Beschreibung

„Wie machst du aus langweiligen Newslettern echte Lieblings-Mails? E-Mail-Experte Tobias Eickelpasch zeigt dir, wie du mit Nähe, Nutzen und Neuem den Posteingang deiner Kunden rockst – auch ohne Automatisierung. Praktische Tipps für Solo-Unternehmer:innen, die wenig Zeit, aber viel vorhaben.“

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Unternehmer Podcast für Internet Marketing
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Folge 049 - E-Mail Spam-Falle
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Gast: Tobias Eikelpasch

Nähe + Nutzen + Neues = Lieblings-Newsletter

InVEST

  • Fokus auf Ziele der Empfänger:innen
  • Persönliche & vertrauensvolle Ansprache
  • Relevante Inhalte mit Mehrwert & Neuem
  • Konsistente Frequenz & Absendername
  • Zeit für Segmentierung & Verteilerpflege
  • Öffnungsraten +50 % ggü. Massenmails
  • Klickrate bis zu 2–3× höher
  • Höhere Loyalität & Wiederkäufe
  • Weniger Abmeldungen & Spam
  • Stärkere Markenbindung & Empfehlung
  • Return

    Intro


    Unternehmer Podcast für Internet Marketing Folge 49 Ein ganz herzliches Willkommen zu einer neuen Folge des Unternehmer Podcasts.


    Dein Erfolgsrezept für Internet Marketing.


    Ich bin Jan von Webgefährte.


    Heute schauen wir auf einen Klassiker im Online-Marketing, der immer wieder unterschätzt wird.


    Es geht um E-Mails, die Menschen wirklich lesen wollen.


    Denn während viele noch auf Social Media und KI setzen, liegt in deiner Mailbox ein wahres Umsatzpotenzial.


    Doch wie schreibt man als Solo-Unternehmer E-Mails, die nicht wie Werbung wirken, sondern wie ein persönlicher Volltreffer?


    Wie bleibst du sichtbar, ohne ständig neue Inhalte zu produzieren?


    Und was funktioniert ohne Automatisierung, wenn du kaum Zeit hast?


    Dazu habe ich heute einen Gast, der seit 2008 im E-Mail-Marketing zu Hause ist und darauf die richtigen Antworten versprochen hat.


    Wenn du also wissen willst, wie du aus der Spam-Falle heraus und direkt ins Herz deiner Zielgruppe kommst, dann bleib dran.


    Dieses Erfolgsrezept bringt uns weiter.

    Vorstellung von Tobias


    Mein heutiger Gast ist ein echter Enthusiast und auch ein Evangelist der E-Mail.


    Wenn jemand weiß, wie man sich aus einer nüchternen Textnachricht ein echtes Erlebnis zaubern lässt, dann er.


    Der Name ist bei ihm Programm „Rock Your E-Mail“ und das lebt er in Strategie auf der Bühne und manchmal sogar mit Lego.


    Was das genau bedeutet, wird er uns selber erzählen.


    Als Programmdirektor der E-Mail Innovation World, Speaker und Berater, kämpft er gegen Spam-Flut und für E-Mails, die Freude machen, Verbindungen schaffen und Vertrauen aufbauen.


    Was ihn besonders auszeichnet, aus meiner Perspektive, er denkt nicht aus der Produktperspektive, sondern von den Zielen der Leserinnen und Leser.


    E-Mails sind für ihn keine Verkaufstexte, sondern Brücken zum besseren Leben, für mehr Zeit, bessere Gesundheit oder neue Chancen.


    Und genau darum geht es heute.


    Wie wir Solo-Unternehmer und Unternehmerinnen mit wenig, aber durchdachten E-Mails echte Beziehungen aufbauen.


    Ohne Tools, ohne Hype, sondern mit Haltung.


    In diesem Sinne ein ganz herzliches Willkommen im Podcast-Studio, lieber Tobias Eikelpasch.


    Vielen Dank Jan, schön, dass ich hier sein darf.


    Natürlich, jederzeit.


    Du darfst auch wiederkommen, wenn du dich heute anständig benimmst.


    Nein, nein.


    Ich mache mir Mühe.


    Alles gut.


    Schön, dass du dir die Zeit nimmst.


    Und bevor wir fachlich, inhaltlich einsteigen, würde ich unseren Zuhörern und Zuhörerinnen gern die Möglichkeit geben, dich ein bisschen kennenzulernen.


    Bist du bereit für ein paar persönliche Fragen?


    Los geht’s.


    Auf geht’s.


    Wie schaut’s aus?


    Bist du ein Kind der 90er oder der 2000er?


    Und was hat dich in dem Jahrzehnt besonders geprägt?


    Ich identifiziere mich schon deutlich mit den 90er Jahren.


    Und das, was irgendwie seit den 90er Jahren und bis heute noch nachwirkt, ist die Musik von damals.


    Ich kann es nicht genau erklären.


    Ich bin jetzt nicht festgelegt auf den, wie soll man denn sagen, war das Europop oder Dance oder wie auch immer.


    War ja ein bisschen elektronisch lastiger, fand ich zumindest.


    Das hat mich damals aber mehr angesprochen, auch als das, was vorher lief in den 80er Jahren, auch was danach lief in den 2000ern.


    Bin aber sonst musikalisch gar nicht so festgelegt.


    Rock Your E-Mail steht auch für was anderes.


    Ich gehe auch gerne auch dieses Jahr wieder aufs Open Flair, ein tolles Rock Festival.


    Aber ja, 90er Jahre sind mehr mein Ding.


    Sehr gut.


    Kann ich auch voll Bezug herstellen.


    Wie schaut’s aus?


    Gab’s als Kind bei dir einen Traumberuf?


    Und wenn ja, warum diesen?


    Ja, tatsächlich müsste die gleichlautende Antwort sein, wenn du meine Eltern fragst, dass ich zu Kinderzeiten Kameramann werden wollte.


    Ich war irgendwie immer fasziniert, sobald ich irgendwo eine Kamera sah, speziell Fernsehkameras oder dergleichen.


    Dann konnte ich mich da irgendwie nicht von lösen und bin auch ganz lange mit dem Wunsch rumgelaufen.


    Das hat sich dann fast, aber nur fast verwirklicht.


    Ich habe dann auch eine Ausbildung gemacht, auch im Journalismus, auch Kommunikations- und Medienwissenschaften.


    Habe also einen starken Bezug zu Medien im Allgemeinen, auch zur Kamera.


    Das Bedienen einer Kamera habe ich aber leider noch nie so richtig gelernt.


    Vielleicht mache ich das irgendwann mal.


    Also, da ist Filmkamera vielleicht dann doch weniger, aber die gute Fotokamera.


    Aber ja, das war’s.


    Der Kameramann war der Wunsch, lange Zeit.


    Sehr gut.


    Fällt mir eine kleine Anekdote ein von letztem Montag.


    Da war ich mit meiner lieben Frau mal seit langem wieder mal auf einem Konzert hier in München bei Roxette nämlich.


    Haha, Roxette.


    Das sollte auch bei dir klingen.


    Was mir da aufgefallen ist, bevor die Show dort losging, wir standen relativ nah an den Kameras dort in diesem Festzelt und da hat tatsächlich ein Kameramann eine junge Frau aus dem Publikum angelernt, weil du gerade sagst, naja, müsste man mir mal beibringen.


    Und ich musste sofort an das Kamerakind denken.


    Genau.


    Ich weiß nicht, ob das bei dir auch irgendwie eine Erinnerung weckt.


    Ja, absolut.


    Und da sehen wir mal, sieht man, dass wir so ein bisschen fortgeschritten im Alter sind.


    Das Kamerakind, das gab’s ja damals schon.


    Das war Michael Schanze und glaube ich war es.


    Und eins, zwei oder drei.


    Ging ja mit Plopp immer.


    Genau.


    Und ja, das wäre ich damals tatsächlich gerne gewesen, das Kamerakind.


    Hat nicht ganz geklappt, aber siehste.


    Und Roxette, ja, die tun auch wieder.


    Das habe ich jetzt auch gesehen.


    Die kommen auch nach Frankfurt.


    Ja, die hält sich die Musik.


    Ja, die sind super.


    Oder?


    Also ich muss erst sagen, das war wirklich eine ganz tolle Stimmung, auch wenn man auch bei diesem Konzert daran erinnert wird, dass man selber älter wird.


    Also nicht nur, weil man die Leute da vorne sieht, die jetzt nicht mehr ganz so, wie sage ich das jetzt neutral, nicht mehr ganz so spritzig daherkommen.


    Ja, genau.


    Und von daher aber, wie gesagt, ganz geile Stimmung.


    Super.


    Okay, haben wir da an dem Thema Traumberuf einen Haken dran.


    Wie sieht es denn mit einem Idol aus?


    Gab es das in deiner Kindheit?


    Und wenn ja, was hast du bewundert daran?


    Also Kindheitsidole waren, jetzt komme ich auch wieder am Fernsehbezug, es soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass ich ständig irgendwie Fernseh geguckt habe.


    Aber wenn ich jetzt die Maus oder die Sendung mit der Maus erwähne oder Peter Lustig mit Löwenzahn, dann sind das schon Identifikations- oder sag mal Idolfiguren für mich, die mich begleitet haben.


    Ja, auch gebildet, kann man ja auch so sagen.


    Das Familienfernsehprogramm, an das ich immer mal wieder geguckt habe.


    Ne, da, wenn ich Idole benennen müsste, dann wären es jetzt die, die Maus und Peter Lustig.


    Sehr, sehr gut.


    Also ich bin ganz offen, muss sagen, ich habe durchaus auch, jetzt ist unsere Tochter 15, ja, da holt man nicht mehr so häufig die Sendung mit der Maus raus.


    Aber das war in jüngeren Jahren tatsächlich häufiger der Fall, dass man gesagt hat, hey, wie ist eigentlich dieser natürliche Zusammenhang da draußen mit Blumen, mit Tieren, mit keine Ahnung, ja.


    Und das war total cool erklärt und wie gesagt, bin ich auch absolut nicht nur offen, sondern auch ein Fan von.


    Eine ganz tolle, eine ganz tolle Sache.


    Ja, cool.


    Schwenk mal mal aus dem Privaten so ein bisschen Richtung deinem beruflichen Werdegang ein.


    Wann hast du es erst einmal gemerkt, dass du dich selbstständig machen möchtest und wie hat dich diese Entscheidung geprägt?


    Also ich habe tatsächlich auch heute noch mehrere Hüte auf oder ich ziehe sie mir auf, mal den einen Hut, mal den anderen.


    Das, was ich jetzt heute mache mit „Rock Your E-Mail“, die Idee ist entstanden, muss ich kurz zurückrechnen, ja, so in dem Jahr 2017/18 in dem Dreh.


    Also ist jetzt ungefähr sieben Jahre her.


    Bis dahin war ich eigentlich recht glücklich angestellt und habe da auch Jobs gehabt, die mich so weit erfüllt haben.


    Und dann ergab es sich aber, dass ich in meinem Job und bei dem Arbeitgeber bin ich auch heute noch, will ich dazu sagen, ich bin Solo-Sidepreneur, so verstehe ich mich ein bisschen, habe ich mich nach einer Veränderung gesehnt und auch gesucht und aus diversen Gründen und für manche kann man ja was, für andere kann man nichts, aber aus diversen Gründen war es mir eine Zeit lang nicht möglich, mich beruflich in dem Verhältnis, angestellten Verhältnis zu zu laden.


    Und dann haben sich bei mir ein paar Ideen im Kopf hin und her geschoben.


    Ich habe ein bisschen Literatur gelesen, ich habe tatsächlich auch mir Zeit genommen, das mal zu reflektieren, das macht man auch viel zu selten.


    Was kann ich gut, was mache ich gerne, womit kann man auch Geld verdienen, was braucht die Welt?


    Das ist so ein bisschen Ichigai, falls das jemand gerade hört und Anlehnung, das spielte dabei eine Rolle.


    Ich habe mich viel eingelesen.


    Ich habe dann auch eine ganz tolle Gruppe besucht bei den Konter-Grumbergs, sie haben das Buch „Smart Business Concepts“ geschrieben und in der Zeit habe ich angefangen, da meine Ideenkinder so zu entwickeln und daraufhin habe ich dann irgendwann gesagt, pass mal auf, lieber Arbeitgeber, ich wollte mich die ganze Zeit schon verändern, das ging jetzt eben aus diesen und jenen Gründen nicht.


    Ist es okay, wenn ich da auch mein eigenes Ding jetzt nebenher aufziehe und der Arbeitgeber hat es unterstützt, macht er auch heute noch und das ist auch der Grund, warum ich noch bei dem Arbeitgeber bin, aber ich habe mein eigenes Business aufgezogen, bin seitdem auch als Solopreneur unterwegs, stehe dem Entrepreneur auch näher als dem Unternehmer im Sinne von, ich glaube Professor Faltin war es mal, der hat es gesagt, dass der Entrepreneur dem Künstler eigentlich näher steht als dem BWLer und so verstehe ich mich auch so ein bisschen.


    Deswegen seit sieben Jahren Solos, Halbpreneur.


    Ich mag aber auch die Kombination, selbst unternehmerisch tätig zu sein, auch die Erfahrungen zu machen und zum Teil machen zu müssen, aber auch immer noch ein gutes Verhältnis zu haben und eine Sicherheit aus dem Angestelltenverhältnis.


    Sehr geil, eine gute Kombination aus beidem.


    Und schön, dass es auch da draußen viele Arbeitgeber gibt, die auch den Wert erkennen.


    Und da sagen, Mensch, nicht vielleicht nur mit dem weinenden Auge, sonst würde ich den Mitarbeiter verlieren, sondern vielleicht auch mit dem Auge, wer weiß, was da an Innovationen dann vielleicht auch noch zusätzlich bei uns mit aufschlägt, weil du siehst natürlich als Selbstständiger idealerweise nochmal andere Kunden, andere Probleme und findest damit auch andere Lösungen und das kann sich sehr gut befruchten, ist zumindest meine Einstellung dazu.


    Absolut, genau die Erfahrung haben wir gemacht.


    Wenn du als Arbeitgeber unternehmerisch denkende Mitarbeiter hast, dann ticken die auch anders.


    Sie gehen Entscheidungen anders an, so geht es mir zumindest.


    Ich kann Entscheidungen auch anders nachvollziehen, als ich es zuvor konnte, wenn man sich nur auf dem angestellten Verhältnis ausruht, sage ich mal, ganz komfortabel.


    Und das mit den Win-Wins, die man da schaffen kann, das wird, glaube ich, auch sehr unterschätzt.


    Ich kenne auch die Betreiber der Plattform sitepreneur.de sehr gut, die größte Plattform für nebenberufliche Gründer, die auch immer wieder sehen, dass das relativ unterentwickelt ist in deutschen Landen.


    Aber wenn man als Arbeitgeber das Potenzial erkennt und das vertrauensvoll aufbaut, da sind schon wirklich tolle Win-Wins entstanden, Dinge, die man sich auch gar nicht so richtig ausmalen konnte am Anfang.


    Es erfordert Vertrauen gegenseitig, also Arbeitgeber, der mir die Vertrauensarbeitszeit gibt und ich, der ich auch das ganze Haus halten muss.


    Aber ich finde es lohnenswert und ich würde es auch gar nicht mehr anders haben wollen, muss ich ehrlich gestehen.


    Sehr, sehr cool.


    Du bist ein sehr, wie sage ich noch, ein vorbildliches Beispiel dafür, dass das auch funktionieren kann.


    Vielleicht gehört es da auch ein bisschen Persönlichkeit dazu.


    Ich glaube, dass das vielleicht auch nicht jeder kann, ohne jetzt Vorwürfe zu machen, sondern das ist tatsächlich auch so eine Persönlichkeitskiste, wo man sagt, man hat die Verantwortung auf beiden Seiten und damit Rechten und Pflichten, die damit verbunden sind.


    Das verändert sich schon viel.


    Also, stimme ich dir zu.


    Denke ich, denke ich auch.


    Aber vielleicht ist das auch eine Lösung für das Problem, dass viele Arbeitgeber da draußen halt händeringend Leute für bestimmte Jobs suchen.


    Vielleicht ist das auch eine Sache, wo im Kopf ein Umdenken stattfinden kann, um mal eine andere Problemlösung zu finden.


    Also, ist jetzt nicht unser Thema heute, aber es bewegt mich natürlich auch.


    Ja, ganz großes Fass.


    Da könnte man nochmal eine ganz andere Folge mit aufmachen.


    Aber ja, da steckt viel Potenzial drin, wenn man das gemeinsam richtig anpackt.


    Dann kommen wir doch mal zum Kern unseres Themas heute zurück, zum Thema E-Mail.

    Erfolgsgeheimnis guter E-Mails


    Und wenn ich dich fragen würde, was macht denn eine E-Mail so wertvoll, dass sie Menschen wirklich lesen wollen?


    Was ist denn dein Blick da drauf?


    Also, wenn ich jetzt an wirklich eine praktische E-Mail denke, die ich bekomme als Empfänger, da gibt es mehrere Faktoren.


    Die erste Faustformel, die ich immer gerne aus dem Hut zaubere, sind die drei Ns.


    Das sind Nähe, Nutzen und Neues.


    Das ist schon erst ein guter Gradmesser, finde ich, mit dem man spontan analysieren könnte, ob eine E-Mail wirklich gut ankommt oder nicht.


    Also, entweder, es kann eine Kombination sein, das eine mehr, das andere weniger.


    Aber Nähe, also das heißt, ich brauche irgendwie einen Bezug, eine Vertrautheit, ich als Empfänger zum Absender, wenn du eine E-Mail verschickst, dann weiß ich ja, von wem sie kommt.


    Am besten erzeugt die E-Mail das, was du verschickst, auch ein Gefühl der Nähe.


    Das heißt, ich habe in irgendeiner Form eine Beziehung zu dem Thema, sonst ist ja für mich auch der Reiz nicht so wirklich da, das zu lesen.


    Nutzen stiftet es einen Nutzen, ist was Praktisches drin, etwas, das ich anwenden kann, das mich, das mir zum, wie immer man Erfolg definieren will, aber vielleicht dazu verhelfen könnte.


    Manchmal, das habe ich auch hin und wieder so zum eigenen Credo ausgerufen, es geht ja nicht darum, dass du mit der E-Mail was verkaufst, sondern am Ende, dass du bei den Empfängern und Empfängern was erreichst und deine Empfänger und Empfänger wollen vielleicht einfach besser schlafen, entspannter sein, mehr Zeit mit der Familie verbringen.


    Manche wollen auch einfach vielleicht gesünder werden, abnehmen und mehr Sport treiben.


    Und wenn eine E-Mail, nochmal auf das Nützliche zurück, auf etwas einzahlt, das ich für nützlich halte, ich habe auch ein paar Newsletter abonniert, die hauen einfach coole Tooltips raus, so einfache Produkttipps für den Alltag, finde ich super.


    Und das Neue ist eben, das macht eine E-Mail auch, finde ich, besonders.


    Also es gibt ja verschiedene E-Mail-Formate.


    Ich rede jetzt nicht so von den Transaktionsmails, die wir ja auch alle bekommen, die man auch braucht.


    Nicht ein Termin, wo vor allem habe ich heute erst gemacht für eine Reifenreparatur, kriege ich auch eine E-Mail.


    Die hat auch was Neues in sich.


    Aber für mich sind E-Mail auch dann wertvoll und besonders, wenn sie etwas für die Empfänger und Empfänger hat, das sie noch nicht wussten, etwas, das für sie relevant ist.


    Und deswegen sie in irgendeiner Form bereichern.


    Also das ist mal so auf einer allgemeinen Ebene.


    Wir konnten jetzt natürlich noch ein bisschen tiefer bohren.


    Also was gehört dazu?


    Absendername, Betreffzeile und wie man die Leserinnen und Leser in die E-Mail hineinführt.


    Weiß nicht, wir haben noch was Zeit.


    Können wir noch machen, wenn du willst.


    Lass uns doch da gerne bei dem Punkt gern ein bisschen tiefer gehen.


    Denn bevor wir auf so was sind so die typischen Fehler eingehen, das wäre so das nächste, was unsere Zuhörer immer interessiert.


    Lass uns doch einfach ein bisschen tiefer gehen.


    Du hast gesagt, okay, praktische E-Mails, das ist so unser Kontext.


    Und jetzt mal so diesen, das was man so, wie würdest du sagen, so E-Mail strategisch mit den drei N versuchen sollte umzusetzen, vielleicht eher methodisch.


    Nicht strategisch, aber methodisch eher.


    Und jetzt mal so ein bisschen in das Drumherum einzugehen.


    Lass einfach raus.


    Was sind so deine Gedanken?


    Okay, also, weil wir gerade schon bei der E-Mail waren, können wir noch kurz einen Gedanken tiefer einsteigen.


    Also die drei Ns sind Eingradmesser.


    Die E-Mail selber ist, wenn man den guten alten Funnel als Bildnis nutzen möchte.


    Also wer Marketing ist, weiß ja, was ungefähr damit gemeint ist.


    Dieser Trichter, durch den man halt oft im Marketing geleitet wird oder man selber hineinkommt.


    Und manche nutzen dann auch die Attention, Interest, Desire, Action, die AIDA-Formel dazu.


    Also wie immer man das gestaltet oder nennen mag.


    Aber im Grunde genommen ist jede E-Mail ein Funnel oder funktioniert nach dem AIDA-Prinzip.


    Das heißt, wenn man sich überlegt, wie baue ich so eine E-Mail auf oder welche Struktur habe ich da sinnvollerweise, dann ist die Reihenfolge ungefähr so wie AIDA.


    Also das erste ist, wenn ich eine E-Mail verschicke und ich wünsche mir, dass du sie öffnest, dann muss ich erst mal deine Aufmerksamkeit gewinnen im Posteingang.


    Und dazu kann ich dort schon Signale hinterlegen.


    Das ist mein Absendername zum Beispiel.


    Das ist tatsächlich das wichtigste vertrauenserweckende Deeds.


    Steht da eine No-Reply-Adresse drin, ist vielleicht dann nicht ganz so günstig.


    Steht da dein Name drin, okay, dann kann ich was damit anfangen.


    Aufmerksamkeit gewinnt man auch auf den ersten Blick mit der Betreffzeile.


    Das kennen wir alle.


    Ist halt auch ungünstig, wenn da was Generisches, Langweiliges drinsteht oder etwas, das schon einen Bogen baut zu dem, was in der E-Mail kommt.


    Und Attention oftmals sieht man im Posteingang, je nachdem, wie man seinen Posteingang eingestellt hat, kann man sogar noch eine weitere Zeile Text, das nennt man den Vorschautext, sieht da eine weitere Textzeile, die man auch ganz geschickt eigentlich mit der Betreffzeile kombinieren kann, sehen aber nicht alle Empfängerinnen und Empfänger, will ich gleich dazu sagen.


    Also Aufmerksamkeit gewinnen, Vertrauen ist da, dann öffne ich da eine E-Mail und dann kommt als nächstes in der E-Mail, muss ich den Bogen fortsetzen, den ich vorher aufgebaut habe.


    Also wenn ich jetzt in der Betreffzeile die Neugierde auch geweckt habe und vielleicht auch gewisse Erwartungen, dann sollte ich die dann auch im Laufe der E-Mail erfüllen.


    Und so kann man sich das immer weiter, wenn man so will, bei jeder E-Mail irgendwie an einem bestimmten Punkt hin fortsetzen, dass ich das Interesse dann geweckt habe.


    Das Ganze dann vielleicht sogar noch steigere.


    Viele E-Mails haben ja dann irgendeiner Form auch ein Ziel.


    Also am Ende soll eine Action aber rauskommen.


    Wenn es eine Nachrichten Newsletter ist, dann geht es vielleicht darum, dass die Leute aus der E-Mail nochmal draufklicken, um an anderer Stelle weiterzulesen.


    Wenn es doch eine Dienstleistung oder Produkt bewirbt, dann soll vielleicht von der E-Mail aus der Weg dann zu der Produkt- oder Dienstleistungsseite führen.


    Genau so kann man das kaskadiert oder aufeinander aufgebaut sich vorstellen.


    Und eine E-Mail, das ist noch der letzte Punkt, den ich da sagen würde, ist, wenn wir jetzt hinten am Ende zur Action kommen, eine E-Mail kann ja selber nichts verkaufen außer einem Klick.


    Im Moment technisch tut sich da zwar was und es sieht so aus, dass man irgendwann mal in der E-Mail mehr kann als nur lesen und klicken.


    Also das technologisch da mehr geht.


    Aber im Moment ist der ganz große Teil aller E-Mails, da kann man höchstens einen Klick verkaufen.


    Darauf muss man sich eben fokussieren.


    Man überlegt, wie bringe ich die Leserinnen und Leser dazu, noch am Schluss den Klick zu setzen und die Reise an anderer Stelle vielleicht fortzusetzen, in welcher Form oder wo auch immer.


    Also da sind wir das Ganze mal ein bisschen kleinteiliger durchgegangen zum Aufbau einer E-Mail.


    Ich habe ja auch in so einem Vorgespräch schon kurz mal meinen persönlichen Anwendungsfall mit dir geteilt.


    Wenn ich jetzt AIDA, die vier Buchstaben mal noch mit einem L am Ende ergänze für Loyalität und damit auch sage, wir haben dieses betriebswirtschaftliche Modell oder dieses Framework jetzt mal auf das Thema E-Mail angewendet, dann könnte man ja auch sagen, ich möchte mit so einer E-Mail auch einen entweder Bestandskunden oder einen jemanden, mit dem ich schon gearbeitet habe, dann erfreuen.


    Worauf hinaus will, Tobias, ist, je nachdem in welcher entweder Kundenbeziehung man mit der Zielgruppe steht, sieht dann eine E-Mail zwangsweise immer wieder anders aus?


    Oder kannst du uns da vielleicht noch so ein paar Leitfragen mitgeben?


    Wo hält man sich dann irgendwie sehr stark an welchem der vier oder fünf Buchstaben auf, je nachdem, wo sich der Kunde gerade befindet in seiner Entscheidungsphase?


    Also der erste Gedanke, der mir gleich durch den Kopf schießt, ist, dass es von Bedeutung ist, wiedererkennbar zu sein.


    Der Posteingang ist im Moment, glaube ich, auch immer noch und vielleicht in Zukunft sogar noch mehr, so ein Ort des Vertrauens eigentlich.


    Also ja, wir müssen nicht darüber reden, dass da auch viel Spam ankommt.


    Das ist ohne Zweifel die Frage, aber wenn wir ganz ehrlich sind, auch in Social-Media-Plattformen gibt es ganz viel Spam, dann aber eben von irgendwelchen Plattformbetreibern fremdgesteuert.


    Aber wenn wir das mal so ein bisschen beiseite legen.


    Also in meinem Posteingang kann ich es erreichen, also ich selber, du auch, kannst deinen Posteingang so einrichten, dass Nachrichten, die du mir schickst, dass die bei mir auf jeden Fall ankommen.


    Ich kann sie markieren, ich kann sie durch einen Filter oder einen Tag oder so hervorheben.


    Und das macht den Ort so vertrauenswürdig, finde ich, dass ich da noch eine Handhabe habe, wer kommt da an und was lese ich, wann lese ich das.


    Und deswegen ein Tipp, ganz klar ist, deine Nachricht muss immer wieder erkennbar sein.


    Da sind wir wieder beim Absendernamen.


    Das ist etwas, das überfliegt man, wenn man ein E-Mail-Posteingang öffnet eigentlich nur, aber wir scannen das ganz kurz und ich muss nur deinen Namen sehen und dann habe ich das positiv verankert und dann traue ich dieser Nachricht schon über den Weg.


    Deswegen den selben Absendernamen zu verwenden ist ganz wichtig.


    Hat auch technische Gründe natürlich im Hintergrund, damit die Zustellbarkeit ganz gut ist.


    Und dann setzt sich das auch so fort.


    Also natürlich ist ein E-Mail, kann auch ein Ort des Experimentieren sein, aber wenn ich ein bestimmtes Newsletter-Format habe, ist auch ganz smart, wenn ich das dann in der Form auch immer wieder so bediene und dass sich mein Publikum daran gewöhnt, okay, das ist jetzt hier der Newsletter.


    Ich habe jetzt einen, der ganz spannende alltägliche Produkttipps gibt.


    Einfach gut gemacht, wirklich aus der Praxis geschrieben, sehr schön formuliert, da weiß ich bei jeder E-Mail, was da kommt.


    Und wenn ich dann, das ist das Nächste, finde ich eine E-Mail auch toll.


    Wenn eine E-Mail in meinem Posteingang ankommt, dann ist die da und dann sitzt die da und dann wartet die da auf mich, bis ich mich entscheide, sie zu lesen.


    Ist ja auch ein ganz anderes Thema auf Social Media Plattformen.


    Also wenn wir das mal als Gegenentwurf sehen, dazu ist die E-Mail geduldig und die ist auch morgen noch da.


    Also wenn du mir jetzt eine E-Mail schickst, kann ich die auch morgen noch lesen.


    Findest du meinen Beitrag sofort ad hoc morgen noch in diesem oder jedem anderen Medium oder auf einer anderen Plattform, möchte ich mal eine Frage stellen.


    Also klar kannst du jetzt mein Profil aussuchen und in meinem Profil nach meinen Beiträgen suchen, aber im klassischen Feed ist das nicht so einfach und aufgeräumt wie beim Posteingang.


    Und das ist vielleicht auch nochmal so ein Plädoyer für die E-Mail, warum man es machen sollte, warum man es betreibt und dass man dabei möglichst auch schnell wieder erkannt wird und wieder auffindbar ist.


    Genau, das spielt aber auch eine Rolle.


    Und Loyalität, ach ja, das hast du auch noch gesagt.


    Ja, die E-Mail kann natürlich auch über die komplette Kundenreise hinweg genutzt und bedient werden.


    Ganz oft kommt es mir auch unter, dass jemand sagt, ich möchte damit neue Kunden gewinnen.


    Das ist ein Klassiker.


    Ich möchte Profile generieren, Adressen sammeln und dann will ich die hoffentlich zu Kunden vertieren.


    Aber natürlich wissen die meisten, dass man sehr viel mehr machen kann.


    Bestandskundenkommunikation, Upselling, Crossselling und Loyalty-Programme leben auch eben davon, dass man mit der E-Mail eigentlich einen verlässlichen Kommunikationskanal hat, den man selbst steuern kann, bei dem du sagen kannst, wann du eine E-Mail an wen verschickst und auch relativ sicher sein kannst, dass sie ankommt.


    Und da sind wir wieder beim Thema Verlässlichkeit.


    Andere Plattformen sind da ja durchaus fremdgesteuert und da können die auf ein Knöpfchen drücken, da weiß man nicht mehr genau, ob und wo der eigene Beitrag wie oft angezeigt wird und bei wem.


    Das streut man da sehr viel stärker.


    Das war erst mal ein Punkt.


    Absolut.


    Ich würde aber super, super interessant, ich versuche mal meine Worte irgendwie so ein bisschen zu strukturieren.


    Das eine ist, du sprichst Dinge an, die sind so im Unterbewusstsein, die passieren, weil man irgendwie seine Mailbox aufmacht.


    Aber wie du richtig sagst, wenn mir der Name bekannt ist oder die Person, die ich damit in Verbindung bringe, eine gewisse Emotion weckt, ein bestimmtes Projekt in den Hinterkopf oder wie auch immer, dann macht das was mit uns.


    Und ich glaube, das ist auch ein Ziel von unserem Format hier und auch unserer Folge genau da, so ein bisschen vielleicht die Sinne zu schärfen und zu sagen, mache ich da vielleicht einen ganz simplen Fehler, warum bestimmte Nachrichten von mir entweder nicht beantwortet werden oder ich nicht die Interaktion auf den Inhalt der E-Mail bekomme, den ich vielleicht möchte.


    Mein Gedanken ist so ein bisschen, ja, wir sind bei einer E-Mail einfach nicht von einem Algorithmus einer Drittplattform abhängig.


    Wenn ich eine E-Mail-Adresse habe von meiner Zielgruppe, von meiner Zielperson, kann ich sie jederzeit ansprechen.


    Wir lassen jetzt mal bewusst das DSGVO-Thema mal außen vor, aber ich gehe mir davon aus, ich habe eine…


    Aber eingeholt, Einwilligung ist da.


    Genau, ich gehe mir davon aus, wenn mir jemand seine E-Mail-Adresse gibt, dass ich ihn dann auch kontaktieren darf.


    Vielleicht müssen wir gar nicht weiter nach Gründen suchen, warum das ganze Thema E-Mail-Marketing heute auch nicht tot ist und auch nicht tot zu kriegen ist.


    An der Stelle würde ich dir gerne die Tür aufmachen und sagen, jetzt bring doch einfach mal die Gegenhypothese, die wir auch im Vorgespräch schon irgendwie, wo wir drüber gestolpert sind, mehr oder weniger zufällig.


    Ich glaube, das würde hier ganz gut hinpassen, weil man sagt, okay, es ist bisher nicht tot bekommen, tot zu kriegen und wir sehen gerade eine riesenmassive Veränderung auf Social Media.


    Was bewirkt das eigentlich oder welchen Impact hat das auf die anderen Marketingkanäle, wie zum Beispiel E-Mail?


    Ja, ich beobachte das gerade gespannt von außen, natürlich mit einer gewissen Voreingenommenheit, was die E-Mail betrifft, aber das tue ich jetzt nur, also die E-Mail liebt mich deswegen nicht viel mehr zurück, nur weil ich an sie so sehr glaube.


    Aber Beobachtung, Hypothese ist folgendes.


    KI-bedingt nehmen, glaube ich, viele Menschen immer stärker wahr, Content ist nicht mehr der Flaschenhals.


    Also es ist heute einfach, Content, Inhalte zu generieren auf Knopfdruck.


    Das, was in der Vergangenheit einfach viel Tipparbeit und vielleicht auch ein bisschen Denkarbeit bedeutet hat, sollte es eigentlich auch heute noch, also die Denkarbeit sollte auch morgen noch der Fall sein.


    Es ist sehr viel einfacher, sehr viel mehr Content zu erstellen.


    Jetzt nehmen wir mal an, die Social-Media-Plattformen werden zunehmend davon geflutet.


    Machen wir ein bisschen dystopisch das Ganze, ein bisschen negativ, ein bisschen kritisch.


    Aber das Dilemma ist ja, dass diese Social-Media-Plattformen, die leben ja von gewissen Metriken.


    Die leben von Usern, Anzahl von Usern, die da aktiv sind.


    Sie leben davon, dass Content publiziert wird.


    Sie leben von Likes, von Klicks, von Shares und so weiter und so fort.


    Alles, was KI jetzt generiert und was da reingefeuert und reingeballert wird, macht die Social-Media-Plattform ja im Grunde glücklicher, weil deren KPIs müssen ja eigentlich durch die Decke gehen.


    Leute, die in der Vergangenheit vielleicht Schwierigkeiten hatten oder es schwierig fanden, Content zu erstellen, die können das vielfühleinfacher.


    Sei es Bild, sei es Video, sei es Text.


    Also ist die Annahme, Hypothese, die Social-Media-Plattformen werden zunehmend geschwemmt.


    Ich sehe und in meiner Bubble, nochmal, es ist meine Bubble, nehme ich es wahr, dass Leute häufiger frustriert davon sind, dass sie sagen, es wird künstlicher, es ist weniger authentisch, es ist weniger menschlich, es ist mehr künstliche Intelligenz.


    Und wenn die Plattformen solche KPIs haben, dann werden die wahrscheinlich auch wenig dagegen tun, weil es ja ihre KPIs befeuert.


    Es ist ja Wachstum, es ist ja größer, wir haben noch mehr User, noch mehr Content, noch mehr Klicks und so weiter.


    Und dann könnte man es jetzt noch fast Richtung, fast konspirative Dead-Internet-Theory, die gibt es auch, ich weiß nicht, ob du es mal gehört hast, also die tote Internettheorie, dass irgendwann mehr Bots das Internet bespielen und Bots das Internet konsumieren, als Menschen es tun und damit das Internet eigentlich so ein bisschen tot ist.


    Das habe ich auch mal zu Ende gedacht.


    Ein bisschen verrückt, aber ist ja cool, dass wir hier die Zeit gerade haben.


    So und da halte ich jetzt in dem Moment inne und gerne die Fahne der E-Mail hoch, weil eine E-Mail sich maschinell steuern und verschicken lässt.


    Aber eine E-Mail, die du über deinen Account verschickst, die du technisch validiert hast, der dann irgendwie bei mir zum Beispiel ankommt, da gibt es viele Stellschrauben, die sicherstellen, dass die E-Mail, die dann bei mir ankommt, wirklich von dir ist.


    Ich kann mich darauf verlassen.


    Wenn ich dich als vertrauten Absender wahrnehme, wenn ich deine E-Mails gerne lese, weil ich dir traue, weil ich weiß, dass du eine MI, eine menschliche Intelligenz hast, weil deine Inhalte von dir durchdacht sind und vielleicht setzt du auch KI ein, aber in Maßen.


    Es gibt da mittlerweile auch das MI-Siegel.


    Das ist eine tolle Initiative von Daniela Rorig und so weiter, das menschliche Intelligenz-Siegel.


    Also wenn du einen verantwortungsvollen Umgang mit KI hast, aber ich weiß, dass was du verschickst, hat Hand und Fuß, dann nehme ich wahrscheinlich deine E-Mails auch in Zukunft positiv wahr.


    Und ich glaube, dass der Posteingang genauso ein Ort des Vertrauens jetzt schon immer noch ist, aber vielleicht in Zukunft noch mehr wird, weil die Schwemme an anderer Stelle und diese Welle an KI generierten Content irgendwie gefühlt immer steigert.


    Und bei der E-Mail war das auch immer schon ein bisschen das Thema, Automation und deswegen gibt es auch so viel Spam und ganz viele E-Mails auf dieser Welt, die überwiegende Mehrheit der E-Mails, die verschickt werden, sind Spam, können einigermaßen gut herausgefiltert werden.


    Viele kommen ja bei uns gar nicht mehr an.


    Aber das ist so gerade, wo ich gerade hinschaue, wo ich mir denke, wie viel Wert, wie viel wertvolle Zeit kann ich auf Social Media verbringen und ist vielleicht die E-Mail und der Posteingang und dieser Kanal in Zukunft wertvoller und vertrauter.


    Eine sehr weitsichtige Hypothese.


    Mich erinnert das ein bisschen an den Oliver Fleidl, der war auch schon bei mir im Podcast hier, ist auch Unternehmer hier in München und wir haben uns darüber unterhalten, dass auch die Zunahme der künstlichen Intelligenz auch bis hin zu ständig generierten Videos, wo gar kein Mensch mehr zu sehen ist, sondern die Inhalte frei erfunden sind, dass sowas tatsächlich auch eine Gegenbewegung auslösen kann und vielleicht auch die Tür öffnet für einen neuen Social Media, neues Social Media Format, wo Leute wieder sagen, hier, das ist KI-freie Zone.


    Das sind so ein bisschen seine Worte.


    Ja, und Grüße an den Oliver in dem Fall.


    Das, glaube ich, geht so ein bisschen in die Richtung, wo du auch sagst, ja, das wird auch an Alternativkanäle wieder entweder aufwerten oder ganz neue Möglichkeiten aufwerfen.


    Ja, genau das.


    Also wir nehmen die E-Mail als einmal in den Kanal der Kommunikation, der übrigens ja auch nicht unidirektional funktioniert.


    Also ich kann ja auch antworten und idealerweise habe ich einen Kanal, da ist eben keine No-Reply-Adresse hinterlegt, sondern ich kann da einfach zurückschreiben.


    Und cool, also du hast die E-Mail einmal als Kommunikationskanal, der einmal etabliert funktioniert.


    Er hat nicht die Geschwindigkeit, er hat nicht die so, sag ich mal, effektvoll und so bunt und technisch bedingt ist die E-Mail ein bisschen langweiliger, aber es ist verlässlich.


    Und um noch kurz zu ergänzen, das, was ich nicht nur neben der E-Mail als spannend betrachte, sondern eben auch das Thema Faktor Mensch, Community.


    Der Community-Gedanke und die Kopplung auch dieser geschützten Räume in einer Community, die ich auch zum Beispiel gerade ernsthaft in Erwägung ziehe bzw. darauf hinarbeite, sowas anzubieten und sowas zu entwickeln, in der auch Menschen eben Teil des Netzwerks sind, wo ich auch vorschalten kann, dass nur Menschen daran teilhaben.


    Und wenn ich in eine solche Community gehe oder daran teilhabe, dass ich mich darauf verlassen kann, dass dort Nachrichten ausgetauscht werden oder ein Austausch zwischen Menschen stattfindet.


    Gepartet vielleicht noch mit der E-Mail, dem Newsletter, der mir erlaubt, aus der Community an die Community was zu schreiben und wieder zurück zu verlinken.


    Das ist für mich so eine spannende Konstellation als Gegenentwurf.


    Und vielleicht hat das dann auch zur Folge, dass der Faktor Mensch wieder bedeutsamer wird.


    Dass diese Content-Schwämme an anderer Stelle irgendwo, wird da vielleicht auch oben was kollabieren, sage ich jetzt mal so pauschal.


    Genau, Community, E-Mail, echte Begegnungsräume und vielleicht gewinnt der Faktor Mensch wieder eine andere Bedeutung, als er es bis jetzt hatte.


    Weil das, was auf anderen Plattformen passiert, vielleicht nimmt die Qualität da ab.


    Vielleicht sind es die neuen geschützten Räume, in denen man sich wieder begegnen kann, offline und online.


    Schöner Gedanke.


    Ich glaube, jetzt haben wir schon mal so ein bisschen auch in die Zukunft vorgefühlt.


    Lass uns mal einen kleinen Schritt zurückgehen und sagen, wir haben jetzt mal methodisch ein bisschen beleuchtet, wie sollte eine E-Mail aussehen.

    Typische Fehler und deren Vermeidung


    Wenn du mal jetzt in deine Beratungstätigkeit schaust oder das, was dir sonst so bei Unternehmen begegnet, was sind denn so typische Fehler in E-Mails, die Leute immer wieder machen und damit vielleicht, weiß ich nicht, eher in einem Werbung-Spam-Ordner landen oder einfach keine Resonanz bekommen.


    Vielleicht nicht die gewünschte Resonanz, die sie sich dort vorstellen.


    Vielleicht kannst du da mal so deine, weiß ich nicht, Top 3, Top 5, was auch immer dir einfällt, mal mit uns teilen.


    Okay, also wir haben ja eben über die Funnel-Form der E-Mail gesprochen und ich gehe mal von oben nach unten, um meinen Geist wieder durch.


    Beispiel, dass wir eben schon hatten, praktischer Natur, wenn ich etwas verschicke, ich weiß, dass das nicht bei jedem Unternehmen, bei Solopreneuren zum Beispiel, großer Vorteil finde ich die Agilität, die Nahbarkeit, die Persönlichkeit.


    Da begegnet mir das ganz, ganz selten, dass die Absenderadresse unpersönlich ist.


    Bei Unternehmen und großen Unternehmen passiert es häufiger, dass da die Info@-Adresse gewählt wird oder die No-Reply-Adresse und nicht der echte Name oder das echte Gesicht, wenn man so will, verwendet wird, um eine E-Mail zu verschicken.


    Aber genau in dieser Persönlichkeit, dieser Nahbarkeit, Authentizität liegt ja dann eine Stärke.


    Da kann man sich von den ganzen anderen Info@-Adressen so ein bisschen abheben.


    Deswegen, Fehler ist No-Reply und Info@ wählen.


    Dann, wenn ich die Gratwanderung zwischen wirklich Aufmerksamkeit gewinnen und Neugierde wecken und reißerisch, spämverdächtig den Inhalten, ist halt auch immer so eine Grauzone.


    Also es gibt halt auch ein paar, manche würden es dann Growth Hacks nennen.


    Es gibt halt eben, ich würde aber nicht den Fehler machen, schon bei der Betreffzeile und auch in der E-Mail dann Erwartungen aufzubauen, die man nicht erfüllen kann.


    Versprechen zu machen, die nicht eingehalten werden.


    Auch hier ist für mich die Authentizität, das was ich in die E-Mail packe, ab der ersten E-Mail und mit jeder E-Mail, da baue ich mir eben diesen Vertrauensbonus auf, den Bezug zur Person.


    Deswegen bitte nicht so reißerisch und zu spammy daherkommen.


    Frequenz und Regelmäßigkeit ist halt auch so ein Thema.


    Es gibt Leute, die haben echt Bedenken, sie könnten und sollten nicht so oft verschicken.


    Also zu oft verschicken kann man eigentlich im E-Mail Marketing nicht so wirklich.


    Zumindest wenn man, sag ich mal, eine Liste an Empfängern und Empfängern hat, die einem vertraut, die gerne meine Nachricht bekommen wollen.


    Und dann kann die Frequenz auch durchaus höher sein und dann ist das eben auch eine Möglichkeit, präsent zu sein.


    Deswegen ein Fehler ist, zu niedrig frequentiert, so ist das Wort, zu verschicken.


    Und die Unregelmäßigkeit ist natürlich auch ein Problem.


    Also im Notfall aber ein bisschen weniger, aber konsistent und dann auf die Qualität achten.


    Also wenn ich den einen Newsletter bekomme, der mir alle zwei, drei, vier Wochen oder so was im Posteingang ankommt, aber jedes Mal etwas in mir auslöst, umso besser.


    Klar, verbliche Sprache und so weiter.


    Ja, ansonsten noch wirklich ein Fehler, den man eigentlich ganz am Anfang stellen müsste und sollte, die technischen Hausaufgaben.


    Die muss man unbedingt machen.


    Wenn man Versandsystem nutzt, dann muss man darauf achten, dass da die richtigen Konfigurationen gegeben sind.


    Das ist nicht für alle gleich einfach, also sich mit Technik wie DKIM und SPF und DMARC, so heißen diese technischen Zustellungsprotokolle, sich damit zu beschäftigen.


    Aber es ist unbedingt wichtig, weil das die Voraussetzung dafür ist, dass die E-Mails später ankommen.


    Also ein Fehler ist, das nicht zu prüfen oder prüfen zu lassen.


    Es gibt tatsächlich auch Webseiten, da kann ich auch gerne nochmal einen Link schicken oder so was.


    Da kann man eine Test-Mail hinschicken und die Webseite spielt einem sofort zurück, ob es da eventuelle Zustellbarkeitsprobleme gibt.


    Und dann kann man die angehen und deswegen, ein Fehler wäre, sich nicht um die Zustellbarkeit zu kümmern.


    Gute Sache.


    Ne, unbedingt.


    Schick den Link einfach rüber, dann packen wir das mit in die Show Notes rein.


    Gerne.


    Ich habe noch einen Gedanke zum Thema Frequenz.


    Haben wir da vielleicht nicht auch irgendwie so einen natürlichen Selbstheilungsmechanismus?


    Was mache ich damit?


    Wenn ich mir konkret überlege, deine 3N gehen mir irgendwie nicht mehr aus dem Kopf, übrigens ganz tolles System.


    Wenn ich mir überlege, was ist denn für diesen Empfänger wirklich etwas Neues, was ist für den relevant und wo ist der Nutzen, dann schließt sich das nicht schon aus, dass ich die E-Mail an zu große Verteiler schicke und sage, Mensch, ich habe doch dieses eine Problem, selbst bei Einzelunternehmern haben nicht alle dieses gleiche eine Thema und dann müsste ich ja eigentlich auch innerhalb meiner Verteilerliste überlegen, wer genau bekommt das jetzt und damit heilt sich eigentlich vielleicht auch das Thema, dass ich zu viele Mails an die gleiche Person schicke oder denke ich da auf der falschen Ebene?


    Was denkst du?


    Ne, das ist nicht falsch.


    Das Thema dieser Segmentierung ist ja auch eine große Chance und Möglichkeit im E-Mail-Marketing speziell.


    Also wenn ich jetzt, ich bin ja bei LinkedIn auch recht aktiv, da kann ich halt nur steuern, wann ich das veröffentliche, den Beitrag zum Beispiel.


    Und ich kann steuern, wenn ich kommentiere, aber nehmen wir mal den Beitrag und dann veröffentliche ich diesen Beitrag zu möglichst genau einem günstigen Zeitpunkt.


    Auch da gibt es statistische Erhebungen oder kann ich Mutmaßungen anstellen und so weiter und so fort, aber das war es.


    Also ich habe nicht so viele Steuermechanismen, wie ich es bei der E-Mail habe.


    Das ist bei der E-Mail eben besser steuerbar.


    Jetzt haben wir aber immer noch ein Problem, das macht nämlich Arbeit.


    Es ist halt auch einfacher, einen Beitrag für die E-Mail oder für den Link, den wir fertig zu machen, einen Newsletter zu schreiben und dann aufs Knöpfchen zu drücken und raus an alle.


    Das ist auch der Grund, warum wir so viele, nochmal oft generische Inhalte bekommen, weil die Inhalte nicht an ein Segment gemacht und gedacht und angepasst sind.


    Aber es steigert auch den Aufwand enorm.


    Also wenn ich jetzt sage, okay, ich habe hier ein Angebot, das möchte ich aber an drei verschiedene Empfängergruppen in meiner Datenbank anders darstellen.


    In der Vergangenheit war das übrigens ein schönes Beispiel, warum es, warum dies mit der Segmentierung noch nie so richtig funktioniert hat, weil es schon Arbeit allein ist, einen guten Newsletter zu schreiben, um ein Produktangebot oder sowas zu bewerben oder Bestandskunden zu informieren.


    Eine E-Mail zu erstellen, war ja schon oftmals das höchste der Gefühle.


    Das wiederum, da sehe ich jetzt Potenziale mit künstlicher Intelligenz, dass mir da gezielt konnte Arbeit abgenommen werden kann.


    Wenn ich also ein durchdachtes Angebot habe, das schon maßgeschneidert ist und ich jetzt aber sage, okay, ich möchte die Tonalität dieses Newsletters für verschiedene Empfängerinnen und Empfänger anpassen, vielleicht für weiblich anders als für männlich oder es gibt ja auch diese lympischen Typen, Zahlen, Daten, Fakten, Menschen kann ich mit diesem Angebot anders erreichen als die, ich bin so ein gelber Typ, ich bin immer von innovativ und neuem total fasziniert, Wortwahl und so weiter.


    Da sehe ich jetzt einen spannenden Anwendungsfall, da könnte ich jetzt KI nutzen, um gute, noch besser angepasste Nachrichten zu schicken und zack, habe ich dann aus einer Basis-Mail, wenn man so will, noch zwei, drei, vier Adaptionen gemacht und könnte dann die Segmente besser bedienen.


    Das war früher viel mehr Arbeit.


    Das wäre ein guter Anwendungsfall, um die richtigen, richtige Nachricht an die richtige Person zur richtigen Zeit zu schicken.


    Es gibt noch, ich habe noch so eine Formel, die ich gerne zum Besten gebe, die habe ich damals auch bei Smart Business Concepts gelernt, das ist die ASZ-Formel, also wenn man sich über seine gesamte E-Mail-Strategie so ein paar Gedanken macht oder wenn ich jetzt zum Beispiel auch mit Kunden zusammenarbeite, dann schaue ich mir auch immer an, wie werden E-Mails verschickt und es gibt also E-Mails, die A wie Aktion, Aktionsbedingt verschickt werden.


    Es ist entweder eine Aktion, die die Person selber ausgelöst hat oder eine Aktion, die man selber als Anbietender und als anbietendes Unternehmen hat und ich sage, okay, ich habe jetzt hier ein Sonderangebot und dazu verschicke ich jetzt ein Angebot raus.


    Das ist A.


    S steht für ständig, das ist, wenn man es hinkriegt, das ist die Dauerkommunikation, das sind die, das Dauerrauschen, der Newsletter, den man mal wieder regelmäßig verschickt, also ständige Kommunikation.


    Und dann gibt es noch Z wie Zyklisch.


    Es gibt Angebote, die sind zum Beispiel saisonal bedingt.


    Angebote gibt es nur im Winter.


    Es gibt Angebote, die sind nur, keine Ahnung, zu Halloween interessant oder wie auch immer, was immer da gerade passend ist.


    Und ja, so kann man sich auch schauen, wie baue ich meine E-Mail Strategie auf und auch da kann ich dann segmentieren, also die Aktion, für wen ist die wirklich relevant, ist sie wirklich für alle relevant oder also in dem ständigen Kommunikationsbereich, da werde ich vielleicht meine gesamte Datenbank mit Informationen versorgen und Zyklisch ist auch wieder etwas, das für jemanden, der das Produkt vielleicht letztes Jahr zu der Zeit schon gekauft hat, den muss ich das vielleicht nicht mehr anbieten, aber die, die es letztes Jahr noch nicht gekauft haben, für die könnte diese Zyklische Kommunikation wieder hilfreich sein.


    Also so kann ich das auch steuern, ja und dann muss man die Leute nicht eben immer nur mit dem gleichen Weg lücken, um es mal so zu sagen.


    Mir kommt gerade die Idee, vielleicht können wir mal so ein ganz simples Beispiel, du hast mich mit den Olympischen Typen irgendwie abgeholt, ich habe die auch in einem meiner Etappenreisen mit eingebaut, gerade da, wo es darum geht, verstehe ich meinen Lieblingskunden richtig und wie tickt derjenige, vielleicht können wir da mal mit einer ganz simplen E-Mail, da mal so zwei, drei Varianten machen und das in die Show Notes einfach mit aufnehmen, ich glaube, das wäre ein schönes Bonusmaterial.


    Ja, ja, also aber es ist, ich habe es schon auch immer mal wieder gesehen oder erlebt, aber wenn ich mir, wenn ich eine Basis E-Mail oder eine E-Mail mit den wichtigsten Informationen ausgearbeitet habe und habe jetzt den Wunsch, die E-Mail eben an die vier Typen, also wer es nicht kennt, Gelb, Rot, Blau und Grün, die verschiedenen Typen, die meisten KI-Systeme kennen oder verstehen, die Olympischen Typen und können dann eine Nachricht schon von der Wortwahl her, von der Tonalität, vom Stil her jeweils anpassen und das wäre vielleicht dann den Test dann wert.


    Also wenn man, du müsstest dann natürlich in der Lage sein zu entscheiden oder dem System, deinem Versandsystem zu sagen, die Person kriegt jetzt bitte eine rote Mail, Grün, Blau, Gelb.


    Aber das wäre ganz interessant zu sehen, welche Resonanz es am Schluss hervorruft, aber die Mutmaßung ist, also mich sprichst du mit gewissen Statussymbolen eben nicht so an, weil die brauche ich nicht fürs Leben.


    Aber wenn du irgendwas Neues, Spannendes hast, das so schön glitzert und bunt ist und so, dann hast du meine Aufmerksamkeit.


    Absolut.


    Jetzt können wir dir schon eine Farbe auf die Stirn kleben.


    Das ist… Gelb und ein bisschen Grün.


    Ich weiß nicht.


    Sehr… Du bist ja voll offen heute hier.


    Das ist super cool.


    Also ich möchte es mal an der Stelle reinwerfen, es macht super viel Spaß, sich mit dir zu unterhalten.


    Also du hast so einen Realitätsbezug, man merkt, dass du schon Kinder hast und reflektiert bist und keine Ahnung.


    Ich habe ja auch Steppich.


    Ich weiß nicht, was ich da noch alles… Vielleicht schneidet der Jan das hinterher auch raus, weiß ich nicht.


    Ja, ist egal.


    Der nächste Punkt wäre so ein bisschen, womit wir alle Einzelunternehmer und du auch immer auch einen guten Kompromiss finden müssen, ist, wie haushalten wir mit unserer Arbeitszeit?


    Und die Frage, die ich so ein bisschen in deine Richtung stellen möchte, was ist denn so eine einfache Strategie aus deiner Sicht, ohne Automatisierung und mit irgendwie minimalem Aufwand, so den regelmäßigen Kontakt zu meiner Zielgruppe zu realisieren und das jetzt mal an dem Beispiel einer E-Mail festzumachen?


    Hast du da irgendwie vielleicht einen Anwendungsfall im Petto, wo du sagst, oh, der macht das eigentlich ganz gut oder so mache ich das für meine Kunden zum Beispiel?


    Ich glaube, das würde nochmal einen guten Insight geben.


    Ja, tatsächlich.


    Ich meine, ich habe… Tatsächlich mache ich ja etwas, was viele Leute eigentlich gerade nicht machen.


    Ich abonniere absichtlich Newsletter, weil ich halt immer mal wieder nach Praxisbeispielen suche.


    Da habe ich übrigens gleich einen Tipp.


    Machen wir noch einen kleinen Hack noch hier zwischendurch.


    Denn das, was ich ja auch nicht so wirklich mag, ist das große Chaos im Posteingang, wenn ich ständig erschlagen werde von eingehenden E-Mails.


    Und es gibt einen Trick, den man bei den allermeisten E-Mail-Marketing-Service-Providern nutzen kann.


    Also, das nennt sich ein E-Mail-Alias.


    Kennst du das mit dem Pluszeichen?


    Hast du davon mal gehört?


    Also, ich kann mit dem Begriff Alias was anfangen, aus einem anderen Kontext allerdings.


    Vielleicht erklärst du es einfach kurz hier für uns dazu.


    Genau.


    Also, wenn jetzt, nehmen wir mal an, ich hätte meine offizielle E-Mail-Adresse.


    Das ist sie jetzt nicht, aber nehmen wir mal an, das wäre tobias@email.de.


    Wenn das jetzt meine offizielle… Darüber läuft mein Posteingang, da kommen alle meine Nachrichten an.


    Und ich will jetzt den E-Mail der Webgefährten abonnieren.


    Dann komme ich auf deine Webseite und jetzt müsste ich mich mit meiner E-Mail-Adresse anmelden.


    In dem Moment kann ich, ohne dass ich irgendwas vorbereiten und konfigurieren muss, bei den meisten Providern folgenden Hack benutzen.


    Tobias plus Webgefährte@email.de.


    Das heißt, ich habe jetzt nur dieses Plus und ein beliebiges Wort eingefügt und damit die E-Mail-Adresse ad hoc generiert.


    Dann drücke ich auf das Knöpfchen und in 99 Prozent aller Fällen funktioniert das.


    Also, das wird als eine korrekte E-Mail-Adresse erfasst.


    Eine korrekte E-Mail-Adresse hat immer was vorm @ stehen.


    Dann kommt das @-Zeichen, dann kommt die Domain gefolgt vom Punkt und der Top-Domain.


    Und dann kommt die E-Mail bei mir an in meinem ganz normalen Posteingang.


    Und das Erste, was ich aber sehe, ist, ich sehe genau, wo sie herkommt.


    Also, weil deine E-Mails, die du mir dann zukünftig schickst, gehen immer nur an plus webgefährte@email.de.


    Du bist ja die einzige Adresse, oder die habe ich dort einzigartig eingerichtet.


    Ich kann es also sowieso schon identifizieren und es gibt sogar dann auch die Möglichkeit, bei mir ist das so, ich kann in meinem Posteingang einen Unterordner anlegen.


    Ich muss nur einen Unterordner anlegen mit exakt der Bezeichnung „Webgefährte“.


    Und das System erkennt dann die einkommenden Mail und filtert die sofort da rein.


    Die landen also gar nicht mehr im Posteingang, sondern im Unterordner.


    Und das ist ein ganz großer Hack und eine ganz große Erleichterung, weil all die Newsletter, die ich abonniere, da untergeordnet werden.


    Und was passiert jetzt noch?


    Ich kann alle deine E-Mail immer an einem Ort finden.


    Ich könnte es natürlich auch suchen.


    Aber wenn ich es in einem Ordner habe, ist das cool.


    So baue ich mir meine Archive auf, Newsletter zu abonnieren.


    Und der allerletzte Hack noch dazu ist, ist auch ganz spannend.


    Hin und wieder kommt es vor, dass ich mich bei irgendeinem Dienstleister Service oder was angemeldet habe.


    Nehmen wir sie mal @unternehmenA und habe genau das Kürzel benutzt.


    Und auf einmal kriege ich an diese selber Adresse eine Nachricht von Firma B.


    Firma B schreibt also an die Adresse, die ich für Unternehmen A angelegt habe.


    Und in dem Moment weiß ich auch, dass meine E-Mail-Adresse von Unternehmen A zu Firma B gegangen ist und von Firma B auch verwendet wird für Versendungen.


    Wenn das eine Tochtergesellschaft ist, könnte das vielleicht schon so korrekt geregelt worden sein.


    Aber wir wissen natürlich auch, eine Anbindung ist normalerweise gebunden an eine Gesellschaftsform oder an eine Gesellschaft, an ein Unternehmen und eventuell ist da meine E-Mail-Adresse irgendwie weitergegeben worden.


    Also noch so ein kleiner Hack.


    Und jetzt habe ich den kleinen Hack erzählt und darüber hinaus den roten Faden verloren.


    Jetzt muss ich mich nochmal kurz zurückholen.


    Du kriegst von mir noch ein bisschen Bedenkzeit.


    Meine Frage war ursprünglich, was ist denn eine einfache Strategie ohne Automatisierung und mit minimalem Aufwand im Kontakt mit meiner Zielgruppe zu bleiben?


    Ja, und das war so die ursprüngliche.


    Also erstmal möchte ich auch nochmal in Erinnerung rufen, da ich mich ja auch als Solopreneur, Zeitpreneur verstehe.


    Das, was ich über die Zeit, die Jahre hinweg jetzt schätzen gelernt habe, ist, dass ich so als ich selbst auftreten kann.


    Und das ist ja so eine der Stärken, mit denen alle Solopreneure punkten können, dass sie persönlich und nahbar sind und dass man eigentlich weiß, mit wem man es da zu tun hat.


    Und ich finde, das kann man auch wunderbar ins E-Mail-Marketing übertragen.


    Das hat dann nicht nur was mit dem Absendernamen zu tun, der möglichst persönlich ist, sondern auch in dem, was ich inhaltlich da zum Besten gebe.


    Also persönliche Storytelling-Mails, die auch wirklich echte Erfahrungen, Learnings zum Besten geben.


    Ich habe jetzt zum Beispiel eins, ach genau, einer meiner aktuellen Lieblings-Newsletter ist die Blaupause, ich weiß nicht, sagt der das was?


    Von Sebastian Esser.


    Ist echt ein toller Newsletter.


    Sebastian Esser heißt er.


    Das ist der Newsletter, und ich lese das gerade sogar ab, mit dem du Communities besser verstehst und erfolgreich Mitgliedschaften anbietest.


    Das ist auch gleich immer wieder der Catchphrase, der da kommt.


    Der verschickt ganz konstant, regelmäßig einmal die Woche in den Newsletter und erzählt eben über das Thema Communityaufbau und deswegen unser Gespräch vorhin.


    Das hat auch damit zu tun, dass ich den Newsletter oder die Gedanken dahinter von ihm ganz spannend finde.


    Und du hast, ich habe also eine Regelmäßigkeit drin.


    Ich habe von ihm sehr persönliche Erfahrungen, Einordnungen, Einblicke drin.


    Auch das etwas, was ich zu schätzen weiß und was von KI nicht einfach so generiert werden kann.


    Klar, ich kann die KI halluzinieren lassen absichtlich, denke dir eine Geschichte aus, damit ich sie erzählen kann, aber die Echtheit dieser E-Mails, von E-Mails dieser Art, ist das, was für mich wertvoll erscheint und warum ich sie dann gerne öffne und gerne lese.


    Das ist dann auch quasi so ein bisschen mein Appell, also als Solopreneur zu sagen, hey, wie kann ich mein Thema gut notieren?


    Sind es Behind-the-Scenes?


    Was läuft bei mir gerade?


    Was kommt als nächstes?


    Sind es Quick-Wints, so sofort umsetzbare Tipps und Tools und Tricks, also Hacks, wie ich sie auch ganz gerne mag?


    Und vielleicht sind es auch so Mini-Newsletter, da habe ich nur ein, zwei Themen drin, die vielleicht nur ganz kurz sind oder halt eben Erfahrungsbericht.


    Also das sind so anlassbezogene, situative Anlässe, von denen ich sage, da würde ich genauer hinschauen und überlegen, wie kann ich die im E-Mail-Marketing auf die Straße und dann auch in den Posteingang der Empfänger bringen.


    Ich glaube, das nehme ich mir auch nochmal mit.


    Also mein aktuelles Format, Grüße an alle Unternehmer, mit denen ich schon arbeiten darf, ist eher so ein monatliches Format mit so vier, fünf Sektionen mit kurzem Hinweis, worum geht es hier und dann den Details nachher auf der Webseite.


    Aber da, das ist jetzt, wie gesagt, das läuft schon Jahre, das jetzt auch vielleicht mal neu zu denken und nochmal das Format so ein bisschen zu hinterfragen, das nehme ich mir als Aufhänger auch persönlich heute nochmal mit aus unserer Wohnung.


    Ich probiere jetzt noch ein kleiner Hack an der Stelle.


    Was ich jetzt gerade ausprobiere, ich bin tatsächlich auch so ein Audity-veranlagter Mensch.


    Ich spreche gerne, aber ich merke auch manchmal, dass es mir hilft, wenn ich meine Gedanken irgendwie abladen kann.


    Und was da jetzt neu ist und auch da KI unterstützt, smart, finde ich, ich habe eine App, über die kann ich meine, kann ich jederzeit einfach per Knopfdruck losbubbeln und das nimmt bis zu 90 Minuten ununterbrochen auf.


    Ich kann auch das Handy ausmachen, ich kann die App wechseln und so weiter.


    Das läuft die ganze Zeit weiter.


    Und ich merke, dass es mir hilft, sobald ich irgendwo über einen spannenden Gedanken laufe, ich habe immer auch was zum Schreiben dabei, das schon, aber manchmal ist das Aufschreiben mir nicht möglich, nicht so einfach möglich oder aufwendig.


    Aber das Losreden ist mir möglich.


    Wir haben ja, ich habe ja erwähnt, wir haben einen Hund, der war auch schon Teil des Podcasts heute und mit dem gehe ich auch häufiger Gassi hier durch die Felder vor Frankfurt und da habe ich Zeit.


    Der Hund macht sowieso sein Business, also fange ich an, mal loszubrabbeln.


    Und das, was ich da rein brabble, ist natürlich total roh.


    Das würde ich so ja nie rausschicken, aber diese App zum Beispiel konvertiert das, in welcher Form auch immer, ganz leicht, ganz sauber, ganz strukturiert und das kann man sogar dahin trimmen, dass daraus schon sowas wie eine informelle oder eine formelle E-Mail wird oder wie auch immer.


    Okay.


    Und das heißt, vielleicht ist das auch noch ein spannender Tipp, denn nicht jeder, jeder schafft es, alles sofort niederzutippen und festzuhalten in dem Moment.


    Richtig, ja.


    Mir hilft das sehr, die Gedanken einfach erstmal festzuhalten, dann sind sie verschriftlicht, sie sind sogar digitalisiert.


    Ich kann es durchsuchen, wieder auffinden und vielleicht ist das eine Möglichkeit, den eigenen Kanal weiter zu befüttern.


    Absolut.


    Sehr cooler Tipp.


    Ja, jedes Handy ist heute Tagesbegleiter und damit habe ich natürlich auch die Möglichkeit, dann über diesen Kanal Gedanken und Worte festzuhalten und sie dann wieder nutzbar zu machen.


    Coole Idee.


    Nehmen wir hier gerne mit.

    Ultimativer Tipp – Wenn ich nur eine Sache ändere


    Vielleicht, wenn wir bei ultimativen Tipps schon sind, gibt es etwas, wo du sagst, wir haben jetzt vielleicht so ein bisschen über, wie organisiere ich mich gesprochen, aber wenn wir den Fokus vielleicht noch ein bisschen ändern und sagen, was macht die E-Mails, die ich heute schon schicke, was macht die ab morgen erfolgreicher, wenn ich nur eine Sache ändere, was wäre das für dich?


    Mein erster Blick, wenn ich mir die E-Mail anschaue, ist auch immer, wie umfangreich ist sie.


    Denn auch das E-Mail Medium ist schnelllebig.


    Das muss man ganz ehrlich sagen.


    Kurzlebig, schnelllebig.


    Es gibt Newsletter, die dürfen und können und sollen lang sein.


    Also nehmen wir mal das Beispiel, die Blaupause von Sebastian Esser ist ein längerer Newsletter.


    Da gibt es echt viel zu lesen.


    Das ist gewollt, bewusst und gut und deswegen funktioniert das Ganze auch.


    Und für den Newsletter nehme ich mir dann auch Zeit, wenn ich weiß, dass die Qualität stimmt.


    Mir begegnen auch oft Newsletter, von denen ich sage, die könnte man auch eindampfen, die könnte man auch stark reduzieren.


    Und deswegen wäre meine Frage immer schon, wie lässt sich das um, wie könnte man das aufs Nötigste reduzieren oder sollte man das vielleicht sogar reduzieren?


    Einer hat immer Mühe, der Autor oder der Leser.


    Kennst du den Spruch?


    Ja klar, wenn der Schreiber sich keine Mühe gibt, es kurz zu fassen, dann muss der andere die Zeit investieren und den langen Text lesen.


    Guter hat mal gesagt.


    Ich wüsste jetzt auch nicht von wem, aber der Punkt ist gut.


    Ja, guter hat auch was Sinngemäßes gesagt.


    Entschuldige, der hat auch immer gemeint, entschuldige bitte, dass ich dir einen langen Brief geschrieben habe, ich hatte keine Zeit, dir einen kurzen zu schreiben.


    Und das bringt auch nochmal zum Ausdruck.


    Und das ist eben auch Teil des Services, den man mit einer E-Mail liefern kann.


    Es ist ja kuratierter Content.


    Es ist von dir vorgedacht, zusammengefasst, fürs Medium E-Mail übersetzt, wenn man sich da etwas Mühe gibt und für das Medium schreibt, dann wissen das die Leserinnen und Leser zu schätzen.


    Aber es ist, da komme ich jetzt wieder auf den eigentlichen Punkt zurück, es ist ein kurzlebiges Medium und an vielen Stellen würde ich auch sagen, okay, da ist die E-Mail wirklich nur als Informationsimpuls gedacht und dann kann man oder sollte man die Information vielleicht ganz kurz halten und die Leserinnen und Leser einfach nur einladen, hey, wenn du dazu mehr wissen willst, dann lies hier weiter.


    Und dann, ein E-Mail kann ja nur den Klick verkaufen.


    Und alles weitere findest du auf dem Blogbeitrag oder auf meiner Webseite.


    Oder, gibt’s auch, auch das nicht verkehrt, auf meinem LinkedIn-Post.


    Letzte Woche hatte ich einen LinkedIn-Post, der hat super viel Reichweite, Resonanz erzeugt.


    Hier sind die coolsten Kommentare.


    Vielleicht ist das für dich auch interessant.


    Vielleicht hast du es noch nicht gesehen und dann lädst du die Leute ein und das kann super kompakt und komprimiert sein.


    Es ist ja auch ein respektvoller Umgang mit der Zeit der Leserinnen und Leser, wenn sie merken, okay, das ist so pointiert, dass ich es schnell überflogen habe, ich habe es schnell gescannt und für mich entschieden, das ist jetzt gerade wichtig genug, das möchte ich jetzt weiterlesen.


    Oder ich kann dann auch entspannt gehen lassen und sagen, okay, ich habe es erfasst, ich habe es verstanden, passt jetzt gerade nicht, vielleicht später oder, nee, gar nicht, löschen.


    Auch cool.


    Nach 24 Stunden, sag mal so ungefähr sind 80 bis 90 Prozent aller Öffnungen, Klicks durch.


    Da kommt dann nicht mehr viel und eine E-Mail ist eben nichts, das für die Ewigkeit gemacht ist.


    Das kann man ganz offen sagen.


    Ich würde da vielleicht sogar noch die Perspektive ergänzen.


    Nicht nur erspare ich meinem Leser unnötige Lesezeit, sondern wir waren in unserem Vorgespräch schon bei unserem Kollegen Nero, hieß er, glaube ich, gelandet.

    59:53-01:00:01
    Alles das, was ich halt an langen E-Mails durchs Netz schiebe, hat natürlich auch einen Energiebedarf.

    01:00:01-01:00:33
    Und warum lagere ich das nicht so aus, dass ich sage, ich habe die kompakte Information in der E-Mail, die nichts anderes als ein Impuls sein soll und sage, guck mal hier, wenn du zu dem Thema hier, ich habe ab nächsten Monat irgendwie neue Preise, dann findest du die Detailinfos hier auf einer Unterseite und damit lesen das genau die Leute, die es lesen wollen und es blockiert nicht die Mail, es nimmt keinen Speicherplatz in Anspruch in dem Umfang und so weiter.

    01:00:33-01:00:41
    Also man kann das auch so ein bisschen mit einem Umweltgedanken versehen, dass das an der Stelle vielleicht auch noch mal reingeworfen wird.

    01:00:41-01:00:47
    Gibt auch eine Initiative dazu, kann man auch noch verlinken, zerocarbon.email.

    01:00:47-01:00:52
    Der Titel der Initiative ist E-Mail Expiration Date Initiative.

    01:00:52-01:00:59
    Da geht es eben genau darum, also die Idee, den CO2-Fußabdruck der E-Mail-Marketingbranche zu reduzieren.

    01:00:59-01:01:14
    Natürlich ist weniger verschicken eine Initiative, aber die Frage, die sich jetzt hier die Beteiligten stellen und das ist tatsächlich schwierig zu beantworten, es liegen so viele, vor allem auch kommerzielle E-Mails, dann auf unbestimmte Zeit irgendwo im Datenzentrum rum.

    01:01:14-01:01:18
    Muss das denn so sein oder könnte man das reduzieren?

    01:01:18-01:01:28
    Könnte man sogar eine technische Vorkehrung treffen, dass man als Absender entscheidet, okay, das ist jetzt eine E-Mail, die hat Bezug zum Angebot, das nächste Woche in einer Woche stattfindet.

    01:01:28-01:01:33
    Und dann lassen wir das noch eine Woche länger laufen, aber in zwei Wochen darf sich die E-Mail dann vernichten.

    01:01:33-01:01:34
    So mal ad hoc gesprochen.

    01:01:34-01:01:40
    Die Initiative, das ist cool, also ich kenne jetzt die technischen Hintergründe schon ein bisschen mehr, um sagen zu können, das ist nicht ganz so einfach.

    01:01:40-01:01:48
    Denn ich würde ja dann auch über deinem Posteingang herrschen, wenn du so willst.

    01:01:48-01:01:52
    Also zumindest über diese E-Mail in deinem Posteingang und vielleicht willst du das ja auch nicht.

    01:01:52-01:01:54
    Und da gibt es auch noch andere Hintergründe.

    01:01:54-01:01:57
    Es gibt auch vielleicht sogar dokumentarische Hintergründe und so weiter.

    01:01:57-01:02:03
    Aber es gibt schon Initiativen, die in diese Richtung gehen und ich würde mich sehr freuen, wenn das noch anzieht.

    01:02:03-01:02:07
    Es gibt einige Anbieter, Service Provider, die daran schon teilhaben.

    01:02:07-01:02:13
    Ich warte aber noch darauf, dass da hoffentlich mal irgendwie ein großer Fortschritt kommt.

    01:02:13-01:02:15
    Den habe ich zuletzt nicht gesehen, aber ich beobachte das auch.

    01:02:15-01:02:16
    Sehr cool.

    01:02:16-01:02:19
    Wäre mir auch eine Herzensangelegenheit.

    01:02:19-01:02:25
    Ich habe schon mal einen Kollegen, der eine ähnliche Initiative zum Thema Website hier mit uns geteilt hat.

    01:02:25-01:02:32
    Und ZeroCarbon.Email ist jetzt für mich neu gewesen, aber wäre mir auch eine Herzensangelegenheit.

    01:02:32-01:02:43
    Machen wir eine Verlinkung in die Show Notes rein und dann haben wir dort auch für diejenigen, die auch auf der Ebene einen Beitrag leisten wollen, auch die Tür entsprechend geöffnet.

    01:02:43-01:02:44
    Apropos Tür öffnen.

    01:02:44-01:02:46
    Was ist denn dein Kanal?

    01:02:46-01:02:56
    Wo du sagst, wenn jemand mit mir bei Thema XY ein bisschen tiefer einsteigen möchte oder einfach Fragen hat, was ist dein Kanal, wo man dich am besten erreicht?

    01:02:56-01:02:59
    Also natürlich per E-Mail am besten.

    01:02:59-01:03:00
    Let’s rock your E-Mail.

    01:03:00-01:03:06
    Also fast wie der Satz, let’s@rockyouremail.com ist die E-Mail-Adresse, über die man mich jederzeit erreicht.

    01:03:06-01:03:10
    Ich bin noch auf einer Plattform aktiv.

    01:03:10-01:03:12
    Ich bin bei LinkedIn sehr aktiv.

    01:03:12-01:03:16
    Da teile ich so ein bisschen meinen Weg, den ich da so gehe.

    01:03:16-01:03:18
    Und das sind eigentlich die zwei Hauptkanäle.

    01:03:18-01:03:21
    Es gibt auch meine Webseite rockyouremail.com.

    01:03:21-01:03:23
    Da sieht man auch noch mal ein bisschen mein Portfolio.

    01:03:23-01:03:30
    Du hast es vorhin im Intro mal kurz erwähnt, wenn ich mich nicht täusche, also dass ich strategisch berate.

    01:03:30-01:03:45
    Haben wir auch heute viel gesprochen, dass ich auch was mit dem System mache, viel als Speak unterwegs bin und Lego Series Play als Methodik anwende, wenn es um die Strategieentwicklung geht, aber vor allem Marketing, Marketingautomation, E-Mail.

    01:03:45-01:03:48
    Genau, also ist die Webseite rockyouremail.com.

    01:03:48-01:03:52
    Du hast mir gerade die Vorlage gegeben.

    01:03:52-01:03:58
    Ich glaube, das Thema Lego und was du damit Spannendes machst, das vertragen wir mal in eine zweite Folge, wenn du möchtest.

    01:03:58-01:04:00
    Das platzt die Folge hier.

    01:04:00-01:04:01
    Ja, die Klemmbausteine sind super.

    01:04:01-01:04:02
    Gerne.

    01:04:02-01:04:09
    Und wie gesagt, deine Kontaktdaten und die Links kommen ebenfalls in die Show Notes.

    01:04:09-01:04:34
    An der Stelle würde ich dann einfach auch im Namen der Zuhörerinnen und Zuhörer und aufgrund des Videos vielleicht auch Zuschauer für die inspirierende Folge danken und sagen, aus meiner Wahrnehmung, was du uns heute gezeigt hast, was du so mit E-Mail machst, was du für einen Blick darauf hast und welche echten Erlebnisse damit auch verbunden sein können für den Leser, wenn man es einfach richtig angeht.

    01:04:34-01:04:39
    Tobias, ich wünsche dir weiterhin ganz viele offene Herzen und Posteingänge.

    01:04:39-01:04:42
    Genau, danke.

    01:04:42-01:04:49
    Für deine Botschaften auch künftig, dass diese nicht im Spam landen, sondern im Sinne der Menschen landen.

    01:04:49-01:04:53
    Schön, dass du im Podcast warst und dir eine gute Zeit.

    01:04:53-01:04:54
    Danke für die Einladung.

    01:04:54-01:04:55
    Tschüss.

    01:04:55-01:04:56
    Bis dann.

    Resümee

    01:04:56-01:05:08
    Tobias hat uns heute gezeigt, gute Mails sind keine Glückssache, sondern das Ergebnis aus Nähe, Nutzen und Neuem.

    01:05:08-01:05:17
    Wer verstanden hat, dass der Posteingang ein geschützter Raum ist, wird ihm auch mit Respekt begegnen.

    01:05:17-01:05:23
    Besonders spannend fand ich persönlich den Perspektivwechsel.

    01:05:23-01:05:32
    Gemäß Tobias geht es nicht darum, was wir verkaufen wollen, sondern darum, was wir dem Leser oder der Leserin ermöglichen.

    01:05:32-01:05:37
    Vertrauen entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Verlässlichkeit.

    01:05:37-01:05:57
    Egal, ob Mini-Newsletter, persönliche Einordnung oder Quick Win per Link, Tobias hat deutlich gemacht, dass es auch ohne Automatisierung geht, wenn die Inhalte gut gedacht, präzise formuliert und menschlich klingen.

    01:05:57-01:06:10
    Und wer das Prinzip 3N aus Nähe, Nutzen und Neuem beherzigt, macht aus einer E-Mail nicht nur die Nachricht, sondern einen echten Kontaktpunkt auf Augenhöhe.

    01:06:10-01:06:17
    Hast Du selbst schon einmal eine E-Mail geschrieben, die mehr bewegt als verkauft?

    01:06:17-01:06:25
    Oder brauchst Du noch ein bisschen Inspiration für Deinen nächsten Auftritt im Posteingang?

    01:06:25-01:06:29
    Dann schreib mir an jan@webgefährte.de.

    01:06:29-01:06:32
    Ich bin gespannt auf Deine Zeilen.

    01:06:32-01:06:42
    In diesem Sinne, lass Deine E-Mail nicht wie Werbung wirken, sondern wie eine Einladung, in Verbindung zu bleiben.

    01:06:42-01:06:48
    Denn was zählt, ist nicht der Betreff, sondern was beim Leser passiert.

    01:06:48-01:06:50
    Bis dahin, Dein Jan Czichos.

    Folge als Video

    Folge 049 – E-Mail Spam-Falle als Video.

    Show notes

    Begriffsklärung:

    • Der AIDA-Prozess (Attention, Interest, Desire, Action) beschreibt die Phasen, die potenzielle Kunden während der Kaufentscheidung durchlaufen. Dieses Modell hilft Einzelunternehmern, ihre Marketingmaßnahmen gezielt zu steuern.
    • Ein (E-Mail) Alias ist eine alternative E-Mail-Adresse, die eingehende Nachrichten automatisch an ein bestehendes Postfach weiterleitet, ohne dass ein separates E-Mail-Konto benötigt wird.
    • Behind the scenes bezeichnet Einblicke hinter die Kulissen des eigenen Unternehmens oder Projekts. Einzelunternehmer können mit derartigen Inhalten Nähe und Authentizität zeigen.
    • Eine Blaupause ist ein vorgefertigter Plan oder eine Vorlage für die Umsetzung eines Projekts. Einzelunternehmer können damit Prozesse standardisieren und schneller Ergebnisse erzielen.
    • Beim Cross-selling werden ergänzende Produkte oder Dienstleistungen zum ursprünglichen Kauf angeboten. Für Einzelunternehmer ist dies eine einfache Möglichkeit, den Warenkorbwert zu erhöhen.
    • E-Mail-Marketing ist eine direkte Form der Kommunikation mit Kunden per E-Mail, die zum Aufbau und zur Pflege von Kundenbeziehungen dient. Für Einzelunternehmer im Online-Marketing ist es besonders wichtig, um Kundenbindung und Verkäufe effizient zu steigern.
    • Hacks sind clevere Tipps und Abkürzungen, die Prozesse vereinfachen oder beschleunigen. Einzelunternehmer nutzen diese, um mit weniger Aufwand mehr zu erreichen.
    • Kuratierter Content bedeutet, sorgfältig ausgewählte und aufbereitete Inhalte Dritter zu teilen. Einzelunternehmer können damit ihre Zielgruppe informieren, ohne alles selbst produzieren zu müssen.
    • Ein Loyalty Programm belohnt wiederkehrende Kunden für ihre Treue mit Vorteilen oder Rabatten. Einzelunternehmer können damit die Kundenbindung und langfristige Umsätze steigern.
    • Nachhaltigkeit im Web bedeutet, Ressourcen effizient zu nutzen und umweltbewusst zu agieren. Dies kann ein positiver Differenzierungsfaktor für Einzelunternehmer sein.
    • Quick wins sind schnelle, leicht umsetzbare Maßnahmen mit sofort sichtbarem Erfolg. Für Einzelunternehmer sind diese ideal, um schnell Fortschritte im Online-Marketing zu erzielen.
    • Ein Sidepreneur baut sich neben seiner Haupttätigkeit ein eigenes Business auf. Für Einzelunternehmer bietet dieser Ansatz die Möglichkeit, ohne volles Risiko in den Markt zu starten.
    • Spam über Kontaktformulare oder Kommentarfelder ist unerwünschte Werbung, die die Nutzererfahrung negativ beeinflusst und das Image schädigt.
    • Story Telling ist ein Ansatz, um Inhalte so zu gestalten, dass sie den Leser fesseln und emotional ansprechen, was die Bindung zur Marke stärkt.
    • Up-selling bedeutet, dem Kunden eine höherwertige Variante seines gewählten Produkts anzubieten. Gerade im Online-Marketing hilft dies, Umsatzpotenziale pro Kunde besser auszuschöpfen.

    Erwähnte Personen, Firmen und Veranstaltungen:

    • Die „Email Innovations World“ ist eine E-Mail-Marketing-Konferenz, die sich innovativen Trends und Strategien im E-Mail-Marketing widmet. Sie findet im Frühjahr jedes Jahr in München an zwei Tagen statt. Es gibt diese Konferenz auch auf Englisch in den USA.
    • Michael Schanze ist ein deutscher Fernsehmoderator und Entertainer, der besonders in den 1970er und 1980er Jahren durch Shows wie „1, 2 oder 3“ sowie verschiedene Familiensendungen große Bekanntheit erlangte.
    • Die Sendung mit der Maus ist eine seit 1971 ausgestrahlte deutsche Kindersendung, die spielerisch Wissen vermittelt und Generationen geprägt hat.
    • Peter Lustig war der charismatische Moderator der Kinderserie Löwenzahn, der mit Witz und Neugier Umwelt- und Alltagsthemen erklärte.
    • Professor Günter Faltin ist ein deutscher Unternehmer und Autor, der Entrepreneurship als kreative und gesellschaftlich relevante Tätigkeit abseits klassischer BWL versteht.
    • Smart Business Concepts, entwickelt von Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg, steht für Geschäftsmodelle, die mehr Freiheit, Leichtigkeit und Unabhängigkeit durch smarte, schlanke Prozesse ermöglichen.
    • Die Dead Internet Theory behauptet, dass ein Großteil der Online-Inhalte und Interaktionen inzwischen von Bots und nicht mehr von Menschen erzeugt werde.
    • Das limbische System ist ein Teil des Gehirns, der Emotionen, Motivation und Verhalten steuert und auch im Marketing für emotionale Trigger genutzt wird.
    • ZeroCarbon E-Mail ist ein Projekt, das darauf abzielt, den CO₂-Fußabdruck der E-Mail-Marketing-Branche zu verringern, indem es das Volumen dauerhaft gespeicherter und nicht mehr benötigter Werbe-E-Mails reduziert.
    Bonusmaterial

    So liest man deinen Newsletter: Analyse nach dem 3N-Prinzip

    Das 3N-Prinzip (Nähe, Nutzen, Neues) zeigt dir, wie gut dein Newsletter emotionale Bindung aufbaut, praktische Mehrwerte bietet und spannende Neuigkeiten transportiert.

    Zusammen mit AIDA-L und einem Fokus auf Vertrauen schaffst du nicht nur Klicks, sondern echte Loyalität.

    Die visuelle Auswertung im Beispiel macht deutlich, wie man mit wenigen gezielten Anpassungen den Posteingang deiner Empfänger:innen zu einem Ort macht, an dem deine Nachrichten gerne gelesen werden.

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