Beschreibung

Brauchen wir im Zeitalter von KI-generierten Antworten überhaupt noch eine eigene Website? In dieser Folge diskutieren SEO-Experte Jan und Domain-Spezialistin Corina Werner, welche Rolle Domains und Webpräsenzen heute wirklich spielen – zwischen Social Media, KI-Suchergebnissen und Plattformökonomie. Sie beleuchten Chancen, Risiken und Strategien für Solo-Unternehmer:innen und KMUs, die online sichtbar bleiben wollen – unabhängig, glaubwürdig und zukunftssicher.

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Unternehmer Podcast für Internet Marketing
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Folge 050 - Zukunft von Domains und Websites
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Gast: Corina Werner

Zukunftssichere Marken – mit Domainbesitz, Inhaltskontrolle und unabhängiger Sichtbarkeit

InVEST

  • Eigene Domain zur Markensicherung
  • Website als unabhängiger Inhalts-Hub
  • Foren-Engagement für Nachfrage
  • SEO-Fokus auf Kaufentscheidung
  • Semantisch strukturierte Inhalte
  • Markenschutz & Auffindbarkeit
  • Kontrolle über Inhalte & Ausspielung
  • Eigener Demand statt KI-Abhängigkeit
  • Mehr Conversions durch klaren Nutzen
  • Sichtbar in menschlichen & KI- Kanälen
  • Return

    Intro

    00:00-01:00

    Unternehmer Podcast für Internet Marketing Folge 50 Hier kommt eine neue Folge des Unternehmer Podcasts, dein Erfolgsrezept für Internet Marketing. Ich bin Jan von Webgefährte und heiße dich herzlich willkommen. Heute geht es um eine Frage, die wir Solo-Unternehmer ganz klar im Kopf für uns beantworten sollten. Brauchen wir zukünftig noch eine Webseite? Denn während KI, Social Media und Plattformlösungen immer dominanter werden, fragen sich viele, ob die eigene Domain überhaupt noch Sinn macht. Reicht es eigentlich ein Instagram-Profil zu haben oder einen Google-Business-Eintrag oder ist die Webseite doch der letzte Ort, an dem wir wirklich unabhängig sichtbar bleiben?

    Vorstellung von Corina Werner

    01:00-01:11

    Mein heutiger Gast kennt sich mit dem Wert von Domains und Hosting aus wie wenig andere. Sie weiß, worauf es wirklich ankommt.

    01:11-01:33

    Gemeinsam schauen wir, welche Fehler kosten Sichtbarkeit. Was bleibt, wenn KI unsere Inhalte zusammenfasst und wie machst du deine Webseite zukunftssicher auch ohne Technikfrust, wenn du dir gerade die Frage stellst, ob sich eine eigene Website überhaupt noch lohnt, dann bleib unbedingt dran. Dieses Erfolgsrezept bringt Klarheit.

    01:38-02:56

    Mein heutiger Gast ist eine echte Brückenbauerin zwischen Menschen, Marken und digitalen Möglichkeiten nämlich. Sie ist internationale Marketing- und Event-Enthusiastin mit einem Gespür für klare Kommunikation und starke Online- Präsenzen. In über einem Jahrzehnt digitaler Praxis hat sie Markenbotschaften auf Webseiten zum Leben erweckt. Auf Deutsch, auf Englisch und oft zwischen den Zeilen. Ihre Kunden und Kundinnen schätzen ihre analytische Präzision genau wie ihre kreative Energie, ihre Fachkompetenz und ich persönlich ganz besonders ihre Menschlichkeit. Zuletzt hat sie ein White Paper namens „Webseit Trends 2025“ mitveröffentlicht und bringt damit frische Antworten auf Fragen zur Rolle von Domains und Websites in unserer neuen KI geprägten Welt. Und genau darum geht es heute. Was bleibt, wenn Content von Maschinen kommt und was zählt, wenn Vertrauen gefragt ist? Ein ganz herzliches Willkommen im Podcast-Studio, liebe Corina Werner. Hallo Jan, schön, dass ich da sein darf.

    02:56-03:25

    Ja, schön, dass du dir die Zeit nimmst und wir heute mal ein bisschen über ein Thema sprechen können, was nicht nur dir, sondern auch mir ganz, ganz nah am Herzen liegt. Und ich habe gerade gestern im Hilfe-Chat wieder eine Frage beantwortet, um ehrlich zu sein, wo es genau darum ging, was mache ich eigentlich, wenn ich ein zweites Standbein für mein Business haben möchte. Mache ich das auf meiner herkömmlichen Namensdomain oder brauche ich dafür vielleicht eine zweite?

    03:25-04:05

    Vielleicht haben wir die Möglichkeit, heute im Podcast auch darüber noch ganz kurz zu sprechen. Aber bevor wir einsteigen, bist du bereit für ein paar persönliche Fragen, dass dich unsere Zuhörer und Zuschauer ein bisschen kennenlernen können. Bist du ein Kind der 80er, der 90er und was hat dich in diesem Jahrzehnt besonders geprägt? Ich glaube, jedes Jahrzehnt prägt einen ein bisschen anders und das Besondere ist vielleicht, dass ich mit jedem Jahrzehnt in einem anderen politisch-sozialen System irgendwie groß geworden bin. Also meine Kindheit in den 80ern ist auf jeden Fall das wohlbehütete Kindergartenkind.

    04:05-04:33

    Ich bin zur Wende in die Schule gekommen und dann war das für mich ein neuer Lebensabschnitt. Ich war Schulkind und das nächste Jahrzehnt, die 2000er, war dann der Sprung ins Studium und damit in die Selbstständigkeit, sein Leben selbst organisieren, sodass irgendwie jeder, ja jedes Jahrzehnt einen besonderen Stellenwert in meinem Leben hatte und gradual in die Richtung Selbstfindung, Orientierung und Grenzen austesten mehr oder weniger begleitet hat. Sehr cool.

    04:33-04:46

    Ich habe festgestellt, ich habe dich ein bisschen gestalkt im Vorfeld, das gebe ich zu, und ich habe festgestellt, dass wir beide an der Fachhochschule studiert haben. Du an der Fachhochschule im Harz und ich in Sachsen-Anhalt, stimmt das?

    04:46-04:51

    Also ganz nah beieinander. Ja, ganz nah beieinander. Sehr, sehr cool.

    04:51-04:57

    Welchen Traumberuf hattest du als Kind und wenn ja, warum diesen?

    04:57-05:25

    Also ich bin manchmal beeindruckt, wie früh kleine Kinder schon wissen, dass sie Feuerwehrmann oder Krankenschwester werden wollen. Ich glaube, das hat bei mir ein bisschen länger gedauert. Vielleicht wollte ich mal Astronaut werden, einfach weil mich der Gedanke gereizt hat, mal so herauszuzoomen und die Welt von oben zu betrachten. Oder genau das Gegenteil. Irgendein Wissenschaftler, der in die Tiefen der Materie hereinzoomt und erforscht, was unsere Welt zusammenhält.

    05:25-05:33

    Gelandet bin ich im digitalen Marketing und habe da so ein bisschen die Welten aus Mikro- und Makrokosmos wahrscheinlich ganz gut kombiniert.

    05:33-05:37

    Ja, also einen richtigen langen, anhaltenden Berufsforsch hatte ich in meinem Leben, glaube ich, nicht.

    05:37-05:47

    Was mich mein ganzes Leben begleitet haben, sind Sprachen und damit auch so ein bisschen die Abenteuerlust, die Welt zu entdecken und Grenzen zu überwinden.

    05:47-05:52

    Ich denke, das ist auch einer der Gründe, warum ich im Content- und Marketing-Bereich, Kommunikationsbereich gelandet bin.

    05:52-05:54

    Sehr gut, sehr gut nachvollziehbar.

    05:54-06:03

    Du hast mir im Vorgespräch verraten, dass du jetzt gerade kürzlich auf einer Konferenz warst, auf einem anderen Halbkugel sozusagen.

    06:03-06:16

    Und dass sowas für dich viel greifbarer ist, so unter dem Motto „Mit Menschen in einer fremden Stadt“, da weniger Berührungsängste als mit einem Mikro und einer Kamera.

    06:16-06:19

    Was ja ein ganz komisches Ding ist.

    06:19-06:23

    Ich meine, mir geht es da persönlich nicht viel anders.

    06:23-06:38

    Aber ich finde so interessant dabei, wenn man da so ein bisschen auf sich selber blickt, wie wenn man es realistisch betrachtet, dass das eine Szenario komplett anders ist als das andere.

    06:38-06:54

    Und man ja eigentlich mit einem Mikro und der Kamera sitzt man in seinem heimischen Büro, so unter dem Motto „Was soll mir hier passieren?“ Und sonst bist du in einer großen Stadt, wo man sich nicht auskennt, wo man viele neue Leute trifft, was ja eigentlich von der Emotion her nochmal eine andere Nummer wäre.

    06:54-06:57

    Aber trotzdem, der Kopf gibt da die Taktung vor.

    06:57-06:59

    Ja, ich glaube.

    06:59-07:08

    Und mich hat es halt immer gereizt, neue Menschen, Plätze, Sprachen zu entdecken und für mich zu gewinnen.

    07:08-07:12

    Von Natur aus bin ich, glaube ich, recht Kamera, Mikro und scheu.

    07:12-07:14

    Aber dafür machst du das heute richtig cool.

    07:14-07:18

    Zumindest für meine Wahrnehmung müssen unsere Zuhörer und Zuhörer für sich selbst entscheiden.

    07:18-07:21

    Aber machen wir doch mal damit weiter.

    07:21-07:23

    Gab es ein Idol in deiner Kindheit?

    07:23-07:29

    Irgendjemand, zu dem du aufgeschaut hast, von dem du immer was lernen wolltest oder den du vielleicht auch nachgeeifert hast?

    07:29-07:43

    Nachdem wir mehr oder weniger schon unsere Timeline identifiziert haben, in welcher Welt ich aufgewachsen bin, gab es für mich noch keine großen digitalen Helden, die da irgendwo an der Leinwand für mich die Vorbilder markiert haben.

    07:43-07:53

    Ich bin noch als Bücherratte groß geworden und ich glaube, viele der Bücher, die ich verschlungen habe, waren auch öfter Geschichten von Anti-Helden.

    07:53-08:06

    Aber es gibt wahrscheinlich jemanden in meinem Leben, der mich sehr geprägt hat, Helden aus dem echten Leben und das sind wahrscheinlich meine Großeltern, die meine gesamte Kindheit begleitet haben, die immer nebenan gewohnt haben.

    08:06-08:19

    Und ich glaube, das sind für mich so zwei Idole, die mir auch ganz viel Wertvorstellungen im Leben mitgegeben haben, die uns mit ganz viel Liebe und Zuneigung und unheimlich viel Geduld und Kreativität begleitet haben.

    08:19-08:23

    Und ich glaube, das hat mich sehr geprägt, sehr beeindruckt, schon von klein auf.

    08:23-08:30

    Das habe ich mein ganzes Leben lang geschätzt und ist auch was, was ich für mich so als eigene Werte mitgenommen habe.

    08:30-08:35

    Ja, du bist nicht die Erste, die das hier im Podcast auch als Hinweis gibt.

    08:35-08:40

    Also interessanterweise Großeltern höre ich häufiger als Eltern.

    08:40-08:53

    Nichts gegen die Eltern, aber tatsächlich diese Brücke zu haben und dort jemanden, der viel Zeit mit einem selbst verbringt und einem da natürlich auch viele Dinge beibringt, kann ich gut nachvollziehen.

    08:53-08:58

    Gehen wir mal ein Stück weit rüber zu unserem heutigen inhaltlichen Thema.

    Website vs. KI: Warum Domains weiterhin relevant bleiben

    08:58-09:08

    Wann hast du denn für dich das erste Mal gemerkt, dass im digitalen Marketing das Thema Domains und Hosting etwas ist, was dich fasziniert?

    09:08-09:14

    Und wenn du das ein bisschen beschreiben solltest für dich, was war da für dich das Besondere dran?

    09:14-09:22

    Ich glaube, Faszination ist hier ein sehr emotional geprägtes Wort, was ich vielleicht vorsichtig verwenden würde.

    09:22-09:29

    Weil Domains und Hosting ist wahrscheinlich jetzt nicht ein Bereich, wo viele sagen, dafür brenne ich emotional.

    09:29-09:38

    Also was mich hier die Branche eingeführt hat, ist mehr oder weniger ein grandioses Team, in dem ich seit zwei Jahren inzwischen ein Teil sein darf.

    09:38-09:46

    Mehr oder weniger die Organisation und das Team und das gesamte Umfeld haben mich sehr, sehr positiv beeinflusst, geprägt und begeistert.

    09:46-09:51

    Wir sind ein ganz kleines Team. Unser Unternehmen kommt aus dem Süden von Hannover.

    09:51-10:03

    15 Leute, die alle remote miteinander zusammenarbeiten, aber auf hervorragender Ebene mit kurzen Kommunikationswegen, direkten Entscheidungen, sehr viel Freiraum und Kreativität, was mir unheimlich wichtig ist in meinem beruflichen Leben.

    10:03-10:12

    Und auch wenn wir alle remote arbeiten, sehen wir uns regelmäßig, sei es zu privaten Anlässen oder auch Branchenveranstaltungen, die wir gemeinsam begleiten.

    10:12-10:20

    Und ich glaube, das hat mich eher in die Domainbranche gebracht, die Organisation selber.

    10:20-10:26

    Und inzwischen sehe ich aber, dass die Domainbranche tatsächlich für mich ein Zuhause ist, in dem ich mich sehr wohl fühle.

    10:26-10:38

    Alle sind sehr familiär miteinander, sehr gut vernetzt, sehr diverse, was mir wieder sehr viel Spaß macht, weil ich damit auch unheimlich viele interessante und vielfältige Menschen kennenlerne, mit denen ich zusammenarbeiten darf.

    10:38-10:46

    Von daher gehe ich davon aus, dass ich der Domainbranche noch recht lange halten bleibe, weil ich mich sehr, sehr wohl fühle und sehr viel Spaß an meiner Arbeit habe.

    10:46-10:50

    Das ist ein toller Einstieg. Ich glaube, ich lag da nicht so falsch mit Menschlichkeit.

    10:50-11:20

    Also wenn man so aus der beruflichen Brille da drauf schaut, entscheiden ja auch viele, vielleicht kommen wir auf das Thema Nachfolgegenerationen heute auch noch zu sprechen, aber viele auch ihre berufliche Entscheidung dahingehend festmachen, mit wem arbeite ich zusammen, was ist der Typ für einen Chef, den ich da habe, mit dem ich zurechtkommen muss, kann der mich persönlich entwickeln, wie tickt der auch auf einer menschlichen Ebene?

    11:20-11:37

    Und wenn dann auch noch das fachliche Thema nicht uninteressant ist, sondern man einfach sagt, jawohl, das bewegt mich auch, dann ist diese Kombination aus, in welchem Umfeld arbeite ich und dann auch noch mit welchem Thema beschäftige ich mich, auch ein guter Fit.

    11:37-11:41

    Super cool, danke für den Einblick.

    Social Media vs. Website: Sichtbarkeit, Vertrauen & Kontrolle

    11:41-11:48

    Gehen wir mal zu dem Thema, was hier so ein bisschen als großer Elefant auch im Raum steht.

    11:48-11:50

    Ich versuche es nochmal so ein bisschen zu greifen.

    11:50-12:00

    Wir haben heute eine Welt, in die wir uns hin entwickeln, wo wir irgendwie Fragestellungen per Voice oder per Spracheingabe in eine KI einfüttern.

    12:00-12:15

    Ich kriege da eine Antwort raus und mache mit dieser Antwort, versuche ich meine Herausforderungen, meine Aufgabe zu lösen, egal ob es meine Schularbeit ist oder meine berufliche, die nächsten Tasks, die ich jetzt im Job habe.

    12:15-12:41

    Und jetzt könnte man meinen, dass das Thema Webseiten und Domains im Hintergrund einer solchen, ja eher in Apps denkenden Welt mit künstlicher Intelligenz und Sprachmodellen, dass so was wie Webseiten und Domains total unwichtig werden und man sich darum auch nicht mehr kümmern muss langfristig.

    12:41-12:59

    Und diese Hypothese mal so ein bisschen aufzudröseln heute und zu sagen, wie sollte man das aus vielleicht unterschiedlicher Unternehmensgrößen, jetzt für einen Einzelunternehmer einer KMU oder vielleicht auch eines größeren Unternehmens sehen, das ist so ein bisschen unser Thema für heute.

    12:59-13:05

    Und vielleicht kannst du uns da mal so ein bisschen in deinen Kopf reingucken lassen, Corina.

    13:05-13:22

    Was ist denn für dich so die Bedeutung einer Domain und wie verändert sich das vielleicht auch so ein bisschen gerade mit dem, dass wir sehr viel auch Unterstützung im Sinne von maschineller Unterstützung mit KI heute bekommen?

    13:22-13:29

    Ja, also natürlich ist wahrscheinlich KI ein Hype, den man immer differenziert betrachten muss.

    13:29-13:34

    Also im Moment ist jeder, bastelt mit KI, jeder baut seinen Superhero mit KI.

    13:34-13:52

    Für mich stellt sich oft die Frage, auch wenn wir jetzt als Branchen oder als Teilhaber der Branche, die sehr viel Außenwirkung mit sich bringen, für uns ist KI vielleicht auch viel greifbarer als Max Mustermann, der in seinem alltäglichen Leben nicht viel mit KI zu tun hat.

    13:52-13:58

    Also zunächst muss man sicherlich betrachten, wie groß oder wie hoch ist inzwischen die Adaptionsrate von KI.

    13:58-14:05

    Wir bewegen uns sicherlich in so einer Bubble als Kommunikations-Marketeers, als IT-Vertreter.

    14:05-14:20

    Aber natürlich weiß ich nicht, ob der Durchschnittsnutzer tatsächlich schon auf diesen Zug aufgesprungen ist oder ob die Adaption von KI im alltäglichen Leben wahrscheinlich noch so ein bisschen nachträglich passiert.

    14:20-14:30

    Aber nichtsdestotrotz ist natürlich, ich sehe es an den eigenen Kindern, die haben inzwischen auch ihr Jet-Duty-Betie und kreieren damit und experimentieren.

    14:30-14:40

    Also von daher ist es nicht wegzudenken und sicherlich werden wir uns alle auch darauf einstellen müssen, dass KI einen Großteil unseres Alltags beruflich und privat mit übernehmen wird.

    14:40-14:56

    Was das für Websites heißt, kommt sicherlich ein bisschen darauf an, welche Organisationsstruktur wir betrachten, sowohl von Seiten eines Produktanbieters, Dienstleisters als auch dessen hauptsächliche Zielgruppe.

    14:56-15:01

    Und da macht es sicherlich Sinn, ein bisschen zu beleuchten, was für unterschiedliche Aspekte da relevant sind.

    15:01-15:11

    Also grundsätzlich ist eine Domain für jeden, der irgendwo online präsent sein möchte oder muss, ist eine Domain nach wie vor unabdingbar.

    15:11-15:17

    Einfach weil eine Domain die technische Grundlage, die Grundstruktur bietet.

    15:17-15:29

    Also auch wenn ich über Google und ähnliche Suchmaschinen oder über eine Jet-Duty-Betie mir Informationen heute suche, woher kommen die Informationen?

    15:29-15:39

    Also auch eine Suchmaschine, ein KI-Bot sucht ja genauso seine Informationen online und Grundlage dessen sind nach wie vor Domains und das wird sich sicher in der Zukunft auch nicht ändern.

    15:39-15:50

    Und natürlich sind Domains auch weiterhin die Grundlage für die Informationsvermittlung, für E-Mail-Kommunikation oder auch Web-Anwendungen, Online-Handel.

    15:50-16:04

    All das wird nach wie vor in der mittelfristigen Zukunft auf jeden Fall domainbasiert bleiben, sodass Domains nicht bis morgen einfach so verschwinden werden oder durch KI ersetzt werden.

    16:04-16:22

    Aber natürlich ist zu beobachten, dass KI einen gewissen Stellenwert gewonnen hat und damit zum Beispiel auch das Nutzerverhalten, Suchverhalten, dass Webseiten in ihrer Auffindbarkeit, in ihrer Funktion, einem Wandel unterliegen.

    16:22-16:27

    Ich habe diese, dein Beispiel fand ich schön, das auch ein bisschen breiter zu denken.

    16:27-16:37

    Also nicht nur auf eine Webseite oder einen Namen einer Webseite zu beschränken, sondern auch zu sagen, naja, da hängt ja auch eine Kommunikation mit dran.

    16:37-16:47

    Und ich finde immer hilfreich für jemanden, der nicht so tief im Thema ist, sich einfach vorzustellen, wie wäre es, wenn das plötzlich nicht mehr da ist.

    16:47-17:02

    Das heißt, man würde mit seinen Kunden dann per, weiß ich nicht, seinem persönlichen G-Mail-Account kommunizieren und sagen, hier kommt mein Newsletter für mein, keine Ahnung, Ernährungsberatungsbusiness.

    17:02-17:09

    Und dann kann man sich als Unternehmer ja sehr einfach ausmalen, wie glaubwürdig, wie professionell wirkt das.

    17:09-17:15

    Wenn ich plötzlich sage, naja, ich verzichte auf meine Webseite, dann brauche ich auch keine Domain mehr.

    17:15-17:19

    Wie erfolgt dann der Dialog mit meinen Kunden?

    17:19-17:21

    Also das finde ich ein ganz gutes Beispiel.

    17:21-17:42

    Und was mir noch als Gedanke kam, als du das erläutert hast, rund um die Website-Inhalte und die Informationen, die eine KI mit dem eigenen Sprachmodell irgendwie zusammenfasst in eine Antwort, diese Informationen, die muss ja irgendwo herkommen.

    17:42-18:10

    Und eine Richtung, in die wir gehen werden, ist ja meines Erachtens, dass dadurch, dass Inhalte und Antworten sehr einfach generiert werden können, auch wir als Konsument dieser Antwort sukzessive kompetenter werden müssen, die richtige von der, ich will nicht sagen falschen Antwort, aber vielleicht von einer Antwort zu unterscheiden, die jemand frei erfunden hat.

    18:10-18:20

    Und diese Form der Rückfrage, ich habe eine Antwort bekommen und dann die nächste Frage, wo kommt die her?

    18:20-18:25

    Das ist eine vertrauenswürdige Quelle, von der diese Antwort kommt.

    18:25-18:41

    Und genau da ist meines Erachtens auch noch sehr lange das Bindeglied zwischen einer KI-Anwendung im Vordergrund und auch einer Webseite oder einer Informationsquelle in dem Fall, auf die die KI zugreift.

    18:41-18:42

    Sehr, sehr, sehr, sehr richtig.

    18:42-18:46

    Ich denke, es kommt auch ganz darauf an, in was für einer Thematik man sich bewegt.

    18:46-18:56

    Ich würde jetzt keine KI nach einem medizinischen Rat erfragen oder vielleicht, was ich für eine Investitionsstrategie fahren soll.

    18:56-19:05

    Also am Ende kommt es darauf an, wie wichtig die Informationen für mein Leib und Leben sind oder wie risikobehaftet Informationen sein können, die ich aus einer KI ziehe.

    19:05-19:16

    Während der Wetterbericht von morgen oder die Zusammenfassung der letzten zwölf Monate aus dem Leben Christiane Ronaldos, das kann mir auch eine KI relativ risikolos niederschreiben.

    19:16-19:17

    Vollkommen richtig.

    19:17-19:22

    Also da auch schon zu überlegen, wo bekomme ich die verlässliche Antwort.

    19:22-20:00

    Ich glaube, so ein bisschen ist das auch so eine Reifegradthematik, Corina, dass wir sagen, ich habe jetzt keine Zahlen an der Hand, aber ich würde mal schätzen, dass diejenigen, die heute versuchen, KI zu nutzen, zu einem großen Prozentsatz in ein generisches Modell von Chats GPT beispielsweise rein springen und dort sehr verschiedene Fragestellungen zu ganz unterschiedlichen Themen reinwerfen und dort das Gefühl auch bekommen, wofür kann ich dieses generische Modell gut nutzen und wo hat es seine Schwächen.

    20:00-20:30

    Und dass wir langfristig ja tatsächlich dort auch hingehen, dass es spezialisierte Modelle dann vielleicht auch für den Gesundheitsbereich gibt, die dann zum Beispiel auch Ärzte selbst nutzen und sagen, das ist dann eine Art Hilfsmittelwerkzeug, was ich für meine Mustererkennung bei der Betrachtung von Symptomen und welche Krankheit kann da dahinter stehen, dass wir da in so eine Richtung auch gehen.

    20:30-20:38

    Mir schwebt noch so ein bisschen das ganze Thema Veränderung Nutzerverhalten im Kopf.

    20:38-20:54

    Und du hast vorhin gesagt, dass der Einzelunternehmer, der vielleicht eher so ein traditionelles Business hat, da heute vielleicht gar nicht so nah dran ist an dem Thema KI-Unterstützung im Alltag, wie wir das vielleicht sind im digitalen Marketing.

    20:54-20:57

    Da gebe ich dir vollkommen recht.

    20:57-21:21

    Wenn ich aber auf der anderen Seite noch wenigstens gleichbedeutend so meine Kunden im Hinterkopf mal Revue passieren lasse, dann sind da bestimmt 30, 40 Prozent der Unternehmer dabei, die tatsächlich auch, aber nicht vielleicht für ihre eigene Zwecke, aber durchaus überlegen müssen, sind meine Kunden diejenigen, die das einsetzen?

    21:21-21:30

    Denn die Frage ist ja immer, wie werde ich auch langfristig von meinen Kunden als Einzelselbstständiger beispielsweise gefunden?

    21:30-21:53

    Und wenn die Adoptionsrate dort bei meinen eigenen Kunden, weil es eine bestimmte Generation ist, wenn die dort einfach höher ist als bei einem selbst, dann ist es, wie ich finde, ein hohes Risiko zu sagen, ich beschäftige mich zumindest nicht gedanklich mit dem Thema und sage, wie muss ich beispielsweise die Inhalte meiner Webseite anders aufbauen?

    21:53-22:01

    Brauche ich einen anderen Kanal, um weiterhin sichtbar zu bleiben, auch bei dem Teil meiner Zielgruppe, wenn sie bei mir kaufen sollen?

    22:01-22:14

    Also wenn ich da grundsätzlich keine Brücke habe zu dieser Zielgruppe, also nicht sie zu meinen Lieblingskunden zähle, dann glaube ich, ist es total entspannt.

    22:14-22:29

    Aber sobald diese Verbindung dann da ist, sollte ich mich mit dem Thema, und deswegen unterhalten wir uns ja heute auch, um ein bisschen zu sensibilisieren dafür, mich zumindest aus meiner Sicht auch mal mit dem Thema ein bisschen auseinandersetzen.

    22:29-22:30

    Wie siehst du das?

    22:30-22:32

    Also ich gehe dir absolut konform.

    22:32-22:36

    Am Ende geht es darum, genau für meine Zielgruppe online sichtbar zu sein.

    22:36-22:48

    Und wenn meine Zielgruppe eben weitgehend im Bereich Social Media unterwegs ist oder halt gerade KI für sich entdeckt, dann muss ich halt auch für diese Kanäle sichtbar sein.

    22:48-22:53

    Und deswegen stellt sich gar nicht mehr die Frage, welchen Weg muss ich gehen?

    22:53-22:56

    Brauche ich den Domain oder den Social Media Kanal?

    22:56-23:13

    Sondern eigentlich geht es nur noch hybrid, indem man sagt, man verknüpft alle diese Kanäle und baut eine Online-Strategie auf, wo man überall präsent ist, zumindest dort, wo die eigenen Zielgruppen, und oft sind es ja diverse Zielgruppen, tatsächlich aktiv sind, damit ich sichtbar bleibe.

    23:13-23:21

    Absolut. Ich glaube, an diesen Hybrid-Gedanken müssen wir uns und sollten wir uns tatsächlich auch gewöhnen, dass das nötig ist.

    Die Website als Ladenlokal: Kundenreise & Nutzererlebnis

    23:21-23:50

    Ich habe gerade vorgestern mit einem Musiker telefoniert, und gerade so in der Kreativbranche, da könnte man auch jetzt Webdesign nehmen, irgendwas anderes, sind natürlich auch einschlägige entweder Social Media oder auch Interessensgruppenforen, diejenigen, wo sich dann der Kreative tatsächlich dann auch mit seinen Ergebnissen auch vorstellt, und da auch natürlich dann seine Kunden findet.

    23:50-23:54

    Ich würde sehr gerne mal darauf eingehen, was damit verbunden ist.

    23:54-24:18

    Also nehmen wir mal ein Beispiel. Jemand hat seinen Instagram-Account aufgebaut, oder vielleicht sogar Pinterest. Was ja bei so einer Kreativbranche total hilfreich ist, ist, wo kann ich visuelle Beispiele meiner Arbeit gut präsentieren, und das ist sicherlich bei Pinterest eine sehr gute Möglichkeit.

    24:18-24:32

    Und wenn wir diesen gedanklichen Weg mal ein Stück weiter gehen und sagen, okay, ich mache das als jemand, der als Designer unterwegs ist, und ich gehe vollkommen davon weg, eine eigene Webseite zu haben.

    24:32-24:43

    Was kommt da bei dir zuerst in den Sinn, im Sinne von Vorteilen, vielleicht aber auch im Sinne von Risiken, die mit so einer Strategie einhergehen?

    24:43-25:11

    Das nächste Mal ist es natürlich Pinterest oder viele andere vergleichbare Social Media Plattformen sind grandios, um sein eigenes Schaffenswerk zu präsentieren, einfach weil die Nutzerzahlen in die letzten Jahre in die Höhe geschnellt sind, und jeder ist auf sozialen Plattformen unterwegs. Die Möglichkeit, sowohl Aufmerksamkeit als auch Reichweite zu erzielen, ist inzwischen viel höher als mit einer klassischen Website. Das ist außer Frage.

    25:11-25:29

    Und auch je nachdem, in welchem Bereich man ist, gerade im Kreativbereich, ist wahrscheinlich auch die Wahrscheinlichkeit selber, dass solche Inhalte dann weiter verbreitet werden durch Likes, Re-Shares, ist auf jeden Fall, die Interaktionsrate ist einfach viel, viel höher in den sozialen Medien.

    25:29-26:20

    Und daher, wer im Kreativbereich unterwegs ist oder seine eigenen Produkte, Dienste irgendwo visualisieren kann und über diese Plattformen vorstellen kann, gewinnt auf jeden Fall, weil die klassischen URL-Zugriffe auf einer Domain sind einfach viel zu gering im Vergleich dazu. Was aber natürlich für mich als Vertreter der Domain-Industrie dann als Fragen im Raum stehen ist, wenn ich jetzt als Künstler beispielsweise meine Zielgruppe erreiche und für meine Produkte, für meine Dienste, für meine Kreativität erstmal gehypt habe, was kommt dann? Verlasse ich mich dann auch für eine Kommunikation über diese Plattform? Wenn ich tatsächlich meine Dienste oder meine Kreativität kommerzialisieren will, welche Möglichkeiten bestehen denn für mich über solche sozialen Medien?

    26:20-27:08

    Wie vertrauenswürdig ist dann auch die Kommunikation oder auch ein Online-Commerce über solche Plattformen? Und ich denke, da ist eine Domain nach wie vor die richtige, wichtige Ergänzung, weil allein technisch betrachtet kann eine Domain halt eine viel sichere Infrastruktur bieten, sei es alleine die Kommunikation mit Kunden, aber auch natürlich dann die ganze Zahlungsabwicklung im Online-Commerce, die Vertrauenswürdigkeit von Domains, einfach weil Domains viel mehr reguliert sind in Sachen Sicherheit und Ownership. Einen Social Media Account kann man jederzeit faken und da ist wahrscheinlich die Verfolgungsrate gering, wenn da jemand Fake-Accounts erstellt und Leute versucht durch Businesses, die wahrscheinlich gar nicht existieren, das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    27:08-27:34

    Also Domains sind nach wie vor weitaus vertrauenswürdiger, einfach weil da Schutzmechanismen etabliert sind. Das schützt natürlich vor allem den Nutzer, aber auch aus Sicht des Künstlers selber, sag ich mal, oder jedes anderes Unternehmens, das ihre Services anbietet, kann einer Domain viel mehr Sicherheit bieten, einfach weil der Schutz einer Domain weitaus überwiegt im Vergleich zum Schutz eines Social Media Accounts.

    27:34-28:02

    Wir haben das am Anfang des Jahres mit TikTok erlebt. Plötzlich wurde TikTok in den Staaten gebannt auf unbestimmte Zeit und Millionen von Users hatten plötzlich keinen Zugriff mehr zu ihren Accounts. Influencer, die quasi ihre ganze Lebensgrundlage damit verloren haben. Und auf unbestimmte Zeit, wenn so ein Social Media Account erst einmal gesperrt, husbandiert, manipuliert, gehackt wurde, dann sind halt einfach mal die Follower-Inhalte weg und damit halt auch das ganze Businessmodell. Was bei einer Domain anders ist.

    28:02-28:05

    Ja, das ist ein tolles Beispiel. Ich muss auch gleich an den Timo denken.

    28:05-28:19

    Grüße gehen raus. Jemand, den ich auch lange schon folge mit seinem Podcast, der auch wirklich eine Interessen-Community um sein Thema aufgebaut hat.

    28:19-28:32

    In dem Fall auf damals Twitter, heute X. Und dann wird eine Plattform gekauft, bekommt eine strategische Neupositionierung, möchte ich das ganz neutral sagen.

    28:32-28:48

    Und aufgrund der Management-Entscheidungen, die dann getroffen wurden, fangen einfach Leute an, die Plattform zu verlassen. Und dann bin ich natürlich als derjenige, der sich dort ein Netzwerk aufgebaut hat, einfach in der Abhängigkeit.

    28:48-28:51

    Ich möchte das gar nicht, wie gesagt, ich möchte das nicht zu hoch spielen.

    28:51-29:00

    Und ich glaube, Social Media Plattformen werden nicht so häufig verkauft, wie wir das jetzt mit Twitter gesehen haben. Das möchte ich auch nicht sagen.

    29:00-29:29

    Aber ich glaube, wichtig dort auch als Unternehmer, wenn man dann sein Business auch etabliert hat, zu überlegen, wie kann ich mich da diversifizieren, um das Risiko eines plötzlichen Verlustes meines Vertriebskanals, dieses Risiko auch im Griff zu haben. Das finde ich tatsächlich, das ist eine unternehmerische, nicht nur eine Marketing-Fragestellung, sondern die ich als Unternehmer für mich einfach beantworten können sollte.

    29:29-30:05

    Finde ich einen tollen, gedanklichen Ausflug. Ich versuche mal, ein paar Beispiele noch reinzuwerfen. Zum Beispiel aus meiner Heimatstadt, ich glaube, im Gastrogewerbe ist es sehr üblich, dass tatsächlich nur noch ein Social Media Profil gepflegt wird. Ich habe einen Kumpel, der dort in einem Pub Live Musik macht. Und immer wenn ich versuche, wann sind denn da die nächsten Gigs, sagt man, glaube ich, oder würde ich jetzt meine Tochter sagen, dann muss ich dort auf diesem Social Media Profil schauen, wann ist dort die nächste Veranstaltung.

    30:05-30:24

    Und Öffnungszeiten, Ansprechpartner, wird alles über diese Social Media Plattform dann ausgespielt. Und ich glaube, für viele, die darüber nicht nachdenken und sagen, naja, klar, der Plattformbetreiber reguliert, wie meine Veröffentlichungen dann auch in dieser Community geteilt werden.

    30:24-30:27

    Darauf habe ich keinen Einfluss als derjenige, der das veröffentlicht.

    30:27-30:46

    Aber, und nicht mal die Leute, die dem Account folgen, haben die Gewissheit, dass sie diese Information bekommen. Und das ist natürlich eine Sache, die ich dann als Betreiber bei so einer Entscheidung, also als Betreiber eines Social Media Profils, einfach auch als Transparenz haben sollte.

    30:46-30:54

    Und vielleicht ist das auch so ein bisschen eine Botschaft für diejenigen, die sagen, für uns funktioniert das alles super, kein Problem.

    30:54-31:06

    Aber diese Transparenz auch zu haben, welche Limitationen damit verbunden sind, ist, glaube ich, ganz wichtig, um die richtige Entscheidung auch treffen zu können, eine informierte in dem Fall.

    31:06-31:18

    Ganz richtig. Also wie du schon sagst, zum einen ist es halt die Abhängigkeit von der Struktur der Plattform selber. Also was habe ich für Möglichkeiten, zum Beispiel designtechnisch, brandingtechnisch da zu erscheinen?

    31:18-31:28

    Und was sind die Grenzen, die mir da gegeben sind? Mal davon abgesehen, dass wahrscheinlich irgendwelche störenden Ads immer mal so zwischendurch schießen und mir mein gesamtes Corporate Identity kaputt machen.

    31:28-31:42

    Aber auch technisch habe ich halt, ich habe keinen Einfluss auf die Algorithmen dieser Plattform und bin halt dem ausgeliefert, was gerade diese Plattform als wichtig ausspielbar oder was wertvoll auszuspielen ist, definiert.

    31:42-31:48

    Und bei einer Webseite habe ich viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten, die sagen, diese Inhalte sind mir wichtig, auf die konzentriere ich mich.

    31:48-31:54

    Ich habe eine klare Struktur, die auch jedem Nutzer vertraut ist und sofort intuitiv navigierbar ist.

    31:54-31:59

    Von daher, nur auf Social Media zu setzen, ist riskant.

    31:59-32:13

    Es funktioniert vielleicht für ganz kleine Nischenanbieter, regionale Anbieter, die sagen, mir reicht es vielleicht über Google Business gefunden zu werden, aber ich brauche sonst keine Webseite für die Interaktion mit meinem Klientel.

    32:13-32:18

    Aber ich denke, in den wenigsten Fällen würde es Sinn machen, nur auf Social Media zu setzen.

    32:18-32:31

    Absolut. Da bin ich bei der, ich würde vielleicht nicht nur die Unternehmensgröße, sondern für mich ist in der Betrachtung auch noch irgendwie das Stadium der Geschäftsentwicklung eine Komponente.

    32:31-33:00

    Also wenn ich gerade anfange und sage, okay, ich möchte möglichst schnell erst mal Traktion ohne mich zu verzetteln, am Anfang zu viele Dinge gleichzeitig zu machen, dann kann es bestimmt sinnvoll sein, auch zu sagen, ich habe dann einen Kanal auf Social Media, den ich da auch perspektivisch weiter pflege, aber wenn ich dann ein gewisses Niveau erreicht habe für mein Business, dann auch zu sagen, okay, ist es dieses eine Standbein oder was brauche ich vielleicht noch.

    33:00-33:05

    Das bringt uns ja gedanklich auch noch mal zu dem Thema Webseite selber und Kundenbindung.

    33:05-33:16

    Und da würde ich gerne mit dir noch mal ein bisschen ins Detail gehen und sagen, vielleicht hat der eine immer nur so dieses klassische Bild, meine Webseite ist irgendwie so eine digitale Visitenkarte.

    33:16-33:23

    Da steht halt einfach meine Adresse drauf, ein Bildchen und die Kontaktinformation.

    33:23-33:28

    Ansonsten hat für mich diese Webseite keinen größeren Zweck.

    33:28-33:36

    Das ist vielleicht manchmal auch für diejenigen, die sagen, naja, eigentlich brauchst du nur noch Social Media machen, ist ja das immer so das Nebenargument.

    33:36-34:05

    Aber lass uns da vielleicht auch mal ein bisschen eintauchen und ein bisschen vielleicht auch inspirieren, wo eine Webseite auch mehr sein kann, als einfach nur eine digitale Visitenkarte, mit einfach paar Beispielen, vielleicht auch aus unterschiedlicher Unternehmensgröße und Branche, und zeigen, wo tatsächlich vielleicht auch der Vorteil besteht, gegenüber einer Präsenz nur in einem sozialen Netzwerk.

    34:05-34:11

    Also ich glaube, man kann das vielleicht ein bisschen vergleichen mit einem Geschäft auf der Straße.

    34:11-34:21

    Ich gehe durch die Münchner Innenstadt spazieren, ich finde ein Schaufenster, was mich anspricht, weil es mit bunten Farben lockt oder weil es gut riecht vor der Tür oder was auch immer.

    34:21-34:33

    Genau den Zweck hat Social Media, dass wir uns durch visuelle Stimulation anregen lassen, näher zu schauen, was steckt dahinter. Ich sehe ein tolles Bild, ein Foto, ein Produkt, was mich reizt.

    34:33-34:39

    Und genau da liegt die Stärke von Social Media, einfach dieses Aufmerksamkeit erregen, Reichweite erzielen.

    34:39-34:43

    Da ist Social Media sehr stark und es ist wieder der Hook für mein Geschäft.

    34:43-34:52

    Aber wenn dann tatsächlich jemand Interesse an meinen Produkten und Dienstleistungen hat, dann muss er in mein Geschäft reinkommen. Und da kommen Domains ins Spiel.

    34:52-35:05

    Ich muss meinen Kunden ins Geschäft holen, damit er meine Produkte tatsächlich auf Herz und Nieren prüfen kann, dass er die Preise sich anschauen kann, dass er vergleichen kann, welche Alternativen hat er vielleicht zu dem Produkt, was er am Schaufenster gesehen hat.

    35:05-35:10

    Wie vertrauenswürdig bin ich als Verkäufer oder auch meine Produkte selber?

    35:10-35:26

    Auf einer Webseite hat man einfach über einen gut strukturierten Online-Shop viel mehr Möglichkeiten, sich auch mit Qualität zu simulieren, Qualitätssiegel hinzuzufügen oder auch detaillierte Produktinformationen, die einem Konsumenten Vertrauen schaffen.

    35:26-35:33

    Und auch der Dialog im Geschäft, der vielleicht auf der Straße nicht so möglich ist, weil da einfach zu viel Lärm drumherum ist.

    35:33-35:42

    Sobald ein Kunde mein Geschäft, meine Website betritt, dann habe ich halt auch andere Möglichkeiten, ihn zu navigieren, ihn auch langfristig zu binden.

    35:42-35:54

    Wenn jemand meine Website besucht, dann kann ich hoffentlich jemanden über eine Newsletter-Opt-in auch langfristig binden und dann ist er nicht sofort mit dem nächsten Scroll oder Klick weg von meinem Social-Media-Profil.

    35:54-36:00

    Und wie gesagt, auf die Algorithmen kann ich mich nicht verlassen, dass ich da irgendwann jemals wieder erscheine.

    36:00-36:10

    Also ich sehe Social Media so ein bisschen als Türöffner, aber am Ende ist die Website da, wo dann tatsächlich die Kommerzialisierung unserer Beziehung beginnt.

    Zukunftsausblick: Domains, KI, Blockchain & menschliche Relevanz

    36:10-36:23

    Und das muss nicht sein, dass ein Kunde beim ersten Besuch sofort was kauft, aber einfach das Bewusstsein, dass ich mich auf einer Webseite befinde, wo ich einen vertrauenswürdigen Anbieter habe, wo ich eine Presse-Umhab, eine Datenschutzerklärung, wo ich sehe, wo die Produkte herkommen.

    36:23-36:27

    Einfach dieses Feeling, das ist über Social Media schwer zu bekommen.

    36:27-36:55

    Und wenn ich einmal als Kunde gewillt bin, tatsächlich Gelte daherzunehmen oder in ein Produkt oder in einen Dienst zu investieren, dann möchte ich mich halt auch darauf verlassen können, dass alle Zahlungsmodalitäten vertraulich sind, dass die gesamte Zahlungsabwicklung geschützt ist, dass meine Informationen nicht irgendwo im Web landen, sondern dass ich über diese Schutzmechanismen, die eine Domain-Domain-Domain-Domain-Domain-Domain-Domain-Domain hat, abgesichert bin, dass meine gesamten personalisierten Daten wirklich nur da landen, wo sie sollen.

    36:55-37:01

    Wo sie sollen. Ja, da können wir uns ja jetzt hier in Deutschland nicht beschweren über zu wenig Regulierung.

    37:01-37:12

    Also die Einzelunternehmer, und ich schließe mich ein, da haben wir ja häufig eine Diskussion, die genau in die andere Richtung geht.

    37:12-37:17

    Also unter dem Motto, warum ist das in der Form nötig?

    37:17-37:44

    Aber du hast natürlich recht, wenn wir über Vertrauenswürdigkeit sprechen, dann ist die Verbindlichkeit, gerade hier im deutschen Lande ein Impressum ausweisen zu müssen für jede Webseite, natürlich auch immer einer der ersten Wege, wenn ich einfach so die Nutzerreise denke, ich komme aus einer KI-Antwort, gehe auf die Quelle und gehe dann auf der Webseite erst mal ins Impressum und sage, was ist das für ein Unternehmen, wo sitzt der, weiß ich nicht.

    37:44-37:56

    Manche Leute haben so regionale Präferenzen oder haben schon mal von jemandem gehört und können damit diese Informationen, die mir die KI zusammenfasst, auch ein Stück besser plausibilisieren.

    37:56-38:01

    Ist das entsprechend vertrauenswürdig? Finde ich toll.

    38:01-38:15

    Regionale Präferenzen ist ein gutes Stichwort von dir, denn tatsächlich auch das regionale SEO-Marketing ist halt basiert auf Webseitestrukturen, indem ich generell meine Webseite erst mal suchmaschinenoptimiere.

    38:15-38:30

    Das funktioniert mit anderen Plattformen nicht, aber auch die Möglichkeit, eine Webseite regional zu optimieren, ich glaube, da bist du ja der Experte dafür, das ist halt mit einer Webseite auch viel, viel einfacher als mit einem Social-Media-Profil.

    38:30-38:50

    Ja, das stimmt. Ich glaube, da spielen dann häufig, spielt die Anzeigenwerbung dann so einen Lückenschluss, weil man sagt, okay, Anzeigen kann ich dann irgendwie auf bestimmte Regionen noch einschränken oder gerade wenn ich für den Klick auf eine Anzeige dann Geld bezahle.

    38:50-39:09

    Aber grundsätzlich hast du vollkommen recht, zu sagen, diese Möglichkeiten, ich habe die Steuerung meines Mediums, wenn ich die Webseite als solches betreibe, habe ich einfach selber in der Hand und kann sagen, woran richte ich das aus.

    39:09-39:15

    Du hast auch schön gesagt, das Betreten deines Geschäftes, ein ruhigeres Umfeld.

    39:15-39:21

    Ich kann halt ein sehr personalisiertes Kundenerlebnis schaffen.

    39:21-39:24

    Das ist mit einer Webseite natürlich leichter möglich.

    39:24-39:31

    Für uns beide heute, glaube ich, ist so ein bisschen die Herausforderung, auch immer genug Raum für die Gegenseite zu schaffen.

    39:31-39:48

    Denn ich höre zum Beispiel auch aus der SMX hier, der Marketing-Veranstaltung, die zuletzt in München war, wo jemand gesagt hat, naja, was ist denn der große Vorteil von Webseite-Alternativen, wenn ich dort zum Beispiel jetzt ein Forum wie Reddit sehe.

    39:48-39:51

    Warum hat das so einen großen Zuspruch?

    39:51-40:11

    Und ich glaube, diese Frage müssen wir uns natürlich auch stellen und sagen, ja, es hat einen großen Zuspruch, weil Leute, die Reddit regelmäßig nutzen, haben schon ein Gefühl dafür, wie die Struktur, wie die Navigation, wie die Informationsdarbietung auf dieser Plattform funktioniert.

    40:11-40:18

    Und wenn ich das für viele verschiedene Themenstellungen verwende, dann habe ich das schnell verinnerlicht und auch vielleicht liebgewonnen.

    40:18-40:22

    Egal, ob das jetzt perfekt optimiert ist, aber ich habe es verstanden.

    40:22-40:24

    Ich weiß, wie ich schnell zu meiner Antwort komme.

    40:24-40:33

    Und die Alternative ist natürlich, wenn es jetzt Reddit nicht gäbe, komme ich über eine Suchanfrage aus der Suchmaschine auf eine Webseite.

    40:33-40:36

    Okay, ich finde auf der ersten Webseite, finde ich meine Antworten.

    40:36-40:38

    Ich gehe dann auf die zweite Webseite.

    40:38-40:43

    Und jede Webseite sieht anders aus von der Struktur her, von der Nutzerführung.

    40:43-40:57

    Und das ist natürlich genau dieses Wechselspiel, wo man sagt, okay, ich brauche auf der einen Seite, ich habe Flexibilität in der Art und Weise, wie ich mit meinem Kunden auf meiner eigenen Webseite kommunizieren kann.

    40:57-41:07

    Auf der anderen Seite muss ich aber auch inzwischen darüber nachdenken, wo beginnt eigentlich die Nutzerreise für meinen potenziellen Kunden oder schon Bestandskunden?

    41:07-41:23

    Und wenn der aus einem Forum beispielsweise kommt, dann sollte die Zielseite, auf die er dann wechselt, nämlich auf meiner Webseite, sollte tatsächlich von der Art und Weise, wie sie strukturiert ist, da nicht komplett plötzlich anders aussehen.

    41:23-41:49

    Also diese Brücke, die mussten wir bisher nicht schlagen, aber so eine Brücke, da zumindest mal darüber nachzudenken, wie kann eine kluge Lösung dafür aussehen, dass tatsächlich dort eine möglichst, wie sagt man so schön, es gibt keine Medienbrüche, so dass derjenige in dieser Reise gedanklich verloren geht und am Ende nachher nicht auf den Kontaktbutton klickt oder das Produkt kauft auf meiner Webseite.

    41:49-41:53

    Hast du da eine Meinung zu oder denke ich das zu weit?

    41:53-41:56

    Wie schätzt du das ein?

    41:56-42:04

    Völlig richtig und bin mir sicher, dass das auch einer der Hauptgründe ist, warum Google seine Suchmaschine im letzten Jahr fallen hat.

    42:04-42:15

    In den Medien konntest du, dass Reddit plötzlich extrem an Popularität der Google Suchmaschine zugenommen hat, dass also plötzlich viel mehr Reddit-Beiträge unter den Google Suchergebnissen zu finden waren.

    42:15-42:30

    Was einfach nur spiegelt, was du gerade erläutert hast, dass einfach viele Nutzer eine konkrete Frage haben, eine konkrete Antwort wünschen und in so einem Forum, genauso wie bei einem Chatbot, ist man viel schneller am Ziel.

    42:30-42:48

    Ich habe ein konkretes Anliegen, bei einem Forum dauert es vielleicht ein paar Stunden, bis ich meine Antwort habe, bei einem Chatbot sind es ein paar Sekunden, aber diese Denkweise aus Nutzer-Sicht ist auf jeden Fall unheimlich wichtig und damit kann eine traditionelle, klassische Webseite natürlich nicht mithalten.

    42:48-43:17

    Was allerdings dann wiederum für Webseitenbetreiber wichtig ist, dass man deren Content und Struktur sich anpasst, indem man halt sein Content neu strukturiert, um zum Beispiel für Chatbots auffindbar zu werden oder dieses Nutzer-Erlebnis-Ausforen wiederzuspiegeln, um halt auch die Nutzer auf einer Webseite schnell zur Beantwortung ihrer persönlichen Anliegen und Fragen zu navigieren.

    43:17-43:22

    Ich glaube, da liegt viel Wahrheit drin.

    43:22-43:27

    Vielleicht kann ich dich dazu gewinnen, Corinna, dass wir für die folgende Seite so eine kleine Übersicht machen.

    43:27-43:33

    Was mir so vorschwebt ist, zu sagen, was sind so die unterschiedlichen Phasen einer Kaufentscheidung.

    43:33-43:48

    Du hast vorhin schon gesagt, Social Media wäre gut für die erste Phase, um Aufmerksamkeit zu erregen und dass wir das mal in eine ganz einfache Übersicht bringen, wo man sieht, wo ist eigentlich der Platz für Social Media in so einer Nutzerreise.

    43:48-44:24

    Das kann sicherlich nicht gültig für alle sein, aber zumindest mal in eine grobe Richtung aufzuzeigen, wie so eine Reise aussieht, wo es vielleicht auch heute noch sinnvoll ist, tatsächlich Content zu generieren und den auf seine Webseite zu bringen und welche Zusatzfunktionen eine Webseite vielleicht auch zukünftig haben kann, wenn es nicht nur darum geht, Marketing zu betreiben, sondern vielleicht auch mein operatives Geschäft zu unterstützen und da vielleicht auch den Wert einer Webseite mal einfach in einen neuen Kontext zu heben.

    44:24-44:37

    Meine Abschlussfrage an dich wäre, wenn wir jetzt mal so fünf Jahre in die Zukunft, vielleicht auch zehn Jahre in die Zukunft blicken, wo, glauben wir, landen wir mit dem Thema Domain und Webseite?

    44:37-44:55

    Natürlich ist das ein bisschen Glaskugel, aber ich glaube, so ein paar Anhaltspunkte gibt es heute schon, um zu sagen, da gibt es so einen Trend hin, wo man tatsächlich auch sagen kann, das klingt plausibel, dass wir in diese Richtung laufen.

    44:55-44:58

    Vielleicht hast du da eine Vision, die du mal mit uns teilen kannst.

    44:58-45:05

    Natürlich ist auch in Sachen Domains, wird es in der Zukunft noch ziemlich viele Änderungen, Umbrüche geben.

    45:05-45:17

    Blockchain-Domains sind sicherlich am Horizont, wenn im Moment auch noch nicht wirklich relevant für die meisten.

    45:17-45:33

    Ich glaube, es gibt sehr, sehr viele Vorbehalte gegenüber Blockchain-Domains, auch rechtliche Aspekte, aber das ist sicherlich ein Thema, was in den nächsten Jahren gehört und wir sicherlich alle mit Spannung betrachten, was das für den Einzelnen bedeutet.

    45:33-45:40

    Was die klassische Domain angeht, da bin ich mir sicher, wir gehen einfach auf diesen hybriden Ansatz zu.

    45:40-45:51

    Und vielleicht wird die Funktion einer Domain sich ändern und die Domain wird eher so zum technischen Backend der Kundenkommunikation.

    45:51-46:17

    Also alles, was das Thema Sicherheit meiner Kundenkommunikation, technische Umsetzung, Online-Handel, da ist eine Domain einfach unschlagbar im Vergleich zu anderen Plattformen, aber es muss in Kombination sein mit den rasant zunehmenden Alternativkanälen, die einfach die Interaktion mit dem Kunden viel einfacher gestalten, also die sozialen Medien.

    46:17-46:30

    Und KI ist dann so mehr oder weniger der Ping-Pong in der Mitte, der von allen Seiten Informationen aufsaugt und dann an den Nutzer in der direkten Frage-Antwort-Spiel wiedergibt.

    46:30-46:45

    Also am Ende, Domains werden ihren Stellenwert weiter behalten, aber wahrscheinlich eher auf technologischer Seite und die Interaktionsseite wird dann eher von den sozialen Medien abgedeckt oder neuen Kanälen, die wir vielleicht auch gar nicht im Radar haben.

    46:45-46:53

    Entwickelt sich alles recht parapiat, das heißt, wer weiß, was in zwei, drei Jahren schon an neuen Technologien bei uns im Horizont erscheint.

    46:53-47:00

    Also das Thema für diejenigen, die mit Blockchain-Domains noch nicht so viel anfangen, werden das jetzt nicht weiter vertiefen.

    47:00-47:09

    Vielleicht ist das mal ein gutes Thema für eine nachfolgende Episode, aber grundsätzlich einfach im Vergleich zur klassischen Domain, es ist halt einfach ein dezentralisierter Ansatz.

    47:09-47:22

    Heute habe ich mit einer klassischen Domain, die registriere ich bei einer, du könntest es jetzt besser sagen, ich würde sagen bei einer Behörde, aber bei einer Institution wahrscheinlich, bei einer Registry und das ist bei einer Blockchain-Domain halt anders.

    47:22-47:28

    Und das geht tatsächlich so ein bisschen in die Richtung Dezentralisierung, Web 3.0.

    47:28-47:35

    Ich schreibe eine kleine Definition auch nochmal in die Shownotes mit rein, nur dass wir den Begriff hier nicht so im luftleeren Raum lassen.

    47:35-47:38

    Ich bin da bei dem, was du beschreibst, vollkommen d’accord.

    47:38-47:51

    Ich glaube, dass das wir tatsächlich auch unser, das Suchverhalten, ja auch unserer Nachfolgegenerationen, man braucht sich nur seine Tochter anschauen oder seinen Sohn oder wen auch immer und sagen, wie agiert der heute?

    47:51-47:59

    Und das dann tatsächlich mal 10, 15 Jahre weiterzudenken, genau so wird es laufen.

    47:59-48:31

    Ich glaube, die erste Stufe von Sprachintegration mit Sprachassistenten zu Hause, ich nenne jetzt bewusst keine, weil sie sonst überall wieder anspringen, das haben gerade so, ich würde sagen, so die 10, 13-Jährigen sehr stark verinnerlicht und das wird tatsächlich in dem zweiten Anlauf, wird das Thema Sprachintegration und Sprachsuche tatsächlich auch mehr abheben, als das noch vor 5, 6 Jahren oder vielleicht auch schon vor 10 Jahren mal angedacht war.

    48:31-49:38

    Also da glaube ich gibt es, da ist was, um das so ein bisschen bildlich zu sagen und in dem Kontext auch, wenn man jetzt eine Webseite sieht und das aus Marketersicht betrachtet, auf der einen Seite wird Traffic total weniger relevant, das heißt Personalisierung meiner Inhalte möglichst gut die Zielgruppe mit ihren Problemen abzuholen, das heißt mit weniger Besuchern auf einer Webseite oder einem Social Media Profil mindestens genauso viele Anfragen zu bekommen, also das ganze Thema Traffic verliert aus meiner Sicht an Wichtigkeit einfach, was nicht heißt, dass Vertragsabschlüsse nicht weiter digital stattfinden, sondern es ist einfach die Frage, wie richte ich meinen Inhalt möglichst gut an in diesem ruhigen Geschäft, wie du es vorhin schön formuliert hast, wie richte ich da mein Umfeld so ein, dass sich mein Kunde einfach wohl fühlt und sagt jawohl, hier bin ich richtig.

    49:38-49:47

    Und ein Punkt, wo ich persönlich gerade so ein bisschen hänge, ist das ganze Thema Bot-Traffic.

    49:47-50:07

    Also wie viel Prozent der Seitenbesuche auf Webseiten sind heute noch von personalisierten Nutzern und wie viele sind von Maschinen sozusagen, um Informationen zu beschaffen, die später in Sprachmodellen aufgewertet werden.

    50:07-50:12

    Das ist auch so eine Sache, die uns weiterhin begegnen wird.

    50:12-51:04

    Vielleicht sehen wir auch so was wie, wenn ich als Marketer meine Leistung gegenüber einem Auftraggeber verargumentieren muss, dass ich dann auch vorweisen kann, wie viel der Seitenbesuche und wie viel der Interaktionen auf der Webseite sind tatsächlich von Menschen durchgeführt worden und welche davon von Computern und damit auch eine Transparenz zu schaffen, dass diese Veränderung da draußen, dass die auch in so was wie Berichterstattung oder einem Performance Report einfach, ja, diese Dinge werden wir alle sehen aus meiner Sicht, weil man natürlich dann auch wissen möchte, nicht bloß wo kommt meine Antwort her, sondern vielleicht auch wie ist diese Antwort entstanden und ist diese auch nachvollziehbar.

    51:04-51:08

    Ich könnte noch stundenlang weiter ratschen zu dem Thema.

    51:08-51:09

    Wirklich sehr, sehr spannend.

    51:09-51:16

    Ich glaube, wir haben ein paar relevante Aspekte noch zusätzlich hochgeworfen.

    51:16-51:19

    Das Thema ganz gut umrundet.

    51:19-51:29

    Hast du was, was du gerne noch ergänzen würdest, was dir noch eingefallen ist, wo du sagst, Mensch, jetzt aus dem Gespräch heraus, das fehlt vielleicht noch Vollständigkeit so ein bisschen zu haben.

    51:29-51:52

    Ich glaube, weil wir viel über KIT gesprochen haben, ich habe in den letzten zwei, drei Tagen zwei recht unterhaltsame Anwendungsbeispiele vernommen und ich habe sie mir leider nicht, ich habe keinen Screenshot gemacht, sonst hätte ich es sofort mit dir geteilt, die so ein bisschen noch die Grenzen von KI mir aufgezeigt haben.

    51:52-52:08

    Das eine muss ich noch finden, das ist eine Dame auf LinkedIn gewesen, die KI gebeten hat, ihr eigenes Foto, was sie hochgeladen hat, exakt 100 Mal mit 100%iger Genauigkeit zu replizieren.

    52:08-52:10

    Und das Ergebnis war grandios.

    52:10-52:23

    Also es ging über karikaturhafte Animationfiguren bis hin zu einem abstrakten Bild, wo Picasso hätte neidisch werden können.

    52:23-52:31

    Aber das war für mich so ein interessanter Aha-Moment, wie begrenzt im Moment noch KI-Technologie ist.

    52:31-52:33

    Und was für Bilder gilt, gilt halt auch für Content.

    52:33-52:53

    Und am Ende denke ich, gerade ein Dienstleister, der als vertrauenswürdig und authentisch wirken will, da wir müssen einfach weiterhin, besonders unsere Websites, soliden Content liefern, mit der eine KI nicht Wettbewerb halten kann.

    52:53-53:04

    Also im Moment sehe ich noch sehr viel Redundanz bei KI, dass KI einfach auch faul ist und so ein bisschen Shortcuts nehmen will, aus Effizienzgründen, weil wir dürfen uns ja nicht mehr bei KI bedanken.

    53:04-53:06

    Richtig, ja.

    53:06-53:09

    Auf Aussagen ist ein Altmann, weil das zu viele Ressourcen erfordert.

    53:09-53:10

    Richtig, ja.

    53:10-53:17

    Also ich glaube, da haben wir noch unheimlich viel Potenzial als Marketer, uns wirklich mit so lieben Content zu populieren.

    53:17-53:29

    Und das zweite Beispiel, ich hatte einige Diskussionen verfolgt, wie sehr KI auch mittelfristig recht faul wird.

    53:29-53:31

    Alleine in einem einzigen Gespräch.

    53:31-53:41

    Also je länger man an einem bestimmten Projekt oder Thema mit KI arbeitet, dass die Antworten mit der Zeit immer verwirrender oder unklarer werden.

    53:41-53:50

    Und dass man eigentlich nach diesem ganzen Diskussion nochmal einen komplett neuen Prompt aufsetzen muss, um wirklich wieder klare, strukturierte Inhalte bekommt.

    53:50-53:57

    Und ich denke, das sind gute Beispiele, die uns auch zeigen, dass KI wirklich noch in den Kinderschuhen steckt.

    53:57-54:19

    Natürlich mit unheimlich viel Potenzial, aber wir sind nach wie vor gefordert als Menschen noch, über Inhalte, Emotionen miteinander zu kommunizieren und unsere Plattform, egal ob Social Media oder Website, damit füllen und vielleicht nicht unbedingt immer in die Easy-Way-Out-Schiene rutschen, dass wir sagen, okay, KI kann für uns alles ersetzen.

    54:19-54:21

    Absolut.

    54:21-54:26

    Sehr, sehr, ich finde, gut zusammengefasst.

    54:26-54:47

    Wir haben zwar heute nicht das Thema KI, aber ich glaube, das ist indirekt ein guter gedanklicher Anstoß, zu sagen, auch wenn die Tendenz da ist, die schnelle Antwort dort zu suchen, sollten wir da tatsächlich gesund skeptisch sein und das auch zu hinterfragen.

    54:47-55:07

    Denn genau wie du formuliert hast, die KI sagt uns nicht, wenn der Zugriff auf eine Webseite beispielsweise blockiert war oder ein bestimmtes Dokument, was ich vor drei Tagen mal der KI zur Verfügung gestellt habe, wenn das plötzlich nicht mehr im Speicher verfügbar ist.

    55:07-55:19

    Ich aber eine Folgefrage stelle, dann fantasiert die KI häufig in den meisten Fällen sich was zusammen und gibt sich nicht selbst die Blöße, dass sie dieses Dokument nicht mehr hat.

    55:19-55:25

    Es ist keine Allgemeinaussage, möchte ich bitte nicht so verstanden wissen, aber es ist tatsächlich so.

    55:25-55:36

    Also wenn ich dann die, wie sagt man so schön, die richtigen Fragen stelle, kriege ich auch nicht die richtigen Antworten.

    55:36-55:41

    Und das würde ich hier gerne auch einfach nochmal unterstreichen, da hast du vollkommen recht.

    55:41-55:48

    Den menschlichen Faktor nicht ganz außer Acht lassen, auch wenn es manchmal leichter ist, einfach eine schnelle Antwort zu nutzen.

    55:48-55:51

    Absolut, ja super cool.

    55:51-55:55

    Ich würde mal noch eine Tür ganz weit für dich aufmachen wollen.

    55:55-55:57

    Was ist denn dein präferierter Kontaktkanal?

    55:57-56:11

    Wenn jemand sagt, hey, ich finde das heute total cool, auch die Sichtweisen von der Corinna, ich würde mich mit ihr gerne da mal noch ein bisschen weiter austauschen oder ich habe eine konkrete Frage zum Thema Domains.

    56:11-56:14

    Wo kann er dich am besten ansprechen?

    56:14-56:20

    Also ich bin eigentlich tagtäglich auf LinkedIn unterwegs, also das ist der schnellste und direkte Weg.

    56:20-56:31

    Ansonsten ist auch unser gesamtes Team zum Beispiel unter marketing@do.de erreichbar, wenn es spezifische Anfragen sind, die ihr auch intern weiterleiten könnt, dann sehr gerne.

    56:31-56:37

    Aber ansonsten, ja, LinkedIn ist eigentlich die To-Go-Lösung.

    56:37-56:39

    Kommt in die Show Notes.

    56:39-56:45

    Damit haben wir eine barrierefreie Brücke gespannt oder geschlagen sozusagen.

    56:45-56:46

    Sehr, sehr cool.

    56:46-56:56

    Ja, dann würde ich mich auch im Namen unserer Zuhörer und vielleicht auch Zuschauer heute ganz herzlich für diese tolle, aufschlussreiche Folge bei dir bedanken wollen.

    56:56-57:03

    Und ich glaube, du hast uns gezeigt, warum gute Websites mehr sind als digitale Visitenkarten, zumindest mehr sein können.

    57:03-57:19

    Und ich wünsche dir für deine weitere Zeit in deinem tollen Team ganz viele inspirierende Projekte, klare Botschaften und ja, auch starke Auftritte, wie zum Beispiel auf deinem letzten, ja, Real-Life-Event sozusagen.

    57:19-57:31

    Schön, dass du dabei warst und dass du nicht nur Domänen erklärst, sondern auch echte digitale Räume eröffnest, nämlich im Kopf für diejenigen, die heute dabei gewesen sind. Dafür danke ich dir sehr.

    57:32-57:33

    Danke Jan.

    57:33-57:36

    Dir auch alles Gute und auf die nächsten 50 Abisoden. Bis dann.

    57:37-57:38

    Ciao, ciao.

    57:38-57:39

    Ciao.

    Resümee

    57:39-57:46

    Laut Corina ist eine Webseite also keine Frage der Technologie, sondern der Haltung. Wer bewusst unterscheidet, wo er sichtbar sein will und wie viel Kontrolle er über seine Inhalte behält, trifft auch bessere Entscheidungen für seine Marke.

    57:57-58:12

    Ob klassische Domänen, KI-generierte Inhalte oder Social-Media-Präsenz, entscheidend bleibt, wie gut kennen wir unsere Zielgruppe und wie verlässlich sind die Antworten, die wir für sie finden. Sichtbarkeit ohne Vertrauen ist nur Reichweite. Eine Webseite schafft Raum für beides, wenn sie klug gedacht, technisch gepflegt und menschlich geführt ist.

    58:25-58:30

    Besonders eindrücklich fand ich Corinas Perspektive auf die Zukunft. Klassische Domains werden nicht verschwinden, sie verändern ihre Rolle. Als stabiles Rückgrat im digitalen Beziehungsnetz, ergänzt durch KI, Social Media und E-Mail.

    58:45-59:05

    Wenn wir uns als Einzelunternehmer also fragen, ob wir wirklich noch oder schon wieder in unsere Webseite investieren sollen, dann sollten wir nicht nur an Technik oder Trends, sondern zunehmend an Unabhängigkeit und an das Vertrauen, was wir damit aufbauen, denken.

    59:05-59:11

    Wie denkst du über Websites und Domains und welche Erfahrungen hast du damit gemacht? Schreib mir per E-Mail an jan@webgefährde.de. Ich freue mich auf deine Geschichte.

    59:18-59:28

    In diesem Sinne, bleib sichtbar, bleib souverän und gib deiner digitalen Präsenz eine Adresse, die wirklich dir gehört.

    Folge als Video

    Folge 050 – Zukunft von Domains und Websites als Video.

    Show notes

    Begriffsklärung:

    • Der AIDA-Prozess (Attention, Interest, Desire, Action) beschreibt die Phasen, die potenzielle Kunden während der Kaufentscheidung durchlaufen. Dieses Modell hilft Einzelunternehmern, ihre Marketingmaßnahmen gezielt zu steuern.
    • Mathematische Regeln, nach denen Plattformen Inhalte bewerten, sortieren und ausspielen – etwa der Google-Algorithmus bei Suchanfragen. Wer die Funktionsweise von Algorithmen versteht, kann seine Inhalte gezielter platzieren und Sichtbarkeit steigern.
    • Blockchain-Domains sind dezentrale Domains, die nicht von klassischen Registraren verwaltet werden. Für Einzelunternehmer bieten Blockchain-Domains neue Wege, ihre Marke zensurresistent und unabhängig zu positionieren.
    • Datenhoheit beschreibt die vollständige Kontrolle über die eigenen Inhalte und gesammelten Daten. Für Einzelunternehmer bedeutet Datenhoheit, unabhängiger von Plattformen zu agieren und langfristig fundierte Entscheidungen zu treffen.
    • Datenschutz regelt den sorgsamen und gesetzeskonformen Umgang mit personenbezogenen Daten. Einzelunternehmer müssen Datenschutz beachten, um rechtliche Risiken zu vermeiden und Vertrauen bei Kunden aufzubauen.
    • Eine Domain ist die eindeutige Adresse einer Website im Internet, wie z. B. www.deinname.de. Für Einzelunternehmer ist eine professionelle Domain essenziell, um online sichtbar und seriös aufzutreten.
    • Eine Drittplattform ist ein externer Kanal wie Amazon, Etsy oder LinkedIn, über den Inhalte oder Produkte verbreitet werden. Einzelunternehmer nutzen Drittplattformen, um zusätzliche Reichweite und neue Kundenzugänge zu erschließen.
    • Hosting bezeichnet den Speicherplatz und die technische Infrastruktur, auf der eine Website betrieben wird. Für Einzelunternehmer ist zuverlässiges Hosting essenziell, um eine stabile und schnelle Online-Präsenz sicherzustellen.
    • Die Interaktionsrate zeigt, wie stark Nutzer mit Inhalten interagieren (Likes, Kommentare, Shares). Eine hohe Interaktionsrate signalisiert Relevanz – für Einzelunternehmer ein Schlüsselindikator für Content-Erfolg.
    • Künstliche Intelligenz ist ein Teilgebiet der Informatik, welche sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen beschäftigt.
    • Die Markenidentität umfasst das visuelle, inhaltliche und emotionale Erscheinungsbild einer Marke. Für Einzelunternehmer ist eine klare Markenidentität entscheidend, um Wiedererkennung und Loyalität bei der Zielgruppe aufzubauen.
    • Multi-Channel oder -Kanal bedeutet, Inhalte und Angebote über mehrere Kanäle gleichzeitig zu verbreiten. Für Einzelunternehmer ist eine Multi-Channel-Strategie wichtig, um Zielgruppen dort zu erreichen, wo sie sich wirklich aufhalten.
    • Im Online-Marketing untersuchen wir das Nutzerverhalten, um die Kaufentscheidungen unserer Lieblingskunden besser vorherzusagen und verstehen zu können.
    • Plattform-Lösungen bündeln verschiedene digitale Funktionen (z. B. Shop, Blog, CRM) in einem System. Für Einzelunternehmer sind Plattform-Lösungen ideal, um Prozesse zu vereinfachen und schnell skalierbar zu agieren.
    • Ein Prompt ist die Eingabe, mit der ein KI-Modell wie ChatGPT gesteuert wird, um spezifische Ergebnisse zu erzielen. Die Qualität des Prompts beeinflusst direkt die Relevanz der generierten Inhalte – eine wichtige Fähigkeit für Content-Marketing.
    • Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist die Kunst, Websites so zu optimieren, dass sie in den organischen Suchergebnissen besser gefunden werden.
    • Sichtbarkeit beschreibt, wie oft und wie gut ein Unternehmen oder eine Marke online gefunden wird. Für Einzelunternehmer ist hohe Sichtbarkeit entscheidend, um Kunden ohne großes Werbebudget zu erreichen.
    • Social Media ist ein kraftvolles Instrument im Online-Marketing, das die Reichweite erhöht und eine direkte Kommunikation mit der Zielgruppe ermöglicht.
    • Vertrauenswürdigkeit beschreibt, wie glaubwürdig eine Marke oder Person online wahrgenommen wird. Für Einzelunternehmer ist Vertrauenswürdigkeit ein entscheidender Faktor, um Kundenbeziehungen nachhaltig aufzubauen.
    • Web3.0 steht für das nächste Internetzeitalter mit dezentralen, nutzerzentrierten Anwendungen. Einzelunternehmer profitieren von Web3.0, indem sie mehr Kontrolle über ihre Inhalte und Daten gewinnen.
    • Ein Whitepaper ist ein sachlich fundiertes PDF-Dokument, das komplexe Themen verständlich erklärt. Für Einzelunternehmer kann ein gut gestaltetes Whitepaper Vertrauen schaffen und als Lead-Magnet wirken.

    Erwähnte Plattformen:

    • Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine, auf der Nutzer Ideen, Produkte und Anleitungen in Form von Pins entdecken und sammeln. Besonders geeignet für Einzelunternehmer:innen …
      • Bereiche: Interior, DIY, Ernährung, Mode, Coaching, Fotografie oder Online-Kurse
      • Medium: starken Bildern und Evergreen-Content
      • Ziele: Blogartikel verbreiten, Shop-Produkte präsentieren oder Website-Traffic aufbauen
    • Reddit ist ein diskussionsbasiertes Netzwerk aus thematischen Communities („Subreddits“), in denen Wissen, Erfahrungen und Meinungen offen geteilt werden. Besonders geeignet für
      • Bereiche: mit nischiger Expertise z. B. in IT, Psychologie, Finanzen, KI, Gesundheit
      • Medium: Fragen, Empfehlungen oder Diskussionen
      • Ziele: organisch Vertrauen aufbauen, Marktforschung, Reputation oder als Traffic-Booster für gut platzierte Inhalte
    • Instagram ist eine visuelle Plattform für Fotos, Videos und Stories, die stark auf persönliche Markenführung, Unterhaltung und kurze Interaktion setzt.
      • Bereiche: Coaching, Beratung, Kreativbranchen, Handwerk oder Lifestyle
      • Medium: Storytelling über Reels und Direktnachrichten
      • Ziele: Persönlichkeitsmarke und Community-, Vertrauens-, Reichweiten-Aufbau, Kundengewinnung
    Bonusmaterial

    Whitepaper: Wie Domains, Design und KI das nächste Web prägen

    Erfahre in unserem kostenlosen Whitepaper, welche Entwicklungen in Technologie, Nutzerverhalten und Suchmaschinen die Anforderungen an moderne Websites verändern – und wie du als Unternehmen heute schon die richtigen Weichen stellst, um 2025 sichtbar, vertrauenswürdig und unabhängig zu bleiben.

    User Journey & SEO-Fokus – wirtschaftlich priorisiert für Solopreneure

    Nicht jeder Content zahlt sich sofort aus – diese Übersicht zeigt, welche Phasen der digitalen Kaufentscheidung du mit SEO-Maßnahmen zuerst abdecken solltest, um mit geringem Aufwand maximalen Einfluss auf Sichtbarkeit, Vertrauen und Umsatz zu erzielen.

    Multi-Domain-Strategie: Anwendungsbeispiel einer Moderatorin

    Hilfe-Chat über die Multi-Domain für Einzelunternehmer.

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