Startseite / Pflichtlektüre – Online Marketing Möglichkeiten / Wirtschaftlichkeit / Website Kosten – So wird Ihre Webseite zum Profit Center

Sie wissen bereits, wie Ihre Unternehmensseite aussehen und welche Botschaft sie senden soll, wie Sie jedoch systematisch bei der Erstellung und dem Betrieb vorgehen und welche Kosten auf Sie zukommen, können Sie bis jetzt schlecht einschätzen? Mit diesem Beitrag biete ich Ihnen eine unternehmerische Perspektive an. Ich gebe Ihnen wertvolle Tipps an die Hand, beantworte die für Sie interessante Frage „Was darf die Erstellung einer wirtschaftlichen Website kosten?“, und erkläre Ihnen weshalb Sie Ihre Unternehmensseite als Profit Center betrachten sollten.

Gedankliche Einstellung: Was gute Webseiten mit Mitarbeiterführung zu tun haben

In diesem Fall geht es natürlich nicht um die Führung eines Freelancers oder eines Mitarbeiters der Marketing-Agentur, die für Sie arbeitet. In Ihre Website investieren Sie viel Zeit und Mühe. Darüber hinaus kosten sie Geld. Warum sie also nicht wie einen Vertriebsmitarbeiter behandeln? Eines kann ich Ihnen schon jetzt versprechen: Die Feedback-Gespräche werden sehr emotionslos ablaufen 😉

Andererseits gelten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ähnliche Gesetze wie in der Personalführung. Machen Sie sich diese 5 direkten und indirekten Instrumente der Personalführung bewusst:

Zielvereinbarung
Was soll in welcher Zeit durch wen erreicht werden? Nutzen Sie wenn immer möglich messbare Ziele.
Arbeitsumgebung
Was ist Ihr leistungsfähiger Unterbau und wo finden Sie funktionierende Schnittstellen für Support?
Arbeitsanreize
Kreieren Sie regelmäßig neue und unterhaltsame Inhalte und unterstützen Sie damit Ihren „Vertriebsmitarbeiter“.
Teamgestaltung
Modernes Teamwork beinhaltet Ressourcen und Kompetenzteilung, zeitversetzte Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung.
Leistungskontrolle
Welches Feedback geben Ihre Leser? Wie „fit“ ist Ihre Seite in Bezug auf ihr Google-Ranking? Welchen Mehrwert erzielt die Zusammenarbeit?

Essenzielle (SEO) Aufgaben: 12 Regeln für die richtige Priorisierung

Finger weg von Aufgaben, die Sie nicht regelmäßig ausüben. Hier lauern Unsicherheiten und unnötige Risiken. Geübte Hände haben die Fehler bereits gemacht und helfen somit Ihren Weg zum Erfolg zu verkürzen und somit die Kosten für Ihre Website zu senken. Seien Sie selektiv und lassen Sie sich bei den richtigen Themen unterstützen.

  1. Sich mit Verbänden, Redaktionen, Autoren oder Partner im Umfeld Ihrer Dienstleistung vernetzen.
  2. Datengesteuerte Auswahl von Suchbegriffen zur Erstellung hochfrequentierter Inhalte erstellen lassen.
  3. Spannende Beiträge über Ihre Dienstleistung für neue Kunden verfassen.
  4. Technische Anpassungen und Tests an der Webseite fachkundigen Händen überlassen.
  5. Kennzahlen wie Sichtbarkeit regelmäßig prüfen und erprobte Handlungsmöglichkeiten ableiten lassen.

Selektiv

Egal ob Sie ein Alleskönner, Nutzenmaximierer oder Optimierungsgenie sind, beschäftigen Sie sich mit den richtigen unternehmerischen Aufgaben. Der eigene Persönlichkeitstyp verstellt vielfach den Blick fürs Wesentliche. Zeitfresser verlangsamen die Reise zum Erfolg.

  1. Eigenkreationen beim Layout der Webseite ziehen zeitraubende Tests und Pflegeaufwand nach sich.
  2. Freude an neuen oder innovativen Apps privat ausleben. „SEO Experimente“ anderen überlassen.
  3. Beruflich zählt Kundenverständnis. Damit leiten Sie Ihren „Vertriebsmitarbeiter“ präzise an.
  4. Erprobte Kanäle und digitale Formate zur Kundenansprache adaptieren und verbessern.

Erprobt

Die Führung Ihres „Vertriebsmitarbeiters“ soll zu einer Gewohnheit werden. Der menschliche Körper benötigt dafür ca. zwei Monate. Mit diesen drei Tricks schaffen auch Sie die ersten 66 Tage:

  1. Freude teilen, verbeserungsoffen sein und kreativ inspirieren. Die Gruppe motiviert sich gegenseitig.
  2. Jede neue Aufgabe regelmäßig umgesetzt, verkürzt den Weg zur Gewohnheit (sorgt für treue Besucher).
  3. (Vor)freude besiegt den inneren Schweinehund. Streben Sie nach der besten Website für Ihr Thema.

Offen

Aufwand: Weshalb die benötigte Zeit schwerer wiegt als die Website Kosten

Zeit ist das kostbarste Gut eines Unternehmers. Daher sollten Sie bewusst für „make or buy“ entscheiden. Betrachten Sie Ihre Situation immer durch die unternehmerische Brille. Es ist wichtig Kontinuität zu schaffen und Aufgaben clever und vorausschauend zu delegieren. Eine Entscheidungshilfe dafür liefert die folgende Kostenrechnung.

Der Berechnung liegt das Konzept der Opportunitätskosten zugrunde. Hiermit beantworten Sie eine wesentliche Frage: Was entgeht mir, wenn ich mich mit den falschen Dingen beschäftige?

Opportunitätskosten (oder Verzichtkosten) beschreiben entgangene Gewinne, die dann entstehen, wenn vorhandene Möglichkeiten (Opportunitäten) nicht wahrgenommen werden. Im Sinne der Kosten- und Leistungsrechnung sind es somit keine Kosten, sondern ein Konzept zur Quantifizierung des Nutzens entgangener Alternativen.

Wenn Sie den Ausführungen bis hierher aufmerksam gefolgt sind, dann erkennen Sie unweigerlichen worin das ultimative Ziel besteht. Wir wollen die richtigen Dinge selbst übernehmen, andere in versierte Hände legen (delegieren) oder durch ein System automatisieren lassen.

Um dieses Ziel zu erreichen, nutzen wir das Prinzip von Eisenhauer und positionieren jedes (SEO) relevante Aufgabenfelder in einer Matrix. Die Position wird dabei vom Aufwand und deren Auswirkung auf die Sichtbarkeit (in den Suchergebnissen) bestimmt.

Diese strategische Betrachtung bildet das Fundament für effektive und effiziente Suchmaschinenoptimierung.

Budget/ Kosten: Was ist das Geheimnis für kosteneffizienten Betrieb der Website

Bevor ich das Geheimnis lüfte, möchte ich auf eine wichtige strategische Entscheidung eingehen, die Sie hinsichtlich Form des Betrieb Ihrer Webseite treffen. Möchten Sie Leser auf organischen oder anorganische Weise – sprich werbefinanziert – auf Ihre Webseite aufmerksam machen? Bezahlte Anzeigen (SEA) verstehen sich dabei betriebswirtschaftlich als monatliche Fixkosten, wogegen Kosten für die „organische Optimierung“ (SEO) als Investition angesehen werden.

Beide Strategien haben ihre Daseinsberechtigung. Bitte verstehen Sie mich richtig: Die Entscheidung für eine Form bedeutet nicht das Aus für die andere. Ganz im Gegenteil. Nehmen wir an Sie haben Teile Ihrer Webseite optimiert oder eine neue Webseite aufbaut. In beiden Fällen wollen Sie schnell wissen, wie das Ergebnis bei Ihren Nutzern ankommt. Das Schalten von gezielten Werbeanzeigen ist hier quasi unumgänglich, auch wenn Sie strategisch auf die organische Bekanntmachung Ihrer Webseite setzen.

Grundsätzlich führen „beide Wege nach Rom“. Allerdings weist die Umsatzkurve (siehe Diagramm 3) einen wichtigen Unterschied auf; unseren Zielbereich der überdurchschnittlichen Profitabilität. Hier zahlt sich die „Investition“ in eigene, hochwertige Inhalte überproportional aus und übersteig die Umsatzrentabilität des anorganischen Weges.

Wie lässt sich zusätzlich die Kosteneffizient positiv beeinflussen? Hier kommt ein zeitgemäßes Sharing von Ressourcen und Kompetenzen ins Spiel. Sie teilen den PKW in der Familie oder die Heckenschere mit dem Nachbarn – öffnen Sie nun auch Ihren Blick beruflich: Die Zeit ist gekommen, auch die Werkzeuge für Ihren Website-Betrieb zu teilen. Für mehrere Nutzer angeschafft, ergibt sich nicht nur eine bessere Auslastung, sondern auch ein Preis- und damit Kostenvorteil für die Nutzung von Werkzeugen.

Gleiches gilt für Kompetenzen: Wie häufig richten Sie Analysewerkzeuge, wie Google Analytics, ein? Dies kann in einer Gemeinschaft von zentraler Stelle erfolgen und bringt Ihnen den oben beschriebenen Zusatznutzen aus nicht entgangenen Opportunitäten.

Umsetzung: Für welchen Typ Website eignet sich mein Sharing-System?

Porfolio-Seiten mit einem Blog lautet die kurze Antwort. Denn ähnlich dem Car-Sharing ist der Nutzen des Teilens immer dann am größten, wenn Teilnehmer damit möglichst ähnliche Ziele verfolgen. In der folgenden Tabelle habe ich den unterschiedlichen Website-Typen ein greifbares Ziel zugeordnet.

Aus der Zusammenarbeit mit bestehenden Mitgliedern lassen sich zwei weitere Erkenntnisse für die Eignung des Systems ableiten.

  1. Der Inhalt Ihrer Dienstleistung ist sekundär. Egal ob Psychotherapeut oder Fitness Coach, die system(at)ische Erstellung Suchwort-optimierter Inhalte ist für alle der Schlüssel zum Erfolg.
  2. Auf Ihren Lieblingskunden kommt es an. Wer trifft für den Kauf Ihrer Dienstleitung die Entscheidung? Genau eine Person (häufig im B2C der Fall) oder eher eine Gruppe von Entscheidern. Die besonderen Anforderungen einer Käufergruppe (B2B) sind bisher im System nicht berücksichtigt.

Leserfragen zu diesem Beitrag (FAQ)

Was kostet die Erstellung eine Website bei einer Agentur bzw. einem Freelancer?

Aus eigener Erfahrung und den Aufbau einer Content Plattform zusammen mit einer Agentur kann ich folgende Erfahrungswerte weitergeben:
– Web-Design Service ab 1.300 €
– Freelancer ca. 3.000 €
– Agentur ca. 5.000 €

Mit den Erfahrungen anderer ist es immer so eine Sache. Wenn Sie den Umfang Ihrer Optimierungsarbeiten bereits gut überblicken können, dann ist ggf. dieser Beitrag des W&V Marketing Magazins für Sie interessant.

Was kostet der Betrieb einer Website?

Die Kosten für die Erstellung einer Website haben wir bereits beleuchtet. Laufenden, monatlichen Kosten im DIY-Betrieb lassen sich wie folgt darstellen:
– Internet-Adresse (Domain) ca. 1-3 €
– Baukastensystem ca. 10-15 €
– SEO Analyse- & Optimierungs-Werkzeuge (Plugins) ca. 30 €
– Rechtlicher Beistand: ca. 15 Euro

Sollten Sie sich für eine Mitgliedschaft im Sharing-System entscheiden, gehen ihre aktuellen monatlichen Kosten in Ihrem Mitgliedsbeitrag auf bzw. werden durch diesen aufgefangen.

Was kostet eine optimierte Website im Sharing-System?

Ihr Beitrag für eine Mitgliedschaft ist jeden Monat gleich. Erfahrungsgemäß absolvieren Mitglieder in 8 Wochen ihre Webinar-Reise und haben nach etwa 12 Wochen eine optimierte Webseite. Zur groben Einordnung multiplizieren Sie dem Monatsbeitrag also mit drei.

Was bedeutet „system(at)tisch“ im Kontext des Sharing-Systems?

Das Sharing-System arbeitet einerseits mit einer Systematik. Die Webinare und Anleitungsvideos folgen einem erprobten Ablauf von sieben Etappen. Hinzu kommt ein systemischer Ansatz. Ich habe das Umfeld des Einzelunternehmers im Blick und verteile die Rollen bei der Umsetzung von Optimierungsaufgaben ergebnisorientiert.

Mein Fazit

Das Profit-Center ist in Bezug auf Organisationsbereiche in Unternehmen zwar ein „alter Hut“, bezogen auf den Betrieb einer Firmenwebseite eröffnet es jedoch eine neue Perspektive und hilft dabei Website-Kosten in eine wirtschaftliche Richtung zu beeinflussen.

Erfolgsformel

Gruppendynamik * (erprobter SEO Ansatz + (effiziente Ressourcen + Kompetenz-Sharing) = Erfolg ohne Zufall

Mit diesem Sharing-System erreichen Sie Ihre Kunden mit einem Bruchteil der üblichen Kosten und helfen gleichzeitig einen gesellschaftlichen Trend abzuwenden.

Ihr nächster Schritt

Selbst aktiv werden

7 Fragen im online Kaufberater beantworten und in 90 Sekunden herausfinden, ob sich das Sharing-System für Sie eignet.

Jemanden ermutigen

Beitrag mit der Person teilen, die noch nicht so weit gekommen ist wie Sie selbst. Jede Empfehlung ist mir dieses Dankeschön wert.

Bildnachweis(e)

Website Kosten – So wird Ihre Webseite zum Profit Center

Foto: share-now (Unsplash)

4 Gedanken zu „Website Kosten – So wird Ihre Webseite zum Profit Center“

  1. „Wow, der Beitrag beleuchtet das Thema Website Kosten aus einem ganz neuen unternehmerischen Blickwinkel. Die Analogie zu einem Mitarbeiter veranschaulicht sehr anschaulich, dass gemeinsamer wirtschaftlicher Erfolg nur gelingen kann, wenn beide als Team agieren. Bisher habe ich meine Webseite eher als technisches und unpersönliches Objekt betrachtet. Für diese Erweiterung meines Blickfeldes bin ich sehr dankbar“.

    • Das freut mich zu hören, liebe Vanessa.

      Übrigens, im nächsten Beitrag gebe ich einen Einblick darüber, wie Unternehmer*Innen die 2 Std. pro Woche in die richtigen Aufgaben investieren, um die Sichtbarkeit Ihrer Webseite kontinuierlich verbessern und damit deren Vertriebswert steigern. Vielleicht ist dieser Einblick ja auch für Dich spannend.

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