Beschreibung

Wie baust Du Vertrauen, Expertise und Autorität für Deine Marke auf? In dieser Folge spreche ich mit meinem Interview-Gast, der über 25 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing mitbringt. Gemeinsam klären wir, wie sich Positionierung und Personal Branding voneinander abgrenzen und warum E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) für Deine digitale Sichtbarkeit entscheidend ist. Du erfährst, wie Solo-Unternehmer ihre Einzigartigkeit gezielt herausarbeiten und in relevanten Kanälen sichtbar werden – ohne typische Fehler. Lass Dich von den wertvollen Insights inspirieren und finde Deinen Weg, Deine Marke erfolgreich zu positionieren!

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Cover des Unternehmer Podcasts mit Sven Giebler: Inspirierende Gespräche über Erfolg, Innovation und Unternehmertum.
Unternehmer Podcast für Internet Marketing
Folge 042 – Personal Branding
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Gast: Sven Giebler

Klarer Fokus + authentische Darstellung = mehr Vertrauen und Anfragen

InVEST

  • 5-10 Std/Woche für Content-Erstellung oder
  • 300-500 €/mtl. für Tools und Unterstützung
  • 400 € einmalig für professionelle Fotos
  • 2-4 Kurse jährlich zur fachl. Weiterbildung
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  • mehr Website-Traffic (Sichtbarkeit) mit höhere Conversion-Raten oder mehr…
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  • Langfristige Kundenbindung / Folgekäufe
  • Return

    Intro

    [0:00] Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge des Unternehmer-Podcasts Erfolgsrezepte für Internet-Marketing. Hier ist der Jan von Webgefährte.

    [0:09] Music.

    [0:14] Nicht ganz zufällig hat Google im Jahr 2022 seine Qualitätsrichtlinien für Webseiteninhalte erweitert und bewertet seitdem E-E-A-T, Zu Deutsch stehen diese vier Buchstaben für Erfahrung, Fachkenntnisse, Autorität und Vertrauenswürdigkeit.

    [0:39] Google wendet damit Elemente unseres Entscheidungsverhaltens in der Realwelt auf die Qualitätsbewertung von Webseiten an. Grund genug dachte ich, in einem Schritt mal zurückzutreten und diese Elemente mit einem Experten für Personal Branding näher zu beleuchten. In dieser Folge sprechen wir darüber, was eine starke Personal Brand ausmacht und wie sie uns hilft, in einem wettbewerbsintensiven Umfeld hervorzustechen. Wir schauen uns an, wie wir unsere Erfahrung, Expertise und Vertrauenswürdigkeit sichtbar machen, welche Vorteile uns das bringt und welche typischen Fehler wir dabei vermeiden sollten. Außerdem beleuchten wir die Schnittstelle zu anderen Marketing-Arten wie SEO oder Content-Marketing, damit wir als Einzelunternehmer nicht nur online besser gefunden werden, sondern auch langfristig überzeugen können.

    [1:47] Wer erfahren möchte, wie eine Personal Brand wirklich strahlt, sollte also unbedingt dranbleiben. Los geht’s!

    Vorstellung von Sven

    [1:56] Er bezeichnet sich selbst als Potenzialentfalter für Menschen und Marken. Seit mehr als acht Jahren ist er selbstständig und setzt auf fokussierte Beratung in den Bereichen Marketing und Kommunikation. Er unterstützt Unternehmerinnen und Unternehmer dabei, ihre Ziele zu erreichen und langfristig erfolgreich zu bleiben.

    [2:22] Seine Kunden nennen ihn eine Ausnahmeerscheinung und beschreiben ihn bzw. Die Zusammenarbeit mit ihm als überaus wertschätzend und bereichernd. Sie schätzen seine tiefen fachlichen Kenntnisse und auch seine Fähigkeit, komplexe Themen spannend, anschaulich und lehrreich zu vermitteln. Apropos lehrreich, sein Wissen teilt er darüber hinaus als Trainer an der School of Digital Marketing und Innovation und als Host der LinkedIn-Local-Gruppe in Bonn. Ich freue mich riesig auf den virtuellen Podcast mit ihm und sage herzlich willkommen, lieber Sven Giebler. Ja, herzlichen Dank. Vielen Dank für die Einladung, Jan. Ich freue mich sehr, heute hier zu sein und mich mit dir auszutauschen. Ja, ich freue mich darüber, dass du dir die Zeit nimmst, mit mir und mit unseren Zuhörern über ein tolles Thema zu sprechen. Bevor wir da allerdings eintauchen, gehen wir mal davon aus, nicht alle können uns heute videotechnisch sehen und uns ein Bild von dir machen. Bist du erstmal bereit für ein paar persönliche Fragen, dass unsere Zuhörer dich kennenlernen können? Selbstverständlich, klar, gern. Dann schießt mir doch damit mal los. Sven, bist du ein Kind der 80er, 90er oder der 2000er? Und was hat dich in diesem Jahrzehnt besonders geprägt?

    [3:41] Ja, tatsächlich ein Kind der 80er. Ich bin Baujahr 75, also schon ein bisschen was älter, sage ich mal. Also nächstes Jahr wird dann die große 5 auf mich zukommen. Da schaue ich dem Ganzen relativ entspannt entgegen. Genau, was hat mich geprägt? Ja gut, also ist ja, die 80er Jahre waren ja eher noch eine Zeit weniger digital.

    [4:01] Insofern Kassettenrekorder, eins der wichtigsten Medien. Ansonsten, was hat mich geprägt? Natürlich die Musik, neue deutsche Welle. Dann ging es irgendwann mit Hip-Hop natürlich auch los. Das hat mich geprägt. Und ja, das müsste ich jetzt nochmal genau nachrecherchieren, wann der erste Computer kam. Aber das wird dann auch so Ende der oder Mitte, Ende der 80er gewesen sein. Bei mir war es kein C64, was ja viele dann in Anspruch genommen haben. Bei mir war es ein Schneider CPC 464, also ein ähnlich starkes oder schwaches Modell, damals zu der Zeit starkes Modell wie der C64. Aber es gab nicht ganz so viele Spiele, was mich ein bisschen enttäuscht zurückließ. Aber ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass sie mich damals mit meinem ersten PC-Rechner versorgt haben. Später war es dann ein Amiga und so ging das dann immer weiter. Also ein Kind der 80er Jahre. Sehr, sehr gut. Wir sind offensichtlich so ein Jahrgang, würde ich sagen. Ein Jahr hin oder her spielt da, glaube ich, keine Rolle. Wir können mit Amiga 500, glaube ich, beide was anfangen und großen Disketten stapeln für irgendwelche Spiele. Also das ist mit Sicherheit eine Sache, die uns auch verbindet. Cool, danke für den Einblick. Gehen wir mal vielleicht ein klein bisschen weiter.

    [5:15] Als Kind hattest du da einen Traumberuf und wenn ja, warum genau diesen? Ich hatte so zwei Traumberufe. Mein Vater war 30 Jahre in Werbeagenturen tätig und nicht selten ist es ja so, dass Töchter, Söhne dann auch so ein bisschen den Eltern oder dem Vater nacheifern. Bei mir war es in der Generation auch noch so, dass ich mich da vor allen Dingen an meinem Vater orientieren konnte, was die berufliche Tätigkeit anging. Insofern wollte ich lange Produktdesigner werden, also Werbedesigner. In die Richtung ging das, bis mein Vater mir riet, ach Mensch, mach doch lieber was Anständiges. Und weil ich gerne immer auch mit Lego gespielt habe und Lego gebaut habe, war es auch lange Zeit Architekt. Da ich dann irgendwann den geisteswissenschaftlichen Weg eingeschlagen habe, habe ich mir eben auch sagen lassen, ja, Architektur ist ganz cool. Das ist auch mit Zeichnen verbunden, aber das ist vor allen Dingen auch mit Mathematik und dergleichen mehr, Mathematik und so weiter verbunden. Insofern bin ich dann von diesen beiden Berufen ein Stück weit abgekommen. Was blieb war dieser Wunsch, sowohl in dem einen Gedanken als auch in dem anderen Gedanken etwas Kreatives einzuschlagen? Und das war bei mir dann vor allen Dingen zu Beginn meiner beruflichen Tätigkeit, was dann mit Praktika begann, das Schreiben. Insofern, Kreativität, das blieb dann auch ob dieser beiden Wünsche in der Kindheit, was ich beruflich mal tun könnte.

    [6:44] Verstehe ich. Mütterlicherseits, ist da irgendwas mit eingeflossen in deinem Berufsfluss? Ja, künstlerisch vor allen Dingen. Also meine Mutter hat sich dankenswerterweise sehr um meine Schwester und mich gekümmert. Insofern war sie auch Assistentin, Sekretärin. Da haben sich meine Eltern auch mal hier in Köln kennengelernt. Also ich lebe jetzt im schönen Bonn, aber meine Eltern haben sich tatsächlich bei Stollwerk, beim Schokoladenhersteller Stollwerk, mal kennengelernt. Da war mein Vater in der Werbung tätig und meine Mutter war dort Sekretärin, nannte man das damals noch. Das ist dann heute vermutlich Referentin oder Assistentin dann da von Führungskräften gewesen insofern. Aber auch dort vor allen Dingen sowohl mein Vater als auch meine Mutter eine sehr kreative Ader. Meine Mutter malt sehr schön, hat damals das auch schon, was heißt schön, also sehr kreativ, sehr ausdrucksstark, also schon immer kreativ gewesen. Also das nehme ich sowohl mütterlicherseits als auch väterlicherseits mit. Dann das Ganze strukturierte, arbeitende, glaube ich, und auch zielorientierte, das haben meine Eltern mir vor allen Dingen mitgegeben, ja.

    [7:54] Sehr cool. Also das mit dem, mach doch was Anständiges, habe ich auch öfters gehört. Das kam auch von meinem Vater, als ich dann auf die Idee kam, ich würde mal studieren wollen, um Gottes Willen. Also ich war der Erste in der Familie, der da gesagt hat, nee, ich mache keine Ausbildung. Und da musste ich mir auch einiges anhören. Aber ich glaube, inzwischen hat sich das Bild ein bisschen angeglichen.

    [8:20] Ich hatte da immer, um da kurz rein zu grätschen, also ich hatte da immer alle Freiheiten. Ich hatte da vor allem auch immer die Unterstützung sowohl von meiner Mutter als auch von meinem Vater. Also das, was ich jetzt auch unseren Söhnen, unsere Söhne sind jetzt 17 und 15 mittlerweile, auch sage, macht das, wo ihr Leidenschaft für habt, wofür ihr brennt und dann wird sich auch das Monetäre einstellen, sage ich jetzt mal. Also ich bin jetzt auch als Vater weit davon entfernt zu sagen, du musst BWL oder du musst Jura oder du musst Medizin studieren, was ich erlebt habe, erfahren habe. Wenn man das tut, was man liebt, dann wird man auch erfolgreich, aber vor allen Dingen auch zufrieden sein und dann stellt sich nicht immer, aber oft eben auch das Monetäre ein und so haben das meine Eltern auch gehalten. Ich fand das ganz spannend, um das abzurunden, dass mein Vater, der selber so viele Jahre in der Werbung eben war, gesagt hat, ja, grundsätzlich ist das ganz cool, aber für meinen Sohn wünsche ich mir vielleicht etwas anderes oder könnte ich mir auch etwas anderes vorstellen. Und das war natürlich so ein bisschen dann praktisch dann eine süffisante Bemerkung sozusagen. So, mach doch lieber was Anständiges und geh nicht in die Werbung. Also insofern hätte er das auch unterstützt, glaube ich. Und am Ende bin ich ja auch ein bisschen in der Werbung, wenn man ehrlicherweise das reflektiert, auch gelandet. Ja, das stimmt, das stimmt.

    [9:41] Ja, also auch den Bezug. Wir haben jetzt, wir haben keine zwei Söhne, wir haben eine Tochter. Und das noch, ich würde sagen, noch ein paar Jahre hin. Wir sind gerade im Bewerbungsprozess für das erste Praktikum. Es soll unbedingt die Tierärztin werden irgendwann mal. Mal gucken, wie lange das hält. Aber ich gebe dir vollkommen recht, was Freude bereitet, wo man sagt, da kann ich einen Beitrag leisten, da muss ich mich nicht überwinden. Und dann wird sich das Finanzielle auch einstellen. Absolut. Für diejenigen, die uns tatsächlich hier mit dem Video folgen.

    [10:14] Du hast da ein paar Bilder an der Wand hinten. Sind es eigene Werke oder sind die gekauft? Nee, tatsächlich gekauft. Also was man hier sieht, wenn man jetzt uns mit Video folgt, ist tatsächlich Captain Future. Ich bin ja tatsächlich ein Kind der 80er Jahre, insofern kann ich das jetzt noch ergänzen. Was hat mich geprägt? Also auch natürlich die Fernsehserien. Wir hatten ja nur drei Programme damals, verrückt. Die alten Männer reden vom Krieg. Nein, also tatsächlich war eins dieser Programme dann eben auch oder eine der Sendungen hier Captain Future. So und das habe ich mal bei einer Cheap Art, nennt sich das hier in Bonn, das ist eine schöne Veranstaltung, wo es eben, wie der Name sagt, Kunstwerke für einen kleinen Kurs gibt und an dem Bild bin ich total hängengeblieben. Das hing relativ weit oben an einer Wand und habe da sofort aber, sofort meine Aufmerksamkeit hat das gezogen und das habe ich dann, ja, käuflich erstanden und ich fand das eben auch ganz passend, weil ich mich ja auch viel mit Digitalisierung, Innovation, viel im Mittelstand, aber auch im Handwerk beschäftige und dann fand ich das auch ganz charmant mit Captain Future.

    [11:26] Deswegen ist auch dieser Bildausschnitt, den ich hier für Videoaufnahmen wähle, immer so gewählt, dass auch Captain Future im Hintergrund mal mehr, mal weniger scharf zu sehen ist. Ich finde das ganz stimmig und passend. Absolut. Ja, ich schlage die Brücke bewusst. Nachdem du ja auch Kreativität als Teil deines Berufes oder auch deiner Leidenschaft schon als Jugendlicher und als Kind für dich entdeckt hast, macht das natürlich total viel Sinn. Ja, sehr schön. Aber da wir bei Beruf und vielleicht auch in dem Fall nicht weit weg von Selbstständigkeit schon sind gedanklich, wann war denn für dich das erste Mal, als du gemerkt hast, Mensch, ich möchte mich selbstständig machen und was hat dich vielleicht auch in dieser Entscheidung bestärkt oder geprägt?

    [12:11] Ja, also auch das, was das Thema Vorbilder letztendlich auch angeht, also auch mein Vater, der war wie gesagt 30 Jahre angestellt, hat sich dann vergleichsweise spät, wird zu Ende 40 gewesen sein, dann selbstständig gemacht. Jetzt sagte ich auch schon, man eifert ja doch auch Vätern oder Eltern, Müttern natürlich auch entsprechend nach. Bei mir war es vor allen Dingen der Vater, an dem ich mich orientieren konnte. Das war jetzt aber nicht so vorgezeichnet, sondern ich war hier hergekommen, auch nach Bonn mal für Chefkoch. Und als das dann endete, Chefkoch, habe ich mir dann eben mal die Zeit genommen und mir bewusst Gedanken gemacht, wie soll die Reise denn jetzt weitergehen? Da war ich dann schon so 20 Jahre im Konzern angestellt, ganz kurz durchgeflogen nur, also bei AOL noch Studienbegleiten mal gestartet, dann war es Freenet, alles zu Hamburger Zeiten, dann sechs Jahre Axel Springer Verlag mit Computerbild.de, dann vier Jahre Chefkoch mit, sag ich mal, dem Konzernhintergrund Gruner und Jahr und Bertelsmann und genau, habe mir dann ganz bewusst Zeit genommen und begonnen. Dieses Thema Persönlichkeitsentwicklung hat mich sehr getrieben in dieser Zeit, weil uns das auch bei Chefkoch sehr beschäftigt hat, wo wir vielleicht auch noch drauf kommen. Also dieses ganze Thema Entwicklung eines Zwecks des Unternehmens.

    [13:28] Zweck der Existenz wäre es so bei John Stralecki, sage ich jetzt mal, das hat mich sehr geprägt, also auch Big Five for Life und habe mir dann so ein halbes Jahr Zeit genommen, mich praktisch über so ein Curriculum, was da angeboten wird, auch in Hamburg, von diesem Autor oder einer Einrichtung, die sich eben damit beschäftigt, um mir praktisch Zeit zu nehmen, okay, was sind denn meine Motivatoren, was sind meine Treiber und in diesem Zuge dieses halbjährlichen Prozesses kam halt immer wieder diese Wörter selbst, selbstständig, eigenes auf, wo ich dann auch mit, ja, sage ich jetzt mal, dem guten Zuspruch und der Motivation auch nochmal meines Vaters, weil das ist jetzt schon dann eben auch ein Sprung trotz 20 Jahren beruflicher Tätigkeit plus letztendlich auch ja diesen Rückhalt oder auch der gefühlten Sicherheit jetzt mal aus einem Unternehmen zu kommen, zu sagen, okay, ich mache mich jetzt selbstständig und natürlich schon nochmal ich mir auch die Frage gestellt habe, so kann ich das und vor allen Dingen dann auch mein Vater mir gesagt hat, also das klammern wir mal aus, du kannst das und probier es doch. Und ich dann gesagt habe am Anfang, ja, okay, ich gehe jetzt praktisch auf Basis dieser Erfahrung, die ich auch gemacht habe, mit mir selber, sagen, ich mache etwas Eigenes, ich mache es bei selbst und natürlich auch da wieder ein schönes Vorbild mit meinem Vater, der das dann auch sehr erfolgreich die letzten 15, 20 Jahre seiner beruflichen Tätigkeit getan hat.

    [14:55] Gehe jetzt einfach, ja, dieses Experiment, um nicht Risiko zu sagen, ein und mache mich selbstständig und ja, habe mich dann da auch sehr schnell sehr wohl gefühlt und hatte dann eben auch das große Glück, aus meinem Netzwerk unterstützt worden zu sein, eine Freundin, Weggefährtin möchte ich da gerne namentlich erwähnen, die Katinka Arlet, die mich da von Anfang an, ehemalige Kollegin von Axel Springer, sehr unterstützt hat und mich dann recht früh zu einem Projekt auch dazu holte und dann ging das von da aus wirklich immer, tatsächlich weiter, wo ich am Anfang erstmal sagte, okay, jetzt machst du es mal ein Jahr, jetzt machst du es mal zwei Jahre und machst dann einen Strich drunter und guckst, wie es läuft und irgendwann habe ich für mich einfach entschieden, diese Zyklen oder diese.

    [15:38] Betrachtungszeiträume zu verlängern, um mir selber auch nicht so einen Stress zu machen, dass man immer sagt, ja, mal gucken, wie es nächstes Jahr läuft, also von zwei bin ich dann auf fünf und von fünf habe ich jetzt gesagt, auf acht, da bin ich jetzt genau und jetzt sage ich so, jetzt bin ich seit acht Jahren selbstständiger, Unternehmensberater, bewusst One-Man-Show und jetzt ist das für mich, ja, was heißt alternativlos. Solange sich das gut anfühlt, ich zufrieden bin und natürlich auch die Umsätze so kommen, wie sie ich mir wünsche, werde ich daran nicht rütteln, sage ich jetzt mal. Ich fühle mich sehr wohl in dieser Situation. Sage aber auch immer, sag niemals nie. Also man weiß nicht, was in fünf oder zehn Jahren sein wird, aber aktuell fühle ich mich in der Situation total wohl und bin mit viel Herzblut selbstständiger Unternehmensberater.

    [16:29] Vielen Dank für den Einblick. Für diejenigen, die das jetzt so schnell nicht nachverfolgen konnten, John Strelacki und sein Buch Big Five for Life. Mir ist es auch viel zu spät über den Weg gelaufen. Ich habe es erst dieses Jahr gelesen. Ich werde es verlinken unten in den Shownotes. Absolut bereichernd. Denkt an die Worte. Ist heute ein guter Tag für das Museum. Ja, das ist tatsächlich ein ganz inspirierendes und durchdachtes Buch, was ich gerne auch nochmal hier nochmal bestätige. Ganz tolle Empfehlung von dir, Sven. Und das Thema Reflexion würde ich auch gerne nochmal aufgreifen. Also bei dem, was ich tue, sich bestimmten Rhythmen auch nochmal zurückzusetzen oder zurückzunehmen, zu sagen, ist es das eigentlich noch, was ich machen möchte? Egal, ob das dann ein Sabbatical ist oder eine Art von längerem Urlaub oder wie auch immer, aber sich diese Zeit zu nehmen und da zu reflektieren. Und wenn man der Meinung ist, dass das immer noch einen motiviert und antreibt, dann auch weiter mit Vollgas. Aber dann auch die Möglichkeit zu haben, das vielleicht nochmal neu zu strukturieren, wenn die Zeit gekommen ist. Kann ich auch von meiner Seite nur bestätigen. Also da fällt mir immer so ein bisschen dieser Spruch ein, das Gras ist ja immer grüner auf der anderen Seite des Zauns, deswegen geht das für mich immer gar nicht. Deswegen der eine oder andere wird vielleicht gerade so gezuckt haben, so oh, ist er jetzt mit der Selbstständigkeit nicht mehr zufrieden, vielleicht lieber doch wieder in Festanstellungen.

    [17:57] Das hat gar nichts mit der Struktur oder der Situation per se angestellt oder selbstständig zu tun, sondern das hat was mit Zufriedenheit zu tun. Und vielleicht auch, sage ich jetzt mal, diesem Gefühl wirken zu können. Oder bei mir ist ein großer Treiber das Thema Freiheit, also als Wert zu sagen, ich möchte eben frei sein, zu entscheiden, für wen und mit wem ich zusammen arbeite. Und das ist einfach für mich in dieser Gestaltungsfreiheit, um wieder diesen Begriff zu bemühen, ist für mich, so wie ich es erlebt habe, in der Vergangenheit in einer Angestelltenposition im Vergleich zu einer selbstständigen Position, ich habe einfach einen anderen Freiheitsgrad, also Gestaltungsfreiheit, die ist einfach für mich, so wie ich es bisher erlebt habe, in der Selbstständigkeit größer. Und da das einer meiner Kernwerte ist, das Thema Freiheit, fühle ich mich so, wie es im Moment ist, wohl. Das kann aber auch, und ich spreche ja auch mit vielen Menschen wie mit dir heute, Jan, darüber, das kann aber auch in einem Konzern, um es jetzt mal so als Schreckgespenst, oh Gott, Konzern ist so der Gegenentwurf, das ist nicht richtig, weil es eben auch Menschen gibt, die sich auch in einem Konzern sehr wohl fühlen und auch in einem Konzern wirken können. Und sich auch in einem Konzern freifühlen. Ja.

    [19:18] Das habe ich jetzt nicht immer so erlebt, aber das ist ja sehr individuell. Insofern hat es nichts damit zu tun, ganz oft praktisch diese Ausweichbewegungen von einem Angestellten oder einer Angestellten, die sagt, ach, wenn ich selbstständig wäre, dann könnte ich, dann würde ich. Und ich kenne aber auch als Gegenentwurf viele Selbstständige, die sagen, das ist auch nicht unanstrengend. Ganz im Gegenteil, ehrlicherweise, weil man ja sich auch tatsächlich um alle Themen kümmern darf. und Mensch, wenn ich wieder angestellt wäre, dann hätte ich nicht so viel Sorgen, dann wäre ich vielleicht irgendwie freier, weil ich eben dieses Sicherheitsgefühl eben dann auch brauche. Dann sind wir aber auch ganz stark schon bei dem Thema Personal Brand, Werte. Was treibt mich und was brauche ich auch, um zufrieden zu sein und auch in meiner Definition erfolgreich zu sein? Absolut. Steigen wir gleich ein in das Thema. Ganz kurze Ergänzung noch. Ich könnte das nicht mehr unterstützen, Wenn jemand sich nur unter Selbstständigkeit wegen selbstständig macht, wäre ich da sehr vorsichtig, ob das der richtige Weg ist. Denn auch im Unternehmen ist tatsächlich die Möglichkeit gegeben, dass man dort die Freiheitsgrade braucht, um ein neues Produkt zu entwickeln, um eine neue Dienstleistung zu entwickeln. Alles in einem, in Anführungsstrichen, viel sichereren Arbeitsumfeld, auch dem Scheitern wegen. Und da würde ich auch absolut sagen.

    [20:42] Wenn einem das das Unternehmen ermöglicht und man darauf tatsächlich auch für sich selber einen Fokus legt, dann kann auch das ein toller Weg sein.

    [20:52] Und da sind wir auch beim Thema Führung tatsächlich. Also kurz noch zu ergänzen, wir sind ja auch gerade in einem Podcast, nehmen auch parallel ein Video auf, aber was ich jetzt jüngst gehört habe, nur ganz kurzer Impuls, passt wunderbar, der ehemalige Aldi Südchef, der berichtet, wie er da mal angefangen hat im OMR Podcast, mega, weil genau das, was du gerade gesagt hast, das schoss mir sofort wieder in den Kopf, weil er eben erzählt, von Anfang an super viel Verantwortung bekommen, wirklich Freiheitsgrade, Zuspruch. Eben immer mit einer hohen Glaubwürdigkeit auch eben immer den Führungspersonen gegenüber, sage ich jetzt mal. Und das ist ein ganz tolles Bild davon, eben dass man sagt, das geht jetzt gar nicht um die Marke, es geht jetzt auch nicht per se um die Person, es ist nur toll praktisch, wie er das skizziert, um einfach zu sehen, wenn man auch jungen Menschen in einem Unternehmen oder allen Menschen in einem Unternehmen Eigenverantwortung gibt und Freiheitsgrade gibt, wenn sie das auch möchten. Möchte ja auch nicht jeder. Man darf ja auch nicht immer von sich selber ausgehen. Viele sagen ja auch, ich möchte gar nicht Führungsperson sein oder zu viel Verantwortung haben. Aber Menschen, die das wollen, wenn man ihnen das gibt, dann kann das auch wunderbar in einem Unternehmenskontext oder bemühe es ja immer bewusst, Konzernkontext funktionieren. Also das ist vor allen Dingen die Frage des Wirkungsgrades und der Leitplanken, die man da gemeinsam einflockt.

    [22:14] Absolut. Ich schaue mal, ob ich den Link werde ich bestimmt auftreiben können. Zu dem Podcast können wir gerne eine Querverlinkung machen. Passt zu unserem Intro.

    Personal Brand – was ist das

    [22:22] Dann würde ich sagen, machen wir mal einen großen Schritt, auch wenn er inhaltlich gar nicht so groß ist. Du hast es gerade schon erwähnt, das Thema Personal Branding. Vielleicht kannst du diesen schon ein bisschen neudeutschen Begriff für unsere Zuhörer mal so ein bisschen einordnen. Von der Definition her, vielleicht auch so ein bisschen Abgrenzung von Themen, die damit gern verwechselt werden, dass wir so ein bisschen ein einheitliches Verständnis haben.

    [22:47] Ja, also Personal Brand, das kann man ja vor allen Dingen immer ganz gut abgrenzen, wenn es um Unternehmen geht. Und ein Personal Branding, das muss sich einfach jeder bewusst machen. Jeder ist ja, ob sie oder er das möchte oder nicht, jeder ist ja eine Personal Brand. So, man kann, also meine Fokusbereiche sind ja Marketing und Kommunikation und im Bereich der Kommunikation sagt man ja auch immer so schön, man kann nicht nicht kommunizieren. Also auch wenn man nicht kommuniziert, sagt das ja etwas aus. Aber zurück zum Thema Personal Brand, also ganz wichtig und wir hatten ein, zwei Themen schon angerissen. So, es geht ja im Bereich der Personal Brand immer viel um Authentizität und wann ist man authentisch, wenn man ja sozusagen…

    [23:31] Stimmig ist im Denken, Fühlen und Handeln und das auch von außen sichtbar wird und was ist wichtig, wenn man seine Personal Brand aufbauen möchte, vor allen Dingen das Thema auch Werte und diese dann praktisch erstmal zu analysieren, zu definieren, zu kommunizieren und dann eben auch das Ganze aber auch erlebbar zu machen. Wie wird man erlebbar im Handeln wertebasiert? Ja, indem man eben auch danach handelt, danach lebt und danach am Ende auch arbeitet, auch mit anderen Menschen auf Basis seiner eigenen Werte praktisch dann eben auch zusammenarbeitet. Und so ist man authentisch, so hat man zumindest, sage ich jetzt mal, am Anfang die Möglichkeit, seine Personal Brand bewusst zu modellieren, sage ich mal, indem man wirklich mit seiner Positionierung startet, was macht mich aus, wirklich als Mensch, als Person, sich wirklich Gedanken darüber zu machen, was sind meine Ziele, was sind meine Kompetenzen und wer ist eben auch meine Zielgruppe. Das ist so das Allerwichtigste ganz am Anfang, sich über Werte, um seinen Zweck, also was ist der Zweck meiner Tätigkeit?

    [24:51] Also zurück zu John Strzelecki wäre es so, was ist der Zweck meiner Existenz? Das ist nicht für jede und jeden so greifbar. Der eine oder andere wird vielleicht auch sagen, das ist mir zu esoterisch. Es geht aber darum, sich darüber Gedanken zu machen, was ist, wie gesagt, mein Ziel, wer ist meine Zielgruppe, was ist mein Purpose, was ist der Zweck dessen, was ich tue. Warum sollte man das tun, um greifbarer zu werden für das Gegenüber? Wenn das Gegenüber versteht, wer ich bin, warum ich das anbiete und was der Mehrwert für mich ist, dann werde ich halt die Dienstleistung, den Service, die Produkte nicht in Anspruch nehmen. Das ist eben ganz wichtig, klar zu kommunizieren. Und da eben nochmal in Abgrenzung zum Unternehmen, sage ich jetzt mal, das ist nicht selten der Fall, dass Unternehmen eben eher in den Bereich der Software, Produkte, Dienstleistungen gehen, das in den Fokus stellen. Das ist das große Unterscheidungsmerkmal. Eine Personal Brand stellt die Person, den Menschen, oft stellt man sich selber auch in den Mittelpunkt als Unterstützerin zum Beispiel und ein Unternehmen wird es gegebenenfalls eher dazu tendieren, mit Produkten und Dienstleistungen zu tun, sage ich jetzt mal. Also dieses Gesamtkonstrukt Unternehmen.

    [26:05] Und jetzt haben wir so eine hybride Lösung, dass das Ganze so ein bisschen verschwimmt.

    [26:11] Ein schönes Beispiel, was mir dazu immer einfällt, ist Ankerkraut, wird der ein oder andere kennen, wo die Personen mit der Marke verschwimmen, sage ich jetzt mal, wo man eben auch die Personen im Unternehmen nutzt. Und dann sind wir im Bereich des Corporate Influencings sozusagen, der Corporate Influencer, dass man praktisch die Personen, das ist ja jetzt in den letzten ein, zwei Jahren nochmal sehr stark aufgekommen, dass man diese starken Personen, diese starken Personenmarke nutzt, um für das Unternehmen zu kommunizieren. Das ist ja jetzt das, wo das Ganze ineinander greift. Also Personal Brand, Corporate Brand und jetzt, wie nutzen wir eigentlich die starken Menschen bei uns im Unternehmen als Multiplikatoren für Sprecherinnen, für unsere Marke, weil, große Überraschung, Menschen lieber mit Menschen kommunizieren und weniger gerne mit Marken kommunizieren. Das versuchen sich jetzt viele, ja, jetzt ein bisschen unemotional zu Nutze zu machen, dass man sagt, okay, wie können wir denn jetzt diese starken Persönlichkeiten, Expertinnen, Spezialistinnen praktisch befähigen.

    [27:22] Um sich selber zu positionieren, aber natürlich auch mit dem angenehmen Nebeneffekt für Marke und Unternehmen eben auch im Sinne unseres Unternehmens zu kommunizieren. Das ist jetzt mal so in möglichst kurzer Zeit, das Ganze so zusammenzufassen, sage ich mal. Absolut.

    [27:42] Ich würde hier jedem, der uns zuhört, einfach mal so diesen ganz praktischen Anwendungsfall in den Kopf pflanzen wollen. Ich hatte letzte Woche, ich weiß gar nicht mehr genau, war es die Deutsche Post oder irgendwo habe ich eine E-Mail hingeschickt und habe nach einer Rückmeldung im Support gefragt. Die Rückmeldung, die ich bekommen habe, war, mich persönlich anzuschreiben, weil ich unter meiner Support-Anfrage natürlich unten drunter eine Grußformel hatte und die Leute wussten, wer ich bin. Und dann stand halt am Ende der Antwort, die ich bekommen habe, die durchaus qualitativ so war, wie ich das erwartet habe, stand dann hier das Team von XY und kein Name drunter. Und dann habe ich mir erlaubt, mich zunächst für die Antwort zu bedanken und dann gesagt, Verbesserungsvorschlag von meiner Seite, auch ich hätte die Möglichkeit, in der direkten Ansprache und mich bei einer Person zu bedanken für diese Rückmeldung und habe da dann tatsächlich den Verweis bekommen, das und das sind unsere Kommunikationsrichtlinien und aus dem und dem Grund machen wir das nicht. Darauf will ich gar nicht eingehen. Aber für mich fühlt es sich an wie eine vertane Chance, Weil wir natürlich auch nicht eine E-Mail an einen Roboter schreiben wollen und sagen, wir kriegen dort eine Antwort.

    [29:02] Sondern ich bin ja an den Menschen interessiert und häufig ist schon der erste Schritt passiert, dass man gar nicht mehr anrufen kann, um eine Person am Telefon in ein persönliches Gespräch dort wiederzufinden. Jetzt sind wir schon bei diesem E-Mail-Austausch, will das gar nicht bewerten, aber da vielleicht auch drüber nachdenken, wo bleibt die Menschlichkeit in einem Kundenservice-Prozess, wo man natürlich auch eine Verbundenheit mit einer Marke auch zusätzlich stimulieren könnte, wenn da Leute sitzen, die sagen, ich arbeite gerne hier und ich gebe da auch meinen zumindest Vornamen dafür her. Hast du da eine Sichtweise? Wie würdest du sowas empfinden?

    [29:41] Absolut. Also unterschreibe ich zu 100 Prozent. Also ich bin auch Trainer für Content Marketing. Es gibt auch Seminare, Webinare zu dem Thema und ein schönes Beispiel ist da auch wieder ganz konkret Snox. Es ist ein E-Commerce-Anbieter für Unterhosen, Socken und so weiter, um das kurz einzuordnen für die Hörerinnen und Hörer, Zuschauerinnen und Zuschauer, die das nicht einordnen können. So, was machen die, dass sie praktisch, ich komme jetzt leider nicht auf den Vornamen der Leiterin des Kundenservice, aber haben tatsächlich eine Landingpage, die ich dann eben auch immer gerne zeige, gebaut, wo sie eben sagen, ich weiß leider jetzt den konkreten Namen nicht, ich denke mir jetzt einen aus, das ist Melanie, das ist Leiterin des Kundensupports, wenn du Fragen hast, wende dich gerne an sie, dass dann die E-Mail-Adresse, auch ausgedacht jetzt Melanie, jetzt Nox.de, vielleicht dann nicht nur bei Melanie ankommt, Marken dran, also ab einer gewissen Größe, nichtsdestotrotz was passiert, ich gebe der Marke ein Gesicht.

    [30:39] Und ich habe praktisch hier die Chance, letztendlich als Kundin, als Kunde, eben hier mit einer Person in Austausch zu kommen. Genau, um das weiterzuführen, wenn mir dann nicht Melanie schreibt, sondern es ist dann Stefan oder Marco oder Claudia, dass er sagt, Mensch, vielen Dank, dass du Melanie geschrieben hast, ich antworte mal für sie, trotzdem bist du natürlich in so einem menschlichen Austausch. Man kann sich, wie gesagt, A, bedanken und es nimmt auch so ein bisschen diese unterschiedliche Hierarchie in der Kommunikation. Also dieses teilweise wahrgenommene von oben herab, dass man sagt, jetzt kommuniziert so die Marke mit mir und das ist natürlich auch eine andere Emotionalität. Insofern auch, dann sind wir auf so einem Empathie-Level, auf, dem Level auch der Wertschätzung, auch den Kunden gegenüber und was ich gerne noch aufgreifen wollte, also komplett bei dir, dieses Thema, das sind unsere internen Richtlinien. Das.

    [31:39] Erlebe ich ganz oft auch in Beratungsprojekten. Das ist eben immer so das Schöne, wenn man von außen auch reinkommt, da ganz neutral drauf zu gucken, immer ergebnisorientiert, gar nicht wertend, erstmal analysierend. So und dann später auch nicht wertend, sondern darstellend und weiterentwickelnd, sage ich jetzt mal.

    [31:57] Drauf zu schauen, wo man sagt, ja, und das kenne ich ja auch aus meiner eigenen Konzernhistorie, um es jetzt mal Unternehmenshistorie, dass man Dinge so tut, weil man das intern sich so überlegt hat. Das interessiert die Kundin aber alles gar nicht. Genauso, was du gerade gesagt hast. Ja, ich habe euch ja jetzt einfach nur mal gespiegelt, wie ich das als Kunde in dem Fall erlebe. So, und dann natürlich sich, das kann jetzt auch die Kollegin, der Kollege, der mit dir kommuniziert hat, auch nicht lösen, aber das erstmal aufzunehmen und zu sagen, vielen Dank für das Feedback, ich werde das mal mitnehmen, weil diese intern ausgedachten Kommunikationswege, Strukturen, Leitplanken, wenn die nicht resonieren beim Kunden, sollte man das tunlichst hinterfragen. Weil das interessiert dich als Kunde ja nicht, ob das deine Leitplanken, deine Strukturen, deine Regeln sind, wenn es bei dir jetzt vielleicht nicht übel aufstößt, aber wenn du sagst, das würde ich mir anders wünschen. Ich würde mir eine andere Form der Kommunikation wünschen und dann sollte man sich als Unternehmen darüber Gedanken machen und das sehe ich ganz oft, dass das intern und das erinnert mich auch an meine Vergangenheit, ja, das geht irgendwie technisch nicht oder das sollen wir so nicht, weil eine andere Abteilung, ein anderes Objekt, eine andere Publikation sich dann auf den Schritt getreten fühlt.

    [33:15] Den Kunden, genauso wie bei der Personal Brand, man den Menschen in den Mittelpunkt stellt, hier in dieser Kommunikation, in einer Wertschätzung, dann auch die Kundin in den Mittelpunkt stellt und einfach solche anderen Gesetzmäßigkeiten einfach mal hinten anstellt.

    [33:29] Absolut. Also ich habe in der Zwischenzeit nochmal nachgeschaut. Es war nicht die Deutsche Post, sondern die Deutsche Bahn. Nur nicht, dass ich da den Kollegen von der Deutschen Post jetzt zu nahe trete. Ich habe jetzt lange keinen E-Mail-Verkehr gehabt oder Schriftverkehr, kann ich nicht nachvollziehen. Aber in dem Fall, ich möchte das nicht als öffentliche Kritik oder Bashing verstanden wissen, sondern einfach als positive Anregung, das dir nochmal zu unterstreichen, dass wenn ihr als Team daran interessiert seid, wie wärt ihr wahrgenommen? Und ich habe sicherlich nur die Wahrnehmung einer Einzelperson. Das ist ein Datenpunkt. Aber wenn ihr das ähnliche Feedback von anderen bekommt, ist es vielleicht sogar wirklich mal die interne Unterhaltung wert, darüber nachzudenken. Sehr gut, aber damit haben wir auch schon ein Beispiel und waren mit, ja, wie trete ich als Marke nach außen auf in einer E-Mail oder über den Kundendialog am Telefon,

    Das gehört zu Personal Branding

    [34:23] haben wir schon zwei Beispiele, was eine gute Brücke zur nächsten Frage wirft. Was gehört denn zum Personal Branding aus deiner Sicht dazu, wenn wir hier so ein bisschen wieder den Kontext der Zuhörerinnen und Zuhörer, nämlich die Einzelunternehmung, in den Mittelpunkt stellen? Viele denken da wahrscheinlich an ein LinkedIn-Profil, aber ich könnte mir vorstellen, da ist ein bisschen mehr dahinter.

    [34:45] Ja, also dieses LinkedIn-Profil, das ist ja am Ende dann ein Kanal von vielen. Also was dazugehört, um das mal so runterzubrechen, ist vor allen Dingen das Thema, was ist so das Alleinstellungsmerkmal, was ist so der USP? Wenn ich jetzt mit Jan oder Sven zusammenarbeiten möchte, warum sollte ich denn jetzt mit Jan oder Sven oder dem einen oder anderen zusammenarbeiten? Was ist denn da der große Vorteil? Und hier geht es natürlich von der Entwicklung, wie gesagt, über Ziele, Zielgruppe, Kompetenzen. Was ist denn mein unfairer Vorteil? sagt man ja auch gerne so ein bisschen. Schön, schön ausgedrückt. In der Positionierung, in meinem Fall, um es ein bisschen griffiger vielleicht zu machen, ich erwähne tatsächlich an vielen Touchpoints, also mit 25 plus Jahren Erfahrung aus Experten und Führungsrollen und jetzt eben seit acht Jahren selbstständiger Unternehmensberater mit Fokus, Mittelstand.

    [35:43] Auch kleiner, auch mal größer, aber der Fokus eben ganz klar Mittelstand und hier tatsächlich auch noch aus Gründen das Thema Handwerk. Das bedeutet nicht, dass ich nicht auch mit Konzernen zusammenarbeite, das tue ich, ob das jetzt eine Deutsche Telekom ist, ob das ja ein größeres Unternehmen im Herzen Mittelstand der V&R Verlag hier in Bonn ist, auch mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, also schon auch großen Kunden. Was aber wichtig ist, ist dieses Thema USP, um darauf zurückzukommen. Was möchtet ihr, was im Kopf der potenziellen oder de facto Kunden hängen bleibt? Und das ist eben dieses Thema Handwerk. Bin, ja, erfahren, Experte sich selber zu nennen, finde ich immer so ein bisschen cringe. Aber wenn es einem geschenkt wird von dem einen oder anderen, nehme ich es gerne an. Also zumindest langjährige Erfahrung. Das ist so die erste Säule, USP-Alleinstellungsmerkmal.

    [36:35] Das zweite ist so das Thema, wie unterstütze ich das denn, untermauere ich das denn? Also wie bestätige ich sozusagen diese Expertise? Und hier geht es um den Aufbau auch von Glaubwürdigkeit, auch in der Kommunikation. Wie macht man das mit starken Referenzen? Das kann man auch mit Bewertungsportalen lösen, ob das jetzt Google-Bewertungen sind. Sind jetzt nicht alle Fans von, wird auch im Moment wieder viel Schindluder leider mitgetrieben. Gibt aber auch andere Bewertungsplattformen, wo man ein bisschen mehr Gestaltungsmöglichkeit hat. Also, wenn ich sage, das ist mein Alleinstellungsmerkmal, das ist ja der Mehrwert, den du auch bekommst, wenn du mit mir zusammenarbeitest, abgesehen vom Fachlichen, lass durch das Ganze auch bestätigen. Das dritte Thema ist das ganze Thema Vertrauen, also über, sage ich jetzt mal, eine authentische Kommunikation eben auch diese Identität zu schaffen, dann eben auch eine Form von Verlässlichkeit darzustellen, dass man eben auch alle Steine, sage ich jetzt mal, bis zu einem gewissen Grad aus dem Weg räumt, was eine Kundin auch potenziell davon abhalten könnte, mit dir zusammenzuarbeiten. Dass man sagt, was kostet das, wie schnell geht das, wie verlässlich ist er, das greift so ein bisschen in diesen zweiten Punkt rein mit dem Thema der Bestätigung, aber eben auch dieses Vertrauen darzustellen, wie kann man das zum Beispiel auch herstellen über Case Studies.

    [37:57] Immer sehr, sehr dankbar eben zu zeigen, hier, das ist mein Kunde Jamestown, Finanzdienstleister in Köln, Marktführer für geschlossene US-Mobilienfonds, hier ein kleines Interview mit Fabian Spindler, dem Geschäftsführer oder einer Case-Study mit der Telekom und eben darüber zu zeigen, ah, ich bin nicht der Erste oder die Erste, die mit Jan oder Sven zusammenarbeitet, sondern es gibt andere und die haben sehr gute Erfahrungen gemacht. Also Thema Vertrauen. Ich vertraue darauf, dass das wahr ist, was Jan oder Sven sagen, weil andere das bestätigen und dieses Vertrauen verstärken, weil sie eben kommunizieren, wie die Zusammenarbeit gelaufen ist. Und die vierte Säule neben USP, Bestätigung, Vertrauen, ist Relevanz. Also wie relevant ist denn eigentlich das, was Jan oder Sven anbieten? Also wie stelle ich idealerweise über Inhalte und Botschaften meine Produkte, Services, Dienstleistungen so dar, dass diese Relevanz möglichst schnell, und hier reden wir über wenige Sekunden, wenige Minuten, für mich greifbar wird und mich schnell, verstehe.

    [39:10] Warum ich ja mit Jan oder Sven zusammenarbeiten sollte. Das sind so die vier Säulen, also in aller Kürze dargestellt, wie baue ich denn Personal Brand auf, was gehört dazu. Wichtig ist aber, wie gesagt, sich erstmal über die Positionierung, also erstmal über die eigenen Werte, die Positionierung, den Purpose-Gedanken zu machen und dann praktisch diese vier Säulen sozusagen zu füllen und sich dann am Ende, so bist du auch gerade eingestiegen, mir dann am Ende Gedanken darüber zu machen, wo finde ich denn auf Basis meiner Ziele und Zielgruppe die richtigen Kanäle? Wo erreiche ich denn meine Zielgruppe? Und dann kann es sein, es wird oftmals so sein im B2B-Bereich, dass ein LinkedIn-Profil für mich als Person, als Mensch oder Marke, also Unternehmensprofil, sinnvoll sein kann. Im B2B wird es in vielen Fällen so sein, das ist aber immer eine sehr individuelle Entscheidung auf Basis vor allem der Zielgruppe.

    [40:17] Das ist eine, wie ich finde, eine schöne, auch visuelle Darstellung mit den vier Säulen. Du hast auch schon ein paar Beispiele genannt. Hast du vielleicht für die letzte Säule, das Thema Relevanz, noch ein, zwei Beispiele, die wir noch ergänzen können? Dann würde ich das auch in den Shownotes nochmal zum Nachlesen vielleicht auch so greifbar mit einer Grafik darstellen. Ich glaube, dann kann man das ganz schnell mitnehmen.

    [40:43] Ja, also Relevanz ist ja eben auch immer, ich bemühe da immer gerne auch in dem totalen Bewusstsein, dass Marketing-Funnel so ein bisschen angestaubt sind, sage ich mal und es selten so ist, dass jemand den kompletten Trichter sozusagen durchläuft, also wenn man einfach, also ein einfaches Modell, vergleichsweise einfaches Modell ist das AIDA-Modell im Marketing.

    [41:03] Awareness, Interest, Desire, Action, dass man sagt, wo befindet sich denn eigentlich meine Zielgruppe? So, um das mal greifbar zu machen, wenn ich jetzt sage, ich habe mir jetzt für 2025 das strategische Ziel der Neukundengewinnung auf die Fahne oder in meinen Marketingplan geschrieben, dann darf ich mich vor allen Dingen mit dem obersten Abschnitt in diesem besagten Funnel beschäftigen, also mit der Awareness-Phase. So, und wenn ich jetzt sage, ich muss in dieser Phase der Kundenreise meiner potenziellen Kunden sichtbar sein, um Relevanz zu schaffen, dann muss ich mir idealerweise auf Basis von Zahlen, Daten, Fakten Gedanken machen, wie sind denn meine Bestandskunden schon mal auf mich aufmerksam geworden. So, und dann kann es dankbar sein, im Content-Marketing, also mit Inhalten Relevanz zu schaffen, nützliche Inhalte zu bieten, echte Mehrwerte, dass ich zum Beispiel oben in dieser obersten Stufe des Funnels sage, ich veranstalte Webinare, kostenfreie zum Beispiel. Oder ich biete einen Newsletter an.

    [42:13] Das wären so zwei Möglichkeiten, dass man erstmal sagt, erstmal den Kunden sozusagen für sich zu begeistern. Also Webinar kann ich sehr empfehlen, das funktioniert sehr gut. Newsletter ist vielleicht schon am Übergang dann so in die Shortlist, sage ich jetzt mal, in das Interesse rein. Aber bleiben wir mal oben. Also ich würde arbeiten mit Seminaren und Webinaren, gerne kostenfrei so das Ganze auch aufzubauen, dass ich mit den Kundendaten weiterarbeiten kann. Stichwort ESGVO-Konformität.

    [42:42] Das ist auf jeden Fall zu empfehlen. Case Studies funktionieren in dieser frühen Phase sehr, sehr gut. Und zum Beispiel auch solche, da geht es auch schon ein bisschen wieder in den Phasen, das ist manchmal ein bisschen am Übergang, solche kostenlosen Erstgespräche zu vereinbaren. Das ist schon im Übergang dann, da ist jemand schon wirklich ein bisschen mehr interessiert. So, und wenn man noch weiter rauszoomt, da kann man sich natürlich noch über weichere Dinge Gedanken machen. Ich bin jetzt persönlich kein großer Fan von Memes. Also, um erstmal Aufmerksamkeit zu schaffen. Also, ich würde schon wertekonform, purposekonform.

    [43:19] Starten mit Seminaren, Webinaren, Case-Studies und im nächsten Übergang dann Newsletter und kostenlose Erstgespräche anbieten, um überhaupt erstmal in die Sichtbarkeit zu kommen und wertvolle Kontakte zu generieren. Ja, das ist doch schon mal ganz handfest eine Idee, die jeder für sich schon mal durchdenken kann. Ich fand da einen Hinweis, wie sind denn in der Vergangenheit Kunden zu mir gekommen, eine ganz essentielle Erkenntnis, denn das hat ja häufig nichts mit Zufall zu tun. Zumindest wenn es da um mehr als einen Kunden geht und das zu reflektieren und zu sagen, was für den einen Kunden geklappt hat, warum hat das geklappt und kann das auch für andere Kunden wieder genauso klappen und dann diesen Weg auch konsistent weiterzugehen, kann sowohl für die, die gerade gründen wollen oder für die, die schon länger im Geschäft sind und sagen, ich habe eine bestimmte Zielgruppe, mit der arbeite ich super gerne zusammen. Es gibt ein paar andere, wo ich mich montags eher aus dem Bett quäle, weil da bestimmte Dinge nicht funktionieren. Und diejenigen, die dann sagen, ja, ich möchte vielleicht im neuen Jahr mich stärker auf meine Lieblingskunden konzentrieren und genau die dann wieder über diesen Weg zu finden, das klingt für mich auch sehr, sehr, sehr greifbar und nachvollziehbar. Vielen Dank für den Einblick, Sven.

    [44:39] Dann vielleicht noch einen kurzen Schwenk. Wenn jemand sagt, naja, ich habe jetzt diese Reise verstanden mit den vier Säulen.

    Vorteile von Personal Branding

    [44:46] Was bringt mir denn das am Ende? Also was sind denn so die Vorteile, wenn ich meine Marke aufbaue? Man sagt häufig auch meines Erachtens so positiv aufladen eine Marke, dass man darauf dann auch davon auch entsprechend abbuchen oder sich darauf einzahlen kann entsprechend. Gehst du vielleicht mal ein bisschen Richtung Vorteile, die es bringt, wenn man da seine Marketingzeit in den Aufbau seiner Marke reinsteckt? Ja, sehr gern. Also ich breche das mal wirklich auf das Wichtigste runter. Das ist wirklich so vielfältig, so umfangreich. Also da könnte man tatsächlich einen eigenen Podcast, ein eigenes Format nur zu den Vorteilen letztendlich auch nochmal zusätzlich aufnehmen. Starten wir mal grundsätzlich mit den Themen, die wir auch schon angerissen haben. Also das Thema Vertrauensaufbau und Beziehung. Also das Thema Menschen kommunizieren und arbeiten natürlich lieber mit Menschen als mit Marken zusammen. Wenn ich eine authentische, also eine greifbare Marke habe und einfach sehe, okay, Sven handelt nach seinen Werten, die hat er kommuniziert, das ist eine hohe Glaubwürdigkeit, ein hohes Vertrauen im besten Fall dann eben entstanden und so habe ich auch einen direkten Zugang zu einer Zielgruppe von Personen, die ähnlich gestrickt sind.

    [46:02] In Anführungsstrichen, so wie meine Bestandskunden eben auch ticken, sage ich jetzt mal. Wenn ich schon mit Geschäftsführern oder Marketingleiterinnen zusammenarbeite, die mir eine positive Bewertung hinterlassen, ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass eine Marketingleiterin in einem vergleichbaren Segment, in einer vergleichbaren Branche, mich zumindest auf die Shortlist setzt und vielleicht, wenn es gut läuft, auch mal ein Angebot von mir einholt. Also direkter Zugang zu einer vergleichbaren Zielgruppe. Dann natürlich das Thema so nachhaltige Kundenbeziehungen, sage ich jetzt mal, durch diese Frequenz, die ich mir idealerweise dann vornehme, auch in der Kommunikation, also immer wieder auf dem Radar meiner Bestands- und potenziellen Kunden zu sein. Und es ist eben auch durch eine Kommunikation von Case Studies, von Bewertungen eben auch so ein Vertrauensvorschuss, der dadurch eben auch entsteht, dass ich eben sehe, okay, es gibt eben schon Kunden, die mit Sven arbeiten. Mit Jan eben da entsprechend zusammenarbeiten. Grundsätzlich Personal Branding hat natürlich auch in den beruflichen Entwicklungen, sowohl intern, extern, ganz viele Vorteile, runtergebrochen mal intern eben auch, also das hat eben auch hier Personal Brand, jeder ist eine Personal Brand, nichts mit Angestellte, Freelancer, Selbstständig zu tun, sondern das ist ja auch wichtig, wenn ich jetzt eine Angestellte bin, in einem Unternehmen, bin vielleicht im Marketing.

    [47:26] Also meine Expertise sichtbar zu machen, Zugang zu spannenderen Projekten letztendlich zu bekommen und natürlich auch selbstbewusst entsprechend dann auch solche Aufgaben anzugehen und in Runden auch aufzutreten. Extern ist es dann eben für mich der Aufbau von so einem Experten in den Status, um mich zum Beispiel in Podcasts einladen zu lassen, eingeladen zu werden, wenn es gut läuft. Mal ein Panel angeboten zu bekommen, mal ein Speaker-Slot angeboten zu bekommen auf einer Konferenz, wo ich bisher vielleicht immer als Besucherin war. Aber dann natürlich, wenn man sagt, okay, ich bin dann vielleicht ab irgendeinem Punkt auch wechselwillig, das vereinfacht natürlich auch die Jobsuche. Wenn ich mich schon über zwei, fünf, acht, zehn plus Jahre positioniert habe, wie zum Beispiel meine Kollegin oder dein Podcast-Gast, sage ich jetzt mal, die Valerie Khalife, war so absolut ausgewiesene Spezialist und Experte für das Thema E-Mail-Marketing. Das kommt ja nicht von ungefähr. Ja, woher kommt das? Wunderbares Beispiel, weil sie seit vielen, vielen Jahren praktisch auf diesem Thema mit nachweisbarem Erfolg arbeitet. Und wenn man an das Thema E-Mail-Marketing denkt, denkt man an Valerie. Zumindest in Köln, Bonn und dem gesamten Netzwerk. Und ja, auch darüber hinaus. Insofern im deutschsprachigen Raum eine anerkannte Spezialistin. Also Thema Jobsuche hat mit Valerie jetzt nichts zu tun, keine Sorge.

    [48:52] Grüße senden wir trotzdem raus an der Stelle, würde ich unterstreichen. Grüße gehen raus, genau. Und dann natürlich bis hin zu, ja intern eben auch, ja stärkt auch die eigene Position, wenn es mal um das Thema Gehalt letztendlich geht. Und für praktisch die Freelancerinnen unter allen Zuhörenden jetzt auch wieder, ja sage ich jetzt mal in diesem geschäftlichen Vorteilsbereich, also Kunden werden zu Fans idealerweise, auch über Social Media Kanäle. Also, wenn ihr euch damit wohlfühlt, auch mal so eine Unpopular Opinion einzunehmen, dass man sagt, wenn man polarisiert, zieht man natürlich auch an, man stößt auch ab, aber solange man da seinen Werten treu bleibt, findet man dann ja auch die Kundinnen und Kunden, mit denen man sehr wahrscheinlich sehr gut zusammenarbeitet, weil die ja ein gleiches Wertesystem haben, sonst würden sie ja nicht auf euch zukommen. Wenn ihr das auch sehr transparent spielt, so kommt es also zu passenden oder passenderen Kundenumfragen sogar. Das führt am Ende vielleicht so als Wrap-up so zu einer Effizienzsteigerung, weil ich natürlich mich weniger mit Menschen austausche, wo ich schon von Anfang an weiß, das wird wahrscheinlich nichts, weil wir ein anderes Wertesystem letztendlich haben. Also ich kann schneller letztendlich auch in dieser gesamten Kommunikation arbeiten.

    [50:09] Das Ganze vereinfacht es auch, sage ich jetzt mal, wenn man so ein bisschen breiter denkt, auch so im Personal Branding, aber auch im Employer Branding, wenn ich vielleicht auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe, dass sie eben auch wissen, woran sie sich orientieren können und das stärkt natürlich auch im Netzwerk meine Reichweite. Ich sorge für höhere Aufmerksamkeit, kann schneller auf Kontakte und Kooperationspartner zugehen und im besten Fall baue ich mir tatsächlich zum Beispiel, nicht nur, aber auch bei LinkedIn eine eigene Community auf, die mir dann eben auch entsprechend folgt, auch mal Multiplikatoren sind und mich vielleicht auch mal empfiehlt. Also das wirklich nur mal.

    [50:51] Kurz zusammengefasst, so einige der wichtigsten Vorteile. Es macht auf jeden Fall immer Sinn, sich Zeit zu nehmen, um sich mit seiner eigenen Personal Brand zu beschäftigen. Absolut. Das, glaube ich, war eine sehr gut kondensierte Liste. Ich würde an der Stelle sogar noch vielleicht den Podcast mit der Sarah verlinken, wo wir über Community-Aufbau auf LinkedIn sprechen, für denjenigen, der das entsprechend vertiefen möchte. Sehr, sehr gut. Danke, Sven. Sehr gerne.

    [51:20] Jetzt stellt sich vielleicht der ein oder andere die Frage, naja, wir haben schon über Newsletter-Marketing gesprochen, wir haben über sowas wie Webinare gesprochen. Wie wir hier merken bei dem Thema, gibt es reichlich Schnittstellen zu anderen Marketing-Arten, auch zum Content-Marketing. Ich würde im Interesse der Zeit heute vielleicht mit den Beispielen, die wir ohnehin schon gebracht haben, das Thema vielleicht eher für eine weitere Folge einfach nochmal ein Stück nach hinten stellen. Aber wir haben, wie ich finde, dort so eine mögliche Schnittstellen, wo der Aufbau einer persönlichen Marke dann auch genutzt bzw.

    Häufige Fehler und Vermeidungshilfen

    [52:00] In welchen Kanal umgesetzt werden kann, hier schon gut bedient und wird vielleicht direkt die Abkürzung nehmen, was sind denn so häufige Fehler und wie kann man die vermeiden, wenn man darüber nachdenkt, vielleicht auch dann im neuen Jahr mal hier im Kontext von, wie stelle ich mich und meine Dienstleistung nach draußen dar. Wenn man da ein bisschen nachbessern oder Gas geben möchte einfach.

    [52:25] Also was mir auch in meinen Beratungen, es gibt ja auch LinkedIn-Webinare und Seminare wiederum, da ist das ja auch immer so ein großes Thema, wie nutze ich in dem Fall jetzt Content-Marketing auf der Plattform LinkedIn in dem Fall, große Überraschung, so um mich sozusagen zu positionieren und dann eben auch meine Personal Brand zu kommunizieren. Und dann führt das zurück zu ein, zwei Themen, die wir am Anfang schon besprochen haben, die wir angerissen haben.

    [52:54] Weil was ich immer wieder feststelle, ist, dass dann Personen, die ich unterstützen darf, sehr schnell anfangen, zum Beispiel mit Beiträgen. Also dann sehr schnell zu posten. Allerdings bevor sie, Beiträge sind ja per se natürlich richtig und wichtig, nur sollte man sich natürlich vorher Gedanken über seine Positionierung gemacht haben. Ja. So, dass man wirklich genau dieses Thema wieder angeht. Ich habe mal so ein Personal Brand 5 Framework entwickelt. So, wie sieht das Ganze aus? Als erstes, und das ist oft das, was fehlt, das ist einer der großen Fehler aus meiner Sicht oder Versäumnisse. Fehler ist so ein großes Wort. Also es ist einfach eine Empfehlung, sich am Anfang zu beschäftigen mit seiner Positionierung, Personal Brand 5 Framework, 5 Schritte, wie funktioniert es, ich mache mir Gedanken über meine Expertinnen-Positionierung, also was sind meine Ziele, wer ist meine Zielgruppe, was sind meine Kompetenzen, Schrägstrich Superkräfte, also Thema USP. Das zweite Thema ist, was ist mein Kanal? Was sind meine Kanäle?

    [53:59] Also entweder grundsätzlich Kanäle im Online-Marketing. Auf LinkedIn eben auch nutze ich ein persönliches Profil, nutze ich eine Company-Page, nutze ich eine Gruppe, mache ich LinkedIn-Lives und so weiter Kanäle. Dann, welche Inhalten und Botschaften brauche ich, um auf meine Positionierung einzuzahlen. Das ist dann das dritte Thema.

    [54:21] Das vierte Thema ist, welche Formate brauche ich, also auch wieder im besten Fall datenbasiert vorzugehen, dass ich weiß, meine Zielgruppe resoniert am besten, wenn ich Videos mache oder sie resonieren am besten, wenn ich Textbild nutze, bin ich jetzt wieder bei LinkedIn oder ich weiß, ein bisschen rausgesumt wieder von LinkedIn grundsätzlich auf die Kanäle. Was wir gerade gesagt hatten in dieser Awareness-Phase, das funktioniert gut, wenn ich Case-Studies mache oder Erstberatungen kostenlos anbiete. Ja, wenn ich diese Formen dann entsprechend, diese Formate nutze. Und Schritt 5, um das zu kompletieren, wirklich mir Gedanken über meine Erfolgsmessung mache, wenn ich meine Ziele definiert habe, meine Zielgruppen definiert habe. Aber wie definiere ich denn meine entsprechenden realistischen, aber auch natürlich dann sportlichen, smarten Ziele, sage ich jetzt mal, dass man so vorgeht, okay, und dann nehme ich mir mal drei bis sechs Monate Zeit und bewerte dann auch meine Aktivitäten, um vielleicht auch das eine oder andere lassen zu können und andere Dinge zu intensivieren. Und wenn ich sage intensivieren, das ist der nächste Fehler oder die nächste Versäumnis oft, wo ich sage kann ich überpacen, wenn ich mir Gedanken über meine Positionierung gemacht habe.

    [55:38] Vor allen Dingen das Thema Zielgruppe wieder wo erreiche ich denn nachweislich, Ganz wichtig, nachweislich meine Zielgruppe. Datenbasiert nachweisen. Und dann, ja, ich muss das Wort einmal bemühen, also empfehle ich, ich wollte gerade sagen predige, tatsächlich immer, weil es so mantraartig ist, dass ich immer sage, 1 plus 1 Kanäle, gerade wenn man neu anfängt zu sagen, was ist dein Fokuskanal? Das kann LinkedIn sein, das kann aber auch Facebook sein, das kann auch Instagram sein. Das kann auf Basis der Zielgruppe auch TikTok sein. Das sollte man sich Zeit nehmen, da auch das zu analysieren. Und dann diesen einen Kanal wirklich zu lieben, wirklich intensivst zu bespielen. Und wenn man dann überraschenderweise noch Ressourcen übrig hat, einen Kanal zum Testen, wo man sagt, okay, ich erreiche, bleib mal beim konkreten Beispiel im B2B-Bereich, meine Zielgruppe super auf LinkedIn. Ich nutze jetzt für das Thema, also vor allem auch für die Lead-Gewinnung, für die Neukundengewinnung nachweislich LinkedIn. Da erreiche ich vielleicht aber nicht junge Menschen, die ich für eine Ausbildung begeistern kann. Oder ich erreiche sie weniger. Und deswegen teste ich jetzt nochmal parallel TikTok.

    [56:59] Kann ja sein. Muss man sich angucken. Also eins plus eins Kanäle, aber bitte darum kümmern, das sind oft Dinge, die ein bisschen verloren gehen im Eifer des Gefechts und in der hohen Motivation, jetzt gebe ich richtig Gas, Positionierung, Fokussierung. Absolut. Ja, ich glaube, bei dem Lead kann fast jeder Einzelunternehmer einstimmen. Mir fallen wenigstens eine Handvoll Unternehmer ein. In meinem Kontext sage ich gar nicht Kunden, sondern wir arbeiten da ja irgendwie auch auf Augenhöhe als Unternehmer zusammen und wer hat nicht darüber nachgedacht, Mensch, diese Woche ist wieder der Newsletter dran und ich habe auf Instagram immer noch nicht meine regelmäßigen Posts im Griff. Das sind ganz klare Zeichen dafür, dass man da Richtung Fokussierung etwas tun muss und was mache ich vielleicht, weil das andere machen und was zahlt tatsächlich auch darauf ein, was ich mit meiner Marke oder mit meinem Geschäftsziel beabsichtige beziehungsweise erreichen möchte. Das finde ich ganz, ganz toll und empfinde es jetzt auch nicht als irgendwie aufdiktieren, sondern ich sage einfach mal so eine Art.

    [58:08] Weiteren Blick zu haben. Den Vorteil hat man ja als jemand, der von außen drauf schaut und tatsächlich zwar vielleicht in seinem eigenen Hamsterrad ist, aber zumindest nicht in dem, in dem sich dann der Gegenüber befindet. Und von daher finde ich es super wertvoll. Vielen, vielen Dank, Sven. Sehr gern, sehr gern. Ich sage, wenn Zeit und Geld keine Rolle spielen würde, kann man immer alles machen, aber da das meistens eine begrenzte Ressource ist, sowohl das eine als auch das andere, dann darf man sich Gedanken über Fokussierung tatsächlich machen. Oft sind es ja auch Altlasten, die einfach entstanden sind, für die man auch, selbst wenn man dafür verantwortlich ist, darf man auch regelmäßig drauf gucken und sagen, erreichen wir unsere Ziele oder nicht. Das kann sich ja auch wandeln, Plattformen wandeln sich. Bestes Beispiel ist eben als Twitter jetzt X. Ist das noch ein Kanal, den wir sowohl auf Basis unserer Werte ehrlicherweise bespielen wollen und erreichen wir nachweislich noch unsere Ziele auf dieser Plattform? Und oft werden solche Kanäle, das war jetzt ein konkretes Beispiel, das erlebe ich gerade viel in der Beratung, dass man sowas mal analysiert, um dann eben auch mit gutem Gewissen zu sagen, wir verlagern unseren Fokus oder schalten auch mutig mal ab, dass man sagt, wir müssen uns nicht eigentlich Gedanken über fünf Tweets in der Woche machen, wenn da zweieinhalb Leute kommentieren oder liken.

    [59:29] Absolut, das ist der Punkt. Insofern das macht jetzt auf der einen oder anderen Plattform vielleicht einfach weniger Sinn. Absolut, ja. Und dann ist es eine äußere Rahmenbedingung, die sich verändert hat. Du hast das Beispiel mit Twitter erwähnt. Eine äußere Rahmenbedingung, die mich vielleicht auch dazu bringt, einfach nochmal darüber nachzudenken, selbst wenn ich das vielleicht bisher nicht gemacht hätte. Super cool.

    Tipp zum Abschluss

    [59:53] Noch irgendwas, was du gern ergänzen würdest? Im Kontext, was du schon gesagt hast, müssen wir, glaube ich, nichts wiederholen. Das kann jeder auch dann auf der Folgenseite nochmal Revue passieren lassen. Aber irgendwas, wo du sagst, Mensch, das wäre mir noch wichtig an den Teilnehmerkreis heute, an unsere Zuhörer im Kontext der Einzelunternehmer, was du noch nachschieben wollen würdest als Tipp oder als Anregung.

    [1:00:18] Also ich werde es nicht wiederholen, ich würde es nur gerne noch einmal zusammenfassen,

    [1:00:22] also wirklich dafür plädieren, gerade weil ich eben diese beiden Themen immer wieder in der Beratung wirklich sehe, so wir sind ja jetzt im Endjahresgeschäft, jetzt ist es, wir nehmen heute auf, der 4.12., so also insofern sind wir alle im Endjahresmodus, im Hazel.

    [1:00:38] Meine Motivation oder mein Impuls, den ich gerne mitgeben möchte, dass ich wirklich, wenn das Thema Personal Brand nächstes Jahr für dich relevant sein sollte, dir wirklich mal einen Tag Zeit zu nehmen, wirklich alles mal freizuschaufeln und wirklich mach dir Gedanken über deine Personal Brand, über deine Positionierung für 2025. 25, das steht ja jetzt auch an, ohnehin, dass man sich darüber Gedanken macht, was sind deine persönlichen Ziele, wenn du jetzt im Business dir vor allen Dingen das Ganze natürlich dann weiter überlegst und darum geht es ja heute auch, zu sagen, wer ist meine Zielgruppe, was sind meine Kompetenzen, wo möchte ich mich vielleicht auch weiterentwickeln und dir dann wirklich vorzunehmen in der Frequenz, mit der du dich wohlfühlst, ich wähle mir jetzt einen Fokuskanal aus und nehme mir fest, vor, mit konkreten Zielen praktisch meine Personal Brand auf diesem Kanal, über zwölf Monate idealerweise, 2025 ist mein Personal Branding Jahr, wirklich meine Personal Brand zu modellieren, zu kommunizieren und dann wirklich auch.

    [1:01:51] Nachvollziehbar zu machen auf dieser Plattform und am Ende des Jahres gucke ich drauf und gucke wie praktisch diese Ziele, die ich mir vorgenommen habe, erreicht worden sind. Also Impuls, kurz und knapp, nimm dir die Zeit für deine Personal Brand und ja, entwickle deine Strategie für 2025.

    [1:02:11] Wunderbar. Wir hätten auch den Podcast, glaube ich, vom Timing nicht besser hinbekommen mit Anfang Dezember, das fürs neue Jahr zu machen. Danke, dass du das gleich aufgreifst, Sven. Super cool. Dann würde ich dir gerne nochmal die Tür aufmachen, wenn dich jemand ansprechen möchte, weil er sich für dein Thema interessiert, sei es eine Weiterbildung oder auch persönliche Unterstützung oder einfach den Austausch zu dir suchen möchte. Was ist denn ein geeigneter Kanal? Wie kann man dich ansprechen? Genau, also bin täglich auf LinkedIn gut zu erreichen. Das ist vermutlich für viele das Einfachste. Einfach mal im Namen Sven Giebler suchen, dann werdet ihr mich da ganz bestimmt finden. Ansonsten, auch vergleichsweise eingängig, würde ich jetzt einfach mal für mich in Anspruch nehmen.

    [1:02:52] Alles weitere an Informationen findet ihr auf meiner Website oder findest du auf meiner Website unter digitalberatung.de. Dort findest du Workshop-Angebote, Einzelcoaching-Angebote, auch zum Thema Positionierung, Personal Brand und auch in den starken Bereichen, die ich eben berate, Kommunikation, Marketing und im Bereich Marketing vor allen Dingen, Content-Marketing. LinkedIn, aber auch KI und ChatGPT, wo ich einen Fokus seit diesem Jahr drauf lege, immer in Unterstützung der anderen genannten Bereiche. Wie kann mir denn zum Beispiel das Thema KI und ChatGPT, das ist ja auch ein Werkzeug vor allen Dingen, in den Bereichen Content Marketing, Personal Branding oder auch LinkedIn weiterhelfen. Insofern gerne einfach auf LinkedIn kontaktieren. Ich freue mich über jede Kontaktanfrage und gerne auch einfach auf der Website digitalberatung.de vorbeischauen. Ich freue mich.

    [1:03:53] Coole Sache. Links kommen die Shownotes. Und an der Stelle im Namen der Zuhörer von heute, Zuhörerinnen und Zuhörer, sollte ich sagen, lieber Sven, vielen, vielen Dank für den wunderbaren Ausflug in dein spannendes Beratungsthema. Und ich hoffe, nicht nur mein Eindruck ist der, dass du tatsächlich eine Ausnahme ähnliche Erscheinung, ob du die Ausnahmeerscheinung bist, das muss jeder für sich selber bewerten, aber ich muss sagen, mir hat das super viel Spaß gemacht, ein bisschen teilzuhaben an deinem teamgreifenden Wissen und deine besondere Kommunikationsgabe. Hier mal so ein bisschen auch aufblitzen zu sehen. Ich wünsche dir für deine beratende Tätigkeit viel Erfolg beim Aufbau von spannenden Marken für deine Kunden.

    [1:04:41] Vielen Dank. Das geht runter wie Öl. Vielen Dank für deine Zeit, für die Vorbereitung. Ich weiß, wie viel Zeit und Mühe du immer in die Vorbereitung steckst. Fand ich auch sehr beeindruckend. Hatte ich dir ja auch schon geschrieben. Insofern vielen, vielen Dank für die großartige Vorbereitung, für deine Zeit, für die Struktur, jetzt auch für die Nachbereitung des Podcasts. Da steckt ja auch immer viel Arbeit drin. Insofern auch für dich alles Gute. Bleib vor allen Dingen gesund. Viel Kraft für den Endjahres-Endsport und dann natürlich alles Gute für 2025. Ich habe mich riesig gefreut, dabei zu sein. Und auch von mir nochmal vielen Dank fürs Zuhören an dich vor dem Lautsprecher und dem PC vielleicht oder wo auch immer du uns zugehört oder zugesehen hast. Vielen Dank, Jan. Du, auch das geht runter wie Öl. Vielen, vielen Dank. War mir allerdings auch eine Herzensangelegenheit, das entsprechend vorzubereiten. Ich freue mich, dass es so ankommt und Anklang findet. Jederzeit gerne wieder und bis dahin dir eine gute Zeit.

    Resümee

    [1:05:42] Wow, vielen Dank erstmal dich, dass du so lange durchgehalten hast und bis zum.

    [1:05:44] Music. Erfolgsrezepte und mir gewogen bis zur nächsten Folge. Bis dahin wünsche ich dir eine gute Zeit und allzeit gute Rankings.

    [1:05:49] Ende dabei geblieben bist. Was für eine inhaltsgeladene und mit sehr viel praktischen Beispielen gelegte Folge. Ich hoffe, auch du konntest mit dich einiges mitnehmen. Zwei Dinge fand ich persönlich besonders spannend. Zum einen Svens Klarheit und Einfachheit, gerade wenn es um die Außendarstellung geht. Seine Empfehlung, sei authentisch, das heißt sei stimmig in Denken, Fühlen und Handeln. Zum anderen sein 1 plus 1 Konzept für Marketingkanäle. Als Einzelunternehmer sollten wir also genau einen Kanal wählen, über den wir unsere Zielgruppe sicher erreichen können. Und dann gegebenenfalls einen zweiten Kanal zum Experimentieren, den wir uns gönnen können. Jetzt bist du dran. Welches Erfolgsrezept hast du für dein Personal Branding gefunden? Ich freue mich auf dein Feedback und deine Gedanken. Schreib mir gerne eine E-Mail an jan.wettgefährte.de Bleib gespannt auf weitere

    Folge als Video

    Folge 042 – Personal Branding als Video.

    Show notes

    Begriffsklärung:

    • A-I-D-A steht für Attention, Interest, Desire und Action – die vier Stufen, die eine Person beim Kaufprozess durchläuft. Diese Methode hilft Einzelunternehmern, ihre Marketingstrategien gezielt auf jede Phase auszurichten und Kunden besser anzusprechen.
    • Eine anpassbare Opinion ist eine flexible, aber glaubwürdige Positionierung zu einem Thema, die sich je nach Zielgruppe nuancieren lässt. Für Einzelunternehmer ist sie wichtig, um in unterschiedlichen Kontexten überzeugend zu bleiben.
    • Authentizität bedeutet, echt und glaubwürdig zu sein, sowohl in der Kommunikation als auch im Handeln. Für Einzelunternehmer ist sie entscheidend, um nachhaltige Beziehungen zu Kunden aufzubauen.
    • Awareness beschreibt das Bewusstsein einer Zielgruppe für eine Marke, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Sie ist der erste Schritt im Marketing, um potenzielle Kunden zu erreichen und auf sich aufmerksam zu machen.
    • Eine Case Study ist die detaillierte Beschreibung eines erfolgreichen Projekts oder einer Lösung, um konkrete Ergebnisse zu präsentieren. Sie hilft Einzelunternehmern, ihre Kompetenz zu demonstrieren und potenzielle Kunden von ihrem Mehrwert zu überzeugen.
    • Strategische Erstellung und Verbreitung von wertvollen Inhalten, um die Zielgruppe zu informieren, Vertrauen aufzubauen und langfristig Kundenbeziehungen zu stärken. Weitere Informationen zu Content Marketing finden Sie im Online-Marketing Guide unter Online Marketing Arten.
    • Corporate Influencing beschreibt die aktive Positionierung von Mitarbeitern als Markenbotschafter eines Unternehmens. Für Einzelunternehmer kann dies bedeuten, ihre Expertise gezielt in Netzwerken wie LinkedIn zu teilen, um Vertrauen und Reichweite aufzubauen.
    • E-E-A-T steht für „Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness“ und beschreibt die Qualitätskriterien für Inhalte bei Google. Besonders wichtig für Einzelunternehmer, um mit fundiertem und vertrauenswürdigem Content in den Suchergebnissen zu überzeugen.
    • Das Empathie-Level beschreibt die Fähigkeit, sich in die Bedürfnisse und Perspektiven anderer hineinzuversetzen. Es ist für Einzelunternehmer wichtig, um Kundenbedürfnisse besser zu verstehen und gezielt darauf einzugehen.
    • Employer Branding ist der Aufbau eines positiven Images als Arbeitgeber, um Talente anzuziehen und zu binden. Auch für Einzelunternehmer kann dies wichtig sein, um attraktive Zusammenarbeit mit Freelancern oder Mitarbeitern zu fördern.
    • Marketing Kanäle sind die Plattformen und Wege, über die Unternehmen mit ihrer Zielgruppe kommunizieren. Einzelunternehmer sollten die Kanäle wählen, die ihre Zielgruppe am effektivsten erreichen, z. B. Social Media, E-Mail oder Blogs. Mehr zu Online-Marketing Kanäle.
    • Personal Branding ist der Aufbau und die Pflege einer individuellen, unverwechselbaren Marke. Es hilft Einzelunternehmern, Vertrauen aufzubauen und sich in ihrem Markt als Experte zu positionieren.
    • Purpose bezeichnet den übergeordneten Sinn und Zweck einer Marke oder eines Unternehmens. Ein klarer Purpose motiviert Einzelunternehmer und schafft eine emotionale Verbindung zu ihrer Zielgruppe.
    • Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist die Kunst, Websites so zu optimieren, dass sie in den organischen Suchergebnissen besser gefunden werden.
    Bonusmaterial

    Ablauf zum Aufbau einer Personal Brand

    Der Kern Deiner Marke – Purpose


    Definiere, was Dich antreibt und welches Problem Du für Deine Zielgruppe löst.

    • Frage: Was ist der wahre Zweck Deiner Marke?
    • Maßnahme: Erstelle ein klar formuliertes Purpose-Statement.
    • Beispiel: „Ich helfe Solo-Unternehmern, ihre Marke sichtbar zu machen und ihren Expertenstatus zu etablieren.“

    Warum mit Dir – Differenzierung

    Mache Deinen USP (unfairer Vorteil) sichtbar und klar.

    • Frage: Was hebt Dich von anderen ab?
    • Maßnahme: Identifiziere und kommuniziere Deine Alleinstellungsmerkmale, z. B. über jahrelange Erfahrung und spezielle Erfolge.
    • Beispiel: „Mit über 25 Jahren Erfahrung im Marketing und meinen eigenen Fehlern weiß ich, wie man Fallstricke vermeidet und erfolgreich durchstartet.“
    • Frage: Wie kannst Du Vertrauen aufbauen?
    • Maßnahme: Zeige konkrete Erfolge, wie z. B. eine nachweisliche Verbesserung der Kundenzufriedenheit oder Verkaufszahlen.

    Wie bestätige ich das – Bewertungen

    Ermögliche es Deiner Zielgruppe, Deine Expertise zu validieren.

    • Frage: Wo und wie werden Deine Erfolge belegt?
    • Maßnahme: Nutze Bewertungsportale wie Trustpilot oder Google Reviews, um positive Rückmeldungen und Empfehlungen sichtbar zu machen.
    • Beispiel: Sammle regelmäßig Feedback und veröffentliche positive Bewertungen von zufriedenen Kunden.

    Wie erzeuge ich Vertrauen – Authentizität

    Baue eine ehrliche, vertrauensvolle Beziehung zu Deiner Zielgruppe auf.

    • Frage: Wie lange dauert der Aufbau von Vertrauen?
    • Maßnahme: Sei konsequent und transparent in Deiner Kommunikation. Teile Deine persönlichen Erfahrungen und Geschichten, die Deine Kompetenz untermauern.
    • Frage: Was kostet das?
    • Maßnahme: Investiere Zeit in Content-Erstellung, z. B. in Form von Blogs, Videos oder Social Media Posts, die Deine Authentizität unterstreichen.
    • Beispiel: Teile Deine Fehler und wie Du daraus gelernt hast.
    • Case Study: Veröffentliche eine detaillierte Erfolgsgeschichte eines Kunden, der von Deiner Expertise profitiert hat.

    Wie erfolgt die richtige Ansprache – Relevanz

    Sorge dafür, dass Deine Zielgruppe sofort versteht, warum Du der Richtige bist.

    • Frage: Wie kommunizierst Du in wenigen Sekunden Deine Relevanz?
    • Maßnahme: Optimiere Deine Elevator Pitch. Die ersten 10-15 Sekunden Deiner Ansprache müssen überzeugend sein.
    • Beispiel: „Marketing-Funnel und AIDA? Ich zeige Dir, wie Du Deine Zielgruppe durch relevante Inhalte direkt erreichst und in treue Kunden verwandelst.“
    • Frage: Wie präsentierst Du Zahlen, Daten und Fakten?
    • Maßnahme: Teile messbare Erfolge Deiner bisherigen Arbeit, z. B. Steigerung der Sichtbarkeit oder Conversion-Raten.
    • Beispiel: „Mehr als 200 Kunden sind durch meine Webinare auf mich aufmerksam geworden.“
    • Frage: Wie baust Du einen kontinuierlichen Dialog mit Deiner Zielgruppe auf?
    • Maßnahme: Biete kostenfreie Webinare, Newsletter oder nützliche Downloads an, um kontinuierlich Mehrwert zu liefern.
    • Beispiel: „Melde Dich für meinen kostenlosen Marketing-Workshop an!“
    • Kundendaten weiterarbeiten: Nutze Newsletter und Follow-Up-Mails, um bestehenden Kontakten regelmäßig relevante Inhalte zu senden.
    • Case Study: Zeige auf, wie ein Kunde nach dem Besuch eines Webinars erfolgreich seine Markenpositionierung verbessert hat.

    Gemeinsamkeiten: Was E-E-A-T und eine Personal Brand verbindet

    EAAT steht für Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness und ist ein Konzept, das im Rahmen von Googles Qualitätsrichtlinien für Inhalte und Suchmaschinenoptimierung (SEO) verwendet wird. Der Begriff wurde 2022 durch das Hinzufügen von „Experience“ zu E-E-A-T erweitert.

    1. Experience (Erfahrung)

    Eine starke Personal Brand betont die Erfahrung des Individuums in einem bestimmten Bereich. Beispiele:

    • Teilen von Erfolgsgeschichten oder Fallstudien.
    • Präsentation von Projekten, an denen du gearbeitet hast.
    • Sichtbare Erfolge auf Plattformen wie LinkedIn oder in öffentlichen Foren.

    2. Expertise (Fachkenntnisse)

    Die Personal Brand wird oft als „Expertenmarke“ positioniert. Um Expertise zu demonstrieren, kannst du:

    • Blogbeiträge, Podcasts oder Videos erstellen, die spezifische Fachkenntnisse teilen.
    • Zertifizierungen und Ausbildungen in deinem Bereich hervorheben.
    • Als Speaker oder Autor in deinem Feld auftreten.

    3. Authoritativeness (Autorität)

    Eine Personal Brand stärkt deine Autorität, indem du:

    • Gastbeiträge auf hochrangigen Plattformen veröffentlichst.
    • Verweise oder Empfehlungen von bekannten Experten oder Unternehmen bekommst.
    • Sichtbar in Fachforen, sozialen Netzwerken oder bei Events auftrittst.

    4. Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit)

    Vertrauen ist zentral für eine Personal Brand. Du kannst dies durch folgende Maßnahmen aufbauen:

    • Positive Kundenbewertungen, Testimonials und Referenzen.
    • Konsistenz in deiner Botschaft und deinen Werten.
    • Transparenz über deine Arbeitsweise und Dienstleistungen.

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