Gast: Alissa Stein
4×4 Monate Vorbereitung & Auszeit: Am Stück vorproduzierte Inhalte gezielt über 3 Kanäle ausspielen
InVEST
Return
Intro
[0:00] Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Erfolgsrezepte für Internet-Marketing. Dein Podcast für clevere Unternehmensstrategien. Hier ist Jan von Webgefährte.
[0:18] Heute geht es um ein Thema, das viele von uns vermutlich unterschätzen. Wie bleibst du während einer unternehmerischen Auszeit sichtbar und bereit für den nahtlosen Wiedereinstieg? Die meisten von uns kennen es. Als Unternehmer haben wir keinen Mutterschutz oder ähnliche Regelungen, wie Angestellte sie genießen. Aber auch während einer Auszeit willst du präsent bleiben und bereit sein, wieder voll durchzustarten, ohne damit komplett im Arbeitsmodus zu verharren. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie du mit einem klugen Ansatz und einer guten Assistenz vorproduzierte Inhalte veröffentlichst, auch wenn du gerade selbst nicht am Steuer sitzt. Du erfährst, Wie wichtig es ist, vorausschauend zu denken, Vorarbeit zu leisten und gezielt Aufgaben auszulagern. Der Schlüssel? Ein smarter Redaktionsplan zum Beispiel und die richtigen Menschen im Hintergrund. So bleibst du sichtbar und schaffst den reibungslosen Übergang zurück ins Business. Klingt spannend? Dann bleib dran. Denn auch heute wartet ein Erfolgsrezept darauf, von dir entdeckt zu werden.
Vorstellung von Alissa & Kathi
[1:44] Heute haben wir eine ganz besondere Konstellation hier im virtuellen Podcast-Studio. Wir sprechen nicht nur in einer größeren Runde, sondern auch über ein Thema, das über das reine Online-Marketing einmal hinausgeht. Zum einen freue ich mich über eine Unternehmerin, die mit ganz großem Herzen ihre Leidenschaft als Moderatorin lebt. Ihr kennt sie vielleicht aus der Folge 08. Und heute zeigt sie uns oder heute möchte sie uns mal auf ihre Reise mitnehmen, was sie in Vorbereitung und während ihrer unternehmerischen Auszeit gemacht hat. Zusätzlich noch dabei ist ihre sogenannte rechte Hand, ich hoffe, ich darf sie so nennen, die seit 2019 selbstständig ist und sich mit Support That Matters auch interessierten Einzelunternehmern widmet.
[2:39] Gemeinsam werden wir in dieser Folge einmal Revue passieren lassen Was ein kluger Ansatz für Online-Marketing vor bzw. Während einer Auszeit sein kann Und welche Herausforderungen damit zu stemmen bzw. Zu lösen waren Und damit auch euch als Zuhörern eine Indikation geben können Wie man mit einer besonderen Situation umgehen kann Damit heiße ich euch ganz herzlich willkommen, liebe Alissa Stein und Kati Pelle. Hallo, lieber Jan. Hallo. Schön, dass ihr da seid und euch die Zeit nehmt. Ihr seid ja beide Wiederholungstäter sozusagen. Das heißt, für diejenigen Zuhörer und Zuhörerinnen, die euch noch nicht kennen, ich werde in den Shownotes unten noch den Link zu euren jeweiligen Individualinterviews mit einfügen, sodass man dort auch ein bisschen mehr über euch erfahren kann. Aber vielleicht habt ihr das eine oder andere, was ihr über euch bezogen auf diese Folge hier noch beitragen wollt. Dann würde ich mal sagen, Alice, vielleicht für dich ein, zwei Worte, bevor wir dann an die Kathi nochmal übergeben und dann in unser fachliches Thema einsteigen. Der Schmiss ins kalte Wasser hier.
[3:59] Als Profi sollte dich das nicht stören, glaube ich. Ich bin ein bisschen aus der Übung aktuell. Ja, klar. Super, super gerne. Also du hast es ja gerade auch schon angedeutet, dass ich meine absolute Passion als Beruf ausüben darf mit der Moderation, mache natürlich auch ganz viele Podcasts, gerade für Unternehmen und ja jetzt ein Thema, was mir seit diesem Jahr sehr an dem Herzen liegt, ist eben die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, weil ich dieses Jahr zum ersten Mal Mama geworden bin und dann muss man als Moderatorin, der Job bedingt einfach auch sehr viel herumreisen, doch sehr, sehr stark umdenken und ja neue Wege für sich ausprobieren. Und deswegen freue ich mich riesig über die Möglichkeit, dass wir hier mal darüber sprechen, weil so eine Selbstbeständigkeit ist eben nicht, ich setze mich in das gemachte Nest von staatlichen Strukturen und kann mich irgendwie zurücklehnen und werde dann in Ruhe Mama, sondern man muss ein bisschen vorplanen und ein bisschen das alles durchdenken. Und deswegen freue ich mich, dass wir das heute mal besprechen.
[4:55] Und um das vielleicht von meiner Seite zu reflektieren, in meiner Außenwahrnehmung, finde ich, hast du einen ganz, ganz tollen Weg gewählt, das natürlich auch nicht alles alleine zu machen. Umso glücklicher bin ich, dass ihr auch beide offen seid, davon ein bisschen was zu teilen hier, sodass wir unserer Unternehmer-Community da auch vielleicht mal ein paar Signale in diese Richtung senden können. Kathi, noch zwei, drei Worte zu dir. Ja, erstmal ganz kurzer Einwand. Ich bin tatsächlich erst seit letztem Jahr selbstständig, beziehungsweise nein, seit 2023, gar nicht seit 2019, wie in deinem Intro gesagt. Genau, und ich habe die große Ehre, seit Anfang an mit Alissa zusammenzuarbeiten zu dürfen und bin von Minute 1 ein großer Fan. Wir haben auch vorher schon zusammengearbeitet und bin immer, immer wieder begeistert, auch wirklich, wie sie das mit dem Mama-Sein handelt. Ich bin ganz begeistert davon. Es war Liebe auf den ersten Blick bei uns. War es wirklich, das war es in der Tat.
[5:56] Vielleicht so ein kleiner Insider, wo habt ihr euch kennengelernt, ihr beiden? Genau, bei meinem ehemaligen Arbeitgeber auf einer Veranstaltung. Ah, die Alissa moderiert hat, oder? Die Alissa natürlich und auch wirklich hervorragend moderiert hat. Und ja, dann haben wir da zwei Veranstaltungen zusammen gemacht, richtig? Korrigiere mich, wenn es falsch ist, ich glaube zwei. Ich glaube, ja, ich bin mir gerade auch nicht mehr sicher, aber ja, müssten zwei gewesen sein. Zwei oder drei, ich weiß auch nicht mehr so recht. Genau, und dann ist es so weitergegangen. Begann die Liebe vor allem im Auto, als Kathi mich zum Flughafen gebracht hat. Ja, das war toll. Das war wirklich ganz, ganz toll. Das war wirklich Liebe auf den ersten Blick. Wir haben sofort riesig, also uns riesig gut verstanden. Und das war wirklich toll. Das war eine wirklich tolle Autofahrt zum Dortmunder Flughafen.
[6:52] Okay, wunderbar. Aber damit, glaube ich, kann sich jeder, der heute bei der Folge Freude hat, auch so ein bisschen ein Bild davon machen, wie ihr zusammengekommen seid.
Online Marketing vor der Auszeit
[7:04] Bevor wir über die eigentliche Auszeit sprechen, vielleicht kannst du uns, Alissa, mal so in ein paar Sätzen kurz das Bild skizzieren, wie du dein Online-Marketing vor der Auszeit umgesetzt hast. Also welche, was sind so deine Schwerpunkte und dass man das vielleicht nachher auch so ein bisschen vergleichen kann vom Modus beziehungsweise von den Inhalten, was du während der Auszeit gemacht hast.
[7:32] Ja, total gerne. Also vorweg einmal, ich weiß nicht, ob das alles vollständig ist, weil ehrlich gesagt habe ich das relativ früh ausgelagert, weil ich da selber nicht die Expertin für bin und dafür auch neben dem ganzen anderen immer nicht so den Kopf hatte. Deswegen, Jan, habe ich ja deine Unterstützung auch schon seit vielen, vielen Jahren. Ich glaube auch seit Anbeginn meiner Selbstständigkeit. Und ja, wir arbeiten ja im Bereich des SEOs ganz stark zusammen, was ja kontinuierlich auch am Wachsen ist. Und das ist für mich eine ganz wichtige Maßnahme, um einfach auch für Anfragen gefunden zu werden. Dann ist es weitergegangen, dass ich mich auch entschieden habe, Online-Kurse anzubieten und da haben wir dann über verschiedene Plattformen Anzeigen geschaltet, beziehungsweise auch die entsprechenden Social-Media-Kanäle zu füttern mit immer wieder neuem Content, der in diese Richtung geht. Und genau, dann kam eben diese bezahlten Anzeigen auch irgendwann hinzu, das einfach mal auszuprobieren, wie läuft das, wenn man über Facebook, Instagram Anzeigen schaltet und dann haben wir irgendwann auch angefangen, über YouTube die Videos hochzuladen, um da auch eine Reichweite zu generieren, genau. Und ich glaube, es ist so, diese drei Säulen, also einmal SEO-Maßnahmen für Google, dann bezahlte Anzeigen und natürlich aber auch die Content-Erstellung an sich.
Online Marketing Ziele während der Auszeit
[8:51] Das denke ich, ein ganz guter Rundumschlag. Damit haben wir eine Ausgangssituation. Und vielleicht jetzt mal so Richtung deiner Auszeit eingebogen. Was waren denn so deine Marketingziele beziehungsweise was wolltest du erreichen, auch während deiner Auszeit, woran sich nachher natürlich auch so ein bisschen die Maßnahmen messen lassen, die du dann zum Teil mit Kathi und auch mit anderen umgesetzt hast?
[9:18] Ja, das Ziel war es, einfach auch, sagen wir mal, die Mühle am Laufen zu lassen, dass dadurch, wenn ich weniger Präsenzzeit habe, sowohl auf der Bühne als natürlich auch am Schreibtisch, dass einfach trotzdem irgendwie die Mühlen weitermalen können und dass wir nach wie vor einfach ein bisschen, ja, Werbeanzeigen haben, auf die Online-Formate aufmerksam machen können, das war so da das Ziel. Okay, verstehe. Also einfach auch so ein bisschen den Status der Marke, die Reichweite, die bis dahin generiert wurde, auch, ich sage mal, zu stabilisieren. Jetzt nicht unbedingt zu sagen, ich will jetzt das noch erhöhen beziehungsweise erweitern, sondern tatsächlich während dieser Zeit auch keinen Rückschritt zu machen. Formuliere ich das richtig? Genau, weil wenn du natürlich einmal aufhörst und es ist einfach so aus den Augen, aus dem Sinn und das wäre mir eben auch wichtig, nicht nur mit den Werbeanzeigen und auf die Online-Kurse abzuspielen, sondern einfach auch bei LinkedIn weiterhin präsent zu sein und inzwischen hat man sich einfach so viel Wissen angeeignet, was man gut teilen kann und das einfach auch ganz konstruktiv zu teilen und da strategisch vorzugehen.
Vorbereitung der Auszeit
[10:30] Wunderbar. Dann vielleicht mal die Frage an dich, Kathi. Warst du auch von vornherein in die Vorbereitung der Auszeit so mit eingebunden, beziehungsweise auch in die Planung? Da gehen wir nachher ja noch ein bisschen im Detail drauf ein. Aber wie sah denn so ein bisschen deine Rolle aus, bevor es tatsächlich nachher in die Auszeit ging, so in der Vorbereitung? Also die Vorbereitung, die sah so aus, dass wir uns auch wirklich immer einmal die Woche getroffen haben zu einem Call, Alissa und ich und auch mit der Anna noch, die auch im Team ist und ja, halt wirklich gesprochen haben, was liegt Alissa gerade auf dem Herzen, was ist wichtig, was macht auch strategisch gerade Sinn, wo sollten wir weitermachen und das Wichtigste natürlich, wo kann ich Alissa entlasten, was kann ich ihr abnehmen in der Zeit. Da haben wir geschaut, welche Plattformen sollen wie bespielt werden, haben Content-Pläne dafür erstellt, haben Content-Strategien dafür erstellt und halt auch geschaut, was macht vielleicht auch Sinn, noch so nebenbei am Laufen zu haben. Unter anderem, wie eben schon gesagt, die Online-Kurse. Genau, da haben wir viel dran gearbeitet.
[11:48] Alissa, wann hast du denn so ein bisschen den Schalter umgelegt, so ein bisschen rückwärts geplant und gesagt, hey, jetzt sollte ich mal anfangen, diese Auszeit für mich so ein bisschen durchzuplanen, was soll dort passieren und was ist damit natürlich auch nötig im Vorfeld, weil du natürlich ja nicht aus dem Babybett, auf Deutsch gesagt, dann irgendwelche Videos aufnehmen möchtest, sondern da sollst du dich und möchtest du dich natürlich auch um den Nachwuchs kümmern. Also wie sah denn das für dich aus, so ein bisschen zeitlich gesprochen? Ja, tatsächlich weiß ich noch, dass wir letztes Jahr eigentlich sehr stark über ein neues Content-Format gesprochen haben, was wir produzieren wollten. Und kurz danach habe ich dann mitbekommen, oh, ich bin schwanger.
[12:29] Das werden wir nächstes Jahr nicht umsetzen können. Und dann habe ich, glaube ich, Anfang des Jahres, habe ich den beiden gesagt, dass es eben dieses Jahr einige Veränderungen geben wird und dass wir ein bisschen umdenken müssen und mehr Richtung Online gehen müssen, als das, was wir irgendwie vorher geplant haben. Und dann ging es auch an die Erstellung relativ kurzfristig eines neuen Online-Kurses, einfach um da nochmal ein bisschen breiter aufgestellt zu sein und dann, ja, haben wir schon echt durchgezogen, weil wir haben noch ein E-Book veröffentlicht, dann diesen neuen Kurs abgedreht und natürlich aber auch veröffentlicht, dass wahnsinnig viel Arbeit im Hintergrund dann auch noch stattfindet. Und dann die Content-Produktion in Form von neuen Reels, Beiträgen. Also ich saß hier wirklich Abende und habe irgendwie Themen noch versucht zu sammeln vorher und hatte dann irgendwie einen riesengroßen Salat an irgendwie Ideen und Bildern und wie kann ich das alles strukturieren und habe dann irgendwann, Kati, so eine Grütze hingeworfen und habe gesagt, okay, Kati, das ist jetzt alles, was mir eingefallen ist. Es ist kreuz und quer. Ich hoffe, du kannst irgendwie damit arbeiten. Aber ja, das ist so alles, was in meinem Kopf war. Und dann, ja, waren das eigentlich, waren das so gute fünf Monate, die wir, ja, vielleicht so viereinhalb, irgendwie sowas, die wir da in Vorbereitungen getroffen haben.
[13:48] Das war aber auch keine Grütze, das war hervorragender Content tatsächlich auch, den ich einfach nur ein bisschen in Form bringen musste. Also ich habe dich nicht, wie sagt man, beneidet, dass du dich diesem Salat widmen musstest.
[14:08] Ich mache das ja gerne. Also was ich da absolut unterstreichen kann und jetzt versteht mich nicht falsch, liebe Hörer da draußen, nicht weil die Alissa und ich auch schon lange zusammenarbeiten wir und vielleicht auch aus einer vorhergehenden, vorher der Selbstständigkeit schon kennen, habe ich jetzt nicht den Anspruch hier jemanden Honig ums Maul zu schmieren. Aber wenn sie sagt, sie hat dort was über den Zaun geworfen, dann ist das mit ihrem eigenen Qualitätsanspruch schon auf einem Niveau, wo ich auch nachvollziehen kann, liebe Kathi, dass du sagst, das konnte ich gut aufnehmen und dann auch weiterverarbeiten. Also grundsätzlich ist ja da wichtig, dass man seine persönlichen Vorstellungen, die man als Unternehmer hat, auch nachher in die Marketingmaßnahmen richtig dosiert einbringt und sagt, zu viele Freiheitsgrade sind gerade, wenn man mit partnerschaftlich zusammenarbeitet, vermutlich auch eher hinderlich. Deswegen sich da dann die Zeit zu nehmen und das dann runterzuschreiben, finde bemerkenswert auch, dass nicht nur die Dinge, die vor der Auszeit sowieso schon als Marketingmaßnahme zu Buche standen, dass die nicht in Anführungsstrichen noch weitergeführt wurden, sondern dass man auf der anderen Seite gesagt hat, hey, lass uns noch zwei, drei neue Dinge mitmachen, die sich online auch mit meiner Abwesenheit gut weitergeben lassen. Extrem smart würde ich auch hier nochmal von meiner Seite unterstreichen als extrem kluge Idee.
[15:31] Du hast den zeitlichen Rahmen, Alissa, schon kurz zusammengefasst. Das ist ehrlich gesagt nicht viel Zeit, wenn ich das mal einwerte von meiner Seite. Also dass das dann auch mit einigen Abendstunden verbunden ist, kann ich mir sehr gut vorstellen. Und aber von daher, ich glaube, es ist so im Nachhinein betrachtet, doch viel Positives dabei rausgekommen. Wenn du das reflektieren würdest, würdest du mit dem Kenntnisstand von heute irgendwas in der Vorbereitungszeit anders machen? Gibt es da was, was du als Tipp oder Hinweis weitergeben könntest? Puh, ehrlich gesagt, man weiß ja nie, wie es sonst gewesen wäre. Deswegen ist das ein bisschen schwierig, jetzt das dahingehend zu beantworten. Ich glaube, ich würde es wieder so machen, einfach weil wir jetzt ein riesengroßes Kontingent an Content haben, was wir rausspielen können und haben aber immer noch die Freiheit, auch situativ auf bestimmte Themen zu reagieren.
[16:29] Ja, ob jetzt die Maßnahme oder die Maßnahme erfolgreich ist, das weiß man vorher nicht. Ich denke mal, bei einigen BGs, Werbe-BGs, die hätte man sich auch sparen können, die hätte man jetzt nicht verwenden müssen, aber das weiß man halt vorher nicht, wie da die Performance ist. Von daher, ich würde es nochmal so machen, auch wenn es eine wahnsinnig stressige Zeit war, weil natürlich war nebenbei ja auch das Daily Business noch abzuarbeiten und es war jetzt kein entspanntes Ende der Schwangerschaft, sagen wir mal so arbeitstechnisch. Also ich habe bis, meine letzte Moderation hatte ich dreieinhalb Wochen vor Entbindung und mein letztes Coaching hatte ich zwei Tage vor Entbindung. Und die Moderation, die ging ja auch über drei Tage. Also da habe ich Alissa wirklich nicht drum beneidet. Die hat mir so unglaublich leid getan. Aber ich wollte das ja so, das muss man ja sagen. Ja, absolut. Und das hast du ganz großartig gemacht. Also nochmal Hut ab dafür, wie du das gerockt hast. Danke, danke. Das war mein eigener Meilenstein. Das wollte ich unbedingt erreichen und das hat geklappt und ich war so erleichtert danach. Und als dann dieses letzte Coaching auch noch zeitlich geklappt hat, dachte ich so, das gibt es ja nicht. Also mega.
[17:37] Ja, da hat die Manifestation geklappt. Absolut. Na klar, aber das ist auch dann immer so ein bisschen von Qualitätsanspruch vorhin schon gesprochen, aber auch so ein bisschen der unternehmerische Ehrgeiz, der sicherlich nicht bei jedem gleich ist. Und da möchte jetzt vielleicht, egal ob man sich da als Mutter oder als Vater in der Rolle sieht, es kann ja als Vater genauso eine Herausforderung sein, wenn man dort eine Familie gründet. Also das ist jetzt, glaube ich, nicht unbedingt nur auf die weibliche Seite gemünzt. Aber auch von meiner Seite Respekt und schön, dass der Körper das auch so lange mitmacht. Das ist ja dann auch immer noch eine Frage, wie man das körperlich stemmen kann. Ich würde für alle, die uns heute zuhören, hier tatsächlich auch in den Shownotes später mal noch den Link zum E-Book, aber auch zu dem Kurs noch mit in die Shownotes reinpacken. Es ist jetzt hier kein Verkaufspitch, ganz ehrlich nicht so gemeint. Natürlich freue ich mich über jeden Moderator, der hier zuhört und an dem Produkt Interesse hat. Der sollte sich das natürlich auch dann mit einem anderen Auge beziehungsweise anderen Brille nochmal anschauen. Aber hier einfach auch eine Inspiration zu geben, was man als vielleicht auch neue Artefakte, neue Medien dort mit einbringen kann während der Auszeit.
Arbeitsmodus während der Auszeit
[18:52] Jetzt vielleicht mal zur Auszeit selber und ich würde dann die gleiche Frage dir als auch dir, Alissa, und auch dir, Kathi, stellen.
[19:01] Was hat denn, wie war der Arbeitsmodus anders während der Auszeit? Und da wird jetzt die Antwort sehr unterschiedlich ausfallen zwischen euch beiden. Aber mich würde es schon interessieren, wie du vielleicht auch während der Auszeit da so die ein oder andere, wie soll ich sagen, einen oder anderen Trigger gesetzt hast, Alissa, aber auch du, Kathi, von deiner Seite, wie sich da bei dir der Arbeitsmodus verändert hat. Vielleicht könnt ihr uns da mal so einen kleinen Einblick geben. Ich würde auch hier mit Alissa einfach starten. Komplett, so 1000 Prozent. Also vorher würde ich mich schon als jemand sehr, sehr, sehr zuverlässig beschreiben, dass es einfach mit Kind nicht mehr möglich. Kurzfristige Termin absagen, ein schreiendes Kind im Hintergrund oder überhaupt nicht die Möglichkeit, einen Termin festzulegen, weil man eben nicht weiß, wann schläft dieses Kind und wann habe ich jetzt die Möglichkeit, irgendwie einen Call zu machen. Das war für mich die allergrößte Schwierigkeit bisher und ist es auch nach wie vor. Das Gute ist, dass jeder aber dafür Verständnis hat, einfach weil ich auch sehr früh wieder angefangen habe zu arbeiten. Und Katja hat es ja vorhin schon gesagt, wir haben vorher jede Woche einen Call gehabt. Jan, wir haben uns auch regelmäßig gehört. Das ist natürlich A, nicht mehr möglich, B, aber auch nicht notwendig, weil nicht mehr die gleiche Taktung stattfindet wie vorher. Mhm.
[20:20] Nachvollziehbar. Und habt ihr während der Auszeit irgendwie einen SMS-Kontakt oder WhatsApp-Kontakt gehalten? Oder lief das dann bei dir, vielleicht so ein bisschen jetzt auch die Überleitung in deine Richtung, Kathi, lief das bei dir faktisch auch auf Automodus sozusagen, dass du gesagt hast, du arbeitest das so ab und gehst nur auf alles dazu, wenn irgendwie Maßnahme X nicht wie besprochen funktioniert? Sowohl als auch. Also wir haben uns wirklich vorher hervorragend vorbereitet und deswegen wusste auch jeder, es läuft, unsere Pläne, die laufen gerade und jeder weiß auch, okay, auf wen gehe ich zu, was habe ich zu tun. Ich habe wirklich versucht, viel und so viel wie möglich in die Hand zu nehmen, um alles halt so auch den Rücken freizuhalten. Aber auch wenn sie sagt, sie hat nicht gearbeitet, stand sie trotzdem zur Verfügung. Also sie war doch da. Wir haben auch bei WhatsApp getickert. Und ich konnte auch jederzeit auf sie zukommen. Mit Problemen, mit Ideen, mit was auch immer. Und so eben sie auch. Also sie hatte in der Zeit natürlich auch Ideen. Und mal hier ein Punkt, da ein Punkt. Also Kontakt war auf jeden Fall da. Und wir hatten Kommunikation. Aber eben durch diese gute Vorbereitung, die wir hatten, lief alles recht autark, jeder wusste, okay, das ist, das habe ich zu tun, das mache ich auch und ja, genau.
[21:38] Also da vielleicht auch mal eine Ergänzung, eine Auszeit an sich habe ich gar nicht eingeplant, also natürlich von der Bühne, weil nicht möglich, aber jetzt so war die ganze Zeit klar und das habe ich auch immer so kommuniziert, lasst uns über WhatsApp kommunizieren, lasst uns kurzfristig was rüberwerfen, klar, Calls können wir jetzt irgendwie nicht mehr machen, Aber wir hatten auch eine Umstellung, die leider nicht zeitgerecht aus technischer Sicht funktioniert hatte. Deswegen mussten wir einfach auch da so ein bisschen noch dranbleiben und im Austausch bleiben. Und die beiden Mädels haben aber alles, wirklich alles, alles, alles gemacht und haben so gut, also auch so gesammelt kommuniziert, was für mich total praktisch war. Weil dann kamen halt nicht alle jeden Tag irgendeine neue WhatsApp-Nachricht mit einer nächsten Frage, sondern dann wirklich gesammelt. Und das war für mich dann natürlich auch ein riesengroßer Vorteil. Und so konnten wir das sehr gut alles kommunizieren und abstimmen.
[22:29] Vielleicht noch den Datenpunkt reingeworfen. Wir hatten unsere Calls auch mehr oder weniger für drei, vier Monate zusammengestrichen und ich hatte dann die Punkte, die wir aus SEO-Sicht eingeplant haben, die auch autark passieren können, ohne die Unterstützung jetzt von Alessas Seite im Hintergrund, auch mit der Unterstützung von der Anna. Schöne Grüße an der Stelle auch an Sie.
[22:56] Abgearbeitet und dann gab es halt einfach eine E-Mail aller drei Wochen, aller vier Wochen, das sind die Punkte, die erledigt sind, wenn irgendwo ein Input nötig war, dann konnte Alissa das aus der E-Mail entsprechend rausziehen und sagen, ich beantworte das dann, wenn ich halt Zeit habe. Und dann war das natürlich nicht vielleicht die ganz große Taktung, die man sonst im Regelbetrieb hat, aber grundsätzlich die Kommunikation funktioniert, zeitversetzt dann trotzdem. Das vielleicht nochmal reingeworfen, Und so hat man sich natürlich auch als Dienstleister untereinander getan. So Jan und ich, wir beiden, wir hatten ja auch Calls über eben, ja, alles das To-Do. Also so hat man sich da gut zusammengetan, würde ich sagen. Auch nur so funktioniert es ja dann, denke ich, dass man da auch jetzt nicht nur alles zentralisiert über, Kunde klingt so blöd, aber über den Kunden dann spielt, sondern dann auch untereinander sich abstimmt. Das kann ich von meiner Seite nur unterstreichen. Hat wunderbar funktioniert und da dann einfach auch mit dem Gefühl, weiß nicht, wie dir das ging, Kathi, auch mit dem Gefühl und der Motivation, hey, lass uns versuchen, das einfach auch ohne alles da ihre Unterstützung irgendwie hinzubringen. Das war zumindest so ein Tenor, der da mal mitschwang, hat das meines Erachtens wirklich gut geklappt. Absolut. Da stimme ich euch zu.
[24:18] Weil man aber auch einfach alles aus vollstes Vertrauen hatte. Also ich wusste, ich kann da jetzt voll handeln und es hat trotzdem Spaß gemacht. Du hast natürlich gefehlt, aber es war trotzdem genauso toll wie immer. Man muss einfach mit Profis zusammenarbeiten, also jetzt in eurer Richtung gesprochen und dann kann man sich auch zurücklehnen und weiß, es läuft.
[24:42] Ja, wir sind bei gesellschaftlichen Themen, da wollen wir ja nachher auch noch schon kurz abbiegen gewesen, aber ja, mit guten Leuten zusammenzuarbeiten. Das ist nicht nur, weiß ich nicht, im Beratungsbusiness oder im Kontext von der Industrie draußen wichtig, sondern sich auch hier die Leute gut auszusuchen, mit denen man zusammenarbeitet. Damit möchte ich mich gar nicht selber loben, aber ich habe bewusst vorhin gefragt, wie ihr euch kennengelernt habt, ihr beiden. Und dass das natürlich dann kein Zufall ist, weil, weiß ich nicht, die Alissa, die Kathi nicht gebucht hat über eine Agentur, ohne zu wissen, wer ist sie eigentlich und wie komme ich mit ihr klar. Das ist vielleicht auch nochmal eine Botschaft, sich da seinen Companion sozusagen gut auszusuchen. Darf ich da eine kurze Ergänzung machen? Ja klar, sehr gerne. Das finde ich jetzt auch so wichtig, also dass man sich irgendwie, ehrlich gesagt, auch im realen Leben mal getroffen hat, finde ich, weil Kathi verfügt über alle Zugänge von mir. Und da muss natürlich auch einfach ein gewisses Vertrauen bestehen. Und Kathi genießt mein 100-prozentiges Vertrauen. Aber natürlich auch, weil ich sie persönlich mal gesehen habe, weil wir uns so kennengelernt haben. Ich weiß, wie sie arbeitet. Und dann ist es nicht nur, dass ich einfach ihren Kompetenzen rein beruflich vertraue, sondern ihr auch als Mensch. Und das ist für mich auch ein ganz, ganz wichtiger Aspekt. Und Jan, das ist bei uns ja nichts anderes. Ich meine, jetzt kennen wir uns auch seit acht Jahren, neun Jahren. Sowieso.
[26:05] Ja, also so die Größenordnung. Und ich meine, da entwickelt sich halt was in dieser Zeit. Und darauf zahlt man mit jeder E-Mail, mit jeder beantworteten SMS auch erneut wieder ein. Und jetzt haben sich zwar unsere Lebensschwerpunkte so ein bisschen voneinander entfernt, Alissa, nachdem du jetzt in ein anderes Bundesland gezogen bist auch. Aber da auch diesen Kontakt dann zu halten und sich auch, so häufig es geht, auch immer mal wieder zu treffen, glaube ich, ist dann genauso wichtig wie die tägliche Marketingarbeit, die man gemeinsam erreichen möchte. Das muss ich ehrlich sagen, schätze ich auch sehr. Ja.
Arbeitsmodus während der Auszeit
[26:47] Lass uns vielleicht nochmal in das Thema Content-Produktion einbiegen. Du hast eine ganze Reihe von Gedanken der Kathi rübergeworfen in der Vorbereitung. Sie hat dann einen Content-Plan, einen Redaktionsplan daraus entwickelt. Kathi, vielleicht kannst du im Nachgang mir mal so eine, ich sag mal, eine unverfängliche Version davon einfach noch zuschicken, die ich dann in den Shownotes auch denen, die uns heute zuhören, nochmal als Beispiel, als Illustration dann mitgeben kann. Was mich dann noch interessieren würde und vielleicht auch unsere Zuhörer, ist der Punkt, wie findet denn dann auch so eine Veröffentlichung statt? Also gerade wenn wir über Reels in einem Social-Media-Kanal sprechen, dann könnt ihr mir noch vorstellen, dass eine Kathi da vielleicht Texte schreibt. Aber sie kann sich ja nicht für dich vor die Kamera stellen und sagen, ich nehme jetzt noch ein nettes Video auf. Das heißt, da muss ja auch einiges im Vorfeld stattgefunden haben. Wie habt ihr denn das organisiert, ihr beiden, dass du dann auch das notwendige Material an der Hand hattest, Kathi?
[27:52] Also wir haben natürlich sehr viel vorher, sind wir in die Recherche gegangen, um einfach auch zu gucken, welche Themen sind relevant, Plus eben die Produktion eines neuen Online-Formats. Und dann haben wir uns verabredet für einen Drehtag, um das mal zu machen. Und seitdem haben wir uns aber nochmal getroffen und haben wieder erweiterten Content produziert. Genau. Genau. Absolut. Und ich meine, Alissa, die hat ja auch schon dadurch, dass sie immer auf der Bühne steht und mit ganz tollen Fotografen, FotografInnen zusammenarbeitet, hat sie ja auch wirklich schon viel Content, wo man dann halt auch immer sagt, hey, da schneide ich mal ein Reel vielleicht auch nur aus Bildern und animiere die. Die da nämlich bewegten Content, die sie schon hat, legt da einen anderen Ton drauf. Oder wir haben halt auch in der Zeit echt viele Bilder gepostet, was natürlich auch immer ganz wertvoll ist. Das darf man nicht unterschätzen. Genau, ja, so haben wir da halt auch eben, ich sage immer ganz gerne, ich recycle immer total gerne Content und auch Bilder, die man hat. Da haben wir halt eben auch über die Zeit recht viel genutzt, was wir schon haben oder was wir schon hatten. Und haben uns dann aber zudem, wie Alessa schon sagte, nochmal getroffen.
[29:04] Also ihr habt am Stück produziert. Ich habe im, glaube ich, vorletzten, in der vorletzten Folge hatten wir auch dieses Thema, wie ist eigentlich die regelmäßige Content-Produktion für uns als Einzelunternehmer am effizientesten möglich. Da kam auch häufig der Hinweis, ja, legt euch da nicht ein Zeitfenster einmal alle 14 Tage, sondern denkt doch einfach mal darüber nach, vielleicht am Stück zwei, drei Videos zu produzieren und dann die Ausgestaltung in der jeweiligen Woche zu machen, wo das dann veröffentlicht wird. Aber man hat halt diese Warmlauf-Anlaufzeit nicht, gerade wenn man jetzt nicht diese gewohnte Videopräsenz hat, wie du alles sah. Ich meine, dich kann man, glaube ich, aufwecken frühmorgens. Du stehst dich vor die Kamera und dann kannst du da was Sinnvolles erzählen. Jeder andere würde da, glaube ich, erstmal ein paar Versuche brauchen und das tatsächlich dann zu nutzen und in einen Drehtag für euch, auch für die Vorbereitung zu kippen, klingt für mich nach einer extrem klugen Planung.
[30:09] Ich würde vielleicht ganz kurz von meiner Seite noch den Hinweis auch Richtung der Anna reinwerfen. Also du hast schon von Recycling gesprochen, liebe Kathi. Wir haben dann die Möglichkeit auch genutzt, das was an Reels-Beiträgen auf Instagram sowieso live geht, diese Videos auch zu recyceln, zu sagen, wir machen da auch nochmal SEO-Content für die Webseite draus. Und da hatte die… Die Anna dann die Federführung sozusagen und hat die Inhalte erstmal aus den Videos dann in eine schriftliche, sprich Textform gebracht, hat dann ein Format befüllt auf der Webseite, sodass wir eigentlich so einen Parallelbetrieb hatten. So wie die Beiträge dann auf Instagram live gingen, konnten wir da auch diesen Content dann für die Website nutzen und da auch die Reichweite beziehungsweise den organischen Traffic auch weiter auf dem Niveau halten, der dann während der Auszeit auch gewünscht war. Ich würde heute gar nicht so sehr in das Thema SEO eintauchen wollen, sondern ich dachte, das passt jetzt vielleicht ganz gut zu dem Thema des Recyclings und haben da die Möglichkeiten einfach genutzt, bestehenden Content zu verbreitern und besser zu verlinken.
Kundenerfahrung zur Auszeit
[31:26] Vielleicht ist es jetzt ein guter Zeitpunkt für dich, Alissa,
[31:30] mal so ein bisschen deine Erfahrungen rund um das Thema Auszeit nochmal so ein bisschen zusammenzufassen. Also was ist denn so deine Wahrnehmung? Wie kam die Auszeit bei deinen Kunden beziehungsweise auch bei vielleicht potenziellen neuen Kunden an? Und wo ist vielleicht auch so ein innerlicher Wunsch von deiner Seite, wo man in der Zukunft sich vielleicht auch eine andere Perspektive noch vorstellen könnte? Das war eine große Frage.
[32:08] Ja, also letztendlich, ich hatte zwölf Wochen lang eine Bühnenpause, beziehungsweise 14 Wochen, glaube ich, dann insgesamt. Und wie vorhin ja schon mal gesagt, dazwischen war aber keine Laptop-Pause. Also ich habe natürlich dann trotzdem schon die ersten Moderationen wieder vorbereiten müssen, Abstimmungen gehabt mit Kunden und Angebote geschrieben, Anfragen beantwortet, etc. Mhm. Vor der Geburt war tatsächlich irgendwie mein Empfinden, also eine Schwangerschaft war gefühlt ein größeres Ding, als jetzt, dass die Kunden wissen, dass ich ein Baby habe, was auch mich begleitet zu den Moderationen mit Partnern, dass wir einen Raum brauchen, das ist irgendwie alles deutlich entspannter. Da hatte ich viel, viel mehr Bedenken als tatsächlich so Gedankengänge, die noch während meiner Schwangerschaft waren. Aber da waren die Kunden dann doch eher so, oh, schaffst du das noch? In welcher Woche bist du denn dann? Und wie geht es dir denn? Wie ist denn deine Schwangerschaft bisher verlaufen? Wo ich dachte, okay, das ist irgendwie ja meine Verantwortung. Ich verstehe natürlich aber auch, dass man der Moderatorin oder dem Moderator wahnsinnig viel in die Hände legt. Und wenn dann die Person nicht mehr leistungsstark ist, dann ist das natürlich auch irgendwie sehr unschön für den Kunden.
[33:27] Aber da war ich doch mit mehr Bedenken konfrontiert als jetzt mit Kind. Jetzt ist es natürlich für mich deutlich schwieriger. Die Anreise ist viel, viel schwieriger, wenn ich jetzt irgendwie eine Moderation habe, die 600 Kilometer entfernt ist. Dann muss ich da wirklich überlegen, klappt das? Kann ich das meinem Kind zumuten? Mein Kind ist jetzt schon ein sehr deutschlanderfahrenes Kind, muss man gestehen, macht das auch super mit. Und ja, fährt zum Glück gerne Auto. Zug war bisher so, hm.
[33:56] Ich freue mich dann auf das Alter, wo die dann rausgucken können und dann, ja, da wahrscheinlich es auch spannender finden. Aber das ist als Baby einfach noch nicht so ganz realisierbar. Ja, aber natürlich jetzt so einen Briefing-Call abzustimmen, dann den Tag, wie ist das Kind dann drauf? Sind genügend Pausen auch da? Weil ich brauche natürlich auch Stillpausen. Aber da muss ich sagen, war das Kundenfeedback jetzt immer total positiv, gerade auch, wenn das Baby dann mit dabei ist, ist es eigentlich immer so der Star von der ganzen Veranstaltung und nimm doch mit auf die Bühne. Nee, das findet jetzt nicht statt. Aber es ist natürlich stressig, weil die Pausen, die ich dann habe.
[34:33] Da renne ich dann als allererstes zum Kind. Also weder, dass ich die Zeit zum Netzwerken nutze, noch dass ich die Zeit irgendwie auch für eine kleine eigene Biopause nutze. Das ist dann schon immer sehr, sehr eng getaktet, weil ich dann häufig einfach auch stillen muss. Und das macht es für mich stressig, aber ich wollte das so, ich genieße das, dass es überhaupt wieder möglich ist und es ist auch wichtig für meine Selbstständigkeit, weil ganz ehrlich, wenn ich jetzt ein Jahr draußen gewesen wäre in meiner Branche, ich glaube nicht, dass das so gut funktioniert hätte, weil dann suchen sich die Kunden für ihre Veranstaltungen eine Alternative, die ist dann super. Aber klar, dann fragt man vielleicht dann auch eher die Alternative im kommenden Jahr wieder an. Und es ist natürlich auch ein finanzieller Aspekt, weil man als Selbstständiger mit deutlich höheren Kosten konfrontiert ist als Angestellter, wo der Arbeitgeber noch einen Teil der Sozialkosten etc. Übernimmt. Das darf man eben auch nicht außen vor lassen. Plus laufende Werbemaßnahmen etc. Das ist ja alles dann irgendwie auch von meiner Seite zu tragen. Und so ein großes finanzielles Polster kann man sich gefühlt auch gar nicht aufbauen. Weil man muss ja auch bedenken, dass man eine gewisse Zeit einfach auch keine Einnahmen generieren kann, jetzt in Form von Bühnenmoderation.
[35:47] Das Timing war aber dann ganz gut für mich, um einfach jetzt mal auf diese Pause zu sprechen zu kommen, weil ich die Sommerpause ganz gut dann mit abdecken konnte. Ich musste zwar sehr viele Moderationen absagen, die noch in dem Geburtsfenster als Anfrage kamen, aber dann hatte ich einfach auch das Glück, dass das Sommerloch kam und wo dann eh nicht so viel stattfindet. Und ab dem Moment, wo dann so der Hauptmonat ist für Events, da war ich dann auch schon wieder in der Lage, die ersten Anfragen anzunehmen. Natürlich längst nicht in der Taktung wie vorher. Das wird auch nicht mehr stattfinden. Das möchte ich meinem Kind nicht zumuten, das möchte ich meiner ganzen Familie nicht zumuten. Das ist jetzt deutlich dosierter und ich gucke wirklich genau, welche Moderation ist logistisch machbar, welche ist auch interessant für mich.
[36:35] Und ja, genau das einmal. Und Wunsch, weil du das gefragt hattest, ist wirklich so ein bisschen mehr Verständnis auch dafür, dass eine Schwangerschaft das Normalste der Welt ist, dass eine Frau, glaube ich, sehr gut selber einschätzen kann, zu was sie noch in der Lage ist und zu was nicht und dass man da einfach auch ein bisschen Vertrauen mitbringen sollte. Weil lustigerweise, die Männer waren deutlich entspannter als die Frauen. Das fand ich interessant. Und jetzt kann ich mich ehrlich gesagt nicht beklagen, weil es wirklich so, so positiv aufgefasst wird. Und auch jetzt gestern zum Beispiel hatte ich ein Telefonat mit einer potenziellen Kundin, die mich angefragt haben für ein Event. Und ich hatte gerade das Kind zum Schlafen gelegt und dachte, oh, jetzt kann ich diesen Anruf tätigen. Wir telefonieren zwei Minuten und dann ist im Hintergrund Geschrei und das war aber in Ordnung. Also ich hoffe, dass jetzt trotzdem eine Zusammenarbeit entsteht und dass das jetzt nicht der Gruppe, oh, jetzt haben wir mitbekommen, sie ist Mutter, vielleicht dann nicht mehr so zuverlässig. Aber nein, bisher war wirklich das Feedback sehr positiv und eher anerkennend, so wow, wir finden das cool, dass ihr das als Familie so umsetzt.
[37:45] Wahnsinn. Ich erinnere mich an ein Gespräch, was wir mal geführt haben, wo du auch irgendwie eine Absage bekommen hast, Alissa, aufgrund dessen, dass du so offen warst, in Aussicht zu stellen, dass zum Zeitpunkt der Aufnahme oder der Veranstaltung du tatsächlich schon hochschwanger wärst und dann die offensichtlich, wie gesagt, kann es gar nicht richtig greifen, ob es die mangelnde Risikobereitschaft ist, aufgrund der Aufnahme. Auf Seiten des Auftraggebers dann zu sagen, jawohl.
[38:18] Die Frau wird dann auch für Alternative sorgen, wenn sie selber nicht kann. Also so viel ist zumindest auch einem Einzelunternehmer zuzutrauen, aber dennoch wird vielleicht, wenn das jetzt ein, vielleicht war es auch ein Einzelfall, weiß ich nicht, ja, aber man würde sich schon wünschen, dass man dann auch sagt, hey, wenn ich mit dir zufrieden war und du dir als Frau das vorstellen kannst, zu diesem Zeitpunkt auch noch auf der Bühne zu stehen, dass wenn du das zusicherst, dass das dann auch laufen wird. Also diese Form der Zuversicht beziehungsweise des Einschätzungsvermögens, das kann ich zumindest persönlich nachvollziehen. Nicht, weil ich eine Frau bin, sondern weil ich sage, ich habe ein gewisses Verantwortungsbewusstsein als Unternehmer. Wenn ich einen Auftrag annehme, dann muss ich auch dafür sorgen, dass der entsprechend geliefert wird. Und dann bin ich auch im Notfall für einen Ersatz oder beziehungsweise einen Vertreter verantwortlich.
[39:13] Ja, ich glaube aber tatsächlich, also man darf da gar nicht irgendwie so denen die Schuld zuweisen, weil ich glaube tatsächlich, man sagt ja auch immer, Kunden kaufen das, was sie sehen. Und dadurch, dass wir in unserer Gesellschaft so wenig Frauen schwanger sehen, die noch arbeiten, die vielleicht auch wirklich dann im Fernsehen, auf der Bühne etc. Sichtbar sind, ist das einfach auch nicht so in der Vorstellungskraft. Mir hat auch mein Familienmitglied in einer führenden Position gespiegelt, hat gesagt, Also krass, dass du das so durchziehst. Meine ganzen Mitarbeiterinnen, sobald die irgendwie mit dem dritten Monat durch sind, lassen die sich krankschreiben und sind weg vom Fenster, was ich halt auch krass finde. Und wenn man das natürlich viel irgendwie sieht in seinem Umfeld, natürlich habe ich dann nicht das Vertrauen, dass dann eine Frau hochschwanger das noch machen kann.
[40:01] Und jetzt muss ich auch sagen, ich hatte wahnsinnig viel Glück. Ich hatte keine Schwangerschaftsdemenz, was für meinen Beruf wirklich sehr schädlich gewesen wäre. Ich war halt dann am Ende natürlich wahnsinnig kurzatmig und ich denke, das Publikum dachte dann immer, ich bin so unfassbar aufgeregt, wenn ich auf die Bühne trete, aber es war einfach bedingt durch diese Kurzatmigkeit.
[40:20] Verstehe. Ja, du hast recht. Also vielleicht liegt es auch ein Stück weit an der mangelnden Vergleichbarkeit. Also wenn es viel mehr Leute so machen würden wie du, wäre vielleicht auch das Verständnis dafür oder die, wie sagt man so schön, die Bereitschaft eher da, das tatsächlich dann auch als Restrisiko einzugehen. Ich finde es toll, dass wir heute die Möglichkeit haben, da mal drüber zu sprechen und vielleicht auch zu ermutigen, da in die Richtung mal zu denken. Und von daher finde ich persönlich diese Wendung schön zu sagen, das, was sich vielleicht so ein bisschen vor der Schwangerschaft oder während der Schwangerschaft abgezeichnet hat, dass sich das jetzt mit dem Kind nach dem Wiedereinstieg gar nicht unbedingt bestätigt, sondern dass du jetzt positive Resonanz bekommst, dass ihr eigentlich auf Deutsch gesagt im Duo dort aufschlagt und die Party rockt. Das finde ich extrem schön und spricht, glaube ich, auch dafür, dass du vieles richtig gemacht hast. Wichtige Ergänzung im Trio. Wir dürfen ja die Männer hier nicht benachteiligen. Ja, natürlich. Das stimmt. Das ist ganz, ganz wichtig.
[41:36] Nein, wunderbar. Aber du hast mir gesagt, die Betreuung dann während deiner Moderationszeit, na klar, die muss ja auch irgendjemand übernehmen. Du kannst ja dann dort nicht die Sekretärin vom Chef ausborgen und sagen, hier hättest du mal Spaß dran, mit meinem Kleinen zu spielen. Jetzt muss ich, glaube ich, ganz vorsichtig sein, sonst komme ich hier noch irgendwie ganz komisch rüber. Aber ja, also das finde ich persönlich schön und ich finde auch toll, dass du so offen über Finanzen sprichst. Jetzt könnte sich natürlich der eine oder andere auch die Frage stellen, ja, warum startet sie denn so schnell nach einer Entbindung auch wieder in ihren Beruf? Das könnte man doch auch alles ein bisschen entspannter haben, aber da sind halt leider auch die Rahmenbedingungen, die wir gerade hier haben in Deutschland, auch nicht unbedingt die besten, um dort zu sagen, okay, ich nehme mir dann irgendwie ein halbes Jahr oder vielleicht auch ein ganzes Jahr wie ein Arbeitnehmer und habe da einfach ein finanzielles Auskommen, das zumindest meine Kosten deckt. Das ist natürlich bei uns Einzelunternehmern gerade ein bisschen anders gelagert.
[42:40] Okay, also ich finde, das ist auch ein sehr schöner Exkurs gewesen, mal so in deine Erlebnisse rund um das Mutterdasein oder auch werdende Mutterdasein. Vielleicht die Abschlussfrage in deine Richtung, liebe Kathi.
Gut delegierbare Aufgaben
[42:56] So aus der Erfahrung heraus, jetzt aus dem Projekt mit der Alissa, vielleicht auch so ein bisschen nach draußen zu anderen Einzelunternehmern. Was sind denn so tolle Aufgaben, die man während so einer Auszeit auch gut an eine Assistenz jetzt beispielsweise wie dich oder auch einen anderen Marketer gut delegieren kann? Mit der entsprechenden Vorbereitung natürlich und mit dem entsprechenden Input vom Unternehmer selbst. Aber was sind denn so aus deiner Erfahrung wirklich geeignete Themen, wo du sagst, das kann man mehr oder weniger autark dann auch während einer Auszeit als Assistenz gut liefern?
[43:36] Also es liegt natürlich immer ganz dran, was für Themen begleitet man selber auch, also worum geht es, was für Aufgaben nehme ich der Person auch ab. Man kann natürlich alles machen von, wie jetzt bei Alissa auch, dem kompletten Social-Media-Auftritt-Plattform übergreifend. Wenn man sagt, hey, wir haben uns da gut vorbereitet, wir haben genügend Content da, dann kann man das natürlich ganz hervorragend abgeben und sich in dem Sinne dann zurücklehnen, was da auch die strategische Arbeit angeht. Natürlich aber auch die Kontaktaufnahme mit neuen Kunden. Also wenn man da sagt, hey, übernehme doch mal bitte Plattform A und B für mich, da bekomme ich meine ganzen Anfragen rein. Die kann man natürlich auch erstmal abfangen, dass man so ein bisschen, ich sag mal, E-Mail-Stop hat, dass man das abfängt und halt eben gefiltert, der Person oder eben dem Kunden dann zuträgt und sagt, hey, das hat Prio 1, das kann warten, ich hab das für dich gefiltert, ich hab das für dich on hold gesetzt. Da kann man natürlich schauen, hey, was hat gerade überhaupt Prio für mich und ja.
[44:49] Genau. Damit bekommen wir schon, glaube ich, einen ganz guten Überblick. Du hast recht, natürlich kommt es immer so ein bisschen darauf an, was ist das Business desjenigen und was hat er vielleicht auch bisher schon gemacht. Aber danke, danke dir dafür. Und vielleicht abschließend, hat einer von euch irgendwie noch einen Gedanken, den er gerne noch mit reinwerfen würde in unsere heutige Runde? Irgendwas Abschließendes, was euch noch auf dem Herzen liegt? Ja, definitiv. Also ich möchte nochmal wirklich appellieren, zwei Punkte. Das eine ist natürlich, jeder muss das individuell für sich entscheiden, wie man das gerne machen möchte. Jeder ist da, hat andere Möglichkeiten, ist auch anders veranlagt. Ich war schon immer ein sehr ehrgeiziger Mensch und für mich war das dann irgendwie auch so eine kleine Challenge irgendwie an mich selber, was schaffe ich, das schaffe ich, das nicht. Und das Zweite ist, im Alleingang hätte ich das niemals geschafft, also dann wäre einfach stille Tod gewesen, weil man weiß ja auch nie, welches Kind kommt dabei raus und hat man ein Schlafkind und hat am Tag irgendwie trotzdem nochmal vier Stunden Zeit, wo das Kind schläft und wo man Dinge erledigen kann oder hat man den Fall wie ich, dass man eigentlich den ganzen Tag ein mehr oder weniger waches Kind hat und dann zu nichts mehr kommt und dann hätte ich es einfach ohne eure Unterstützung unter anderem natürlich nicht geschafft, dass weitere Maßnahmen am Laufen bleiben, und dass man weiterhin präsent bleibt. Also das finde ich nochmal ganz, ganz wichtig zu unterstreichen. Das wäre einem Alleingang niemals gegangen.
[46:18] Ich glaube, da kann nichts mehr kommen, sagt ein bekannter Podcaster. Vielen, vielen Dank für die Schlussworte, Alissa. Und jetzt würde ich einfach nochmal die Tür aufmachen und sagen, wenn jemand mit euch in Kontakt treten möchte, Alissa, sei es jetzt Richtung Moderation, aber auch vielleicht mag sich jemanden nur mal austauschen zu deiner Situation, Und zu dem Auszeitthema, wie oder über welchen Kanal kann man mit dir am besten in Kontakt treten?
[46:48] Sehr gerne erstmal und dann gerne über LinkedIn oder über Instagram. Auch da versuche ich einfach so Einblicke zu geben in den neuen Alltag, was für Herausforderungen gibt es etc. Und ja, also da sehr, sehr gerne. Links kommen in die Shownotes und bei dir, Kathi. Ja, gerne auch über Homepage, E-Mail, Adresse oder E-Mail und auch über Instagram, LinkedIn bin ich auch überall vorhanden und erreichbar. Ja, wunderbar. Auch das nehme ich mit auf. Und ja, dann bleibt mir noch ganz, ganz herzlich Dankeschön zu sagen, euch beiden, für eure Zeit, für die tollen, wie ich finde, auch erkenntnisreichen Einblicke in diese besondere Situation, heute mal ein bisschen über das Marketingthema hinaus geredet. Ich fand es persönlich total spannend. Ich wünsche dir alles für die weitere Phase jetzt nach der Geburt, dass genau dein Plan, so wie du ihn dir zurechtgelegt hast, dass du den umsetzen kannst und auch für dich, Kathi, weiterhin viel Erfolg. Bei Support That Matters finde ich einen ganz, ganz tollen und auch sprechenden Slogan. Auch für dich weiterhin viel Erfolg.
[48:00] Tausend Dank, Jan, für die Aufnahmen und natürlich auch für deinen großartigen Support. Sehr, sehr gerne. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.
Resumee
[48:12] Und das war’s auch schon für diese Folge. Mein Resümee? Vier Monate Vorbereitungszeit? Das ist sportlich. Doch mit dieser sorgfältigen Planung hat Alissa nicht nur ihre Auszeit genauso lange vorbereitet, wie sie gedauert hat, sondern auch ihr Ziel erreicht, nämlich sichtbar zu bleiben. Durch einen Mix aus vorproduzierten Inhalten und zusätzlichen Angeboten, Gepaart mit einem engagierten Team, konnte sie ihre Kunden auch während der Pause bei sich halten. Besonders spannend für mich war, wie sie sich Raum für Familie und Nachwuchs schaffte.
[48:59] Erstens durch gezielte Themenrecherche, zweitens gebündelte Vorproduktion von Inhalten, 3. Unterstützung von Anna und Kathi bei der Umsetzung 4. Eine flexible Kommunikation, sei es zeitversetzt per WhatsApp oder gesammelt per E-Mail Ein besonderes Highlight ist ganz klar Alissas erfolgreicher Wiedereinstieg und die durchweg positive Resonanz ihrer Kunden auch auf das erweiterte Moderationsteam, bestehend aus Vater und Nachwuchs. Eine starke Leistung und ein inspirierendes Beispiel, wie ich finde, für alle diejenigen, die ihre Präsenz durch smarte Vorbereitung und Unterstützung sichern möchten. Du hast Kommentare oder Hinweise zur Folge? Dann schreib mir, wie immer, an jan.webgefährte.de Bleib dran für mehr solche Erfolgsrezepte und mir gewogen bis zur nächsten Folge.
Herzlichst, Dein Jan Czichos
Show notes
Begriffsklärung:
- Die unternehmerische Auszeit ist eine strategische Pause vom Tagesgeschäft, sei es für persönliche Erholung, Weiterentwicklung oder Elternzeit. Für Einzelunternehmer ist es wichtig, solche Phasen bewusst zu planen, um Ressourcen aufzufüllen und mit klarer Strategie ins Business zurückzukehren.
- Die Wiederverwendung von bestehenden Inhalten in neuen Formaten oder auf anderen Plattformen bezeichnet man als Content Recycling. Es spart Zeit und sorgt für maximale Reichweite bei minimalem Aufwand.
- eBook ist ein digitales Buchformat, das Wissen kompakt vermittelt und leicht zu verbreiten ist. Perfekt für Einzelunternehmer, um Autorität aufzubauen und Leads zu generieren.
- Facebook ist ein soziales Netzwerk mit Milliarden Nutzern weltweit, das vielseitige Möglichkeiten für Community-Aufbau und Marketing bietet. Für Einzelunternehmer ist es ideal, um gezielt Zielgruppen anzusprechen, Werbung zu schalten und Kundennähe durch Gruppen oder Seiten zu schaffen.
- Instagram ist eine visuell orientierte Social-Media-Plattform, die besonders für Einzelunternehmer geeignet ist, um ihre Marke durch ansprechende visuelle Inhalte zu präsentieren. Dort können Sie Ihre Engagement-Rate steigern und eine starke Online-Präsenz aufbauen.
- Eine Online-Präsenz umfasst die Gesamtheit aller digitalen Aktivitäten und Profile, die eine Person oder Marke im Internet sichtbar machen. Für Einzelunternehmer entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und Kunden zu gewinnen.
- Ein Redaktionsplan ist ein strukturierter Zeitplan für die Veröffentlichung von Inhalten auf verschiedenen Plattformen. Ein essenzielles Werkzeug, um als Solo-Unternehmer kontinuierlich sichtbar zu bleiben und Zeit effizient zu nutzen.
- Der Video-Blog stellt ein regelmäßiges Videoformat dar, in dem persönliche oder professionelle Themen behandelt werden. Einzelunternehmer können hier ihre Persönlichkeit zeigen und ihre Zielgruppe direkt ansprechen.
- YouTube ist momentan die größte Video-Plattform für Content-Erstellung und -Verbreitung. Für Einzelunternehmer eine Chance, Expertise zu zeigen und durch visuelle Inhalte neue Zielgruppen zu erreichen.
Auszug aus dem Social-Media-Fahrplan während der Auszeit

Auszeit-Plan: Schritt-für-Schritt zur erfolgreichen Pause
Phase 1: Vor der Auszeit
- Marketing-Ziele: Was willst du während der Auszeit erreichen?
- Content-Plan: Welche Reels, Posts und Blogs produzierst du vor?
- Redaktionsplan: Wann und wo werden Inhalte veröffentlicht?
- Assistenz: Welche Aufgaben kann eine Assistenz übernehmen?
- SEO-Optimierung: Welche Maßnahmen laufen im Hintergrund?
- Community-Aktivierung: Wie förderst du User-generated Content?
- Technik-Check: Funktionieren Tools, Websites und Automationen?
Phase 2: Während der Auszeit
- Prozesse prüfen: Läuft die Automatisierung reibungslos?
- Assistenz-Check: Erhält deine Assistenz genug Feedback?
- Community-Engagement: Läuft der Austausch wie geplant?
- Notfallplan: Wer löst technische Probleme bei Bedarf?
Phase 3: Nach der Auszeit
- Re-Engagement: Wie steigst du persönlich wieder ein?
- Analyse: Welche Maßnahmen waren erfolgreich?
- Learnings: Was hat gut funktioniert, was nicht?
- Zukunftsplanung: Welche Prozesse kannst du weiter nutzen?


