Beschreibung

Websites wurden lange für Menschen gestaltet – erst Desktop, dann Mobile. Doch mit KI-Agents entsteht eine neue Zielgruppe: Maschinen, die Inhalte, Daten und Funktionen direkt nutzen. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum klassische Interfaces an Bedeutung verlieren, wie sich Such- und Entscheidungsprozesse verändern und warum Infrastruktur, strukturierte Daten und APIs wichtiger werden als Design. Du erfährst, wie Solo-Unternehmer:innen ihre Website strategisch weiterentwickeln können, damit sie auch im „Agent First“-Zeitalter sichtbar und relevant bleiben.

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Unternehmer Podcast Cover mit Jan Czichos zu Internet Marketing und Erfolgsrezepten.
Unternehmer Podcast für Internet Marketing
Folge 61 - Agent First Website
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Gast: Bastian Grimm

Agent First Websites strategisch vorbereiten

InVEST

  • Strukturierte Daten bereitstellen
  • APIs statt nur Website-UI denken
  • Inhalte als Datenquelle organisieren
  • Komplexe Website-UX reduzieren
  • KI als Marketing-Sparringspartner
  • Sichtbarkeit für KI-Agents erhöhen
  • Teil des Agent-Consideration-Sets
  • Schnellere Marketing-Umsetzung
  • Weniger manuelle Marketingarbeit
  • Mehr Zeit für strategische Aufgaben
  • Return

    Chapter

    1. – Einstieg in die digitale Marketingwelt
    2. – Informationsbeschaffung im Wandel
    3. – Websites im Kontext von KI
    4. – Schnittstellen für Agenten
    5. – Die neue User Journey
    6. – Autorität im digitalen Raum
    7. – Strukturierte Daten und APIs
    8. – Neue Aufgaben für Websites
    9. – Umsetzung für Solo-Unternehmen
    10. – Fazit und Ausblick


    Jan (webGefährte)
    Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Unternehmer Podcasts. Erfolgsrezept für dein erfolgreiches Internet Marketing. Ich bin Jan von Webgefährte.

    Viele von uns haben gelernt Websites für Menschen zu bauen. Erst Desktop, dann für Mobil. Doch gerade verändert sich etwas liefern KI-Systeme Antworten direkt und niemand klickt mehr.

    Zero Click Traffic nimmt damit zu. Für uns Einzelunternehmer wird klassisches Content Marketing damit zunehmend unwirtschaftlich.

    Die entscheidende Frage ist also nicht mehr nur, wie bringe ich Menschen auf meine Website, sondern wie werden meine Inhalte gefunden, verstanden und genutzt, wenn Agenten mitentscheiden.

    Genau darüber sprechen wir heute. Denn nach Mobil First kommt Agent First und das verändert, wie wir Websites, Inhalte und Sichtbarkeit neu denken müssen. Mein heutiger Gast beschäftigt sich seit vielen Jahren genau mit diesem Wandel. Er kommt aus der internationalen SEO-Branche und arbeitet

    seit über zwei Jahrzehnten an digitalen Strategien und stellt sehr offen die Frage, welche Rolle Websites in Zukunft überhaupt noch spielen. Ich freue mich sehr, dass du heute dabei bist, lieber Bastian Grimm.

    Bastian Grimm
    Vielen Dank für die Einladung.

    Jan (webGefährte)
    Sehr, sehr gerne. Danke, dass du die Zeit nimmst. ja, für diejenigen, die dich noch nicht kennen, für die würde ich heute mal so bisschen persönlichen Einstieg ermöglichen. Bist du bereit für mal persönliche Fragen?

    Bastian Grimm
    Let’s go!

    Jan (webGefährte)
    Bastian, bist du ein Kind der 80er oder 90er und was hat dich in diesem Jahrzehnt besonders geprägt?

    Bastian Grimm
    Ich bin tatsächlich, wie du in der Intro schon schön formuliert hast, eine ganze Weile nicht nur im digitalen Marketing, sondern auch schon eine ganze Weile auf dieser Welt. Ich bin tatsächlich ein 80er Kind. Witzigerweise, glaube ich, hat mich die Musik aus den 90ern mehr geprägt als die aus den 80ern. Ich ein relativ großer Fan von

    Trans und den großen Klassikern, also alles was so aus den Niederlanden kommt. Tiësto, Armin van Buuren, man kennt sie vielleicht noch, wenn man in meinem Alter ist, die ja auch sehr, lange dabei sind und nach wie vor sehr relevant sind. Genau.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Das kann man gut greifen. Ich finde es auch spannend, dass sehr viele mit dem Thema Jahrzehnt gleich Musik oder irgendwie Fernsehserien oder sowas Also da bist du in bester Gesellschaft. Welchen Traumberuf hattest du als Kind und warum genau diesen?

    Bastian Grimm
    Das ist eine sehr, sehr witzige Frage. Du musst dich schmunzeln, als ich sie gesehen habe. Es ist tatsächlich so, dass ich in jungen Jahren eins meiner liebsten Hobbys war das Reiten tatsächlich. Man soll sich wundern. sehr viel Zeit im …

    Stall und auf dem Rücken von Pony und später Pferd verbracht. glaube, bis ich 15, 16 oder geworden bin. Und naja, standesgemäß, wenn man irgendwie noch nicht so eine richtige Ahnung hat, was man denn eigentlich werden will. glaube, früher in diesen ganzen Gedanken Szenarien war das ja irgendwie so bisschen ein bisschen offen. Und für mich war es dann ohne dass es näher definiert wäre, irgendwas mit Pferd und Pferden. Das hat jetzt irgendwie nicht geklappt. Aber

    Ja, da bin ich mal irgendwie eingeschrieben.

    Jan (webGefährte)
    Sehr gut, sehr gut. Viele versuchen ja dann auch so eine Zwangsbrücke aus, was war früher irgendwie ein Kinderwunsch oder ein Wunsch als Kind und was mache ich heute? Ich weiß gar nicht, ob das unbedingt nötig ist. Man hatte da einfach eine Zeit mit Interessen und wenn das heute was ganz anderes ist, mein Gott, dann ist das so. Also ganz, ganz entspannt.

    Bastian Grimm
    Mhm.

    Ja, total.

    Jan (webGefährte)
    Wie sieht es denn mit einem Idol aus? Hattest du in der Kindheit eins? Und wenn ja, was hast du an ihm oder ihr bewundert?

    Bastian Grimm
    Tatsächlich nicht. habe eine Weile drüber nachgedacht, aber ich habe nie so diesen einen oder diese eine wie auch immer Person gehabt, wo ich dachte, geil, das findest du super oder das würdest du gerne irgendwie, weiß ich nicht, kopieren, für dich adaptieren. Ich weiß nicht. Habe ich, also auch beim längeren drüber nachdenken, niemanden, den ich jetzt so spontan benennen könnte. Das hat sich irgendwann in meinem späteren tatsächlich so bisschen geändert. Bin da wie wahrscheinlich viele.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    fasziniert von Warren Buffett und auch Barack Obama als Personen. Aber das ist natürlich viel später im Leben irgendwie entstanden, muss man ehrlicherweise sagen.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    cool. ich auch

    und mal so bisschen Richtung unternehmerischen Wann hast du es erst einmal gemerkt, dass sowas wie Selbstständigkeit was für dich sein könnte wie hat dich diese Entscheidung vielleicht auch im weiteren Leben geprägt?

    Bastian Grimm
    Bei mir war es vielleicht tatsächlich ein bisschen anders, es möglicherweise bei vielen Kolleginnen und Kollegen der Fall ist. Dass man sagt, ich habe erst mal einen klassischen Beruf gelernt oder auch vielleicht in einem Beruf gearbeitet und dann für mich irgendwann entschieden, ich möchte das, was ich vielleicht gut kann oder weil ich eine andere Faszination habe oder eine andere Liebe entdeckt habe, dann auch als Selbstständige irgendwie umsetzen. Ich bin so ein bisschen…

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    in das Thema reingefallen, ehrlicherweise. Ich habe meinen ersten Gewerbeschein mit 16 sozusagen bekommen und meine Eltern durften zu der Zeit für alles unterschreiben. Das fanden die nicht so richtig cool. Also eigentlich schon, aber dann wiederum nicht, weil sie ehrlicherweise inhaltlich von dem, was ich da dann veranstaltet habe, das war irgendwie mein Einstieg in die Softwareentwicklung. Das war ja noch vor Open Source sozusagen. Also ich habe dann sehr viel so Custom

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Okay.

    Mhm, mhm.

    Bastian Grimm
    Webentwicklungen gemacht. Da haben sie ehrlicherweise auch nicht so dramatisch viel von verstanden durften, aber natürlich trotzdem irgendwie so Aufträge und Verträge unterschreiben. Das war ganz interessant. Deswegen, für mich ist es eher so bisschen wie man so schon sagt von der Jungfrau zum Kind. Ich bin tatsächlich reingestolpert und bin dann auch immer in irgendeiner und Weise unternehmerisch tätig gewesen. natürlich trotzdem zwischendurch Inhouse-Stationen gemacht und hab dann

    Jan (webGefährte)
    Okay.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    vielleicht meine Beratungstätigkeit irgendwie ruhen lassen oder sozusagen in einem anderen zeitlichen Umfang ausgeführt. ich bin eigentlich mein Leben lang tatsächlich Unternehmer. Kenn die andere Seite also gar nicht so richtig, ehrlicherweise.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, finde ich bewundernswert, wenn ich das so sagen darf, gerade auch, dass deine Eltern da so mitgehen, auch wenn vielleicht das inhaltlich fachliche Verständnis gar nicht da war. Denn bei mir ist es eher so gewesen, mein Vater, sagt, ja hier lerne einen anständigen Beruf, studieren, wer muss denn schon studieren? Und da so eine ganz andere

    Perspektive erlebt zu haben. Also wie gesagt, meine Eltern haben mich auch überall unterstützt. Aber so dieses auf einer anderen Ebene auch. Von daher finde ich das richtig toll, da die gedankliche Offenheit von den Eltern da ist. Ja, lass denen doch was Neues machen und sich da auch ausprobieren und so weiter.

    Bastian Grimm
    Ja, das muss ich schon sagen.

    Im Grunde sind sie, Quote-unquote, schuld an allem. Ich meinen ersten Rechner irgendwie mit 12 bekommen. Und naja, was man halt so macht, dann spielst du irgendwelche Games, ja völlig klar. hab irgendwie, weiß ich nicht, von Prince of Persia über, weiß ich nicht, Dune gab’s damals noch.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    Aber irgendwie wird es dann auch langweilig und ich bin dann wirklich auch so ein Typ und das war damals schon so, okay, was geht denn noch? Und bin dann eigentlich von da aus in die Softwareentwicklung reingefallen, ganz, also bin autodidakt, habe mir das irgendwie alles selber beigebracht und bin irgendwie über C und oder C++ und dann später irgendwie in Richtung Web, also PHP, HTML und so weiter und so fort. Und das war immer sozusagen supported by parents, muss man ganz klar sagen. Also die haben da

    Jan (webGefährte)
    Ja.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    vor allem als ich dann irgendwann nicht mehr nur gegambelt habe, sondern wirklich was Sinnvolles getan habe, schon auch verstanden, dass da offensichtlich eine gewisse Leidenschaft ja auch vorherrscht und haben das dann schon auch wirklich nach Kräften unterstützt. es gibt so eine Story, die habe ich auch schon ein, zwei Mal erzählt, aber es ist dann irgendwann, das war ja noch modem Dial-up Zeit sozusagen und naja, die erste Telefonrechnung, die dann kam, die erste war nichts, aber die zweite waren 700 Mark.

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm, mhm.

    Wow! Okay.

    Bastian Grimm
    Und meine Mutter

    war nicht im News, sagen wir mal vorsichtig. Und zwei Wochen später kam dann aber eine Gutschrift. Und die waren zweieinhalbtausend Mark. Und dann hat sie komplett nicht mehr verstanden, was eigentlich passiert. Also warum braucht er so viel Onlinezeit und wofür kriegt er jetzt diese Gutschrift? Das war schon skurril. Das war damals klassisches…

    Jan (webGefährte)
    So ist es.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    Klassische Werbevermarktung, da irgendwie Erlöse erzielt hat, so in den very early days. Aber ja, war schon, das Vertrauen war da und das hat mir, glaube ich, an ganz, ganz vielen Stellen enorm geholfen.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mega. Das klingt wirklich nach einer tollen Geschichte und damit vielleicht auch so ein bisschen eine Anerkennung an das, was die Eltern dann auch in dir sehen oder dir auch damit ermöglicht haben. Finde ich super. Gehen wir mal Richtung unserem heutigen Thema weiter. Ich sage mal so ein bisschen provokant. Wir haben

    jahrelang, vielleicht auch jahrzehntelang gelernt, Webseiten für Menschen zu gestalten. Und jetzt erleben wir da draußen etwas, wo wir am Anfang gesagt haben, Webseiten, erst würden sie für einen Desktop gemacht, kamen mobile Telefone, dann mussten sie dafür optimiert werden. Und heute haben wir da draußen eine ganz neue, sehen wir eine andere Form der Informationsbeschaffung und

    Und da wäre dann meine erste Frage mal an dich. Warum? Warum glauben wir, dass diese Art von Informationsangebot, die wir über eine klassische Webseite heute haben, dass das nicht mehr ausreicht, langfristig dort auch seine Kunden oder seine Interessenten zu erreichen?

    Bastian Grimm
    Ja, ich glaube, ist eine relativ vielschichtige Frage, vermutlich. Ich denke, wenn wir mal so bisschen aus dem klassischen Web versuchen, darauf zu schauen, dann …

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    kennen du und ich verschiedenste Formen von, und auch die Zuhörerinnen da draußen, verschiedenste Formen von Suchmaschinen, die ja in der Historie immer irgendwie so funktioniert haben, dass sie Webseiten besucht haben, Dinge gecrawled haben, Dinge in ihren Suchindex übernommen haben und am Ende, wenn man eine Anfrage, egal an welche Maschine gestellt hat, ob das nun Google ist, ob das ein Bing ist oder früher waren es irgendwie Altavista, Fireball, wie auch immer,

    dann haben die irgendwelche Ergebnislisten zurückgeliefert. im Grunde, egal was du für eine Suchabsicht hast oder hattest, war das Antwortformat immer dieses eher starre Ergebnis.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    Mal kürzer, mal länger, mal besser, mal schlechter. Und dann haben wir vor allem auf der Google-Seite in den letzten Jahren einen starken Wandel gesehen, wo Features in diese Suchergebnisse integriert worden sind von irgendwelchen vertikalen Dingen, also weiß ich nicht, Reiseergebnisse oder Bilder oder Videos, weil diese Standardliste einfach nicht ausreicht oder die verschiedenste Suchabsichten einfach nicht sinnvoll befriedigen kann, muss man ja sagen.

    Jan (webGefährte)
    Okay.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    Und Stand heute sind wir an einem Punkt, wo der Appeal da ist oder da zu sein scheint, dass man eben auch vielleicht wegkommt von dem ich starte eine Suchanfrage mit einer klassischen Texteingabe und bekomme ein starres Ergebnis hin zu etwas, das mir auch vielleicht mindestens ein Teil von diesem

    Jan (webGefährte)
    Ich schön.

    Bastian Grimm
    eher mühseligen Suchen und dem Vergleichen und vielleicht auch später dem eigentlichen Transaktion abnimmt. Und ich glaube, das ist so der Auslöser, wenn wir uns jetzt irgendwie mit dem Thema KI oder AI-Powered Search, wie auch immer wir es nennen wollen, gedanklich auseinandersetzen, dann ist der Gedanke, den es auf der Seite der Suchmaschine gibt, Dinge zu vereinfachen. Und die klassische

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    Zehnerergebnisliste, egal wie interaktiv sie ist oder nicht, ist vielleicht nicht immer die beste Antwort. Und deswegen versucht man Informationen andersaufzubereiten, Teile in dieser Search Journey zu vereinfachen, vielleicht auch rauszunehmen und damit schlussendlich auch

    So das Versprechen, ob das klappt, glaube ich, ist abzuwarten. Vielleicht so ein bisschen diese kognitive Load zu reduzieren, zu sagen, für bestimmte Aufgaben, die ich vielleicht gar keinen Bock habe oder die müßig sind oder die ich immer wieder gleich mache, da vielleicht zu vereinfachen.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    in dem Zusammenhang auch irgendwie das Thema Relevanz zu erhöhen, also Relevanz der Ergebnisse, die angezeigt werden. Du hast zu Recht die zehn blauen Links erwähnt oder die zehn Suchergebnisse, die mir auf der ersten Google-Seite beispielsweise angeboten wurden bisher. Wie gut oder wie schlecht haben die denn gepasst auf meine Suchanfrage, die limitiert war auf

    zwei, drei Suchbegriffe. Und heute gehen wir ja mit diesem gedanklichen Wechsel auch aus Perspektive des Nutzers gleich mit einem ganzen Satz rein oder sagen, ich gebe dem einen Absatz und sage zu diesem Absatz, der ja viel mehr Informationsgehalt hat als die drei Suchbegriffe vor Jahren, kann ich natürlich mit der heutigen technologischen

    mit dem technologischen Fortschritt dann auch viel passendere Ergebnisse liefern. glaube, darauf kann man es ja auch runterbrechen.

    Bastian Grimm
    Unbedingt. Ich glaube, man hat ja auf Seiten der Suchmaschinen auch vorher schon versucht, diesen wenigen Informationen, also aus der kurzen Query 2, 3, 4 Begriffe möglichst viel zu machen. Ganz, ganz früher war das einfach nur, wir mal, ein 1 auf 1 Matching. Und über die Jahre hat man dann irgendwie versucht, implizite Dinge, wie zum Beispiel geografische Location aus dem Handy Kontext zu geben. Oder dass man versucht hat, später über

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm, mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    aus der Query selbst irgendwie zu extrahieren, was ist denn eigentlich der Intent? Also haben wir eine Kaufabsicht, die sich da implizit drin versteckt, ohne dass man eigentlich sagt, ich möchte etwas kaufen oder haben wir da eine klassische Vergleichsanfrage? Dafür sind wahrscheinlich die zehn Ergebnisse ganz gut. Wohingegen, wenn ich nach sowas wie, ich weiß nicht, WhatsApp suche, dann ist es wahrscheinlich relativ klar, dass es eine navigational Search ist. Also ich möchte eigentlich auf die

    auf die WhatsApp-Homepage, da brauche ich keine zehn Ergebnisse. Da haben die Maschinenbetreiber über die Jahre natürlich auch mehr mehr Aufwand investiert und natürlich mit der sich weiterentwickelnden Technologie auch deutlich mehr Möglichkeiten gehabt, aus Vergleichsweise wenig immer mehr zu machen. Aber du hast natürlich vollkommen recht, desto mehr Kontext ich gebe und das ist auch einer der riesen Vorteile.

    Jan (webGefährte)
    Korrekt.

    Hmhm.

    Bastian Grimm
    die man jetzt auf der AI-Search-Seite hat, nämlich dass man ja viel, viel mehr personalisieren kann und viel, viel mehr weiß über denjenigen oder diejenige, die da eigentlich eine ganze Konversation führt. Damit kann ich natürlich auch viel, besser die Antworten zuschneiden. Und sicherlich ist die Zähnerliste

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Mhm.

    Bastian Grimm
    Auch wenn es die, muss man fairerweise sagen, in den letzten zwei, drei Jahren ja immer weniger gegeben hat und sie schon deutlich mehr angepasst wurde. Wir haben dann irgendwann diese AI-Zusammenfassung oben gehabt oder wir haben irgendwie Karten gehabt. ganz überspitzt formuliert, die Zähnerliste gibt es ja schon eine ganze Weile nicht mehr, aber sozusagen auch die starre Suchergebnisseite im Vergleich zu einem dynamischen Chatdialog. Das sind ja große Unterschiede. vor allem dann, und das hast du mir auch schon ein bisschen angedeutet, vor allem dann, wenn es eigentlich darum geht,

    Jan (webGefährte)
    Richtig.

    Fakt.

    Bastian Grimm
    dass man Informationsbeschaffungen betreibt, wo man eigentlich gar nicht irgendwo anders hin muss, müsste, sofern die Informationen akkurat sind, ist so ein Chatdialog, deutlich, oder wahrscheinlich die deutlich bessere Antwort, weil sie viel mehr zugeschnitten ist auf das und ich auch in der Eingabe, das hatten wir gerade auch schon, viel mehr Kontext geben kann, sowohl implizit als auch explizit. Also aus meinem Profil, aus meiner Historie,

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Mhm.

    Bastian Grimm
    Wir sehen jetzt ja viel Innovation in Richtung Integration von Memory Capabilities, also Projektübergreifend oder aus User-Profilen oder für Google Gemini in Kombination mit Gmail. Also da gibt es ja ganz verschiedene Initiativen, je nach Sprachmodell, ⁓ eben noch mehr Personalisierung und Intelligenz da reinzubringen. Weil man muss natürlich auch fairerweise sagen, wenn wir uns ein Chat GPT als Beispiel nehmen von vor zwei Jahren.

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Mhm.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    dann

    war das auch nicht furchtbar intelligent. Das war halt eine andere innovative Art und Weise mit einer Maschine zu kommunizieren. Und das ist sicherlich mega spannend. Aber gerade was in den letzten sechs bis zwölf Monaten passiert ist sozusagen in Richtung Personalisierung und Intelligenz, es ist natürlich nochmal weltenal ein Unterschied.

    Jan (webGefährte)
    Ne.

    Ich würde gerne auf einen Punkt von dir noch mal eingehen, dass das Chatformat auch gegebenenfalls geeigneter ist, an diesem Punkt der Informationsbeschaffung einfach auch nicht auf andere Unterseiten runterklicken zu müssen. Also man hört ja häufig in unserem Kontext, ja dann kriege ich da kein Traffic mehr von KI-Suchmaschinen und so weiter.

    Aber ich würde gerne da auch so ein bisschen mit diesem gedanklichen Mythos aufräumen wollen, weil wir müssen uns ja auch vorstellen, dass vorher die Nutzerreise so aussah. Ich komme von diesen von diesen zehn Links auf Unterseiten oder dann auf Webseiten, die alle anders aussehen. Und wo wo finde ich dann genau diese Informationen, wenn ich nicht erst einen langen Blogbeitrag lesen möchte oder was auch

    Ja, also ich will eigentlich da so ein bisschen auch sensibilisieren dafür, dass da ein Umdenken stattfinden sollte aus Sicht des Betreibers einer Webseite oder eines Informationsbereitstellers, mal das allgemein auszudrücken. Ja, und die Frage ist ja, wie kann ich an dieser neuen Form der Informationsbeschaffung besser partizipieren? Auch langfristig? Wie muss ich mich dafür aufstellen? Und deswegen machen wir ja auch den den Call heute. Ich würde

    Ich würde ganz kurz nochmal in das Thema Mobile First eintauchen für diejenigen, die da vielleicht nicht so tief drin sind. Wir haben das in auch in einem Titel von unserer Folge heute auch so ein bisschen als Referenzprojekt tituliert und gesagt Na ja, so was, was wir da schon erlebt haben, könnte sein, dass wir es jetzt auch erleben. Wie sagt, können beide nicht in die Glaskugel gucken, aber die Anzeichen dafür sind zumindest da. Vielleicht kannst du da nochmal versuchen, so ein bisschen ein

    in Vergleich herzustellen, warum das vielleicht ein gutes, gedankliches Vergleichsbeispiel wäre.

    Bastian Grimm
    Sehr gerne. glaube, tatsächlich ist es so, dass wir ja, also zumindest diejenigen unter uns, die schon eine ganze Weile dabei sind, ich meine, wir kommen von den klassischen Desktop-Seiten, die irgendwann auch mal so Dinge wie Frames und andere Dinge verwendet haben und hatten ja dann zumindest eine Weile damit zu tun, irgendwie auch diesen Mobile-Shift mitzuerleben und auch sozusagen Webseiten.

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm.

    Bastian Grimm
    konzeptionell anders zu denken. Also nicht irgendwie, ich hab eine Desktop-Seite und wie sieht die vielleicht auf dem Mobil aus? Nein, ich gehe den Weg andersrum. Ich denke konzeptionell eigentlich für an vielen Stellen zumindest für eine Zielgruppe, mobile first unterwegs ist. Das heißt, die Webseite funktioniert grundlegend anders und auch Google hat ja, wie du richtigerweise in der Anmoderation gerade gesagt hast, da einiges getan, hat dann irgendwie Indexierungslogiken, Crawling-Logiken etc. umgestellt. Mein Gedanke, warum ich

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    Inhaltlich parallelen sehe, ist, dass wir eigentlich wieder vor so einem Shift stehen. Und zwar vor dem Hintergrund, dass, wenn wir uns mal anschauen, wie Agenten eigentlich grundsätzlich zumindest mal heute funktionieren, das wird sich sicherlich auch in den nächsten Monaten und Jahren verändern. Und wir wahrscheinlich ganz verschiedene Arten und Ausprägungen sehen. Und das, was ich heute erzähle, wahrscheinlich in zwölf Monaten

    Wird nur noch begrenzt valide sein, aber das Problem, was wir momentan haben, ja, zurück zu meiner ursprünglichen Aussage von vorhin, wir finden das vielleicht ganz cool, dass wir bestimmte aus Effizienz, aus Zeit, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr oder nur in Teilen selber machen müssen. Weiß ich nicht. Im E-Mail sind es vielleicht E-Mails vorsortierend, im Web ist es vielleicht ein Teil der Recherche, wir loswerden wollen und das Web…

    ist ja nun über mehr als 20 Jahre, sogar noch viel mehr, gewachsen. Technologien haben sich weiterentwickelt. Wir haben lustige Features wie Pop-ups, irgendwelche hunderte von verschiedenen JavaScript-Libraries und Implementationen. Wir haben HTML, was sich über Jahre und Standards weiterentwickelt hat. Und all das müssen jetzt diese Agenten versuchen zu verstehen und zu konsumieren. Weil wenn der Task ist, geh doch bitte auf die Webseite von Jan.

    und fülle das Kontaktformular aus, sozusagen einen Podcasttermin zu vereinbaren oder einen Gast vorzuschlagen, dann ist das erstmal ganz cool, weil ich muss das vielleicht nicht unbedingt selber machen und der Agent kennt meine Kontaktdaten und er kann auch sozusagen deine Webseite recherchieren, aber dann geht der Spaß ja los. Jedes Formular ist anders aufgebaut, es gibt andere Felder.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    es gibt andere Informationen, benötigt werden, gibt vielleicht auch eine andere Bot-Validierung, was auch immer. gibt ja sehr verschiedene Ausprägungen. Das heißt, es ist eine Riesenherausforderung für eine Maschine, sehr unterschiedlichen Implementationen einheitlich zu benutzen. Wenn wir jetzt drüber nachdenken, wie das besser wäre oder besser sein könnte, dann ist es sicherlich so, dass man auf einer technischen Ebene, das haben wir an anderen Stellen auch schon,

    Jan (webGefährte)
    Mhm, mhm.

    Bastian Grimm
    dass man auf einer technischen Ebene miteinander kommunizieren kann, nämlich ohne, dass der Agent eigentlich die Webseite vom Jan wirklich besuchen und danach auch diese ganzen Formulare verarbeiten muss hin zu Deine Domain stellt vielleicht eine standardisierte Schnittstelle zur Verfügung und auf die kann ich zugreifen. Und da gab es jetzt ja auch schon ganz verschiedene Dinge. Wir reden über über MCP, wir reden über verschiedene APIs, wir reden auch schon sehr lange in anderen Kanälen, unter anderem Paid über strukturierte Datenfeeds. Also auch da gibt es ja verschiedene Implementationsgedanken und Möglichkeiten, aber

    Grundsätzlich effizienter wäre es ja, wenn eine Maschine direkt mit einer anderen Maschine oder einem Maschinenendpoint kommunizieren kann und dann sozusagen dieser Austausch ohne diesen ganzen Overhead, nämlich ich muss Formulare verarbeiten, ich muss die verstehen etc. ausführen kann. Das würde ganz vieles erleichtern. A, natürlich drastische Reduktion von Fehlerquoten, aber vor allem auch viel, viel, viel effizienter im Sinne von

    Energieverbrauch, Emission, etc. Das sind ganz verschiedene andere Komponenten, durch… Man könnte jetzt sagen, ja, gut, geht er da drauf. Das macht Claude momentan auch. Dann machst du noch einen Screenshot da raus, dann lässt du eine OCR, eine Texterkennung drüber laufen. Ich sage ja nicht, dass das nicht geht. Was ich aber sage ist, dass es brutal ineffizient ist. Zurück zu deinem Ausgangspunkt. Wenn das aber der Fall ist und wir davon ausgehen, dass ein Teil der Kommunikation in der Zukunft…

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    und der Interaktion, nicht nur Kommunikation, auch Interaktion, also in dem Fall jetzt hier das Kontaktformular, das kann ja auch in Schritt zwei vielleicht einen Einkauf oder irgendwas sein, lassen wir mal außen vor, aber wenn ein Teil davon jetzt agentisch funktionieren wird, dann bedeutet das ja auch, dass diese Maschine eigentlich die Webseite, die klassische Webseite gar nicht mehr zu Gesicht bekommt und das bedeutet auch für uns als Betreiber, dass wir uns möglicherweise

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Mhm.

    Bastian Grimm
    Gedanken darüber machen müssen, welche Informationen stellen wir denn bereit? Wie stellen wir die denn bereit? Was sind denn eigentlich Kriterien dafür, dass am Ende so ein Agent überhaupt, also in deinem Fall, den ich gerade beschrieben habe, ist es ja eine sehr explizite Anweisung. Ich möchte genau mit dieser einen Person sprechen. Aber wenn wir jetzt eher aus einer Vergleichsperspektive kommen und es gibt zehn Möglichkeiten, beispielsweise eine Information zu beschaffen.

    Jan (webGefährte)
    Ja.

    Bastian Grimm
    dann möchte ich ja als Seitenbetreiber in diesem Consideration Set, wie man so schön sagt, also in dieser Auswahl, auch A, vorkommen und B, im besten Fall nicht auf Platz 10, sondern ich möchte ja die Empfehlung sein, dann doch klassisch wie in der Suchergebnisliste ganz oben als Empfehlung auftauchen. Aber eben

    ohne das Ganze, was wir eigentlich aus der Historie kennen, nämlich da kommt jemand, der crawlt deine Seite, der indexiert deine Seite, der bewertet deine Seite und listet die dann nach Relevanzkriterien, weil all das habe ich dann in dem Fall gar nicht mehr. Das heißt, ich brauche wahrscheinlich andere Signale, die da in irgendeiner Art und Weise ausschlaggebend für sind. Und ich glaube, das ist vor allem momentan technische Infrastruktur, wirklich überhaupt mal die Verfügbarkeit herzustellen, die Daten sauber zu bekommen, die Daten vorzuhalten.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    die Daten vierzehnzehnzehn verfügbar machen und so weiter und so fort. Also da scheitert es ja schon bei ganz ganz vielen Unternehmen überhaupt an diesen an diesen Punkt zu kommen. Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, aber ich habe in der Kino eine Zahl gehabt, das waren irgendwie unter 20 Prozent der Unternehmen auf so einer relativ großen Survey, die auch nur ansatzweise überhaupt technologisch bereit wären oder bereit sind, das zu tun. Und vielleicht noch eine Ergänzung zu deinem Punkt von vorhin, was ja auch ganz spannend ist, ist das ist

    Jan (webGefährte)
    Ja.

    Bastian Grimm
    Genau das, was du hier angedeutet hast, das würde ja nicht nur bedeuten, dass es überhaupt weniger Klicks gibt, was es ja eigentlich bedeutet ist, dass die User Journey sich radikal verändert. Weil die ist ja dann an, und wie gesagt, nicht one fits all, aber die ist in dem Fall komplett anders. Und, und das ist auch nicht unwichtig, wir als Seitenbetreiber haben natürlich auch viel, weniger Einfluss auf einen signifikanten Teil dieser User Journey.

    Jan (webGefährte)
    Knochen!

    Bastian Grimm
    wenn denn am Ende eine Maschine auf Basis von anderen Kriterien entscheidet, mit welcher Maschine sie eigentlich redet. Ich glaube, ist schon ein eklatanter Shift in dem, was wir da in der Zukunft auf uns oder mit dem wir uns in Zukunft ausnachsetzen müssen.

    Jan (webGefährte)
    Ich schön.

    Für mich hast du toll auf den Punkt gebracht, aus meiner Sicht und auch sehr verständlich. Ich würde noch ein Beispiel, was wahrscheinlich jeder greifen kann, nachvollziehen und das nochmal auf dieses Kontaktformular oder hier ich möchte einen Podcast Gast vorschlagen Szenario beziehen. Wenn man dort einfach mal in in so einer Chat GPT Session oder hier bitte sein Modell der Wahl einsetzen.

    einfach mal das Dropdown aufmacht und sieht, mit welcher Vorgehensweise der das Modell versucht, dieser Webseite dann zu interagieren und sieht, wie langsam das tatsächlich im Vergleich mit uns Menschen passiert. Das heißt, da wird irgendwie dann falsch geklickt oder bei dem ersten Klick, gerade wenn man so was hat wie ein kleines Kalender Pop-Up, wo aus einer

    wo ich plötzlich drei Seiten weiterblättern muss, weil ich erst im übernächsten Monat oder im dritten Monat erst diesen Termin machen möchte. Das sind ja Dinge, die tatsächlich für uns Menschen gemacht sind. Und im Moment sind wir da in einem Stadium, wo wir versuchen, ein Konstrukt, was eigentlich

    als Webseite für unseren Konsum, nämlich wir haben jetzt mal übertrieben gesprochen. Wir haben von Programmierung und Technik keine Ahnung, aber wir wollen Informationen bereitstellen. Deswegen ist das eine grafische Oberfläche, die für uns Menschen gemacht ist. Da können wir mit einer Maus auf was draufklicken, in den Feld etwas reinschreiben und unten auf ein Button etwas abschicken. Und das aber ein ein Agent, der zukünftig diese Aufgabe für uns auch übernehmen soll und sich jetzt da nicht auf die.

    Anbieter, also Informationsanbieter Seite zu stellen, sondern auf die Konsumenten Seite. Wenn ich diesen Vorteil haben möchte, dann muss ich natürlich auch auf der anderen Seite meine Webseite für diese Art von neue Nutzerkategorie auch entsprechend vorbereiten. Und dann wird es halt für diesen Nutzer zukünftig nicht mehr das Kontaktformular geben, sondern eine andere Art der

    zu sagen, 27.04. hätte ich vorgeschlagen. Und dann habe ich diese Informationen, ohne auf die Webseite zu müssen als Endkonsument, doch sehr effizient für mich bearbeitet. Und du hast zu Recht gesagt, Arbeitszeit oder auch private Zeit kann ja auch um Hobbythemen gehen oder was auch immer.

    als kostbares Gut da in gedanklich in die Mitte zu stellen und zu sagen, wie wird das zukünftig dazu führen, welche Art von Funktionen ich nicht nur für menschliche Nutzer, sondern auch für Agenten nachher meiner Webseite anbieten muss. Also ich glaube, darauf lässt sich dann auch unterbrechen. Schön formuliert.

    Bastian Grimm
    Ja, 100 Prozent.

    Und ich glaube vielleicht noch als eine kleine Ergänzung, ich glaube die Herausforderung, die wir momentan natürlich irgendwie auch noch bewältigen müssen, vor allem auf der Unternehmenseite, aber sicherlich gilt es auch für eigentlich alle, ist natürlich, wir so bisschen in so einer, das habe ich auch schon mal versucht zu formulieren, ich habe es so Zwischenwelt genannt, ob das jetzt so glücklich ist, weiß ich nicht, aber was ich damit meine ist natürlich,

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm, mhm.

    Bastian Grimm
    Klar haben wir momentan noch Webseiten. Natürlich werden wir diese Webseiten auch kurz und mittelfristig brauchen. Es ist ja nicht so, dass das jetzt von heute auf morgen irgendwie vorbei ist. Aber die Frage ist schon, bzw. die Herausforderung ist schon, dass man natürlich den Weg jetzt irgendwie mitgehen muss. Und das bedeutet wahrscheinlich mindestens erst mal, dass man so bisschen doppelte Arbeit hat. Zum einen will ich im besten Fall, vielleicht nicht als First Mover, aber ich will irgendwie dabei sein und muss dann mich irgendwie mit diesem neuen in

    Auseinandersetzen und parallel natürlich aber auch das alte sozusagen weiter pflegen. Ich glaube, das ist unumgänglich. Mein Punkt ist aber vor allem auch, ich glaube, wo man sich parallel einfach darauf einstellen muss, ist, dass die Art und Weise der Webseiten, die wir heute kennen, sich

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    radikaler verändern wird. meine natürlich, und das denke ich schon, wird es dann möglicherweise eher darum gehen, eine Art von Brandfunktion, Schrägstrich Marketingfunktion vielleicht für eine Webseite zu erfüllen. wenn man mal ziemlich radikal darüber nachdenkt, dann gibt es sicherlich auch Dinge, die

    in der Folge aus einem Onlineshop im klassischen Sinne verschwinden werden, weil ich diesen Einkauf, das sind irgendwie 10 oder 20 Euro Artikel, möglicherweise in der Perspektive auf meinen Shoppingagenten delegieren werde, weil ich halt keine Lust habe, meine Lebenszeit darauf zu verschwenden, einen 5-Euro-Artikel einzukaufen. Und dann ist ja die Frage, braucht es dann auch diesen Shop in der Form…

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    überhaupt noch oder kann ich das nicht einfach auch selber über eine Datenplattform lösen? Ich meine, Google selbst geht ja jetzt schon den Weg. Ich meine, für diejenigen von euch, jetzt SEO schon eine ganze Weile machen, wir haben alle und da muss ich mich natürlich auch einschließen, vor allem in der Vergangenheit ganz klar auf Aggregatseiten optimiert. Also was meine ich damit? Irgendwie weiß ich nicht.

    Jan (webGefährte)
    Kategorien.

    Bastian Grimm
    Die

    blauen Herrenjeans in Größe 32 ist ja eine Sammelseite oder was auch immer die Größe ist. Da sind dann mehrere Jeans drauf. Diese Aggregatsseiten, braucht es in der Perspektive nicht mehr. Die können die Seiten und die Maschinen über

    Modelle selber zusammenbauen. Wir sehen das ja jetzt schon an vielen Stellen im neuen Google Shopping. Da gab es ja auch so ein AI-Relaunch jetzt schon zweimal, wo eben diese Seiten konstruiert werden. Und damit siehst du einen ganz klaren Shift von der Aggregatsseite hin zu der Detailseite, die eigentlich viel, mehr Informationsgehalt braucht, am Ende dann eben ein Teil von dieser on the fly gebauten Aggregatsseite zu werden. Und ich denke, das wird einen Schritt weitergehen.

    Jan (webGefährte)
    Hm.

    Bastian Grimm
    irgendwann mal ein bisschen was über Google Stitch erzählt. Das ist auch so ein Vorbote, glaube ich. Da geht es vor allem darum, dass man Layouts oder ganze Seiten-Experiences mehr oder weniger auf Basis von Input generiert. heißt, abhängig von der User-Query und der Anfrage werden wir wahrscheinlich an den Punkt kommen, wo dieses Ergebnis so dynamisch ist und jetzt nicht nur zugeschnitten auf den Desktop oder auf ein Mobilgerät, sondern vielleicht auch auf ein

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    Smart Device, auch immer. Also es gibt dieses eine starre Ergebnis dann nicht mehr. Und das bedeutet natürlich schon, dass also A, das Aggregat nicht mehr existieren wird perspektivisch und B, dass ich an die Daten, wenn ich das komplett on the fly generieren will, dann brauche ich keine klassische Webseite Schrägstrich URL mehr, sondern ich brauche eine Datenquelle, die verfügbar ist für mich ⁓ also für mich im Sinne von Google in dem Fall, diese Inklusion in dieses

    Jan (webGefährte)
    Nö.

    Bastian Grimm
    dynamische Layout und den dynamischen Output zu gewährleisten. Und spätestens dann ist der Teil der Webseite, den wir heute kennen, obsolet.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    das ist auch total plausibel. Wenn man sich überlegt, wie wir auch auf der anderen Seite nach einer Jeanshose suchen, dann ist es auch normal gewesen, so zu optimieren. Und das, daraus für mich entsteht, ist tatsächlich auch dann die

    Ja, sich selber zu hinterfragen, was für Informationen stelle ich tatsächlich noch den klassisch menschlichen Nutzer auf meiner Seite zur Verfügung und wofür habe ich vielleicht eine Produktdatenbank im Hintergrund, wo alle möglichen Attribute oder Eigenschaften eines Produktes hinterlegt sind. ich habe nachher nur noch eine Schnittstelle über die der Agent

    Bastian Grimm
    Ja, Attribute, Eigenschaften, genau.

    Jan (webGefährte)
    auf diese Datenbank zugreift, sich die Information holt und dann sie auch entsprechend verarbeiten und vergleichen kann. Apropos vergleichen, da würde ich noch mal kurz einhaken, Bastian. Wir haben, du hast vorhin glaube ich den Begriff gewählt, wir können oder die Formulierung, können dann nur noch schwer wir haben Entscheidungsbaum durchläuft, denn dieser

    diese Agent oder die KI-Lösung, aus den Top Ten vielleicht auch mich als die unter die ersten drei tatsächlich auszuspielen. ist da das Bindeglied oder die in dem Begriff Bedeutung zu suchen? auf der einen Seite, relevant bin da draußen mit diesem einen Produkt, was ich versuche zu verkaufen? Kann ja eine Dienstleistung sein oder was auch immer.

    beziehungsweise wo kommt da vielleicht auch der Aspekt Ich bin schon eine akzeptierte oder wahrgenommene Größe da draußen, nicht den Begriff Marke immer in den in Mund zu nehmen. Vielleicht können wir da noch mal gedanklich abbiegen.

    Bastian Grimm
    Ich glaube, ist eine der wahrscheinlich spannendsten Aspekte momentan, weil wir keine eindeutige Antwort drauf haben. Ich bin bei dir insofern, als dass es natürlich irgendeine Art von Differenzierung braucht. Not all things are created equal, wie man so schön sagt. Und das gilt auch ganz klar für …

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    Produkte, die vielleicht vergleichbare Attribute haben, aber wo am Ende des Tages natürlich schon eine persönliche Präferenz und ich glaube, das ist ein Teil der Antwort. Also es wird sich wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass die Maschinen deutlich mehr Attribute verarbeiten können. wenn ich jetzt mich als Beispiel nehme und die Maschine weiß über mich, dass ich vielleicht

    Jan (webGefährte)
    Mhm. Mhm.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    bestimmten Favor für ein, zwei, drei Marken oder Produkte habe, dann kann ich ja auf Basis dieser Attribute, die diese Marken beschreiben, durchaus auch für eine Folgesuche ableiten, was denn möglicherweise den persönlichen Präferenzen entspricht. Also ich glaube, das ist was, was deutlich besser in der Zukunft funktionieren wird aufgrund der viel, größeren Rechenkapazitäten. Das darf man einfach, glaube ich, nicht vergessen.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    Aber natürlich braucht es Proximetriken, in so ein initiales Consideration Set überhaupt reinzukommen. Damit hat das Web am Ende zumindest ja auch mal begonnen. Ich meine, wir haben vor vielen, vielen Jahren uns über so Dinge wie Autorität bzw. Patreon und Co. unterhalten. Jetzt hat ja Google auch in dem in Teilen zumindest auffällig bekommen, dass sie so ein bisschen diese

    Autoritätsdaten zu Webseiten, wenn wir zumindest mal im Gedankenkonstrukt Webseiten bleiben, auch offenlegen müssen. Das ist ja eins der riesen Probleme, womit eigentlich alle anderen zu kämpfen haben. Nämlich die Tatsache, dass sie einfach nicht wissen, wer hat mehr Autorität als jemand anders. Das hat eine Open AI mit ChedGPT nicht. Das haben auch alle anderen nicht vernünftig hinbekommen. Wahrscheinlich nicht zuletzt nach aller Gründe, warum sie schrägstrich, grounden auf Ergebnissen, die Google da irgendwie hat. Und sicherlich einen riesen Wettbewerbsvorteil.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Ja.

    Bastian Grimm
    den Stand heute mindestens Google hat. Die haben einfach nur mal 25 Jahre oder 20 plus Erfahrung, irgendwie auch zu differenzieren, wer ist wichtiger als anderes. Ich glaube, dass wir schon ein Stück weit das vorerst als Proxy noch haben werden. Ich tue mich auch momentan ehrlich gesagt gedanklich schwer zu sagen, was ist dann irgendwie der zukünftige Proxy, der gut funktionieren kann und funktionieren wird. Ich glaube aber schon, dass es

    Also, dass Marke als solches, in Anführungszeichen, oder Brand in den Aspekt sein werden. Also, dass wir durchaus einen größeren, gewichtigeren Anteil aus dem klassischen Marketing zurück in der digitalen Welt sehen werden. Weil natürlich kann ich auch da kommt ja Rechenpower und vielleicht dann eben Smart Devices, Glasses und was auch immer noch mal irgendwie zum Tragen.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    Ich kann ja auch viel mehr Signale auffangen, als ich das vorher im Web konnte. Das darf man ja auch nicht vergessen. wenn man sich dann so bisschen die Modellentwicklung anschaut, also die Frage ist ja auch, wir sind ja heute weitestgehend auf dieser Transformer-Modellarchitektur unterwegs bei Sprachmodellen. Auch da gibt es ja viel Bestreben in Richtung Weltmodelle und auch noch ganz andere. Und ich weiß auch nicht, also

    was ich am Ende durchsetzen würde. glaube, das ist vollkommen unklar. Heutiger Stand zumindest. Aber ich glaube auch, dass die Modelle als solche natürlich in den einigen Jahren ganz andere Fähigkeiten haben werden, ⁓ vielleicht Autorität zu differenzieren im Vergleich zu dem, was wir vor fünf oder zehn Jahren oder auch heute irgendwie kennen. Deswegen glaube ich, dass schwierig zu beantworten, aber ich glaube schon, es braucht eine Differenzierung in diesem initialen Recommendation Set.

    inkludiert zu werden.

    Jan (webGefährte)
    Ich versuch das nochmal ein bisschen zusammenzubinden. ich würde für alle Zuhörerinnen und Zuhörer das, was du auch so ein bisschen als als Begrifflichkeiten verwendet hast, würde ich auf der Folgen Seite auch nochmal ein bisschen ausgestalten mit einer Beschreibung und vielleicht auch dem ein oder anderen Link in Richtung Google Stitch und so weiter, sodass das jeder dann auch so ein bisschen für sich nochmal nachvollziehen könnte, wenn er das, wenn er das möchte. Und die andere Perspektive vielleicht noch.

    zum Thema Marke. Du hattest in deiner Keynote, ich glaube, das wäre jetzt ein ganz guter Punkt, das mal reinzuwerfen. Du hattest in deiner Keynote auf ein Report, auf ein Awareness Advantage Report von den Kollegen von GoTrac Suite, glaube ich, verwiesen. Und ich klebe gerne so meine Erkenntnisse aus dem Durchlesen nachher auch mit auf die Folgenseite, aber

    Ich habe mal drei Sachen rausgesucht, die so ein bisschen auch mit Zahlenmaterial vielleicht so bisschen eine Anfassbarkeit des ganzen Themas ermöglicht. Und ein Punkt war, halt mit der Entwicklung, die wir hier gerade auch schon beschrieben haben, so was wie Klicks, Likes oder so eine Klicks-Through-Rate als verlässliche Erfolgsindikatoren immer schwächer werden und nicht zu sagen, dass sie irrelevant werden. Aber man kann sich da

    tatsächlich als wenn ich jetzt die Marketerbrille aufsetze, darauf nicht verlassen, dass der Endkunde am Ende davon auch zusätzliches Geschäft generiert, sondern das waren Indikatoren, die die bisher funktioniert haben. Und da sagt der Report, dass tatsächlich das Belastbare tatsächlich auch der Bekanntheitsgrad ist. Und man sagt, man bis zu einem Bekanntheitsgrad von

    die Zahlstand hier irgendwie 37 Prozent dann ist sehr guter Schwellwert. Denn bei 30 Prozent und bei 40 Prozent passiert etwas da draußen mit uns Menschen, wenn wir eine Wahrnehmung über eine bestimmte Marke oder ein Produkt haben. Und wenn wir es als Einzelunternehmer schaffen, diesen Grad der Bekanntheit für unser Produkt durch zusätzliche Reichweite, durch

    Tatsächlich Präsenz nicht nur digital, sondern vielleicht auch in der Offline Welt hinzubekommen, dass wir da tatsächlich auch eine signifikant höhere Conversion bekommen für das, was dort entsprechend anbieten wollen. Vielleicht kannst du darauf nochmal eingehen mit deinen Worten.

    Bastian Grimm
    Ja, ich glaube der Report war insofern vor allem spannend, genau wie du sagst, am Ende haben wir uns glaube ich über viele, viele Jahre vor allem bei Clicks sozusagen so bisschen darauf verlassen, dass es als Proximetrik relativ gut funktioniert und dem entgegen steht die Tatsache, dass vor allem in Chat Interfaces am Ende des Tages, also die sind ja nie gebaut worden, ⁓ Clicks zu generieren, das muss man glaube ich mal ganz klar so sagen, die sind vor allem gebaut worden,

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    möglichst convenient irgendwie eine Antwort zu liefern. Manchmal ein bisschen schneller, manchmal ein bisschen langsamer, manchmal ein bisschen besser, manchmal ein bisschen schlechter. Ich glaube, das wird sich alles sortieren in den nächsten Monaten und Jahren. Aber grundsätzlich ist das Click-out und damit auch dann Traffic als Referral oder wie auch immer ist halt nicht mehr…

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    wirklich zuverlässig. das hat dieser Report sehr, sehr schön beschrieben, insofern, als dass du einen direkten und indirekten Effekt sehen kannst auf Markenwahrnehmung, Markenbekanntheit und genau wie du beschrieben hast, eben dann auch schlussendlich eine höhere, eine höheren Conversion Rate. Und das, glaube ich, wird sich, also wir werden uns mit anderen Metriken beschäftigen müssen, auch da, das ist ja dann auch eine sehr große Diskussion.

    ist es irgendwie eine Sichtbarkeit in Sprachmodellen. Da gibt es ja auch, glaube ich, zwei große Camps. Die einen, sagen, das ist irgendwie komplett nicht zuverlässig, weil die sind irgendwie… Natürlich variieren die Antworten extrem über den Zeitraum. Da sollen wir gleich zu tief reingehen, aber ich glaube, der Punkt das ist schon sehr valide. glaube, wir müssen uns…

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    über Klicks hinaus damit anfreunden, dass sich Reportings, Messpunkte und anderes verändern werden, auch weiter verändern werden und dass Marke und die traditionellen Markenbekantheitsmetriken momentan zumindest keine schlechte Idee sind, in Anführungszeichen, sich damit zu beschäftigen. Vielleicht für diejenigen, eben aus dem reinen digitalen Performance Marketing kommen und eigentlich auch gar keine Berührung damit hatten. Ich sage jetzt aber auch nicht

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    dass jeder Brandmarkter werden soll und werden muss. Ich glaube, ist auch das andere Extrem, was man leider auch viel zu viel hört, ehrlicherweise. Aber ich glaube, es tut gut, sich auch als oder Digitale damit zu beschäftigen, was es denn darüber hinaus noch gibt. Weil am Ende des will man natürlich trotzdem irgendwie ein kohärentes Reporting hinbekommen. Aber ich glaube, wer sich eben auf reinen Traffic verlässt, das wird unangenehm.

    Jan (webGefährte)
    Das sehe ich auch so und vielleicht auch noch ein positiver Aspekt in Sachen Aufwand, der ja jetzt bei uns Unternehmern tatsächlich auch immer ein Gegenpol darstellt zu dem, was bekomme ich da zurück. Da hatte die Studie oder der Report auch den Hinweis, dass ab einer Größenordnung von diesen besagten

    dann auch in Grenznutzen sich einstellt und sagt, wenn ich dann Richtung dem Thema Sichtbarkeit pushe, dass ich damit nicht unbedingt dann skaliere, dass ich genauso im gleichen Verhältnis dann auch mein Business verbessere. Zumindest nicht mit den gleichen Marketingmaßnahmen. das fand ich tatsächlich auch ganz spannend.

    Bastian Grimm
    Mhm.

    Dann nimmt es

    Ich fand aber auch den

    umgekehrten Punkt ziemlich spannend. Es ist gut, dass du es nochmal ansprichst. Das habe ich tatsächlich gerade so bisschen gedanklich auch vergessen. Aber der Punkt ist ja auch ganz cool, wenn man gerade sozusagen, weil man könnte auch sagen, naja, gut, Marke, ich bin kein großes Unternehmen, wie auch immer. Ich glaube, was aber auch sehr klar war, dass man vor allem als kleines Unternehmen, vielleicht auch als sozusagen Freelance, selbstständig, wie auch immer, dass man gerade am Anfang eben auch einen enorm großen Nutzen hat.

    ein Stück weit in Marke und das kann ja auch dann Personenmarke, Personal Brand wie auch immer sein, zu investieren. Also ich glaube, das ist auch nicht unwichtig, dass man sich das vielleicht nochmal anschaut.

    Jan (webGefährte)
    Ja,

    ich musste diese Erkenntnis tatsächlich zweimal lesen, bevor ich sie verstanden habe. Aber es ist tatsächlich so, wenn ich mal davon ausgehe, hypothetisch, ich habe jetzt 30 Prozent, was schon vier wäre, ein Bekanntheitsgrad von 30 Prozent und ich schaffe nur den Schritt auf 40 Prozent, dann bedeutet das, dass ich einfach fast

    doppelt so hohe Conversions habe. Also da gibt es so einen Schwellwert, auf den hatte ich gerade so bisschen angespielt. Ich verlinke auch die Studie Die ist englischsprachig, aber ich mit ein Hinweisen auch Notes zur Folge bekommt das jeder rausgezogen. ganz, ganz spannend. Und ich glaube, wir bewegen uns da in einem dynamischen Umfeld. Du formulierst das auch immer schön, dass jetzt nicht das

    der heilige Gral sein kann, weil wir es einfach nicht wissen. mit dem, wie ich finde, auch sehr authentischen Vielleicht mal zur vorletzten Wenn du jetzt so mal nach vorne blicken könntest, ob es jetzt unbedingt zehn Jahre sein müssen, sei mal hingestellt, in die nächsten drei Jahre nach vorn blickst, was würdest du dort sehen? Welche funktionale Rolle?

    hat da zum Beispiel eine Webseite oder wenn wir es vielleicht ein bisschen weiter fassen in welcher Dimension sollte ich da als über meine Marketingmaßnahmen dem, was wir zumindest auf der digitalen Welt gerade in der digitalen Welt gerade sehen.

    Bastian Grimm
    Ja, also ich glaube, es gibt aus meiner Sicht momentan zwei große Blöcke und sicherlich kann man das deutlich … nuancierter betrachten und man kann das irgendwie auch noch … runterbrechen. Aber ich denke die eine Seite, wenn ich jetzt als … Unternehmer überlege, naja wie kann ich denn Effizienzkosten … wie auch immer, steigern?

    Das ist ja nicht die Webseite als solche. Das ist vielleicht eher die Produktion oder für die Webseite oder Marketing Copy oder was auch immer. Ich glaube, da sind die Sprachmodelle schon an einem Punkt, wo sie einem wirklich Arbeit abnehmen können.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    Egal, ob das jetzt bei der einzelnen Produktion ist. Und ich weiß, ich muss mir jetzt wieder anhören oder wir werden uns anhören müssen in den Kommentaren im Zweifel das Thema AI-Slop und schlechter Content und wie auch immer. Und das ist fair. Das ist total fair, weil das Dumme ist natürlich auch, dass eben sehr, sehr viele Anwenderinnen und Anwender diese Sprachmodelle schlicht und ergreifend falsch benutzen und sich nicht mit …

    Jan (webGefährte)
    Ja.

    Ja, ja.

    Bastian Grimm
    mit Konfiguration auseinandersetzen, … nicht mit Kontext auseinandersetzen, … nicht mit ganz vielen anderen wichtigen Dingen, … … also Tone of Voice etc., was man da alles so sinnvollerweise tut, um irgendwie so ein Modell auch dann wirklich so zu konfigurieren, … … dass es einem helfen kann, … aber ich muss dir ganz ehrlich sagen, … das war auch schon immer so. Also es gab auch lange und gibt immer noch schlechte … Webseiten, das ist ja auch nichts Neues.

    Jan (webGefährte)
    Frühstück.

    Bastian Grimm
    Deswegen glaube ich, ist das bei Modellen als solchen und dem vielleicht Marketing, Copy etc. Gell aus Leiche. Aber ich glaube, selbst wenn man den Teil außen vorn nimmt und man sagt, okay, ich nutze das nur für Outlines, für Sparring, für Ideation, für das Automatisieren von, also ich weiß nicht, Wettbewerb, Marktvergleich etc. Also all das kann ich doch heute schon sehr, sehr, sehr gut über eine Kombination von Tools und oder Modellen

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    so machen, dass es mir Arbeit abnimmt. Ich sage nicht, dass es perfekt ist. Ich sage nicht, dass es fehlerfrei ist. Aber ich sage ganz, ganz klar, wenn ich das auf meinen Arbeitsalltag runterbreche, dass es mir eine enorme Menge an Zeit spart. Aber natürlich, man muss sich wieder mit beschäftigen. Man muss die Zeit ins Setup stecken und man muss wahrscheinlich auch die Fehler machen, dann zu sehen, wo es am Ende besser wird. der eine große Block aus meiner Sicht momentan für Betreiber, Betreiberinnen ist sicherlich irgendwie

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    Und da geht es nicht Automatisierung per se, sondern vor allem darum, Zeit sinnvoll zu nutzen und nicht alles von Hand zu machen. Ich sagte, ein ganz, ganz pragmatisches Beispiel habe ich tatsächlich heute Morgen vor unserer Aufnahme noch gemacht. Ich brauchte noch dringend eine Landingpage für einen Service, der beworben werden soll. wenn man sich jetzt mit Sprachmodellen und vor allem auch Cloud Code und anderen so bisschen auseinandersetzt, dann wisst er wahrscheinlich auch alle,

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    Dass das irgendwie mit Layout und so, naja, so geil ist das nicht. brauch irgendwie, du kannst ihm zwar sagen, ich will einen blauen Hintergrund, dann, das war’s dann auch und richtig gut aussehen tut’s nicht. Also was macht man? Man nimmt beispielsweise ein fertiges HTML-Template. Da gibt’s ja auch schon einige von, gibt noch andere Wege, weiß, Claude hat irgendwelche Artefakte et cetera. Aber nehmen wir mal das ganz einfache Beispiel. Ich nehm mir ein fertiges HTML-Template mit seinem JavaScript und mit seinem CSS. Schmeiß das kurz in den GitHub-Reportatory.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    Vorher habe ich gestern Abend in einer geistigen Umnachtigung die Marketing Copy zusammengebaut. Und am Ende sage ich dann, Claude, pass mal auf, mein lieber Freund, ich habe jetzt hier ein Template, das ist die Copy, bitte nimm doch das HTML und pass es so an, dass die Copy in das Template passt. Und ich muss dir ganz ehrlich sagen, das ist natürlich ein sehr vereinfachter Prompt, ich dir jetzt hier auf der Tonspur mache, aber mit zwei kurzen Iterationen hatte ich etwas, was 90 % MVP ist und den Rest kann ich von Hand, das hat mich 20 Minuten gekostet.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    kann ich nachher nachjustieren und dann ist das Thema abgehakt. Das hätte ich früher im HTML selber bauen müssen. Hätte mir wahrscheinlich irgendwie mühselig irgendwelche Dinge zusammenziehen müssen oder noch mal der Referenz nachschauen müssen. Also mein Punkt ist die Effizienzsteigerung, wenn ich es richtig mache und weiß, wie, ist enorm. Und das ist nicht final und es ist nicht perfekt, aber es ist eine enorme Steigerung. Der zweite Teil

    Jan (webGefährte)
    Schönes Beispiel.

    Bastian Grimm
    zu deinem Punkt von vorher zurückzukommen, das ist dann sozusagen Webseite als solches und wahrscheinlich eher die Optimierungsperspektive, die man da auch irgendwie einnimmt. Ich glaube, was wir vor allem erst mal begreifen müssen, Stand heute, meiner Meinung nach zumindest, ist, ja, wir waren irgendwie und sind wahrscheinlich auch an einigen Stellen noch super fasziniert von dem, was ein Open AI mit einem Chat-GPT da gemacht hat. Und ich glaube, auch eine meiner vergangenen Seocom Keynotes, wo wir mal ein bisschen über

    Text und Textqualität gesprochen haben. Das waren ja schon auch irgendwelche Aha-Effekte. Aber ich glaube, Stand heute, wenn man sich mal irgendwie anschaut, was Google eigentlich macht, wie gut ein Gemini 3 geworden ist und gab ja jetzt gerade auch die vor ein paar Tagen nochmal wieder ein Update. Da muss man sich schon, muss man schon sehr klar sagen, spannender ist ja wahrscheinlich, wie Google Search Features in der traditionellen Suche ausrollt und wie die Gemini-Integrationen da aussehen.

    und nicht so sehr, was passiert denn eigentlich gerade auf einem Chat GPT, zumindest mein Tag. heißt, man mal so ein bisschen, ja, und die haben das Ganze irgendwie hart verschlafen und waren vielleicht auch nicht ganz so mutig, wie es ein Chat GPT war. Fairerweise hatten die auch deutlich weniger zu verlieren mit so einem neuen Interface. Also all das lasst noch mal außen vor. Aber ich glaube, spannend für uns als Marketer, als Performance Marketer, als SEOs wird doch sicherlich sein, was macht Google in den nächsten 12 bis 24 Monaten? Und ich denke, da zeichnet sich ja durchaus auch

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    im AI-Mode ab, dass man mit dem Projekt Astra und diesen ganzen Agentsic-Features, die jetzt da so nach und nach kommen, man kann irgendwie schon Restaurantreservierungen machen, teilweise noch über Umwege, aber das funktioniert schon überraschend okay, muss man sagen. Jetzt haben wir ja sehr viele Ankündigungen gesehen zu Protokollen. Ich glaube, jetzt ganz frisch ist ja das Thema Web-MCP. Das geht so bisschen zurück zu Beispiel von vorhin, wo wir gesagt haben, na ja.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    ein Formular im HTML zu verstehen, ist nicht so cool. Was ich mit diesem WebMCP machen kann, ist quasi eine Annotation, also eine Annotationsschicht zu integrieren, die dieses Formular auch maschinenverständlich macht. Ist auch so bisschen Zwischenwelt hatten wir vorhin schon mal. Aber ich glaube, wir werden uns darauf einstellen müssen, dass uns da noch eine ganze, ganze Menge Dinge in den nächsten Monaten und auch wahrscheinlich Jahren begegnen werden. Und vor allem deswegen. Weil dieser Appeal

    Dinge nicht mehr selber machen zu müssen und dafür Assistenten zu haben, ist zu groß, als dass man den liegen lassen kann. Auch auf Google-Seite nicht. Das heißt, man wird sich damit auseinandersetzen müssen, wie kriege ich es in der Mitte hin, dass Systeme besser, fehlerfreier, effizienter miteinander kommunizieren? Weil Stand heute funktioniert das de facto nicht. wenn es funktioniert, dann mit riesigen Sicherheitslücken weiß ich nicht, Prompt-Injection über so …

    Jan (webGefährte)
    Ja, ja.

    Ja.

    Bastian Grimm
    Wir haben jetzt ja gerade das Thema OpenClaw irgendwie, habt ihr vielleicht auch verfolgt. Es wurden jetzt gerade gestern gesehen 30.000 Instanzen komplett mit API Keys, teilweise Kreditkarteninformationen, was auch immer. Das ist ja die andere Seite der Medaille. Da wird noch viel passieren müssen, bis wir zu einem Punkt gekommen sind, wo es eine verlässliche Mittelschicht

    sozusagen gibt, wie diese Systeme auch so miteinander kommunizieren lässt, dass wir A. das Versprechen von Effizienz hinbekommen, aber B. dass das Ganze überhaupt auch fehlerfrei und sicher, das ist ja die andere Seite, funktionieren kann. Was das für Webseiten als solches bedeutet, ist, glaube ich, unglaublich schwer zu antizipieren. Aber ich glaube, wir werden eben sehr viel im Browser sehen. Das ist momentan das Naheliegendste.

    Vor allem deswegen, weil ein Großteil unserer Arbeit im Browser passiert. Weil auch ein Google mit Chrome natürlich ein Tool hat, was damit direkten Zugriff auf eine Webseite hat. Und dann kann man eben auch so Transformationen wie mit einem WebMCP, wenn man das einem Browser einfach rausrollt, Anführungszeichen einfach, kann man da natürlich auch irgendwie herleiten. Und ich glaube, die Webseite als solche wird sich deswegen den nächsten, wahrscheinlich…

    Also die typische Seite in den nächsten sechs bis zwölf Monaten gar nicht so dramatisch verändern, aber wir werden halt deutlich mehr Features sehen, die irgendwas mit der Webseite anstellen. Ein anderes schönes Beispiel ist ja auch dieses ganze Thema Markdown. Da habe ich auch in den letzten Wochen ein bisschen mehr zu kommuniziert und gepostet. Ich finde das relativ spannend. Vielleicht auch für alle, die sich damit nicht beschäftigt haben. Ganz kurzer Mini Primer. Da geht es vor allem darum, komplexes HTML, und es geht wieder in die gleiche zu vereinfachen.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Bastian Grimm
    also quasi in einem sehr simplifizierten Format, in diesem Markdown Format auszuliefern, mit dem Versprechen, dass man damit natürlich irgendwie so Pop-ups oder Boilerplates oder Navigation oder was auch immer eigentlich los wird und es der Maschine einfacher macht, vergleichsweise primitive Format besser, effizienter, schneller zu verarbeiten. Die Gegenfrage wäre natürlich, wenn die Hälfte des Web Spot Traffic ist, braucht man das dann wirklich? Also es gibt auch da

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Mhm.

    Bastian Grimm
    Ich sagen, verschiedene Perspektiven, kein richtig und kein falsch, worauf wir uns aber ganz sicher einstellen müssen und das wäre meine Prognose, egal ob für 6, 12, 24 oder länger Monate, dass die Änderungsgeschwindigkeit und die Innovationsgeschwindigkeit mit neuen Features, neuen Releases, neuem was auch immer weiter zunehmen wird und dass aber natürlich auch ein ganzer Teil davon wieder verschwinden wird. Das lässt sich glaube ich in so einer jetzigen Phase kaum vermeiden.

    Jan (webGefährte)
    Mhm.

    Und ich glaube, hier schließt sich schön der Kreis zu unserem Vorgespräch, wo wir gesagt haben, was ist denn jetzt im Moment eine gesunde gedankliche Einstellung, mit dem Thema umzugehen? Also einfach offen zu sein für das, was da tatsächlich jetzt sich, wie wir es hoffentlich heute ein bisschen vorleben dem Thema auch ein bisschen Zeit einfach zuzuhören und zu

    für sich selber auch mal erste Schlüsse abzuleiten. Vielleicht einfach ein paar Tests zu machen für die, die sagen, ja, ich habe jetzt bisher meine Blogbeiträge immer noch von Hand geschrieben und finde es super und die zwei Stunden, ist so Quality Time für mich selber. Das ist alles und das soll dann bestimmt auch gerne so bleiben. Aber die Offenheit, dass dieses Thema nicht mehr weggehen wird wir gute Lösungen brauchen, uns auf die auf die neue so einzustellen, dass wir

    plötzlich nicht von heut auf für uns da irgendwie eine Tür Das ist so ein bisschen der Punkt. ich glaube, das, was wir gut transportiert haben heute, auch so ein dass dieses technische Thema auch eine Wandlung in unserer persönlichen Haltung bedarf. blicken Inhalte, unserer Webseite, auf Struktur?

    und auch auf das Thema Bedeutung unserer Marke da draußen oder dann auf unsere entsprechende glaube ich, trägt dann auch dazu bei, Ticken mehr Klarheit zu haben in dem, was da draußen jeden Tag auf uns mit neuen Informationen, neuen Veränderungen. Würdest du noch irgendwas ergänzen wollen?

    Bastian Grimm
    Ich glaube, das fasst das ziemlich gut zusammen. denke, mir persönlich und was vielleicht auch insgesamt irgendwie hilft oder helfen kann, ist, ich glaube, ist vermessen, das ganze Thema KI jetzt irgendwie nur als Tool zu begreifen. Ich glaube, das ist zu wenig, wenn gleiches momentan sicherlich an vielen Stellen in verschiedenster Ausprägung auch als Tool oder als Kombination von Tools genutzt wird. Aber ich denke,

    Jan (webGefährte) (1:00:00)
    Mhm.

    Bastian Grimm (1:00:10)
    Wenn wir ein bisschen größer denken, ist das eher Infrastruktur als Tool und wird damit auch Einfluss haben auf alles, nahezu alles. Nicht alles heute, nicht alles morgen, manches in einigen Jahren. Aber ich denke, es wird grundlegend Industrien, Branchen von groß nach klein, von klein nach groß transformieren. Und ich glaube, das, was du gesagt hast, ist sehr valide. Ich denke, man sollte zumindest versuchen, sich

    Jan (webGefährte) (1:00:19)
    Mhm. Mhm.

    Bastian Grimm (1:00:40)
    an vielen Stellen damit auseinanderzusetzen und auch auszuprobieren und keine Angst zu haben. Das ist natürlich, ich glaube, das geht auch vielen so irgendwo, weil am Ende, es ist ja ein Thema, was an einigen Stellen sehr abstrakt ist, was auch teilweise bisschen schwer zu greifen Aber ich glaube, man muss versuchen, aus diesem Gedankenmuster, ich mache das von Hand, in Anführungszeichen, so ein bisschen auszubrechen und sich zu fragen,

    Jan (webGefährte) (1:01:03)
    Mhm. Mhm.

    Bastian Grimm (1:01:06)
    Der Teil, den ich von Hand mache, der mich aber eigentlich immer genervt hat, vielleicht kann ich ja eine gute Lösung finden, mir dann vielleicht auch nur mehr Zeit einrollt, mich mit dem auseinanderzusetzen, was ich eigentlich gerne mache. Ich glaube, wenn man das allein durchtauschen kann, ist das ein riesen Gewinn. Gar nicht, weil man deswegen Zeit einspart oder weil man vielleicht deswegen schneller ist oder was auch immer. Der einfachste Schritt ist doch zu sagen,

    Jan (webGefährte) (1:01:10)
    Mhm.

    Bastian Grimm (1:01:30)
    aus meiner Sicht zumindest, worauf habe ich denn keine Lust? Und wie kann ich es vielleicht in der Zukunft so machen, dass ich das nicht immer wieder machen muss? Und ich glaube, dieses Ganze, das kann helfen, einfach einen guten Einstieg zu finden. Aber ja, ich denke natürlich ein gewisses Grundinteresse, bisschen gesunde Neugier und auch einfach keine Angst davor zu haben. Das ist sicherlich wichtig. Ich glaube, rein auf der professionellen Ebene muss man schon sagen, dass ich

    Jan (webGefährte) (1:01:34)
    Mhm.

    Bastian Grimm (1:01:57)
    wenn man das vielleicht vergleicht mit dem Digitalmarketing vor fünf Jahren, dass es schon mehr Bereitschaft braucht heute, sich in einem Veränderungsprozess zu unterwerfen, als es noch vor Jahren der Fall war, weil es doch eher ein Same-O, Same-O war und natürlich wird es sich weiterentwickeln und natürlich gibt es mal neue Skills, aber ich glaube, der Change heute ist deutlich drastischer und natürlich ist ja klar, weil wir am Ende natürlich so bisschen auch an der Forefront an vielen Stellen sind, trifft es die Marketing, die Digitalbranche vielleicht auch jetzt.

    Jan (webGefährte) (1:02:11)
    Mhm.

    Bastian Grimm (1:02:25)
    heute deutlich mehr als das andere tut. Das wird sich aber über die Jahre vermutlich egalisieren. Ich sehe es eher als Opportunity, ehrlicherweise, weil ich glaube, dass wenn du heute die Chance hast auszuprobieren und mitzugestalten, dann wird es dir viel, leichter fallen. Ich glaube, man sollte sich nicht der Illusion hingeben, dass es einen nicht irgendwann kurz- oder mittelfristig oder langfristig betreffen wird. Ich glaube, so weit würde ich gehen. Ich denke, dass das Glück wird in Anführungszeichen keine Ahnung.

    Jan (webGefährte) (1:02:31)
    Danke schon mal.

    Mhm.

    Sich dem einfach mit Interesse zu öffnen, finde ich ist eine, auch wenn man technologisch nicht so affin ist vielleicht wie andere, dem mit Interesse begegnen, ich glaube das fühlt sich für mich sehr gesund Wenn sich zu dem oder vielleicht noch die eine oder andere Frage jetzt entwickelt hat und die in deine Richtung spielen möchte, was ist denn dein präferierter Kanal, wo kann man dich denn gut erreichen?

    Bastian Grimm (1:03:16)
    www.bastiongrimm.com ist wahrscheinlich immer am einfachsten. Einfach kurz den Connect-Button und dann geht’s los.

    Jan (webGefährte) (1:03:19)
    Mhm. Mhm.

    Okay, gebe ich mit in die Show Notes rein. Webseite. Ja, und dann sage ich im Namen aller übertrieben gesagt Fans vom Unternehmer Podcast. Vielen, Dank für die super inspirierende und weitsichtige die wir heute hatten. schließen würde ich gerne dass ich dir ganz Impulse wünsche, die nicht nur sichtbar sind, sondern auch

    verstanden werden, sowohl von Mensch als auch von Maschine. Vorsicht, kleines Wortspiel. ja, und deine Ideen auch dort wirken, wo Entscheidungen heute entstehen. Oft unsichtbar, aber umso wirksamer. Vielen Dank für deine Zeit.

    Bastian Grimm (1:04:02)
    Vielen, Dank.

    Jan (webGefährte) (1:04:02)
    Dank Bastian haben wir gesehen, Websites verlieren nicht an Bedeutung, sie verändern ihre Vom gestalteten Schaufenster für Menschen hin zu einer strukturierten Informationsquelle für uns immer öfter vorfiltern und entscheiden. Zero-Click-Traffic ist kein kurzfristiger Trend.

    KI-Agenten übernehmen Teile der Informations- und Entscheidungsarbeit nicht uns zu ersetzen, sondern kognitive Last abzunehmen. Entscheidend alles an KI abzugeben, sondern Inhalte zu strukturieren.

    dass sie im richtigen Kontext auftauchen und für wie für Agenten nutzbar sind.

    Websites werden damit weniger Bühne, aber mehr weniger Oberfläche, aber mehr Bedeutung gewinnen und genau darin liegt die große Chance gerade für uns Einzelunternehmer. Was bringt dich ins Abgeben von unliebsamen Aufgaben an die KI? Oder was hält dich sogar davon ab? Schreib mir an jan-at-web-gefährte.de

    Denk Deine Webseite nicht als Seite, sondern als Schnittstelle.

    Bis dahin,

    Dein Jan Czichos

    Folge als Video

    Jan Czichos im Gespräch mit Andreas Schönfeld über KI-gestützte Strukturarchitektur und moderne IT-Beratung.

    Show notes

    Begriffsklärung:

    • 10 Blue Links: steht für das klassische Suchergebnis-Layout bei Google. Für Einzelunternehmer verliert dieses Modell an Bedeutung, da KI-Agenten Inhalte direkt zusammenfassen.
    • Agent First: beschreibt den Ansatz, Websites nicht nur für Menschen, sondern auch für KI-Agents zu gestalten, die Inhalte automatisch abrufen, vergleichen oder Entscheidungen vorbereiten.
    • AI Slop: beschreibt austauschbaren, massenhaft generierten KI-Content ohne Substanz. Für Einzelunternehmer ist es entscheidend, keinen AI Slop zu produzieren, sondern echte Expertise und Differenzierung zu zeigen.
    • AI-Powered Search: bezeichnet Suchsysteme, die künstliche Intelligenz nutzen, um Suchanfragen zu verstehen und Antworten direkt zu generieren, statt nur eine Liste von Links anzuzeigen.
    • Boiler-Plates: sind wiederverwendbare Vorlagen für Inhalte oder Prozesse. Einzelunternehmer nutzen Boiler-Plates, um skalierbar konsistente Inhalte für Mensch und KI bereitzustellen.
    • Bot-Validierung: prüft, ob Inhalte von Maschinen korrekt gelesen werden können. Für Einzelunternehmer ist sie entscheidend, damit KI-Agenten Inhalte überhaupt nutzen.
    • Consideration Set: Das Consideration Set ist die kleine Auswahl an Marken oder Angeboten, die bei einer Kaufentscheidung überhaupt berücksichtigt werden – auch von KI-Systemen, die Empfehlungen generieren.
    • Crawling: ist der Prozess, bei dem Suchmaschinen wie Google automatisch durch das Internet navigieren, um neue Webseiten zu entdecken und sie in ihren Index aufzunehmen. Es ist wie ein digitaler Spaziergang für Suchmaschinen, um den Inhalt von Websites zu erfassen und sie für Suchanfragen verfügbar zu machen.
    • Datenfeeds: sind strukturierte Datenströme für Systeme. Für Einzelunternehmer ermöglichen Datenfeeds, Inhalte automatisiert in KI-Ökosysteme einzuspeisen.
    • GEO Daten: liefern Standortinformationen. Für Einzelunternehmer bleiben GEO Daten relevant, um lokal in KI-gestützten Empfehlungen aufzutauchen.
    • JS-Libraries: sind technische Bausteine für Websites. Für Agent-first Websites sollten JS-Libraries reduziert werden, damit Inhalte für KI zugänglich bleiben.
    • KI Agenten: KI-Agenten sind autonome Systeme, die Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Für Einzelunternehmer bieten KI-Agenten enorme Zeitersparnis und die Möglichkeit, Geschäftsprozesse zu skalieren.
    • Kognitive Load: beschreibt, wie anstrengend Inhalte zu verstehen sind. Einzelunternehmer sollten Inhalte so gestalten, dass KI sie reduziert und für Nutzer leicht konsumierbar macht.
    • Markdown: ist eine einfache Strukturierungssprache für Inhalte. Für Agent-first Websites hilft Markdown, Inhalte klar, reduziert und KI-lesbar aufzubereiten.
    • MCP: (Model Context Protocol) strukturiert Inhalte für KI-Systeme. Einzelunternehmer können über MCP ihre Inhalte gezielt für Agenten optimieren.
    • Mobile First: bedeutet, Inhalte primär für mobile Nutzung zu optimieren. Für Einzelunternehmer entwickelt sich Mobile First weiter zu „Agent First“.
    • Model Context Protocol: Das Model Context Protocol ist ein Konzept, das KI-Modelle mit externen Daten, Tools und APIs verbindet, damit sie Informationen direkt aus strukturierten Quellen nutzen können.
    • OCR: wandelt Bilder in Text um. Für Einzelunternehmer ist OCR wichtig, damit visuelle Inhalte auch für KI auswertbar werden.
    • Proxy: Ein Proxy ist eine vermittelnde Instanz zwischen Nutzer und Inhalt. Für Einzelunternehmer werden KI-Agenten zum zentralen Proxy, der entscheidet, ob und wie Inhalte ausgespielt werden.
    • Relevanzkriterien: bestimmen, welche Inhalte priorisiert werden. Für Einzelunternehmer bedeutet das: Inhalte müssen klar, strukturiert und vertrauenswürdig sein, um von KI ausgewählt zu werden.
    • Search Journey: Die Search Journey ist der Weg von der Frage zur Entscheidung. In Agent-first Websites verkürzt sich die Search Journey, weil Antworten direkt geliefert werden.
    • Smart devices: sind Geräte wie Smartphones, Brillen oder Sprachassistenten, über die Inhalte konsumiert werden. Für Einzelunternehmer bedeutet das: Inhalte müssen so aufbereitet sein, dass Smart devices und KI-Agenten sie direkt verstehen und ausspielen können.
    • Sozialkapital: ist Vertrauen, Reputation und Netzwerk. In einer Agent-first Welt wird Sozialkapital wichtiger als reiner Content, weil KI auch Quellen bewertet.
    • Strukturierte Daten: sind standardisierte Informationen im Quellcode (z. B. mit Schema.org ), die Suchmaschinen helfen, Inhalte besser zu verstehen. Für Einzelunternehmer verbessern sie die Auffindbarkeit und Darstellung in Suchergebnissen – etwa durch Rich Snippets .
    • Transformer Model Architektur: Die Transformer Model Architektur ist die technische Grundlage moderner KI-Systeme. Für Einzelunternehmer entscheidet sie darüber, wie Inhalte interpretiert werden – wer sauber strukturiert, wird von KI besser berücksichtigt.
    • User Interface (UI): Das User Interface ( UI ) ist die Oberfläche für Nutzerinteraktion. In Agent-first Websites verschiebt sich das UI hin zu Chat- und Sprachschnittstellen.
    • Web MCP: (Model Context Protocol) ist ein Ansatz, Inhalte so bereitzustellen, dass KI-Agenten sie direkt nutzen können. Für Einzelunternehmer wird Web MCP zum Schlüssel, um nicht nur gefunden, sondern auch „verstanden“ zu werden.

    Erwähnte Plattformen und Dienste:

    • Altavista war eine der ersten großen Suchmaschinen der 1990er-Jahre und prägte frühe Websuche und Indexierung.
    • Fireball ist eine deutsche Suchmaschine, die besonders in den frühen Internetjahren populär war und redaktionell gepflegte Suchergebnisse bot.
    • Das Google Merchant Center ist eine Plattform, über die Unternehmen ihre Produktdaten für Google Shopping und Anzeigen bereitstellen.
    • Google Stitch ist ein experimenteller Ansatz von Google zur Verbindung von Daten, Inhalten und KI-generierten Antworten in Sucherlebnissen.
    • Google Search Features umfassen erweiterte Darstellungsformen wie Featured Snippets, Knowledge Panels oder AI Overviews.
    • Claude Artefakte sind eine Funktion des KI-Modells Claude, mit der Inhalte wie Code oder Dokumente strukturiert erzeugt und angezeigt werden können.
    • OpenClaude ist ein quelloffener Coding-Agent (CLI), der als Terminal-Interface für verschiedene KI-Modelle fungiert.
    • Gemini ist Googles KI-Modellfamilie, deren agentische Funktionen durch Projekte wie Astra erweitert werden, um Aufgaben autonom auszuführen.
    • ChatGPT ist ein KI-gestützter Sprachassistent von OpenAI, der natürliche Sprache versteht und generiert.

    Erwähnte Analysen und Berichte:

    • Der Awareness-Advantage Report zeigt Einzelunternehmern, wie sichtbar ihre Marke in der frühen Wahrnehmungsphase ist – und ob sie schon dann präsent sind, wenn potenzielle Kunden oder KI-Agenten nach Lösungen suchen.Der Awareness-Advantage Report zeigt, dass Einzelunternehmer langfristig erfolgreicher wachsen, wenn sie gezielt Markenbekanntheit aufbauen – statt sich nur auf kurzfristige Performance und Leads zu konzentrieren.
    Bonusmaterial

    Checkliste „Website fit für Agent-First machen“

    KI-Agents verändern, wie Informationen gefunden und genutzt werden. Diese Checkliste hilft Solo-Unternehmer:innen, ihre Website so aufzubauen, dass sie nicht nur für Menschen, sondern auch für Maschinen verständlich und nutzbar wird.

    1. Inhalte als strukturierte Daten aufbereiten

    • Wichtige Informationen (Produkte, Leistungen, Preise, Kontakte) klar strukturieren
    • Schema-Markup oder strukturierte Daten nutzen
    • Inhalte aus der Datenbank statt aus statischen Seiten bereitstellen

    2. APIs und Datenzugänge ermöglichen

    • Prüfen, welche Informationen über APIs bereitgestellt werden können
    • Tools, Plattformen oder Integrationen mit offenen Schnittstellen nutzen
    • Maschinen direkten Zugriff auf relevante Daten ermöglichen

    3. Komplexe Website-Strukturen reduzieren

    • Überladene Navigation, Pop-ups und unnötige Skripte vermeiden
    • Inhalte klar und logisch strukturieren
    • Fokus auf Informationen statt auf visuelle Effekte legen

    4. Inhalte für Maschinen verständlich machen

    • Klare Überschriften und präzise Aussagen formulieren
    • Kontext und Begriffe eindeutig erklären
    • Inhalte modular und wiederverwendbar aufbauen

    5. Website als Infrastruktur denken

    • Website nicht nur als Design-Projekt sehen
    • Daten, Systeme und Schnittstellen strategisch planen
    • Die Website als Grundlage für Automatisierung und KI-Integration nutzen

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