Gast: Florian Lampe
DOOH regional und messbar testen
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Chapter
- – Einführung in digitale Außenwerbung
- – Florian Lampe im Porträt
- – Mit 19 Jahren in die Selbstständigkeit
- – Von PixelShark zum weDOOH-Portal
- – Außenwerbung im Self-Service
- – OOH und DOOH im Vergleich
- – Community aus Screen-Betreibern
- – Standorte wählen und Endpreis sehen
- – In-Store-Media am Praxisbeispiel
- – Fazit und Verabschiedung
Jan (00:01)
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Unternehmer Podcasts. Erfolgsrezepte für dein erfolgreiches Internet Marketing. Ich bin Jan von Webgefährte.
Ein heutiger Gast ist Unternehmer, Technikexperte und Mitgründer von WIDU ist er auch. Seit über 15 Jahren entwickelt er Lösungen rund Digital Signage, Medientechnik und Gebäudeautomation. Während viele über Digitalisierung sprechen, verbindet er seit Jahren physische Infrastruktur mit digitalen Plattformen, also genau die Welt in der Bildschirme,
Standorte, Software und Werbung zusammenkommen. Mit VIDU baut er heute gemeinsam mit seinem Team ein unabhängiges Netzwerk für digitale Werbeflächen in Deutschland auf. Die Idee dahinter? Digitale Werbeflächen sollen nicht länger nur großen Marken oder klassischen Außenwerbern vorbehalten sein, sondern einfacher, transparenter und auch für kleinere Unternehmen
buchbar werden. Besonders spannend finde ich dabei zwei Dinge. Zum Florian baut nicht nur eine technische Plattform, sondern auch eine Community aus Betreibern digitaler Bildschirme auf. Und zugleich entsteht damit ein Marketingkanal, der für uns Unternehmer, lokale Anbieter und Mittelstände eine neue Brücke zwischen
Online-Marketing und realer Sichtbarkeit schaffen kann.
Wir sprechen heute darüber, was Vido ist, wie sich das Modell von klassischen Außenwerbern unterscheidet und warum digitale Außenwerbung künftig so einfach buchbar werden könnte wie eine Online-Anzeige bei Google.
Jan (02:10)
Ein ganz herzliches Willkommen im virtuellen Podcaststudio, mein lieber Florian Lampe.
Florian (02:14)
Ja hallo Jan.
Jan (02:15)
Schön, dass du dir die Zeit nimmst und ich würde vorschlagen, dass wir vielleicht mal mit ein paar persönlichen Fragen starten, dass sich unsere Zuhörer auch so bisschen ein Bild von dir machen können. Bist du bereit?
Florian (02:27)
Sehr gerne.
Jan (02:27)
Florian, bist du ein Kind der 90er oder sogar der 2000er und was hat dich in diesem Jahrzehnt besonders geprägt?
Florian (02:35)
Ja, bin 1990 geboren, das heißt der Mauerfall ist an mir vorbei gegangen. Ich habe die Zeit danach erlebt. Dementsprechend würde ich sagen, ich bin schon eher ein Kind der Neuzeit und nehme die aktuellen Themen mit.
Jan (02:50)
Sehr, sehr gut. Dann schwenken wir mal es in deiner Kindheit einen Traumberuf, den du hattest? Und wenn ja, warum genau diesen?
Florian (03:01)
Ja, da gab es eigentlich gar nicht so richtig einen spezifischen Beruf, wo man sagt, das war die Wahl, die ich irgendwie treffen wollte.
Florian (03:10)
Mir war schon irgendwie klar, dass ich gerne allein irgendwie arbeiten würde und da Selbstständigkeit gehen möchte und selbstständig Dinge entwickeln möchte und selbstständig bauen möchte, sozusagen, die eigenständig sind.
Florian (03:25)
ja, dazu ist es dann ja eigentlich auch gekommen.
Jan (03:27)
Häufig sind ja die Eltern so ein bisschen ein prägendes Merkmal. War das bei dir auch so? sind deine Eltern auch Unternehmer gewesen?
Florian (03:35)
Gar nicht.
Meine Mutter arbeitet in der Verwaltung in Stadt
Florian (03:41)
und mein Vater war im handwerklichen Beruf tätig und
Jan (03:45)
Okay.
Florian (03:45)
dementsprechend ist nicht so ein Thema gewesen bei uns grundsätzlich oder hatte da auch gar keine Berührungspunkte vor der ersten Ausbildung.
Jan (03:53)
Okay, wie sieht es denn mit einem Idol aus? Hattest du das vielleicht in der Kindheit? Und wenn ja, was hat dich da besonders inspiriert?
Florian (04:02)
Ja, habe früher Handball gespielt, in Magdeburg,
Florian (04:07)
bei Messe Magdeburg auch in einer Kader-Schmiede sozusagen und das war eigentlich so mein Hauptthema, so dass ich da eher sportliche Anreize gesehen habe, als unternehmerische Themen oder sonstige Sachen zu machen. Das hat eigentlich auch meinen Alltag bestimmt in der Kindheit und dementsprechend hat man da eher sportliche Idole gehabt, die vielleicht da irgendwie in der ersten Mannschaft in Magdeburg
oder sonst was. ja, das war eigentlich dann eher so ein Idol, ein richtiges Idol im unternehmerischen Sinne war dann eigentlich eher mein erster Chef in meiner Ausbildung, der
Florian (04:46)
Großobjekte begleitet hat und von dem ich sozusagen da schon das große Denken gesehen habe und die Möglichkeiten, die halt in so einer Unternehmerschaft stehen.
die Möglichkeiten sich dazu verwirklichen und auch Dinge selbst zu tun.
Jan (05:01)
Ich glaube, das gibt uns ein bisschen auch ein Gefühl, wie du auch aufgewachsen bist und was dich so gedanklich und dann auch als Mensch geprägt hat. Vielen Dank für den Einblick. Und wenn wir einen Schritt weitergehen, Richtung einer beruflichen Selbstständigkeit, wann war denn für dich, du hast gerade von der Ausbildung gesprochen, so der Moment, wo du gesagt hast, ja,
Angestelltenverhältnis ganz gut und schön, aber ich bin vielleicht doch eher der Typ, auf eigenen Beinen stehen möchte. Was waren da so die Punkte, dich da auch den Anreiz für dich waren vielleicht auch?
Florian (05:37)
Ja, hatten, das war eigentlich eine ganz schöne Geschichte, Story. ist quasi so, dass ich in dem Unternehmen, wo ich meine Ausbildung gemacht habe damals, ungefähr, das Unternehmen hatte so 10, 12, 13 Mitarbeiter und das auch damals.
Florian (05:54)
Und das Unternehmen hatte dann, sag ich mal, nach ein, zwei Jahren eigentlich nur noch drei Angestellte. Das war quasi ich.
Dann gab es den Geschäftsführer, eigentlich nie im Büro saß, sondern nur der
Jan (06:06)
Ich stelle
Florian (06:06)
Welt unterwegs war, Projekte zu akquirieren oder umzusetzen. Und es gab eine Geschäftsführerin. Und damit war ich in meiner Ausbildung eigentlich relativ schnell in der Situation, ins kalte Wasser geschmissen zu werden
Florian (06:19)
und habe im Endeffekt über die Akquirierung von Kunden, die Abarbeitung von Angeboten, Erstellung von Angeboten, von Systemen oder auch von…
Den Themen, die jeder Selbstständige kennen wird, Rechnungserstellung, Kundenprobleme etc. habe ich
Florian (06:35)
also meiner Ausbildung schon vollumfänglich selbstständig und selbstverantwortlich
Florian (06:41)
umsetzen müssen. Und das hat mich dann dazu gebracht, meiner Ausbildung, ein halbes Jahr nach meiner Ausbildung zu sagen, ja…
Ich habe nichts zu verlieren. Ich hatte keine Kinder, keine Familie. Meine Frau war da schon an meiner Seite. Aber da hatte
Florian (06:56)
man noch die Möglichkeiten, gut zu starten. Und habe
Florian (07:00)
dann ein halbes Jahr nach meiner abgeschlossenen Ausbildung zum IT-Systemkaufmann den Weg gesucht in die Selbstständigkeit und habe mich dann sozusagen 2010 mit 19 Jahren selbstständig gemacht.
Jan (07:12)
Das ist ein mutiger Schritt und wenn ich so bisschen die Puzzleteile gedanklich zusammenfüge, gar nicht so familial vorgeprägt dann, sondern tatsächlich auch von dir mit den Menschen, mit denen du zu tun hattest in jungen Jahren, vielleicht auch so ein bisschen von anderer Seite stimuliert. Mega Respekt und wenn ich das jetzt von außen richtig einschätzen kann.
Bist
du ja dort auch mit mit deiner Selbstständigkeit sehr erfolgreich und nichts. Und ich glaube, es muss ja auch kein Hehl drumherum machen, dass das auch ein Grund ist, warum ich dich unbedingt mal im Podcast haben wollte. Also schön, dass du dir die Zeit nimmst.
Florian (07:52)
Ja, ich tu mein
Bestes.
Jan (07:53)
Naja, so ein bisschen verstehe ich ja auch die Aufgabe hier in dem Podcast tatsächlich auch, Erfolgsrezepte zu teilen mit anderen. Und das heißt nicht immer automatisch, dass Dinge gleich für alle anderen auch funktionieren, aber zu sehen, was für andere funktioniert und das für sich selbst mal zu reflektieren, finde ich persönlich, ist bereichernd und kann natürlich auch ein extremer Mehrwert sein.
Kommen wir mal auf unser Kernthema für heute. Wir sprechen im Großen und Ganzen über Außenwerbung, digitale Werbung im Außenbereich. Jetzt wird die Marke wie DU häufig intern auch als Airbnb für Außenwerbung beschrieben. Was genau verbirgt sich denn da dahinter?
Und vielleicht kannst du uns da mal so bisschen gedanklich mitnehmen, auch für die Zuhörer, die mit Außenwerbung bisher noch gar nichts zu
Florian (08:55)
Ja, sehr gerne. Ich würde ein bisschen weiter vorne anfangen.
Florian (08:58)
Die WeDo ist ja im Endeffekt ein Produkt, ein Portal der Firma Pixelshark. 2015 hatten wir die Firma
Florian (09:07)
gegründet und hatten uns da das Ziel gesetzt, ja, Freiflächen im Außenbereich mit digitalen LED-Werbetafeln zu bestücken, also aufzubauen, von der Baugenehmigung über die, das Stellen der
der Infostele oder der LED-Tafel und sozusagen den Bezug von der Technik und Hardware direkt auch aus China, waren dann auch
Florian (09:33)
direkt vor Ort in China, haben dann drei LED-Tafeln auch in relativ kurzer Zeit stellen können und haben dann für uns gesehen, dass im Endeffekt die Problematik einer Außenwerbung
ja immer wieder im Vertrieb liegt und das eigentlich jeder, sich mit diesem Thema Außenwerbung oder überhaupt digitalen Werbeflächen, egal ob innen oder außen oder mobil,
Florian (10:00)
vor dem gleichen Problem sieht. Er muss kommunizieren mit Kunden, er muss Kunden akquirieren und werbetreibende auf die Anlage bringen und auf die Screens bringen.
Florian (10:10)
Und dieses Thema haben wir im Endeffekt für uns erkannt und haben erst mal 2020 dann damit begonnen,
uns eine interne Idee zu entwickeln, wie man einen automatisierten Buchungsvorgang erstellen könnte, abbilden könnte, der die Möglichkeit bietet, einen Self-Service-Portal zu bauen, nur für unsere Kunden, also unsere Kunden auf unseren Anlagen digital verwalten zu können und dadurch
sage ich mal Mitarbeiter einzusparen oder die Manpower einzusparen und auch diverse Dinge, einfach der Endkunde so oder so in eine Mailing macht, in das Portal zu verschieben. Das
Florian (10:56)
war eigentlich die große Idee mit einem minimalen Personalaufwand Dinge, die ein Endkunden sowieso interessieren oder ein Endkunde bearbeiten muss, in das Portal zu schieben.
und so die Abläufe zu automatisieren, Vorteile für den Betreiber, so eine LED-Tafel zu finden oder auch für uns damals ja zu finden und genauso aber halt auch einen Vertrauensbasis zu schaffen mit einem Endkunden, der also statisiert, der sieht, okay, ich habe den Inhalt reingeladen, der wird jetzt geprüft und dann kriegt er eine Mail, der Inhalt ist jetzt freigegeben und es geht dann auch los, also er kriegt aktive Benachrichtigungen und sieht einfach
dass dort Dinge passieren. Das war die
Florian (11:41)
Grundidee vom WeDo und die wurde dann über 2020 mit der ersten Version immer weiter entwickelt, sodass wir jetzt da auf Richtung Version 2 gehen oder Version 2 zugehen und die natürlich viel, mehr Funktionalitäten bietet als zum Beispiel die Version 1.
Jan (12:00)
und für diejenigen, die vielleicht schon mal bei Google Suchmaschinen-Werbung geschaltet haben und sich dort ein Konto angelegt haben und dann durch einen geführten Prozess geleitet werden von für wen oder welche Zielgruppe, was sind die Botschaften, natürlich am Ende auch was für ein Budget möchte ich dort ausgeben. die
vollständige Wertschöpfungskette, wenn ich es bei dir richtig verstanden habe, ist damit aus vorher weiß ich nicht E-Mails und Telefonaten und was auch immer, das vorher funktioniert hat, in die Software eingebaut worden, sodass derjenige fast auch oder der Werben der Endkunde auch ohne Interaktion mit euch bis zur bis zur finalen Ausspielung einer Werbung
auf einer Infotafel das tatsächlich selbst machen könnte. Ist das die Ambition?
Florian (12:53)
Das ist das, was wir jetzt seit 2024 aktiv mit der Plattform WeDo.de umsetzen.
Florian (13:02)
da ist quasi immer die höchste Prämisse, dass wir halt schnell sein wollen. Das heißt, geht nicht
Florian (13:09)
schneller, als dass der Endkunde, wie bei einem Airbnb oder einer Booking Buchung oder ähnlichem,
Jan (13:14)
Ja.
Florian (13:15)
seine Parameter transparent und einfach zusammenklickt.
und selbstständig seinem Budget entsprechend diverse Modelle wählen kann, bzw. dynamische Preismodelle und Zeitenmodelle wählen
Florian (13:30)
kann, die ihm die Möglichkeit bieten, einfach ohne einen persönlichen menschlichen Kontakt, wieder, ich brauche einen Termin, ich brauche einen Zeitslot, wo ich einfach für mich auch im Büro bin zum Beispiel, in der dynamischen Welt, in der wir leben, ja auch einfach so, dass man das…
dann auch manchmal nicht so schnell abbilden kann. Und was ist dann
Jan (13:48)
Vielen
Florian (13:49)
einfacher zu sagen? Der Kunde weiß, was er will. Auch unsere Zielgruppe weiß, was sie will und lädt im Endeffekt ihre Inhalte, die erstellt worden, in das Portal hoch. Hat eine schnelle und dynamische Ausspielung und hat eine sofortige Rückmeldung auf die Buchung, auf die Buchungsanfrage und weiß aber genau schon bei Abschluss der Buchung
Das ist meine Buchung, das muss ich dafür bezahlen. Und jetzt geht es eigentlich nur noch darum, dass die Betreiber der Anlagen sagen, ja, der Kunde passt in mein Portfolio. Der Kunde verstößt nicht
Florian (14:22)
gegen Branchenausschlüsse, die ich vielleicht möchte, Kunden, die ich auf meiner Werbetafel nicht anzeigen möchte, aus welchen Gründen auch immer. Und dann ist es im Endeffekt so, dass wir hinten dran einen Player, wir nennen das Replay, haben,
Florian (14:36)
der im Endeffekt das Buchungsportal, gesamten Buchungsprozess
mit dem Screen direkt verbindet. heißt, rein theoretisch, ist so, dass wir heute abbilden können, dass wenn jemand heute einen Inhalt oder eine Kampagne für heute bucht, dass 15 Minuten später dieser Inhalt schon auf dieser Werbetafel, auch immer die steht, auch mehrere Werbetafeln, ausgespielt werden kann. Das heißt, wir haben ein dynamisches System entwickelt, was die Möglichkeit bietet.
diese langen Abarbeitungsketten von unterschiedlichen Mitarbeitern zwischen Vertrieb, Marketing und dann, sage ich mal, Content Creator oder Verwalter entnimmt und dadurch einfach einen Prozess von Buchung bis Ausspielung auf der Werbetafel mit der Idee We Do Trust. Vertraue uns, der Inhalt läuft dort jetzt. Du kannst auch
Florian (15:30)
hier jetzt live sehen, dass der Inhalt, du vorher gebucht hast, jetzt auf dieser Werbetafel läuft.
Das sind alles Dinge, die wir in dem Portal einfach zusammenfassen.
Jan (15:38)
Ich würde hier gerne noch eine unternehmerische Brille aufsetzen und sagen, wir haben es jetzt ja sehr stark auch aus der Endkundenbrille beleuchtet, was ist dadurch oder in dem Zusammenhang der Mehrwert. Aber ein Self-Service hat ja auch aus Unternehmersicht, also wenn ich mich jetzt in deinen Stuhl setze, in der so eine Plattform aufbaut, noch andere Vorteile. Und ich glaube,
Das ist durchaus sinnvoll, das dem Podcast auch noch mal zu beleuchten, wenn ein Agenturmitarbeiter oder auch ein Endkunde sich in dieser Self-Service-Lösung bewegt und mit der Navigation in der Oberfläche damit auch Hinweise gibt, was sind Stellschrauben, die häufig verwendet werden, welche Schritte in dem Ablauf
der Endkunde, weil häufig gibt es nicht nur einen Weg, an einen gewünschten Bildschirm zu kommen. Was ich damit sagen möchte, man lernt natürlich auch mit der regelmäßigen Nutzung der Self-Service-Lösung auch, was wird von Kunden angenommen, welche Features brauchen wir, was fehlt uns da vielleicht noch. Und diese Form der Erkenntnisse, die dann auch so eine
eine Software uns liefert, natürlich eine tolle Grundvoraussetzung, sich auch zukunftsorientiert und damit auch, ich sage mal, kundenorientiert aufzustellen und zu sagen, wir entwickeln die Software entlang der Bedürfnisse weiter und können dann auch das, was wir heute als vielleicht auch gegeben ansehen,
Warum bringt Google zum Beispiel neue Features in seinem Chrome-Browser? Weil Google einfach weiß, was wir verwenden. Und auf der anderen Seite ist das, glaube ich, auch eine Sache, die so auch von Endkunden später erwartet wird, dass eine Lösung sich kontinuierlich entlang der Bedürfnisse weiterentwickelt und vielleicht auch Empfehlungen gibt und sagt, hey, für deine Branche …
Ist das hier zum Beispiel die bestlaufendste Werbung, die wir bisher geschalten haben? Magst du darüber vielleicht mal nachdenken, die für dich noch ein bisschen anpassen? Und das sind ja so zusätzliche Mehrwerte, die einfach auch mit einem klugen Design einer Software Lösung entstehen können. Wie ist dein Blick darauf?
Florian (18:04)
Ich trete da manchmal so ein bisschen auf die Bremse und sage, wir müssen das Portal für unsere Betreiber sehen und für die Grundfunktionalität
Florian (18:17)
des Portals sorgen, also quasi für die Funktionsumfang, den der Betreiber standardisiert benötigt. wir sehen uns als WeDo im Endeffekt.
Ja, auch mit dem Aufbau der WeDo Community, da werden wir gleich nochmal bisschen
Florian (18:33)
tiefer einsteigen. Ja, ich sag mal als zusätzliche Vermarktungsplattform und vereinfachendes Element für einen Betreiber, der halt zum Beispiel ein Screen, zehn Screens oder wie auch immer
Florian (18:49)
in diesen Dimensionen sich bewegt und
Den ganz normalen Buchungsprozess, also ein Endkunde bucht eine Werbung oder eine Agentur bucht eine Werbung, Werbefläche, betreiberübergreifend und diesen Prozess standardisiert, vereinfacht für den Kunden
auszuspielen.
Florian (19:09)
Darauf müssen wir uns aktuell konzentrieren, weil wir damit aktuell noch
sehr einzigartig sind im Markt, … als Safe Service Plattform, … betreiberübergreifend. Gestern gab es einen Podcast mit dem Herrn Müller, … dem Gründer von Stroyer, der sagte,
Florian (19:26)
… in Zukunft wird es von Stroyer … eine große Plattform geben, die mehr …
oder überhaupt auf das Thema Self-Service für die
Florian (19:36)
digitale Planung oder den digitalen Vertrieb oder Marketing über diese Self-Service-Plattform gibt, einfach für Außenwerbung. Weil es das aktuell in diesen Konzernen nicht gibt. Das ist ja ein Strukturvertrieb mit, wie hat er es gestern gesagt, 1500 Mitarbeitern, die den persönlichen Kontakt zu den Kunden suchen.
Aber da sind wir wieder beim Thema in der heutigen Zeit. Weiß der Kunde eigentlich schon, was er möchte? Zumindest für diesen kleinen Teilbereich. Wir wollen uns da nicht mit Storch vergleichen. Die sind ein Marketing und ein Medienhaus. Damit haben wir wenig zu tun. Wir sehen uns im Bereich Digital Signage Werbeausspielung für Kunden, die 1, 2, 10 oder 20 Standorte übergreifend buchen wollen.
und die sich eine Marketingkampagne erstellen lassen und da sozusagen eine große Beratungsleistung brauchen. Sondern wir wollen ein Endkunde, hat einen Inhalt und eine Werbeinformation. Diese Werbeinformation wollen wir für den Kunden einfach, überblickend und vertrauensvoll an verschiedene Betreiber übergeben und dadurch einen schnellen und dynamischen Mehrwert schaffen.
Das ist im
Florian (20:54)
Endeffekt das, wo wir uns aktuell sehen und aktuell bewegen. Und die Dinge, die die Google, große Konzerne und so weiter machen, sehe ich aktuell für uns noch nicht als großes Thema.
Jan (21:08)
Fährer Punkt, was mir da imponiert ist, ja auch als aufstrebendes Unternehmen einfach fokussiert zu bleiben und zu sagen, was ist unser Alleinstellungsmerkmal und alles, was darauf einzahlt, dann auch aktiv umzusetzen. Das macht total Sinn. Du hast gerade schon so ein bisschen den Bezug hergestellt, zum Wettbewerb. haben kurz über diesen Airbnb-Vergleich gesprochen.
Kannst du da tatsächlich vielleicht noch so ein bisschen in die Tiefe gehen und sagen, das Nummer eins Entscheidungsmerkmal und das würde ich jetzt nicht mal nur Richtung digitale Werbetafeln da draußen sehen, sondern vielleicht auch klassischen Billboards, also einer Plakatierung, die auch in vielen Gegenden in Deutschland tatsächlich auch noch wächst, aber
tatsächlich auch eine Alternative darstellt. Wie grenzt ihr euch da ab, beziehungsweise wie sieht da die genaue Positionierung aus?
Florian (22:12)
Man hat ja das große Thema, dass es ja einmal den UOH-Markt gibt, das heißt einmal die, sag ich mal, plakatierte Werbefläche, die
Florian (22:22)
sozusagen ja lange Zeit ja genutzt wurde. Aber in einer Zeit heute, in einer dynamischen Zeit, in der man im Endeffekt auch schaut, dass man Angebote präsentieren kann, die zum Beispiel auch nur tagesweise oder stundenweise
Florian (22:39)
eine Möglichkeit bietet, einem Endkunden einen Vorteil zu bringen. Dann muss ich diese Information jetzt auf den Screen bekommen und nicht über einen längeren Zeitplan herstellen. Eine Plakatwerbung zum Beispiel muss ja gedruckt werden. Jemand muss dorthin fahren, der das dorthin klebt. Und wir kennen alle die Orte, gerade in den regionalen Bereichen,
wo so eine Werbung dann auch nicht abgemacht wird. Und nach zwei Tagen
Florian (23:06)
hat es dann viermal stark geregnet. Und dann liegt diese Werbung da erst mal für drei Tage. Und da stelle ich mir einfach die Frage, da muss ich schon großes Vertrauen aufbringen an denjenigen, der das da dran klebt, dass der sich auch diese Werbetafel kümmert, diese OOH-Werbung kümmert. Und einen zweiten Punkt, den ich da einfach sehe, ist, wir sind ja in einer
Wir leben ja in einer Zeit, wo es darum geht, dass wir Energie und Ressourcen sparen. ich denke, dass irgendwo hinzufahren, dort Kleber aufzutragen, die sechste Schicht ausgedrucktes, bedrucktes Papier, auch wenn das vielleicht recyceltes Papier ist, darüber zu kleben. Spätestens wenn es runterfällt, wird es sich irgendwo in der Natur verteilen. Diese Thematik habe ich bei einem digitalen Screen nicht. Das Gerät wird einmal
produziert und hergestellt und dann kann ich dort diverse Werbetreibenden veröffentlichen. Und dieser Weg ist im Endeffekt der Weg der Zukunft. Das denke ich, sind wir uns alle einig, dass wir immer mehr dorthin gehen werden und der Verlauf OOH zu DOOH, also Digital Out of Home steckt ja in unserem Portalnamen, dass das der steigende Markt und der wachsende Markt ist und der OOH-Markt wird.
unserer Sicht immer weiter verschwinden, so wie das auch mit Zeitungen, Prospekten etc. stark zu sehen ist und der Trend ja einfach dorthin geht. Darum sehe ich da für uns einfach die Zukunft.
Jan (24:39)
Absolut.
Das ist zumindest, ich sag mal, auch für mich und meine Generation greifbar und nachvollziehbar. Und was mir imponiert, auch an eurem Community Gedanken, vielleicht können wir in die Richtung da mal ein bisschen einbiegen.
ist halt, dass ihr euch da klassisch nicht abschottet, sondern sagt, wir sind grundsätzlich eine offene, wir bieten auch unseren Self-Service mit diesen Playern offen an und die Einfachheit, die damit verbunden ist, die Werbetafeln zugänglich zu machen zu einem breiten Endkunden-Clientel.
Das bietet ihr ja offen auch anderen an, die jetzt vielleicht auch vermeintlich in einem Wettbewerb stehen könnten. Und da würde mich mal interessieren, wie sind da eure Gedanken, diese Community gesund aufzubauen und damit auch eine Reichweite, die damit natürlich für den Endkunden entsteht, auch sicherzustellen?
Florian (25:41)
Ja, ich glaube, ist auch das Grundkonzept von WeDo, wenn man einfach schon mal den Namen zerlegt.
Florian (25:48)
Also We für Wir und DOOH mit dem Punkt. Früher war das mal ein Ausrufezeichen.
Florian (25:56)
Das haben wir ein bisschen gekleant. Wir sind DOOH. Wir meinen damit nicht die Plattform
Florian (26:04)
beziehungsweise uns als Pixelshark oder
sondern wir meinen damit den Zusammenschluss von Betreibern, die über Standorte in Deutschland und Österreich aktuell verfügen und sich sozusagen
Florian (26:18)
unserer WeDo-Community anschließen. Das heißt, wir
Florian (26:22)
wollen mit dem Portal ja einen Marktplatz schaffen, der sowohl das Angebot, also die Betreiberseite, die angebotenen Screens in einem übersichtlichen Portal
vergleichbar gegenüber stellt
Florian (26:37)
und parallel in der Community Leute integrieren wie Agenturen, die
Florian (26:44)
im Endeffekt die Nachfrage einfach schaffen und
Jan (26:48)
Klar.
Florian (26:51)
die Idee dann weiterzuführen darüber, dass man sagt, man hat eine Community, die sich sozusagen gegenseitig unterstützt und gegenseitig befruchtet. Das bedeutet,
Florian (27:00)
jeder der bei uns in der WeDo Community
ist, egal ob jetzt eine Agentur, ein Vertriebler oder ein Betreiber, hat ja im Endeffekt den Synergieeffekt mit in der Community inne, wo man also sagen kann, der Synergieeffekt ist zum Beispiel der, dass ich, wenn ich ein Betreiber bin und bin in der WeDo Community, habe ich die Möglichkeit, jeden Standort, der in der Community ist, zuzugreifen und diesen Standort mit
beim Kunden zu vermarkten und zu vermitteln. Das bedeutet, wir wollen Synergieeffekte schaffen, dass Kundenkontakte, auch Außendienstler und Vertrieblerkontakte, die manche Betreiber bei uns im Portal einfach haben, weil die halt einen regionalen, eigenständigen
Florian (27:49)
Vertrieb haben und diesen regionalen Vertrieb dann auch maximal auszulassen und ihm die Möglichkeit zu geben,
die Standorte aktuell die 600 Standorte von 70 Betreibern bei uns im Portal einfach beim Kunden vor Ort anbieten zu können. Das heißt, nicht nur auf das begrenzte eigene Angebot
Florian (28:11)
zugreifen zu können, sondern über das gesamte Angebot der WeDo Community verfügen zu können. Und das ist einmal
ein Thema auf der Betreiberseite. Ist aber auch einmal eine Chance für Vertriebler oder Außendienstler oder auch selbstständige Marketing-Unternehmen, die im Endeffekt ja aktuell das Thema haben, dass die ihren Kunden Marketing-Kampagnen planen, Inhalte planen oder auch, sage ich mal, Werbungsinhalte erstellen.
Aber den Kunden jetzt in der Kampagne auch einen Standort anbieten zu können oder eine Auswahl an Standorten betreiberübergreifend anbieten zu können, ist ja für so ein Marketingunternehmen jetzt, sag ich mal, immer auf einen regionalen Bereich bezogen relativ schwierig. Denn der fragmentierte DOH-Markt bedeutet hier bei uns in Dessau, Köthen und Umgebungen zum Beispiel, dass wir hier in diesen kleinen Regionen über vier, fünf, sechs unterschiedliche Betreiber sprechen.
die sozusagen in diesen drei, vier größeren Städten sozusagen bei uns in der Region einzeln angesprochen werden müssen. Das heißt, im schlechtesten Fall habe ich dort sechs Außendienstler sitzen, sechs Telefonate geführt, sechs Mal Zeit investiert. Und das ist im Endeffekt die Grundidee. Übers Portal, dem Endkunden oder Agenturen diese Vermittlung, der Betreiber übergreifend, einfach und transparent.
mit unserem Preismodell und unseren Benefits nicht dem Preismodell oder den statischen Preismodellen oder statischen, zum Beispiel Inhaltstausch oder Ähnliches, von jedem Betreiber übernehmen zu müssen und sich dann nach dem Betreiber zu richten und zu sagen, das ist ein standardisiertes Konzept, standardisiertes Ausspielkonzept, dynamisches Preismodell über alle Standorte und Betreiber hinweg. Das heißt, wir
geben dieses Preismodell vor und jeder Betreiber richtet sich dann bei uns in der Plattform nach diesem Preismodell. ja, das macht es halt vergleichbar, transparent und macht es im Endeffekt auch einfach für die heutige Zeit schnell und wechselbar. Das heißt, wenn eine Agentur mit einem Endkunden zusammensitzt, dann machen die unsere Karte auf, sagen, wo möchten wir werben in dem Bereich Dessau oder in Sachsen-Anhalt, wie auch immer.
Florian (30:36)
Und dann gibt es halt einfach die Standortkarte, wie man es von Google Maps etc. kennt. Und dann kann
Florian (30:42)
man sagen, das ist für mich ein Standort, der ist für mich interessant. Das ist für mich ein Standort, der ist für mich interessant. Und kann dann einfach aus dem Angebot auswählen und sich seine Kampagne zusammenklicken mit dem Resultat, dass ich sofort mit allen Parametern, die ich dort eingeben kann, den Endpreis sehe und einfach finalisieren kann. Und das
ohne jeglichen Kontakt als Self-Service, wenn ich das als Endkunde selber mache oder über die WeDo Community Agenturen oder ähnliches. Ich glaube, das ist der Kernpunkt der Community.
Jan (31:18)
Absolut. Ich würde hier gerne noch eine Facette reinbringen, die gerade auch heute in unserem zunehmend KI unterstützten Zeitalter immer mehr eine Rolle spielt. Das ist das Zusammenspiel aus offline und online. Das ist ehrlich gesagt, wenn ich ganz offen bin, auch ein Grund, warum ich dich angesprochen habe Florian, und warum ich gesagt habe
würde mich gerne über dieses Thema mal mit dir unterhalten, weil natürlich mit dem, das gerade mit KI-Unterstützung in welcher Form auch immer das Schalten von Online-Werbung in etablierten Kanälen, ich nenne sie mal irgendwie klassisch entweder der herkömmlichen Suchmaschine oder einer KI-Suchmaschine oder auch in klassischen Social-Media-Kanälen.
Das wird zunehmend einfacher. die Art und Weise, da diese Werbung damit auch austauschbarer ist, muss ich natürlich auch als Marketing Agentur, die du gerade schon genannt hast, natürlich auch überlegen, welche Alternativen kann ich meinen Werben den Endkunden bieten, trotzdem vielleicht sogar noch kosteneffizienter
auch an die gewünschte Botschaft an die Zielgruppe zu bringen. Und da finde ich, ich habe mal so einen Slogan gehört hier bei einer Marketing Veranstaltung, offline findet und online verbindet. Und das war meines Erachtens auch sehr, das hat bei mir auch ein bisschen gedauert, bis das so im Kopf so eingesickert ist.
Aber tatsächlich ist es so, wenn ich in der Realwelt einen Erstkontakt zu einem Kunden herstellen kann mit einer Botschaft, idealerweise natürlich in Persona, aber ist die Wirkung in der Realwelt tatsächlich auch noch einen Ticken höher und die kann dann natürlich auch durch eine weitere Interaktion auf einem Digitalkanal verstärkt werden. Aber wenn ich das nur auf dem Digitalkanal mache,
Dann kann man verschiedene Statistiken ja auch ranziehen. Braucht es 8 bis 12 Kontaktpunkte, bis der Kunde dann mal irgendwann sagt, ja, davon bin ich überzeugt von der Sonja oder von der Alissa oder von dem Franz möchte ich tatsächlich mal die Kontaktdaten auch nutzen, ins Gespräch zu kommen. Und das finde ich ehrlich gesagt eine super Sache. Nicht nur den Community Gedanken, sondern auch.
Man ist sehr nah in der Realwelt unterwegs mit der Werbeplatzierung oder der Botschaft, die man dort auch kommunizieren möchte über sich persönlich oder über sein Unternehmen. Also das finde ich wirklich auch noch mal eine Sache, die man im Hinterkopf haben kann.
Was aus meiner Sicht vielleicht noch interessant ist auch für unsere Zuhörer, wenn man zukünftig in seiner Region, egal ob man jetzt Mittelständler ist oder auch Einzelunternehmer oder auch, man arbeitet auch mit größeren Unternehmen bis, weiß ich nicht, Krankenkassen, habe ich gehört, mit Autohäusern, also wirklich auch großen Unternehmen zusammen.
Was ist denn da so dein Blick, wenn man zukünftig sichtbar sein möchte in seiner Region? Was sind denn da so die Erfahrungswerte, die du hast? Was funktioniert da gut auch über euer Portal? Worauf sollte man da achten? Was sind so vielleicht ein, zwei Tipps, die du da auch nochmal weitergeben kannst für Leute, die tatsächlich auch schon sehr entscheidungsfreudig sind und sagen Ja, das probiere ich mal aus.
Florian (35:03)
Ja, ich denke, es quasi zwei Wege gibt. Es gibt einmal natürlich den Weg, Beispiel Werbung im öffentlichen Raum übergreifend zu buchen, also quasi bei uns übers Portal zum Beispiel einfach mal Werbeflächen, Buchungen auszuprobieren und zu schauen, was habe ich da für einen Rücklauf. Ich sehe es aber auch als immer wichtiger an, dass gerade Shops in Innenstädten, wir beziehen uns ja immer wieder
relativ stark auf einem regionalen Bereich. Und wenn ich jetzt zum Beispiel bei uns in Köthen mal durch die Innenstadt laufe, dann sieht man da einfach einen Aussterben an Einzelhandel und auch an, sage ich mal, an Ketten, die sagen, es macht für mich keinen Sinn mehr im Innenbereich so einer Innenstadt irgendwie einfach den Laden da noch zu betreiben.
Und ich denke, dass dafür natürlich Marketing und Werbung wichtig ist. Und da fängt es für mich einfach in der heutigen Zeit an, dass ich ein sogenanntes Content-Management-System erst mal auf Ebene meines Ladens habe, dass ich also
Florian (36:07)
an meinem Standort selber für mich selber Werbung machen kann und auf mein Angebot, was ich also sozusagen dann in diesem Laden auch habe, zurückgreifen kann und das auch meinen Kunden, ohne dass die in den Laden kommen.
einfach erstmal aufmerksam machen kann.
Und
Jan (36:24)
Okay.
Florian (36:25)
dafür haben wir im Endeffekt ein, ich sag mal, ein 50 % WeDo Community Mitglied geschaffen. Wir nennen das ICMS, also Internes Content Management. Das bedeutet,
Florian (36:39)
das ist ein, unser WeDo Player oder unser WeStream-Ausspiel-Medium und der Endkunde beziehungsweise der, ja der
der Betreiber oder der Unternehmer, der da für sich werben möchte, hat quasi die Möglichkeit, eigenen Werbebotschaften instant und sofort einfach auf diese Screens zu bringen. Ob das ein im Fenster
Florian (37:05)
hängender Monitor ist oder eine Infostelle mit einem Display drin, wie man das im Bereich von Einkaufszentren etc. auch immer mehr sieht.
Jan (37:13)
Verstanden.
Florian (37:16)
Oder halt auch bei Insta und Media, wenn ich in einen
Fitness oder Sportgeschäft gehe, dann haben wir hier zum
Florian (37:21)
Beispiel in Dessau ein relativ großes direkt in der Stadt. Da steht eine, ich würde mal sagen, sieben, acht Quadratmeter große LED-Wand im Schaufenster, die die Werbung ausspielt der dort vertriebenen Produkte.
Florian (37:36)
Und dieses interne Content-Management ist sozusagen ein bisschen der Türöffner in die Community, weil ich sozusagen dort als Unternehmer meine eigenen
mein eigenes Angebot meinem Endkunden darstellen kann. Aber
Florian (37:51)
zum Beispiel dadurch, dass ich unseren Player nutze … schon in der Community bin … … und einfach meine internen Kampagnen, … die ich vielleicht auch fahre, … … einfach über die Community dann zubuchen kann. Also sage ich mache in meinen internen Displays jetzt für eine Kampagne XY Werbung.
Und im gleichen Portal bei uns kann ich einfach auf die Standorte der Community direkt zugreifen. Das heißt, ich kann meine internen Displays eins zu eins so verwalten, wie ich die externen Displays, die ich im Endeffekt in der Community zukaufe,
Florian (38:26)
mit verwalte. Ich muss also nicht wieder meine Community mit meinen Mitarbeitern intern verwalten. Und dann habe ich jemanden, der bei mir am Tisch
Florian (38:33)
sitzt und dem ich dann erst mal rüberbringen muss, wie die Idee dahinter ist und wie die Standorte sind.
sondern ich verwalte in der gleichen Oberfläche, wo ich meine Displays verwalte, diese Kampagne auch auf den externen Displays. Und sobald ich bei uns sozusagen dieses interne Content-Management-Modul nutze, bin ich auch immer Teil, ich sage mal 50 Prozent der Community und habe dann auch gleichzeitig einen Einkaufsrabatt zum Beispiel auf die Standorte, die ich sozusagen aus der Community mitbuche und mitbeziehe. Also ich bin schon ein Teil dieser Community.
Und habe jederzeit die Möglichkeit, Beispiel dann auch umzuschwenken und zu sagen, ich werde jetzt ein vollwertiger Betreiber bei WeDo und mache eine Vollintegration
Jan (39:14)
Ja.
Florian (39:14)
und mache mein Display, was ich jetzt bis dato nur intern angeboten habe, halt auch extern verkaufbar und habe dadurch natürlich Einnahmequellen, die ich dann aktuell sonst halt nicht habe. Das heißt, ich habe viele Möglichkeiten, dort auch mal in einen anderen Markt vorzudringen.
Jan (39:30)
finde das Beispiel toll. Es gibt so ein Stück weit auch einen möglichen Weg vor, den man dort beschreiten kann. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der ein oder andere heute auch noch davor zurückschreckt und sagt, hey, ich kann mir jetzt mal so ein Monitor kaufen für mein Schaufenster oder so eine Stele. Damit habe ich aber noch immer nicht die technische Herausforderung gelöst. Wie spiele ich da meine Botschaften aus?
Und ich kann tatsächlich da so ein bisschen auch aus einem vergangenen Projekt berichten, was ich mit dem Bayerischen Roten Kreuz, die Grüße gehen raus, an der Stelle hier in München vor einigen Jahren tatsächlich auch mal selbst erleben durfte, wo wir dann tatsächlich eine
eine Oberfläche tatsächlich nur für eine so eine digitale Infotafel gebaut haben. Die hatte jetzt noch so bisschen zusätzliche Aspekte rund Ich kann ich kann dort auf der Infotafel auch
interagieren und und und sollte dort auch irgendwie eine Zimmersuche für für für eine für eine Begegnungsstätte und so weiter ermöglichen. Aber davon mal abgesehen, wenn wir das nur reduzieren auf auf die Kommunikation Eben und sage ich möchte da meine Botschaften transportieren. Es ist ja ein super leichter Einstieg zu sagen. Okay, entweder.
könnt ihr sogar auch eine Empfehlung zu dem eigentlichen Display mitgeben oder dann einfach den Player liefern und zu sagen, gut, ihr könnt dann über unsere Plattform als quasi halbes Mitglied eure Botschaften dort formulieren und die werden dann intern ausgespielt, später, wenn ihr wollt, natürlich auch auf anderen Screens. eine schöne Erleichterung und damit auch die Einstiegsbarriere in der Community auch gleich einen Mehrwert zu bekommen. Sprich mich persönlich
Ist ja an.
Vielleicht vielleicht noch ein paar abschließende Worte von deiner Seite. Gibt es gibt es noch das eine oder andere, wo du sagst, damit können wir vielleicht so die erste Runde rund das Thema DOOH hier auch sauber abschließen. Und auf der anderen Seite vielleicht magst du auch einen Ausblick geben, wenn wir noch eine weitere Folge mal hinten hinten anplanen, worüber wir tatsächlich auch
dort
noch unsere interessierten Zuhörer da so ein bisschen eine zusätzliche Perspektive oder eine weitere Facette mal noch beleuchten.
Florian (42:00)
Ja, also ich denke einfach, dass das ist zukünftig, dass dieser Markt, die OOH, sehr großer Zukunftsmarkt ist. meine, wir sehen, dass immer mehr Standorte aus dem Boden gestampft werden. Das heißt,
Florian (42:13)
Betreiber sehen auch steuerliche Vorteile bei zum Beispiel so einer Abschreibung, eines beweglichen Wirtschaftsguts.
Florian (42:22)
Was wir mit unserer Firma Pixoshark auch machen. Wir bauen ja dort schlüsselfertige LED-Tafeln.
Florian (42:28)
vom Bauantrag über das Stellen der Anlage mit der Integration in die WeDo Community. Das ist ja sozusagen auch die damalige Idee der Pixelshark gewesen. Darum ist die WeDo ja ein Zusatzprodukt, worauf wir uns aber am meisten aktuell fokussieren, weil wir halt auch einfach sehen, dass es immer schwieriger wird, ja den Digital Out-of-Home-Markt im Bereich LED-Tafeln umzusetzen, weil es aktuell
sehr, schwierig ist, LED-Tafeln stellen zu dürfen, die die Antragsverfahren in einem Baugenehmigungsverfahren bis zu zwei, drei Jahre dauert, weil wir da auch an aktuellen Verfahren festhängen. Und man einfach sieht, die Standorte, die aktuell stehen, die da sind, einfach wichtiger sind, diese in ein Netzwerk zu bringen und für einen Endkunden sozusagen einfach
Wizard geführt, buchbar zu machen, dieses Thema auch nicht Experten sozusagen ans Herz zu legen und die
Florian (43:32)
da mit auf die Reise zu nehmen und das Ganze auch einfach mal auszuprobieren, weil die Preisstrukturen, die man bei so einer digitalen Außenwerbung sieht,
ist aus meiner Sicht in einem anderen Verhältnis, als wenn ich heutzutage eine Zeitungswerbung drucke, was ja ganz, ganz viele Unternehmen aktuell noch tun. Und das ist, ich, dann auch eine Frage des anzusprechenden Publikums. Also ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal eine regionale Zeitung geöffnet habe, sage ich mal.
Florian (44:03)
Wir konsumieren ja überall Werbung. Also ich brauche mich ja nur ins Auto setzen und fahre irgendwie einmal durch irgendeine bisschen größere Stadt. Dann haben wir irgendwo die Uhr an jeder Ecke so ein
So OOH-Plakat, da haben wir vereinzelt diese digitalen Flächen. Ich glaube, dass das einfach der Zukunftsmarkt ist und auch der Markt, der in unsere aktuelle Zeit passt. Wenn die Energiepreise sich wieder ein bisschen verbessern, dann gehen vielleicht auch Preise wieder runter. Das ist der einzige
Jan (44:31)
Ja.
Florian (44:32)
Nachteil, den so eine LED-Wand hat. Also
Florian (44:34)
ein Energieverbrauch, der steht aber im OOH-Markt zum Beispiel gegen den Verbrauch von fossilen Stoffen, wenn ich mitnimm.
Verbrennerauto, da jetzt die Plakatwerbung beklebe und dem Einsatz von Rohstoffen im Endeffekt. Das habe ich dort halt nicht. Ich habe einen einmaligen Aufwand. Ich glaube, dass das auch die Zukunft ist und dann über Energie diese Anlage dynamisch zu betreiben. macht Sinn. Einen Ausblick, ich vielleicht geben würde.
Wir wollen Ende des Jahres sozusagen unsere Version 2 des Portals an den bringen. Wir da jetzt schon in den ersten Beta-Tester-Phasen sozusagen. Und dann auch mit einem Produktportfolio, was über das Aktuelle hinausgeht, sodass wir uns Beispiel ganz stark fokussieren auf das Thema WeDo Community.
Das heißt auf die
Florian (45:36)
Markenkommunikation, auf die Kommunikation. Was ist wirklich der Mehrwert für einen Endkunden, wenn er bei WeDo bucht? Was ist der Mehrwert, die Community zu kommen für einen Betreiber oder auch für eine Agentur zum Beispiel? Dort einfach besser zu werden, uns zu verbessern, da haben wir Defizite gesehen und wir hören halt gerne auch auf das Feedback unserer Betreiber und unserer Kunden.
Und das wollen wir in der Version 2 einfach verbessern. Wir wollen da neue Features bringen. Wir wollen die Community so aufbauen, dass wir beginnen mit einem Forum, wo sich einfach auch Betreiber untereinander austauschen können. Wir merken, dass immer mehr Standorte gebaut werden von neuen Betreibern, die gar nicht aus diesem Markt kommen, die vielleicht auch
Florian (46:27)
einfach aus fremden Gewerken kommen.
die aber halt einfach diese Chance sehen und die Zukunft sehen für digitale Außenwerbung und die Möglichkeit nutzen, einen attraktiven Standort und sich den Standort zu sichern. Und diese Partner, mit denen spreche ich dann meistens und erkläre ihnen, wie wir ihnen die technische Umsetzung überhaupt und die Installation und Integration einer LED-Tafel zum Beispiel, die bedeutend komplizierter
zu konfigurieren ist als zum Beispiel jetzt einen Screen, einen Monitor oder ähnliches, dass da einfach auch Bedarf ist an Aufklärung und Bedarf ist an einem Austausch zwischen
Florian (47:12)
Experten in diesem Bereich, die sozusagen einfach nichts anderes machen, als sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Betreibern, die das Ganze vielleicht als Investment sehen
Florian (47:24)
und die einfach
wollen ein zusätzliches Standbein mit einer einfachen Integration in eine Community, in eine Vermarktungslösung, die im Endeffekt nicht zwei oder drei oder mehrere Vertriebler bindet, sondern einen zusätzlichen Kanal digital bietet, ein Netzwerk einzusteigen. Das ist eigentlich
Jan (47:50)
Gut.
Florian (47:50)
der große Ausblick.
Für dieses Jahr mit der Integration des neuen Players, des Restreams, der Wii-App, da gibt es ganz viele Themen, da kann man nochmal einen zweiten Podcast
Florian (48:00)
gerne machen. Aber ich glaube, als groben Überblick, worum es geht, ist das schon ganz gut.
Jan (48:08)
Absolut. Ich habe zwei Dinge sind mir noch bei deiner Erläuterung eingefallen. Als wir über das Thema Preise gesprochen haben, Vergleichbarkeit mit Zeitungswerbung. Da stimme ich dir vollkommen zu. Wenn du damit einverstanden bist, würde ich auf die Folgenseite einfach auch den Link zur Bidu-Plattform mit drauf schreiben für diejenigen, die das tatsächlich auch interessiert.
Macht es genau wie ich. Registriert euch auf der Plattform. könnt eine Testbuchung dort aufsetzen, euch einen Standort aussuchen und dann auch sehen, was kostet mich sowas? Also ich finde, das ist eine eine Möglichkeit, die wir sicherlich hier auch mit dem Podcast bieten können. Das zweite. Ein wachsender Markt. Du sagst ein Zukunftsmarkt. Ich meine, ich hätte mal eine Zahl gelesen, das pro Jahr ungefähr
15.000 solcher digitalen Infotafeln einfach schon hier in Deutschland dazukommen und auf so einen wachsenden Markt einfach den auch zu erschließen und damit auf die Plattform zu bringen, bringt dann allen Reichweite, die sich in dieser Community auch engagieren. Und der dritte Punkt einfach vielleicht auch als Unternehmer mal so out of the box zu denken und zu sagen, ja,
diese den Bildschirm oder die die Stähle, die ich vielleicht intern betreibe zunächst, die könnte natürlich dann auch ein Ausspielmedium werden für Werbebotschaften über mein eigenes Business hinaus und entsteht daraus vielleicht auch ein zusätzliches Umsatz Standbein für mich als Unternehmer. Ich will damit nicht sagen, dass der, dass der Optiker die Ecke jetzt zum Werbetreibenden werden soll für für andere Gewerke. Aber es gibt ja in der
in der Wertschöpfungskette tatsächlich auch Dinge, auf die man hinweisen kann, die auch dann auf das eigene Business einzahlen und damit vielleicht auch einfach eine Querfinanzierung zu bekommen für das, was man dort als Ausgaben initial hat, zumindest für die Anschaffung so einer Infotafel. Also vielleicht einfach mal auch über sein eigenes Business hinauszudenken.
könnte dort nicht nur für diejenigen, die darin investieren wollen als Unternehmer interessant sein, sondern auch für die Unternehmer, die sagen, ja, ich habe Bedarf an Kommunikationen mit meinen Kunden. Aber was könnte darüber hinaus vielleicht auch noch entstehen, wenn man das Bild mal ein bisschen größer skizziert? Also das vielleicht noch von meiner Seite.
Florian (50:40)
Ja, da würde ich noch mal kurz einsteigen. haben wir zum Beispiel in dem letzten Punkt, habe ich ein gutes Beispiel, was ich auch gerne zeichne, wenn wir mit ICMS-Kunden sprechen
Florian (50:53)
oder auch mit Arztfilialen oder interessierten Unternehmern sprechen, einfach sagen, was macht ihr da eigentlich und wie kann ich denn das für mich nutzen und was ist denn der Aufwand für mich dafür? Man muss sich eigentlich überlegen,
Dieses Thema internes Contentmanagement … ist ja überall präsent. Und wenn ich mir zum Beispiel vorstelle, ich sitze bei einem Zahnarzt, … … dann
Florian (51:18)
liegen dort im Zahnarzt Prospekte aus. Diese Prospekte wurden gedruckt, … diese Prospekte hat jemand bezahlt … … und diese Prospekte wurden designed. Diese Prospekte sind aber manuell, … ähnlich wie eine Zeitung.
Wenn ich dort in einem Wartebereich zum Beispiel in den Info-Screen hänge mit einem relativ geringen kostentechnischen Aufwand, der da irgendwie einmalig zu zahlen ist und in der Community bin, dann spreche ich doch genau den, der vorher den Prospekt mir hingelegt hat und ausgedruckt hat an und sage, pass auf, wir hier eine digitale Variante, deine Werbebotschaft, deine Informationen rüberzubringen, aber nicht statisch, sondern über ein Video oder über eine Präsentation oder über was auch immer.
Und diese Unternehmen kann man dann natürlich abholen und sagen, wir würden dir den Werbeplatz zur Verfügung stellen. für diese Dienstleistung, diese Werbung für dich bei uns auszuspielen, würden wir uns natürlich freuen, wenn du dich da sozusagen auch erkenntlich zeigst. Und ich denke, dass das dieser Synergieeffekte ganz, ganz großer ist. Tankstellen haben das schon vor langer Zeit entdeckt, dass im Endeffekt genau das Gleiche.
in Grün, dass ich dort natürlich große Konzerne habe, die einfach Werbung schalten, werbetreibend sind und dass ich zum Beispiel in einer Tankstelle Tabak oder ähnliches kaufen kann und kaufen soll. Das ist ja ein großes Standbein von so Tankstelle. Und natürlich ist dann der Wettbewerb da, wenn ich dort fünf, sechs, sieben, acht, zwölf unterschiedliche Tabaksorten habe.
Florian (52:57)
dass
ich dann jemandem die Möglichkeit biete, sich auf diesen Screen in diesem Verkaufsraum sozusagen einzubuchen. Und diese Thematik, und das ist auch immer ganz wichtig, auch für die Community ist das ganz wichtig. Alle Dinge, die im Direktvertrieb zwischen dem Betreiber und dem endgültigen Werbekunden passieren, also nicht eine Buchung aus der Community unübergreifend
Florian (53:22)
sind oder ein Direktkunde, der über die Community diesen Screen bucht.
Dort bekommen wir oder verlangen wir keinerlei Provisionen oder was. ist der Kunde von dem Betreiber. Der hat dafür eine Aufwendung gehabt, diesen Kunden sozusagen davon zu überzeugen, dort zu werben. Und dann soll bitte dieser Aufwand oder dieser Gewinn, den er da macht, auch bei dem Betreiber bleiben. Wir wollen mit dem Betreiber zusammen eine Plattform bauen, die die Anforderungen der Betreiber
bestmöglich darstellt, bestmöglich sozusagen abbildet und in den Alltag dieser Betreiber passt. Darum sind wir immer daran interessiert, ein Feedback zu bekommen, auch mal ein Feature Request zu bekommen von der Community. Und wir entwickeln das Portal selbstständig, eigenständig, in-house. Das heißt, wir haben ganz, ganz viele Dinge.
angepasst und umgesetzt, die wir aus der Community gerückmeldet bekommen haben, weil wir einfach gesagt haben, wir wollen ein System bauen, was der Community dient. Nicht ein System, was so ist, wie wir uns das vorstellen, sondern ein System, was der Community dient und was die Community weiterbringt. Und das ist eigentlich die Hauptbotschaft, die für uns und auch in der Community wichtig ist, dass das quasi ein Geben und Nehmen ist.
Wir kriegen die Info, was die Leute brauchen, und wir versuchen das dann im Rahmen unserer Möglichkeiten schnellstmöglich auch zu integrieren. Das heißt, die Betreiber werden gehört. Die Ideen, die dort auch kommen, sind für uns sehr, sehr wichtig. Und die wollen wir dann perspektivisch auch immer, immer wieder umsetzen und immer wieder weiterentwickeln. Das ist das große Ziel in der Community. Und ich glaube, dass man damit auch gut fährt.
da auch mal ein offenes Wort zu haben und zu sagen, wir haben uns das damals so gedacht, jetzt haben wir das Feedback und jetzt müssen wir für uns einfach auch reflektieren, dass das vielleicht nicht der richtige Weg war, weil wir es vielleicht falsch gedacht haben. Und dann muss man auch mal schlucken und sagen, okay, wenn der Markt es so möchte, dann bauen wir es so, wie es der Markt möchte. Und das ist, sag ich mal so, das Learning von 2020, Anfang der Plattform bis jetzt. Und da wird ganz, ganz viel von diesem Feedback in der Version 2.
dann umgesetzt, mitintegriert und ich denke, dass wir dann auf einem sehr, guten Weg sind, da noch mehr Betreiber, Agenturen und Endkunden in die Community zu holen und das Produkt und die Plattform einfach gut zu vermarkten.
Jan (56:03)
Schöne Schlusswort auch. Es erinnert mich sofort an, wenn ich am Podcast letzte Woche gehört habe, vom Gründer von Fressnapf, der gesagt hat, das ist jetzt dort zwar ein Franchise, kein klassisches Community-System, aber er hat auch gesagt, auf die Frage, was denn so aus den letzten 10, 15 Jahren so sein Learning ist. Und er sagt ja,
Unser Antrieb war immer der, unseren, in dem Fall sind es dann die Filialbetreiber, nicht die Anlagenbetreiber, denen helfen, erfolgreich zu sein und das in die Mitte der Arbeit zu stellen oder des Engagements, was man täglich dort einbringt. das deckt sich aus meiner Sicht, so wie ich dich verstehe, sehr stark mit dem, was du über Feedback und Feature-Requests und
Einfach auch Dialog, den wir heute ja hier auch führen in diesem Podcast, wo ich dann diese Informationen auch erst mal erhebe und sie dann entsprechend auch umsetze mit dem Team. Also finde ich finde die Initiative, das Projekt und auch die Mission dahinter absolut unterstützenswert. Ich glaube, das hört man hier schon ein bisschen auch durch. In dem Sinne.
Florian, ganz, ganz herzlichen Dank auch im Namen unserer Zuhörerinnen und Zuhörer heute für den stückweit technisch, aber zugleich auch sehr greifbaren Einblick in die wie du Welt. Da sind wir wieder ein Stück schlauer geworden. Ich wünsche euch und dem Team als solches weiterhin total viel Erfolg, dass eure Ziele rund den den Plattform aufbauen, den Community aufbau genauso laufen.
ihr euch das vorstellt und ja vielleicht ist das auch eine schöne Schlussbotschaft, dass Sichtbarkeit nicht immer nur in einem Online Feed entsteht, sondern das nächste mal auch ganz einfach real auf dem nächsten Bildschirm die Ecke. Vielen Dank, dass du da warst.
Florian (58:05)
Vielen Dank.
Jan (58:06)
Dank Florian haben wir gesehen, digitale Werbefläche ist längst nicht mehr nur Plakat oder große Fläche oder Konzernkampagne. Es geht nicht mehr nur darum, irgendwo eine Werbefläche zu mieten, sondern darum, Sichtbarkeit gezielt flexibel und digital steuerbar zu machen. Wie du ist dabei mehr als
Eine Buchungsplattform. Es ist der Versuch, einen fragmentierten Markt zusammenzubringen. Betreiber von Screens auf der einen Seite, werbetreibende Agenturen und lokale Unternehmen auf der anderen
Besonders spannend fand ich den Gedanken hinter WirSindWeDo.
Nicht jeder Betreiber kämpft dabei allein Auslastung, Reichweite oder Werbekunden, sondern wir sind kooperativ unterwegs. Viele einzelne Standorte können gemeinsam ein Netzwerk bilden und genau dadurch für Kampagne relevanter werden. Für uns Unternehmer liegt darin eine wichtige Chance. Wir müssen digitales Marketing, nicht nur online denken.
Sichtbarkeit kann auch im echten Leben entstehen. Im Schaufenster, in der Praxis, an der Tankstelle oder im Autohaus bzw. auf dem Screen die Ecke. mit einem eigenen Bildschirm am Standort, mit aktuellen Angeboten, mit internen Botschaften, mit Content, der schnell beim Kunden ankommt.
schneller als ein gedruckter Flyer oder eine teure Anzeige in der Lokalzeitung. Der entscheidende Punkt ist, wer heute schon ein Ort mit Aufmerksamkeit hat, kann daraus perspektivisch einen eigenen Marketingkanal machen und vielleicht sogar ein zusätzliches Umsatzstandbein
du heute bereits reale Aufmerksamkeit, die du noch gar nicht als Marketingkanal nutzt? Oder wie stellt sich genau diese Aufmerksamkeit in einem Netzwerk an Standorten dar, den man gemeinsam mit anderen nutzen kann? Schreib mir gern an jan-at-web-gefährte.de
Vielleicht denken wir zukünftig digitale Werbung weniger als entweder online oder offline, sondern eher als Sichtbarkeit, wo unsere Kunden wirklich unterwegs sind. Bis dahin, dein Jan Sichars.
Show notes
Begriffsklärung:
- Ein Content-Management-System verwaltet Inhalte zentral und spielt sie auf verbundenen Ausgabegeräten aus. Bei Digital Signage können Unternehmen damit Motive auf ihren eigenen Displays planen und aktualisieren.
- Digital Signage bezeichnet die gesteuerte Anzeige von Informationen oder Werbung auf digitalen Bildschirmen. Dazu gehören beispielsweise Schaufenster-Monitore, Infostelen und Displays in Wartebereichen.
- Digitale Außenwerbung zeigt Werbebotschaften auf elektronischen Flächen außerhalb des eigenen Endgeräts, etwa auf LED-Wänden oder Displays. Sie verbindet reale Sichtbarkeit mit digital steuerbaren Inhalten.
- DOOH steht für „Digital Out of Home“ und bezeichnet digital ausgespielte Werbung im öffentlichen Raum. Motive können über vernetzte Screens flexibler gewechselt und für ausgewählte Standorte geplant werden.
- iCMS bezeichnet bei weDOOH das interne Content-Management für eigene Displays eines Unternehmens. Inhalte lassen sich damit am Standort steuern und die Screens später mit dem weDOOH-Netzwerk verbinden.
- In-Store-Media umfasst Werbe- und Informationsinhalte direkt am Verkaufs- oder Servicestandort. Digitale Screens können dort eigene Angebote zeigen oder als buchbare Werbefläche für Partner dienen.
- Lokales Marketing richtet Angebote und Botschaften an Menschen in einem räumlich begrenzten Markt. Die Auswahl passender Standorte hilft Unternehmen, in ihrem direkten Einzugsgebiet sichtbar zu werden.
- OOH steht für „Out of Home“ und bezeichnet Werbung im öffentlichen Raum, beispielsweise Plakate und andere Außenwerbeflächen. Im Unterschied zu DOOH werden klassische OOH-Motive meist gedruckt und vor Ort angebracht.
- Self-Service bedeutet, dass Kundinnen und Kunden einen Vorgang eigenständig über ein digitales Portal ausführen. Bei digitaler Außenwerbung können sie dort Standorte, Laufzeit, Budget und Motiv ohne vorherige persönliche Abstimmung zusammenstellen.
Erwähnte Konzepte, Plattformen und Dienste:
- OOH: „Out of Home“ umfasst Werbung im öffentlichen Raum, zum Beispiel klassische Plakate. Gedruckte Motive müssen produziert, angebracht und später ersetzt werden.
- DOOH: „Digital Out of Home“ bringt Außenwerbung auf digitale Screens. Inhalte lassen sich dadurch schneller wechseln und für ausgewählte Standorte planen.
- weDOOH: Self-Service-Plattform, über die Werbetreibende Standorte auswählen, Kampagnenparameter festlegen und digitale Werbeflächen buchen können. Betreiber bringen ihre Screens in das gemeinsame Netzwerk ein.
- Digital Signage: Digital gesteuerte Informationen oder Werbung auf Bildschirmen, etwa im Schaufenster, Showroom oder Wartebereich. Ein Content-Management-System verteilt die Motive auf die angeschlossenen Geräte.
- In-Store-Media: Digitale Inhalte direkt am Verkaufs- oder Servicestandort. Unternehmen können damit eigene Angebote zeigen und einen internen Screen später für externe Kampagnen öffnen.
- iCMS: Das interne Content-Management-System von weDOOH steuert zunächst eigene Botschaften auf einem Display am Standort. Derselbe Screen kann später in das größere Werbenetzwerk eingebunden werden.
- Self-Service: Der Werbekunde stellt Standort, Zeitraum, Budget und Motiv im Portal selbst zusammen. Freigaben und Ausspielung bleiben dabei an die Regeln des jeweiligen Betreibers gebunden.
Ihre erste regionale DOOH-Kampagne planen
Diese Entscheidungshilfe verbindet die Aussagen aus dem Gespräch mit aktuellen, nachprüfbaren Plattformdaten. Laut weDOOH stehen derzeit 600 Standorte und 2,6 Millionen Kontakte pro Tag zur Verfügung. Die Werte sind Angaben des Plattformbetreibers, Stand 14. August 2026.
1. Ziel und Region festlegen
- Wählen Sie ein Angebot, das in einem bestimmten Zeitraum sichtbar werden soll.
- Grenzen Sie das Einzugsgebiet auf konkrete Orte oder Wege Ihrer Zielgruppe ein. Vergleichen Sie Standorte anhand von vier Kriterien: Frequenz, Zielgruppen-Passung, Kontaktqualität und Umfeld.
- Ergebnis: Angebot, Zeitraum und Suchgebiet stehen in jeweils einem Satz fest.
2. Standorte und Screens prüfen
- Öffnen Sie die Standortkarte und markieren Sie passende digitale Werbeflächen.
- Prüfen Sie, ob Umfeld, Sichtbarkeit und Betreiberregeln zu Ihrem Angebot passen.
- Ergebnis: Eine begründete Shortlist aus dem betreiberübergreifenden Angebot liegt vor. Florian nennt im Gespräch 600 Standorte von 70 Betreibern (27:49).
3. Motiv und Parameter vorbereiten
- Reduzieren Sie das Motiv auf eine gut erkennbare Botschaft mit eindeutigem Absender.
- Legen Sie Budget, Laufzeit und Spotlänge fest. Nach aktueller Plattformangabe sind Buchungen ab einem Tag Laufzeit und fünf Sekunden Spotlänge möglich.
- Ergebnis: Das Portal zeigt die vollständige Kampagnenkonfiguration mit Endpreis. Genau diesen Test ohne vorherigen Kauf empfiehlt Jan im Gespräch (48:08).
4. Test und Ausspielung kontrollieren
- Starten Sie mit einem Tag an einem passenden Standort statt sofort flächendeckend. Der Plattformbetreiber nennt aktuell weniger als 30 Minuten bis zur Liveschaltung; prüfen Sie die tatsächliche Freigabezeit für Ihr Motiv.
- Prüfen Sie Freigabestatus, Startmeldung und die vereinbarte Ausspielung.
- Ergebnis: Sie können Endpreis, Freigabe, Start und Ausspielung dokumentieren. Für eigene Direktkunden des Betreibers nennt Florian 0 % Plattformprovision (53:22); Vermittlungsgeschäfte sind davon ausdrücklich zu unterscheiden.


