also wenn man irgendwie technische Zeichnungen hat, alsoDinge, die sich auch auf einer Webseite gegebenenfalls schwer darstellen lassen. 
Also man kann vermutlich auch dort in ein Bild einbetten, aber dann, wenn man in irgendeiner Art und Weise auch erwartet, dass der Nutzer mit Inhalten von einer technischen Zeichnungauch sich da was rauskopieren kann oder soll. 

[23:34] Dass in dieser Art und Weise dann auch ein PDF ein valider Anwendungsfall wäre. Das macht Sinn. 
Kannst du von deiner Seite vielleicht noch mal ganz kurz, vielleicht so zehn Jahre zurückgehen in der Zeitrechnung und sagen, was war denn die ursprüngliche Intention, warum manvielleicht auch aus SEO-Gesichtspunkten oder aus Gesichtspunkten der Reichweitengenerierung früher PDFs eingesetzt hat und das auch sehr erfolgreich. 
Wo waren da damals vielleicht noch die Stellschrauben anders, ausgerichtet bei Google, warum das in der Vergangenheit vielleicht besser funktioniert, hat als heute? 
Also ich glaube erst mal nicht, dass es das getan hat. Also ich glaube, vor zehn Jahren waren wir an einem ganz ähnlichen Punkt oder auch vor 20 Jahren waren wir an dem exakt gleichenPunkt. 
Also die Frage ist immer für diese ganz konkrete Suchanfrage, die es geht. 
Ist diese PDF-Seite, die ich da habe, durchs PDF-Dokument, ist das beste Dokument für den Nutzer. 
Ne? Nochmal, wenn’s ein Datenblatt ist, würde ich sagen, jo, passt. 
Wenn auch in der Suchartfrage explizit steht, Datenblatt, bla, bla, bla, bla, oder auch Datenblatt zum Ausdrucken oder was auch immer, dann ist das prima. 
Und das ist vielleicht auch ein bisschen so der Grund, warum immer noch so viele PDF-Dateien im Index sind, weil eben viele Unternehmen haben eben immer noch PDF-Content. 

[24:53] Also gerade, wenn du jetzt ein Mittelständler bist und die Sales-Leute haben einfach PDF-Dokumente mit mehr Informationen, weil es oft so ist, jemand ruft vielleicht bei mir anund sagst so, ja, das und das Produkt interessiert mich und dann sagt der Sales-Mensch, ja klar, schicke ich dir kurz als PDF unsere Broschüre. 
Und was macht man dann? Man nimmt eben exakt das Ding und packt es einfach nur auf die Website. Das kann gut sein, in der Regel wird es allerdings eher schlecht sein, respektive istes dann einfach kein optimales Suchergebnis für dich. 
Ich glaube, dann sind wir hier zumindest, was dieses Thema betrifft, auch mit ein paar konkreten Anwendungsfällen doch ganz gut einmal umrundet, was die, ich sag auch, legitimenMöglichkeiten betrifft. 
Und vielleicht noch. 
Vielleicht noch abschließend, du hast gerade so ein tolles Beispiel mit dem Verlag erwähnt, wie man es nicht machen sollte. 
Hast du vielleicht für unsere Unternehmer oder Unternehmerinnen am Schluss noch den ein oder anderen Tipp, wo man sagt, gerade im B2C-Kontext, wenn jemand mit Endkundenunterwegs ist, also ich habe jetzt beispielsweise die Sonja im Kopf, die als Ernährungsberaterin auch mit Ernährungsprotokollen beispielsweise arbeitet und hat da so Vordrücke, die siedann über ihre Webseite zur Verfügung stellt und das ihren Kunden dann zum Download anbietet und das tatsächlich in den Verkaufsprozess ein, also Verkaufsprozess, ja, also in denProzess der Wertschöpfung entsprechend einbindet. 

[26:21] Oder ein anderes Beispiel vielleicht noch, um dir vielleicht auch ein bisschen Bedenkzeit zu geben. 
Der Michael hat sowas wie ein Schmerzfreitagebuch. 
Da hat er bewusst sich ein Format ausgesucht, bei dem er sagt, hier, dass kannst du als Teil unserer therapeutischen Zusammenarbeit entsprechend ausdrucken und kannst dann täglich aufdiesem Dokument Vermerke machen. 
Und nach zwei Wochen sehen wir uns wieder und schauen uns das gemeinsam an. 
Also das sind dann eher so Sachen, die als Teil einer Dienstleistung und wie die Dienstleistung erbracht wird, dann eingebunden werden. 
Auf solche Dinge kann ich logisch kommen. Ja, aber wenn wir jetzt mal davon ausgehen, der Kunde ist noch nicht so weit konvertiert, sondern er ist noch interessant, ja, und wir sindvielleicht in einem Content-Bereich einer Webseite. 
Fällt dir da vielleicht noch das ein oder andere ein, was man entweder nicht machen sollte oder wo man sagen sollte, hey, da eignet sich so was vielleicht? 
Ich würde es niemals pauschal sagen, sondern ich würd immer sagen, dass man in die Search Console reingucken sollte, kostenloses Tool von Google. 
Und da kann ich genau sehen, wie viel Traffic habe ich eigentlich erst mal auf PDF-Dateien. Und das Traffic meint jetzt nicht, wie viele Leute gehen auf meiner Website rum und klickendann auf ein PDF, sondern wie viele Leute kommen wirklich direkt von der Google-Suche auf eine PDF-Datei. 
Okay. Viele, die sich das angucken werden im Report Leistung, werden einfach feststellen, ja, super, ich hab das Problem gar nicht. 

[27:46] Dann kann man erst mal sagen, ich lehn mich zurück, alles gut. 
Ansonsten muss man eben wirklich schauen, habe ich Suchanfragen, für die ein PDF ausgeliefert wird? 
Und glaube ich, dass dieses PDF, was da ausgeliefert wird, ein schlechtes Ergebnis ist? Und natürlich auch glaube ich, dass diese Suchanfrage für mich wichtig ist. 
Weil auch das, ne, wenn du irgendwie siehst, 10.000 Leute landen auf deinem PDF. 
Und da geht es irgendwie um Malvorlagen, Bastelvorlagen oder so. 
Aber du bist ein Maschinenbauer und du hast nur aus Versehen diese Bastelvorlage auf deine Website gestellt. 
Dann hast du zwar viel Traffic über dieses PDF, aber für deinen Unternehmenserfolg ist das Ganze komplett irrelevant. 

[28:24] Und deswegen guckt euch das einfach an, dafür gibt es den Report, dass ihr sehen könnt, was da wirklich passiert. 
Und viele von euch werden einfach sagen, nö, also für die drei Leute, die da im Monat auf was Suboptimalem landen, vollkommen geschenkt. 
Aber ich hatte schon Websites, wo gut ein Viertel bis zu einem Drittel des Traffics auf PDF-Dateien gelandet sind. 
Und wo es dann auch sehr nachteilig war für die Conversion. 
Aber das muss man sich eben wirklich angucken. Deswegen kannst du nie sagen, der eine Einsatzzweck ist gut und der andere Einsatzzweck ist schlecht. 
Sondern die SEOs sagen ja immer, hängt davon ab. 

[29:00] Und so ist es hier halt auch. Du musst einfach gucken, ob das Ganze für dich ein Thema ist oder nicht. 
Und dann vielleicht auch in der, das wäre vielleicht ein ganz guter schließender Aspekt da auch, wenn ich sehe, dass für meinen bestimmten Suchbegriff, für den ich gefunden werdenmöchte, der Wettbewerb, oder ich nenne sie eher digitale Vorbilder, die dort schon ein bisschen vor mir rangieren in den Suchergebnissen, wenn die sinnvoll ein PDF einsetzen, dann auchdas nicht einfach blind zu kopieren, sondern sich einfach aus Nutzerperspektive anzuschauen, was ist das Nutzererlebnis mit diesem PDF? 
Erfüllt es den Zweck für den Nutzer? 
Und wenn ich dann hinterher sagen kann, ja, ich könnte das PDF vielleicht noch eine Ecke besser machen, oder ich nehme das gleiche PDF, oder die Struktur von dem PDF eher auf eineHTML-Seite und bin damit auch für, anzusprechenden Nutzer die attraktivere Quelle für diese Informationen, dann habe ich daraus ja auch was Wichtiges ableiten können. 
Ja, Dirk, dann würde ich sagen, wenn sich jemand für dein Thema interessiert, wie und wo könnte er mit dir am besten in Kontakt treten, lieber Markus? 
Also erstmal gibt es eine Podcast-Episode von mir dazu. 
Ehrlich gesagt kenne ich aber gerade nicht mehr die Nummer auswendig. 
Ansonsten gerne über LinkedIn kontaktieren, das ist so mein bestes Medium, über das man mich ansprechen kann. Und wenn man eine Frage hat, können wir immer drüber sprechen. 

[30:21] Sehr, sehr gerne. Ne, Podcast-Folge verlinke ich, auch dein LinkedIn-Profil mache ich sehr, sehr gerne. 
Und dann, Markus, sage ich auch im Namen unserer Zuhörer ein ganz, ganz herzliches Dankeschön für ein inspirierendes, aber wie ich finde auch erkenntnisreiches Gespräch. 
Gerne. Für dich als Unternehmer weiterhin viel Erfolg und deine SEO-Recherche-Arbeit, für die wünsche ich dir immer das richtige Gespür, den richtigen Stein oder besser das richtigeBit umzudrehen, um dann wieder eine neue wertvolle Erkenntnis zu finden, von der wir alle auch einen Nutzen haben. 
Also mach weiter so. Ich freue mich schon riesig aufs nächste Monatsupdate und was du wieder ausgegraben hast. Vielen, vielen Dank. Ich danke dir. 

[31:02] Music. 

Resümee

[31:07] Wir erkennen, PDFs sind auch in 2023 nicht aus dem Web verschwunden. 
Nicht zuletzt mit dem mobilen Konsum von Informationen auf kleinen Geräten hat sich jedoch unser Anspruch an Nutzerfreundlichkeit und Interaktionsmöglichkeiten an eben dieseInhalte stark verändert. 
Für mich war Marcos wirtschaftlicher Blick auf PDFs besonders spannend. 
Demnach können wir dessen Mehrwert für die Kaufentscheidung des Interessenten auch einmal von SEO-Überlegungen trennen. 
Und damit eine klare Kosten-Nutzen-Betrachtung- und Vertriebsprozess-Anstreben. 
Wer diese Folge unterwegs verfolgt, dem empfehle ich später noch einen Blick in den Screencast zur Folge unten in den Shownotes. 
Damit wird unser Anwendungsfall noch anschaulicher. 
Wer Anregungen zur Folge hat, der schreibt mir eine E-Mail an jan.at-webgefährte.de Ich freue mich drauf! 
Alle anderen bleiben gern neugierig auf weitere Erfolgsrezepte und mir gewogen. 
Bis zur nächsten Folge des Unternehmer-Podcasts. Bis dahin wünsche ich eine gute Zeit und allzeit gute Rankings. 
Ihr Jan Czichos. 

Show notes

  • Gast: Markus Hövener
  • Begriffsklärung:
    • Die Suchintention (engl. „search intent“) bezieht sich auf die Absicht oder das Ziel, das hinter einer bestimmten Suchanfrage in einer Suchmaschine steht. Nur wenn wir die Absicht des Nutzers verstehen, können dafür zielgerichtet Inhalte bereitgestellt werden.
    • Es gibt verschiedene Arten von Suchintentionen:
      • informative Absicht – zum Beispiel das Sammeln von Informationen
      • navigationale Absicht – bspw. das Auffinden einer bestimmten Website
      • transaktionale Absicht – etwa der Wunsch nach einem Kauf
    • Der Google „Index“ ist ein Archiv oder Katalog (umfangreiche Datenbank), in dem Google alle im Internet gefundenen Webseiten registriert bzw. Informationen über deren Struktur, Inhalte und Verknüpfungen speichert. Mit diesem Katalog kann Google relevante und aktuelle Ergebnisse für Suchanfragen bereitzustellen.
    • Duplicate Content“ bezieht sich auf identische oder nahezu identische Inhalte, die auf mehreren Webseiten oder innerhalb derselben Website vorhanden sind. Grundsätzlich gilt es dieses zu vermeiden und stattdessen einzigartige, qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen oder sicherzustellen, dass Suchmaschinen die bevorzugte Version von notwendigen Duplikaten klar erkennen können.
    • Erkennbarkeit von PDF-Dokumenten in der Google Suche:
Abbildung 1: Vergleich HTML-Seite und PDF-Dokument in den Suchergebnissen ()
Abbildung 2: Einschränkung von Suchergebnissen nach Dateityp PDF ()
  • Erwähnt Software
    • Die Google Search Console ist ein Tool für Website-Betreiber, mit dem eine detaillierte Überwachung und Optimierung der Website-Leistung in den Google-Suchergebnissen unterstützt wird.

Screencast

Besprochenes Beispiel einer HTML-Seite mit PDF als komplementärer Download:

Diskussion eines Fallbeispiels

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