Gast: Rebecca Schrills
Erstelle Content, der nicht klingt – sondern wirkt
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Intro
Unternehmer Podcast für Internet Marketing Folge 52 Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Unternehmer Podcast, dein Erfolgsrezept für Internet Marketing. Ich bin Jan von Webgefährte. In dieser Folge geht es um ein Thema, das in der KI-Welle oft untergeht, aber genau jetzt wichtiger ist als je zuvor. Es geht um leserrelevante Inhalte.
Denn Sichtbarkeit allein reicht nicht mehr aus. Was heute zählt, ist Relevanz. Und die entsteht nicht durch Masse, sondern durch personalisierte Texte, die echte emotionale Wirkung entfalten.
Doch wie schreibt man solche Texte? Gerade als Solo-Unternehmer bzw. Solo-Unternehmerin mit wenig Zeit? Wie viele emotionale Trigger braucht ein Text? Und wie vermeidet man die häufigen Fehler im Content Marketing? Ich spreche heute mit einer Expertin, die genau weiß, wie man Leserinnen in Sekunden abholt. Mit lokalen Bezügen, psychologischen Motiven und KI-geschützter Klarheit nämlich. Wenn du also wissen willst, wie du Content erstellst, der nicht nur gelesen, sondern auch gefühlt und geteilt wird, dann bleib dran. Denn genau darum geht es in diesem neuen Erfolgsrezept.
Vorstellung von Rebecca
Mein heutiger Gast ist euch vielleicht schon aus Folge 47 bekannt. Da haben wir über Markenkommunikation mit KI-Unterstützung gesprochen. Aber heute gehen wir einen Schritt tiefer und widmen uns dem, was die neue Währung im Content Marketing werden kann.
Meine Gesprächspartnerin verbindet strategisches Denken mit feinem Sprachgefühl und ist nicht nur Texterin und Beraterin für digitale Kommunikation, sondern auch leidenschaftliche KI-Experimentiererin mit klarem Fokus auf Texten, die Menschen wirklich erreichen, nicht nur Suchmaschinen.
Und was ich besonders spannend finde, Rebecca sagt selbst, dass guter Content nicht vom Tool, sondern vom echten Interesse an der Zielgruppe lebt. Wie man im Alltag das hinbekommen kann, auch als Solo-Selbstständiger, das verrät sie uns heute. Herzlich willkommen zurück im Podcast, liebe Rebecca Schrills. Hallo Jan, freut mich, dass ich wieder da sein darf. Ja, sehr, sehr gerne. Ich habe mich, wie gesagt, die Zeit war eigentlich viel zu kurz. Wir haben gar kein Problem gehabt, ein neues, spannendes Anschlussthema zu finden. Und von daher, für diejenigen, die dich aus der ersten Folge noch nicht kennen, ein, zwei Sätze vielleicht von deiner Seite, wo du sagst, das fasst mich ganz gut zusammen, als, wie ich im Vorgespräch gehört habe, auch als jemand, der im Gaming-Bereich zu Hause ist und leidenschaftliche Texte auch dort entfasst.
Was ist leserrelevanter Content
Ja, genau. Also ich bin Copywriterin für Online-Texte. Also ich lege unglaublich viel Wert auf wertebasiertes Content-Marketing und wertebasierte Kommunikation. Mir sind das Mindset und die persönlichen Werte extrem wichtig, sowohl in der Kommunikation als auch eben in der Zusammenarbeit mit meinen Kunden und Kundinnen. Und das ist eben noch ein Grund mehr, welch wegen mich das Thema, worüber wir heute sprechen, sehr bewegt. Und deswegen freue ich mich sehr darüber, wenn wir uns darüber gleich austauschen werden. Sehr, sehr gerne. Eine tolle Überleitung auch. Als hätte ich geplant. Oder der Kontext ist ja so ein bisschen, was verstehen wir unter leserrelevant? Und wir haben ja alle so ein bisschen auch inzwischen den Gefühl entwickelt, dass es super einfach ist, seinen KI-Assistenten aufzumachen und zu sagen, schreib mir mal in den Text mit mehr oder weniger Input da dann auch was rausfällt, was man lesen kann. Was frei von Rechtschreibfehler ist. Ich versuche jetzt mal irgendwas zu finden, was da natürlich auch mit gut funktioniert. Aber das muss in dem Fall noch lange nicht leserrelevant sein. Und da würde ich vielleicht mal einsteigen. Was ist denn für dich da so eine typische Unterscheidung? Was ist leserrelevant und was eher nicht? Vielleicht können wir damit mal so ein bisschen unsere Zuhörer heute abholen. Ja, für mich ist die klare Unterscheidung eben, dass der leserrelevante Content ganz klar auf die echten Bedürfnisse, die echten Emotionen, die Probleme und Fragen deiner Zielgruppe eingeht. Was nicht bedeutet, dass man das mit KI nicht auch schaffen kann. Das setzt nur eben voraus, dass man sich mit seiner Zielgruppe auseinandersetzt.
Dass man eben weiß, für wen man z.B. in meinem Fall die Texte schreibt oder für wen man das Produkt anbietet, was man anbietet. Und der Content, den man dazu verfasst, sollte sich halt eben anfühlen wie ein Gespräch. Also so, als würden wir uns gegenüber sitzen in einem Café und ich würde dir über mein Produkt oder meine Dienstleistung erzählen. Und eben nicht wie eine Gebrauchsanweisung oder wie ein Wikipedia-Eintrag. Also da muss halt Persönlichkeit drin sein. Man braucht einen klaren Absender oder eine Absenderin wie mich, die auch ihre Haltung und ihre Meinung und ihre Persönlichkeit mit einfließen lässt. Weil sonst ist es eben austauschbar. Es ist inhaltsleer, es ist halt „glatt gebügelt“ in Anführungsstrichen. Und das verfehlt eben das Ziel.
Also du hast dann bei generischem KI-Content ohne den Fokus auf die Zielgruppe oder deine Persönlichkeit einfach eine bloße Informationsvermittlung. Eine emotionale Verbindung, die man ja eben herstellen möchte mit seinem Content. Ich glaube, der Begriff Emotion ist auch schon, den hatte ich auch schon in der Einleitung so ein bisschen reingeworfen. Das ist auch so ein bisschen das, was uns von einer KI unterscheidet. Also das, was wir schreiben dort, eine oder andere Marketer möchte ich jetzt argumentieren, natürlich schreiben wir auch für KI, weil wir natürlich auch in den sogenannten AI-Overviews gefunden werden wollen. Aber diese Sichtweise würde ich jetzt mal bewusst ausklammern. Sondern die Texte, die wir schreiben, sollen ja gezielt Menschen erreichen. Und zwar Menschen, die nicht nur deswegen etwas kaufen, etwas bestellen oder mit jemandem Kontakt aufnehmen, weil der Preis günstig ist oder weil etwas sehr Rationelles an diesem Text einfach zu dem passt, was derjenige braucht.
Emotionale Trigger
Sondern sind ja zum großen Teil einfach Lebewesen mit Gefühlen. Und jede Kaufentscheidung, jede vielleicht Lebensveränderung, die ich vorhabe, ist davon bestimmt, wie ich dort gerade emotional drauf bin. Wie mich da eine Sache verletzt hat, wie mich eine Sache vielleicht aber auch total glücklich gemacht hat und ich das bei anderen gesehen habe und das plötzlich für mich auch möchte. Also kann man ja aus verschiedenen Perspektiven sehen. Und wir haben uns im Vorgespräch tatsächlich auch über sogenannte emotionale Auslöser – im Englischen klingt das irgendwie schöner mit emotional trigger – auch kurz unterhalten. Vielleicht können wir da mal noch kurz abbiegen. Also das Menschen damit auch mal jetzt so ein bisschen in Bewusstsein dafür bekommen. Wir lesen natürlich im Text und die bestimmte Wirkung, die ist automatisch da, weil wir im Körper einfach so programmiert sind. Aber wenn wir jetzt die Textabrille aufsetzen und plötzlich diese Begrifflichkeiten oder diese emotionalen Auslöser auch mal in Worte kleiden müssen, dann ist es plötzlich schwierig. Weil, wie du schon sagst, ich muss dann erst mal meine Zielgruppe kennen. Auf der anderen Seite aber auch, dass wir tatsächlich in Worte kleiden können. Was ist denn diese Emotion und wie kann ich die ansprechen?
Vielleicht kannst du uns da mal so ein bisschen mitnehmen, wie du es bei deiner Vorrecherche vielleicht für einen Text oder wenn du auf einer Konferenz bist oder wie auch immer, vorhin kurz darüber gesprochen, wie gehst du da dran, dann auch diese Wortfindung für so eine Emotion gut hinzubekommen? Also da wären wir im Prinzip wieder beim Thema Zielgruppenverständnis.
Das ist einfach absolut essentiell und auch absolut indiskutabel. Kenn deine Zielgruppe.
Also es ist einfach super, super wichtig. Weil jetzt beispielsweise, wenn du sagst, meine Zielgruppe sind selbstständige Frauen zwischen 30 und 45. Das ist halt erst mal eine riesengroße Zielgruppe. Und wenn man aber mal weiter darüber nachdenkt, hat aber beispielsweise eine 35-jährige Single-Frau andere Themen oder andere Sorgen als eine 41-jährige Mutter von zwei Kindern. Und das ist halt da schon die Unterscheidung. Man denkt im ersten Moment, naja, selbstständige Frauen, 30 bis 45, ist ja erst mal eine Zielgruppe. Aber das kann halt noch tiefer gehen und noch feiner aufgedröselt werden, was aber auch eben total essentiell ist, je nachdem, was dein Produkt oder deine Dienstleistung ist und wen du damit ansprechen möchtest.
Und was auch total wichtig ist, sprich konkrete Probleme an oder konkrete Sorgen, konkrete Hindernisse, so Dinge, die deine Zielgruppe wirklich beschäftigen, statt so vage Aussagen in den Raum zu werfen. Ich überlege gerade mal ein Beispiel aus meiner Perspektive, zum Beispiel ich als Copywriterin. Ich kann natürlich zum Beispiel meiner Zielgruppe sagen, dass ich dir mit einem individuellen Redaktionsplan zu mehr Planbarkeit verhilfe.
Hört sich vielleicht erst mal ganz nett an. Aber wenn ich dir jetzt sage, naja, stell dir folgende Situation vor. Du sitzt sonntagsabends, statt dir den Tatort anzusehen im Fernsehen vor deinem Laptop und du verjuchst noch auf den letzten Drücker, der irgendwelche Content-Ideen in deinem Kopf drücken kann. Das hat schon eine ganz andere Wirkung, weil es ist ein Beispiel, ein Problem mit Realitätsbezug. Also da kann man sich automatisch, was ich gerade vorstelle, nicht triggert, ein Gefühl, dieses Gefühl von, ich verschwende hier gerade meine wertvolle Freizeit. Ich würde jetzt eigentlich lieber gerade mit meiner Frau oder mit meinem Partner oder wem auch immer auf dem Sofa sitzen, mir den neuen Tatort angucken, stattdessen sitze ich hier über meinem Laptop und brüte und komme auf keinen grünen Zweig. Also das ist halt das Ziel von emotional triggern, dass du wirklich eine Situation schilderst und Bilder im Kopf hervorrufst, mit denen deine Zielgruppe dich identifizieren kann.
Ich glaube, ich bringe es sehr, sehr gut auf den Punkt. Also Versätze mit Beispielen aus dem Alltag, entweder privaterseits oder auch beruflicherseits, damit vermittelt man ja auch so ein bisschen A) Einfühlungsvermögen und B) Ich kann mich reinversetzen, wie es dir geht. Und da kommt dieses Zielgruppenverständnis, von dem du gerade gesprochen hast, halt dann auch mit Worten zum Ausdruck. Es ist halt keiner, der sagt, ja klar, verstehe ich meine Zielgruppe, aber kann ich das auch artikulieren? Kann ich das in dem Beitrag mit solchen Beispielen, weil ich genau weiß, naja, der hat vielleicht eine, bei deinem Beispiel zu bleiben, der hat eine Content-Routine, nicht Ruine, die irgendwie… Vielleicht auch.
Oh je. Ich soll nochmal hier bei meinem Tee einen Schluck nehmen. Weißt du, diese sich tatsächlich reinversetzen zu können, weil man der gleichen Branche angehört oder lange in der Branche unterwegs ist, das macht halt nachher dann auch den Unterschied. Und wenn dieses wohlgewählte Beispiel bei dem Gegenüber wirklich diesen Aha-Effekt auslöst und sagt, ja, genau so geht es mir, wie geht es am Sonntagabend so? Dann bringt man das, was man als Zielstellung hat, nämlich das Verständnis über die Zielgruppe rüberzubringen in seinem Text einfach in die relevanten Worte. Und dann haben wir zu diesem leserrelevanten Inhalt schon eine ganz große Lücke geschlossen. Dann sind wir da gedanklich schon ganz nah dran.
Was mir dazu gerade noch einfällt, was dir vielleicht auch hilfreich ist, also wenn man jetzt beispielsweise an dem Punkt ist, die überlegen, okay, welche Probleme hat denn meine Zielgruppe überhaupt? Dann, es gibt ja diese sieben Kaufmotive, die oft so im Neuromarketing oder generell im Marketing verwendet werden, dass man sich die einmal anschaut und überlegt, okay, was davon trifft dann auf meine Zielgruppe zu? Also in meinem Beispiel, das mit dem Redaktionsplan wäre beispielsweise Verhalt.
Da ich halt eben weiß, okay, mein Plan ist safe, ich kann mich jetzt ruhigen Gewissen zu Sonntagabend aufs Sofa setzen und den Tatort schauen, anstatt wieder spontan zu überlegen, was poste ich denn morgen? Und mit einem Redaktionsplan hast du diese Sicherheit, diese Planbarkeit eben. Oder ich kaufe ein Motiv Gesundheit, dass du zum Beispiel ein Fitnesscoach oder einen Gesundheitscoach, also ich sage dir zum Beispiel, ich erstelle dir einen Trainingplan, der so einzigartig ist wie du, klingt erstmal schön und individuell, aber du könntest stattdessen auch sagen, deine Kinder bestimmen deinen Alltag, dann habe ich kompakte Trainingseinheiten für dich, die easy zwischen Kita und Hockeytraining passen.
Das ist halt wieder so ein Realitätsbezug, so ein Alltagsbezug, wo wir dann wieder bei den selbstständigen Frauen der 41-jährigen Mutter von zwei Kindern wären. Ich dachte, ja, genau das ist mein Problem. Ich muss meine Kinder von der Schule, von der Kita abholen, dann hat der eine noch Fußballtraining, der andere hat Klavierstunden und irgendwo dazwischen will ich halt auch noch Sport machen. Also diese Realitätsbezüge, die sind total wichtig und die kann man so ein bisschen abtasten, beispielsweise mit diesen sieben Kaufmotiven.
So, ein kleiner Lifehack vielleicht. Super, super cool. Verlinke ich, ich glaube, da habe ich auch noch einen Beitrag dazu. Das hänge ich einfach in die Shownotes unten mit rein. Ich würde es uns mal an der Stelle nicht so einfach machen und sagen, nehmen wir mal noch ein ganz schweres Beispiel. Also man verbindet ja grundsätzlich mit Dingen wie Tanzen, mit Musik oder mit, keine Ahnung, einem Sportevent, verbindet man als Otto-Normalverbraucher ganz schnell Emotionen und kann sich da was darunter vorstellen und darüber vielleicht auch schreiben.
Beispiel: PV Ratgeber für Mehrfamilienhausbesitzer
Ich würde mal ein Beispiel hier reinwerfen, was auf den ersten Blick so gar nicht emotional wirkt. Also was ist mit einem Thema rund um PV, Photovoltaik auf dem Dach, also ein technisches Thema. Ich würde hier mal einen Beitrag zeigen wollen. Ich habe jetzt hier so einen Ratgeber einfach mal aufgemacht und hier ist oben ein sehr technisches Bild drin. Es ist eine Überschrift, die, wenn wir jetzt wieder in gedanklichen Schubladen mit den sieben Kopfmotiven denken, jemanden der vielleicht irgendwie finanzielle Sicherheit sucht. Und dann ist hier unten in der Einleitung sind tatsächlich so Formulierungen drin, wo ich einfach mal dich als Expertin, jemand der sein geschultes Auge hat, einfach auch mal spontan dazu befragen würde. Also es sind Begrifflichkeiten um steigende Stompreise, die vielleicht so einen Mehrfamilienhausbesitzer, das ist nämlich hier die Zielgruppe, den auch bewegen kann. Da ist es dann halt nicht, ja ich freue mich darüber, dass da gute Musik läuft, sondern derjenige hat halt auch einen wirtschaftlichen Background und sagt, naja jetzt habe ich investiert in diese Anlage da oben auf dem Dach und jetzt möchte ich auch meine Mieter, auf deutsch gesagt, daran teilhaben lassen. Und was können da beispielsweise, wie hier, was könnte so ein emotionaler Einstieg sein in diesen Beitrag? Oder was könnte ein Hauptträger sein und welches sind so ein Stück weit unterstützende Argumentationen, die alle auf einer emotionalen Ebene wirken können? Die Frage ist jetzt so ein bisschen, du kennst den Beitrag nicht, ich habe das bewusst mal noch nicht vorher eingeblendet, was wäre deine spontane Einschätzung dazu? Also auch hier könnte man wieder überlegen, was die sieben Kaufmotive angeht. Also es gibt zum Beispiel ja noch auch das Kaufmotiv „Gutes Gewissen“, da fällt zum Beispiel auch das Thema Nachhaltigkeit rein. Wenn du jetzt zum Beispiel weißt, dass das Thema Nachhaltigkeit für deine Kunden oder deine Kundinnen extrem wichtig ist, könnte man das als Aufhänger nehmen.
Was auch ein guter, oder was heißt gut, ein wirksamer emotionaler Trigger ist, ist auch wieder dieses Thema Gewinn oder Sparsamkeit. Du schreibst ja schon oben drüber über den markierten Text die Einsparungen von 10 bis 15 Prozent. Das könnte man zum Beispiel ein bisschen mehr mit Leben füllen, indem man eben sagt, anstatt du sparst 10 bis 15 Prozent an Kosten, ja eben da die Brücke schlagen wieder zu, was hältst du denn davon, mit deiner Familie einen Sommerurlaub mehr zu machen? Ja, okay. Also zum Beispiel verbring doch noch mal zwei Wochen länger mit deiner Frau und deinen zwei Kindern am Strand oder gönn dir und deiner Familie noch eine extra Auszeit, die du dir leisten kannst, weil du eben 10 bis 15 Prozent einsparst. Und das eben wieder emotional aufzuladen mit einer realen Situation, das würde das Ganze schon deutlich emotionaler machen auf jeden Fall. Toll, hier wieder Realitätsbezug herstellen, was du vorhin schon erwähnt hast. Die 10 bis 15 Prozent, das ist natürlich eine Zahl, aber die ist nichtsdestotrotz abstrakt. Ja klar. Also wenn ich mir das jetzt durchlege, ich könnte mir jetzt spontan in Zahlen nicht genau vorstellen, was 10 bis 15 Prozent wirklich bedeuten. Und dann eben da wieder emotional einzusteigen, macht das deutlich ansprechender. Ich würde gerne, vielleicht oute ich mich jetzt hier auch so ein bisschen, aber ich bin tatsächlich wahrscheinlich durch mein Wirtschaftsingenieurwesenstudium damals auch so ein bisschen vorgeprägt. A) auch so ein bisschen Technik interessiert und B) auch das ganze Thema so Energiewende und was hinterlassen wir unseren Kindern, wenn wir jetzt auch die richtigen Entscheidungen treffen als Erwachsene. Das ist vielleicht auch so ein bisschen vielleicht Alters geschuldet inzwischen, aber mich bewegt das Thema PV und das ist da eine der vielleicht auch am wirtschaftlichsten Formen der Energiegewinnung ist. Das beschäftigt mich schon persönlich und du hast vorhin erwähnt, es sollte immer auch einen einen Bezug geben zu demjenigen, der diesen Text schreibt. Und ich habe jetzt hier, da könnte jetzt hier auch, keine Ahnung, daneben die Rita stehen. Aber diese Verbindung aus da ist ein Text da und da ist jemand, der jetzt vielleicht sogar irgendwie einen lokalen Bezug hat oder auch einen Themenbezug.
Wie wichtig ist so was beispielsweise für das Thema emotionales Aufladen? Also für mich persönlich ist das extrem wichtig, weil gerade wenn es um eine persönliche Dienstleistung geht, du kaufst ja eben nicht nur die Dienstleistung, sondern du kaufst im Prinzip auch die Persönlichkeit mit.
Und wenn wir mal bei meinem Beispiel sind, ich bin Copywriterin und wenn wir mal ehrlich sind, ich gebe tausende von Copywritern da draußen und wir machen alle einen guten Job, die meisten zumindest. Und sich da eben abzuheben, nicht nur zu sagen, ich schreibe die geilsten Texte, sondern eben auch mit deiner Persönlichkeit zu punkten, also zu zeigen, wie man ist oder wirklich auch so zu sprechen, wie man eben spricht. Du lebst in München zum Beispiel, dass man dann eben sagt, dann sprich eben wie ein Münchner spricht oder regional, anstatt, keine Ahnung, also wenn du Münchner sprichst, sprich nicht wie ein Hamburger oder wie ein Berliner, sondern bring halt diesen regionalen Bezug irgendwie mit rein. Und ja, sprich über persönliche Erlebnisse und bring deinen Humor rein, weil Persönlichkeit und Humor schafft halt immer eine emotionale Verbindung. Und das kann man auch bei einem Thema wie PV-Anlagen mit einbringen. Richtig. Also genau darum ging es mir eigentlich. Ich wollte nicht hier dieses Beispiel unbedingt in den Mittelpunkt stellen, sondern es ging darum, wenn jemand daherkommt und sagt, Mensch, mein Thema ist so gar nicht emotional, dass man da vielleicht auch so ein bisschen um die Ecke denken muss und damit vielleicht auch nochmal eine Inspiration bekommt.
Ja. Vielleicht noch abschließend. Ich habe hier oben mal bewusst dieses technische Bild drin gelassen. Und man könnte ja jetzt auch überlegen, wir sind sehr visuelle Menschen, da überzeugen Emotionen natürlich nicht nur, wenn sie im Text stehen, sondern auch in den Bildern. Und hier jetzt stattdessen eine Darstellung zu nehmen, vielleicht irgendwie sowas hier. Ja, wenn jemand als Mieter beispielsweise mit seinem Vermieter irgendwie spricht, man hat so den Kontext von dem Thema im Hintergrund mit dem Dach, hat irgendwie so eine Stimmung mit der Sonne und den Gesichtsausdruck von den beiden, die sich dort gegenüber stehen. Wenn man sich das jetzt hier tatsächlich mal anstelle dessen betrachtet, was du hier siehst. Ich glaube, du hast das nicht gesehen gerade, das Bild, was ich eingeblendet habe, oder? Kann das sein? Nee, ich sehe nur den Header gerade. Okay, pass auf. Dann mache ich das nochmal. Wenn ich jetzt beispielsweise das Bild tausche und sage, ich habe hier einen, meinetwegen den Vermieter oder den Mehrfamilienhausbesitzer auf der linken Seite und ich habe den Mieter auf der rechten Seite, habe im Hintergrund den Kontext, worum es hier geht und dann vielleicht auch so ein bisschen das Spielen mit der Sonne, was eine bestimmte Emotion hervorruft und vor allem auch die Gesichter der beiden. So was dann anstelle eines technischen Bildes zu verwenden, das ist vielleicht mal noch so eine andere Facette für einen emotional ansprechenden Text. Wie tickst du da bezüglich dazu? Ja, gebe ich dir total recht.
Also würde ich so zu 100 Prozent unterschreiben, weil Bilder mit Menschen auch immer wieder eine emotionale Verbindung herstellen. Weil wie du eben sagst, man sieht Gesichter, man sieht Gestik und das schafft automatisch mehr Verbindung als Sicherungskasten. Um jetzt mal bei dem konkreten Beispiel zu bleiben. Ich gebe zu, das war ein bisschen provokant so dargestellt. Aber was wir hier erreichen wollen mit unserer Folge heute, ist einfach inspirieren. Also was sind Beispiele, an welchen Hebeln kann ich entweder drehen oder welchen Knöpfen, sollte ich sagen. Um diesen vielleicht am Anfang noch wenig emotionalen Text entsprechend aufzuladen. Und ich glaube, das ist uns hier ganz wunderbar gelungen. Mit vielleicht auch noch mal einem Beispiel, wo jetzt nicht jeder gleich sagen würde, wow, das ist ja voll emotional. Das fällt mir da schwer oder fällt mir da leicht. Sehr, sehr cool. Ja, danke für deinen Einblick da. Vielleicht gehen wir mal noch so ein bisschen in die Richtung Menge versus Qualität. Also wenn ich sage, ich baller jetzt diesen Beitrag voll mit irgendwie emotionalen Statements und sage, wir wollen nicht wie in dem Beitrag eben, ich habe vielleicht so ein Hauptthema, auf das ich einzahle. Jetzt stellen wir uns vor, da kommt dieser Schwenk Richtung, mach doch da einfach dann mal einen Familienurlaub mehr, sowas noch dazu. Und ich untermauere dann diese prozentuale Aussage, was derjenige vielleicht auch an mehr Geld nachher am Ende des Jahres oder am Ende der Abrechnungsperiode da zur Verfügung hat. Wie ist denn deine Meinung da? Ist da die Menge nachher mehr überzeugend, weil ich in dem einen Beitrag möglichst viele von diesen emotionalen Auslösern einbaue? Oder sollte man sich da auch bewusst beschränken und sagen, ich zahle dann mit jedem Beitrag auf ein oder vielleicht zwei ein? Gibt es da irgendwie eine Daumenregel, wo du sagst, dass man sich daran orientieren kann? Also pauschal kann ich dir jetzt keine konkrete Zahl nennen, aber auch hier bei dem Thema der Qualität über Quantität, weil wenn du jetzt sämtliche emotionale Trigger in deinen Text reinballerst, der behauptet, je durch Problem seit Menschen Gedenken lösen zu können, das schlägt dann, also ich würde einfach wieder unauthentisch. Ich fühle mich im Endeffekt wieder niemand angesprochen, weil du alle ansprichst.
Und es wird einfach wieder zu generisch. Also auch da gilt wieder, pick dir so ein, zwei Punkte raus, von denen du glaubst, dass die so die größten, ja ich sag mal, emotionalen Hebel sein könnten für deinen Text oder deine Dienstleistung und fokussiere dich da drauf. Weil zu viele emotionale Trigger oder zu viele verschiedene Probleme oder Hindernisse oder was auch immer reinzubringen, das verwirrt am Ende nicht nur den Leser oder die Leserin, sondern ja auch dich selbst. Weil du möchtest ja einen Text schreiben, der auch einen bestimmten Fokus gibt. Und wenn du sagst, ich möchte aber alles bedienen, dann hast du ja schon wieder das Problem, wo fange ich an?
Absolut.
Welche Punkte greife ich auf und was ist besonders wichtig? Also fokussiere dich auf so ein, zwei Punkte und ja, weniger Reizüberflutung und mehr Relevanz.
Ehrlich gesagt, du hast mich da total überzeugt. Sorry, ich wollte nicht ins Wort fallen. Diese Argumentation zu sagen, naja, wenn man sich so in den Lesefortschritt in den Beitrag mal auch in den Nutzer rein versetzt und sagt, ich habe mit meinem ersten emotionalen Argument denjenigen voll abgeholt und danach bringe ich das zweite und das passt schon nicht mehr so. Dann verwässert das natürlich und ist dann, wie du richtig sagst, für mich auch total nachvollziehbar, nicht mehr so glaubhaft beziehungsweise auch, ja, es bewegt denjenigen nicht mehr und wirkt vielleicht auch dann kontraproduktiv, dass derjenige sagt, ach nee, ich suche mir jetzt doch einen Beitrag, noch einen anderen oder einen anderen Anbieter oder was auch immer.
Typische Fehler und deren Vermeidung
Aber finde ich total gut greifbar. Also hier auch einfach schauen, was ist mein primärer Hebel, vielleicht hat es noch ein zweites Beispiel, was den gleichen Hebel bedient. So was macht wahrscheinlich dann durchaus noch Sinn. Wenn wir vielleicht, also entweder bei deinem Beispiel mit dem Redaktionsplan bleiben oder auch ein ganz anderes, was sind denn noch so ein paar typische Fehler? Also wir haben jetzt an der Anzahl von Triggern gesprochen, aber was sind denn noch so Dinge, die dir immer wieder über den Weg laufen, wenn jemand sagt, ich habe dir einen Text geschrieben, kannst du da mal drüber schauen? Und da vielleicht auch wirklich den Fokus so spielen mit Emotionen oder Zielgruppenbezug. Was könntest du da noch so reinwerfen oder sagst, ja, seid da entweder vorsichtig oder macht davon mehr. So kann es ja auch sein. Wenn man sagt, das ist besonders dünn da in diesem Bezug, wenn wir so in die Richtung gehen, was sind so typische Fehler? Also ein ganz typischer Fehler ist, dass zu allgemein geschrieben wird. Also Unternehmen oder Marken zum Beispiel von Mann, also Mann kann X Euro einsparen oder Mann kann dieses und jenes skalieren. Sprich deine Zielgruppe direkt an. Also sprich von du oder sie, je nachdem wie du kommunizierst. Was auch immer ein ganz großes Problem ist, so viel zu vage Aussagen. So ein Klassiker ist dann, wir heben dein Business aufs nächste Level, wo man sich dann fragt, okay, was ist denn das nächste Level und wie sieht das aus? Oder individuelle Lösungen für alle Herausforderungen. Ich auch so vage. Was sind die individuellen Lösungen und was sind denn überhaupt die Herausforderungen?
Weil ich finde, wenn man so spricht, ja, wir bieten individuelle Lösungen für alle Herausforderungen. Hat das auf mich die Wirkung, als wüsstest du gar nicht, was das denn überhaupt für Herausforderungen sind. So als würde ich das irgendwie umschiffen wollen. Und das ist halt eben das Problem. Wenn kein erkennbares Problem oder keine erkennbare Hürde aufgegriffen wird, dann schaffst du auch keine Verbindung, weil sich halt davon niemand angesprochen fühlt. Und ich meine, wir hatten es ja gerade eben schon, war es super super wichtig, ist halt wirklich der Fokus auf die Problemlösung. Also ich könnte zum Beispiel auch sagen, du hattest ja gerade noch mal aufgerissen, Redaktionsplan. Ich könnte dir sagen, ich erstelle dir einen individuellen Redaktionsplan. Das klingt aber irgendwie nach To-Do-Liste. Und ich kann stattdessen aber auch sagen, du bekommst von mir einen klaren Plan und mehr Ruhe im Kopf. Was halt wiederum nach Erleichterung klingt und nach Vereinfachung und mehr Flexibilität. Das ist halt unglaublich wichtig, dass man da direkt auf die Probleme zu sprechen kommt. Dass man die Kunden und Kundinnen direkt anspricht. Nicht die wagen Aussagen und Floskeln und dieses Bullshit-Bingo in seinen Texten spielt, sondern halt wirklich direkte konkrete Situationen anspricht. Und was ich persönlich auch sehr sehr wichtig finde, ist ein roter Faden oder beziehungsweise ein Stil greifend über alle deine Kanäle. Also, dass du beispielsweise auf deiner Website genauso sprichst, wie du es auf Social Media tust.
Genauso emotional oder wie soll ich sagen, mit den gleichen Zielstellungen. Das mag jetzt beim Social Media vielleicht kürzer sein, ein bisschen kompakter. Aber der Grundtenor, hast du mit dem roten Faden, glaube ich, gut ausgedrückt. Mir kommt gerade eine Sache noch in den Kopf. Vielleicht passt es auch hierhin. Das Verständnis der Zielgruppe, das ist Arbeit.
Also es ist für denjenigen, der dort mit Marketing erfolgreich sein möchte, es ist Arbeit, sich da reinzudenken. Und wir haben, glaube ich, im Moment diesen Spagat vor uns zu sehen. Es ist alles super leicht, dass wir uns mit entsprechender Technologie/KI-Unterstützung hier helfen lassen.
Aber das nimmt uns nicht das Denken ab. Also wir sollten uns schon überlegen, was wir da reinschreiben.
Kleine Anekdote, ohne jetzt irgendwie Bashing zu machen. Ich hatte vor ein paar Wochen einen Anruf, wo jemand gesagt hat, hey, du bist doch eine Agentur. Wir können dir helfen, dein Sales Team fit zu machen. Und dann kam noch mal später ein zweiter Anruf. Hey, und du wolltest doch noch mal darüber nachdenken. Können wir da nicht was gemeinsam machen? Und dann habe ich gesagt, hey, schreib mir doch einfach mal ein paar Dinge per Mail runter, die für mich relevant sind, für mein Business. Und dann dauert das einen halben Tag. Ich habe eine E-Mail bekommen mit einer PowerPoint. Und ehrlich, es war eine Standard-PowerPoint, die wahrscheinlich jede Agentur bekommt. Und ich habe lange darüber nachgedacht, wie machst du das? Wirfst du es einfach in den Papierkorb? Ich habe mir tatsächlich dann gestern eine halbe Stunde Zeit genommen und habe eine Feedback-E-Mail geschrieben. Und habe gesagt, also ich möchte tatsächlich damit erreichen, dass du deinen Vertriebsansatz auch ein Stück weit optimieren kannst und einfach deine Zeit sinnvoll investierst. Und ich finde, das zeitliche Investment fängt vor dem Anruf an. Es fängt dann an, wenn man sagt, hey, welche Probleme hat derjenige wirklich? Um zu sehen, der ist keine Agentur, der baut eigentlich eine Online-Marketing-Community auf. Und die Community lebt nicht davon, dass irgendwie jemand im Hintergrund Sales-Calls macht mit Einzelunternehmern, sondern die wächst organisch durch entsprechende Weiterempfehlungen und so weiter. Und was sind aber stattdessen die Probleme desjenigen, der diese Community aufbaut? Und da habe ich ihm da so ein paar Tipps auch mitgegeben, wo ich sagen würde, wenn ihr da hinkommt, dann könnten wir zumindest ein Folgegespräch führen.
Und du könntest dir auch sicher sein, dass deine zwei Telefonate, die du geführt hast, und die Recherche bezüglich, was sind denn so potenzielle Targets, dass die auch nicht immer ins Leere laufen. Und ich bin tatsächlich mal gespannt, ob da jetzt was zurückkommt. Nicht, weil ich eine Erwartungshaltung habe, sondern weil das mir auch viel von dem potenziellen Partner oder Anbieter dann auch sagt. Wie groß ist da auch der Willen, kundenspezifische Lösungen anzubieten? Oder soll es einfach die Gießkanne sein? Was dann auch in Ordnung ist. Aber dann muss derjenige auch mit dem Ergebnis dann leben. Es ist ein bisschen weit hergeholt, aber ich finde persönlich, das Verständnis über die Zielgruppe, das fällt halt nicht vom Baum.
Und da muss ich dann auch tatsächlich mal ein bisschen Hirnschmalz reinstecken.
Ich halte mich da gerne auf dem Laufenden, ob da noch eine Antwort kommt. Ich bin auch gespannt.
Umsetzungstipps
Ja, also wie gesagt, wenn es dich interessiert, ich leite dir gerne mal die Mail weiter. Ich habe es versucht, sehr positiv und nicht in irgendeiner Art und Weise Anmaßen zu schreiben, sondern wirklich als jemand auf Augenhöhe, der sagt, du, ich verstehe von dem Business auch ein bisschen was. Und von daher, ich halte dich auf dem Laufenden sehr, sehr gerne. Wie gesagt, das war bei mir gerade noch so im Hinterkopf, weil es gestern noch frisch war und hier aber genau reinpasst. Ja, auch ein perfektes Beispiel. Okay, dann sind wir mal auch mit dem Thema, was sind so häufige Fehler, glaube ich, ganz gut einmal drum herum gefahren. Und wenn wir jetzt bei dem Thema Content-Erstellung tatsächlich irgendwie so in den Startlöchern stehen, was wären denn jetzt so die ersten ein, zwei Schritte, wo du sagen würdest, hier so ein Einzelunternehmer, der jetzt tatsächlich auch vielleicht entweder in seinem Blog mal so ein bisschen emotional aufräumen möchte oder tatsächlich starten möchte, mal den ersten vielleicht richtig nahen Text mit relevanten Inhalten für seine Leser zu schreiben. Was sollte der machen so als ersten ein, zwei Schritt? Also, wenn wir jetzt mal beim Thema Webseite bleiben, da würde ich zum Beispiel empfehlen, beschäftige dich doch erstmal mit diesem About Us Part oder über uns, wenn du ein Team hast. Weil das ist ja grundsätzlich eine Seite, die sowieso schon ja erstmal auch persönlich sein sollte. Weil es geht ja um dich, es geht um dich und dein Team gegebenenfalls. Und da ist es einer Einschätzung nach leichter, diese Emotionen, diese Persönlichkeit reinzubringen. Also, Tjaik, überleg mal, was ist denn dein Antrieb? Warum tust du, was du tust? Und warum tust du dich für Zielgruppe XY? Also, was ist dein Ziel? Was ist deine Vision? Was ist deine Mission mit deiner Dienstleistung oder deinem Produkt? Und start halt wirklich jetzt direkt die komplette Website einmal auf links zu drehen und umzukrempeln.
Fang halt erstmal mit einem Text an, der dir ja auch ein Gefühl dafür gibt, wie du dann weitermachen kannst. Weil wenn du dich dann mit diesem beispielsweise About Us oder über mich Text beschäftigt hast und du hast dich schon mal so ein bisschen emotionaler verpackt, dann hast du vielleicht ein besseres Gespür dafür, wie du auch bei den anderen Texten ansetzen kannst. Was auch immer super ist, was ein bisschen Vorstellungsvermögen auch braucht. Aber wenn du einen Text geschrieben hast, dann lies ihn dir einfach mal laut vor. Oder stell dir dabei vor, du liest dich gerade so deinem absoluten Wunsch-Lieblingskunden vor. Vielleicht hast du sogar schon Lieblingskunden, der auch genau in dem Bereich ist, für den du brennst. Und stell dir einfach mal vor, würde mein Lieblingskunde den Text genauso geil finden wie ich. Was auch immer so ein Thema Persönlichkeit super ist. Lass den Text nochmal eine Person lesen oder lies dir eine Person vor, die dir nahe steht. Deiner Frau, deinem Partner, deiner Schwester, bester Freund, wer auch immer.
Und dabei geht es jetzt nicht darum, dass diese Person deine Zielgruppe ist, sondern darum, dass diese Person dich kennt und die entsprechend ja auch einschätzen kann, ob der Text auch wirklich nach dir klingt. Da sind wir wieder bei diesem Thema, zum Beispiel Regionalität. Also sprich eben, wie du wirklich sprichst. Bring deinen Humor rein, deine Persönlichkeit. Und wenn du das einer Person vorliest oder vorlegst, die dich wirklich kennt, die kann ja auch einschätzen, ob du da auch wirklich du bist oder ob du da wieder versuchst, dir irgendwie eine Maske aufzuziehen, die gar nicht zu dir passt. Was auch wichtig ist, stell dir immer wieder beim Schreiben die Frage, was möchte ich transportieren? Also welche Gefühle möchte ich wecken? Da sind wir zum Beispiel wieder bei den Kaufmotiven. Also was sind emotionale Trigger? Was ist dir wichtig?
Was möchte ich so transportieren mit dem Text? Und ja, auch eben wieder auf die Outcomes. Also geh nicht darauf ein, welche Features du bieten kannst oder welche Features dein Produkt bietet, sondern kombiniere das eben mit einem Ergebnis. In meinem Fall zum Beispiel wieder Copywriting.
Statt dass ich jetzt sage, ich erstelle mit dir eine Content-Strategie, kann ich dir sagen, du wirst endlich wieder wissen, worüber du schreiben willst und wie du es schaffst. Also wirklich das Ergebnis direkt betonen. Und das einfach wirklich nach und nach. Also nicht dich komplett überfordern und sagen, hey, ich baue jetzt mal in drei Tagen meine komplette Website, sondern nach und nach häppchenweise. Das Gleiche gilt für Social Media. Also einfach mal einen Beitrag formulieren und dann immer Stück für Stück gucken, wie er funktioniert, ob deine Zielgruppe, deine Community darauf anspringt und da immer wieder so ein paar Schrauben drehen.
Vier tolle, ganz tolle Sachen. Was mich imponiert, auch in deiner Denkweise, ist, möglichst, wie soll ich sagen, pragmatisch da dran zu gehen. Jetzt nicht das nächste, keine Ahnung, Webseitenprojekt loszutreten. Und auf der anderen Seite auch so realitätsnah. Ja, weil klar, wenn ich das mit den Gedanken, mein Lieblingskunde sitzt vor mir, entsprechend die über mich Seite schreibe oder vorlese, dann das macht was mit mir. Also wie authentisch bin ich, das wird mir dann auch meine Frau oder meine, weiß ich nicht, nahestehende Person dann wieder sagen. Aber ich finde, das ist so eine gute Grundlagenarbeit, wo man sagt, okay, um diesen roten Faden über die komplette Webseite hinzubekommen, an der bin ich eigentlich, Seite anzufangen und dann diesen roten Faden weiter zu spinnen Richtung den, weiß ich nicht, Ratgeber, den ich habe oder meinen Blog oder sowas. Das gibt mir dann auch eine gute Leitlinie. Finde ich wirklich superklasse. Und da hast du gerade ein To-Do, glaube ich, auch bei mir ins Buch geschrieben. Du, und da bin ich ja sehr selbstkritisch, vielleicht war der Kollege aus meinem Beispiel auch gerade, vielleicht war der auch auf meiner Seite und hat einfach nicht verstanden, was ich mache. Das kann ja auch sein. Also von daher, ich wäre da sehr gerne der Erste, der sagt, ich kehre vor meiner Tür und deswegen, das bekommt einen festen Platz auf meiner To-Do-Liste und nicht so weit unten.
Sehr gut.
Da gehe ich drauf. Ja, cool. Ich würde Folgendes vorschlagen, wenn jemand, also sei denn du möchtest noch was ergänzen, also irgendwas noch bei dir im Kopf, wo du sagst, hey, das passt noch zu unserem Thema, das würde ich jetzt gerne als abschließenden Hinweis, Tipp oder Anregung gerne noch weitergeben, dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt.
Ja, vielleicht auch so ein bisschen aus eigener Erfahrung, was so das Thema Content auf Social Media angeht. Es tut unglaublich gut, wirklich so zu kommunizieren, wie es in deinem Kopf rumgeistert. Also wirklich deine Gedanken nach außen zu tragen, mit deiner Zielgruppe zu teilen und eben nicht, ich sage jetzt mal für dich, den Business-Jan raushängen zu lassen, sondern sei einfach Jan und streicht euch Business. Ich habe selber die Erfahrung gemacht, ich habe am Anfang meiner Selbstständigkeit natürlich auch versucht, so ein bisschen mehr Business da reinzubringen, weil ich dachte, ja, die Leute möchten ja sehen, dass ich professionell bin und dass ich richtig geile Texte schreibe und sowas. Ja, klar, kann man das auch irgendwo mit einfliegen lassen. Aber ich habe ja eben gesagt, es gibt tausende Copywriter da draußen, die genauso geile Texte schreiben wie ich. Und darum ist es halt so unglaublich wichtig, eben auch mit deiner Persönlichkeit zu punkten und einfach ehrlich zu sein, authentisch zu sein, und klar kann das eventuell dazu führen, dass wenn der ein oder andere sagt da draußen sagt, mein Gott hat die einen am Helm, mit der will ich jetzt aber nichts zu schaffen haben. Gut, das ist völlig fein, aber das ist natürlich auch eine Win-Win-Situation, weil das sind dann sowieso keine Menschen, mit denen du arbeiten möchtest. Also du filterst quasi schon direkt die Leute raus, die sich von dir nicht angesprochen fühlen und baust auf Social Media eine Community auf, die dich geil finden, die deine Dienstleistung geil finden, die deine Texte geil finden. Und ich kann es einfach nur jedem Werns nicht empfehlen, sich so zu geben, wie man ist, seine Persönlichkeit nach außen zu tragen und einfach darüber zu sprechen, was dich bewegt.
Ganz ehrlich, dieser letzte Hinweis mit Filter. Jeder da draußen, der sich mit Conversion Optimierung beschäftigt, der will möglichst den Quotienten aus, wie viele Leute kommen auf meine Landingpage und wie viele davon schließen ab oder fragen etwas an. Das ist so ein ultimatives Ziel, was viele da draußen haben. Aber du schließt gedanklich einen tollen Bogen, sagt man, glaube ich, dass man einfach in dem, wie man schreibt, auch diejenigen, die man gar nicht in seinem Erstgespräch haben möchte, weil man sagt, hey, wir kommen ohnehin nicht zurecht.
Gerade wenn es eine langfristige Beziehung werden soll, wo man sich regelmäßig sieht. Und gerade als Selbstständiger hat man, glaube ich, sich auch irgendwann dann das Recht verdient, mit den Leuten zu arbeiten, wo die Arbeit Gott verdammt Spaß macht. Und diesen Bogen, manchmal bin ich da so ein bisschen selber vielleicht auch über mich erstaunt. Man braucht da gar nicht mal so die, was sind die 15 Conversion Optimierungsregeln, mit denen die Konvertierung besser klappt oder mit die Erstgespräche besser laufen. Aber wenn ich einfach authentisch schreibe, dann habe ich schon einen guten Gradmesser und einen guten Hebel dafür, dass dann die richtigen Leute auf der Seite kleben bleiben. Und wenn sie ein wirkliches Bedürfnis haben, dann fragen sie das auch an.
Also super cool. Also ganz, ganz toller Hinweis da nochmal am Ende. Ich würde sagen, für diejenigen, die jetzt genauso überzeugt sind von deinen Fähigkeiten, aber auch einfach nur vielleicht von dir als Person und sagen, hey, ich möchte mit der Rebecca mal in Kontakt treten. Ich würde einfach die gleichen Kontaktdaten Richtung deiner Website und auch Richtung LinkedIn wieder unter die Folgenseite kleben, wenn das für dich okay ist. Ja, klar. Und dann haben wir da auch die Tür aufgemacht, beziehungsweise auch die Barrieren aus dem Weg geräumt vielleicht. Und dann würde ich mit den Worten abschließen, liebe Rebecca, vielen, vielen Dank für diese punktgenaue Folge.
Also ich fand es wirklich klasse. Du hast gezeigt, was tatsächlich dann echter, relevanter Content für den Leser ausmacht. Wir haben uns ein paar Beispiele angeschaut und ich glaube, da konnte man jetzt tatsächlich ein paar gute Tipps mitnehmen, um da auch in die Umsetzung zu gehen.
Sehr gerne. Ich wünsche dir, also vielen Dank dafür. Ich wünsche dir für deine weitere Arbeit immer die treffsicheren Zeilen, die es braucht, um nicht nur zu ranken, sondern auch zu resonieren und in dem Fall künftig mit den Texten auch immer da anzukommen, wo man dem Kunden ankommen will, nämlich im Kopf und vielleicht auch im Herzen, wo man mit seiner Leistung dann auch einen bestimmten Punkt treffen möchte. Schön, dass du dabei warst. Hat wieder viel Spaß gemacht. Vielen Dank.
Gern geschehen. Bis zum nächsten Mal.
Resümee
Rebecca hat uns gezeigt, leserrelevanter Content ist keine Frage des Talents, sondern der echten Verbindung zur Zielgruppe. Wer den Mut hat, konkrete Sorgen anzusprechen, statt Floskeln zu recyceln. Wer seine Texte persönlich färbt, statt sie in Buzzwords zu ertränken. Der schreibt nicht einfach Content, der schafft Resonanz.
Besonders eindrücklich fand ich Rebeccas Beispiel, wie selbst ein technisches Thema wie Photovoltaik durch den emotionalen Anker Sommerurlaub mit der Familie plötzlich relevant wird. Und auch ihre klare Haltung zur Triggerfrage. Lieber einen gezielten emotionalen Aufschlag, als ein Sammelbecken aus Reizen, die am Leser vorbeirauschen. Hast auch du schon einmal versucht, deine Texte persönlicher zu machen? Oder hast du das Gefühl, es klingt immer noch sehr nach Business-Versionen von dir selbst? Dann schreib mir gerne eine E-Mail. Anjan@webgefährde.de.
Ich freue mich auf deine Zeilen. In diesem Sinne, bleib echt, bleib nah und gönn deinen Texten ruhig einmal einen emotionalen Filter. Aber einen, den du bewusst gewählt hast.
Dein Jan Czichos
Show notes
Begriffsklärung:
- Authentizität bedeutet, echt und glaubwürdig zu sein, sowohl in der Kommunikation als auch im Handeln. Für Einzelunternehmer ist sie entscheidend, um nachhaltige Beziehungen zu Kunden aufzubauen.
- Buzzwords sind trendige Schlagwörter, die oft benutzt, aber selten konkret erklärt werden. Einzelunternehmer sollten Buzzwords gezielt und mit Substanz einsetzen, um nicht an Authentizität zu verlieren.
- Digitale Inhalte (Content) sind das Herzstück jeder Online-Marketingstrategie. Sie informieren, unterhalten und konvertieren potenzielle Kunden.
- Strategische Erstellung und Verbreitung von wertvollen Inhalten, um die Zielgruppe zu informieren, Vertrauen aufzubauen und langfristig Kundenbeziehungen zu stärken. Weitere Informationen zu Content Marketing finden Sie im Online-Marketing Guide unter Online Marketing Arten.
- Emotional Targeting ist eine Marketingstrategie, die gezielt emotionale Bedürfnisse der Zielgruppe anspricht. Einzelunternehmer können damit tiefere Verbindungen aufbauen und ihre Inhalte wirkungsvoller gestalten.
- Emotional Trigger sind Reize, die starke Gefühle auslösen und damit Handlungen beeinflussen. Im Online-Marketing helfen Emotional Trigger, Inhalte so zu gestalten, dass sie mehr Resonanz erzeugen und Conversion fördern.
- Ein emotionaler Anker ist ein wiederkehrendes Bild, Satz oder Gefühl, das Vertrauen schafft und im Gedächtnis bleibt. Im Content-Marketing sorgt ein starker emotionaler Anker für Wiedererkennung und Kundenbindung.
- Kaufmotive beschreiben in der Werbepsychologie den Beweggrund (Motiv), die den Verbraucher bzw. Konsument dazu veranlasst, einen Kauf zu tätigen oder die dafür nötige Kaufentscheidung zu treffen.
- Künstliche Intelligenz ist ein Teilgebiet der Informatik, welche sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen beschäftigt.
- Leserrelevanz beschreibt, wie sehr ein Inhalt auf die Interessen und Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten ist. Hohe Leserrelevanz sorgt für längere Verweildauer, bessere Rankings und mehr Interaktionen.
- Durch Personalisierung werden Marketinginhalte auf individuelle Interessen, Bedürfnissen und Verhalten von Nutzern bzw. Lieblingskunden angepasst.
- Innere Überzeugungen, Emotionen und Verhaltensweisen, die Entscheidungen und Handlungen prägen. Wer als Unternehmer die psychologischen Faktoren seiner Kunden wie z.B. Statusdenken,
Konformitätsdruck oder selektive Wahrnehmung kennt, kann gezielt darauf eingehen und sein Marketing effektiver gestalten. - Realitätsbezug bedeutet, Inhalte an den tatsächlichen Lebensumständen und Erfahrungen der Zielgruppe auszurichten. Für Einzelunternehmer erhöht Realitätsbezug die Glaubwürdigkeit und stärkt das Vertrauen in die eigene Marke.
- Ein Redaktionsplan ist ein strukturierter Zeitplan für die Veröffentlichung von Inhalten auf verschiedenen Plattformen. Ein essenzielles Werkzeug, um als Solo-Unternehmer kontinuierlich sichtbar zu bleiben und Zeit effizient zu nutzen.
- Resonanz entsteht, wenn Inhalte emotional oder inhaltlich bei der Zielgruppe nachhallen. Für Einzelunternehmer ist Resonanz der Schlüssel, um aus passiven Lesern engagierte Kunden zu machen.
- Social Media ist ein kraftvolles Instrument im Online-Marketing, das die Reichweite erhöht und eine direkte Kommunikation mit der Zielgruppe ermöglicht.
Erwähnte Konzepte:
- 7 Kaufmotive erläutert Katharina Stapel in der Pocdast-Folge 014
- Emotional targeting von Talia Wolf (Buchtipp – in englisch)
Im Artikel über Erfahrungen von Mietern zum Mieterstrom-Modell sind vier emotionale Bausteine eingearbeitet:
- Emotionale Einstieg
- Haupt-Trigger
- Ergänzende Trigger
- Emotionaler CTA


Emotional Trigger für Angebote
… von Einzelunternehmern:
Kundenproblem: Steueroptimierte Vermögensübertragung
Emotionale Trigger:
- Sicherheit
- Fairness
- Fürsorge
- Klarheit
- Vermeidung von Streit
Kundenproblem: Gesund abnehmen in den Wechseljahren
Emotionale Trigger:
- Selbstbild (wieder wohlfühlen)
- Gesundheit
- Würde
- neue Energie
- Weiblichkeit
Kundenproblem: Erfüllende Aufgabe nach Berufsaus
Emotionale Trigger:
- Sinn
- Wertschätzung
- Zugehörigkeit
- Lebenswerk
- Neuanfang
Kundenproblem: Toxische Beziehungen lösen
Emotionale Trigger:
- Freiheit
- Selbstachtung
- Heilung
- Grenzen setzen
- neues Vertrauen
Kundenproblem: Neue Glaubenssätze etablieren
Emotionale Trigger:
- Transformation
- Selbstwirksamkeit
- Selbstliebe
- Durchhaltevermögen
- Zielbild
Kundenproblem: Seelenreise begleiten
Emotionale Trigger:
- Sinnsuche
- Geborgenheit
- Anbindung
- Innere Klarheit
- Spiritualität
Kundenproblem: Weniger Kranktage durch betriebliche Gesundheitsförderung
Emotionale Trigger:
- Verantwortung
- Teamgeist
- Wertschätzung
- Balance
- Resilienz
Kundenproblem: Bleibende Wirkung bei Events
Emotionale Trigger:
- Magischer Moment
- Wow-Effekt
- Emotionales Gemeinschaftsgefühl
- Professionalität
- Vertrauen
Kundenproblem: Lebenswerk übergeben
Emotionale Trigger:
- Vertrauen
- Kontinuität
- Respekt
- Dankbarkeit
- Sicherung des Erbes
Kundenproblem: KI-basierte Automatisierung in der Softwareentwicklung
Emotionale Trigger:
- Kontrolle
- Entlastung
- Zukunftssicherheit
- Innovationsführerschaft
- Effizienz
Kundenproblem: Tanzen gegen Einsamkeit im Alter und für Longevity
Emotionale Trigger:
- Zugehörigkeit
- Lebensfreude
- Körpergefühl
- Selbstbestimmung
- Soziale Wärme
Kundenproblem: Mieterstrom für MFH-Besitzer
Emotionale Trigger:
- Nachhaltigkeit
- Wertsteigerung
- Unabhängigkeit
- Verantwortung
- Zukunft für Familie
Kundenproblem: AGBs & Verträge für Solo-Unternehmer
Emotionale Trigger:
- Sicherheit
- Selbstbestimmung
- Klarheit
- Verlässlichkeit
- Schutz vor Fehlern
… von Marketern (webGefährten):
Kundenproblem: Kontinuierlich Anfragen ohne Content
Emotionale Trigger:
- Sicherheit (Planbarkeit)
- Leistungsstolz
- Sofortwirkung
- Effizienz
Kundenproblem: Wiederkehrende Aufgaben effizient lösen
Emotionale Trigger:
- Zeitgewinn
- Freiheit
- Fehlerminimierung
- Wachstum
- Ruhe im Kopf
Kundenproblem: Bewertungen einsammeln & moderieren
Emotionale Trigger:
- Vertrauen
- soziale Bewährtheit
- Sichtbarkeit
- Fairness
- Rufkontrolle
Kundenproblem: Toxische Beziehungen lösen
Emotionale Trigger:
- Freiheit
- Selbstachtung
- Heilung
- Grenzen setzen
- neues Vertrauen
Kundenproblem: Magnet-Content für Gastro & Food
Emotionale Trigger:
- Genuss
- Sinnlichkeit
- Markenliebe
- Appetit wecken
- Einladung
Kundenproblem: Expertenstatus & warme Kontakte
Emotionale Trigger:
- Glaubwürdigkeit
- Verbindung
- Stimme als Marke
- Vertrauen
- Wachstum durch Reichweite
Kundenproblem: Emotionale & authentische Texte mit Markenbildungseffekt
Emotionale Trigger:
- Wiedererkennung
- Tiefe
- Identifikation
- Berührung
- Sprachliche Nähe
Kundenproblem: Netzwerk zu Partnern für gemeinsame Projekte aufbauen
Emotionale Trigger:
- Wachstum
- Partnerschaft auf Augenhöhe
- Synergie
- Neugier
- Zukunftsperspektive
Kundenproblem: Community aus Fans und potenziellen Kunden aufbauen
Emotionale Trigger:
- Zugehörigkeit
- Verbindung
- Anerkennung
- Co-Creation
- Vertrauen
Kundenproblem: Barrierefreies Nutzererlebnis
Emotionale Trigger:
- Teilhabe
- Gleichwertigkeit
- Zugänglichkeit
- Innovation
- Stolz auf Inklusion


