Beschreibung

Wie lassen sich KI-Agenten konkret im Solo-Business einsetzen? In dieser Episode spricht Christian Tembrink über echte Praxisbeispiele, smarte Agent-Setups und typische Fehler beim Einstieg. Du erfährst, wie Custom GPTs bei Redaktionsplanung, Anfragequalifizierung oder Angebotsprozessen helfen – und warum der „Doppelpass“ zwischen Mensch & Maschine entscheidend ist. Ideal für alle, die KI-Agenten effizient und alltagstauglich nutzen möchten.

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Unternehmer Podcast für Internet Marketing
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Folge 057 - KI Agenten für Einzelunternehmer
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Gast: Christian Tembrink

Mit eigenen KI Agenten unseren Alltag als Einzelunternehmer spürbar entlasten

InVEST

  • 1–2 Std. monatlich fürs Agenten-Setup
  • Custom GPT auf Aufgaben trainieren
  • Feedback zur Agentenleistung festhalten
  • Tools mit Memory-Funktion nutzen
  • Mensch-Maschine-Doppelpass anwenden
  • 30–50 % Zeitersparnis bei Routinejobs*
  • Content schneller strukturiert & geplant
  • Weniger mentale Belastung im Alltag
  • Angebotsprozesse klarer & effizienter
  • Wiederverwendbare Workflows schaffen
  • Return

    00:00 Einführung in die Welt der KI-Agenten
    04:11 Verkaufspsychologie und KI im Marketing
    07:06 Die Rolle des Marketers in der KI-Ära
    10:12 Kollaboration zwischen Mensch und KI
    12:58 Unterschied zwischen Custom GPT und Agenten
    15:47 Erste Erfahrungen mit KI-Agenten
    18:34 Praktische Anwendungen von KI im Workshop-Bereich
    21:50 Präsentationen und interaktive Materialien
    25:06 Vorbereitung und Effizienz in Meetings
    25:23 Kreative Anwendungen von KI im Arbeitsalltag
    26:43 Beispiele für KI-Anwendungen im Alltag
    30:26 Automatisierung von Anfragen und Angeboten
    32:43 Psychologische Entlastung durch Automatisierung
    35:40 Herausforderungen und Stolpersteine bei der Implementierung
    37:00 Rechtliche Bedenken und Ängste im Umgang mit KI
    39:14 Praktische Anwendung und Übung mit KI-Tools
    41:54 Kriterien für die Auswahl von KI-Tools
    44:42 Reflexion und kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsabläufe
    47:35 Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI
    51:18 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen
    53:46 Die Rolle von KI-Agenten in der modernen Arbeitswelt
    55:40 Co-Intelligenz: Mensch und Maschine im Einklang


    Jan (webGefährte)
    Unternehmer Podcast für Internet Marketing, Folge 57.

    Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Erfolgsrezepte für Internet Marketing. Dein Unternehmerpodcast mit mir, mit Jan von Webgefährte. Künstliche Intelligenz verändert unser Arbeitsleben. Und mit den neuen KI-Agenten stehen wir an einem echten Wendepunkt.

    Statt nur einzelne Tools zu bedienen, können wir jetzt Agenten einsetzen, die Aufgaben autonom, schnell und effizient für uns erledigen. Besonders für uns Einzelunternehmer eröffnen sich damit spannende Möglichkeiten, Routineaufgaben abzugeben oder mehr Zeit für unsere Kunden einzuräumen und gleichzeitig die Qualität, zum Beispiel im Marketing, zu steigern.

    In dieser Folge spreche ich mit meinem Gast über welche Agenten heute wirklich etwas taugen, welche Fehler wir bei der Nutzung unbedingt vermeiden sollten und wie wir den perfekten Agenten für unseren Arbeitsalltag finden können. Wenn du also wissen möchtest, wie KI-Agenten dir helfen können, Arbeit neu zu denken und dein Marketing klüger zu machen.

    Dann bleib umgedeckt dran. Los geht’s!

    Jan (webGefährte)
    Mein heutiger Gast ist ein vertrautes Gesicht oder besser gesagt auch eine vertraute Stimme, abhängig davon, ob ihr uns als Video oder als Audio Für die den schon länger verfolgen, werden ihn Er war bereits zweimal bei uns zu hören und hatte zuletzt spannende Impulse zum Thema Custom GPT mitgebracht. Seitdem hat sich natürlich viel getan.

    Die Entwicklung im Bereich KI-Agenten schreiten rasant voran und auch damit hat er seine Erfahrungen entsprechend vertiefen können. Er gehört zu den Unternehmern, die neue Technologien nicht nur testen, sondern sofort in die Praxis bringen und für uns damit auch greifbar machen. Sein Ansatz?

    Prozesse clever automatisieren, Freiräume gewinnen und kreativ Energie für andere Themen übrig haben. Heute spreche ich mit Ihnen über den Einsatz von KI-Agenten im Business-Alltag. Ganz herzlich willkommen zurück im Podcast, lieber Christian Tembring.

    Christian
    Ja Jan, ich freue mich, dir und euch so ein bisschen aus meinem KI-Alltag berichten zu können.

    Jan (webGefährte)
    Schön, dass du wieder dabei bist. Ja, sehr cool. Wir hatten deine ausführliche Vorstellung, ich meine in Podcast 11. Vielleicht magst du dir einfach mal 60, 90 Sekunden nehmen und diejenigen, die dich noch nicht kennen, lieber Christian, mal ganz kurz auf Spur bringen. Was zeichnet dich aus? Wer bist du?

    Christian
    Auf jeden Fall eine kölsche Jungen, Herzblut-Domstadt-Freund, der hier im Troz geworden ist, studiert hat. Und ich bin recht früh über Amtsthema Verkaufspsychologie geraten. Das ist wirklich so der längste rote Fahnen, sich durch mein Leben zieht. Ich fand es als Kind schon spannend zu überlegen, was wollen die Onkels, die da Werbung im Fernsehen schalten und Plakate machen. Und das hat mich eigentlich bis heute nicht losgelassen. Also heute gucke ich mir das dann eher mit KI an und schaue mit.

    was für Frameworks und Automation Tools oder auch Agenten. Ja, kann ich Website Kommunikation, Vertriebskommunikation so schleifen und tunen, ja, dass der Unternehmer, die Unternehmerinnen sich über Folge freuen, aber auch vor allen Dingen die Kunden merken, hey, das ist irgendwas, das hat eine Anziehungskraft. Und ja, das mal Long Story Short, so ein bisschen was zu mir, was ich so beruflich, was mich so vorantreibt, neben KI Tools.

    Jan (webGefährte)
    Absolut. Ich glaube, die Faszination im Kontext Verkaufspsychologie auch ein bisschen greifen zu können. für viele ist es ja, wenn man den tiefen Einblick nicht hat, immer so bisschen Lotterie spielt. Warum kaufen die Leute das eine Produkt oder das andere? Oder warum kaufen sie gerade zu einer bestimmten Jahreszeit oder was auch immer? Und wenn man da einen guten tiefen Einblick hat und auch ein Interesse mitbringt, das verstehen zu wollen.

    dann geht damit irgendwie so ein bisschen die Unsicherheit weg. Und es wird alles planbarer. Also das ist zumindest das, was für mich gedanklich den Reiz auch tatsächlich verständlich macht.

    Christian
    Ja, absolut. gerade aus der Praxis hatten wir dazu gestern einen ganz spannenden Workshop, wie man KI nutzen kann, ⁓ eben so die Erlebnisse in der Byer Journey zu kreieren, zu verbessern, erstmal überhaupt zu hinterfragen und dann ja, mit Handwerkszeug einfach, wie du sagst, planbar zu sagen, hey, ihr geht überhaupt nicht auf die emotionale Lage eurer Kunden ein. Warum denn nicht? Und auf die Kaufmotive. Und ja, das ist so ein schöner Schulterschluss, wo ich so einiges aus meinem alten Leben, so nenne ich mal,

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Mhm.

    Christian
    mit diesen vielen neuen Technologien einfach gut zusammenbringen kann. das macht tatsächlich Riesenspaß.

    Jan (webGefährte)
    Bevor wir heute mal in dieses fachliche Thema so richtig eintauchen, habe ich noch eine Facette im Vorgespräch für mich mitgenommen. Du hast mir erzählt, dass du auch so bisschen mit anderen Kollegen in einer Art Kollaboration unterwegs bist und das machen wir ja in unserer Einzelunternehmer-Community hier auch. Also auf der einen Seite so den

    den klassischen Dienstleister auf der einen Seite und den Marketer auf der anderen Seite. Und bevor wir in unserem Podcast heute mal wieder tief in diese Einzelunternehmer Seite eintauchen, hätte ich noch eine Frage für uns quasi Marketer. wo siehst denn du die Schnittstelle zwischen dem klassischen Marketing Know-how, was man als Unternehmer aufbaut, langfristig und dem, jetzt

    KI-Agenten einem auch vielleicht als Arbeit langfristig abnehmen können. Wo sollte man denn tatsächlich so ein bisschen auch die Verantwortung bei sich behalten als Magit und was kann man gut abgeben? Also so diese Trennung. Wo wäre da deine Einschätzung?

    Christian
    Das ist natürlich ein sehr breit gefasstes Feld im Marketing. wie gesagt, gestern zum Beispiel haben wir KI gefüttert mit Wissen über Personas, was das Unternehmen schon hatte, was auch ein Mensch, finde ich, als Kapitän oder Steuermann oder Steuerfrau auch definieren sollte. Ein Kenntnis über seine Kundschaft und auch ein Wunsch, wie möchte ich diesen diesen potenziellen Kunden gegenüber treten.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm, mhm.

    Mhm.

    Christian
    Und

    jetzt nur mal ein Anwendungsszenario, eine KI… Wir hatten das Thema Custom GPT schon, und Custom GPT mit den Personaskills, mit den Games, mit den Sorgen, mit verschiedenen Marketing-Frameworks füttert. Da gibt’s ja ganz verschiedene, ob das jetzt AIDA-Modell ist, die Jobs-to-be-done-Methode oder ein Ocean-Modell. sind ja im Prinzip Methoden, die die KI gelernt hat, versteht, und wo man dann sagen kann, wenn das mal auf meine Person an…

    Also sprich, das ist jetzt mal eher so eine Schnittstelle im Sinne von Sparing, Austausch, Dialog, den ich so vielleicht vorher gar nicht führen konnte, weil ich als einzelner Marketing-Mensch niemanden hatte, mit dem ich sprechen konnte. Und im Sinne von heute kann ich die KI fragen und sagen, gestern die Persona hieß Anna, hör mal Anna, ich hab die und die Idee, was macht das mit deiner Gefühlslage?

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Christian
    hat das irgendwie einen Einfluss darauf, dass du mich vielleicht besser findest als Konkurrenten. Also das ist jetzt mal eher so ein theoretisches, geistiges Kollaborieren, Co-Intelligenz, die ich habe. Eine Woche vorher haben wir mit KI Redaktionspläne gebaut, also eher Fleißschruppen, wo ich auch absolut immer sage, man kann alles automatisieren, wenn man das tut.

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Mhm.

    Ja.

    Christian
    Ich glaube, wer hat es heute geschrieben im Morefire Marketing Newsletter stand drin, wenn alles die KI macht wird Marketing langweilig. Würde ich so unterschreiben, also der Mensch sollte der Kurator sein. Und Beispiel Social Media Redaktionsplan, was die KI gut kann, mir 17 Ideen ausarbeiten nach einem gewissen Schema. Dass ich also Sachen mache, eine Idee immer kreativ, eine immer rektional, eine total freekick, eine ganz bodenständig und ich…

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Mhm.

    Mhm.

    Christian
    Lassen wir also quasi das Fundament von der KI zusammenschrubben, bin dann aber derjenige, entscheidet, hey, Vorschlag drei, sieben und neun, die haben was, das ich wieder neu zusammenfüge. Und so agiere ich oder erlebe es auch in den meisten Fällen, dass dann die Unternehmen KI zum Einsatz kommt. Also wirklich eine Kollaboration, eine Co-Intelligenz und weniger was, was jetzt komplett was abnimmt, sondern immer eher ergänzend hilft.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Ich bin dir sehr dankbar für die Einschätzung, denn ich höre immer wieder auch die Marketer Seite hier aus der Community, hört hier rein und ich würde gerne da auch einen kleinen Beitrag leisten und sagen, okay, wir sind zwar alle irgendwie Einzelunternehmer, aber die, die tatsächlich mit mit Marketing ihr Geld verdienen, dass auch die in dem Podcast noch eine Facette bekommen. Von daher danke für die Einschätzung. Ehrlich gesagt.

    sich inspirieren lassen, damit vielleicht auch schneller an einen Entwurfsstand hinzukommen und dann aber zu sagen, OK, was macht das Ding eigentlich einzigartig? Du hast ja dann auch den Blick nach rechts und links und sagst, von wem möchte ich mich abgrenzen? Oder wo soll die Besonderheit, nicht mal den den den Google Terminus von Unique Content durch die Gegend tragen? Aber das ist ja letztendlich, wo auch wir Menschen mit unserer

    mit dem dem weiterdenken vielleicht einen breiteren Horizont zu haben oder eine längere Historie mit der Zielgruppe da dann genau auch punkten können und sagen Okay, welche welche besondere Checkliste oder welche Interaktionsmöglichkeit mit mit einem mit einem Quiz oder was auch immer wird den Kunden dazu bringen, schneller seine Entscheidung zu treffen und und da dann nicht zu sagen nur irgendein Asset.

    was sich vielleicht von der Konkurrenzseite unterscheidet, sondern was bringt denjenigen schneller zu seiner Kaufentscheidung beispielsweise oder gibt ihm das Gefühl, verstanden zu werden oder hier besser verstanden zu werden als bei der Gegenüberseite.

    Christian
    Genau und also das sehe ich wirklich als ein Doppelpass Spiel. Und also der Fachmann oder die Fachfrau, die muss wissen, dass es vielleicht verschiedene Storytelling Frameworks gibt und die kann ich wiederum bei der KDI antriggern und sagen diese fünf wende bitte immer an, wenn ich dich jetzt mal rein exemplarisch führen Vorschlag für einen LinkedIn Post bitte, dann aber eben genau diese Transformation zu sagen, hey die

    Jan (webGefährte)
    Cool.

    Mhm.

    Christian
    kann es perfekt logisch anwenden auf ein Thema, ich ihr zuschupse, aber ebenso diese vielen kleinen Details, vor jedem Absatz ein Emoji hinknallen, etc., pp., wo man mittlerweile ja schon merkt, hey, das ist doch mit KI gemacht. Da eben genau zu entscheiden, wo baue ich vielleicht auch mal einen Tippfehler ein oder bringe mal eine Formulierung, die nicht so perfekt und feingetunt ist, wie es halt die Sprachmodelle gerne mal rausrocknen.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Ja, Ja, sehr cool. Dann schwenken wir doch mal Richtung KI-Agenten. hier vielleicht mal so eine gedankliche Abgrenzung für diejenigen, die uns in Folge 44, wo es um Custom-GPTs ging, entsprechend zugehört haben. Was macht eigentlich einen Agenten zum Agenten und nicht zum Custom-GPT? Vielleicht können wir das mal so für diejenigen, die da nicht so tief in dem Spiel drin sind wie du.

    Einfach mal mit einfachen Worten auseinanderdebitieren.

    Christian
    Also die erste Basis sind immer das Sprachmodell, Large-Language-Modell, ob jetzt Copilot, Gemini oder bewährte ChatGPT. Und einige von diesen erlauben eben, dass ich die, die das Sprachmodell personalisiere, Stichwort Custom GPT. Ich bringe meiner eigenen Variante von ChatGPT, die ich mir da zusammenbaue bei, du hilfst mir jetzt, du kennst meine Angebotskalkulation, du weißt, wie ich Workshops konzipiere.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    Und wenn

    immer ich dich frage, machen wir mal ein Angebot, kreist du auf dieses Wissen zurück. Also ich gebe dem im Prinzip, personalisiere den Ablauf, die Art, wie das redet und auch das, was es rausspuckt. Das wird mir dann keine guten Witze mehr erzählen, dafür gute Angebote machen. Das wäre jetzt also die personalisierte Variante eines Sprach-Language-Modells. On top…

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    bieten einige von den Large-Language-Modells, vorneweg chat.gpt mit dem Agenten-Mode, nun on top auch noch an, dass sie tatsächlich für dich handeln können. Im Augenblick vielfach browserbasiert, dass ich also sage, chat.gpt, Jan und ich, Jan kommt nach Köln und wir wollen am 19.11. in dem und dem Restaurant in Köln essen gehen, reservier uns doch bitte für 18 Uhr einen Tisch. Mein Custom GPT würde sagen, hey, das Restaurant, so kommste hin.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Christian
    Da hat es auf. Die Bewertungen sind gut, aber das könnte an sich keine Buchung vornehmen. Das Sprachmodell, das ist eben die Abgrenzung, dass der Agenten-Mode oder eben auch Tools, die noch viel stärker als Agent aktiv sind, tatsächlich mit einer Kreditkarten-Nummer versorgt auch einkaufen. Und so was wie, ich habe ein Budget von 2000 Euro, ich möchte mit drei Leuten langes Wochenende nach Paris organisieren wir die Reise. Und dann macht das das.

    Jan (webGefährte)
    Verstanden.

    Ich würde eine Sache vielleicht noch ergänzen der Vorverständigkeit halber. Wie sieht es denn damit aus, auch dazu zu lernen? Also zu sagen, ich habe irgendwie, wenn ich einen Agenten längerfristig nutze und ich starte irgendwie am Anfang und dann fängt er an Fehler zu machen. Dann habe ich ja zumindest nach meinem Verständnis

    auch die Möglichkeit, dann bei dem Agenten zu sagen, aber wenn bestimmte Dinge eintreten, dann daraus auch für das nächste Mal eine bessere Handlung zu machen. Ist das eine die du unterschreiben würdest oder ist das eine Information, wo du sagst, da sind wir noch weit weg von?

    Christian
    kommt halt darauf an, wie man diese Dinger konfiguriert. Also viele bieten ja an, eine Memory-Funktion, auch ChatGPT, sagt, wenn ich jetzt sage, erzähl mir mal einen Witz und mir gefällt der Witz nicht oder mach mir ein Angebot und mir fällt in diesem Prozess auf, da ist etwas, das mir gar nicht gefällt, dann kann ich, wenn ich diese Speicherfunktion aktiviert habe, ja sagen, immer ich dich nochmal nach einem Angebot frage, mach das immer so und nicht so. Also damit hat man ja auch schon bei einem Sprachmodell so gesehen,

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    Man bringt ihm nicht wirklich was bei. die Trainingsdaten, wenn ich so einen Chat-GPT nutze, dann ist das Sprachmodell Training ja schon meist Monate abgeschlossen. Und so ist es auch beim Agenten. Also so ein Tool wie Genspark oder Manus, den kann man schon, wenn man die Speicheraktion und die Historie erlaubt, sagen. Beim Doing merke ich, wenn du bei Flügen recherchierst, lässt er immer Ryanair außen vor. Bitte geh auch immer bei Ryanair nach Flugpreisen gucken.

    Jan (webGefährte)
    Ja.

    Christian
    Und die Frage ist jetzt aber, ist es schlau diese Memory-Funktion immer anzulassen? Weil in dem einen Fall ist mir vielleicht wichtig, einen besonders günstigen Flug über Ryanair zu finden. In einem anderen Fall werde ich zum Kongress eingeladen und will lieber Linie erster Klasse fliegen. Und dann kann so mein Wunsch dem Agenten zu sagen, guck auch immer bei Ryanair nach günstig, in einigen Aufgaben tatsächlich kollidieren mit, in der einen Aufgabe will ich es vielleicht mal anders haben und deswegen sagen…

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm.

    Mhm.

    Ja.

    Christian
    Fachleute, wo ich mich dann auch weiterbilde, diese ganzen Speicherfunktionen im Zweifel lieber auslassen, weil du nie den Überblick hast, wie die quasi deine jetzige akute Aufgabe konterkarieren.

    Jan (webGefährte)
    Das ist schon mal geiler und macht ehrlich gesagt total für Sinn. ich nach unserem letzten Podcast auch mal so ein Custom GPT gebaut und mich immer was ist genau der Sinn dahinter? Nicht, dass es diese Speicherfunktion gibt, sondern warum

    bietet OpenAI beispielsweise diesen Haken an. Also warum das an und auszuschalten? diese, das hast du wunderbar erklärt Aber wenn du die oder die möglichen Problemstellungen nicht im Kopf hast, dann ist das für dich halt erst mal so ein Schalter. Und wenn der Appert Default an ist, der lässt ihn an. Und wenn man dann aber hier den Kontext hat, auch aus deinen Erläuterungen, dann kann man da wirklich auch sinnvoll mitarbeiten. Ja, sehr cool.

    Wann war denn das erste oder vielleicht nicht unbedingt auf den Zeitpunkt gefragt, sondern eher inhaltlich welchen Agenten Modus oder welchen Agenten Anwendungsfall hattest denn du zuerst, wo du gesagt hast, da hatte ich so einen Wow-Effekt oder da hatte ich so ein, das ist nicht nur Spielzeug, wie du in deinem LinkedIn-Post geschrieben hast, sondern da verändert sich wirklich was in der Art und Weise, wie wir

    im Arbeitsalltag Dinge erledigen.

    Christian
    Also der erste sowohl aha als auch no. Also es schwingt meistens beides mit. Es ist tatsächlich, erinnere mich, als Manus war glaube ich so der erste, der neben dem teuer erkauften Operator von OpenAI so im deutschen Markt verfügbar war. Also es war das erste, wo ich jedenfalls Zugriff per Einladung bekommen habe.

    Jan (webGefährte)
    Sehr, gut.

    Mhm.

    Christian
    Und da stand für die Folgewoche ein Workshoptermin an. Das ist ja das, was ich im Beruf tagtäglich oder sehr oft mache. Vorträge und Schulungen geben. Und hab einfach mal gesagt, so, ich fütter das Ding mal mit meinem Angebotstext, also was hab ich vor mit der E-Mail-Kommunikation zur Abstimmung. Wie bauen wir das Ganze auf? Welche Zielgruppe ist da? Und dann sag ich dem doch einfach mal, bereite mir diesen Workshop vor. Das war mal eine sehr komplexe, für meine Verständnis recht komplexe Aufgabe für so ein Ding.

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm, mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    Und dann hat das eine Dreiviertelstunde gerödelt und eben wow war, es kam eine erschreckend gute Präsentation raus, die wirklich, da hätte ich Stunden in PowerPoint oder einem Designprogramm meiner Wahl versenkt. Auf der anderen Seite waren dann doch relativ mau gelayoutete Übungen, also die waren, das war klar, wenn ich die den Kunden oder den Teilnehmenden so die Ohren haue, die sagen, was hat denn da zusammengerotzt, also

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm, mhm.

    Christian
    Die waren vom Niveau

    echt nicht prickelnd. Und das nächste Oh No war dann, als ich die PowerPoint exportiert habe, weiter bearbeiten musste, da habe ich gemerkt, na ja, so ganz convenient. Es macht was her. Es total effekthascherisch, dass ich sehe, wow, eine 20 Seiten Basis Präsentation mit Statistiken, mit Grafiken, die ich definitiv auch benutzen kann. Aber das dann wiederum in meine Form bringen, ja, das ist dann auch nicht ganz unzeitaufwendig.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    Das war mein erstes Erlebnis und jetzt gehe ich da ein bisschen spitzer rein. Und tatsächlich für Workshop-Präsentationen ist es jetzt eher so eine Art Challenging, dass ich meine Präsentation dort als PDF hochlade und sage, guck mal hier, meinst ich kann noch irgendwo mehr eine interaktive Übung einbinden oder zieh doch mal den Content aus der Präsentation und mach nochmal ein separates Word-Dokument, was die Leute im Nachgang nochmal so zu jedem Fakt eine kleine Übung. Also…

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm, mhm, mhm, mhm.

    Christian
    Komplexität der Aufgaben ein bisschen reduziert und dann funktioniert es auch gut. Das ist quasi so bisschen das Lernen, wie bei einem Schlagbohrer muss ich da direkt die dickste Stufe einstellen, wenn ich in der Regipswand will, ja oder nein. Und genauso ist es auch mit den Agenten. Also wie offen und wie komplex darf ich die Aufgabe oder unkonkret darf ich die Aufgabe stellen. Also genau diesen Mix zu finden. Wenn ich

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Okay.

    Christian
    sehr grob sage, mach mal, dann kommt auch grobes Zeug raus. Wenn ich mir jetzt die Mühe mache, es kleinteilig mega genau zu beschreiben, kann ich es auch selber machen und eigentlich da so diesen Sweetpot-Spot zu finden. Das ist etwas, wo ich immer noch rum experimentiere tatsächlich.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Okay.

    Speziell aber auch Powerpoint Beispiel. Das finde ich sehr gut greifbar. Meine Frau kommt jetzt nicht unbedingt aus dem Beraterbusiness, lange Zeit und ist im HR und in der Personalentwicklung Wenn so sagt, ich soll jetzt doch mal eine Powerpoint-Präsentation

    Thema XY bauen. Da dann die Anforderungen an die Präsentation möglichst gut runter zu schreiben und zu sagen, dafür hätte ich gerne mal einen inspirierenden Aufschlag. Also wirklich im Tennis-Kontext gesagt und gucken, wohin bringt mich das und ich würde sogar argumentieren, dass man damit sogar

    in Größenordnung Stunden einsparen kann. Weil wenn man dann jemanden hat, der auch im PowerPoint jetzt keinen Vorwurf hat, aber wenn im PowerPoint jemand nicht fit ist mit den Shapes und wie das mit den Texteinfügen funktioniert, dann kann das wirklich ein Beschleuniger sein, so eine Art von Unterstützung zu haben.

    Christian
    Ja, kann ich absolut unterschreiben. Ich habe für meinen Bruder, der ist auch im HR unterwegs und der wird nächstes Jahr auf eine Messe in Boston gehen und eben seinen Job dort ist es, Fachkräfte, Wissenschaftler zu rekrutieren und auch sofort alle dem, was da in Amerika passiert, Deutschland als ein attraktives Arbeitgeberland quasi zu repräsentieren und zu sagen, guck mal hier. ja.

    Jan (webGefährte)
    Okay?

    Christian
    Das war, da war es tatsächlich ein absolutes Wow, was ich dem Agenten entlockt hab oder was die Arbeit des Agenten mir entlockt hat. Ich hab’s eben gefüttert mit. Der geht auf die Messe, er möchte Deutschland repräsentieren, hab auch einen Link zur Company Website gelegt. Guck mal hier, wenn du was machst, das ist so etwa die Farbwelt, in der das sein soll. Und er hat eine megacoole Präsentation, eine interaktive demonstrative Website mit Gegenüberstellungen von Arbeitsmarkt Fakten Deutschland versus USA, was Urlaub.

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Mhm.

    Christian
    und diverse Arbeitsmarktsachen angeht, hat für meinen Bruder direkt zehn, also einen Bundle an Mails, an Connecting Mails vorbereitet, die dann erfahren, wenn du mit einem Young Professional aus dem Bereich sprichst, das ist die perfekte Mailvorlage, wenn du mit einem Senior Executive sprichst, ist das eher die bessere Mailvorlage. Also das war wirklich ein komplette Dateiset mit Präsentation, mit Link zu einer Website, eben mit diversen Anschreiben, wo ich nur sagte, alter, das ist het.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Christian
    Da hätte es einen Tag gewirkt und nicht so viel zusammengetragen.

    Jan (webGefährte)
    ja und auch wieder ein tolles Beispiel, wenn ich da gedanklich reingehe und sage nicht mit der Erwartungshaltung das ist vollständig und vollumfänglich richtig, sondern wenn ich da reingehe und sage wenn ihr mir die Hälfte meiner Zeit schon abnimmt damit und ich jetzt tatsächlich auf die inhaltliche Tiefe für mich noch den Fokus legen kann, ich habe aber schon mal das Spektrum an Materialien soweit zusammen.

    dann gehe ich wirklich d’accord mit deiner Aussage auch in deinem LinkedIn Post. Das verändert Dinge. ich würde auch dahingehend noch den Gedanken Für mich ist es inzwischen auch keine Ausrede mehr. Ich hatte keine Zeit, auf das Meeting vorzubereiten. Wenn Leute unvorbereitet in ein Meeting kommen und das klingt jetzt vielleicht so bisschen harsh. Aber da bin ich der Meinung,

    Da ist es besser, das Meeting abzusagen und neu aufzusetzen, als auf der anderen Seite dann irgendwie das Meeting zu nutzen, dann gemeinsam zu überlegen. gerade wenn jetzt solche Möglichkeiten da sind, es ist ja nun wirklich, weiß nicht, wenn jemand Notizen gemacht hat aus dem Vorgängertermin, nutzt diese Notizen anonymisiert und sagt, hey, Folgetermin, das und das steht da und da sollte ich was recherchieren.

    Das sind ja Dinge, in einer Viertelstunde, ohne jetzt mal das zu übertreiben, einer Viertelstunde lösbar sind. Und damit kommt das Meeting, das Folge Meeting, auch besser voran. Also wir können als Menschen mit der KI-Unterstützung einfach effizienter miteinander indem wir diese Möglichkeiten dann auch Das ist für mich so ein bisschen auch, wo du sagst, es verändert den Alltag.

    Wir können eigentlich hochqualitativer arbeiten, indem wir diese Möglichkeit besser vorbereitet zu sein, vielleicht auch tiefer über Ergebnisse nachdenken zu tiefgreifender einfach auch sinnvoll bei uns einbauen.

    Christian
    Absolut.

    Jan (webGefährte)
    Du hattest mir im Vorgespräch, lieber Chris, was von einer Anwendung erzählt, die du jetzt auch täglich nutzt. Könntest mir vorstellen, dass unsere Zuhörer hier vielleicht auch sehr interessiert sind, mal ein Beispiel zu sehen oder ein paar gedankliche Anstöße zu bekommen, zu sagen, du hast das jetzt für dich auf einen kreativen Anwendungsfall genutzt.

    wenn man das jetzt sieht, so ein bisschen für sich gedanklich mal zu überlegen, ich abstrahier das mal, wie könnte das für mich in meinem Arbeitsalltag aussehen? Vielleicht können wir da mal gedanklich in so einem Beispiel darüber dann vielleicht auch noch die eine oder andere Anregung geben, wie wir das auch weiterentwickeln oder auch in einen anderen Kontext setzen.

    Christian
    würde sogar mal drei Beispiele eins nennen, ist eher so, nimmt mir Sachen, die mir gar keinen Spaß machen, einfach Zeit klauen ab. ist das eine. Das andere ist eher was Kreatives, wo ich sage, boah, da stehe ich auf dem Schlauch, mir fällt gar nichts ein. Und das dritte ist jetzt eher so ein psychologisches, entlastendes Ding. Und es sind eigentlich ganz kleine Arbeitsschritte, die aber für mich in meinem Arbeits- und auch Privatalltag einen riesen Unterschied machen.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    Das

    Ich mache viele Workshops, viele Terminierungen. Ein Mensch, mit dem ich ein Angebot unter Dach und Fach habe, sagt so, jetzt finden wir mal bitte vier Seminartermine für das, was wir da abgemacht haben. Und das kommt eben nicht einmal im Jahr bei mir vor, sondern wirklich mehrmals die Woche.

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm.

    Christian
    Und es ist für mich ein wiederkehrendes Ding, wo ich gefühlt am Tag eine Stunde einfach versenke mit in meinem Kalenderkuppen Blocker eintragen, die in eine Mail reinschreiben, abtippen, im schlimmsten Fall mich beim Datum vertun, einen Termin für einen Sonntag schicke. So genau das nimmt mir jetzt die KI ab. Das heißt, ich kippe einfach nur noch oder bin in einem Browser, der Zugriff auf meine Mails hat in einem KI Agenten Tool.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    und sage bitte schreibt mir eine Antwort auf diese Mail, auf diese Anfrage von Jan, nach vier Terminen im November fragt und berücksichtige dabei meine Verfügbarkeiten im Kalender und zack habe ich die fertige Antwort. Das ist so ein klassischer Zeitklauer, wo mir die Karten jetzt hilft und wo ich mich jedes Mal freue. Ich guck…

    Jan (webGefährte)
    Lass dich kurz, lass dich

    kurz unterbrechen. Und was ja aber immer noch persönlich ist. Ich höre jetzt schon wieder die da draußen, sagen, Mensch, dann schreibst du jemanden mit Hallo Sie an oder sowas. Sondern das ist ja wirklich eine personalisierte Antwort für eine Person, wo dann auch die Anrede passt und so weiter. Also es ist eine Sache, wo ich irgendwie Termininformationen habe und auf der anderen Seite auch den vollen Kontext, wo kommt das her, worum geht es da eigentlich?

    Christian
    Und auch da wieder, also ich lese mir die Mail, bevor ich auf absenden schicke durch. Es kann sein, dass dann, ⁓ die Anrede mal zu nehmen, die KI sagt, hallo Jan Webgefährte, wo ich sage, also das musst du jetzt bitte nicht in die Anrede reinhauen, nur weil es irgendwie als Name in der E-Mail drinsteht oder irgendwo anders erscheint. Also ich gucke da schon drüber, aber eben ich lösche dann nur eine Kleinigkeit raus, bringe hier vielleicht einen Freu-mich-dich-zu-sehen noch mit rein.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Ja? Mhm, mhm, mhm, mhm.

    Ja.

    Mhm.

    Genau.

    Christian
    die KI sonst

    nicht getan hätte und sitzt aber trotzdem statt fünf Minuten nur 30 Sekunden an der Mail. Also ein Use Case. Der andere, Kreative, eben in Verbindung mit den Vorträgen und so weiter werde ich dann oft gefragt, ja wir brauchen ein Vorfeld fürs Intranet, nun beschreib mal was du da machst, gib mal einen tollen kniffligen Titel für diese vier Seminar-Module und eine Beschreibung und da ich das schon so oft gemacht habe, bin ich einfach innerlich, ja.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Christian
    Also das Thema ist bei mir durch. Ich kann keine schönen Seminarttitel mehr schreiben, weil ich gefühlt so viele schon rausgerockt habe. Und genau dafür habe ich mir jetzt eher so ein Kreativding gebaut, wo ich sage, ist das jetzt eher eine Bank- Versicherungs- Persi-Zielgruppe, wo man ein bisschen formeller ist? Oder ist das ein abgedrehtes Start-up, was komplett durchgedreht in einem funky Keller ein Event plant? Und das nimmt mich also so bisschen an die Hand und sagt…

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    Hast du schon eine Idee? Oder wenn nicht, worum geht es? Für wen ist das? Und das triggert mir ein paar Sachen aus der Nase und baut mir dann einfach… Das eskaliert immer extremer, anfangs noch sehr dosiert, kreatives Zeug. Und wenn ich dann sage, du, das reicht mir nicht, gibt es mir drei, vier, fünf neue Frameworks und sagt, wie findest du die Idee, wenn ich das jetzt mal so texten würde, als wäre ich ein Außerirdischer und hätte noch nie Menschen gesehen? Oder wie findest du die Idee, wenn ich das so texten würde?

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Mhm.

    Christian
    dass auch jemand, der noch nie von KI gehört hat, es versteht oder andersrum. Und so, by the way, den Link zu diesem Tool, das ist für alle kostenlos nutzbar, gebe ich dir gerne im Nachgang auch an die Hand. Das dritte ist jetzt eher, ja, sagen wir mal so ein bisschen das Prozessuale, wo ich sage, super, das hilft mir bei was. Ich muss mal gerade, ich glaube, das dritte war das Prozessthema, was ich genannt habe.

    Jan (webGefährte)
    Genau.

    Ja, cool. Sehr gut.

    Christian
    Das hilft mir einfach, dabei Angebote zu erstellen. Also das heißt, etwas, wo ich viel Zeit für gebraucht habe, habe ich mit meinen ganzen Angeboten gefüttert. Das ist ein Custom GPT. das rockt mir das jetzt raus. Das sind jetzt mal einfache Anwendungsszenarien. Wobei, lass mich noch eins ergänzen. Das war gar nicht das Angebotsthema, was ich im Senat hatte, sondern kleines Ding, große Wirkung. Im Vorgespräch sagte ich es dir schon, wenn mir jemand eine Anfrage zu einem Vortrag oder auch mal kommt.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    TV über die Website und fragt nach einem Interview an, dann würde ich das gerne immer wissen. Ich bin aber kein Freund von E-Mail Push Notifications auf meinem Handy. Das stresst mich total. Das habe ich aus. Aber wenn eine wichtige Anfrage kommt, würde ich schon gerne darüber Bescheid wissen. Früher hat das dazu geführt, dass ich viel zu oft abends auf dem Handy nochmal geguckt habe, hat Werner Mehl geschrieben. Jetzt habe ich eine super simple Automatisierung, die sagt, wann immer Anfrage E-Mail über die Website reinkommt.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm, mhm, mhm.

    Mhm.

    Ja.

    Christian
    gibt es eine kurze WhatsApp im Sinne von Juhui, möchten Kunden was von dir. das macht für mich im Alltag eine ganze Menge mehr aus. Ich gucke weniger in die Mails und bin total tief und entspannt. Kriegst trotzdem mit, wenn da eine wichtige, dringliche Anfrage ankommt.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Ich würde es nochmal von meiner Seite bisschen zusammenfassen. Wir waren bei Custom GPT versus bei einem Agenten da, dass der Agent auch tatsächlich etwas umsetzen kann. Also nicht nur den Text ausgibt in dem Chatverlauf sozusagen, konkrete Aktion ausführt. Und in deinem ersten Fall mit dem Thema E-Mail.

    ist es tatsächlich, dass eine E-Mail verfasst wird und du die E-Mail tatsächlich gegenlesen kannst. Bei dem zweiten, so unter dem Motto, ich stehe irgendwie auf dem Schlauch, du bekommst eine Liste an Seminartiteln, die ja vielleicht auch in die PowerPoint als entsprechende Maßnahme.

    dann so ein bisschen peace of mind hätte ich fast gesagt im Neudeutsch, so psychologisch entlastend. Wenn ich eine WhatsApp bekomme von einer Person, ja, wo ich irgendwie auf eine Antwort warte. Ja, und ich kann davon frei machen, laufend da rein zu gucken und auf den Refresh Button zu drücken, zu sehen, ob derjenige schon geschrieben hat. Und dann natürlich Angebote.

    Christian
    Genau.

    Jan (webGefährte)
    wo dann ein Wirtdokument oder was auch immer für eine Dokumentenverwaltungssysteme da strukturiertes Dokument mit Inhaltsverzeichnis, mit, weiß ich nicht, vielleicht auch Hier, ist Preisoption eins, zwei oder drei. Und dann kann man dann kann man selber als derjenige, der das Angebot unterschreibt, sagen, okay, für den Kunden nehme ich vielleicht lieber.

    das Preisschema 2, weil ich genau weiß, da gibt es immer viel Diskussion oder ich weiß, sind doch folgsam, in Anführungsstrichen. Und ich weiß wenn wir über Dinge sprechen, dann gibt es keine zusätzlichen Schleifen. Das heißt, ich kann da vielleicht auch einen anderen Preis anbieten. diese gedanklichen Sachen, die dann eher dem Unternehmer obliegen, aber nicht die Fleißarbeit, das alles schön runterzuschreiben.

    ist meines Erachtens auch eine tolle Sache. Ja, vier richtig coole Beispiele. Und da kann jeder, der meines Erachtens in einem Dienstleistungsumfeld tätig ist, auch was für sich finden. Ich Grüße an die Simone an der Stelle. Das Beispiel auch in unserem Vorgespräch erwähnt, die sagt, ja, ich habe

    extrem viele Kunden. Ich habe ein kleinteiliges Business bei mir in der Ernährungsberatung das, was mir tatsächlich Kopf zerbrechen demnach gedanklich immer wieder die Frage stellt, wie kann ich das für mich optimieren, ist das Thema Erstgespräche vereinbaren. Und dann rufen Leute an und sie hat natürlich auf ihrer Webseite auch die Möglichkeit, dass Leute einen

    Termin reservieren. Aber die Frage ist ja wer reserviert den Termin? Möchte ich mit diesen Kunden arbeiten? Also habe ich das Skillset dazu, beziehungsweise kann ich ihnen möglichst eine bestmögliche Leistung für denjenigen und sein Problem liefern? Und dann wird es jetzt schneller komplex, wenn ich dann darüber nachdenke, wie könnte mir beispielsweise ein Agent helfen, eine Sprachnachricht zu verarbeiten?

    und dann aus dieser Sprachnachricht tatsächlich dann einen Folgeschritt abzuleiten, geeignete Zusammenarbeit auf der einen Seite mal zu analysieren und dann vielleicht aber auch Terminslots, die ich noch in meinem Kalender habe, weitergeben zu können, sodass das nicht ich alles händisch machen Das war noch so ein Anwendungsfall.

    Christian
    Absolut, sicherlich da muss ein bisschen mehr Hirn schmalz in die Konfiguration, welches Tool kann er was wie machen, aber ist mit heutigen Methoden möglich, das zu kanalisieren und quasi da so eine Vorabverifizierungsfrage oder Spielchen oder Quiz, so qualifizier dich fürs Erstgespräch mäßig, sowas kann man sichlich machen, ja.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Sicherlich mag der eine oder andere Ernährungsberater sagen, hier Luxusprobleme. Aber es ist tatsächlich so. Je nachdem, wo man gerade tätig ist. Und ich weiß auch von ihr, sie hat schon die Preise erhöht, da so ein bisschen ein… für sie auch als jemand, wo die verfügbare Zeit der limitierende Faktor ist, da auch so ein bisschen trotzdem einen Skaleneffekt zu haben. Und du kannst halt nur so und so vier Stunden arbeiten jeden Tag, ist so.

    Nochmal ein anderes Thema, das wäre sicherlich auch nochmal ein Beispiel. Also wenn wir da weiter sind mit dem Thema, dann komme ich gerne noch mal auf dich zu, lieber Chris, für eine Fachmeinung. Sehr cool. Jetzt haben wir ein Anwendungsfälle. Machen wir den Fokus Richtung, was siehst du vielleicht immer wieder oder häufiger mal?

    Christian
    Keine Ahnung.

    Jan (webGefährte)
    typische Fehler. Also wenn jemand sagt hier jetzt bin ich bereit mich hier auch so ein bisschen unterstützen zu lassen und keine Ahnung wollen Leute dann zu viel auf einmal oder was siehst du dort als als Stolpersteine die vielleicht dann auch zwischen der guten Idee und dem Erfolg am Ende dazwischen stehen.

    Christian
    Gut, gerade bei größeren Unternehmen oder Unternehmungen und größeren Ideen ist einfach recht Datenschutz, DSV, GO und alles, der AI Act fordert sicherlich was, was so das Mindset der Deutschen, die da ja auch doch eher die Vorsichtigen sind und jetzt anders als in USA und China, wo man sagt machen, machen, machen und danach erst mal gucken. Muss man selber entscheiden, welchen Weg man da schlauer findet. Aber das ist de facto ganz oft ein Ding. Je größer die Firma, desto lauter kommt da

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm. Mhm.

    Mhm.

    Christian
    darf man das, geht das? Also super viele Bedenken. Ich sage bei sensiblen Dingen, wo es jetzt wirklich große Zahlen geht oder wo es ⁓ Persönlichkeitsrechte von Mitarbeitenden geht, bin ich voll dabei. wenn man jetzt im Marketing Kontext irgendwie sich Headlines ausdenkt, die ja sowieso doch nach außen sollen und dann gibt es doch welche, die sagen, nö, das darf man nicht mit Shadgy BD, das darf man nur mit Copilot. Ja, dann sage ich, mein Gott, ist ist echt

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    etwas, was mir sehr oft begegnet, also so die Angst vor Rechtlichen, nicht immer unbegründet, aber doch oft auch bisschen zu viel Angst im Raum. Dann, was ich erlebe, ist, dass die meisten in so kleinen Übungs-Sessionen sagen, krass, hätte ich ja gar nicht gedacht, was das schon alles kann und dass auch ich das so schnell lernen kann. Aber das geht gerne mal so im Arbeitsalltag dann wieder unter. Das wird also nicht transformiert, sondern

    Jan (webGefährte)
    Ja.

    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    Da wird ein Werkzeug gelernt. Guck mal, hier hast einen Hammer- und Schraubenzieher. Und die Leute lernen in Workshops damit umzugehen und werden dann wieder vom Berufsalltag eingeholt. Muss ich mich tatsächlich auch zuzellen. Ich habe sehr lange über Kasten-GPDs Vorträge gehalten und Leuten erklärt, wie man die baut und viele gebaut und hatte selber keinen einzigen für mich im Einsatz, weil ich dachte, ach, der Jan will ein Angebot kommen, das mache ich jetzt. Jetzt hier zwei Stunden, mir was zu bauen. Angebot kriege ich schneller fertig.

    Jan (webGefährte)
    Dann

    Ja.

    Christian
    Das habe

    ich vier-, fünf-, sechsmal gemacht und gedacht, du, also diese vier-, fünf-, sechsmal eine halbe Stunde, in der Zeit hättest du jetzt eine Lösung, die dir fortan jedes Mal 80 Prozent der Zeit spart. da ist mein Tipp einfach, wirklich, und wenn es nur einmal im Monat ein oder zwei Stunden ist, wirklich zu sagen, ich setze mich hin, ich übe mit diesen Tools, ich spiele mal rum. Das war in meinem Posting ja auch so die Headline, also ich spiele gerne damit. Und durch das Spielen merke ich, wo

    finde ich Sachen gut, wo ergänzt KI mich oder Sachen, die ich nicht gut kann, und daraus dann abzuleiten, wofür kann ich das nutzen. ich glaube einfach, dass praktisch auseinandersetzen, das kommt oft zu Kreuz. Dann sieht man irgendwas Krasses, merkt, das geht bei uns noch nicht. Und dann ist das Thema vom Tisch, ohne zu fragen, vielleicht gibt es eine kleine Teilautomatisierung, die dann doch ging. Das ist, ich, so das, was ich am meisten erlebe.

    Jan (webGefährte)
    Ja.

    Mhm.

    Mhm, mhm.

    Du hast in unserem Vorgespräch auch noch das oder glaube ich auch vorhin noch das Thema vielleicht am Anfang auch zu komplexe Aufgabenstellungen zu wählen und damit auch von dem Ergebnis nicht überzeugt zu sein und dann und dann davon abzulassen, weil vielleicht dieses einstündige oder zweistündige Zeitfenster, was ich mir pro Monat genommen habe, dann auch wieder verstrichen ist und dann

    Christian
    Vielen

    Jan (webGefährte)
    dann baut man nicht darauf auf, dass man das, was man jetzt als Erkenntnis hat, auch wieder in eine Folgemaßnahme umsetzt. Jetzt da draußen, bitte versteht uns nicht falsch. Wir wollen euch nicht dazu überreden, das jetzt unbedingt zu machen. Aber wie du sagst, Chris, das ist eine Art von Arbeitsunterstützung, die wird nicht mehr weggehen. Und es werden definitiv andere diese

    Unterstützung auch nutzen und dann kann man sich selber die Frage stellen, bin ich dann trotzdem wettbewerbsfähig mit meinem eigenen System oder mit meinem Workflow, den ich habe, dann ist auch alles gut. Aber ich glaube, es ist wichtig auch tatsächlich zu erkennen, wo ist das Potenzial und passt das Potenzial gut.

    in meinem Alltag, wo könnte das einen Platz haben? Diese Fragen stellen sich auf jeden Fall die Wettbewerber oder Mitbewerber in dem Fall dann auch.

    Christian
    Ja, absolut.

    Jan (webGefährte)
    Cool.

    Woran glaubst du, wenn du jetzt mal dich selbst als Beispiel nimmst, was ist so bisschen dein Lackmustest? Wie findest du heraus, dass ein Agent gut in deinen Alltag passt? Also welche Kriterien sozusagen sollte der erfüllen, ⁓ für dich auch tatsächlich so die Prüfung zu bestehen? Wo du sagst, das geht jetzt über

    Spielerei hinaus. Okay, ich habe jetzt ein neues Feature kennengelernt. Das ist ganz nett, da hat sich jemand Gedanken gemacht, aber ich glaube, das wird es jetzt nicht in meinem Alltag, weil es eine bestimmte Anforderung nicht erfüllt. Gibt es da was, wo du sagst, daran machst du das fest, ob dich das, ob dich so eine Sache länger begleitet oder nicht?

    Christian
    Das ist glaube ich auch immer ein Doppelpass bei mir. Also auf der einen Seite habe ich nicht nur einmal im Monat, sondern wirklich jede Woche, nehme ich mir eine, zwei Stunden Zeit, Tools und Sachen, die ich so aus meinem Wissensmanagement in ein Funnel kippe und sage, das will ich mir mal angucken. Das ist so Tool getrieben und das ist natürlich auch nicht der Rat, Tool getrieben zu sagen, da ist ein Tool, das ist ganz toll, das kann was, wovon ich beeindruckt bin, aber solange es keinen Nutzen für meine Arbeit hat.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm. Mhm.

    Christian
    Es ist eigentlich vertane Zeit, sich das anzugucken. Dennoch ist es bei mir so ein Doppelding, dass ich auf der einen Seite natürlich gucke, welche neuen Funktionalitäten kann so ein Agent. Und als ich gesehen habe, cool, der kann beim Beantworten meiner E-Mails auch meine Verfügbarkeit checken. Da war der Use-Case direkt klar zu sagen, der nimmt mir, der schreibt mir nicht alle Mails, aber die Mails, wo lange Terminserien gefragt werden, bitte immer. Auf der anderen Seite bin ich für mich selber sensibilisiert, dass ich mir wirklich versuche, jeden Tag zu…

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm. Ja, ja, ja.

    Christian
    auch am Abend immer noch mal so rekapitulieren zu sagen, hast du auch etwas gemacht, was du schon öfter gemacht hast und wo du glaubst, den muss ich mir nicht, da muss ich mich nochmal so strategisch auseinandersetzen. Das landet dann, ich arbeite viel hier mit Apple Notizen, da habe ich eine Notizenliste, da kommt dann die Idee oben drauf oder auch ganz old school postet, was ich mir hier anschreibt, das schbappa. Und eben in dieser ich übe KI Toolzeit einmal die Woche

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    gucke ich mir diese Dinge an und gucke, ob ich da ein Match machen kann. Gibt es ein Tool, was ich schon kenne, mit dem ich das, was ich mir jetzt als Notiz erfasst habe, stimmt, machst du ja immer wieder, lösen kann oder andersrum habe ich vielleicht noch gar keine Ahnung, welches Tool mir dabei helfen könnte. Und das ist eben so dieser Doppelpass. Also auf der einen Seite gehe ich use case getrieben vor und sage einfach, hast du halt eigentlich was gemacht, was du oft machst und was dir Zeit geklaut hat oder wo du nicht so ganz sicher bist.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Ja, ja.

    Christian
    Und auf der anderen Seite gucke ich mir die Tools an und sage, mega, W03 macht mega Videos. Da ich wenig mit Videos zu tun habe, kann ich aber relativ schnell sagen, naja, gerade habe ich da nichts von und so befruchtet sich beides.

    Jan (webGefährte)
    Ich glaube, dass der Schlüssel auch so bisschen die Reflektion ist. nicht sich abends hinzusetzen, sei jedem gegönnt, aber sich abends auf die Couch zu setzen, sagen okay, das war mein heutiger Tag abgehakt, morgen laufe ich wieder genauso los, sondern dieses

    Ich habe ein Das muss ja nicht meines Erachtens unbedingt abends auf der Couch sein. Es kann ja auch mal in der Mittagspause oder bei einem Kaffee an der Kaffeemaschine sein, wenn gerade keiner da ist, mit dem ich in sinnvoller Konversation führe, da dann zu sagen, was war jetzt so die letzten 24 Stunden? Ja, bitte passendes Zeitfenster einsetzen für jeden. Was was ist mir immer wieder begegnet?

    Und da vielleicht auch eine ganz einfache Strichliste zu führen. Also ich habe der Simone zum Beispiel empfohlen, schreib dir einfach auf dem weißen Blatt Papier mal einen Tag lang die Dinge, die du gemacht hast untereinander. Und dann in den nächsten zwei Wochen machst du einfach nur Striche dahinter, hinter die gleichen Aufgaben. Und am Ende schauen wir nach zwei Wochen mal, welche Aufgabe hat die meisten Striche? Und das dann auch in deinen Konstrukt zurückzuführen und sagen, wo gibt es da Lösungen dafür?

    Und wie kann man das umsetzen? Das ist halt einfach. Es startet mit der Bereitschaft, dort reflektieren zu wollen. wer das macht, der findet meines Erachtens da draußen auch ganz tolle Hilfsmittel. Dann diesen Engpass auch etwas entgegenzusetzen und damit vielleicht auch am Ende der Arbeitswoche oder am Ende des Monats wieder ein bisschen mehr Zeit zur Verfügung zu haben und den dann

    ganz selber entscheiden, mit den nächsten Kunden zu füllen oder mit der nächsten kreativen Aufgabe, die dann entweder mich persönlich oder auch mein Business voranbringt. Ja, sehr cool. Also ich finde, es doppelt passt, jetzt schon zweimal erwähnt, finde ich eine schöne Metapher auch, zu sehen, okay, welche gedanklichen Stricke kann ich da zusammenknüpfen und am Ende eine eine gute Entscheidung zu treffen.

    Sehr cool.

    Ich habe noch eine Frage. Stellen wir uns mal vor, der ein oder andere hat schon so einen Agenten für diejenigen, die vielleicht schon ein bisschen weiter gedanklich sind und der möchte dort noch irgendwie etwas dran stricken oder er möchte dort noch eine Nuance mehr rausholen. Wie gehst du da vielleicht so gedanklich ran? Welche Tipps hast du noch, wenn es darum geht?

    Ich habe jetzt schon etwas etabliert in meinem Alltag und ich würde das gerne noch ein bisschen verbessern. Also Fehler ausmerzen oder was auch immer. Also wie gehst du an sowas dran?

    Christian
    Zum einen tatsächlich auch neben all dem KI-Kram menschliche Kontakte. Es gibt da zum Glück einige, mit denen ich mich regelmäßig austausche, wo ich dann auch mal sage, wie machst du das eigentlich? Guck mal, so ist mein Text weg, so habe ich das aufgebaut, so ist mein Ablauf dafür. Kennst du das oder hast du eine Idee? Aber auch tatsächlich wieder mit KI, dass ich da reingebe und sage, pass mal auf, ich habe hier die Idee so und so.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Christian
    ist mein Prozess Angebote zu erstellen. Das ist schon ganz toll, aber jetzt mal ganz, ganz pragmatisch, aber irgendwie das Corporate Design passt nie, wenn das Angebot von der KI gemacht wird. Was kann ich denn da noch tun? Also ich gehe wirklich in Sparing. Ich decke meine Prozesse auf, beschreibe die so genau wie möglich in Verbindung mit was überhaupt mein Ziel warum beschreibe ich das der KI, also klappt es technisch noch nicht oder

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Christian
    ist doch noch zu viel manueller Aufwand oder ist die Fehlerwahrscheinlichkeit zu hoch? Also ich beschreibe genau, wo, wie, was will ich verbessern, erweitern oder anflanschen und gebe der KI dann die Rolle, als du bist beispielhaft der total erfahrene Prozessoptimierer und kannst mir das ganz einfach erklären und spiele da auch gerne einfach mit den verschiedenen Angeboten, die es gibt.

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Mhm. Mhm.

    Christian
    herum oder zusammen so, dass ich das sowohl einmal in ChatGPT gebe als auch einem Agenten wie Manus oder Jen Spark und vielleicht einem eher technischen Tool, wie SitzClaude ist, wo ich sage, mach mal direkt Code dazu, entwickel mir mal eine Anwendung, die mir hilft. Und das ist auch nochmal was, Stichwort ist verändert, tatsächlich Arbeitsabläufe, also nach dem morgendlichen Kaffee ist mein erster Anlauf, wirklich immer zu gucken, was steht heute an.

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm.

    Christian
    wo ich als allererstes zum Beginn des Arbeitstages meine ganzen Agenten und Large-Language-Modelle anschubse und sage, das eine recherchiert, das andere baut mir den Workflow, das Dritte reflektiert vielleicht was, ich mir selber schon gedacht habe. ja, dann kann ich eine halbe Stunde bis Stunde später spielen, mir die Ergebnisse zu und dann bewerte ich natürlich und sage, hey, vielleicht hat das Techy-Tool mir eine kleine Anwendung, wo ich sage, super, das löst…

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Christian
    einen technischen Holperer und vielleicht hat der Agent da noch irgendwie eine tolle Vorlage, einen neuen Tipp für mich entwickelt. Und so lasse ich tatsächlich ein Team von KI’s meine Probleme reviewen und lasse die Lösung entwickeln. Klappt auch nicht, bei weitem nicht in zehn von zehn Fällen, in zehn von zehn Fällen, ich sowas mache, ist es sicherlich so, dass ich in acht Fällen von zehn

    irgendeinen Impuls bekomme, den ich so nicht bekommen hätte und damit eine Lösung finde, die ich alleine so wahrscheinlich so schnell zumindest nicht gefangen

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Weißt du, was da gleich gedanklich bei mir im Kopf entsteht, ist der Vergleich zur klassischen Arbeitswelt, wo du das, was du gerade beschreibst. sind jetzt im Vorgespräch haben wir darüber gesprochen, dass man als Einzelunternehmer natürlich auch viel alleine in seinem Büro sitzt. Und jetzt erzählst du, was daraus auch entstehen kann, dass man beispielsweise dann

    So der gedankliche Weg in die virtuelle Kaffeeküche, wo man früher jemanden getroffen hat und gesagt hat, hey, wir doch letzte Woche das Meeting. Was ist da eigentlich rausgekommen? Bist du da weitergekommen? Und heute geht man dann in die KI-Ecke, Kaffee mal ausklammern und stellt dort eine Frage. Vielleicht auch mit dem Kaffee in der Hand, aber

    stellt dort die Frage und gibt jemandem vielleicht auch noch einen Tipp mit und sagt hey guck mal vielleicht hilft dir das bei der Problemlösung das ist mir am Wochenende keine Ahnung beim Buchlesen eingefallen und so entwickelt sich auch so ein bisschen das die Zusammenarbeit zwischen Menschen beziehungsweise auch zwischen uns und der KI weiter. Also meine Frau sagt zum Beispiel sehr sehr nett

    Wie sie mit ihrem KI-Modell spricht und arbeitet, wird sich wahrscheinlich andere Kollege wünschen. Also ich weiß nicht, ob man es so vermenschlichen muss, aber letztendlich hat das auch eine Facette.

    Christian
    Absolut. Klar, teilweise dann kommt man sich selbst skurril vor, dass man sein Team von Agenten da anschubst oder auch in Dialog geht. Aber ja, schöne neue Arbeitswelt. Also es gibt ja zum Glück auch noch die echten Kontakte und die echten Menschen. Das darf auch nicht zu kurz kommen.

    Jan (webGefährte)
    Ja, natürlich.

    Haben wir besprochen. Das war sicherlich auch nicht unbedingt 100 Prozent ernst gemeint, aber es kam mir gerade wirklich im Kopf, wenn man so überlegt, früher bist du in die Arbeit gekommen, Rechner angemacht. Früher hat es ja noch bisschen gedauert, bis der Rechner hochgefahren war. Und dann bist du halt in die Kaffeeküche gegangen und dann fanden da die ersten Gespräche statt. Und das hat es bei mir gerade so ein bisschen zurückgeholt in mein Gedächtnis. Alles gut.

    Christian
    Okay.

    Jan (webGefährte)
    Liebe Chris, wenn sich jemand für dein Thema interessiert, wollen wir weiterhin dein Ding, Profil und deine Webseite verlinken oder hast du inzwischen einen anderen präferierten?

    Christian
    Sehr gerne, also das dürft ihr weiterhin so machen. Ich bin weiterhin erreichbar und freue mich auch wirklich auf jeden Austausch dazu und wenn ich mal einen schnellen Schlankentipp geben kann, ich das jederzeit gerne.

    Jan (webGefährte)
    Sehr gut, sehr gut. So machen wir das. Kommt auf die Folgenseite genauso auch, das wollte ich vorhin noch erwähnen, auch wie die Agentenmodelle, die du schon erwähnt hast. Ich würde eine kleine Beschreibung ergänzen, vielleicht auch einen Link, dass die Zuhörer von der Folge heute das auch einfach wiederfinden können. Liebe Chris, dann würde ich sagen im Namen

    unserer Zuhörer und von meiner Seite ein herzliches Dankeschön für einen sehr spannenden Austausch über KI-Agenten. Ich würde sie mal als Weiterentwicklung eines Custom bezeichnen. wünsche dir für deine weiteren Tätigkeiten in deinen Projekten immer die richtigen digitalen Geheimwaffen. Vielleicht würden wir sie heute mal so formulieren.

    Christian
    Ja.

    Jan (webGefährte)
    die deine

    Arbeit im Marketingumfeld dort auch tiefgründiger machen. Und ich hoffe, dass du uns in Podcast auch davon berichten was sich dann auch für uns Einzelunternehmer vielleicht auch eignet, was wir damit adaptieren.

    Christian
    jederzeit gerne, lieber Jan. Danke auch an dich für das nette Gespräch. Und wie immer, hoffe, die Zuhörenden nehmen eine Menge von mit. Das ist so mein Ziel.

    Jan (webGefährte)
    Davon bin ich überzeugt. Ich wir heute über KI-Agenten vielleicht in einer als Recruiting-Maßnahme nachdenken können und sagen können, ist das vielleicht auch ein zukünftiger Mitarbeiter von mir, der mir bestimmte Dinge abnimmt und da dann auch zu überlegen, welcher Agent, der da draußen von unterschiedlichen Firmen angeboten wird.

    vielleicht auch für mich und meinen Alltag am besten passt. Das wäre noch eine andere Facette. Aber damit gut für heute. Schön, dass du da warst und vielen, Dank für deinen Input.

    Christian
    Sehr gern!

    Jan (webGefährte)
    nehmen wir aus dem Dialog mit Chris mit? KI-Agenten sind keine Spielerei mehr, sondern auf dem Weg, echte Arbeitspartner zu werden. Sie übernehmen heute bereits kleine Routinen, verschaffen uns damit Zeit und eröffnen neue Möglichkeiten. Vorausgesetzt, besetzen sie bewusst und mit einem klaren Ziel ein. Besonders spannend fand ich persönlich die Schnittstelle, die er sieht zwischen Mensch und

    Maschine. Agenten können Daten strukturieren, zum Beispiel Redaktionspläne entwerfen und erste Entwürfe liefern. Aber das Herzstück, nämlich die Empathie und das Gespür für die Zielgruppe, bleibt bei uns Unternehmern selbst. So entsteht Co-Intelligenz statt dem reinen Autopiloten. Wir haben gehört, das typische Fehler

    oft in zu großen Erwartungen oder zu komplexen Aufgaben liegen. Wer also klein anfängt, reflektiert und Schritt für Schritt passende Use Cases auswählt, findet schneller den perfekten Doppelpass mit seinem Agenten. Ob als kreativer Sparringspartner, Prozessbeschleuniger oder Helfer im Alltag,

    können uns Solouunternehmer enorm entlasten. Doch entscheidend bleibt, wir kuratieren, wir steuern und wir geben die Richtung vor. Welche Aufgabe würdest du als erstes einem KI-Agenten geben? Schreib mir deine Antwort gern an jan-headbapp-gefährte.de. In diesem Sinne, macht KI nicht zum Ersatz, sondern zum Verstärker für deine Arbeit.

    Deine Ideen und Dein Bis dahin, Dein Jan sich aus.

    Folge als Video

    Jan Czichos im Gespräch mit Andreas Schönfeld über KI-gestützte Strukturarchitektur und moderne IT-Beratung.

    Erwähnte Konzepte und Tools:

    • KI Frameworks
      • Ocean Modell: Persönlichkeitsmodell, das Menschen anhand von fünf Eigenschaften beschreibt – z. B. für Zielgruppen-Personas.
      • Jobs to be done: Ansatz, der Kunden nicht nach demografischen Daten, sondern nach ihren „Aufträgen an ein Produkt“ analysiert.
      • Story Telling: Strukturierte Methode, um Informationen über Geschichten wirkungsvoller zu vermitteln – z. B. in Marketingtexten.
    • Tools
      • GenSpark: Einladungsgesteuertes KI-Tool zur individuellen Automatisierung von Denk- und Kreativprozessen.
      • Manus: Präsentations- und Dokumentationswerkzeug, mit dem sich Inhalte interaktiv strukturieren und teilen lassen.
    • KI Modelle
      • Veo3: KI-System zur Video-Analyse und -Erstellung, das Inhalte automatisch erkennt und visuell aufbereitet.
      • Claude: Sprachmodell von Anthropic, das besonders auf Sicherheitsregeln und menschenähnliche Kommunikation trainiert ist.

    Show notes

    Begriffsklärung:

    • Co-Intelligenz: beschreibt die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Für Einzelunternehmer bedeutet Co-Intelligenz, dass Technologie nicht ersetzt, sondern strategisch unterstützt.
    • Collaboration: steht für die gemeinsame Arbeit mehrerer Personen oder Systeme an einem Ziel. Einzelunternehmer profitieren von Collaboration, um Know-how zu bündeln und effizientere Ergebnisse zu erzielen.
    • Copilot: Ein Copilot ist eine KI-gestützte Assistenzfunktion, die Aufgaben begleitet oder automatisiert. Für Einzelunternehmer kann ein Copilot Routinearbeiten übernehmen und so den Fokus auf kreative oder strategische Aufgaben lenken.
    • Custom GPT: Ein Custom GPT ist eine maßgeschneiderte Version von ChatGPT, die auf spezifische Bedürfnisse und Daten trainiert wird. Für Unternehmer eröffnet es die Möglichkeit, Automatisierung und Kundenkommunikation effizienter und individueller zu gestalten.
    • Digital Assistent: Ein Digital Assistent ist eine Software, die Aufgaben automatisiert und Informationen bereitstellt – oft KI-basiert. Einzelunternehmer setzen Digitale Assistenten ein, um Prozesse zu optimieren und Kundenanfragen effizient zu managen.
    • KI Agenten: KI-Agenten sind autonome Systeme, die Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Für Einzelunternehmer bieten KI-Agenten enorme Zeitersparnis und die Möglichkeit, Geschäftsprozesse zu skalieren.
    • KI-Memory Funktion: Die KI-Memory Funktion ermöglicht es einer künstlichen Intelligenz, sich an frühere Interaktionen oder Informationen zu erinnern. Wie Einzelunternehmer die KI-Memory Funktion richtig nutzen, ist in diesem Hilfe-Chat beschrieben.
    • Künstliche Intelligenz: ist ein Teilgebiet der Informatik, welche sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen beschäftigt.
    • Kurator: Ein Kurator wählt, bewertet und präsentiert Inhalte gezielt für eine Zielgruppe. Einzelunternehmer agieren als Kuratoren, wenn sie hochwertigen Content sammeln und ihren Kunden damit Mehrwert bieten.
    • Persona: Eine Persona ist ein fiktives, aber datenbasiertes Profil, das einen idealen Kunden oder Nutzer repräsentiert. Für Einzelunternehmer hilft die Persona, Marketingbotschaften, Inhalte und Angebote gezielt auf die Bedürfnisse und Emotionen der Zielgruppe abzustimmen.
    • Sparring: beschreibt den professionellen Austausch, bei dem Ideen kritisch hinterfragt und verbessert werden. Für Einzelunternehmer ist Sparring mit Coaches, Partnern oder KI-Tools wertvoll, um Entscheidungen zu schärfen und Strategien zu optimieren.
    Bonusmaterial

    Beispiele: KI-Agenten-Typen für Solo-Unternehmer:innen im Business-Alltag

    Du willst wissen, welche Aufgaben du konkret an KI-Agenten abgeben kannst? Diese Übersicht zeigt dir 5 typische Kategorien aus dem Alltag von Solo-Unternehmer:innen – jeweils mit konkretem Beispiel für einen eigenen Custom Agenten.

    1. Zeitfresser automatisieren

    Beispiel-Agent: E-Mail-Responder & Browser-Assistent

    • Erkennt E-Mail-Anfragen und erstellt passende Antworten
    • Liest E-Mails vor und filtert Wiederholungen
    • Spart: bis zu 80 % Bearbeitungszeit für Standardantworten

    2. Kreativ-Blockaden lösen

    Beispiel-Agent: Seminar-Titel-Generator mit Zielgruppenbezug

    • Fragt Thema, Zielgruppe & Stil ab
    • Generiert 10+ Formulierungsvorschläge in Sekunden
    • Liefert Tool-Links direkt dazu

    3. Mentale Entlastung im Tagesgeschäft

    Beispiel-Agent: Entscheidungshilfe für kritische Anfragen

    • Erkennt wichtige Anfragen im Posteingang
    • Formuliert Rückfragen oder Vorschläge für Reaktion
    • Gibt Sicherheit in angespannten Momenten

    4. Angebotsprozesse vorbereiten

    Beispiel-Agent: Seminar-Angebots-Baustein-Generator

    • Fragt Rahmendaten ab und erstellt Angebotsentwurf
    • Nutzt wiederverwendbare Templates
    • Ideal für Solo-Coaches, Trainer, Berater

    5. Anfragen qualifizieren

    Beispiel-Agent: Lead-Screener mit Rückfrage-Logik

    • Analysiert eingehende Anfragen nach Komplexität
    • Stellt Rückfragen zur Einordnung (AB-Logik)
    • Spart Zeit bei der Priorisierung und Vorbereitung

    Weitere Folgen zu Künstliche Intelligenz

    Folge 61 – Agent First Website

    Wie KI-Agents Websites, Inhalte und Schnittstellen verändern. weiterlesen

    Folge 63 – Vom Berater zum Struktur-Architekten

    Wie lassen sich KI-Agenten konkret im Solo-Business einsetzen? In dieser Episode spricht Christian Tembrink über echte Praxisbeispiele, smarte Agent-Setups und ... weiterlesen