Gast: Leandra Fili
Podcast starten als Einzelunternehmer:in zahlt sich strategisch aus
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Chapter
- – Einführung in die Zuckerfrei-Bewegung
- – Kindheit und erste Träume
- – Der Weg zur Selbstständigkeit
- – Zuckerfrei: Ein neuer Lebensstil
- – Der Start des Podcasts
- – Das richtige Format finden
- – Die Kraft der Eingrenzung für Kreativität
- – Wachstum durch Reflexion und Anpassung
- – Authentizität im Podcasting
- – Die Bedeutung von Konsistenz
- – Podcasting als persönliche Therapie
- – Mit Herz sprechen: Die Kunst des Podcastings
- – Die Rolle der Emotionen im Podcasting
- – Das Theaterstück des Lebens: Podcast als Ausdruck
- – Minimaler Aufwand, maximaler Output
- – Zeitmanagement im Podcasting
- – Typische Fehler im Podcasting
- – Authentizität und Sprecherstimme
- – Die Bedeutung des Adressaten im Podcast
- – Monetarisierung und Nutzenstiftung im Podcasting
- – Resümee
Jan (webGefährte)
Unternehmer Podcast für Internet Marketing Folge 55
Willkommen zu einer neuen Ausgabe des Unternehmer Podcasts. Erfolgsrezepte für dein erfolgreiches Internet Marketing. Ich bin Jan von Webgefährte. Heute wechseln wir einmal die Perspektive weg von der Marketerbrille hin zu der des Unternehmers bzw. der Unternehmerin, die ihren eigenen Podcast ganz ohne Agentur und Redaktion aufgebaut hat. Denn die Frage ist nicht nur
wie ein Podcast strategisch geplant wird, er im echten Unternehmeralltag funktioniert, ohne dass andere das Ruder übernehmen. Dranbleiben, Sichtbarkeit schaffen, Vertrauen aufbauen. Und mit begrenzten Ressourcen. darum geht es heute. Mein heutiger Gast hat es vorgemacht, von der Idee,
bis zur Umsetzung. Und das ganz aus eigener Kraft. Wie man als Unternehmerin mit einem Podcast echte Reichweite erzielt, Vertrauen gewinnt und dabei nicht untergeht, das hören wir jetzt. Bleibt dran für dieses besondere Erfolgsrezept.
Jan (webGefährte)
Mein heutiger Gast ist nicht nur Moderatorin und Coach, sondern auch eine der wenigen Unternehmerinnen, die mit einem Herzensanliegen konsequent Reichweite aufgebaut hat. Zuckerfrei beginnt im Kopf, ist mehr als ein Podcast. Auch aus ihrer Sicht ist es eine Bewegung. Wenn jemand zeigen kann, dass man ohne externe Unterstützung ein tolles Publikum gewinnen dann Sie.
Denn Sichtbarkeit beginnt nicht im Schnittprogramm, sondern bei uns im Kopf bzw. im Mindset. Sie steht für Klarheit, für Struktur und für Präsenz und hat aus eigener Kraft ein Format geschaffen, das Menschen emotional berührt und fachlich abholt. Was sie besonders auszeichnet aus meiner Sicht? Sie denkt nicht in Folgen, sondern in Wirkung.
Ihr Podcast ist kein Hobby, sondern ein professioneller Kanal, der Vertrauen aufbaut und begleitet. Gestartet ist alles mit der persönlichen Entscheidung, dem Zucker den Rücken zu kehren. Wie sie das geschafft hat, erzählt sie uns sicher gleich noch selber und natürlich auch anderen dabei zu helfen, ihren eigenen Weg zu finden. Heute erreicht sie mit Stimme, Haltung und Herz.
Genau die Menschen, die mehr wollen als nur einen Ernährungsplan. Herzlich willkommen im Podcaststudio, liebe Leandra Feli.
Lea
wie schön, das müsste man so jeden Morgen vorgelesen bekommen und denken, ja, ach, ich mache die Sachen doch gut. eigentlich, das kann ich mich, wer hat denn dein Podcast auch hören? Das werde ich mir vielleicht noch ein paar Mal da anhören. Das hast du so schön anmoderiert.
Jan (webGefährte)
Du,
ich musste mir nicht viel Mühe geben. Ja, da war viel Überzeugung dabei und wir kennen uns ja jetzt schon ein bisschen. Ich freue mich riesig, dass du da bist und wir werden sicherlich auch gleich nochmal ein bisschen tiefer bohren, wie das mit diesem Verzicht auf Zucker wirklich aussieht. Aber für diejenigen, hoffentlich wenige, die dich noch nicht kennen, würde ich mit ein paar persönlichen Fragen starten. Wärst du bereit dafür?
Lea
Ja.
Gerne, ich freue mich auch total.
Jan (webGefährte)
Bist du ein Kind der 90er oder der 2000er? Und was hat dich in dem Jahrzehnt besonders geprägt?
Lea
Ich bin 90er mit Britney Spears und Co. Und diesen ganzen, ich liebe auch 90er-Partys, also ich gehe gar nicht auf Partys, aber früher habe ich sie geliebt, also auf jeden Fall 90er.
Jan (webGefährte)
Mhm.
cool. Und das heißt auch, dass die Musik dich besonders geprägt hat. Nehme ich zumindest mal mit aus dem Jahrzehnt. Sehr cool. Welchen Traumberuf hattest du als Kind und wenn ja, warum diesen?
Lea
Mhm.
Das ist total lustig, dass du mich das fragst, Ich war bei meiner Mama in Köln und ich habe ein Poesiealbum gefunden, wo man immer so reinschreibt, was will ich werden. Und es steht genau das drin, was ich bin. Geworben bin. Tatsächlich. Das habe ich schon als Kind immer gesagt. habe immer gesagt, Moderatorin und Schauspielerin und mit Mikrofon. Stimme. Also sprechen. Ich will sprechen. Früher, ja, also es stand schon drin.
Jan (webGefährte)
Spannend ehrlich gesagt habe ist die Mehrheit der Menschen mit denen ich hier sprechen darf Gibt es da tatsächlich immer eine eine ich will nicht sagen eine Lücke aber es gibt so Etwas zwischen dem was man sich vorgestellt hat und was es heute geworden ist und vielleicht ticken wir Menschen dann so dann versucht man so immer im Abschließenden neben sozusagen und ich glaube das ist das Bindeglied also wenn man weiß ich nicht Arzt werden wollte
Und dann ist man was anderes geworden und dann sagt man na ja, aber so die. anatomische, wenn es jetzt tatsächlich irgendwie Chirurg oder was auch immer sein sollte, das ist mir heute noch geblieben, weil aber ich finde es ja traumhaft, dass man in so ein Poesiealbum reinschaut und sagt genau das ist es geworden. Ich würde fast sagen, dass das auch ein Zeichen ist. Dafür ist es kein Beruf, sondern wirklich auch Berufung sein kann. Ja, und kann man dich nur beglückwünschen, wenn das so ist. Wirklich toll.
Lea
Danke, ja. Ich glaube aber tatsächlich, dass wir alle schon ganz früh wissen, was wir werden wollen. vielleicht können wir das nicht so ganz beschreiben, aber ich es ist immer das, was man eigentlich schon immer gerne getan hat.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm, mhm.
Lea
Ja, das glaube ich schon.
Jan (webGefährte)
Nehmen wir mal gedanklich mit. Wir bleiben mal noch so ein bisschen in deiner Kindheit. Gab es da ein Idol in der Kindheit? Und wenn es das gab, was hast du an ihm oder ihr bewundert?
Lea
Also so konkrete Idol hatte ich jetzt nicht. Ich habe immer einfach unfassbar gerne mir Fernsehsendungen mit irgendwelche Serien mit Schauspielern oder Moderatoren eingeguckt und dann immer gedacht, ach cool, wie die das machen. So, das war das eigentlich immer. Also ich habe immer gern beobachtet, wie andere Sachen machen und das danach gespielt. Ich hatte immer eine Videokamera. Also ich habe immer, also Fake it till you make it habe ich schon seit ich elf war.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm, mhm.
Lea
habe ich eine Videokamera und wirklich einen Kassettenrekorder bekommen, gemacht. Also den Podcast oder das, was ich jetzt mache, das habe ich schon mit elf gemacht eigentlich.
Jan (webGefährte)
Sehr geil.
Genau. Da gibt es ja so diese Karaoke-Maschinen, denen du…sieht aus wie früher. Klingt als Berghorn-Alter. klingt als…sieht so bisschen aus wie diese Kassetten-Recorder von früher, die so die hippen Leute da draußen immer auf der Schulter getragen haben und die heute bloß noch so ein Mikro dran haben und irgendwie noch so ein…
Lea
Hey!
Mhm.
Jan (webGefährte)
So ein kleines Disco Licht obendrauf, was immer leuchtet, wenn man dann irgendwie was aufzeichnet. Also wenn ich wenn ich das so sagen darf, so stelle ich mir das bei dir vor. Wenn du dir was im Fernsehen angeschaut hast, dann hast du irgendwie weiß ich nicht mit der mit der Haarbürste auch falsches Thema für mich. Weiß ich nicht, warum ich mich da gerade hinbewege. Mit der Haarbürste dann vor dem Spiegel gestanden und hast es nachgeeifert, dem nachgeeifert. Kann ich mir irgendwie bildlich vorstellen bei dir.
Sehr cool. Wann hast du für dich das erste Mal gemerkt, dass das Thema Selbstständigkeit was für dich sein könnte und damit vielleicht auch für dich so ein beruflicher Weg absehbar war?
Lea
Ja.
Ja, also das ist, ich mag total deine Fragen erstmal. Ich finde die super, weil die sind ja nicht nur Fragen, sondern so wegbereitende Fragen irgendwie, also klug gewählt, finde ich die Fragen. Also ich glaube, dass ich bin davon auch total überzeugt, dass wenn man ein selbstständiges Herz hat, dass das so eine richtige Typ Sache ist und dass man das wahrscheinlich auch schon immer war und so ein bisschen Probleme hatte auch in der Schule oder, also ich, ich…
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
Ich hab immer zu meiner Mutter damals gesagt im Bio, hab ich Sachen, hat das mich nicht so interessiert und hab gesagt, ich lern das einfach auswendig, weil das wird so verlangt. Und dann vergess ich das wieder. Und dann hab ich das so gemacht. Also ich war im System und dennoch immer selbstständig bei Sachen, wo ich das nicht machen wollte. Also da hab ich das immer schon selbstständig entschieden. dass sich das abgezeichnet hat. Ich hab ja
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
Ich hab Schauspiel studiert und auch als Schauspielerin lang an Theatern gearbeitet und richtig viel. Arbeite auch immer noch als Schauspielerin in Film und Fernsehen. Da ist man immer wieder mal angestellt für ein paar Drehtage oder weniger. Aber den Hauptteil der Zeit bin ich mit Herz und Liebe 100 Prozent selbstständig. Und ich merke, das das Allerschönste auf der Welt ist, eigentlich, das zu sein. Diese Freiheit, diese Selbstbestimmung.
dass wir das überhaupt können. Das ist so unglaublich. Und wir sprechen ja auch immer wieder darüber, auch du, wie du dein ganzes Leben gestaltet hast. Wie du in der Selbstständigkeit gibst die Möglichkeit, uns als Cocktailmix, der wir sind, Fähigkeiten, als dem, was wir alles haben, genau das zu machen mit dem Cocktail an Dingen, die wir können. Ich meine, das machst du ja ganz genauso mit deinen Fähigkeiten der Analyse, mit deinen ganzen technischen Fähigkeiten.
Jan (webGefährte)
Ja.
Mhm.
Lea
Und dann gibt’s Jan mit auch dieser tollen Etappenreise und allem, was du machst. Und wo hättest du denn da fest angestellt, dieses Konglomerat aus all deinen Fähigkeiten und auch noch deine Präsenzfähigkeit, dass du so gut auch Sachen erklären kannst, das konntest du ja nur selber erfinden. Weißt du?
Jan (webGefährte)
Du bringst da einen ganz frischen Blick rein. Du hast die einen, die tatsächlich dann bei der Selbstständigkeit immer so diesen Blick haben, naja, hoffentlich schaffe ich das finanziell und welche Herausforderungen bringt es mit sich? Und du bist da sehr auf der opportunistischen Seite unterwegs und sagst, was ermöglicht es mir, mich
in meiner Persönlichkeit bestmöglich auszuleben. Und wenn dafür auch noch im Markt eine Nachfrage da ist, dass Menschen das wertschätzen und und und das kombiniert. Also diese Fähigkeiten kombiniert auch mit Fachwissen dann auch einen Mehrwert produzieren für für Menschen, die dann sagen Natürlich bezahle ich dafür, weil ich sehe ja auch, was ich dafür zurück bekomme. Und so funktioniert unsere Wirtschaft in dem Fall. Dann ist das eine tolle
Eine tolle Kombinatorik habe ich bisher auch noch nicht so gesehen. Aber das mit dem Cocktail, das werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf Ich versuche jetzt keine künstliche aber ich sage mal, vielleicht ist in den Cocktails auch manchmal Zucker drin. Und jetzt meine ist, es mit dem Thema zuckerfrei tatsächlich so zu verstehen?
Lea
Das war immer eine gute Brücke.
Jan (webGefährte)
Ich esse keinen Zucker mehr oder ich esse vielleicht auch gar nicht mehr süß, sondern ich habe weiß ich nicht. Ich habe nur noch mein mein Wurstbrot oder weiß ich nicht. Also ich verlagere meine Ernährung in eine ganz andere Richtung, aus der Zuckerecke rauszukommen. Kannst uns damals ein kleines Geheimnis verraten, wie das auch bei dir funktioniert?
Lea
Ja.
Und zwar will ich erst mal sagen, ich komme aus Italien. Ich bin mit Tiramisu und Gelato und Sabagione, was wir alles haben, aufgewachsen. Ich liebe es zu essen, das ist ein Grund, warum ich auf dieser Welt bin. Und für mich gäbe es keine Möglichkeit auf Verzicht, weil ich glaube, das Leben ist so kurz und die Gustatorik da einfach nicht zu haben. wir lieben Süß, wir sind darauf angelegt, das gehört zu unserer DNA, wäre Quatsch.
Jan (webGefährte)
Stimmt.
Lea
Und bei Zuckerfrei ist immer spannend, weil man denkt immer zuerst, okay, Zuckerfrei, also das ist jetzt die Eröffnung des Horrors eines Lebens. Aber es ist die Eröffnung von allem für deinen Geist, für deinen Körper. Und es geht gar nicht Zucker, der in Äpfeln oder Beeren oder Datteln drin ist, sondern es geht den reinen, weißen Industriezucker. Ich hatte dir ja schon angeteasert, ich mache zuckerfreie Schokolade mit Datteln, gesüßt Snickers, Mars, Jottos.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
alles in ganz schnell, wenn man keinen Bock hat zu backen, wenn man Unternehmer ist, selbstständiger, zeit effizient, zeit effektiv. Ich bin selber so, ich will, dass es auf dem Tisch steht und ich eigentlich nichts damit zu tun habe und es schnell da ist. Also manchmal benützlich kochen oder backen, aber auch, dass es schnell geht. Und das aber eigentlich wirkliche Wunder daran ist immer spannend, weil den Podcast, ich habe, den hören immer viele am Anfang, vielleicht ein bisschen abzunehmen oder da war doch was mit dem Zucker oder ist ja nicht ganz so gesund.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
Aber das wirkliche Wunder ist, was mit deinem Geist passiert. man sagt, Menschen, die industriezuckerfrei werden, die haben oft beschrieben, dass Nebel wegfällt vom Kopf. Und diese Art von Klarheit, die du hast, mit wirklich genauso leckeren Süßigkeiten, mit Datteln, mit einer Dattel, die voller Nährstoffe ist, die man pflücken kann, die in sich schon perfekt ist, sonst wäre sie so nicht geschaffen worden wie die anderen Früchte.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
und mit die man einfach purieren kann und die man nutzt und wo man dann 17 Uhr sagt, ich mache meine Zuckerfreien Raffaellos schnell in drei Minuten und mein Geist schießt einfach so hoch und ich bin so klar und ich glaube, einem gewissen Punkt, ab einem gewissen Grad an Erfolg will man nichts mehr haben, so war das bei mir. Also ich, vielleicht nehme ich dich mit, ich habe mich irgendwann gefragt, ist das, kann das alles sein? Ist das Leandrophilie, ist das der Grad an Energie?
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
ist
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
das der Grad an Möglichkeiten und wenn man ist, wie du ja auch, wie ich dich auch immer wahrnehme, Jan, dass du unfassbar viel machst, tausend Ideen hast und das Leben gar nicht reicht für alle Ideen, wie das ja oft auch bei Selbstständigen ist, da dachte ich, da muss es doch was geben und ich habe das über die Ernährung gefunden. wirklich Energie hoch hundert, hoch tausend möglich.
Jan (webGefährte)
Also
das nehme ich mir auf jeden Fall mal gedanklich mit, denn Nachbarn von uns, da waren wir zuletzt irgendwie zum Kaffee trinken, im Kontext zu bleiben. da hat die die Nachbarin was ähnliches gesagt. Ich meine, ich bin gar nicht sicher, ob jetzt der Verzicht auf Zucker da dabei war, aber ich glaube, sie hatten tatsächlich so eine Entschlackungschur gemacht und haben auf bestimmte Dinge verzichtet. Und die Aussage, dass man
so einen schärferen Blick bekommt. Und ich glaube, das, du mit Nebel bezeichnet hast, das fiel meines Erachtens auch so oder so ähnlich in dem Gespräch auch. finde ich total spannend. Warum habe ich da, glaube ich, bisher noch keinen Bezug dazu gefunden? Ich habe so diese Befürchtung, dann bin ich für meine beiden Damen hier zu Hause nicht mehr auszustehen. Wenn ich auf irgendwas
dann verzichte, dass mein Körper dann andere Symptome zeigt, man nicht unbedingt braucht, dann auch im familiären Zusammenleben. Ich glaube, das ist mal ganz einfach runtergebrochen, ich da bisher noch keinen Weg gefunden habe. Aber ich nehme das auf jeden Fall mal als Aufhänger und da nochmal drüber nachzudenken, vielleicht einen neuen Anlauf zu nehmen. Jetzt geht’s.
Lea
Mhm.
Auch für deine Family
mal was Süßes. das, was muss ich noch sagen, weil dein, dieses Zucker tief, es gibt ja auch diese Werbung, du bist nicht, du, du hungrig bist von ich weiß nicht Mars oder Snickers, da geht es ja das Insulin tief. Wenn du zum Beispiel jetzt selber, vielleicht schicke ich dir irgendwann mal was oder irgendwie, ich weiß nicht, wie ich das mache, dass das tief, kalt bleibt, aber wenn du dir was selber machst, dann hast du trotzdem den Zucker, den man manchmal braucht für Nerven und was wir wollen.
Jan (webGefährte)
Mhm. Richtig?
Lea
Du willst ja das Richtige, weil wir brauchen das ja auch. Nur die Quelle ist vielleicht nicht ganz optimiert, sage ich mal. Das ist das Einzige, weil du das wahrnimmst, dass du jemand bist und du arbeitest ja super viel mit dem Geist. Das heißt, Geist, dein Körper braucht das auch. Gerade wenn du jetzt nicht körperlich, das ist relevant. Also das, was du merkst, ist richtig. Aber es gibt noch Optimierungsmöglichkeiten in der Umsetzung.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mensch, das hast du so schön formuliert, da müsste ich nicht mal ein schlechtes Gewissen haben. Wirklich. in die Ich habe es mal in meinen Notizen als Exkurs Da werde ich auf jeden Fall noch mal zurückkommen. Und ich glaube, damit sind wir ja auch. In dem in dem Podcast Thema eigentlich auch schon mittendrin. Was mich interessieren würde, was war so bei dir? Neudeutsch?
Lea
Ja.
Jan (webGefährte)
der defining moment oder was hat so sich in deinem leben als auslöser heraus kristallisiert dass du gesagt hast jetzt fühlt es sich an als sollte ich diesen podcast anfangen du hast in unserem vorgespräch was von einer freundin erzählt die dort vielleicht auch eine rolle gespielt hat in den in der vorbereitung oder vielleicht auch in der ideenfindung dass uns da mal teilhaben wie es ist dazu gekommen dass da plötzlich dann die erste folge im kasten
Lea
Ja, ja. Also erstmal für alle, die schon denken, das wäre alles ganz schlimm, das dachte ich auch, ist es überhaupt nicht. Also wirklich, wenn ich das hinbekommen habe, dann kriegen das alle hin. Und es ist keine Floskel, wirklich nicht. Also ich hatte super Glück, weil ich habe eine ganz tolle Freundin, Alexandra Mattes, eine super erfolgreiche Podcasterin, die schon einen der bekanntesten Einschlaf-Podcasts hat. Auch eine ganz tolle Frau, wirklich kann ich nur empfehlen, auch wunderschön, tolle Locken.
Jan (webGefährte)
Mhm. Mhm.
Lea
Und die habe ich kennengelernt in meiner Ausbildung zu Moderatorin. Während wir haben zusammen die gemacht und sie war da schon Podcasterin und hatte den Podcast und wir hatten immer, haben uns im Warnemark Kaffee trinken und hatten ein superschönes Gespräch und dann hat sie gesagt, ja, sollen wir nicht zusammen Podcast machen? Und dann habe gesagt, Alex, forget it, mit dieser Technik, da kriege ich schon Nervenzusammenbruch, wenn ich nur daran denke, Schnittprogramme, Podcast, das war so fern. Klar, ich habe schon als Studiosprecherin und Synchronsprecherin gearbeitet. Das heißt, das Mikro an sich hat mir keine Angst gemacht.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm.
Lea
Aber alles dahinter. Und dann hat sie gesagt, Lea, ich übernehme alles und mach das. Und dann dachte ich, okay, wenn das Leben mir so einen Goldteppich aufmacht, dann habe ich das mit ihr gemacht. Und es war auch total schön. Und wir mussten dann aber nach zehn Folgen oder so, der hieß noch nicht mal, das war noch nicht mein Podcast, war sie, ich weiß gar nicht, da hatte sie dann, das hat nicht so gut bei ihr hingehauen, weil sie hatte, wie gesagt, zwei andere noch super erfolgreiche Podcasts.
Jan (webGefährte)
Okay.
Lea
ultra erfolgreichen und der andere auch lief auch super und hat dann gesagt ja ich merke ich kann dem nicht nachkommen und dann war ich dachte ich okay also entweder ich höre jetzt auf oder ich lerne das jetzt wie man das macht und gehe von der von der erlernten Hilflosigkeit das sage ich extra so weil ich habe wie sie alles machen lassen zur autonomie und dachte so jetzt werde ich erstmal drei Wochen habe ich nur noch
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
Thema, Podcast, wie mache ich das? Und es war so unspektakulär das Ganze. wirklich, also hätte ich das, das war Wahnsinn. Sie hat mir das gezeigt, es ist super easy. Da gibt es verschiedene Plattformen, es gibt Videos, man kann Leute fragen. Ich habe gelernt zu schneiden, ganz schnell, also so schnell und ich bin nicht technikaffin. Wie gesagt, ich bin
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
Schauspielerin und Moderatorin. habe mit diesen Prozessen dahinter nichts zu tun. Und was das Allerschönste war, ist, dass es so viel Spaß gemacht. Also ich würde mir das jetzt jemand anbieten, dass er das macht für mich, würde ich sagen, nee, ich mache es selber, weil ich liebe diese Autonomie, das selber zu machen. ich gedacht, okay, dann mache ich jetzt einen Podcast mit dem Thema, von dem ich so oft spreche.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
über das ich so viele Rezepte schon gesammelt habe und Leute mich immer fragen, wie ich das mache. Ich hätte darüber jetzt nie einen Podcast angefangen, aber es war, höre ich jetzt auf und was ist wirklich das, was ich teilen will, was für mich einfach wirklich alles verändert hat, ist das Industriezucker-Freiwerden für mich selber, für meine Haut, meine Haare, meine Gesundheit, meine Persönlichkeit, meine und habe dann damit angefangen.
Jan (webGefährte)
Das hört tatsächlich auch so ein bisschen nach Schicksalsfügung an. Also es war jemand da, der einem, ich glaube ein Kunde von mir, Grüße an den Franz, der würde jetzt wieder hier in Bayern sagen, das war die gemähte Wiese, über die man drüber gehen konnte, weil sie irgendwie den Einstieg damit ermöglicht und vielleicht auch vereinfacht Dennoch hast du dann natürlich irgendwo für dich auch die Frage beantwortet, was wird es denn dann für ein Thema?
Lea
Ja.
Mhm. Ja.
Jan (webGefährte)
Da lag es aber auch schon nahe. Weiß ich nicht nach rechts oder nach links zu schauen. Weiß nicht, wo dein Rezeptestapel liegt. Da war dieser Gedankengang auch relativ schnell gefasst. Und was das Format und vielleicht auch die Länge und wie definiere ich die Zielgruppe. Vielleicht kannst uns da noch mal so bisschen, wenn wir die Technik mal, okay, haben wir gelernt, abhaken.
Mal noch so ein bisschen für diejenigen, sagen, ja, ich habe vielleicht ein Thema, aber es gibt ja mindestens drei oder vier verschiedene Podcast Formate. Also wie finde ich da mein richtiges Format, wo ich sage, das ist genau für mich passend, nicht nur für die Zielgruppe, sondern auch, was sich für mich realisieren lässt, von meinem Zeitkontingent, was ich habe, was ich an Vorbereitung überhaupt leisten kann und so weiter. Vielleicht hast du da noch einen Einblick.
Lea
Ja, also ich habe wahrscheinlich einen super unspektakulären Einblick jetzt, weil ich habe so schreckliche Folgen am Anfang gemacht und es war wirklich, wenn ich mir das anhöre, ich würde sie am liebsten löschen, aber ich mache es extra nicht, weil es ist Teil vom Weg. Ich kann erst gute Folgen machen, weil ich wirklich schlechte Folgen gemacht habe und das gehört einfach zusammen. Also es ist auf einer Linie, es geht nicht ohne und
Jan (webGefährte)
Mhm. Mhm.
Lea
Es ist mir auch bisschen peinlich, ich höre sie mir auch gar nicht mehr an, so für alle die Lust dabei zu hören. Bitte erst vor anderthalb Jahren die Folgen, da wurde es dann ganz okay. Und den Anspruch, ich hatte keine Zielgruppe, ich habe das wirklich rein intuitiv gemacht und auf dem Weg habe ich verstanden, für wen es interessant ist. Aber diese, und das sagst du ja auch oft, wir arbeiten ja, wir machen ja auch ganz viel zusammen, arbeiten zusammen, ist das
Jan (webGefährte)
Okay.
Lea
dass man es versteht, während man es tut. Man ein Testergebnis, während man es tut. Und das einzige, was man quasi dafür eintauschen muss, ist die Möglichkeit, dass man danach denkt, ich lösche es gerne. Aber mehr hat man eigentlich gar nicht zu verlieren. Und ich glaube, andere fänden die Folgen jetzt gar nicht so schlimm. Aber die Testergebnisse, jetzt quasi, also die Ergebnisse, ich habe, dass ich verstanden habe,
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm.
Ja.
Lea
Ich hab auch gar nicht gedacht. meine, die gibt es jetzt eineinhalb Jahre und es sind so viele. Also ich habe nahezu 30.000 Hörer im Monat, den hören. Und es werden reihenweise Leute, Industriezucker frei. Und es ist so richtige Bewegung. Das habe ich ja nicht, das habe ich niemals, niemals. Ich dachte, da geh ich rein und den hören dann wieder nur zehn Leute. Der andere war nämlich, den haben nicht viele gehört. Und dann waren da auf einmal diese Kurven, die so ganz hoch gingen und
Dann habe ich gedacht, Mist, jetzt hören das ja Leute. Das war eher so rum. Davor dachte, ja, hört ihr So mache ich jetzt mal. So krass, wenn es so schlimm war. Und deswegen, man lernt es ganz schnell, während man es tut. Und das ist auch total schön, Weg. Wirklich.
Jan (webGefährte)
Ja, ja.
einfach machen. Ich glaube das war so ein bisschen die Formulierung, die der Kevin, Grüße gehen raus, weiß ich nicht, vor ein Folgen, auch hatte und der, ich weiß gar nicht, sein Anwendungsfall für die, die die Folge noch nicht gehört haben, das war einfach, er hat zu ganz früher, in ganz frühen Tagen hat er in seinem Studium was gesucht, wie kann ich eigentlich meine
Wie kann ich das mit den Mitschriften im Studium für mich irgendwie effizienter machen? Und hat dann alles eingesprochen in Audio Dateien. Und irgendwann kam dann die Möglichkeit, diese Audio Dateien wieder in Text umzuwandeln. Und daraus wurde dann für ihn irgendwann aus dieser Was ist meine Problemlösung für ein Thema im Studium nachher ein Podcast? Und als ich das damals nicht angefangen hätte, hätte ich heute kein Podcast wahrscheinlich. Und also ich würde wirklich
dreimal unterschreiben, was du gerade sagst. Also wenn man eine Idee hat, nicht lange, nicht lange, wie soll ich sagen, daran mit zu hadern, sondern indem man einfach dort ins Tun kommt, entlang des Weges festzustellen, fühlt sich das gut an, hat das Anklang auch dort draußen, was kann ich besser machen. Und wenn man dort draußen ist, dann braucht man
Lea
Mhm.
Mhm.
Jan (webGefährte)
nach Feedback nicht lange zu fragen. Es gibt ja Leute, die einem das auf die Nase binden, obwohl man gar nicht fragt. Die Fraktion, die klammer ich jetzt mal aus, aber man bekommt so viel Feedback, dass man dann auch wirklich viel besser entscheiden kann, wie gut und wie zukunftsträchtig war die Idee, die ich da hatte und da dann was draus zu machen. Also finde ich wirklich
Lea
Mhm.
Jan (webGefährte)
und danke, dass du da auch so offen drüber sprichst. Denn jeder der, weiß ich nicht jetzt, gerade in der Beratung glaube ich ist es so, man das immer besonders gut und besonders positiv darstellen möchte, aber ich weiß gar nicht, ob das immer nötig ist, sondern einfach so wie es einem dann ergangen ist, dann auch Dinge weiterzugeben und zu sagen, das und das waren
waren dann meine Learnings, die ich hatte. Und dann habe ich ab der dritten Folge Dinge einfach anders gemacht oder was Neues dazu gewonnen.
Lea
Und
weißt du was spannend ist, das würde ich gerne noch ergänzen. Im Theater oder zum Beispiel bei Stückentwicklung im Studium hat man uns gesagt, entwickelt ein Stück. Und wir waren als Schauspielstudenten total verloren. Bis einer gesagt hat, Kreativität kommt auch durch Eingrenzung und durchs Tun. Das ist ganz spannend, weil wir haben dann gesagt, okay, rot und das Stück muss sich rund das Thema rot handeln.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm.
Mhm.
Mhm. Mhm.
Lea
rotes Blut,
für Welten an Kreativität aufgegangen ist durch die Eingrenzung und dadurch, dass wir dann angefangen haben. Also auch wenn man dann denkt, okay, womit fange ich an? Was mache ich? Die Eingrenzung, das Tun einer Sache, das Mikroeinstellen, das Programmeinstellen, also ich habe das jetzt sehr groß übertragen, aber symbolisch, das bringt zu neuen Ideen. Was nicht zu neuen Ideen bringt, ist vor dem großen Ganzen zu stehen, sondern im Detail, also im Rot, im
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm.
Mhm. Mhm.
Mhm.
Lea
Anfang, da
Jan (webGefährte)
Mhm. Mhm.
Lea
entsteht die ganze Welt. Ich hoffe, das war jetzt nicht zu abstrakt, aber weißt du, diese Übersetzung von der Eingrenzung und der Sache im Detail und dann Zoom-out. Aber nicht von draußen und der Berg es erschlägt. Nein, total.
Jan (webGefährte)
Absolut.
Was mir da, also ich könnte es nicht besser formulieren. Ich fand, also ich kannte diese, diese Definition aus Wo kommt, wo kommt die Kreativität her oder was könnte eine Quelle sein, Dinge auch weiter zu entwickeln? Das kannte ich so nicht, finde ich total spannend. Und den Hinweis, nicht vor dem Großen Ganzen stehen zu bleiben, erinnert mich immer an den Sebastian Begnadeter Programmierer, der immer zu mir sagt,
Die Fähigkeit eines Architekten liegt darin, das große Problem in Teilaspekte runterzubrechen und jeden Teilaspekt bestmöglich zu lösen und damit dann ein Gesamtwerk zu schaffen. damit merkt man dann, vielleicht gibt es da so eine gedankliche Zusammenhang auch zu dem, was du sagst, da merkt man dann
welches Teilproblem dann schon gut gelöst ist, gerade wenn diese Teilprobleme dann wieder gut ineinander passen. Und man bekommt damit auch eine Bestätigung. War der Blick, den ich am Anfang hatte, auf das Gesamtproblem, war der schon so geschärft und vielleicht auch richtig ausgerichtet? Oder bin ich da ein halbes Jahr später oder vielleicht auch ein Jahr später mit ganz anderen Informationen ausgestattet, dann auch die Richtung nochmal anzupassen?
Vielleicht ein kleines, kleines gedankliches Experiment. Wenn du mal sagst, das erste Jahr Podcast habe ich so und so viele Folgen produziert, fallen dir zwei, drei Dinge ein, die du dann im zweiten Jahr ganz anders gemacht hast, das, was wir gerade beschrieben haben, vielleicht mal noch so ein bisschen mit ein paar Beispielen zu untermachen.
Lea
Voll.
Ja, gerne. im ersten Jahr Podcast, also ich habe, ich höre immer wieder auch in meinen Folgen rein, ⁓ immer wieder einen Wert zu bekommen, das finde ich ganz wichtig. Und was ich im ersten und im zweiten Jahr Podcast anders gemacht habe, ist, dass ich immer weniger geworden bin. Das ist jetzt fast spirituell, aber wir fangen oft an, wenn wir einen Podcast machen,
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
wo wir dann auch stimmlich, dann habe ich zum Beispiel, hey, auch so ein Zuckerfreie. Also ich habe ganz anders geredet und irgendwann habe ich gemerkt, dass Podcast ist eine der intimsten und für mich schönsten Dinge, die man überhaupt machen kann. Weil Menschen, deswegen wir hören auch gern Radio oder ungern, ich höre kein Radio, aber früher, man sagt ja auch, bleibt im Ohr, bleibt im Kopf. Diese unglaubliche Möglichkeit, dass jemand unterwegs ist und dich hört.
Jan (webGefährte)
Okay.
Mhm.
Lea
Wir haben jetzt beide diese Earpods drin, in seinem Ohr. Das ist einfach unglaublich. Und was ich gelernt habe, besonders vom ersten und zum zweiten Jahr, dass ich nicht mehr werde, nicht mehr draufsetze, nicht mehr, sondern dass ich, wie wir jetzt hier bin und wie ich bin, einfach da bin und spreche. Und mehr nicht. Und dass die, die den Podcast hören, dass du umso erfolgreicher wirst mit deiner Sache,
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm.
Mhm.
Lea
umso weniger du wirst. Aber du wirst nicht weniger, sondern du nimmst quasi alles weg, was du dachtest, wie ein Podcast sein soll. So, das habe ich gelernt. Also ich mache die Podcastfolgen jede Woche. zwei Jahren gibt es jede Woche ein Podcast, ob ich in Italien bin ohne Internet oder wort els. Es gibt den immer und dann bleibe ich sieben Stunden im Inthaltcafé, bis es dann geladen hat im Notfall. Also den gibt es immer.
Jan (webGefährte)
Mhm. Mhm.
Lea
Das war für mich ganz wichtig, weil ich habe auch dann, dass ich keine Lust habe. Aber ich wusste, man dranbleiben und auch für mich ist es total relevant, dass dieses dranbleiben, dass man es jede Woche macht. Und wenn man mal nicht kann, dass man dann eine Mini-Folge macht, wo man erzählt, warum man nicht kann. Also diese Verpflichtung, die bin ich eingegangen. Also ich habe geheiratet, diesen Podcast. Und ich glaube, diese Konsistenz ist auch ein Teil des Erfolgs, weil die Leute wissen, man ist da.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Ja.
Mhm.
Lea
Man macht das, vielleicht lädt man mal 11 Uhr hoch oder mal ⁓ 6 Uhr morgens, aber man ist da. Und das ist auch ein großer Teil, glaube ich. Ich finde Podcasts wirklich diese… Ich arbeite ja auch super für Synchronsprecherinnen und Werbung und so. Und ich habe da mittlerweile manchmal Probleme, sagen dann die Regisseure, weil ich so natürlich spreche und es sich dann nicht anhört mehr, wie wirklich das war jetzt echt ein Problem beim Synchron.
Jan (webGefährte)
So.
Lea
Das hört sich so ganz natürlich an und das ist für mich das allerschönste Kompliment, weil man spricht irgendwann in seiner richtigen Indifferenzlage, also wie man wirklich spricht. Du sprichst auch so, wie du wirklich sprichst. Deswegen hast du auch, glaube ich, so… Die Leute arbeiten ja auch super lang mit dir und sind gern mit dir und Tim arbeitet jetzt auch mit dir, den wir beide kennen. Also ich glaube, das sind alles Dinge, die passieren. Und der Podcast, in deinem eigenen Podcast, wenn du den anfängst, das wirst du ja auch kennen, der bringt dich total zu dir selber.
Jan (webGefährte)
Hm, verstehe.
Hm?
Lea
Das ist Wahnsinn. Ist wie
so eine Therapiestunde eigentlich. Auch wenn du für deine Kunden was aufnimmst oder was ist für mich wie eine Therapiestunde und wenn ich den nicht hätte, das wäre also… Das bindet die Gedanken, es ordnet dich selber. Also ein Podcast ist auch so eine ganz egoistische Angelegenheit, ehrlicherweise. Weil du ordnest deine Gedanken. Also es ist nicht nur für alle, jetzt denken, auch spannend, vielleicht fange ich das an. Es ist nicht nur, ⁓ technikätzend und dann muss ich immer Mehrwert geben, Mehrwert. Du gibst Mehrwert, indem du das…
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
Was du gelernt hast, teilst. A. brennt es sich mehr bei dir ein. Du hast es eigentlich erst gelernt, wenn du es kompakt und gut verpacken kannst. Und dem anderen hilft. Also es ist sowas von Win-Win für alle wirklich.
Jan (webGefährte)
Ja.
Mhm.
Ein besseres Beispiel hätte man glaube ich gar nicht bringen können. Ich habe gerade wieder nach zwei drei Beispielen gefragt, aber das was du beschrieben hast zudem, man wird mehr man selbst, ja das ist abgedroschene, der abgedroschene Begriff der sei authentisch oder Authentizität hast du damit indirekt. Du hast das nicht mal genannt, aber super umschrieben und damit kann jeder für sich auch mal so ein bisschen den
den Puls fühlen und sagen, habe ich da für mich ein Thema, könnte da so ein Podcast für mich auch noch ein ganz anderes Problem, nicht nur Reichweitenthema lösen, sondern auch eine Sache, wie transportiere ich meine Marke dort nach draußen. Und was mich davon überzeugt hat, dass wir beiden mal über deinen Podcast hier sprechen, ist genau der ich Podcast-Coach, da hatte ich schon
Zwei auch im Interview und ist wenn man so die Marketersicht von draußen alles alles gut hilft glaube ich auch jedem der sagt ich möchte erst mal entscheiden ob das ein Format für mich ist und Mir war für heute einfach auch wichtig mal die andere Perspektive zu haben jemanden der das einfach aus dem tun heraus Dann für sich erfolgreich gemacht hat und dann können alle zuhörerinnen und zuhörer
sich auch selber ein Bild machen. Wie gut passt das, was der Podcast Coach viel aus strategischer Sicht und konzeptioneller Sicht erzählt? Wie passt das dazu? Wie du das vielleicht auch mal über einen ganz anderen Weg angegangen bist? Und da dazwischen kann ja auch sehr gut dann die Wahrheit für euch da draußen auch zu finden sein. Von daher super, super glücklich, dass du dir die Zeit nimmst und wir heute da mal drüber sprechen können.
Lea
Ja, da habe
ich noch eine Sache dazu sagen, die mir gerade auch noch eingefallen ist. kenne auch viele, die, also wenn du dann Reichweite gewinnst, schreiben mir ganz viele auch so diese Podcastmarketer, so E-Mails, sagen, hey, wir können deine Zahlen optimieren und alles. Das wird dann auch, wenn jemand, dein Podcast ist, wird, das wird passieren. Und eine Sache, vielleicht, die ich glaube, einen
Jan (webGefährte)
Bitte, bitte!
Mhm.
Mhm.
Lea
Geheimnis ist von jedem mit seinem eigenen Thema. Es gibt die Kunst, nennt man das im Studium, auf der Schauspielschule gelernt, des Subkotanen-Sprechens. Und das Subkotane-Sprechen ist, dass du sagen kannst, hey, ja, mach einen Podcast. Oder du kannst wirklich mit deinem Herz, Subkotanen-Sprechen ist mit dem Herz sprechen. Es gibt ja auch die Schakre, du sprichst mit dem Herz, du sprichst und…
Jan (webGefährte)
Ja, okay.
Lea
Ich bin so fest davon überzeugt, dass Menschen hören, ob du mit dem Herz sprichst. Und du kannst von deinem Thema erzählen, von deiner Sache. Und klar kann es auch sein, dass du sie verkaufen möchtest. Das ist auch in Ordnung. Aber ich glaube, dass wenn du einen Podcast aufnimmst, manchmal nehme ich eine Folge auf und denke, da war nicht das Herz dabei. Dann fange ich nochmal neu an. Ich höre direkt, ob das Herz dabei war. Und das vielleicht auch noch.
Jan (webGefährte)
Mhm, okay. Mhm, mhm.
Lea
Nichts ohne Herz, weil das berührt auch kein Herz. Wer hat das gesagt? Goethe, es soll von Herzen kommen, was Herzen berührt. Und ich glaube, anders geht es auch gar nicht. noch so dazu.
Jan (webGefährte)
Mhm. Okay.
Also du bist halt, das habe ich glaube ich auch schon mal in einem unserer Telefonaten erwähnt, bist ein wirklicher Gefühlsmensch. das ist natürlich, das ist natürlich für so ein Podcast, so ein Podcast Format auch eine tolle Grundlage. für diejenigen da draußen, und da will ich jetzt gar nicht zwischen Mann und Frau unterscheiden, aber diejenigen, so
sehr rationell unterwegs sind oder funktional denkend. ich muss ehrlich sagen, als Ingenieur, den ich auch in mir fühle, bin ich da tatsächlich häufiger auf der lösungsorientierten Seite und das Emotionale, was aber zum Marketing auf jeden Fall auch dazu gehört, da bin ich immer sehr
gedanklich offen, weil ich gefühlt auf der Schiene nicht so viel in die Wiege gelegt bekommen habe und damit vielleicht auch bewusst das so bisschen aufsauge wie ein Schwamm. Und da finde ich die Gespräche mit dir immer auf jeden Fall sehr erhellend, was das betrifft, weil du auch eine, jetzt hören wir uns schon so an, als würden wir uns hier gegenseitig Honig ums Maul schmieren, aber du hast wirklich eine
eine tolle Fähigkeit auch das dann so zu beschreiben, man nicht nur irgendwie Begriff in den Raum stellt oder wirft, mal, glaube ich, sondern das dann auch auch greifbar macht. Du hast, glaube ich, auch mit dem, was du für eine Ausbildung als Schauspielerin genossen hast und deiner Medienerfahrung sehr gute, sehr gute nochmal andere Impulse, die du bekommst.
unterschiedliche Rollen schlüpfen zu können und auch von anderen Menschen Feedback zu bekommen, die sich sehr stark auch professionell mit der Außendarstellung beschäftigen. Ich glaube, das ist tatsächlich auch eine Sache, die man dann als Reflexionsfläche verwenden kann für seinen Podcast. Oder wie würdest du das einschätzen?
Lea
Also das hat auf jeden Fall geholfen, dass ich so ein bisschen, zum Beispiel, ich weiß noch, als ich das erste Mal mich im Mikro gehört hab, das im Schauspielstudium erstes Jahr, da dachte ich, boah, wenn ich so rede, dann war’s das jetzt mit allem wirklich. Also ich fand meine Stimme fürchterlich, dachte so, dann kann ich einpacken, wenn das meine Stimme ist. Und wenn ich mal überlege, jetzt arbeite ich ja nur damit. Also ich fand es so horror.
Jan (webGefährte)
Ja.
Lea
Und das war gut. diesen ersten Horror, den hatte ich auch. Aber wenn jetzt jemand den Podcast anfängt, kann sein, dass er den jetzt hat. Aber ich hatte ihn auch, weil jeder Mensch hat den. Und das Gute ist ja, mit WhatsApp-Sprachnachrichten ist der schon ein bisschen weniger, weil wir alle hören uns immer mal wieder, wenn jemand kurzen Sprachnachrichten macht. Da ist schon quasi die Horrorschwelle ein bisschen weg. Und das hat es mir schon erleichtert. ich glaube wirklich, dass ich… Also man muss…
Jan (webGefährte)
Stimmt.
Mhm.
Lea
Also wenn man einfach mal anfängt, paar Folgen zu machen, auch ein bisschen über sich selber lacht und die dann und auch den Mut hat wirklich es raus einfach klick, zack, so jetzt teile ich das. Ich habe irgendwann für mich jetzt entschieden, dass das hört sich jetzt auch sehr spirituell an, aber man sagt ja auch, das hier ist nicht die Generalprobe, das ist das Theaterstück, das jetzt hier ist das Theaterstück.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
wo wir sind, ist das Theaterstück. Und dann immer alles auf Generalprobe zu spielen, also es nicht zu teilen, es nicht zu machen. Das Theaterstück ist irgendwann das Richtige dann vorbei für uns alle, es ist endlich. Und zu sagen, okay, das hört sich jetzt echt sehr tiefgründig an, aber ich meine es gar nicht so tief jetzt, aber im Anbetracht der Endlichkeit einfach zu sagen, ich lade es jetzt hoch.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm.
Ja.
Ja.
Lea
Das und neue Dinge, was ich alles dann hochlade, denke ich auch immer mehr, ui. Und das Tolle ist, niemand ist so kritisch wie man selber. Man kann nur lernen eigentlich.
Jan (webGefährte)
absolut passt aber auch gedanklich zu dem, dass du auch am Anfang dann gesagt hast, ich mache jetzt einfach und dann einfach auch mit dem, was man da produziert hat, auch weiter zu wachsen, einfach ins kalte Wasser reinzuspringen. Was könnte unsere Zuhörer noch interessieren? Ich könnte mir vorstellen, wenn du sagst, du machst eine Folge pro Woche und
Ich würde auch hier fast so bisschen so konzeptionell denken, ja, das macht auch Sinn bei deinem Thema. Also wenn Leute diese Ernährungsthematik auch verinnerlichen wollen und jede Woche so einen regelmäßigen Impuls haben wollen, dann bist du fast auch Teil einer Erfolgsgeschichte. Und wenn du dann ein
eine Folge nicht lieferst und derjenige muss dann durch seine Woche ohne den Impuls kommen, ich überzeichne jetzt ein bisschen, dann hast du tatsächlich auch auf der einen Seite vielleicht eine Chance vertan, auf der anderen Seite aber auch jemanden nicht die Hilfestellung geben können, die er vielleicht gebraucht hätte. Und das finde ich eine tolle Sicht, nicht nur so wie diszipliniere ich mich und wie spreche ich dann die nächste Folge auch ein, aber
Jede Woche eine Folge ist ja natürlich auch ein zeitlicher Aufwand. Kannst du uns ein bisschen so eine grobe Richtung geben? Wie viel Zeit planst du dafür ein, die du dann ja auch irgendwie an einem anderen Ende nicht für andere Themen zur Verfügung hast?
Lea
Also das, was du ansprichst, das finde ich total einen guten Punkt. Nicht dieses Content, Content, wie liefere ich Content, sondern das, was ich teile, könnte Relevanz haben für jemanden. Und mein kurzer Moment ist, ich habe keinen Bock, ist aber für jemand anderen ein Gamechanger. Und das gilt für jeden, der deinen Podcast oder wenn jemand jetzt Lust hat. Das finde ich einen total guten Sichtwechsel, den du da beschreibst. Also durch das Prinzip der Minimalkonstanz, die das immer wieder tropft.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm, mhm, mhm.
Mhm.
Lea
Wie sagt man? Der Tropfen höhlt den Stein. Also immer wieder. Das ist quasi das Geheimnis. Und wenn es nur eine 1-Minuten-Folge ist und jemand hat dich gehört. Und wie ich das mache. hab irgendwann… Es gibt ja auch diesen… Ich weiß nicht, von dem es ein Zitat ist. Und das ist auch… Das Zitat sagt, fang da an, wo du bist, mit dem, was du hast, an dem Ort, wo du dich gerade befindest. Das ist irgendwie so. Weil wir sind ja so, ich nehm Podcast auf.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Ja.
Mhm.
Mhm.
Lea
Tonstudios anschreiben, da tausend Leute beauftragen, die mir das jetzt machen. Also wir sind ja sehr unglaublich, anstatt einfach uns vielleicht einfach unser Handy zu nehmen, da die Voice App aufzumachen. Also da, wo ich bin, mit dem, was ich habe, mit dem, was ich kann. Also wirklich Minimum, Minimum, Minimum. Ich hatte das zufällig, das Mikro, weil ich das zum Sprechen benutzt habe. Sonst wäre das wahrscheinlich später gekommen und ich hätte auch mit dem Handy angefangen. Das ist erstmal, glaube ich, ein großer Zeitfresser.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm. Mhm. Mhm.
Mhm. Mhm.
Lea
einem Anfang als Hürde. Also wirklich einfach mal anfangen Folgen aufzunehmen. Man kann dann auf Phonic benutzen, dann hört sich alles gut an, es kostet auch nichts. Einfach sogar mit dem Handy die Aufnahme durchlaufen lassen und alles hört sich so ein bisschen studiomäßig an. Genau, also das und mein zeitlicher Aufwand ist nicht so groß, weil ich höre immer in der Woche, lese immer viel. In dem Podcast geht es tatsächlich, ich rede gar nicht über Nahrungsmittel, überhaupt nicht.
Jan (webGefährte)
Mhm, mhm.
Mhm.
Lea
sondern
ich rede, es geht den Geist, es geht ⁓ das Gesetz des Rhythmus, das Gesetz der Wiederholung, es geht quasi geistige Gesetze und Erfolgsrezepte, die du auch anwenden kannst und das Prinzip zuckerfrei langfristig im Geist, deswegen im Kopf umzusetzen, damit du quasi in der Konsequenz Industriezuckerfrei wirst, ohne irgendein Verzicht. Also ich habe gar keinen Verzicht. Genau und
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm.
Mhm. Okay.
Lea
Das wollte ich sagen, wo war ich jetzt? Genau. deswegen, hab dann immer in der Woche, hab selber, wir hatten einmal, ich weiß noch, wir haben auch einmal gesprochen, war irgendwie, da hab ich über Entscheidung, Jan, wie triffst du Entscheidungen? Da hab ich auch deine täglichen Zuckerfrei-Entscheidungen, eine Folge gemacht. Und da waren auch Sachen, die du mir gesagt hast drin. ich, alles, was mich umgibt, saug ich auf. Ich hab die Apple-Notiz, da ist dann immer, ach, Podcast-Folge, das. Und dann sammle ich wie so ein Flickenteppich. Ich hab auch jetzt zum Beispiel 1000 Flickenteppich-Ansätze von Folgen, Ideen und dann…
Jan (webGefährte)
Mhm, mhm, mhm.
Lea
gucke ich da drauf und dann ergibt sich oft so ein Ganzer. Und so ist dann quasi meine Kreativität. Also meine Apple Notizen explodieren an… Ich nähere von Menschen, die ich spannend finde, wie wenn wir sprechen oder andere, dann sagen die mir manchmal Sätze, dann höre ich die und das teile ich dann. Und dann bringe ich das zusammen wie das Gesetz des Rhythmus oder so. die quasi, die würde man das jetzt so aus dem Journalismus nehmen, die redaktionelle Vorarbeit eines Podcasts.
Jan (webGefährte)
Mhm, mhm.
Mhm.
Mhm.
Lea
Die kann ganz unorthodox überall, zu jeder Zeit, an jedem Ort passieren. Es muss nicht, dass man, finde ich, davor sitzt und denkt, jetzt schreibe ich mir ein komplettes Ding. Da gibt es auch eine, was für eine Art Ansatz hat man. Ich glaube, bist zum Beispiel jemand, dir würde das, du bist super, du hast ein super logisches Denken deiner Art. ist auch, ne, welche Art des Denkens hat man, wie ist man? Ist man eher der Kreative? Oder kann man das so gut zusammenbringen?
Jan (webGefährte)
Ja, das stimmt.
Mhm.
Lea
Und immer mein Rezept ist immer minimalster Aufwand, maximalster Output. Weil mit viel Aufwand hat glaube ich keiner Lust, das so lange zu machen.
Jan (webGefährte)
Dann versuche ich das mal so zusammenzufassen. Du zählst gedanklich und meines Erachtens auch zurecht. Jetzt das, was du an Notizen die Woche über festhältst, nicht klassisch zur Vorbereitung. Aber du setzt dich dann hin und hast eine Folge, die wie lang ist in etwa so einem Durchschnitt?
Lea
Fast eine Stunde jede Woche.
Jan (webGefährte)
Okay, okay. Und dann das ganze Schnittthema hinterher und noch die Veröffentlichung dann hinterher vielleicht auch noch mit ein paar Infos in den Show Notes. Wenn du da mal so einen groben Daumenwert in den Raum stellen solltest, wie viele Stunden sind es pro Woche?
Lea
Das kann ich dir ganz genau sagen, weil das ist bei mir der Dienstag. Also entweder ich habe davor schon mal einen Podcast aufgenommen. Ich hatte heute schon schon ganz früh direkt ein Podcast-Interview. Das ist dann eine Stunde. Dann hätte ich dann Gast angeschrieben, Stunde aufnehmen und dann, das ist quasi, wenn ich einen Podcast-Gast habe, es das Beste, also das schneller geht es nicht. Dann mache ich noch kurz die An- und Abmoderation und dann brauche ich ungefähr anderthalb Stunden. Glaub ich. Oder weniger sogar. Ich höre mir den auch manchmal gar nicht ganz mehr an.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm.
Mhm.
Mhm. Okay.
Lea
das Interview. Ich lade es hoch, also eine Stunde, wenn ich einen Podcastgast habe. Und wenn ich alleine das mache, würde ich sagen zwei, zweieinhalb. Also es ist gar nicht so zeitinfizient. Jeden Dienstag muss ich das einfach bis zwölf Uhr nachts hochgeladen haben. Das ist die
Jan (webGefährte)
Mhm, okay.
Mhm.
Okay.
Da kann man sich doch was drunter vorstellen. Macht total viel Sinn. Eine Frage, die ich immer wieder gerne stelle, was sind so typische Fehler? Nicht unbedingt die du vielleicht inzwischen nicht mehr selber machst. Da haben wir schon drüber gesprochen, aber
Lea
Ja.
Jan (webGefährte)
Was siehst du vielleicht auch da draußen oder wenn du jetzt deinen Fachblick oder dein Fachohr auf andere Podcasts mal ausweitest? Was siehst du so an Fehlern, wo du sagst, ist gar nicht nötig? tappt nicht in diesen Fettnapf rein oder macht das gerade. Also so bisschen Fehlervermeidung Richtung Was sind so Herausforderungen, die man auch vielleicht mit einem kleinen Kniff auch
Lea
Ja.
Jan (webGefährte)
einfach lösen kann. Würdet ihr da spontan noch die eine oder andere Sache einfangen?
Lea
Ja, super Frage auch. Das hätte ich noch nicht auch gerne davor auch schon gewusst, diesen Tipp. Also eine Sache, die wenn ich im Podcast reinhöre, die, und ich bin, nur weil ich es so mache, heißt es nicht, dass es richtig ist, aber wenn man mich jetzt fragt, ist, dass ich finde, dass man ganz viele Leute von sich fernhält, wenn man in bebildeter, also wenn man spricht, wie man denkt, wie ein Sprecher sprechen muss.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm. Mhm.
Lea
Also wenn man
denkt, okay, ich komme aus Hesse und dann muss ich ganz Deutsch reden und man hört das und das Ohr nimmt Unauthentizität. Also wir nehmen, weil wir müssen das wahrnehmen. Wir müssen sehen, ist jemand echt oder nicht, ist da eine Gefahr oder nicht. Das heißt, das ist archaisch, das ist nicht mal böse gemeint und dann lehnen wir das ab, weil es inkongruent ist. Und kongruente Menschen sind Menschen, wo Gesagtes und Gemeintes in der Regel übereinstimmen.
Jan (webGefährte)
Mhm, mhm.
Mhm.
Lea
und auch wie sie es sagen. Und Ehrlichkeit hört jeder, egal ob es Russisch, Chinesisch, man hört es. Wir sind so unfassbare. Es ist unglaublich, wie viel wir sprach-, also in der Sprache, Stimme hören, man sagt ja auch die Stimme ist das ehrlichste Organ. Wenn Leute drangehen, hört man schon was los ist. Wo die nur Hallo sagen. Und das, der größte, also was mir auffällt, ist, womit man einfach selber sich so total anstrengende Hürden baut.
Jan (webGefährte)
Mhm. Mhm.
Ja.
Ja.
Lea
ist der Anspruch an Perfektion und an eine Sprecherstimme. Wirklich, weil… Und man hört, wenn jemand spricht, wie man denkt, wie ein Sprecher spricht. Das ist das Bild vom Bild vom Bild vom Bild vom Sprecher. Und… Und ich hab… Meine Folgen sind auch so. Also, deswegen kann ich es nur sagen. Ich hab am Anfang mit Alex, da meine Freundin mit euch war, da hab ich eben gesagt, und herzlich willkommen, wie so eine Sprecherin. Aber…
Jan (webGefährte)
Mhm. Mhm.
Mhm.
Lea
Das will doch keiner hören, wenn er sich die Zähne putzt und einen Podcast macht. Man will doch hören, hey, schön, dass du da bist, es ist jetzt Montag und wie ist, ich erzähle jetzt darüber, also höre rein. Also würden wir da auch nicht so gern hören. Also ich glaube auch immer weniger Leute wollen auch Radio Werbung. Super spannend, die Entwicklung. Also das, auch in vielen Tonschritte ist beim Synchron, war ja, kannst du jetzt doch mal so wie in Synchron sprechen, dann mache ich das. Aber auch in Werbung ist immer mehr, dass man sagt,
Also muss man sich mal anhören, den Verlauf von Werbung ist immer mehr Authentizität oder da das Social Media Werbung auch so gut funktioniert. Warum? Weil wir wollen echte Menschen, die wirklich uns was sagen und sagen kann man entweder bleibt es dann, man sagt ja auch, man kann entweder und das ist auch spannend, das ist ein Telefonhörer oder Mikrofon, man kann was sagen und es bleibt so in diesem energetischen Raum, hey, hol das oder hey, hör da rein oder man sagt hey.
Jan (webGefährte)
Mmh.
Mhm.
Lea
Hör da rein und man denkt an den anderen. Das ist auch das zweite wäre das, also unauthentische Stimme und Bebilderung, wie man denkt, wie ein Sprecher sein soll. das zweite wäre sprechen, ohne den Weg zum anderen zu, den anderen erreichen zu wollen. Also ohne Adressat nicht zu sprechen und zu wollen, dass der andere es bekommt. Im Schauspiel gibt es eine ganz tolle Technik, die unter anderem von Meißner und Stanislavski
Jan (webGefährte)
Mhm, mhm.
Lea
Der andere Schauspieler sagt erst Ja, wenn der andere ihn wirklich erreicht hat. Also viele Schauspieler sagen Hey, what’s up? Oder Hey, ich geh mal auf Klo oder so. man sagt oder Hey, wie geht’s dir? Dann sagt der andere nicht Ja. Man sagt Hey, wie geht’s dir? Hast du das wirklich gehört? Das ist relevant für mich, ob du es hörst. Das ist auch oft das gute Schauspiel ausmachen. Aber auch gute Sprecher und auch gute ganz normale Podcaster, die mit ihrem eigenen Thema losgehen. Also das Interesse, das der Adressat es bekommt.
Jan (webGefährte)
Okay.
Mhm. ⁓ okay.
Lea
Ja, das werden so, das merke ich, dass das oft so Ichzentrierungen sind. Ach doch, und noch ein dritter, jetzt fällt es, ich dachte jetzt nicht, dass mir so viel einfallen ist, dass oft ich im Podcast, wenn man mal so Personalpronomen, die Menschen nutzen, sich anhört und manche Podcast, da reden Leute nur über sich. Ich mache das in meiner Routine. Ich und dann denke ich, ja, okay, ich, das ist okay, wenn es anteilig ist, aber zu sagen, hey, wenn du einhörst.
Jan (webGefährte)
Mmh.
Lea
erzähle ich dir spannende Impulse von wie ich das gelöst habe und was ist da drin für dich. Weil das ist einfach relevant. ist da drin? What’s in for me? fragt man sich ja auch. Das hört sich jetzt egoistisch an, aber und das einfach immer mit zu bedenken. Würde ich das selber hören, ja, also ist da was drin, ist da ein Geschenk drin, ist da Masse drin.
Jan (webGefährte)
Natürlich, ja.
Hier spanne ich gerne mal so ein bisschen die Marketingbrücke auch zum Content Marketing und ein Stück weit auch im SEO. Ich werde häufig auch nicht müde den Unternehmerinnen und Unternehmern zu sagen, den Kunden interessiert nur ganz am Rand, wie toll deine Methodik ist oder deinen Ansatz etwas zu liefern.
Damit hole ich denjenigen nicht ab, sondern ich hole denjenigen damit ab, dass ich sage, ich habe verstanden, das und das ist dein Problem. Und dann bin ich nicht mehr bei mich, sondern dann bin ich bei deinem Problem, so wie ich es gerade gesagt habe. Und dann diesen, dieses, ich setze mich, versetze mich hinein und dass derjenige, wenn er auf eine, egal ob auf eine Webseite, auf einen Social Media Kanal kommt oder in einen Podcast,
dass dort die Fähigkeit da ist, nachher auch das Problem zu lösen. Das wird fast vorausgesetzt. Also ich möchte nicht sagen, dass Leute blind kaufen, aber wenn es auf der persönlichen Ebene stimmt und ich es schaffe, Problem des Kunden so zu artikulieren, als hätte ich es verstanden. Und dann ist der nächste Schritt auch zu sagen, okay, und da gibt es eine entweder Lösung in zwei Tagen oder es gibt eine Lösung, die ein bisschen länger dauert.
Und dann kann man sicherlich auch gedanklich auf die Lösung noch abbiegen. Aber wenn ich mir manchmal so Webseiten angucke, da ist diese dieser Punkt drei mit den Personalpronomen auch sehr ich lastig. Und zwar nicht weil Leute sich sich unbedingt immer hören oder von sich lesen wollen, sondern weil meines Erachtens ein bisschen der Irrglaube besteht. Ich muss sich jetzt als Coach perfekt beschreiben.
Lea
Ja, und dann…
Mmh.
Jan (webGefährte)
wie
meine, wie mein Ansatz aussieht, dass da mit dem das Kundenproblem gelöst wird. Und ich glaube, dass das häufig überschätzt wird, ist meine Wahrnehmung.
Lea
Mhm.
Ja, total, das finde ich auch. Und auch wenn wir zum Arzt gehen, wenn man sich das jetzt mal so ganz stupide andenkt, geht man zum Arzt und der Arzt hört uns zu, der fragt. Und wir gehen, wenn man jetzt zu zwei Ärzten ginge, der eine sagt, hey, ich habe die und die Ausbildung, ich habe das und das, ich habe die Zertifikate, und überlegt er mal, das zu nehmen. Oder man geht zum anderen Arzt und sagt, hey, erzähl mal, wie ist es denn? Wo ist es denn? Also ich würde dann auch ärzt und hätte der sogar weniger Zertifikate.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Mhm.
Lea
Würde ich sogar dahingehen.
Jan (webGefährte)
Oder?
Also man muss sich man muss sich ja verstanden fühlen. Gleiche Brücke, wie du gerade gesagt hast. Wenn sich zwei Schauspieler gegenüberstehen und der andere sagt erst Ja, wenn wenn das wirklich angekommen ist. Und damit meine ich nicht fachlich, sondern damit meine ich, wenn er ihn vielleicht auch hier im Herzen erreicht hat und und damit dieses Signal zu geben. Jetzt können wir uns auch weiter unterhalten. Eine.
Lea
Und das
Ganze, was du sagst, ist das ist Podcast Geheimnis, man vielleicht sagen. Das ist es wie ein Gespräch. Als wir uns auch kennengelernt haben, wir haben ja direkt miteinander gesprochen und man merkt es ja so, wenn man… Und das der Podcast, der ist nichts anderes. Man spricht da eigentlich auch Menschen an. Ist gar nicht so ein Ding mit der Mikro und Technik. Ist wie ein Gespräch.
Jan (webGefährte)
Mhm. Mhm. Mhm.
Absolut!
Das ist schön ausgedrückt. Auf der einen Seite vielleicht ein bisschen konserviert und durch die Konservierung auf einem Datenträger habe ich natürlich auch die Möglichkeit, es mehrfach abzurufen oder auch zeitversetzt zu hören. Aber letztendlich ist es wie ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Habe ich so noch nicht gesehen, aber ja, klingt total plausibel auch für meine Ohren. Abschlussfrage.
Was die Einzelunternehmerinnen und Unternehmer da draußen bestimmt noch interessiert ist. Jetzt hast du einen erfolgreichen Podcast, erreichst ganz viele hunderte, tausende Menschen. Monetarisierung. Ich mache das nicht zum Selbstzweck, sondern was ist so bisschen deine Perspektive, wie du das entweder monetarisieren möchtest oder Monetarisierung hier vielleicht auch so bisschen in Anführungsstrichen?
Was ist die Nutzenstiftung dabei? Nicht unbedingt zu sagen, da muss Geld bei rausspringen, sondern vielleicht hast du auch andere Gedanken, wie zum Beispiel dein Podcast ein Multiplikator für ein anderes Thema sein kann oder vielleicht auch eine gesellschaftliche Facette hat, die du bespielen möchtest. Aber wie sind so deine Gedanken als diejenige, die sich jede Woche dort hinsetzt und und ihre ihre Botschaften teilt?
Wie ist da dein Blick auf das Thema? Wie nutze ich das für mich als Unternehmerin, damit auch weiter zu
Lea
Also ich finde es total klug auch diese Frage, weil klar, wenn man jede Woche Zeit investiert, das kann auf jeden Fall auch ein Gedanke sein und gar nicht aus einem egoistischen, sondern einfach auch einem weitergedachten Gedanken und auch nicht nur im Sinne von make money, was eher auch oft bei vielen eine Motivation ist für Podcasts oder weiß ich
Jan (webGefährte)
Mh.
Mhm.
Lea
was jetzt ein paar Gedanken sind, ist eher, dass ich auf dem Weg, als ich jetzt angefangen habe, gemerkt habe, was es alles braucht. Also erst mal ist, wenn man Podcast anfängt, auch für alle, das jetzt hören, an sich ist es schon der Selbstzweck an sich. Erst mal für dich selber, aber wenn du jetzt sagst, okay, mir reicht das nicht, meine Therapiesitzung und mir selbst jede Woche, ist, dass du sowieso, falls du irgendwas hast oder ein Coach bist oder weiß nicht, irgendeine Dienstleistung oder was Spannendes,
Menschen entscheiden sich immer für die, es gibt ja auch dieses Modell von 7-Point oder 8-Point of Contact, die man schon mal gehört oder gesehen hat. In der Schauspielbranche sagt man das immer nicht so gerne, aber man ist immer, wir empfehlen doch auch Leute, die wir kennen oder die wir gehört haben oder denen wir vertrauen. Und es gibt für mich kein besseres Medium, um Vertrauen zu schaffen, auch besser als Instagram, besser als LinkedIn, das ist auch gut, aber nochmal anders, besser als wenn jemand dich hört.
Jan (webGefährte)
Mhm, mhm.
Lea
Weil er versteht dann, ob er zu dir gehört. Das ist ein Resonanzraum, den wir aufmachen stimmlich. Dass wir wie auf so einer Radiofrequenz, und du bist sowieso ein dauernder Radio, du selbst als Mensch bist eine Radiofrequenz, aber du kannst deine Radiofrequenz raussenden, wirklich auch noch durch das Medium Podcast. Und genau, die richtigen Leute deine Frequenz hören. Es hört sich jetzt auch spielend hören, aber so gesehen. so, erst mal das, das heißt so oder so.
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea
bekommst du das, was ja total wichtig ist, dass die Menschen Vertrauen zu dir haben. Vielleicht schreibe dir der ein Jahr nicht, zwei Jahr nicht. Ich habe Leute, sagen mir, ich kriege so viele E-Mails, die sagen, wir haben uns nicht getraut, wir hören seit der ersten Stunde deinen Podcast, wir haben alles mehr als durchgehört, haben sich seit nach Jahren erst gemeldet. Also das kann auch sein, aber das ist so, das dauert einfach ein bisschen. Und wenn man jetzt denkt, okay, wie kann man das monetarisieren? Ich glaube…
Jan (webGefährte)
Mhm.
Lea (1:00:03)
dass du sowieso dich zeigen kannst. Man kann ja auch Videos aus dem Podcast, dem Grafiken, egal für was du machst, schafft es Vertrauen. Ob ich Moderatorin bin dafür hat es Vertrauen geschaffen, weil Leute hören das. Schauspielerin habe ich jetzt Regisseure, die mir sagen, hey Lea, wir werden jetzt auch zuckerfrei. Ich kann nicht sagen, ob das jetzt irgendwas gebracht hat, aber was es auf jeden Fall gebracht hat, ist der menschliche Kontakt und der Austausch. Und das ist ein großer Wert, weil wenn man jetzt sagt, okay, was bringt mir das vor meinem Beruf?
Jan (webGefährte) (1:00:24)
Mhm.
Lea (1:00:30)
bringt Dinge, die man jetzt noch gar nicht weiß. Das heißt, das ist ein Marathon, kein Sprinten-Podcast. Es öffnen sich Dinge, allein dass du so bäm deine Frequenz raussendest auf eine Art und Weise durch das Hören und zum Thema monetarisieren. Viele sagen ja, okay, ich habe das und das Produkt und mache jetzt ein Podcast, was auch okay ist vom Weg, weil du dadurch dann davon erzählen kannst und
Also was jetzt habe ich gesagt, davon erzählen kannst, aber ich glaube gar nicht, dass es da primär darum gehen sollte, dass du sagst, hey, ich habe übrigens den Online-Kurs, da schaltet doch jeder ab. Erst mal Vertrauen schaffen, mit den Menschen reden, dass die gucken können, stimmt die Frequenz, stimmt es? Und dann gucken die selber. Es gibt ja auch diese zwei Arten des Marketings, habe ich mal gelesen, die Push und Pull. Und ich glaube, dass die Leute interessieren sich dann selber.
für dich, wenn sie dich hören, wenn sie deine Inhalte konsumieren. Es ist nicht so unmittelbar, dass man sagt, ja, okay, ich habe jetzt vielleicht einen Kunden oder vielleicht ist es auch einfach nur, dass du dadurch Sichtbarkeit bekommst. Das ist ja auch was, was schon hilft. Und ich habe noch gar nichts damit modigerisiert. Ich habe das wahrscheinlich ununternehmerischer. Kann man es nicht denken, wie ich es gemacht habe. Ich habe unfassbar viel Bezahlung bekommen im Hinblick auf, wem das alles geholfen hat. Das ist für mich eine
Jan (webGefährte) (1:01:45)
Mhm.
Lea (1:01:50)
in einer Form, die für mich besser ist als Bezahlung. Auch wenn sich das jetzt so als wenn ich Heilige bin anhört, das ist es. Das hat für mich einen Wert. jetzt kommen, weil die Leute mich gefragt haben, Lea, wo sind deine Rezepte? Das nervt immer so, dass sie überall das zusammensuchen müssen, das nirgends buchkuratiert ist. Habe ich dir erzählt, komme ich dir jetzt mit dem E-Book, aber einfach auch mit dem Gedanken, wie kann ich das jetzt zusammenbringen und
Ich werde dafür was nehmen, werde das verkaufen. Aber nicht weil ich davor dachte, wie kann ich was verkaufen, sondern weil ich jetzt seit Monaten daran arbeite und ich auch glaube, es auch ein anderes Prinzip dass der Mensch es anders wahrnimmt, wenn er was überwiesen hat. Ich weiß nicht warum. Es ist irgendwie ein Prinzip, ich kann es nicht richtig beschreiben. Also es zahlt sogar ein. Und deswegen, ja.
Jan (webGefährte) (1:02:22)
Mhm.
Ja.
Nein.
Absolut.
Reziprozität habe ich mir irgendwie gelernt. Also wenn man wenn man erstmal etwas gibt, ohne die Erwartungshaltung gleich zu haben, etwas zurückzubekommen. Und ich glaube, das ist auch so bisschen das von dir beschriebene, wahrscheinlich beabsichtigte auch PUL Prinzip, dass man sagt, man hat hier erstmal ein wertfreies Angebot und der dem Angebot folgen möchte.
entlang des Weges da auch für sich einen Mehrwert zu finden. Sei es dann nachher das ebook oder ich würde vielleicht noch zwei drei andere Beispiele reinwerfen. Es kann helfen auch einfach durch Interview Gäste die du hast auch dein Netzwerk zu erweitern. Dich als Marke im Vergleich mit anderen die entweder
Lea (1:03:27)
Bye!
Jan (webGefährte) (1:03:32)
schon erfolgreicher sind oder auf einer anderen Ebene erfolgreich sind, mit deiner Marke zu verbinden und dort tatsächlich auch eine Wahrnehmung dort draußen in einem anderen Kundensegment, einem anderen Klientel, Mensch dort auch gehört zu finden. das sind, wie du sagst, natürlich Dinge, die sehr langfristig greifen. Und vielleicht noch ein Beispiel.
Lea (1:03:46)
Ja.
Jan (webGefährte) (1:04:00)
der die Facette, dass Menschen, schon mal mit dir gearbeitet haben, also dort eine Art ein Neudeutsch, sagt man glaube ich so ein Loyalty-Effekt. Du hast Leute, die durch diese kontinuierliche Veröffentlichung von Folgen mit dir in Kontakt bleiben und also gedanklich über das Thema, aber auch mit deiner Stimme. Und wenn dann plötzlich jemand sagt,
Wir haben eine Firmenveranstaltung und da müsste noch jemand irgendwie Italienisch sprechen. Da muss es doch mit dem Teufel zugehen, dass der oder diejenige, die dir dann tatsächlich über den Podcast gefolgt ist und der auch weiß, dass du ein zweites Standbein hast, Schauspielerin oder in dem Fall eine tolle Moderatorin bist.
dass derjenige das nicht zusammenbringt und sagt, hey, bitte sprecht bitte auch mal die die Leandra an dazu. Dann hat es tatsächlich auch etwas, was eine Art Bindewirkung sein kann im Marketing. Vielleicht die beiden gedanklichen Facetten einfach mal noch nachgeschoben zu dem, was du meines Erachtens auch wirklich richtig schon gesagt
Lea (1:05:01)
Mhm.
Ja.
Und was auch spannend ist, das finde ich total klug, du sagst Jan, wenn man jetzt sagt, jemand will das machen, weil er ein Business hat oder eher eine Monetarisierungsgründe, ist glaube ich auch die Zeit so vorbei. Ich gucke gar keinen Fernsehen, aber wenn, dann habe ich immer weitergeschaltet bei Werbung. Also war für mich so Werbung, so ausspülen oder weiß ich nicht, also auf gar keinen Fall die Werbung gucken.
Jan (webGefährte) (1:05:28)
Mhm.
Mhm.
Lea (1:05:35)
weiß nicht wer, wer bleibt
denn bei Werbung sitzen? Niemand, oder? oder also und und es läuft nicht mehr so. Also ich glaube es ist so, ich bin manchmal fasziniert, wie viel so gesteckt wird in so Werbung, weil ich mir denke, es schalten doch alle weg. Also das einzige ist Werbung muss prägnant sein, dass das irgendwo, dass man an irgendwelchen mit dem Auto mit versäulen, dass sich da einprägt, die Leitnitz oder so. Aber jetzt im Fernsehen, wenn man die Wahl hat und nicht gerade unterwegs auf dem Vehikel, da doch dann nicht und
Und ich glaube der Gedanke, dass andere Menschen auf die Idee kommen. Also es ist irgendwie interessant, dass andere Menschen nicht nicht hören wollen, hey, kauft das, macht das, sondern die willkommen immer gerne wie Kinder. Wenn die dann selber das Bild gemalt haben, dann sind die Wasserfarben cool. Davor war das super langweilig, aber als sie selber angefangen haben. Und das ist glaube ich die Art, dass man seine Frequenz rausstrahlt, guckt, was kommt durch die Stimme, guckt, wer kommt und die Leute kommen schon selber auf die Ideen.
Jan (webGefährte) (1:06:18)
Mhm. Ja.
Lea (1:06:34)
Es ist quasi die, finde ich, auch die eine ganz angenehme Art, dass man im Kopf bleibt. ist nicht so für alle die… Also zum Beispiel, es gibt ja auch viele, die so ganz wie bei Instagram… Das ist mich auch… Ich habe da auch Instagram-Kanal und Posts da, aber ich versuche immer super mehrwertvoll alles zu machen, weil ich da auch das nicht so sehr mag und auch für alle, die sagen, ja man will nicht, wie ich den Podcast aufnehme, wirklich als letzte Hexe im Pyjama. Da bin ich auch froh, dass keine Kamera aufnimmt, ehrlich gesagt, außer ich mache ein Interview.
Jan (webGefährte) (1:07:01)
Ja, ja, ja.
Lea (1:07:02)
Das ist einfach super entspannt. Für alle, Lust haben, wirklich auf den Sofa nehmen sie ihr Ding auf, laden es hoch, machen ein schönes Foto, was sie irgendwann mal provisuell gemacht haben. Es geht gar nicht besser und die Leute finden einen schon.
Jan (webGefährte) (1:07:04)
Ja.
Ja.
Bis
schön auch zusammengefügt. Das mit der Hexe würde ich nicht unterschreiben, aber das tatsächlich vielleicht auch bisschen überzeichnet darzustellen, zu sagen, was gehört eigentlich dazu? Muss es unbedingt die Videofolge sein? Ja, wir machen heute auch eine, aber trotzdem, es geht auch anders für denjenigen, der da jetzt vielleicht nicht die Bandbreite hat, sondern ich mich jedes Mal rausputzen und das ist kein
Lea (1:07:35)
Ja.
⁓ ne.
Jan (webGefährte) (1:07:45)
nicht unbedingt ein Erfolgskriterium für denjenigen, einfach mal anfangen möchte. Du hast gerade schon Instagram erwähnt, bringt mich zu meiner zu meiner Frage, wenn jemand heute gesagt hat Mensch, mit der Herzenslady würde ich gerne mal in den Austausch treten zum Thema Podcast, zum Thema was auch immer. Was ist denn für dich der präferierte Kanal? Wo können dich denn die Zuhörerinnen und Zuhörer am besten erreichen?
Lea (1:07:52)
Ja, voll.
Also ich glaube, das hört sich super unspektakulär an über E-Mail. Ich bin echt gerne jemand, über E-Mail antwortet. ich antworte eigentlich auch immer. Manchmal ein bisschen verspätet, aber ich antworte irgendwann dann schon. also wenn jemand Fragen hat, gerne, jederzeit. ich freue mich immer, von Menschen zu lesen. auch marketingtechnisch müsste ich wahrscheinlich jetzt sagen, hey,
Folgt mir doch, bei Instagram und bei TikTok bin ich auch und ich bin da überall auch. Aber wenn man Lust hat, kann man super gern gucken. Aber wenn man eine Frage hat, kann man mir auch total gern einfach eine E-Mail schreiben.
Jan (webGefährte) (1:08:48)
Sehr cool. Und genauso machen wir das. Deine E-Mail-Adresse, wenn du damit einverstanden bist, kommt auf die Folgenseite. Und dann haben wir da eine barrierefreie Kontaktmöglichkeit, die direkt bei dir in der Mailbox landet. Hast du noch einen Abschlussgedanken, den du noch loswerden möchtest?
Lea (1:09:08)
Ja, ich habe gedacht, schön, schön, es dich gibt, habe ich gedacht. Dass du so gute Fragen stellst und dass du auch, finde ich, das mag ich ja so gerne, dass du immer bei allem, was du machst, machst du immer wie so eine Verdopplung. Also wie kann dann mit dem, was du machst, das Maximum an Menschen davon profitieren? Ich finde, das ist so dein Prinzip. Egal, ich hatte irgendwann auch mal eine Frage, dass du gesagt hast, kann ich das teilen? Kannst du? Also du versuchst immer, das Maximum
Jan (webGefährte) (1:09:12)
⁓
Lea (1:09:35)
Also wenn du eine wichtige Info hast, teilst du die und auch mit dem Podcast. Also das finde ich total schön, dass ich das…
dass das einfach wertvoll ist.
Jan (webGefährte) (1:09:44)
Jetzt musst du aufhören, sonst werden meine Ohren ganz rot. Vielen Dank. Ich nehme das auf jeden Fall als Wertschätzung und als Anerkennung. Das freut mich natürlich sehr. Und ja, auch was, war bei Authentizität nichts, wofür ich mich verstelle, sondern einfach, weil ich glaube, wenn man Dinge, einen Mehrwert haben, die teilt möglichst breit, dann hat das da draußen eine Resonanz.
die Resonanz, die wird auch in irgendeiner Art und Weise wieder zu einem zurückkehren. Und das meine ich jetzt nicht unbedingt in dem Fall nur geschäftlicherseits, sondern auch einfach vielleicht wunderbare Menschen kennenzulernen, wie jetzt dich oder andere, mit denen ich schon arbeiten darf. Super cool. Dann sage ich danke für den Einblick auch in deine Wahrnehmung. Und ich bedanke mich.
Auch für eine super authentische Folge bei dir. Den ganz tiefen Einblick in dein Erfolgsrezept, der am Anfang für dich gar nicht so klar war und für dich aber eine wunderbare Reise geworden ist. Und ich wünsche dir weiterhin ganz viele berührende Botschaften, treue Hörerinnen und Hörer für deine tollen Podcastfolgen.
die meines Erachtens nicht nur informieren, sondern auch bewegen, inspirieren und begleiten. Danke, dass du da warst.
Lea (1:11:12)
Danke für die Einladung. Danke dir.
Jan (webGefährte) (1:11:14)
See you again!
Jan (webGefährte) (1:11:15)
Heute haben wir gesehen, ein erfolgreicher Podcast entsteht nicht über Nacht, sondern im Tun, im Dranbleiben und im mutigen Loslegen. Nicht perfekt, sondern echt. Nicht laut, sondern wirkungsvoll. Was hat mich beeindruckt? Der Blick hinter die Kulisse Leandras Wie viel persönliche Entwicklung
in so einem Format stecken kann. Und dass ein Podcast auch ein Stück weit und vor ein Marathon sein kann. Wir haben gelernt, dass Authentizität, Stimme und keine netten Extras sind, sondern die Grundlage für Und das Reichweite nicht durch Werbung, sondern durch Verbindung entsteht.
Ob als wöchentliche Routine, Soloformat oder Gesprächsplattform, wer mit Klarheit spricht und aus dem Herzen sendet, wird nicht nur gehört, sondern auch gespürt.
Was bringt dich zum Sprechen? Und was hält dich noch zurück? Schreib mir gerne an jan-webgefährte.de. In diesem Sinne, mach deinen Podcast nicht zur Pflichtübung, sondern zur Bühne für deine Stimme, deine Geschichte und deine Menschen. Bis dahin, dein Jan Czichos.
Folge als Video
Erwähnte Personen und Konzepte:
- Britney Spears ist eine US-amerikanische Popsängerin, die Ende der 1990er-Jahre mit Hits wie „…Baby One More Time“ weltberühmt wurde. Sie gilt als prägende Figur der modernen Popkultur; weitere Details findest du auf Wikipedia.
- Die 8 Points of Contact beschreiben acht Berührungspunkte, an denen Menschen mit einer Marke oder Botschaft in Kontakt kommen, bevor Vertrauen oder eine Kaufentscheidung entsteht. Das Konzept stammt aus Marketing und Kommunikationslehre; weiterführende Informationen bietet Wikipedia.
- Ein Poesiealbum ist ein meist handschriftliches Erinnerungsbuch, in das Freunde kurze Texte, Gedichte oder Zeichnungen eintragen. Es hat eine lange kulturelle Tradition, besonders im deutschsprachigen Raum.
Show notes
Begriffsklärung:
- Fake it until you make it: beschreibt das bewusste Auftreten mit Selbstvertrauen, auch wenn Erfahrung oder Sicherheit noch wachsen. Für Einzelunternehmer kann Fake it until you make it helfen, sichtbar zu werden, Chancen zu nutzen und schneller Vertrauen aufzubauen.
- Monetarisierung: Die Monetarisierung beschreibt den Prozess, wie Einzelunternehmer ihre Inhalte oder Plattformen in Einnahmequellen umwandeln können. Sie kann durch Werbung, Sponsoring oder den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen erreicht werden.
- Subkutanes Sprechen: meint Kommunikation, die unterschwellig wirkt und emotionale Ebenen anspricht. Im Online-Marketing nutzen Einzelunternehmer subkutanes Sprechen, um Vertrauen, Nähe und Markenbindung aufzubauen.
Podcast starten als Einzelunternehmer:in –
7-Punkte-Check
Diese Checkliste hilft dir, deinen Podcast als Einzelunternehmer:in ohne Agentur aufzubauen – mit Fokus auf Konsistenz, Haltung und nachhaltiger Reichweite statt Perfektionismus.
1. Klare Wirkung statt nur Thema
- Warum gibt es deinen Podcast wirklich?
- Für wen sprichst du – konkret?
- Welches Problem löst du regelmäßig?
2. Minimalkonstanz definieren
- Fester Veröffentlichungstag
- Realistischer Produktionsrahmen (60–120 Min.)
- Lieber wöchentlich „gut“ als selten „perfekt“
3. Authentizität vor Inszenierung
- Sprich nicht wie Radiowerbung
- Vermeide übertriebene Perfektion
- Stimme = dein ehrlichstes Marketing
4. Persönliche Story strategisch nutzen
- Eigene Erfahrungen einbauen
- Haltung klar zeigen
- Verbindung vor Fachwissen
5. Reichweite als Resonanzraum verstehen
- Podcast ist Marathon, kein Sprint
- Pull statt Push: Menschen sollen dich finden
- Vertrauen entsteht über mehrere Touchpoints
6. Monetarisierung indirekt denken
- Podcast stärkt bestehende Kundenbeziehungen
- Folgeaufträge durch Vertrauen
- Netzwerk-Effekt nutzen
7. Dranbleiben trotz Selbstzweifel
- Perfektion über Bord werfen
- Frühere Folgen nicht vorschnell löschen
- Entwicklung sichtbar zulassen


