Beschreibung

Künstliche Intelligenz verändert die IT-Beratung grundlegend. In dieser Folge spricht Andreas darüber, warum klassische Beratungsmodelle an Grenzen stoßen und weshalb heute Struktur, Architektur und intelligente Prozesse entscheidend sind. Du erfährst, wie sich Rollenbilder verschieben, warum iterative Zusammenarbeit wichtiger wird und wie Solo-Unternehmer:innen lernen können, stärker über Ziele statt über Tools nachzudenken. Außerdem geht es um KI-Akzeptanz, Regulatorik und agentenbasierte Arbeitsweisen im Mittelstand.

Schlagwörter
Unternehmer Podcast Cover mit Jan Czichos zu Internet Marketing und Erfolgsrezepten.
Unternehmer Podcast für Internet Marketing
Folge 63 - Vom Berater zum Struktur-Architekten
Loading
/

Strukturarchitektur mit KI nachhaltig etablieren

InVEST

  • Ziele statt Tools definieren
  • KI iterativ integrieren
  • Architektur zuerst denken
  • Prozesse intelligentisieren
  • Datenschutz früh klären
  • Schnellere Umsetzung
  • Weniger Abstimmungsschleifen
  • Höhere Deployment-Frequenz
  • Bessere Skalierbarkeit
  • Mehr Kundennutzen durch KI
  • Return

    Chapter

    1. – Einführung und Vorstellung von Andreas Schönfeld
    2. – Die 80-20-Regel in der Webentwicklung
    3. – Erwartungshaltung und Effizienz
    4. – Ziele und Ergebnisse neu definieren
    5. – Interaktive Webseiten und Nutzererfahrung
    6. – Fachliche Expertise und KI-Validierung
    7. – Herausforderungen bei der Akzeptanz von KI
    8. – Zukunftsperspektiven und Kundenumdenken
    9. – Die Evolution der Beratung
    10. – Der Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Prozesse


    Jan (webGefährte)
    Unternehmer Podcast für Internet Marketing Folge 63 Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe deines Unternehmer Podcasts. Erfolgsrezepte für erfolgreiches Internet Marketing. Ich bin Jan von Webgefährte.

    Viele von uns haben gelernt, Beratung zu verkaufen über Stunden, über Konzepte oder über Methoden. Doch gerade ändert sich etwas Grundlegendes. Unternehmer bzw. Unternehmen, die uns einkaufen wollen, keine Folien mehr, sondern konkretere Ergebnisse. Und immer häufiger versuchen sie, Probleme sogar selbst zu lösen. Mit

    den neuen Werkzeugen bzw. neuen Methoden, die inzwischen verfügbar sind. Die entscheidende Frage ist also weniger wie verkaufe ich meine Leistung, als mehr welche Rolle spielt Beratung heute überhaupt noch, wenn Wissen jederzeit verfügbar ist? Und genau darüber möchte ich heute mit meinem Gast sprechen. Er war bereits in einer der allerersten Folgen des Unternehmer Podcasts

    Ich meine 2022 hier zu Gast. Damals ging es ⁓ Kundenakquise ohne große Marketingbudgets. Heute wollen wir darüber sprechen, was passiert, wenn dieses herkömmliche Beratermodell nicht mehr trägt und wie wir genau daraus etwas völlig Neues entstehen lassen

    Er hat in kürzester Zeit einen radikalen Umbruch vollzogen, vom klassischen Berater hin zu einem Strukturarchitekten, der deutlich näher am Kunden arbeitet. Mit einer neuen Arbeitsweise, mit neuen Denkmodellen und einem klaren Fokus auf Umsetzung. Ich freue mich sehr, dass du wieder dabei bist, lieber Andreas Schönfeld.

    Jan (webGefährte)
    Ja, ich freue mich sehr, dass du wieder da bist, lieber Andreas Schönfeld. Wie geht’s dir?

    Andreas
    Ja gerne, sehr gut, danke. Kurz vor Ostern, da ist es natürlich noch besonders schön, dass wir uns jetzt nochmal kostvoller sehen.

    Jan (webGefährte)
    Genau, hier, man

    beachte den Osterhinweis heute auch im Bild. Andreas, für diejenigen, oder? Das ist doch was Nettes. Für diejenigen, die dich aus der Folge 5, meine ich, noch nicht kennen, vielleicht magst du dich noch mal ganz kurz vorstellen, dass diejenigen, die uns heute das erste Mal zugeschaltet sind,

    Andreas
    Ja, okay, verstehe. Nächstes Mal bringe ich auch einen mit. Ja klar.

    Jan (webGefährte)
    so bisschen Kontext zu dir und zu deinem Unternehmen haben.

    Andreas
    Ja, Also ja, mein Name ist Andreas Schönfeld. Ich bin seit fast 20 Jahren in der IT beschäftigt, habe mal Informatik studiert, noch als der bin jetzt, nenne ich mich so schön, IT-Berater. Ich berate die IT.

    ganz speziell beraten wir die IT in der Automatisierung. Das heißt, wir gehen in ganz spezielle Software-Entwicklungsprojekte rein bringen dort Automatisierung rein, solange sie noch nicht da ist, oder verbessern die Automatisierung. Das Ganze nennt sich mittlerweile DevOps.

    besteht dann nicht nur darin, dass ich irgendwelche Werkzeuge reinbringe, dass ich dann irgendwelche technischen Verbesserungen in die Projekte reinbringe, sondern auch das ganze Thema Kultur und Organisation. Wie gesagt, das große Passwort ist dahinter. DevOps steht da irgendwo da oben auch Das ist das, was wir letztendlich machen. Wir machen DevOps-Beratung.

    und unterstützen dort sehr branchenunabhängig und auch technologisch unabhängig. Das heißt also, ich war schon bei Banken, ich war schon in der Verwaltung, ich war bei bisschen zurück wie auch zu industriellen Sachen überall dort, Software entwickelt, wo Software gepflegt wird. Da sind wir drin.

    und beraten die Projekte, sie besser, optimieren sie halt mit Hilfe von Automatisierungs-Dotes und alles, was dort dann halt auch in so einem Thema, in ein Thema damit betrifft. Genau.

    Jan (webGefährte)
    Wenn wir mal über das herkömmliche Beratungsmodell drüber nachdenken und wie sich das jetzt in der Zukunft

    auch verändert, gewandelt hat. Da würde mich als erste Frage interessieren, Andreas, was war der Auslöser bei dir, wo du gesagt hast, ich muss dieses Modell einfach neu denken, am Markt weiterhin Relevanz zu haben mit meiner Dienstleistung. Was war so ein bisschen

    der Stein des Anstoßes? du irgendwie recherchiert? Gab es Feedback von hast du das einfach in deinem operativen Betrieb gemerkt? Was waren so die Anstöße, die dich dazu gebracht haben? Mensch, ich kann das nicht so weitermachen wie bisher.

    Andreas
    Der initiale Anstoß war eigentlich die Einführung von Künstler Intelligenz. Das fängt natürlich irgendwann damit an. Jeder hat mal irgendwo Jet-GPT benutzt und hat dann irgendwann auch mal verstanden, was Jet-GPT ist und wir auch letzten Endes in meiner Arbeit oder in unserer Arbeit dort unterstützen kann. Ja, bis hin zu anderen KI-Tools dann entsprechend verwendet und dann festgestellt, die können tatsächlich…

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm, mhm.

    Andreas
    meine Arbeit optimieren. Ich muss natürlich weiterhin kontrollieren, was dort passiert. Ich habe quasi einen weiteren Mitarbeiter mir geschaffen, der für mich arbeitet, so einen Nimmer mit den Praktikanten reingebracht, dem ich immer mehr Wissen und mehr Erfahrung auch beibringen kann und dann immer für mich arbeiten kann. Ich habe auch einen reingebracht, der skalieren kann, der nur als ein Mitarbeiter, sondern vielleicht als drei, vier, fünf als Team arbeiten kann. Das ist erstmal die interne Sicht.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Ja.

    Mhm.

    Andreas
    dass ich meine Leistung, ich erbringe, meine Arbeit, die ich erbringe, dass ich sie optimieren kann. Und dann kommt der Kunde und sagt ja.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Andreas
    Das ist ja prima. Dann könnten wir ja auch unsere Arbeit optimieren. Dann brauchen wir dich ja nicht mehr für ein halbes Jahr diese Dinge aufzustellen, sondern ich kann dem Kunden anbieten, ich mach das Programm hier nicht mehr in einem halben Jahr, ich stell dir das System, das DevOps-System nicht mehr in einem halben Jahr zur Verfügung, sondern brauch nur noch zwei Wochen.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Andreas
    Natürlich nicht so auf Knopfdruck, weil es sind trotzdem noch Dinge in der Kommunikation, in der Organisation, in dem Anforderungsmanagement, wo man seine Runden drehen muss. die Wertigkeit verschiebt sich. Ich kann einem Kunden quasi viel mehr Wertigkeit geben in Kürze der Zeit. So kommen wir wieder zum Thema Zeit letzten Endes.

    Jan (webGefährte)
    Schön ausgedrückt,

    Andreas
    muss der Kunde nicht die Zeit bemessen, das Ergebnis, was hinten rauskommt, beziehungsweise das, was ihm hilft mit dem Ergebnis, ich ihm liefere. Hat er schnellere Release-Zyklen, hat er ein schnelleres Deployment, hat er eine höhere Qualität, sind seine Prozesse nachvollziehbarer. Am Ende hat er weniger Schmerz. Und das bezahlt der Kunde.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Absolut.

    Und

    ich würde sogar argumentieren, Andreas, er ist sogar gerne dafür bereit zu zahlen, wenn er das Ganze auch schneller bekommt. im Sinne von das, ich das, was ich halt vorher mit sehr wahrscheinlich mehr Workshops oder mehr verständlicher oder gegenseitiger gedanklicher Annäherung auch auch produzieren musste, wenn das heutzutage schneller geht, weil ich sagen kann, guck mal,

    Wir unterhalten uns nicht erst nicht nicht erst mal länger lange über das Konzept, wir haben einen Lösungsvorschlag, an dem wir dann feilen können und sagen können, okay, guck mal, das ist jetzt für für unsere Organisation hier eine weiß ich nicht, eine Sonderfacette, die wir noch mit einbauen müssen. Das kann ich total gut greifen.

    Andreas
    Ja, schau mal,

    das ist erst nur die Basis. Das heißt also, ich bin effizienter. Wir sind effizienter, bestimmte Dinge zu liefern. Aber das ist nur das Fundament. Am Ende verändert sich der komplette Gedankengut. Ich liefere ihm, das habe ich so schön immer gesagt, eine Architektur, eine Lösungsarchitektur. Nicht mehr im technischen Sinne, sondern im gedanklichen Sinne.

    Jan (webGefährte)
    Ja? Mhm.

    Andreas
    Ich liefere eben die Möglichkeit, liefere dem Kunden die Möglichkeit, mit der Architektur sich auch selber weiterzuentwickeln. Das ist ein ganz anderes Produkt, was daraus entsteht. Das nicht mehr Beratungsleistung, die ich dann effizienter rüberbringe, sondern auch nur das Gedankengut, was ich rüberbringe.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Absolut. Fängt der Kunde da an, anders über dich als Partner nachzudenken? Also im Sinne von nicht, das ist dieses Halbjahresprojekt, danach ist der Berater verschwunden und ich bin darauf, das soll jetzt gar nicht negativ klingen, ich bin darauf selbstgestellt, das weiter zu betreiben, sondern wie ändert sich da vielleicht auch die Sichtweise, wie du als Partner und damit

    Andreas
    Vielen

    Jan (webGefährte)
    auch als jemand, dort in einem anderen zeitlichen Horizont unterstützen kann, wie du wahrgenommen wirst.

    Andreas
    Das Thema Wahrnehmung ist eine entscheidende Frage dabei. Die Wahrnehmung wird sich ändern. zwar werde ich nicht mehr wahrgenommen als der eine Hautträger. So nach dem Motto, wie wird was realisiert? Ich werde nicht wahrgenommen als derjenige, der das dann umsetzt und sagt, ja, mach das dann mal am Ende. Bekomme ich halt das und das Ergebnis. Sondern ich werde wahrgenommen als Begleiter.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    als Begleiter seine Ziele zu erreichen. Das sind ganz andere Ebene. Ich spreche mit dem Kunden vielmehr über seine Anforderungen, ob fachliche nicht fachliche Anforderungen sind. Ich spreche vielmehr über seine Ziele. Und am Ende haben wir dieses Team von nimmermüden Häfchen, die dann dieses Ganze umsetzen.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Und das ist eine ganz andere Kommunikation, eben eine ganz andere Art von Zusammenarbeit.

    Jan (webGefährte)
    Inwieweit spielt denn da auch eine Rolle, diese Art von Umdenken auch auf der Kundenseite schon passiert ist. Also im Sinne von du hast jetzt sehr stark dein eigenes Geschäftsmodell, ich sag von rechts auf links gedreht.

    Und wenn du jetzt zum Kunden diese Art ja doch, sehr stark auch KI-unterstützte Leistungserbringung beim Kunden platzierst, ist da nicht auch eine gewisse Offenheit nötig, dass der Kunde sagt, ich nehme das an, ja, weil es gibt ja, bevor man zusammenkommt, sicherlich auch so gedankliche Barrieren, aus welchem Grund auch immer.

    Andreas
    Vielen

    Jan (webGefährte)
    dass man dann am Ende auch zusammenkommt. Da kann ja das Produkt sonst super gut sein, aber wenn die Kundenseite sagt, da sind wir noch nicht reif für oder da haben wir nicht die Strukturen für und dann ist man vielleicht auch mit seinem Produkt eigentlich zur falschen Zeit da. Wie würdest du das argumentieren?

    Andreas
    In jeder Art von Veränderung spielen solche Dinge immer wieder rein. Wenn ich vor Jahrzehnten in ein Unternehmen reinkomme als Berater und fange an zu digitalisieren, Computer reinzuschieben, Businessprozesse zu automatisieren, dann ist dann Umdenken notwendig.

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm.

    Mhm, mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Wenn ich als DevOps-Berater in IT-Projekte reinkomme und diese IT-Projekte automatisiere, dann ist dort ein Umdenken notwendig. Das Gleiche habe ich mit der Intelligentisierung, nenne ich es mal, nämlich mit der Einführung von KI. Da habe ich genau dieses Umdenken, was auch notwendig ist. Und auf diese Stufe muss man den Kunden bringen, wenn er sich selber nicht reinbringt.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Das ist ganz klar. Da muss man sich Stück für Stück annähern. Da muss man ihm zeigen, was seine Vorteile sind, wo er dann weniger Schmerzen hat, wie auch dann die Zusammenarbeit aussieht, also was sein Liefergegenstand ist, seine Beistelleistung, am Ende dann, wie sich die dann ändern. Da muss man sich finden, weil es am Ende doch eine ganz andere Art der Zusammenarbeit ist.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    So.

    glaube ich auch, wenn ich mal so 10 Jahre, 15 Jahre zurückdenke in meine eigene Beraterzeit. Gerade in der Wirtschaftsprüfung waren ja sowas wie neue regulatorische Anforderungen immer ein gefundenes Fressen für den Berater, wo man sagen kann, guck mal hier, da gibt es eine neue Anforderung. Wenn wir jetzt im digitalen Bereich bleiben, ja auch sowas wie

    Wie habe ich beispielsweise auch meine technische Infrastruktur im Griff oder abgesichert gegen, weiß ich nicht, Cyber-Angriffe zum Beispiel? Und da gibt es ja tatsächlich auch einiges an Regulatorik, wo man sagt, ja, auch da möchte der Staat darüber informiert werden, ich sage mal, kritische Infrastruktur betreibende dort einen Angriff

    Andreas
    Mhm.

    Mhm.

    Jan (webGefährte)
    einem Angriff ausgesetzt sind, dann hat das ja mit Meldepfristen zu tun und so weiter. Ist das eine Sache, die da grundsätzlich auch weiterhin hilft, auch in dem neuen Architekturmodell, dass äußere Anforderungen, die sich verändern, auch dieses Umdenken auf Kundenseite, entweder das Mitsteuern, wie würdest du das sehen?

    Andreas
    Ja, natürlich. Wenn neue Anforderungen reinkommen, dann ist der Kunde natürlich der erste, der versucht, erst mal zu bewerten, hinsichtlich der Priorität, hinsichtlich der Aufwände, hinsichtlich des habe ich in jeder Phase, habe ich das Thema. Wenn ich als Berater diese neue Phase, diese neue Ebene

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    rüberbringe meine Beratungsleistung, dann wird die natürlich erstmal beliebt. good. Wir haben aktuell einen riesengroßen Vorteil, dass das Thema Künstliche Intelligenz sehr positiv erstmal betrachtet wird. Initial. Weil ich mit Künstlicher Intelligenz meine Prozesse optimieren kann. Natürlich sind regulatorische Themen

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Dinge, die man erstmal in Frage stellen muss, datenschutzrechtliche Themen müssen in Frage gestellt werden und so weiter. das Thema im Businessesystem AI erstmal meiner Meinung nach sehr positiv bewertet wird. wird erstmal bewertet mit den entsprechenden Themen. Was man allerdings beachten muss, wenn man solche Themen reinbringt, muss man natürlich gewisse Grundlagen schaffen. Mir schwebt da immer so ein Zitat vor von einem damaligen CEO von Telefonica, ich glaube.

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm, mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Thorsten Dirks heißt der. Der hat gesagt, wenn Sie einen Prozess automatisieren, einen Scheißprozess, er hat es wirklich so gesagt, Scheißprozess automatisieren, dann haben Sie einen scheißautomatisierten Prozess. Jeder, dieses Zitat kennt, der hat nicht gesagt, das ist automatisieren, sondern digitalisieren. Aber das war so die erste Ebene.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Ja, dann.

    Mhm.

    Okay.

    Andreas
    Also ob ich automatisieren sage oder digitalisieren sage, ich rede vom Gleichen. Ich muss Grundlagen schaffen. Die Grundlagen der Automatisierung ist Digitalisierung und die Grundlagen der Intelligentisierung, also das Einführen von künstlicher Intelligenz, ist natürlich auch das Thema Automatisierung.

    Jan (webGefährte)
    Ja klar.

    Mhm.

    Andreas
    Und das muss man den Kunden auch reinbringen und zu sagen, ja, ich gehe nicht zum Kunden. sagt, ja, ich habe jetzt KI entdeckt, können wir KI bei mir einführen? Und Sie sagen, ja, wenn die Grundlagen dafür da sind, wenn die digitalisiert sind, wenn die automatisiert werden, können wir über Einführung von künstlicher Intelligenz, also Intelligentisierung, gerne reden. Wenn Voraussetzungen dann nicht geschaffen sind, müssen die erst mal erbracht werden.

    Jan (webGefährte)
    Valida, Valida Punkt.

    Mhm.

    Ich würde mal versuchen, es noch bisschen greifbarer zu machen. Wenn ich jetzt so an meine ehemalige Beraterzeit dann sind wir ja häufig mit in Projekte reingelaufen, wo man sagt, ja gut, wir machen so eine Art Ist-Analyse und haben dann für vielleicht ein Konzept, eine entsprechende Vorlage oder einen

    Andreas
    Vielen

    Jan (webGefährte)
    ein Rahmenkonzept entsprechend schon mitgebracht und bringen da dann die entsprechenden, ja, kundenspezifischen Informationen oder Anforderungen dann in dieses Konzept ein. Dann wird das Konzept irgendwie abgesegnet und man geht dann in die Umsetzung. Wenn der Kunde genügend Ressourcen oder auch fachliche Kompetenzen hat, dann dieses Konzept umzusetzen, dann

    ist der Berater aus dieser Umsetzerrolle vielleicht auch noch ein Stück weit außen vor. Aber wenn ich das jetzt mal in die Neuwelt da sage, okay, wie bereitest du dich jetzt auf Projekte in der Neuzeit vor? Was kann ich da vielleicht auch mit internen Kollegen entsprechend vorbereiten? Was nimmst du mit zum Kunden?

    Und wie stelle ich vielleicht das auch nach außen da? Vielleicht kannst uns da noch mal so bisschen mitnehmen. Ich dann kann man dann kann man das auch gut greifen, wie dieser dieser neue gedankliche Ansatz an ich liefere eine Architektur Lösung, wie das in der Realität aussieht.

    Andreas
    Ich glaube, sich auch der den Ansatz, den Prozess, den du gerade beschrieben hast, dass sich der grundsätzlich ändert. Natürlich brauche ich eine Ist-Analyse, wie ich eben schon gesagt habe, das Fundament muss da sein. Aber wenn das Fundament da ist, kann man sehr gut iterativ seine Ziele erreichen.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Das

    fängt von kleinen Themen an. Idealerweise ist es so, das ist unser Businessmodell, dass wir sagen, lieber Kunde, wir führen dich auf die neue Ebene gern zum Beispiel über einen kleinen Workshop ein. Zu sagen, wir treffen uns, je nachdem wie komplex das Thema ist, einen Tag, zwei Tage, drei Tage und erarbeiten.

    Bringt ihr erst mal das näher, was die neue Ebene ist. Und auf Basis dessen erarbeiten wir, wie dein zukünftiges System aussehen kann. Das erarbeiten wir zusammen. Und das auch frühzeitig mit den Mitteln und Methoden, die uns aktuell auch schon zur Verfügung stehen. Sprich, wir fangen klein an und schauen, wenn wir …

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Ich habe von GCPT oder Gemini oder Perplexity gesprochen. Wir verwenden schon mal KI-Werkzeuge, mal zu untersuchen, wie können denn die Werkzeuge uns schon frühzeitig helfen, auf die neue Ebene zu kommen. Bitte für diese Werkzeuge.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Andreas
    Das heißt also, bringen das rein und Stück für Stück nähern wir uns den an und planen mit dem Kunden zusammen, wie dann die weitere Zusammenarbeit aussieht. Also eher wirklich ein iteratives Vorgehen als diese große Big Bang Lösung. Ich komme zum Kunden und schaue mir das an in zwei Wochen, keine Ahnung. Und schätze dann ab, wir brauchen irgendwie zwei Jahre, damit du auf der nächsten Ebene bist.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Diese Big Bang Lösung funktioniert heutzutage nicht mehr. Wie gesagt, aus zwei Gründen. Einerseits den Grund, dass ich auch mit dem Kunden zusammen erstmal die neue Ebene in den Projekten erreichen muss. Und der zweite Grund ist auch ein anderer, dass man sich der Laufe der Zeit auch die Welt weiter dreht und dass man das, was dann Erfahrung mit reinkommt, auch sehr schnell und sehr optimal in seine Arbeit mit reinbringen kann.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Macht Sinn. Also ich übersetze das mal für mich. Man hat in kürzeren Zyklen schnellere Ergebnisse und vielleicht noch mal gedanklich Richtung Vorarbeit abgebogen. Du hattest in unserem Vorgespräch auch den Clemens, schöne Grüße an der Stelle übrigens, kurz erwähnt, der in der quasi Altwelt etwas entwickelt hat.

    gesagt hast, okay, diese Vorarbeit entsprechend jetzt nochmal neu zu denken mit einem neuen da vielleicht auch nochmal, wie sieht denn der Werkzeugkasten aus, mit dem du dann dort hinkommst zum Kunden in diesen ersten Workshop beispielsweise.

    Andreas
    Der Werkzeugkasten hat sich komplett geändert. Früher, wenn ich in Vorbereitung an ein Kundenprojekt haben wir uns einen Werkzeugkasten geschaffen oder haben die Schublade aufgemacht und haben die Werkzeuge ausgeholt, die wir für dieses Produkt passen brauchen. Heutzutage kommen wir mit einem Mini-Werkzeugkasten, das ist meinetwegen auch eine EI-Lösung, eine kleine EI-Lösung oder EI-Tool und erarbeiten mit dem Kunden zusammen den Werkzeugkasten.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    individuell auf den Kunden angepasst, mit dem Kunden zusammen. Das klingt erst mal nach mehr Aufwand, aber dadurch, dass wir das mit Hilfe von KI machen und dem vorher angesprochenen Optimierung, sind wir in der Summe sogar schneller und viel besser auf der Zielgeraden, als wenn wir mit dem Werkzeugkosten kommen und erst mal schauen, passt der überhaupt zu dem Kunden. Und im Kundenprojekt passen wir die Sachen so an, dass es für ihn passt.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Das ist ganz, komplettes Umdenken. Aber es ist notwendig. Weil alles andere wird irgendwann auch dann nicht mehr so funktionieren.

    Jan (webGefährte)
    Ja.

    Mhm.

    Ich habe unserer Aufnahme heute nochmal auf deine Webseite geschaut und habe gesehen, dass die grundlegend anders aussieht als vorher. Und ich vermute, dass das tatsächlich nicht ganz losgelöst deiner neuen Positionierung oder auch dem Umdenken in deinem

    Beratungsansatz passiert ist. Vielleicht kannst du uns da mal kurz gedanklich wie du da rangegangen bist und was da vielleicht auch für gedankliche Zusammenhänge bestehen zu unserem Thema heute.

    Andreas
    Also die Basis erstmal für die neue Website ist, dass wir unsere Thema, unsere Kompetenz, unsere Ausrichtung schärfen mussten. Nicht nur wollten, sondern mussten. Wir schärfen diese Ausrichtung. sind die zwei Passworts. DevOps, Industrie, DevOps spielen dort eine Rolle. Das heißt, wir sind die Spezialisten in der DevOps Prozesse, DevOps Gedanken.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Andreas
    gut, DevOps-Automatisierung mit einzubringen. Und das Klare in den Vordergrund zu stellen und Klare zu fokussieren, auch in der Außenwirkung, das war der Grundgedanke der Website selber.

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Mhm.

    Andreas
    Jetzt kommt was Entscheidendes, ein ganz anderer Punkt, der dort eine Rolle spielt, nämlich in klassischen Zeiten hätte ich dafür eine Web-Agentur beauftragt, hätte ich nicht die Anforderungen der Web-Agentur übergeben, nämlich zu sagen, möchte eine Ausrichtung schärfen, möchte in das z.B. DevOps, ich habe die und die Know-how, ich biete die und die Leistungen an, ich präsentiere dies und jenes Know-how in meinem Marketing, in dem Falle der Webseite.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    und

    dann setzt sich die Marketingfirma, zieht sich zurück und überlegt sich, wie dann die Lösung aussehen könnte. Und nach zwei, drei Tagen, zwei, drei Wochen, je nachdem wie komplex, wie groß und wie viel sie arbeitet, liefern sie entsprechendes Ergebnis. In diesem iterativen Vorgehen haben wir irgendwann dann mal eine Website.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Da man sich so ungefähr ausdenken, was für ein Aufwand das bedeutet. auch gewisse Zahlen für sich selber mal ausdenken, was es zahlenmäßig für einen Aufwand bedeutet, was es für Geld bedeutet und was jetzt denn ist. Wie lange es auch braucht, dass man dorthin kommt, wo wir jetzt aktuell sind. Nämlich eine vollständige Website, die genau auf das fokussiert, die technisch auch genau ausgerichtet ist. Also Richtung Google, Richtung SEO, Richtung GEO voll ausgerichtet ist, die Themen mit reinzubringen.

    Und ich habe das als Prototyp meiner neuen Beratungsleistung gesehen. Ich habe gesagt, ich hole mir diesen, ich nenne es immer so schön, den Nimmermödenpraktikanten ins Haus und gebe ihm die Aufgabe, diese Website so zu erstellen, also Content zu recherchieren, die Ausrichtung zu schärfen, vielleicht auch die richtigen Fragen zu stellen, wenn er nicht weiter weiß.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    nach Designmöglichkeiten zu suchen, nach Graphen, Gestaltungsmöglichkeiten zu suchen. da habe ich mich so zwei, drei Arme mal hingesetzt und habe mit meinen Limmermüdenpraktikanten gesprochen, habe den auf die richtige Spur gebracht und habe so den ersten Wurf der Internetseite und der Webseite, die wir aktuell sehen, bereitgestellt.

    Sprich nicht mehr drei Wochen, sondern drei Abende, die so hingestellt, dass sie, ja, ich sie in drei Tagen live stellen konnte. Ja, und der nimmermüde Praktikant, der hieß in dem Fall Claude Kuth. Und wenn man richtig mit den Praktikanten redet, meine Erfahrung, dann kriegt man auch ein Ergebnis, was einen dann irgendwann auch zufriedenstellt nach entsprechenden Runden. Nicht sofort, also nicht auf Knopfdruck, das muss jedem bewusst sein, aber mit einer entsprechenden.

    Interaktion mit entsprechenden Schleifen, entsprechenden Feedback, entsprechenden Einwirkungen und vielleicht hier und da mal was auszuprobieren und bestimmte Richtung zu gehen, kriegt man dann relativ schnell auch ein Ergebnis.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Absolut. Was ich so faszinierend finde an dem Beispiel ist, es deckt sich zumindest in meiner Wahrnehmung eins zu eins mit dem, was du vorher gesagt hast. Wenn ich zu Kunden gehe und sage, na ja, wir haben jetzt ungefähr ein sechs Monat Projekt vor uns, dann werden wir dieses Ziel erreichen. Mit dem neuen Ansatz sprechen wir da vielleicht eher über die gleiche Zielstellung und eine vergleichbare Zielstellung in zwei Wochen.

    Und das ist ja bei dem Webseitenprojekt meines Erachtens genau nicht Ich komme viel schneller zu 80 % Lösung. Also was ich hier tatsächlich auch nicht verhehlen möchte, dass mit KI-Unterstützung man ja sehr schnell im Sinne von Pareto-Prinzip bei einer 80 % Lösung ist. Dass dann die restlichen 20 %

    Tatsächlich auch im Vergleich zu den jetzt vielleicht investierten, du hast von zwei, drei Abenden gesprochen. nehme mal, ich mache da mal zwei, drei Tage draus für die 80 % Lösung und dann die restlichen 20, dass die aber auch nochmal tatsächlich zwei Monate brauchen können, weil dann eine entsprechende, wie soll ich sagen,

    weil man zusätzliche Anforderungen mit einbauen möchte, das irgendwie perfektionieren möchte. Diesen zweiten 20 Prozent, die im Vergleich zu den ersten 80 viel schwerer zu erreichen sind, das soll der Webseite gar keinen Abbruch tun, sondern ich möchte einfach nur eine klare Erwartungshaltung wecken da draußen und sagen, häufig ist die 80 Prozent Lösung gut genug. Ich brauche die 20 Prozent hintendran gar nicht. Wenn ich aber die 20 Prozent tatsächlich haben möchte und das dann tatsächlich auch in einem Projektkontext nicht

    in Anführungsstrichen nur für ein Marketing-Vehikel der Webseite, dann ist das natürlich auch etwas, ich ein realistisches Einschätzungsvermögen brauche. Deswegen das von meiner Seite auch nochmal reingeworfen.

    Andreas
    Absolut,

    absolut, was man natürlich sehen muss. Egal ob man das Beispiel der Website sieht, man das Beispiel unseres neuen Business Modells sieht, die Gefahr besteht, dass man sich überschätzt. Ganz klar. Man sieht die Geschwindigkeit, die man erreichen kann. Man sieht, wie schnell man kann. Man muss aufpassen, dass man den Fokus nicht verliert in dem, wo man hin möchte.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Das ist

    Jan (webGefährte)
    Ja.

    Andreas
    ganz klar. Wenn du diese 80-20-Regel aufnimmst, ja, ich innerhalb von diesen drei Armen die 80 Prozent erreicht. Die Frage ist natürlich, was sind die 80 Prozent und welchem Aufwand erreiche ich die nächsten 20? Ja, am Ende habe ich aber die Möglichkeit, auch diese 80 Prozent so effizient

    umzusetzen, dass ich am Ende trotzdem noch schneller bin und viel schneller und viel effizienter arbeiten kann. Das ist nur das Thema der Webseite. Bei unseren Leistungen ist es genau das Gleiche. Da steht tatsächlich dann die Gefahr, ich werde nicht zum Kunden gehen und sagen, dass wir wir normalerweise in einem klassischen Fall auf sechs Monate schätzen, schaffen wir jetzt in zwei Wochen. Da kommt eine Erwartungshaltung rein, die man dann am Ende doch nicht erfüllen kann.

    Jan (webGefährte)
    Natürlich, natürlich.

    Genau.

    Andreas
    Ich würde das eher formulieren, dass ich auf ganz anderen Ebenen mit dem arbeite. Das Ergebnis ist was anderes. Das Ergebnis, wenn wir das richtig angehen, wenn wir die Erfahrung mit reinbringen, sind wir vom Ergebnis her, vom Produkt her, sind wir auf einer ganz anderen Ebene. Ich erreiche nicht das, oder ich stelle mir nicht das Ziel,

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Andreas
    was ich in sechs Monaten erreiche, sondern ich definiere ein ganz anderes Ziel auf einer ganz anderen Ebene. Ja, wir haben am Anfang gesagt, unsere Leistung ist nicht das Produkt, das am Ende denn damit arbeiten kann, dass zum Beispiel eine Softwareentwicklung eine komplett durchdeklarierte und implementierte Bildpipeline hat mit einem Test- und Deploymentprozess zum Beispiel, sondern hat die Möglichkeit,

    sich das entweder zu erarbeiten oder mit uns zusammen sich das zu erarbeiten und zukünftig auch weiterzuentwickeln.

    Er kriegt ein ganz anderes Produkt.

    Jan (webGefährte)
    Absolut. Ich würde hier auch noch zwei, drei Beispiele mit reinwerfen. Also ich habe gesehen, die Entwicklung auf der Webseite tatsächlich nachher nicht nur in Textinhalten mündete, sondern du auch ganz konkret gesagt hast, guck mal, ich möchte beispielsweise eine kurze

    Interaktionen mit dem Besucher der Webseite haben, wo ich drei Fragen stelle, wo hinterher eine Auswertung erfolgt, wo ich direkt mit dem Kunden in den Dialog treten kann. das sind natürlich Dinge, diesem neuen Arbeitsmodus sehr schnell visualisierbar sind. Sie liegen sehr schnell vor, auch als eine ein Lösungsvorschlag. Ich kann das sofort testen.

    und kann sagen, jawohl entspricht es meinen Erwartungen. würde ich gerne dieses Thema, ich erreiche ein ganz anderes Niveau, noch mal unterstreichen. Weil ich starte dann nicht mehr mit, wie kann ich denn jetzt da irgendwie…

    die Dateneingabe so steuern, dass am Ende ich je nachdem, was dort die Nutzer antworten, waren, am Ende auch ein personalisierte Antwort geben kann. Sondern das ist natürlich eine Sache, da bin ich gleich auf einem ganz anderen Niveau, auch für einen Besucher der Webseite. Und wenn wir das…

    Andreas
    Genau. Das ist die Ebene, mit der ich rede. Wir reden

    nicht mehr über das Wie. Ich rede auf der Website nicht mehr über das Wie. Ich rede nicht mehr, welches CRM-System ich benutze. Ich rede nicht mehr darum, wie ich meine Daten verwalte, nicht das CRM-System strukturiere, sondern ich rede immer nur noch, was ich umsetzen möchte. Ich möchte eine Website, auf der meine Besucher …

    Dann halt mit Seomitteln. Also ich rede nicht mal drüber, ich sage, ich möchte eine Seeroptimierung, sondern ich möchte meine Besucherzahl erhöhen. möchte, dass Google mich besser erkennt. Ich rede nicht, und das mache ich in unserem Business auch, ich rede nicht mehr, wie die Pipeline am Ende aussieht, sondern ich rede das Ergebnis, was er erreichen möchte.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Alles

    würde gerne noch eine aus meiner Sicht essentielle Facette hier mit reinwerfen und zwar den Aspekt, dass die Art von Lösung, die du heute dann beim Kunden damit platzierst, mit deiner fachlichen Expertise auch untermauern und verifizieren kannst. Das heißt, du begibst dich ja mit deinem neuen

    Andreas
    Vielen

    Jan (webGefährte)
    Ansatz nicht in ein neues fachliches Themenfeld, sondern es ist ja heutzutage ein unabdingbarer Skill, das was mir mit KI-Unterstützung angeboten wird als Lösungsvorschlag, das auf Herz und Nieren prüfen zu können und zu sagen, ist es genau das, was ich brauche. Es ist tatsächlich nur im

    Also in dem, was ich sehe, richtig oder ist es auch dahinter, wie die Daten in Eingaben oder auch der Code nachher verarbeitet wird? Ist das etwas, was langfristig tragbar ist oder mache ich damit ungewünschte neue Baustellen auf, die nachher die Effizienz, die ich damit gewonnen habe, die damit wieder ins Verhältnis setzt?

    Ich glaube, das ist ganz wichtig, egal ob hier über ein System in der Softwareentwicklung spricht oder man verwendet einfach nur einen KI Assistenten, weil man sagt, ja, ich optimiere meine Blockbeiträge auf der Die Möglichkeit ist fachlich zu verstehen, wie es am Ende zusammengesteckt sein muss, auch zu funktionieren. Das passt aus meiner Sicht halt sehr gut bei dir zusammen, was deine fachliche

    Andreas
    So, jetzt

    weiß ich nicht, ob es an mir liegt oder an dir

    Jan (webGefährte)
    was deine fachliche Neuausrichtung betrifft.

    Andreas
    Ich glaube dass die KI sich so weiterentwickeln wird.

    Jan (webGefährte)
    Der sieht eigentlich

    Andreas
    gebe der KI eine Aufgabe und dann muss ich das Know-how haben. Dann muss ich die Erfahrung haben, dass ich das Ergebnis richtig validieren kann. Dass ich auch mal den Source Code reinschauen kann, was dort

    Jan (webGefährte)
    aber mal zur Sicherheit auf meinen Hotspot drüber schwenken. Was jetzt für die Aufnahme nicht problematisch ist, der nimmt das tatsächlich alles lokal auf, Andreas, falls du mich noch hören kannst.

    Andreas
    erstellt wurde. Dass ich mal reinschauen kann, was hat die KI gerade bei einer Website dann unten drunter zusammengeschrieben. In der nächsten Stufe kann ich aber einer KI auch sagen.

    Prüfe, validiere bestimmte Dinge mal. Schreibe Testfälle. Jeder Softwareentwickler, der einen Service mit Hilfe von der KI schreibt, der KI auch sagen, setz nicht nur die Funktionalität sondern schreibe mir entsprechende Testfälle, diese Funktionalität zu prüfen. Sprich, prüfe bitte, was du selber auch entwickelt hast. Natürlich muss man damit natürlich in der Intelligenz nochmal drüber schauen.

    Aber ich kann auch die KI damit zu unterstützen, dieses Drüberschauen zu unterstützen.

    Und das passiert genauso in der Website, dass ich sage, ich möchte bestimmte Themen reinhaben, bestimmte Erwartungshaltung erfüllen und wie sie die Zum Beispiel durch so eine Return of Investment Beschreibung, die jetzt zum Beispiel in der Website enthalten ist, das so mit reinzubringen oder auch in unserem Produkt und unserer Dienstleistung dem Kunden nämlich zu sagen, ja.

    Ich möchte auch noch ein System schaffen, eine Funktionalität, ein Prozess schaffen, das zu prüfen, zu monitoren, von dem was er dann als eine IT-Lösung wieder zusammen erstellt.

    Jan (webGefährte)
    Ich würde noch eine Frage ergänzen, Andreas. Und zwar würde ich den Punkt ergänzen wollen. Was war denn für dich die größte Herausforderung? Dieses neue Modell? glaube, angenommen hast du das gedanklich sehr schnell, weil du natürlich, wenn ich das richtig verstanden habe, auch

    Andreas
    Geht’s?

    Jan (webGefährte)
    zu dem, wie das Beratungsprodukt jetzt positioniert ist oder deine Architektur Lösung, dass du da schnell auch Resonanz bekommen hast vom Markt und das natürlich auch bestätigt, das ist der richtige oder ein guter Weg ist. Aber es gab ja entlang des Weges bestimmt auch Herausforderungen und auf die würde ich gerne auch mal so bisschen eingehen wollen, tatsächlich auch beide Seiten der Medaille

    die so einen Veränderungsprozess mit sich bringt, auch mal zu begleiten.

    Andreas
    Ich glaube, ich musste leider da ein Stück widersprechen. Die Herausforderung ist nämlich die Akzeptanz. also das neue Konzept zu sagen, wir unterstützen unsere Arbeit mit KI, das wird viel hinterfragt. Wir haben am Anfang über Ängste gesprochen, über Nachvollziehbarkeit, Regulatorien, Datenschutzgeschichten. Das ist das, was …

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Okay.

    Andreas
    potenzieller Kunde oder bestehende Kunde sofort quasi als Einwand erst mal einwerfen. Wir können uns dem nicht annähern, dieses Mitteleuropa, ich will es gar nicht mehr nur in Deutschland, diese Mentalität der erstmal das zu hinterfragen, also erstmal die Gefahren zu sehen. ist typisch mittel europäische Mentalität, nicht nur die German Angst, es gibt auch eine European Angst.

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm,

    Andreas
    die Trittheit auf. das ist mal das Erste. Also das ist eigentlich in der Sünde die größte Herausforderung. Und das zweite Thema ist tatsächlich sich zu öffnen, sich dem Thema zu stellen und einfach mal bestimmte Dinge auszuprobieren. Und dann sich Stück für Stück dem Ganzen annähern.

    Jan (webGefährte)
    Ich versuche mal einen gedanklichen Bogen. Wenn ich mich hier als Privatperson hinsetze und ich mache irgendwie mir so ein Chatfenster auf und ich habe irgendwie eine Frage, gebt die bei bei chat.gbt ein oder hier bitte in irgendeinem Chatanbieter eurer Wahl und ich bekomme eine super schnelle Antwort. Ich merke auch, dass

    Andreas
    Ja.

    Jan (webGefährte)
    die Verifizierung der Antwort, dass die Inhalte, auf die Bezug genommen wird aus dem Internet, dass die Quellen stimmen, dass die Aussagen tatsächlich belastbar sind. Dann merke ich ja sehr schnell auch als Privatanwender, wow, das ist ein Werkzeug, das kann mir Dinge abnehmen, für die ich vorher

    sehr lange gebraucht habe, weil ich es manuell recherchieren musste, weil ich gar nicht wusste, wo ich anfangen soll zu suchen und damit Dinge vielleicht gar nicht angegangen bin. Das sind ja Dinge, die einen sehr schnell überzeugen und die einen dazu bringen, Neues auch gedanklich zuzulassen, dem Raum zu geben und zu überlegen, dass ich diese Form von, ja, du hast ja als Un…

    unermüdlichen Praktikanten bezeichnet vorhin, dieser Person auch Raum gebe in meinem Arbeitsalltag. Warum, glaubst du, reicht es nicht, dass diese Art von Faszination, privat da ist, warum die dann in der Arbeitswelt tatsächlich auch so schwer fußfest ist? Ist das eine Sache, wo wir uns hier einfach nur in Deutschland selber auf den Füßen stehen mit der Regulatorik? Oder gibt es da andere Facetten, die du auch kennengelernt hast?

    Andreas
    Ich will das gar nicht so negativ sehen, diese Angst. Das Hinterfragen ist natürlich auch berechtigt. Das macht so wieder Spiegel, was du gesagt hast, Privatperson. Ich verwende mal diesen Begriff der Naivität, gehe ich naiv ran und sage einfach, ich stelle denen jetzt mal eine Frage und das Positive dabei ist, dass die Tools ja so gebaut sind, dass sie immer auch eine relativ gute, positive Nachricht geben.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Sie sind ja so drauf ausgerichtet, dass ich immer eigentlich mit dem Ergebnis zufrieden bin. Du hast gesagt, mittlerweile sind sie so gut, dass die Garten auch, die Referenzen so gut sind, dass sie belastbar sind und so schafft natürlich einen gewissen Erfolg der KI-Tours im privaten und sicherlich auch Stück im Businessbereich. Es gibt aber genug Leute, die das erstmal hinterfragen.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Andreas
    Ich gehe in der GPT rein und kriege eine Antwort und die Antwort, die ich bekomme, die hinterfrage ich erst mal. Woher er die Informationen her? Sind sie richtig? Sind sie valide? Warum hat er die Informationen? Das wird viel hinterfragt und da kommen natürlich regulatorische und tatschutzrechtliche Dinge dazu. Und natürlich auch eine gewisse Angst.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Was ist dann das Ergebnis? Wie verändert sich meine Arbeit? Wie verändern sich die Arbeiten? Wie verändern sich die Prozesse im Unternehmen, im Konzern, wo auch immer, wenn sowas in die Breite geht?

    Jan (webGefährte)
    Ja.

    Andreas
    Und das schafft natürlich erstmal auch einen gewissen positiv formulierten Respekt.

    Jan (webGefährte)
    Absolut, mit Zurückhaltung auch.

    Andreas
    Zurückhaltung,

    genau. Und damit hat man natürlich erst mal zu kämpfen. Ich habe einen Kunden, dem habe ich

    erklärt, wie man in Automatisierung, also in DevOps-Automatisierung künstliche Intelligenz mit reinbringen kann. Da geht es Lockfallanalyse, also sehr technische Themen. geht es Lockfallanalyse, die mit Hilfe von der IHR ausgewertet werden können. Da geht es Self-Healing Pipelines, das heißt also ein paar Einfluss von diesen Prozessen. Wenn halt bestimmte Probleme auftreten. Seine erste Antwort, also seine erste Frage war

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Wir dürfen mit unserem System aber nicht ins Internet. Also schon zwei Schritte weiter gedacht. Ich möchte keine Informationen nach außen geben. Ich möchte keine, keine EITools verwenden, die im Internet stehen. Ich möchte keine EITools verwenden, die auf meine Informationen zugreifen und dann irgendwelche anderen Sachen mitbringen können. Das war seine sofortige Antwort.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Andreas
    Zu Recht natürlich, also es ist auch nachvollziehbar, dass sie die stellt. Meine Antwort war dann natürlich erstmal klar, kein Problem, verwenden wir lokale NNMs, also verwenden wir ein abgestattetes KI-Tool, was halt nicht nach außen kommuniziert. Das kann man auch kleiner gestalten, weil sie keine Bilder generieren und keine Bildanalyse machen, sondern nur eine Textanalyse machen. Das ist so nicht bei, aber das ist so die typische Antwort.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Klar.

    Andreas
    die ich immer rein bekomme, wenn man das auch auf unserer Produktebene weiterführt. zu sagen, ihr lieber Kunde, wie wäre es denn, wenn wir das mit Hilfe von KI unsere Prozesse optimieren können und am Ende sogar anders gestalten können, ihr in anderen, gedanklich auch ganz anderen, Ebenen reinkommen könnt. Ich will nicht sagen, da wird die Tür zugemacht, aber da wird schon mal erstmal geschaut, welche Stäubersteine liegen da.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Absolut.

    Andreas
    bevor man dann eigentlich erstmal die Vorteile sieht.

    Jan (webGefährte)
    Absolut.

    Ja gut, war ja auch, wo wir KI noch nicht ein breites Feld in unserem Alltag eingeräumt haben. In der klassischen Beratung gab es ja auch Hürden, gedankliche Hürden, wo wir den Kunden mitnehmen mussten und das

    das tatsächlich auch nicht weg argumentieren, aber zumindest mal einen klaren Blick schärfen und sagen, okay, wie viel dieser Bedenken ist berechtigt, wofür gibt es Lösungen, wie kann ich mit den Restrisiken umgehen und so weiter. das das ist glaube ich, das ist glaube ich hier nicht und ich würde

    Andreas
    Danke.

    Jan (webGefährte)
    Ich würde dich mal ganz spontan, Andreas, fragen, auch im Anbetracht der Zeit, ob nicht die Unterhaltung, die wir jetzt sehr stark auf dein Unternehmen bezogen haben, ob wir die nicht vielleicht auch noch mal in einer quasi Verlängerung oder in der zweiten Folge noch mal genauso deine Zielkunden beziehen können und damit

    Andreas
    können.

    Jan (webGefährte)
    finde ich ein superschönes rundes Bildskizjern. wenn der eine, auf Deutsch gesagt, bereit ist sein Geschäftsmodell mal von heute auf morgen umzukrempeln, was sagt das auch nachher der Kundenseite, die sich auch einer technologischen Veränderung da draußen nicht entziehen kann? Das heißt, KI wird nicht weggehen, sage ich immer. Die Frage ist, wie wir uns aufstellen.

    mit diesen neuen Möglichkeiten, da sind, die Zweifelsohne, auch Risiken mit sich bringen, wie wir mit diesen neuen Möglichkeiten umgehen. das wäre mein Angebot in deine Richtung, einfach zu sagen, wir übertragen das mal auf deine, du hast vorhin schon ganz kurz die SPS oder die Kunden in dem, ich sag mal, Maschinenbau-Mittelstand.

    Andreas
    Mhm,

    okay.

    Jan (webGefährte)
    Wie du von deren Seite auch ein Umdenken von deiner Perspektive her das aussehen könnte, da vielleicht auch so eine Handreichung zu Das fände ich zum Beispiel spannend. Frage, wärst du offen dafür?

    Andreas
    Absolut, natürlich. Ich muss das mal abschließen, vielleicht noch ergänzen. Einführung von KI ist nicht nur die Einführung von neuen Technologien. Einführung von KI ist eine Transformation. So wie eine Digitalisierung eine digitale Transformation ist, so eine Einführung von Automatisierung, eine Transformation ist Richtung Automatisierung, ist die Einführung von KI eine Transformation in Intelligentisierung.

    Jan (webGefährte)
    Mmh.

    Mhm.

    Andreas
    und diese Transformation Schritte zu begleiten. ist natürlich unser Know-how, gerade speziell unseren Kunden. Und wenn wir das in unseren aktuellen unseren aktuellen Kunden-Clienten natürlich mal matchen wollen und viel mehr ins Intitie gehen wollen, braucht man natürlich einen weiteren Broadcast und kannst mich gerne dazu einladen.

    Jan (webGefährte)
    Sehr gerne, würde ich mich wirklich freuen. Wir schauen mal, wann es zeitlich passt und dann schieben wir den entsprechend nach.

    Andreas
    Gerne, so machen wir es.

    Jan (webGefährte)
    Was ich mir vorstellen könnte, ist, dass der eine oder andere, der heute hier tatsächlich auch für sich persönlich Fragen hat und sagt, hey, diese die der Andreas dort vollzogen hat, da hätte ich einfach eine Frage dazu. Ich würde vielleicht auch gerne mal über meine persönliche Situation dazu sprechen. Wie über welchen Kanal könnte er dich am besten erreichen, mit dir Kontakt zu treten?

    Andreas
    Das Einfachste ist natürlich eine Man kann jetzt die reinbringen, aber ihr könnt auch auf die Seite gehen comqent.de. Unter Kontakte könnt ihr ein Kontaktformular ausführen oder eine E-Mail an info.comqent.de schicken. Also ich lese alles. Und da kann man gerne Kontakt treten. Ich glaube, ist auch die einfachste Möglichkeit. Ich habe natürlich auch eine LinkedIn-Seite. Die kannst du gerne mit veröffentlichen,

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Ja klar, nehm ich.

    Mhm.

    Andreas
    wo ich mich auch selber noch mal präsentiere und wo natürlich auch der Kommunikationskanal offen ist.

    Jan (webGefährte)
    Ja klar, mache ich. Kommt alles auf die Folgenseite, sodass wir da keine Barriere haben, was die Kontaktaufnahme betrifft. Nee, finde ich Dann würde ich von meiner Seite sagen, ganz, ganz herzliches Dankeschön Andreas für deine Zeit, für den offenen Einblick in deinen neuen Ansatz und ich würde fast sogar sagen, in ein Umdenken, was bei dir schon stattgefunden hat.

    Andreas
    Ja.

    Jan (webGefährte)
    Vielleicht sagen wir mal so, du hast nicht einfach nur dein Angebot verändert, sondern einfach auch deine persönliche Rolle neu gedacht. Vom Berater zu einer anderen Form von Partner für deine Kunden. Ich wünsche weiterhin ganz viel ganz viele neue tragfähige Strukturen, die du schaffen kannst für deine Kunden.

    Andreas
    Absolut.

    Absolut.

    Jan (webGefährte)
    damit vielleicht auch der Branche auf diesen neuen Zug entsprechend mit aufzuspringen. Schön, dass du da warst.

    Andreas
    Vielen Dank für die schönen Worte, Kann ich auch nur Vielen Dank nochmal, dass ich hier teilnehmen durfte, dass ich mich öffnen durfte. Ich freue mich gern auf das nächste Mal auf den zweiten Teil. Und frohe Ostern, würde ich sagen.

    Jan (webGefährte)
    Genau, das wünsche ich dir auch, Andreas. Frohe Ostern!

    Andreas
    Alles klar,

    dann. Tschüss, tschau tschau.

    Jan (webGefährte)
    Dank Andreas haben wir heute gesehen, es verändert sich nicht nur die Technologie, sondern das gesamte Verständnis von Beratung. Weg von Konzepten und Templates hin zu Struktur, Umsetzung und echter Nähe zum Kunden.

    nicht mehr erklären, wie etwas funktioniert, sondern gemeinsam dafür sorgen, dass es funktioniert. ja, künstliche Intelligenz ist dabei kein Andreas versteht es als Werkzeug und vielleicht sogar als Einstieg in etwas Größeres. In eine neue Form Intelligentisierung von Prozessen.

    Entscheidungen und von Zusammenarbeit. Entscheidend ist, nicht jede bestehende Arbeitsweise einfach schneller zu machen, sondern zuerst die richtigen Grundlagen zu schaffen.

    Denn eine schlechte Struktur bleibt auch mit Automatisierung eine schlechte Struktur. Und genau entsteht der eigentliche Hebel. Beratung wird damit weniger abstrakt, aber deutlich wirksamer. Mit weniger Distanz und mehr Verantwortung und weniger mit Methode als mehr mit Ergebnis.

    Wenn du dich mit Andreas diesen Ansatz austauschen möchtest, dann schau gern auf seiner neuen Webseite vorbei oder vernetze dich mit ihm auf LinkedIn. Die Links dazu findest du in den Show Und nun interessiert mich deine Perspektive. Wo stehst du gerade? Eher noch im klassischen Modell oder schon im Umdenken? Schreib mir. An jan(at)webgefaehrte.de

    Bis dahin, Dein Jan Czichos

    Folge als Video

    Jan Czichos im Gespräch mit Andreas Schönfeld über KI-gestützte Strukturarchitektur und moderne IT-Beratung.

    Show notes

    Begriffsklärung:

    • Agentenbasierte Website: Website, bei der KI-Agenten Aufgaben wie Struktur, Inhalt, Suche oder Optimierung unterstützen.
    • Big Bang: Projektvorgehen, bei dem eine große Lösung auf einmal eingeführt wird, statt schrittweise.
    • Build-Pipeline: Automatisierter Ablauf, der Software baut, testet und für den Einsatz vorbereitet.
    • CI/CD: Continuous Integration und Continuous Deployment automatisieren Test, Build und Auslieferung von Software.
    • Claude Code: KI-gestütztes Coding-Werkzeug von Anthropic zur Unterstützung bei der Softwareentwicklung.
    • Deployment: Veröffentlichung oder Bereitstellung einer Softwareversion in einer Zielumgebung.
    • Intelligentisierung: Weiterentwicklung von Automatisierung, bei der Systeme Abläufe nicht nur ausführen, sondern intelligenter unterstützen.
    • Log-File-Analyse: Auswertung technischer Protokolldateien, um Fehler, Muster oder Systemverhalten zu erkennen.
    • Lokales LLM: Sprachmodell, das lokal oder innerhalb der eigenen Infrastruktur läuft, statt Daten an externe Dienste zu senden.
    • Self-Healing Pipelines: Automatisierte Entwicklungs- oder Betriebsprozesse, die Fehler erkennen und teilweise selbst beheben können.
    • Strukturarchitekt: Rolle zwischen Beratung, Architektur und Umsetzung mit Fokus auf tragfähige Systeme statt ausschließlich auf Konzepte.
    • Vibe Coding: KI-gestützte Softwareentwicklung, bei der Ziele und gewünschtes Verhalten stärker als das manuelle Schreiben jeder Codezeile gesteuert werden.

    Erwähnte Plattformen und Dienste:

    • Google Suche: Suchmaschine von Google, über die Websites, Inhalte und Informationen gefunden werden. Wichtig für SEO-Optimierung.
    • Claude Code: KI-gestütztes Entwicklungswerkzeug von Anthropic, das Entwickler beim Schreiben, Verstehen und Optimieren von Code unterstützt.
    • App Store: Plattform zur Veröffentlichung und Verteilung von Apps auf mobilen Geräten, z. B. für iOS-Anwendungen.
    • LinkedIn: Business-Netzwerk zur beruflichen Vernetzung, Positionierung und Kontaktaufnahme im B2B-Umfeld.
    • Website: Digitale Unternehmenspräsenz zur Information, Positionierung und Kontaktaufnahme mit Interessenten oder Kunden.
    • Kontaktformular: Eingabemaske auf einer Website, über die Besucher direkt Anfragen senden können.
    • E-Mail: Digitale Kommunikationsform für den direkten Austausch zwischen Unternehmen, Kunden oder Partnern.
    • Lokales LLM: Sprachmodell („Large Language Model“), das lokal innerhalb der eigenen Infrastruktur betrieben wird, ohne externe Cloud-Anbindung.
    Bonusmaterial

    KI-Checkliste für moderne IT-Beratung

    Mit diesen fünf Schritten prüfst du einen Beratungsprozess und bereitest einen klar abgegrenzten KI-Piloten vor.

    1. Ziel und Messgröße festlegen

    • Einen konkreten Prozess auswählen
    • Ausgangswert und gewünschtes Ergebnis dokumentieren
    • Verantwortliche Person benennen

    2. Technische Grundlage prüfen

    • Schnittstellen und Datenquellen auflisten
    • Abhängigkeiten und Zugriffsrechte klären
    • Manuelle Engpässe markieren

    3. Kleinen KI-Piloten umsetzen

    • Einen wiederkehrenden Arbeitsschritt automatisieren
    • Ergebnis fachlich kontrollieren
    • Fehler und Korrekturen protokollieren

    4. Datenschutz und Betrieb absichern

    • Datenklassen und zulässige Verarbeitung dokumentieren
    • Cloud- und lokales LLM gegeneinander prüfen
    • Fallback und menschliche Freigabe festlegen

    5. Wirkung messen und nächsten Schritt entscheiden

    • Zeitaufwand und Ergebnisqualität erneut messen
    • Abweichung zum Ausgangswert berechnen
    • Pilot stoppen, verbessern oder kontrolliert ausweiten

    Schreibe einen Kommentar

    Weitere Folgen zu Künstliche Intelligenz

    Folge 61 – Agent First Website

    Wie KI-Agents Websites, Inhalte und Schnittstellen verändern. weiterlesen

    Folge 057 – KI Agenten für Einzelunternehmer

    Wie lassen sich KI-Agenten konkret im Solo-Business einsetzen? In dieser Episode spricht Christian Tembrink über echte Praxisbeispiele, smarte Agent-Setups und ... weiterlesen