Gast: Christian Tembrink
1x 3 Stunden Invest in Custom GPT = 5+ Stunden Zeitersparnis pro Woche
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Intro
[0:01] Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Erfolgsrezepte für Internet-Marketing. Dein Unternehmer-Podcast mit mir, mit Jan von Weckgefährte. Künstliche Intelligenz verändert unser Arbeitsleben zunehmend. Es vergeht gefühlt kein Tag, an dem keine neue KI-Lösung oder eine neue Funktion dessen vorgestellt wird. Wirklich spannend wird die Nutzung von KI aus meiner Sicht jedoch erst dann, wenn wir eigene, maßgeschneiderte KI-Assistenten erstellen. Genau hier kommen Custom-GPTs ins Spiel. Diese smarten Tools lassen sich auf unsere individuellen Marketingaufgaben als Einzelunternehmer konkret zuschneiden. Wie wäre es? Wenn uns ein digitaler Assistent unterstützt, der genau versteht, wie wir sonst auch kommunizieren, sonst also in der Realwelt auch uns ausdrücken, unsere Zielgruppe genau kennt und uns zuverlässig dabei hilft, Content zu erstellen bzw. Bilder oder Videos zu generieren. Klingt nach ferner Zukunft?
[1:23] Es ist in greifbarer Nähe. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Custom-GPTs erstellt werden. Natürlich auch, was diese sind und wie sie uns im Marketing unterstützen können.
[1:39] Wir schauen konkrete Einsatzmöglichkeiten an, beleuchten Vorteile, aber auch typische Fehler.
[1:45] Außerdem sehen wir auch praktische Tipps, wie wir einen eigenen Custom-GPT erstellen können. Um Zeit zu sparen und effizienter zu arbeiten. Wenn du also wissen möchtest, wie wir Marketing mit einem KI-Assistenten auf das nächste Level heben, dann bleib unbedingt dran. Los geht’s!
Vorstellung von Chris
[2:10] Mein heutiger Gesprächspartner ist kein Unbekannter für unsere treuen Hörer. Bereits in Folge 11 im September 2022, mein Gott, wie die Zeit vergeht, hat er uns einen spannenden Einblick in den derzeitigen Stand der KI-Tools im Online-Marketing gegeben. Damals haben wir über Möglichkeiten, aber auch Grenzen im KI gesprochen. Seitdem, wundert wahrscheinlich kein Zuhörer, hat sich viel getan in der KI-Welt. Und diese hat sich weiterentwickelt und ich vermute, er persönlich auch. Er ist ein absoluter Experte, wenn es darum geht, künstliche Intelligenz praxisnah und effizient als Solo-Unternehmer einzusetzen. Sein Ziel? Weniger Aufwand, besserer Output. Und das auf eine smarte und kreative Art und Weise. Ich freue mich auf einen echten KI-Pionier. Ich hoffe, er widerspricht mir da nicht. Ganz herzlich willkommen zurück im Podcast. Christian Tembrink.
[3:12] Hallo Jan, ich freue mich nochmal auf ein Wiedersehen, auch über die digitale Ebene und so ein bisschen zu plaudern und Wissen mitzugeben, was sich denn seit unserem letzten Talk so getan hat. Ja, schön, dass du wieder da bist und wir ein bisschen Zeit füreinander haben. Für alle diejenigen, die die Folge 11 noch nicht hören konnten oder das gern noch nachholen, da gibt es sehr wahrscheinlich den detaillierten Überblick über dich mit den bekannten Fragen Richtung, was war so mein Vorbild als Kind und so weiter. Das können wir dort nachholen, aber vielleicht nimmst du dir mal anderthalb Minuten oder so viele Worte, wie du möchtest, ein kurzes Update zu dir zu geben, was bei dir gerade los ist und damit einen Einblick zu geben, wer du bist.
[3:54] Gerne. Ja, seit den letzten zwei Jahren im letzten Gespräch war es ja gerade so, dass ich meine gegründete Agentur, die groß geworden ist, da bin ich rausgegangen und war, ja, sagen wir mal so, eher als Generalist an ganz vielen Projekten beteiligt, also sowohl verschiedene Dozententätigkeiten übernommen, aber auch Beratung und Consulting-Projekte für unterschiedliche Unternehmen, die ich begleite, begleitet habe. Meist mit einem Bezug zu Marketing und Sales ein bisschen sicherer in die Zukunft zu gehen. Und was sich jetzt bei mir doch auch gerade in diesem Jahr nochmal mit Blick nach vorne verändert hat, dass ich mich noch stärker auf KI fokussiere, also auch gerade die Anwendung von KI im unternehmerischen Kontext forciere, und nicht mehr ganz so viel aus meiner alten Welt, Digitalisierung, Strategie, Marketingbereich begleite, sondern sage, wenn, dann muss da immer mit KI mitschwingen. Und das ist so mein Fokus, wo ich auch in meiner jetzt ja auch Solo-Selbstständigkeit selber viel verprobe und auch selber sehr viel mit KI mache und anwende. Und dieses Wissen teile ich in Workshops und habe da so ein Kombinationsformat aus Workshop, operativen Mentoring, Coaching, wo ich also Menschen begleite, KI für sich beruflich so anzuwenden, dass mit weniger Zeit mehr Gutes bei rumkommt.
[5:18] Ja, was mir persönlich sehr gefällt an deiner Sichtweise auf KI, ist, dass sie sehr praxisnah sein muss. Also du bist zwar als Dozent tätig und kommst nicht drum rum, auch Theorie zu vermitteln, aber so wie ich dich kennengelernt habe in den letzten Jahren, immer auch sehr praxisnah. Also du hast im Vorgespräch über Use Cases gesprochen. Also du möchtest auch sehen, wie deine Teilnehmer dort mit den Anwendungen umgehen und was sie vielleicht auch draus machen und damit wieder neue Impulse für deine Arbeit zu bekommen. Finde ich einen ganz, ganz tollen Ansatz. Ja, weil ansonsten passiert es halt schnell, dass man die einen verliert, die denken, oh Gott, das ist hohe Finanzmathematik, was es nicht ist, aber die einfach dadurch eine kopfmäßige Barriere haben und die anderen denken mit und sagen, ach, ist ja alles ganz cool, aber wo soll es mir helfen? Und das versuche ich eben, das kriegt man besser rausgekitzelt, wenn man jetzt nicht nur Tipps und Tricks verteilt und sagt, mach was mit und Tschüss, sondern alle auch eben im Kontext eines Lehrformates oder wie auch immer man es, Workshop, Webinar, wie man es durchführt, dass man die Leute auch so ein bisschen den Raum dazu gibt, plus den nötigen kleinen Schubs gibt, zu sagen, jetzt probier mal selbst und nicht nur gucken, was da ein anderer macht.
[6:39] Absolut. Jetzt fragen sich unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, vielleicht einige davon zumindest, wie ist es denn bei dir zu diesem Interesse gekommen? Also hattest du als Kind schon irgendwie in einer Serie oder in einem Film einen Roboter, wo du gesagt hast, Mensch, da habe ich schon einen Bezug hin aufgebaut? Oder was war so für dich der Moment, wo du gesagt hast, Mensch, das ist ein spannendes Thema, da muss ich mich nicht überreden, sondern das ist intrinsisch da, damit möchte ich mich beschäftigen?
[7:08] Ja, also sagen wir mal so eine Vorprägung auch schon früher, so aus dem Psychologischen, wie treffen wir Entscheidungen, wie agieren Menschen, Motive etc. Pp. Auch gerade dann, wie kann ich mit Bild, Video und Text, was ja im Web nun mal die Medien sind, mit denen wir Menschen beraten, helfen, aber auch zu Kaufentscheidungen bewegen können. Das ist wirklich so ein Herzblutthema von mir. Es war auch ja dann meine Fokussierung im Studium der Betriebswirtschaft, eben auf Wirtschaftspsychologie zu gehen. Und ich hatte gar nichts mit Robotern und KI am Hut früher. Also auch kein Star Trek-Nerd-Fan oder sonstiges hat mich nie groß. Ich habe die Filme geguckt, ja, aber nee, da gab es nicht so das große Vorbild. Es war tatsächlich 2021 ein Buch, was ich von einem guten Bekannten bekommen habe, mit dem du ja auch einen Podcast aufgenommen hast, den Christopher Meil.
[8:02] Und der hat mir ein Buch in die Hand gedrückt, hat sich damit auseinandergesetzt. Und das war leider so der Beginn des, oder nee, zum Glück der Beginn des Ganzen, als ich gemerkt habe, krass, was es da schon alles gibt, was ich noch wirklich von der Pike manuell mache. Und wie viele Helferlein da schon tatsächlich existieren, die mir beim Finden von Themen, beim Ausarbeiten von Content, ja, Arbeiten abnehmen. Sie nehmen sie nicht komplett ab, aber sie arbeiten mir zu, so möchte ich mal sagen. Und das hat eigentlich so das Feuerwerk zu sagen, boah, was kann man da noch alles mitmachen? Und das hält bis heute an. Also eigentlich täglich gibt es ja gerade News, wo man sagt, wow, das kann so ein Tool oder können diese Tools jetzt auch schon. Ja, das ist das intrinsische Feuer, was da brennt.
[8:48] Also ein bisschen Vorschau-Drang höre ich daraus. Also man ist irgendwie angefixt von einer Sache, wo man sagt, mein Gott, was war denn das? Ich glaube, diese Woche habe ich einen anderen Podcast gehört und jemand gesagt hat, Mensch, ich hatte irgendwie…
[9:01] 20 Dateien und ich wollte diese 20 Dateien zusammenfügen und ich bin jetzt nicht der Entwickler vorm Herrn, aber und immer wenn ich versuche zu coden, wird das einfach nur schlecht, aber die Möglichkeiten heute zu haben, sich nicht so tief reinbegeben zu müssen, sondern einfach eine Inspiration zu bekommen, wie machst du das? Und dann mit zwei, drei Iterationsschleifen tatsächlich die Arbeit, die sonst vier Stunden gedauert hätte, vielleicht in einer halben Stunde zu erledigen. Genau dieser Anreiz, der damit verbunden ist, Dinge einfacher, schneller, aber vielleicht auch unbedingt hochwertiger machen zu können, als man es mit der Hand am Arm könnte, das kann ich absolut nachvollziehen. Dass das einen antreibt und dass man da auch mehr erfahren möchte. Aber du, ich würde mich dir anschließen. Liebe Grüße gehen raus an den Christopher, dass er dich da auch auf diese Schiene gebracht hat. Ich glaube, da ist viel, viel richtig gelaufen.
Custom GPTs – Was ist das
[9:56] Genau, heute sprechen wir über das, was fast mal so ein persönlicher Roboterassistent im Online-Marketing werden könnte oder vielleicht ist es das auch heute schon mit anderen Worten ein Custom GPT. Und für diejenigen, die da noch nicht so viel mit anfangen können, vielleicht kannst du uns da mal so ein bisschen aufs Pferd setzen. Was ist das und wie unterscheidet sich das vielleicht auch von dem.
[10:20] Worüber wir vor zwei Jahren gesprochen haben, was dort als State of the Art war? Ja, also damals waren es ja viel vorgefertigte Tools, wo man eben Feld 1, 2, 3 und Schalter 1, 2, 3 hatte und was einstellen und eben Stichwort Custom GPT bezieht sich jetzt eben auf OpenAI und das allseits bekannte Tool Chat GPT. Bedeutet im Prinzip, dass wir alle in der Lage sind, mit wenigen Klicks auf unsere eigenen Anwendungsszenarien zugespitzte KI-Lösung zu basteln oder zu bauen. Und dein Stichwort eben, alles keine Programmierer. Ich bin auch Marketing-Kommunikationspsychologe, ich habe mit Programmieren nichts am Hut, kann mir aber meine eigenen KIs bauen, einfach weil es nativ funktioniert. Ich kann mit meiner Sprache formulieren und mit der KI quasi im Dialog entwickeln, wobei möchte ich gerne unterstützt werden, um das mal ganz konkret zu machen. Also ich kann mir einen Custom GPT bauen, also eine Chat-GPT-Variante für mich ganz speziell, die mich jeden Morgen abfragt und mir hilft, meinen Arbeitstag zu strukturieren. Wenn ich jetzt gerade eine Phase der Überforderung habe und sage, ich komme vorn und hinten nicht klar.
[11:36] Dann ist das wie so ein kleiner Coach, der sagt, pass mal auf, lass uns mal priorisieren, depriorisieren und ich helfe dir einfach mit Organisationstalent dabei, dass dein viel zu voller Tag bewältigbar wird. Wenn das etwas ist, wo man sich Hilfe wünscht, mag das toll sein. Genauso, um noch ein anderes praxisnahes Beispiel zu nennen, kann ich meinen Marketing-GPT bauen, der mir dabei hilft, für meine Zielgruppe richtige Marketing-Entscheidungen zu treffen. Und das ist eben die Bezeichnung Custom GPT, also für Anwendungsszenarien im beruflichen oder im privaten, sich ein KI-Tool zu bauen, was gewisse Arbeiten zuliefert, vorbereitet oder zum Teil sogar schon ganz abnimmt. Absolut. Ich würde jetzt vermuten, dass eine… Ein Bau eines Custom-GPTs, so wie du es gerade formuliert hast.
[12:33] Nicht nur das Zusammenstecken von Modulen ist, sondern da ja auch irgendwie persönlicher Informationsgehalt rein muss, dass man sagt, okay, ich bleibe bei dem ersten Beispiel, welche Informationen braucht mein persönlicher Assistent, um überhaupt meinen Alltag heute zu verstehen und dann zu sagen, wie kann ich das optimieren, wie kann ich das vereinfachen, Diese Art von, wie schlaue ich meinen persönlichen Assistenten auf? Vielleicht können wir da mal so ein bisschen abbiegen und da mal einen kleinen Einblick geben, wie sowas funktionieren kann. Super, gute Frage, weil das ist tatsächlich gerade etwas, wo zumindest in der jetzigen Zeit die Menschen gut tun. Man liest viel über Prompt Engineering, Prompt Lernen, also das Füttern der KI oder sagen wir mal das Bedienen der KI zu lernen. Das ist ja im Prinzip mit dem ganzen Prompt Engineering gemeint. Und es ist tatsächlich nicht so blöd einfach, wie wir immer alle denken. Also die KI-Tools und gerade auch, wenn man sich selber einen baut.
[13:37] Da geht es, wir sind dazu geneigt, Fragen zu stellen und direkt die perfekte Antwort zu haben. Das ist ja meistens mit so einem sogenannten One-Shot-Prompt, kriegst du nicht so ein gutes Ergebnis, wie wenn man, wie auch im echten Leben, sich einem Thema dialogisch nähert. Und da tut man in der Tat gut, wenn man ein bisschen lernt zu verstehen, wie funktioniert denn so ein KI-Modell. Jetzt ganz konkret am Beispiel des Tagesplaners würde ich jetzt mal sagen, damit ich KI belastbar benutzen kann, damit sie meinen Arbeitstag so plant, Dass es allen hilft, würde ich zum Beispiel sagen, da ist es von hoher Bedeutung zu sagen, was ist denn von Verdienstquelle wichtige Kunden oder wichtige Tätigkeiten, wo ich sage, das würde ich dieser KI als allererstes im Bereich, so sollst du dich künftig verhalten, mitgeben. Also gibt es gewisse Schlagbegriffe, Kunden oder auch Zeiten vielleicht, wo ich sage, da muss ich verfügbar sein, einfach da gibt es Anfragen, da will ich telefonisch erreichbar sein oder gibt es Kundennamen oder gewisse Bereiche im Monat, wo ich sage, hey, immer die erste Woche im Monat, da ist immer Zeit für Einzelgespräche mit Kunden, sodass die KI auch mich individuell verstehen lernt und sagt, merkt, wenn ich an einem Montag eine Frage zum Tagesplan stelle, dass sie mir vielleicht eine andere Antwort gibt, als wenn ich Freitag das Ganze mache.
[15:02] Und da unterscheiden sich ja unsere Arbeitsalltage. Da ist gleicht kein Ei dem anderen. Aber das wäre jetzt mal so eine erste Überlegung zu sagen, definier mal Sachen, die absolut höchste Prio sind. Wovon hängt das ab? Sind das Kundennamen? Sind das Zeiten? Was gibt es da so für individuelle, ich sage mal, Themen in unserem Business, wo die KI künftig gut tut, zu wissen.
[15:28] Wenn das vorkommt oder wenn ich dieses Wörtchen höre, dann klingeln die Alarmglocken, dann weiß ich direkt, das ist eine ganz wichtige Arbeit. Wenn ich jetzt mal so die letzten anderthalb Jahre zurückdenke, war ja die Interaktion mit einer KI-Lösung natürlich initial erst mal immer textbasiert gewesen. Das heißt, ich habe meine Gedanken dort über die Tastatur eingegeben. Dann kam als nächstes noch die Sprachfähigkeit dazu, dass ich sagen konnte, ich gebe das tatsächlich über ein Mikrofon ein. Aber was uns ja lange Zeit immer begleitet hat, ist die fehlende Verbindung zum Kontext. Das heißt, wenn ich mich zum Beispiel über, wir haben beide gerade darüber gesprochen, dass wir nicht coden können, aber wenn ich auf der einen Seite irgendwie von jemandem einen Code bekomme und der sagt, da funktioniert was nicht, hätte ich das früher weitergegeben. Heute kann ich diesen Code tatsächlich analysieren lassen und mit menschlich verständlicher Sprache erklären lassen, was passiert da drin und was ist da vielleicht auch für ein Fehler eingebaut. Und es war bisher ja immer so, dass ich diese Brücke händisch liefern musste. Das heißt, ich habe dann den Code dabei in mein KI-Tool reinkopiert oder ich habe eine Datei angehängt oder wie auch immer. Und da würde ich sagen.
[16:49] Ist vielleicht auch heute dann schon eine Verbesserung da, dass die KI-Lösung in meinen Arbeitskontext schon eingebaut ist? Also Microsoft zum Beispiel mit seinem Co-Pilot, der jetzt diesen auch im PowerPoint oder im Excel zur Verfügung stellt, hat ja nicht andere Bewandtnisse, als dass man sagt, das wird genau da zur Verfügung gestellt, wo das Problem zu lösen ist und um diese Brücke aufzulösen. Und um da jetzt gedanklich den Bogen zurück zu einem persönlichen Assistenten zu bekommen.
[17:23] Ist diese Eingabe von Kundennamen oder von Zeitfenstern, wann ich verfügbar bin, ist das dann auch so dieses, ich bereite den Kontext vor, dass die KI bessere Antworten geben kann? Ist das der Punkt, über den du dort sprichst? Genau. Also zum Beispiel die neueste Variante von ChatGPT hat ja eine Memory-Funktion und die entscheidet zum Teil, also auch in der unbezahlten Variante, für alle Zuhörenden mal ein kleiner Witz, geht mal in ChatGPT rein und sagt, basierend auf allem, was du bisher aus unseren Gesprächen weißt, mal mal ein Bild von, wie du denkst, dass ich bin und mein Alltag ist. Und da sind dann ganz viele schockiert und sagen, krass, woher weiß der denn, dass ich Motorrad fahre und wieso ist da hinten eine Palme? Da steht echt eine Palme. Einfach, weil es vielleicht Bestandteil der Dialoge war und eben, man kann ganz gezielt sagen, bitte merkt dir fortan das XYZ. Also damit kann man Chat-GPT-Sachen beibringen, wenn man, und das ist per Standard, eigentlich immer aktiviert diese Funktion, wenn man es nicht deaktiviert hat. Man kann es natürlich auch ausstellen. Aber so gewisse Schlüsselerlebnisse, wenn ich jetzt zum Beispiel davon rede, meine Frau, mein Mann, mein Kind, mein Hund, dann sind das auch Dinge, wo die KI selber entscheidet auch.
[18:38] Könnte ja nützlich sein zu merken, dass der Mensch verheiratet ist, Kinder hat oder ein Haustier hat. Also das ist tatsächlich etwas, wo die KI mir mittelfristig wahrscheinlich, wo ich gar nicht mehr so viel eigenen Kontext liefern muss, weil sie sich den über die Dauer einfach aneignet. Das ist jetzt mal so der Blick nach vorne, nehme ich an.
[18:58] Aber deine Frage zählt ja darauf ab. Ja, richtig. Wenn ich einen eigenen KI-Bot mir baue oder meinen Custom GPT anlege, dann muss ich dem natürlich den nötigen Kontext liefern und sagen, wozu brauche ich das, worauf soll das Ding in Achten, wenn ich um Hilfe bitte, nach welchem Regelwerk soll es vorgehen und je konkreter meine Vorstellungen davon sind und ich das einmal dort reingebe, desto besser ist dann eben auch der Output. Ich sage mal am Beispiel eines, es stellt Texte für mich, kann ich es ein bisschen bildhafter machen, wenn ich jetzt, und den Fall kennen wahrscheinlich auch viele von den Zuhörenden, Wenn ich sage, mach mal einen Text zum Thema ABC, geht das schnell und man kriegt einen Text zum Thema ABC. Wenn ich jetzt aber genau mitgebe, guck mal hier, ich lade dir mal ein PDF-Dokument hoch von einem Text, den ich geschrieben habe, wo dann die KI merkt, oh, der Schreiber duzt den Leser, der verwendet kurze Sätze, eine aktive Sprache und wenn ich dann noch mitgebe, für welche Zielgruppe soll der Text geschrieben werden, dann ist der Output natürlich besser. Und das ist gerade beim Bauen von eigenen KI-GPTs tatsächlich vielfach ratsam, sehr genau vorzugeben, was will ich überhaupt damit und ein gutes Kontextfenster zu liefern. Das hast du nochmal toll beschrieben, wie ich finde.
Custom GPTs im Marketing
[20:15] Und das geht dann vielleicht mit einem… PDF-Dokument los, aber wenn ich mir dann überlege, ich habe einen solchen für mich persönlichen Assistenten und kann dem tatsächlich nicht nur ein PDF geben, sondern ich gebe ihm einfach einen Ablageort, wo, versuchen wir mal den Kontext hier Richtung Content Marketing oder auch Richtung SEO hinzubekommen,
[20:41] ich gebe ihm den Kontext von allen 15 Beiträgen, die ich das Jahr über geschrieben habe und habe damit auch die Möglichkeit zu sagen, okay, wo habe ich inhaltliche Lücken gelassen, wo kann ich einen zusätzlichen Beitrag platzieren, wie kann ich aber auch die Beiträge gegebenenfalls nochmal neu strukturieren und sagen, habe ich einen übergreifenden Beitrag, der dann von detaillierteren Beiträgen untermauert wird und damit auch die Qualität von dem, was ich dort anbiete, Jetzt nicht mal primär vor dem Hintergrund, dass Google das dann besser einwertet, sondern auch für meine Leser kann ich damit meinen Informationsschatz, den ich dort bereitstelle, entsprechend aufwerten und damit auch die Wirkung, die der Content ja primär auf den Leser und dann auch idealerweise auf den Kunden haben soll.
[21:33] Das entsprechend zu beeinflussen. In dem Fall positiv zu beeinflussen und ich würde sogar noch den Begriff zielgerichtet ergänzen, denn es ist dann nicht mehr so dieses, naja, ich probiere mal das und vielleicht hilft das andere ja auch ein bisschen. Vielleicht können wir da nochmal kurz auch auf die Frameworks eingehen, die du in deinem letzten Vortrag auf dem SEO Day erwähnt hast, die einem da auch methodisch viel an die Hand geben und dann sind wir, glaube ich, schon auch in dem Online-Marketing-Kontext mit persönlichem Assistenten auch schon mittendrin. Genau, also ich sage jetzt mal, die Frameworks vom SEO-Day, da sind jetzt zum Beispiel ein klassisches Marketing-Framework, Forrester’s 5 UI, ich sage jetzt mal bewusst Deutsch, also Forrester, weil er dieses Modell ausgesagt hat. Die 5 Is stehen eben für Involvement und gewisse Begriffe, die mit I beginnen.
[22:21] Und das ist eben, kann jeder den Zugehörenden genauso googeln, Forresters 5 I, kriegt man das Modell erklärt. Und damit kann man sich natürlich sehr individuell dann auch für das eigene Unternehmen, für die eigene Marke, für die eigenen Dienstleistungen, die man als Solo-Selbstständiger, Einzelunternehmer oder auch Firma platzieren möchte, sehr schön an die Hand nehmen lassen und eben auch Ergebnisse erarbeiten, die man wiederum in einen Custom-GPT hineinfüttert. Und fortan dieses wirklich sehr, sehr individuelle Wissen, was ein normales Chat-GPT-Tool so gar nicht über einen selber hätte, eben erstmal mit der KI aufbauen, formulieren, niederschreiben und dann in der KI für sich speichern. Dass man sagt, wenn ich jetzt künftig mal Beispiel mit Blick ins nächste Jahr und sage, als Kölner Frohnatur, was kann ich im Vorfeld zu Karneval für ein Newsletter verschreiben, um ein KI-Webinar besser an Mann und Frau zu bringen? Kundschaft aus Rheinland, wie kann ich Karneval nutzen? Wenn diese KI dann natürlich sehr, sehr viel über meine Zielgruppen, über mein Angebot, über mein Pricing weiß, weil ich das mit dem 5i-Modell mir mühsam erarbeitet und definiert habe.
[23:36] Dann gibt mir das einen super Vorschlag, eine tolle Betreffzeile und tollen Newsletter-Text, der mir hoffentlich dabei hilft, meine KI-Webinare besser zu verkaufen. Also das ist in der Tat etwas, wo das Schlagwort Framework und KI, Framework gibt es für ganz vieles, auch einfach um Texte besser zu machen, gibt es Frameworks oder auch, ja, wir haben eben über meinen Dozentenstelle bei der Uni gesprochen, es gibt Frameworks, um Unternehmensgeschäftsmodelle zu bewerten. Also, Frameworks gibt es für alles und das Tolle ist, wenn ich KI mit einem Framework füttere, dann lasse ich weniger Interpretationsspielraum. Also, wenn ich der KI sage, nutzt das Forrester 5E-Framework, dann nimmt es keine ungewollten Abbiegungen, die vielleicht entstehen, wenn ich jetzt mit meiner Laien-Speiche sage, hilfe mir mal bitte, mein Angebot besser auf meiner Website zu beschreiben. Dann kann die KI vielleicht auch mir die ein oder andere, naja, sagen wir eher so durchschnittliche Antwort geben. Absolut.
[24:39] Also wenn ich dich da richtig verstehe, hat die Nutzung von dem, dass ich mir vorher mal Gedanken mache, gibt es für das, was ich hier vorhabe, feste Framework ist ja nichts anderes als ein zu deutsch Rahmenwerk, in dem eine Methodik eingeflossen ist. Und diese Methodik hat die KI beigebracht bekommen und kann sie auch abrufen. Und damit verkürze ich auf der einen Seite den Text, die Länge des Textes, den ich eingeben muss, um der KI überhaupt mal beizubringen, was ich von ihr möchte.
[25:10] Und auf der anderen Seite, wie du richtig sagst, ich schränke den Handlungsspielraum auf den relevanten Themenbereich ein und habe das, was viele dann unter Halluzinationen abheften, auch ein Stück weit eingeschränkt und sage, Ich kriege dann nicht plötzlich Teile von dem generierten Ergebnis, der gar nicht in den relevanten Kontext passt. Also eine schöne Art und Weise. War mir auch komplett neu, aber einfach da mal drüber nachzudenken. Ich kann sehr gerne, wenn das für dich okay ist, Chris, auch die Frameworks, die du auf dem COD auch vorgestellt hast, gerne in den Shownotes mal verlinken, sodass man da vielleicht auch noch einen schnelleren Zugang zu dem Thema findet und da dann einfach mit dem Gedankengut zu sagen, was will ich eigentlich für ein Problem lösen, gibt es dazu ein Framework und das tatsächlich in seinen initialen Dialog mit der KI einzubauen, ist tatsächlich ein ganz toller Fortschritt, den da auch inzwischen vielleicht auch unser menschliches Verständnis angenommen hat in der Arbeit mit der KI, dass wir da nicht einfach nur unser tägliches Vokabular verwenden, sondern auch sagen, was ist denn wissenschaftlich etabliert und was kann ich da auch draus verwenden. Ganz tolle Sache.
[26:30] Genau, also eben das Lernen, wie ich das Werkzeug-KI benutze. Und das ist jetzt gerade so der spannende Prozess, weil es eben nicht nur rein logisch, ich glaube, so mache ich es und dann ist es auch richtig, sondern eben die Tatsache, zum Beispiel, was im Internet auch millionenfach falsch als Tipp rausgegeben wird, ist dieses, dass man der KI eine Rolle vorgibt. Du nimmst jetzt die Rolle eines was auch immer ein, eines Suchmaschinenoptimierers, eines Texters, eines Website-Analysten. Das ist nicht gut. Also Studien zeigen, dass die neuen KI-Modelle schlechteren Output liefern, wenn ich die gedanklich sage, du bist jetzt nur noch das.
[27:08] Als wenn ich fachspezifisch zeige, ich habe Ahnung, also ich gebe dir auf einem hohen Niveau vor, wobei ich die Hilfe möchte. Also wenn ich jetzt mit, bleiben wir mal beim Online-Marketing, mit vielen Fachbegriffen aus dem Online-Marketing, wenn da Worte wie KPI und Funnel und keine Ahnung etc. PP fallen, Forresters 5E-Framework, dann merkt die KI direkt, oh, da ist aber einer, der hat richtig Ahnung. Ich grenze sie damit nicht ein, nehme jetzt nur noch die Rolle von XY ein, sondern sie versucht sich, so male ich mir das aus, sie versucht sich auf eine ähnliche Flughöhe zu begeben und mir eben hochprofessionelle Antworten und gute Ergebnisse zu liefern. Und das ist gerade so die spannende Phase, wo diejenigen, die lernen, KI zu bedienen, also das Werkzeug besser zu bedienen, als man jetzt so mal aus dem Bauch heraus sagt, auch wird schon so richtig sein. Die kriegen einfach auch einen besseren Output daraus. Und das finde ich so das Spannende gerade.
[28:04] Absolut. Ich bin ganz ehrlich, da hast du mich gehabt auf dem COD. Also ich bin jemand gewesen, der bisher das immer so gemacht hat. Und ich bin tatsächlich auch da jetzt ein Stück weit schlauer geworden, weil auch deine Erklärung überzeugend ist. Also wenn ich nicht genau weiß, in welchem Spektrum bewegt sich die KI, was diesen Fachbegriff oder diese Berufsgruppe betrifft und dann aber eher diese Unsicherheit rausnehme, indem ich sage, ich versuche mich einfach präzise in meinem Themenfeld so auszudrücken, das Vokabular zu verwenden, was man da einfach nutzt, dass dann das Ergebnis sogar noch besser sein kann. Das war eine ganz tolle Erkenntnis, die ich euch mitgenommen habe.
Vorteile von Custom GPTs
[28:47] Jetzt haben wir schon einiges an Vorteilen schon zusammengetragen, indirekt, aber vielleicht kannst du nochmal von deiner Seite so die Brille aufsetzen, wenn ich jetzt so einen, persönlichen Assistenten angelernt habe und den immer wieder abrufe für eine spezielle Aufgabe. Was für Vorteile bringt das für mich als Einzelunternehmer mit sich?
[29:08] Zeitersparnis, ganz klar. Also ich kriege Sachen hin, das macht die ganze Mühe. Ich glaube, man muss trennen. Also jetzt zum Beispiel ein Chat-GPT, der mir Headlines optimiert, weil ich vielleicht keine große Lust oder kein Händchen dafür habe, tolle Headlines zu schreiben, ist natürlich einfacher gebaut als jetzt wirklich mein Arbeitszeitpriorisierer, wo ich einfach viel mehr reinkippen muss. Oder auch mein Textersteller, der mir große, komplexe Sachverhalte in Texten schreibt, da will ich ja viel eher vorgeben, wie meine Schreibnote sein soll oder damit es eben nicht ein vergleichbarer 0815-Text ist. Von daher muss man, glaube ich, schon trennen, wofür brauche ich das? Ein ganz praktisches Anwendungsszenario mal. Ich glaube, dann kann sich jeder ausmalen, wie viel Zeit man spart. In einem Projektchen ging es darum, zu sagen, alte Website war nicht geschlechtsneutral, die wurde nicht gegendert und das Vorhaben schon so weitestgehend wie möglich, alle Menschen gleich anzusprechen. Und jetzt kann man sich vorstellen, wenn man einen Webauftritt hat mit, ich mache mal eine kleine Website, 30, 40 Unterseiten hat man schnell mal, auch wenn man Einzelunternehmer ist. Ja, mit einigen Worten drauf, da vergehen Tage, wenn ich das händisch gendern würde.
[30:24] Plus hinzu gibt es ja auch verschiedene Arten und Weisen. Man kann es komplett, das Geschlecht rausnehmen und gar nicht mehr in Männlein-Weiblein-Form reden, sondern einfach die Sätze so bauen, dass alle Menschen gleichermaßen angesprochen sind. Man kann mit Sternchen, mit Unterstrich, all das, ja, macht man vielleicht Fehler, man macht es mal so, mal so. Dafür kann man sich ein Chat-GPT bauen oder mal bei Chat-GPT nach Textegendern suchen. Dann findet ihr einen, den ich mal gebaut habe, der gefüttert wurde mit 100 Seiten starken Vorgaben, wie korrekt und gleichberechtigt gegendert wird. Und ja, ich lade da ein Dokument hoch mit einem 8000-Wort-Artikel und das Ding baut mir den um. Den muss ich auch noch lesen, den sollte ich auch noch lesen, dass mir die KI da nicht irgendeinen Senf reintextet.
[31:16] Halluzinationen passiert auch da, kann dabei passieren, aber ich muss eben jetzt nicht den Text von Grund auf anpacken, sondern gucke dann eben über die 10 DIN A4 Seiten drüber und finde die eine Stelle, wo es die KI dann doch irgendwie noch nicht so ganz richtig gemacht hat. Geht viel schneller als die 16er-4-Seiten komplett manuell neu und umschreiben. Das ist jetzt mal ein Ding. Und ich glaube, so muss jeder für sich seine immer wiederkehrenden Arbeiten. Oder in diesem Fall war es ein Website-Relaunch-Projekt, wo man dann sagte, okay, einmal, da waren es ein bisschen mehr Seiten, aber eben einmal 60 Seiten händisch anpacken versus einmal eine Stunde Zeit nehmen, sich ein Custom-GPT bauen. Die Rechnung war ganz schnell zugunsten, da lohnt sich ein Custom-GPT für. Und eben bei allen repetitiven Arbeiten, bei allem, wo man sagt, boah, Mann, das kostet mich Energie oder klaut mir Zeit.
[32:06] Wenn es immer vorkommt, ist das ja theoretisch, wenn ich pro Woche zwei Stunden X mache und 52 Wochen hat das Jahr, dann habe ich da schon 100 Stunden und so würde ich vorgehen. Und auch jeden Einladen zu überlegen, was kommt wirklich immer wieder in ähnlicher Art und Weise vor und was klaut mir Zeit. Gutes Beispiel, was gerade dabei ist, noch nicht massenmarktmäßig angeboten zu werden, wo es viele Wege gibt, die nach Rom führen, wo ich mich mit auseinandersetze, gemeinsam Termine finden. Kennen wir alle. Zu zweit kriegt man es noch hin, zu dritt schon schwieriger, aber wenn man nochmal fünf hat und sagt, wann kann der Workshop stattfinden, da vergehen ja schnell Wochen. Und viele Mails und viele Umfragen, das kann man machen mittlerweile. Man kann seinen Google-Kalender an ChatGPT andocken oder auch an ein Tool, das heißt Linzi AI, glaube ich, oder Lindy, müsste ich jetzt nochmal gucken, Lindy AI oder Linzi AI. Das hilft tatsächlich dabei, dass ich einfach nur noch sage, ich nehme Lindsay mit in Kopie. Ich muss einen gepflegten digital zugänglichen Kalender haben und die anderen auch. Also wenn dann da einer dabei ist, der noch handschriftliche Nutzen macht, funktioniert das Spielchen nicht. Aber das spart viel Nerv und viel Zeit.
[33:25] Das suchen wir noch mal raus, verlinke ich mit in den Shownotes, ist auf jeden Fall ein sehr praxisnahes Beispiel, wo wir wieder bei dem sind, was wir eingangs besprochen haben, was erleichtert mir meine Arbeit, wo habe ich viel manuellen Aufwand, der vielleicht aber auch wiederkehrend ist und dann dort sich entsprechend auch mal umzuschauen, was gibt es da schon. Finde ich toll. Auch den Link zu dem, Zu deinem Kasten GPT versus Gendern nehme ich sehr gern mit. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wer das von uns Einzelunternehmern von sich behaupten kann, dass er so einen Text, den man fachlich super hinbekommt für sein Thema, aber von den Formulierungen her dann auch genderneutral hinzubekommen, ohne dass das so künstlich wirkt, so hinstilisiert. Dafür ist einfach eine generative KI. Darum heißen die Dinger ja auch Sprachmodell. Das ist ja keine Wissensmodelle, sondern es sind Sprachmodelle, die genau sowas dann können. Sehr cool. Nehmen wir mit rein.
Anwendungsbeispiel
[34:23] Und jetzt hatte ich dich gebeten, mal zu schauen, ob wir nicht auch unseren Zuhörern, auch vielleicht für später, wenn man dann aus dem Auto ausgestiegen ist oder ich will jetzt nicht sagen vom Fahrrad runtergestiegen, ist ein bisschen schwierig mit Podcast, aber wenn man da vielleicht auch nochmal was nachschauen möchte, Du hast mal überlegt, was du dort mal zeigen könntest als eine Lösung, die im Moment vielleicht auch draußen im Netz noch nicht überall durchgereicht wurde und wir uns einfach mal einen konkreten Anwendungsfall angucken können. Ich glaube, es hat was mit Excel zu tun.
[35:01] Dann könntest du da mal deinen Bildschirm einfach mit uns teilen und wir gucken mal, wie sowas in der realen Bildbahn aussehen kann. Ja, gerne. Also dazu springe ich jetzt mal gerade in ein anderes Browserfenster und zeige das Programm, worum es geht. Das ist in diesem Fall nicht ChatGPT, sondern das Google AI Studio. Also auch Google macht viel mit KI und nimmt da ehrlich gesagt in den letzten Tagen gerade massiv Fahrt auf. Und ein jeder, der das hier liest oder auch hört, kann im Nachgang einfach mal Google AI und Studio googeln. Dann kommt man auf diese Seite, die ich jetzt hier auch gerade teile. Und eine, ja, wirklich, ich würde nicht nur sagen, das ist noch nicht im Netz plattgetreten, sondern wirklich gerade ganz heißer Scheiß, ist diese zweite Navigationsreiter hier, Stream Realtime.
[35:56] Wenn ich in diesen Reiter hüpfe und in dem bin ich gerade schon, kann ich quasi Google erlauben, dass, wie ich jetzt meinen Monitor mit euch teile, diesen Monitor auch mit Google teile. Also die KI sieht, auf was für einer Website bin ich. Du hast jetzt gerade genannt, im Vorfeld habe ich das als mögliche Idee genannt, Excel-Beispiel zu nehmen und kann jetzt also die KI tatsächlich bitten, mir bei einem Excel-Problem zu helfen oder ich hatte es jetzt just gestern mit Nachbarn, ein älterer Herr, der sagte, oh Mann, wenn ich Computerprobleme habe und irgendwelche Fehlermeldungen auf dem Monitor stehen, Achtung, schwere Ausnahmefehler in dem und dem Bereich. Da sind viele schnell am Ende, ich auch. Da kann man mit diesem Tool tatsächlich, ja, hat man wirklich jemanden, der sieht, was ist auf dem Rechner. Das Tool kostet nichts. Ich öffne es jetzt einfach mal. Ich gebe hier oben sicherheitshalber nochmal eine Systemvorgabe und sage, antworte bitte immer auf Deutsch.
[37:01] Muss nicht, wenn ich Deutsch frage, kommt sehr wahrscheinlich auch so eine deutsche Antwort. Und die Magie geht los, wenn ich jetzt hier unten auf die Kamera klicke und sage, du darfst meinen Screen sehen. Damit sieht jetzt, wenn ich drücke, hier werde ich abgefragt, mein Rechner sagt, willst du wirklich? Und ja, jetzt klicke ich hier drauf und jetzt guckt Google mit uns zusammen auf meinen Monitor.
[37:29] Und ja, ich könnte jetzt hier zum Beispiel auf diese Webseite gehen, nur mal ein Beispiel und sagen, hallo Google, kannst du mich hören und kannst du mir sagen, was das Tool auf der Webseite, auf der ich gerade bin, wobei kann mir das helfen?
[37:52] Jörner, du teilst deinen Bildschirm über Google AI Studio. Du klickst auf die Schaltflache von der neuen Registerkarte und gehst auf eine Website namens chatgod.com. Du bittest Google, dir zu sagen, um welches Tool es sich auf der Website handelt und wobei es dir helfen kann. Ich mache den Ton jetzt mal aus, dass uns das nicht zu sehr irritiert. Das war jetzt eine klassische, seichte, blöde Aufgabe von mir. Wäre ich jetzt in Excel gewesen und hätte die Frage gehabt, ich habe hier verschiedene Zahlen drin und verschiedene Dinge, wie kann ich Angaben von einem Feld ins andere übertragen, dann hätte es mir hier auch eine deutlich fachspezifische, richtigere Antwort gegeben. Und ja, das ist jetzt wieder im Prinzip ein neues Werkzeug, wo man sagt, was kann ich mit tun? Also für mich naheliegend ist das Anwendungsszenario, ich habe irgendwo eine Meldung in meinem Rechner, irgendwas klappt nicht und das sind Dinge, die mich immer sehr schnell zur, ja, meine Laune verschlechtern und jeweils jetzt künftig kann ich mit diesem Tool kostenlos, im Prinzip habe ich einen IT-Support im Anwendungsszenario, was man so tun kann.
[38:59] Absolut, also ehrlich gesagt ich bin begeistert, finde ich eine ganz tolle Sache, Genau, das ist jetzt halt mal ein Punkt eins von vielen und wir sprechen ja hier gerade auch über Assistenten und wir haben jetzt viel über Custom GPT gesprochen. Googles KI-Tool heißt ja Gemini, da spricht man ja nicht von Custom GPT, sondern von Gems, so heißt das in der Google-Welt. Und das ist so wie bei allem. Die einen haben Windows als Betriebssystem, die anderen eher präferieren dann doch Apple. Genauso ist es bei den KIs und Google holt gerade wirklich massiv auf. Wir haben zum Beispiel hier auch ein ganz, ganz, ganz frisches Projekt, das Projekt Mariner, wo man tatsächlich auch nicht nur jemanden hat, der sieht, was man tut, sondern das kann eingreifen. Das heißt, dem kann ich wirklich den Auftrag geben und kann sagen, recherchiere mal ein, zwei Stündchen im Internet, guck dir mal 200 bis 300 Webseiten zum Thema ABC an und arbeite mal Folgendes heraus. Also da fängt die KI wirklich an, Dinge zu übernehmen, wo man sagt, hey, da kannst du sonst einen Werksstudenten ransetzen oder halt auch sonstige Dienstleister. Ja. Und von daher, ja, das mal so ein bisschen teilen aus meiner Welt, damit die Zuhörenden mitkriegen, warum ich hier so on fire bin, weil einfach nicht mehr so passiert.
[40:22] Nein, das hört man raus. Und ich kann nur nochmal meinen Eingangsgedanken unterstreichen. Also sehr praxisnah. Also da dann zu überlegen, ich habe hier in Excel vielleicht nicht jeden Tag mit einer Pivot-Tabelle zu tun. Dann gehe ich normalerweise über die Google-Suche und sage hier, Pivot-Tabelle, wie stelle ich mich denn da an, gerade bei Dingen, die ich nicht häufig brauche. Und dann eine Problemlösung für eine Aufgabe zu haben oder für ein, ja, auch irgendwo ein technisches Problem, wie du es beschrieben hast. Wer hat schon mal jede Federmeldung gesehen und weiß genau, was er da machen muss? Das sind tatsächlich ganz, also ich persönlich finde das eine positive Entwicklung. Es wird natürlich jetzt auch jemand sagen, ja, gib dir den Bildschirm frei und wer weiß, was die KI dann mit dieser Freigabe macht und so weiter. Ja, das ist dann ein Graubereich, wo man aber sich dann auch emotional bewegen kann.
[41:23] Ja, vielleicht auch damit auseinandersetzt und dann beginnt das vielleicht aber auch eher mit der Fragestellung, wer ist denn der Anbieter dieser KI-Software, inwieweit ist der oder die Firma dann auch vertrauenswürdig und möchte ich das tatsächlich nutzen und aber auch immer kritisch bleiben bei dem, was ich dort tue. Ein guter Punkt. Also da sind Einzelunternehmer vielleicht, sagen wir mal, ein bisschen mutiger oder sagen, wo kein Kläger, da kein Richter. Man muss natürlich wirklich sagen, nach DSVGO würde ich da jetzt Google auf eine Tabelle gucken lassen, wo deutsche Kundennamen mit Bankverbindung stehen. Also personenbezogene Daten würde ich nicht konform mit der DSVGO handeln, wenn ich das in einem unternehmerischen Kontext tue.
[42:14] Da fängt es schon an. Kann das irgendwer merken? Unter uns? Nee. Wie soll das rauskommen? Also Google trainiert sein Sprachmodell nicht anhand von so einer Videoaufnahme. Aber ja, kann ich meine beiden Hände verwetten, dass nicht doch irgendwo so ein Mitschnitt von irgendeinem Menschen in Amerika dann doch mal angeguckt wird? Wahrscheinlich nicht, um jetzt irgendwie den Max Müller aus meiner Excel-Tabelle anzurufen. Aber ja, also da entsteht, das muss man auch, von daher finde ich deinen Hinweis richtig sagen, wenn man es sehr mit sehr spitzer Feder unterwegs oder auch in gewissen Branchen aktiv ist, wo es um Pharma, Recht, Gesundheit, Geld geht, sollte man da natürlich vorsichtiger sein, mit solchen Funktionen mal eben seinen ganzen Bildschirm zu teilen. Das muss auch jedem klar sein. Oder? Also, ich meine, jetzt sind wir in Deutschland in der, ich würde manchmal sagen, ein bisschen schwierigeren Situation, dass wir halt ein hohes Augenmerk auf DSGVO haben. In dem Kontext bin ich manchmal sogar der Meinung, wir müssen sogar vorsichtig sein, dass uns das nicht behindert im technologischen Fortschritt. Das ist aber nur meine persönliche Meinung.
[43:21] Und in dem Fall ist aber das, was damit vielleicht positiv einhergeht, auch gesunde Skepsis, zu sagen, das ist der Anbieter, ich informiere mich vorher und sage, werden meine Eingaben für Trainingszwecke verwendet? Wenn das mir bestätigt wird, dass das nicht der Fall ist, dann kann ich zumindest ausschließen, dass diese Informationen, die ich dort reingebe, die bei einem Trainingsszenario tatsächlich auch rückwärts computiert werden können. Also es können natürlich Leute dann auch sagen, was ist denn zu dem Thema überhaupt eingegeben worden? Und das geht aber nur dann, wenn tatsächlich auch der Öffentlichkeitshebel dort umgelegt ist. Aber da einfach mal nachzufragen, zu sagen, jawohl, passt das zu der Art und Weise zu meinem Anwendungsfall, den ich hier versuche abzubilden?
Häufige Fehler im Umgang mit Custom GPTs
[44:10] DSGVO, wichtig, denke ich, in Deutschland, das zu beachten. Gibt es noch andere Dinge? Wenn wir jetzt mal so ein bisschen gedanklich richten, was sind häufige Fehler vielleicht auch nochmal abbiegen können? Gibt es Dinge, wo du sagst, Mensch, den Fehler habe ich selber schon häufig gemacht oder ich sehe immer wieder in meinen Projekten, dass Dinge hier nicht gleich richtig gemacht werden und dass wir da vielleicht nochmal einen Hinweis geben können? Also so common mistakes. Zum einen eben, das hatten wir gerade schon, Rolle vorgeben, würde ich nicht mehr machen. Also nehme jetzt die Rolle eines XY ein. Da würde ich eher nicht mehr tun. zweites so die haltung dass man glaubt ich kippe jetzt alles in einen großen prompt rein und will dann die antwort haben also eher das denken dass man mit der kai eine antwort findet da ist der output meistens besser als zu sagen ich baller das ding jetzt so voll um direkt eine gute antwort zu bekommen also das wird meistens auch finde ich noch nicht gut, Nutzen viele einfach noch zu sehr mit dem Ding, ich kippe da jetzt alles rein, drücke auf den Knopf und dann kommt alles raus. Besser, wo meine Arbeitsergebnisse zeigen, dass es besser ist, wirklich zu sagen, hey, ich habe Folgendes vor, stehe mir zur Seite, um dies und jenes, dieses Ziel zu erreichen und stelle mir passende Rückfragen. Also die KI auch wirklich mit einzubeziehen und zu sagen, wo dir Wissen fehlt.
[45:35] Frag zurück, wo ich Sachen vielleicht unspezifisch bin, stell lieber Rückfragen, wenn ich zu viel von dir vordere, sag stopp. Also dialogischer zu sein ist ein zweiter Punkt. Ein dritter Punkt ist meistens, es trifft so ein bisschen zusammen, dass die Aufgaben gerne zu groß gedacht werden und da finde ich, passt es bei mir immer wieder ein ganz schönes praxisnahes Beispiel ist, wenn ich dir jetzt sagen würde, Jan, du, ich habe hier einen Text und schicke dir einen PDF von zehn Seiten, kannst du den mal irgendwie ordentlich runterkürzen, dann würdest du jetzt wahrscheinlich auch sagen, naja gut, ordentlich ist jetzt wahrscheinlich nicht von zehn Seiten acht machen, du würdest wahrscheinlich auch sagen, naja, eine Headline wäre ein bisschen wenig. Und könnte es auch ohne, dass wir nochmal sprechen, sagen, na gut, gefühlt vielleicht von zehn Seiten auf eine halbe Seite, plus, minus. Würden wir Menschen unter uns so ohne großes Abstimmen verstehen? Bei einer KI kann das schon ganz schnell zu Ärger führen, wenn man sagt, nimm den Text und kürz ihn. Also eine KI, da muss man diese für uns Menschen sehr einfache Aufgabe nochmal mehr zergliedern und sagen, guck dir erstmal den gesamten Text an. Guck alles an. Dann lerne zu unterscheiden, was sind Floskeln, so wie Einleitung oder auch irgendwie Impressum, also Sachen, die jetzt gar nicht mal wirklich was originär mit dem Inhalt zu tun haben. Trenn die Spreu vom Weizen, wäre die zweite Aufgabe. Guck dir alles an und versuche herauszufinden, worum es wirklich geht und ignoriere dabei Formelles.
[47:04] Dann das Nächste, könnte man sagen, fass die wirklich wichtigen Punkte, die ausgiebig behandelt werden oder die irgendwie besonders hervorgehoben sind, erstmal für dich in der Aufzählung an Stichpunkten zusammen. Und dann mach aus diesen Stichpunkten eine textliche Zusammenfassung, die genauso lang ist wie diese drei Beispieltexte, die ich dir hochgeladen habe.
[47:29] Damit kriege ich ein viel besseres Ergebnis. Dann kriege ich eine Zusammenfassung im Umfang eines Textes, die meinen Beispieltexten entsprechen.
[47:38] Ist viel besser, als wenn ich sage, kürze mir den Text, weil für die, die es noch nicht wissen, die KI-Tools können nicht zählen. Ich kann also nicht sagen, mach mir die auf 100 Worte runter, sondern damit kann ChatGPT nichts anfangen. Also ChatGPT wird mir kein richtiges Ergebnis liefern, wenn ich ihm sage, das ist ein 8000-Wort-Text. mach mir bitte einen 753-Wort-Text raus. Wird nicht funktionieren. Es funktioniert aber, wenn ich es zerglieder und eben im vorbeschriebenen Framework vorgehe und sage, lies dir erstmal alles durch, fass Wichtiges zusammen, lass Unwichtiges weg und mach dann Texte in etwa so lang ist wie meine zwei, drei anderen 753-Wort-Texte. Und dann kriegt man auch einen 700-plus-minus-53-Wort-Text raus. Lange Rede, kurzer Sinn, das ist genau das. Was gerade noch hilft, ich lerne, eine Maschine zu bedienen. Und das ist ein Trick, der oft falsch gemacht wird. Zu große Aufgabenstellung oder sich gar nicht bewusst zu sein, dass die für einen Menschen eigentlich naheliegend einfache Aufgabe für eine Maschine dann doch manchmal eine Herausforderung sein kann. Absolut. Ja, das ist ein tolles Beispiel. Ich glaube, in dieses Beispiel kann sich auch jeder reindenken, der, egal ob es jetzt über die Länge einer E-Mail oder einen Blogbeitrag oder was auch immer es dort geht und nicht nur das Problem benannt oder den Fehler, sondern auch gleich die Lösung mal beschrieben. Super cool, vielen Dank.
Aufwand für die Erstellung
[49:04] Ich habe schon, ich höre schon tatsächlich den einen oder anderen Fragen. Naja, jetzt haben wir hier Custom GPT besprochen und vorhin fiel auch mal die Größenordnung. Dann setze ich mich mal eine Stunde hin und baue diesen Custom GPT zusammen. Aber kannst du das nochmal vielleicht auch so ein bisschen in den zeitlichen Kontext bringen, wenn ich jetzt diese Aufgabe, ich nehme mal das mit dieser Tagesplanung ganz vom Anfang. Also wenn wir da das an einem konkreten Beispiel festmachen, wo würdest du sagen, ist man da vom zeitlichen Aufwand, wenn man sich sowas bauen möchte? Ja, da kann ich auch nicht. Ich gebe einfach mal verschiedene Szenarien durch. Also ich in Person setze mich jetzt seit, die Custom GPT gibt es seit Anfang des Jahres die Möglichkeit. Ich würde mal sagen, ich bin locker, nicht gelogen, fünf Monate dabei, jeden Tag immer noch neue Tricks und Tipps darüber zu lernen, was man alles mit diesen individuellen KIs tun kann. Das wird natürlich irgendwann immer komplexer. Beispiel, ChatGPT mit Sprachsteuerung Zugriff auf meinen Kalender zu geben. Dass, wenn ich im Auto sitze, sage, ChatGPT, trage meinen Kalender im Google-Kalender ein, um nicht Siri zu benutzen oder irgendein anderes Tool.
[50:21] Da ist man, wenn man jetzt noch gar keine Ahnung hat und sich damit auseinandersetzt, ist ein ganzer Arbeitstag im Nu verflogen, Sprachsteuerung Zugriff auf meinen Kalender zu geben. Dass, wenn ich im Auto sitze, sage, ChatGPT, trage meinen Kalender im Google-Kalender ein, um nicht Siri zu benutzen oder irgendein anderes Tool. Da ist man, wenn man jetzt noch gar keine Ahnung hat und sich damit auseinandersetzt, ist ein ganzer Arbeitstag im Nu verflogen, um einfach nur eine relativ einfache Funktion, und das Ding schreibt mir was im Kalender, kann man sagen, ja mein Gott, nutz einfach, nutz die Google-App, da gibt es die Funktion schon.
[50:56] Deswegen muss man schon unterscheiden, wenn ich jetzt irgendwie einen Mehrwert darin sehe und sage, das ist aber toll, aus einem GPT Zugriff auf meinen Kalender zu haben, dann kann das schon sinnig sein. Also von daher hängt es wirklich sehr, sehr stark mit, worum reden wir, um am Beispiel des Tagesplaners zu sein, Also jetzt mal mit meinem Wissen, wie ich was befülle, was man da anlegen müsste. Ich müsste mich da auch reindenken. Ich habe so ein Ding konkret auch noch nicht gebaut. Als eine Ad-Hoc-Idee mal.
[51:26] Ich würde mal sagen, da mittesten, mit ein bisschen probieren, mit überlegen, mit formulieren. Und Puffer und auch entspannten Kaffee zwischendurch. Zwei Stündchen. Damit hat man sich wirklich sehr viel Zeit dafür gelassen und wirklich viel an Vorgaben gemacht. Was nicht heißen soll, dass man Custom-GPTs auch im Umfang von fünf vollen Arbeitstagen bauen oder andersrum fünf Arbeitstage braucht, um einen sehr komplexen Custom-GPT zu bauen. Sie können über APIs auf Website-Daten in CMS-Systeme eingreifen. Man kann so ein Ding beibringen, verfolge einen YouTube-Kanal, transkribiere den Content in erstmal Text, mach mir dann ein Skript für TikTok draus und lade das in meinen Redaktionsplan rein. Da wird es dann schon komplexer. Also das ist immer so ein bisschen wie in meinem Leben. Aber einfache Anwendungen, wirklich so ein Headline-Text oder auch so ein Gender-GPT, da reden wir eher über einige Minuten als über einige Stunden oder gar Tage, die ich brauche, um sowas zu bauen. Nur damit mal ganz grob so die Flughöhe mitzugeben. Also so im Umfang von einer Stunde kriegt man verdammt viele Dinger gebaut.
[52:40] Ja, und wie du das gerade gezeigt hast, ja auch in deinem Anwendungsbeispiel, es hat nichts mit Codierung zu tun. Das ist eine grafische Oberfläche, wo man eine Anleitung bekommt, sich vielleicht auch vorher nochmal ein Dokument anschauen kann, wie sowas grundsätzlich funktioniert und ich finde es auch schön, dass du da einen Puffer einbaust. Ich meine, es ist nicht jeder von uns, der hier zuhört, auch schon seit Anfang des Jahres dran und hat alle Features und Möglichkeiten schon auf dem Schirm, sodass man da mit ein bisschen Puffer aber trotzdem so eine Größenordnung mitgeben kann, wo jeder dann für sich sagen kann, sind es die zwei Stunden oder selbst wenn es zwei Tage sind, was ist denn die Erleichterung, die ich daraus erfahre langfristig? Wie lang und wie häufig kann ich diesen Assistenten für mich nutzen und dann.
[53:33] Dann kann man da auch eine recht verlässliche Entscheidung oder informierte Entscheidung für sich treffen. Ganz wichtige Ergänzung noch, bevor jetzt alle losrennen, sagen, geht gar nicht. Also um die Dinger zu bauen, braucht man tatsächlich die Bezahlversion. Das heißt, da muss man die 18 Euro, zumindest bei Google, bei ChatGPT, kann man zwar CustomGPT nutzen. Das heißt, wenn ich jetzt einen baue oder ich maile gleich auch fürs Verlinken diesen Gender-GPT, den Link dazu, die können alle nutzen, unbezahlt. Aber zum Bauen muss ich mir zumindest mal einen Monat diese 20-Dollar-Lizenz gönnen, weil andernfalls geht es nicht. Und auch da nochmal so ein realistisches Ding mit in den Anleitungen oder auf YouTube mal so ein bisschen gucken, wie baue ich ein Custom GPT. Also es ist wirklich großteils selbsterklärend, aber ich glaube schon, so zwei, drei Stündchen einfach einlesen, mal gucken, mal so einen ersten Demo bauen. Also ich glaube, das ist schon ein Horizont, einfach um ein Gefühl zu bekommen. Nach zwei, drei Stündchen damit auseinandersetzen, erschließt sich einem nur ein bisschen die Bandbreite der Möglichkeiten und eben wenn ich dann eine relativ einfache Aufgabe damit strukturieren und automatisieren möchte, dann kriege ich das in der Regel in einigen Minuten oder eben wenigen Stunden, eben immer abhängig vom Komplexitätsgrad der Automatisierung.
[55:01] Absolut. Aber ich glaube, wir haben hier ein Setup, aber auch mit unseren Hörern. Ich glaube, es geht jetzt nicht darum, diese eine, zwei oder vielleicht auch drei Stunden hier zu hinterfragen oder in irgendeiner Art und Weise zu kritisieren, sondern es ist einfach so eine Größenordnung, wo man sagt, wie viel Zeit sollte ich an der Hand haben? Muss ich mir eine Woche Urlaub nehmen dafür oder kann ich auch am Wochenende, wenn, keine Ahnung, meine Familie aus dem Haus ist und ich möchte mal meinem Kopf was ganz anderes anbieten, mich mal mit so einem Thema beschäftigen und vielleicht sogar dann damit Freude haben, nicht nur für die Zeit, sondern auch mich daran erfreuen, dass es dann in meinem Alltag, wenn ich mich um solche Themen nicht kümmern kann, mir sogar wieder ein bisschen Zeit zurückgibt. Das wäre ja eine ganz, ganz tolle Konstellation.
Abschließender Tipp
[55:57] Abschließende Frage für dich. Hast du noch ein, zwei Tipps, wo du sagst, aus der Praxis heraus, entweder aus der Arbeit mit deinen Hochschulstudenten oder aus deiner Projektarbeit noch den ein oder anderen Tipp, den du abschließend noch mitgeben möchtest, wenn jemand jetzt in diesen Kontext ChatGPT und CustomGPT eintauchen möchte?
[56:16] Ja, also das Wissen im Netz ist wirklich an Millionen zwischen Videos, Tutorials, viel im Übersee-Bereich. Also so die eine Superquelle ist tatsächlich schwierig. Also Google, der Tipp geht am ehesten dahin zu sagen, auch durchaus mal die Google-Welt, die bisher immer eher so belächelt wurde, was KI im Sinne von oder die Vergleichbarkeit zwischen Chat-GPT und den Google-Lösungen, hat Google ja immer sehr schnell und sehr deutlich verloren.
[56:47] Das ist eher der Tipp, auch zu sagen, es gibt am Markt mehr als Chat-GPT. Es ist das Flaggschiff, es ist der First Mover. Die haben unglaublich gutes Sprachmodell. Die waren die Ersten, die diese Custom-GPT-Funktion mitgebracht haben. Aber Google zieht da gerade unglaublich nach und hat für mein Gefühl, auch wenn ich bisher mehr mit Chat-GPT, Individualisierung und Personalisierung gearbeitet, die haben meiner Meinung nach einen etwas größeren Bereich auch darauf gelegt, das Ganze zu dokumentieren. Also durchaus auch, wenn wir selber jetzt hier viel über Custom GPT gesprochen haben, gerne auch mal zu Google ins Google AI Studio verirren. Da gibt es Reiter, wo es nur darum geht, eigene Agenten zu bauen. Da gibt es vorgefertigte kleine Bausätze für diese Agenten. Und ich habe mich jetzt gerade auch ehrlich gesagt die letzten Tage damit erstmalig ein bisschen tiefergreifender beschäftigt. Und das sieht für mich zumindestens für Einsteiger eher so aus, dass ich da eine gute Recherche und Reinkommenquelle habe als bei ChatGPT.
[57:51] Wunderbar. Das ist doch nochmal vielleicht auch, wenn unser Titel heute Richtung Custom GPT so ein bisschen Richtung AI abstrahlen mag, aber auch eine schöne nochmal Perspektiveröffnung zu sagen, sich vielleicht da nicht zu eng nur an einen Anbieter zu orientieren. Vielleicht hat man eine schöne Erkenntnis, auch wenn man dabei googeln. Sehr gut, ja. Vielen, vielen Dank. Ich würde vorschlagen, lieber Chris, wenn sich jemand für dein Thema interessiert, beziehungsweise da auch in den Austausch treten möchte, verlinken wir wieder dein LinkedIn-Profil oder was wäre bei dir am liebsten? Alles, was passt. In ist gut, Website ist gut. Also bei LinkedIn bitte ich um Verständnis. Da bin ich jetzt nicht jeden Tag dreimal. Da gucke ich schon regelmäßig rein. Aber wenn es mal eilig ist, ist wahrscheinlich die Kontaktaufnahme über meine Webadresse, E-Mail-Adresse eine schnellere. Die findet man, wenn meinen Namen sucht. Aber ich bin auch so viel im Netz zu finden.
[58:51] Gebe ich auf jeden Fall auch in den Shownotes mit. Und dann würde ich auch von ganzem Herzen im Namen aller Zuhörer von heute oder die die Folge dann später hören, mich ganz herzlich für den erkenntnisreichen Austausch, nicht nur über Custom GPTs, sondern auch über deine doch sehr herzliche und inspirierende Art erstmal bei dir bedanken. Du steckst richtig an mit deinem Optimismus, was dieses Thema betrifft und die Freude, die damit einhergeht. Ich hoffe, wir können da tatsächlich auch Richtung unserer Hörerschaft so ein bisschen einen Samen in die Erde bringen und zu sagen, ja, trau dich, probiere es einfach aus und schau, wo es dir den Alltag erleichtert. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg weiterhin mit deinen Beratungsprojekten, aber auch in der Woche. Ich würde mich überraschen, was da alles so geht.
Resümee
Danke fürs Durchhalten bis hierhin. Ich hoffe, du hast viele spannende Impulse
[59:47] mitgenommen. Diese Folge hat gezeigt, dass KI weit mehr ist als ein Erlediger von Aufgaben. Betrachten wir sie als persönlichen Coach, der uns im Dialog unterstützt, große Herausforderungen in kleine, machbare Schritte zu zerlegen und zielgerichtet Lösungen zu finden, zum Beispiel mit Hilfe von gewährten Frameworks.
[1:00:15] Besonders spannend fand ich den Hinweis von Chris, auf sogenannte Gems, also Googles Antwort auf Custom GPTs von OpenAI einen Blick zu werfen. Es wird klar, mit einer guten Anleitung ist der eigene KI-Assistent keine Zukunftsmusik mehr. In nur zwei bis drei Stunden kannst du ihn bereits für dich zum Einsatz bringen. Und jetzt bin ich gespannt auf deine Einsatzzwecke. Schreib mir deine Gedanken und Erfahrungen gern per E-Mail at jan.webgefährte.de, Bleib neugierig, bleib informativ und bis zur nächsten Folge wünsche ich dir eine produktive Zeit und wie immer allzeit gute Rankings.
Show notes
Begriffsklärung:
- Automation bezieht sich auf die Nutzung von Technologien und Software, um repetitive und zeitaufwendige Aufgaben zu automatisieren, wodurch manuelle Eingriffe minimiert werden. Sie ermöglicht es, administrative Aufgaben wie E-Mail-Marketing, Kundenkommunikation, Rechnungsstellung und Social-Media-Management effizienter zu gestalten, Zeit zu sparen und sich auf strategische Tätigkeiten zu konzentrieren, die das Geschäftswachstum fördern.
- ChatGPT ist ein Computer, mit dem man über ein Chat-Fenster kommunizieren kann (ChatBot). Die Abkürzung GPT steht für Generative Pre-trained Transformer, ein Sprachmodell, welches künstliche Intelligenz einsetzt, um textbasierte Antworten an Chat-Partner zurückzugeben. Die Antworten bzw. das „Wissen“ des ChatBot beruht auf Informationen, auf die er zum Zeitpunkt x trainiert wurde (Pre-Trained).
- Ein Custom GPT ist eine maßgeschneiderte Version von ChatGPT, die auf spezifische Bedürfnisse und Daten trainiert wird. Für Unternehmer eröffnet es die Möglichkeit, Automatisierung und Kundenkommunikation effizienter und individueller zu gestalten.
- Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) ist eine EU-Regelung, die den Schutz personenbezogener Daten regelt. Einzelunternehmer müssen sicherstellen, dass ihre Marketing- und Geschäftsprozesse DSGVO-konform sind, um Bußgelder zu vermeiden und Vertrauen aufzubauen.
- Ein Funnel ist ein mehrstufiger Prozess, der potenzielle Kunden von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Kaufentscheidung führt. Für Online-Marketing ist es essenziell, gezielt Leads zu gewinnen und Verkäufe zu steigern.
- Gemini ist der Codename für das multimodale KI-Modell von Google, das Text, Bilder und weitere Daten kombiniert. Für Unternehmer könnte es bahnbrechend sein, um innovative Marketing- und Content-Strategien zu entwickeln.
- Key Performance Indicators (KPIs) sind messbare Werte, die den Erfolg einer bestimmten Aktivität oder eines Prozesses bewerten. Im Online-Marketing sind KPIs für Einzelunternehmer essenziell, um die Effektivität ihrer Marketingstrategien zu analysieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.
- KI Tools arbeiten auf Basis eines Algorithmus, der dem Nutzer bestimmte Entscheidungen abnimmt, die er vorher durch eine Vielzahl „gelernter“ Anwendungsfälle in eine Logik (vergleichbar mit einem Entscheidungsbaum) übersetzt hat.
- Künstliche Intelligenz ist ein Teilgebiet der Informatik, welche sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen beschäftigt.
- Ein Marketing Framework ist ein systematischer Ansatz, um Marketingstrategien zu planen, umzusetzen und zu bewerten. Es hilft Solo-Unternehmern, klare Strukturen zu schaffen und ihre Ressourcen gezielt einzusetzen.
- Die Memory-Funktion ermöglicht es KI-Modellen, Informationen langfristig zu speichern und bei späteren Interaktionen abzurufen. Das verbessert für Unternehmer die Personalisierung und Effizienz in der Kundenbetreuung.
- Ein Prompt ist die Eingabe, mit der ein KI-Modell wie ChatGPT gesteuert wird, um spezifische Ergebnisse zu erzielen. Die Qualität des Prompts beeinflusst direkt die Relevanz der generierten Inhalte – eine wichtige Fähigkeit für Content-Marketing.
- Ein User-Agent ist eine Information, die vom Browser oder Bot gesendet wird, um sich gegenüber einer Website auszuweisen. Sie zeigt, welches Gerät oder welche Software die Website aufruft. So kann ein Server erkennen, ob der Aufruf von einem menschlichen Benutzer, einem Bot wie dem Googlebot, oder einem anderen Gerät kommt.
- Erwähnte Firmen
- Google
- Gemini – Generischer KI Assistent
- NotebookLM (EN) – Personalisierter KI Research Assistant
- Project Mariner (EN) – Forschungsprototyp für Mensch-Agent-Interaktion im Web-Browser
- OpenAI
- ChatGPT (EN) – Generischer KI Assistent
- Custom GPT (EN) – Personalisierter KI Assistent (Anleitung)
- ChatGPT Search (EN) – Suchmaschine
- Google
- Erwähnte Marketing Frameworks
- Das AIDA-Modell (Attention, Interest, Desire, Action) strukturiert Marketingkampagnen.
- SWOT-Analyse: Identifiziert Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, um strategisch bessere Entscheidungen zu treffen.
- Sales Funnel: Visualisiert die Kundenreise von Interesse bis zum Kauf, um Conversion-Raten zu optimieren.
- Buyer Persona: Beschreibt Zielkunden detailliert, um Marketingbotschaften passgenau auszurichten.
- PAS (Problem-Agitation-Solution): Struktur für Werbetexte: Problem darstellen, Schmerz verstärken, Lösung anbieten.
- Storytelling: Verpackt Botschaften in Geschichten, um Emotionen zu wecken und Vertrauen aufzubauen.
- Before-After-Bridge: Zeigt die Transformation vom Problemzustand (Before) zur Lösung (After) mit einem klaren Übergang (Bridge).
- APP Copywriting (Agree, Promise, Preview): Einstieg, der Leser fesselt, Vertrauen schafft und auf den Inhalt vorbereitet.
- Slap Copywriting (Stop, Look, Act, Purchase): Weckt Aufmerksamkeit und leitet gezielt zur Kaufentscheidung.
- Loss Aversion & Scarcity: Nutzt die Angst vor Verlusten und künstliche Verknappung, um Kunden zum Handeln zu bewegen.
- Vertrieb & Verkauf
- Spin Selling: Hilft, mit gezielten Fragen Kundenbedürfnisse zu erkennen und Lösungen zu verkaufen.
- Champ Framework: Identifiziert den „Champion“ im Unternehmen des Kunden, der das Angebot intern vorantreibt.
- Produktentwicklung & Strategie
- Value Proposition: Klärt, welchen einzigartigen Nutzen dein Produkt für Kunden schafft.
- 3-W (Was, Warum, Wie): Klare Struktur, um Visionen, Strategien oder Projekte verständlich zu kommunizieren.
- 5W1H (Wer, Was, Wann, Wo, Warum, Wie): Systematische Methode, um umfassende Fragen zu analysieren.
- ICE-Score Modell (Impact, Confidence, Ease): Priorisiert Ideen basierend auf ihrem Einfluss, Vertrauen und Umsetzungsaufwand.
- Future Thinking: Entwickelt Strategien, die auf zukünftige Trends und Bedürfnisse ausgerichtet sind.
Ablauf: In 5 Schritten zum Custom GPT für korrektes Gendern
1. Ziel definieren
- Zweck: Text automatisch gendergerecht umformulieren.
- Rahmen: Fokus auf deutschen Text, inklusive Gendersternchen und Alternativen.
- Output: Klarer, verständlicher und inklusiver Text
2. Daten vorbereiten
- Beispiele sammeln: Texte mit korrektem und falschem Gendern.
- Regeln festlegen: Gendersternchen, Doppelnennungen oder geschlechtsneutrale Begriffe.
- Struktur beachten: Input-Output-Paare zur Verdeutlichung.
3. Custom GPT einrichten
- Vorlage auswählen: OpenAI bietet Vorlagen für Textmanipulation.
- Prompts testen: Beispielanweisungen wie „Gender alle Personen in diesem Text mit *.“
- Parameter anpassen: Temperature für kreativen oder genauen Output justieren.
4. Training und Feintuning
- Beispiele hochladen: Textabschnitte mit Zielvorgaben integrieren.
- Fehler analysieren: Teste verschiedene Texttypen (formell, locker).
- Iterationen durchführen: Anpassungen auf Basis der Testergebnisse.
5. Integration und Nutzung
- API bereitstellen: Verbindung zu Textbearbeitungssoftware (z. B. Word oder Google Docs).
- Benutzeroberfläche gestalten: Einfaches Eingeben und Überprüfen von Texten.
- Praxis testen: Überarbeitung von realen Texten zur Effizienzsteigerung.


